Elektroauto

Traum auf vier Rädern

Traum auf vier Rädern

Eine Koalition aus Politikern, Autobauern und Stromkonzernen bauscht das Potenzial des Elektroautos maßlos auf. Tatsächlich wird es wohl ein Nischenprodukt bleiben

Zukunfts- oder Nischentechnik? Über die Perspektive des Elektroautos streiten sich die Experten

Zukunfts- oder Nischentechnik? Über die Perspektive des Elektroautos streiten sich die Experten

Viele Normalverdiener fühlen sich heute zu einem luxuriösen Lebensstil regelrecht verdammt. Sie müssen Auto fahren, können es sich aber nicht mehr leisten. Das Elend buchstabiert sich so: Einmal volltanken. Was dann an der Kasse folgt, das tut vielen Arbeitnehmern und Rentnern richtig weh. Denn Sprit ist so teuer wie nie zuvor.

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Da erscheint es vielen tröstlich, dass diese Qual bald ein Ende finden könnte. Dass man den teuren Sprit nicht mehr braucht, um mit dem Auto voranzukommen. Das versprechen unisono Industrielenker und Politiker. Grüne, Schwarze und Rote. Freunde der Sonnenenergie und Fans von Atomstrom. Die Mobilität der Zukunft, dieser Konsens eint eine große und täglich wachsende Koalition, kommt aus der Steckdose – und zwar deutlich billiger als aus der Zapfpistole. Und sie ist bereits zu besichtigen.

Angela Merkel und die anderen Staats- und Regierungschefs der G-8-Nationen, die sich kommende Woche zu ihrem Gipfeltreffen im japanischen Hokkaido versammeln, können sich als Testpiloten eines Elektrofahrzeugs betätigen. Toyota will ihnen ein Stromauto überlassen. Es fährt vor allem mit Saft aus der Steckdose und nur noch ein bisschen mit dem Saft, der die Mächtigen nervt wie keine andere Substanz: Öl. Der Rohstoff ist knapp und teuer, das ist eine Gefahr für die Weltkonjunktur und ärgert die Wähler.

Obendrein heizt Öl die Erde auf. Es ist nach Kohle die zweitgrößte Quelle von klimaschädlichem CO₂, und das meiste Öl verbrennt in Automotoren. Steckdosenautos dagegen sind CO₂-frei, jedenfalls dann, wenn sie klimaverträglich erzeugten Strom tanken: Windstrom, Sonnenstrom, Atomstrom. Deshalb elektrisiert der Gedanke an die elektrische Mobilität die Mächtigen – schließlich versprechen sie seit Jahren, den Treibhauseffekt zu bekämpfen, und zwar mittels »innovativer Technologien«, wie es nächste Woche in ihrem Kommuniqué heißen wird.

Viele beschwören das Stromauto, darunter solche, die gestern der Autogemeinde noch Wasserstoff und Biosprit als saubere Alternativen zum Benzin verschreiben wollten. Kaum hat sich der Sprit vom Acker als desaströse Therapie gegen die Ölabhängigkeit erwiesen, schwärmen sie ebenso unbekümmert vom Strom und nähren die Hoffnung, damit ließe sich die gewohnte individuelle Mobilität auf vier Rädern kostengünstig und umweltschonend sichern, quasi auf ewig.

Tatsächlich bildet sich da eine unheilige Allianz. In ihr finden sich Politiker jeglicher Couleur zusammen, die einen neuen Hoffnungswert für die Wähler brauchen. Autobauer, die den politischen Druck ablenken wollen, indem sie endlich Produkte anbieten, denen das ultimative Ökosiegel gebührt. Und die unbeliebten Stromproduzenten, die nicht nur auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen sind, sondern auch ein neues Image anstreben – Klimaretter statt Monopolisten.

Die Hoffnung dürfte sich indes schon bald als unbegründet erweisen. Die Batterien, ohne die sich kein elektrisches Auto bewegt, sind selbst in der neuesten Entwicklungsstufe nicht nur sehr teuer und kaum praxiserprobt, sondern auch aufgrund ihres hohen Gewichts nur für kleinere Autos und kurze Strecken geeignet; und es sieht nicht danach aus, als könnten die Innovatoren bald schon einen weiteren technischen Durchbruch schaffen. Es wird deshalb wohl noch sehr lange dauern, bis der Traum vom universell einsetzbaren Elektroauto Wirklichkeit wird – »wenn überhaupt«, wie ein Fachmann eines süddeutschen Autokonzerns sagt. Inoffiziell, versteht sich.

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Leser-Kommentare

  1. kleine Unverschämtheit ;) in ihrem Artikel steht gleich am Anfang, nämlich, daß Autofahren ein "luxeriöser Lebensstil" wäre. Schreiben sie doch gleich, daß alle Rentner in ihrer Kammer still auf den Sensenmann warten sollen - oder sich auf dubiosen Kaffeefahrten belästigen lassen sollen. Gerade für gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die vielleicht Arthrose haben und auch etwas inkontinent sind - und was es da sonst noch schönes gibt, ist das Auto ein wichtiges Element der eigenen Kultur. Man kann nur hoffen, daß genuegend Personen, für die das Auto ein täglicher Begleiter - und kein Luxus ist, bis nächsten September nicht vergessen haben (Demenz und so...), bei wem sie sich für deutlich über 100% Steuerbelastung !!! auf den Produktpreis von Diesel und Benzin bedanken können. Die erste massive Steuererhöhung hat unser Fundamentalevangelist und Oberkontrollminister Schäuble noch als Knecht von Helmut Kohl ins Bundesgesetzblatt gepresst. 40 Pfennig damals, mehr als die rotgrüne Ökosteuer, was letztere natürlich nicht besser macht. Immer haben sich die Politiker die Milliarden für Umverteilung einseitig von den Autofahrern geholt. Das war bequem und funktionierte eben, weil Öl billig war. Wenn Öl teuer ist, muß die Energiesteuer auf ein angemessenes Niveau reduziert werden, es sei denn, es ist politisches Ziel, möglichst viele Bürger zu "entPKWlichen" , um die mit zig Milliarden subventionierten öffentlichen Verkehrsmittel zwangsauszulasten. Ehrlich wäre es also, wenn Merkel sagen wuerde, Auto gibts laut Plan der Bundesregierung nur noch für Vermögende undwichtige Kader , letzteres wie in der DDR...

    • 08.07.2008 um 15:33 Uhr
    • marxo

    "klimaverträglich erzeugten Strom tanken: Windstrom, Sonnenstrom, Atomstrom"Weder Wind- noch Solarstrom sind "klimaverträglich", sie sind es nur etwas mehr als andere. Dass Atomstrom "klimaveträglich" sein soll, ist ein guter Witz, den man den Wismut-Anrainern erzählen kann. Aus den Halden des Uranabraums gast nämlich Radon aus. Auch das Krypton 85 aus den Atomkraftwerken und der Brennelementeaufarbeitung oder das gasförmige Uranhexafluorid ist wohl kaum klimafreundlich. Ebensowenig klimafreundlich dürfte die radioaktive Salzlauge sein, die aus dem Atommüllager Asse sickert oder das Plutonium, das bei der Pilotkoordinierung (dem Endlagerungsvorbereitungsprozess der Brennstäbe) freigesetzt wird oder die Strahlung, die im "Zwischenlager" Gorleben ungefiltert aus der "Turnhalle" durch "Naturzukühlung" ins Freie gelangt. http://myblog.de/nichtide...

  2. Der Artikel lässt mich schon ein wenig wundern.
    Die Autoren proklamieren auf Seite 3 mit aller Inbrunst, dass für moderne Li-ionen Batterien "...bei etwa 200 Kilometer Reichweite, ... auf absehbare Zeit Schluss" sei. Argumentiert wird, dass selbst der neue E-Smart mit neuester Technik "...mit einer Ladung höchstens 160 Kilometer weit..." komme.
    Selbst führen die Autoren dabei das Elektrofahrzeug von Tesla Motors, den Tesla Roadster, ins Feld.
    Wie Tesla Motors auf ihrer eigenen website jedoch darlegt würde der aktuelle Tesla Roadster, der in den USA bereits seit März diesen Jahres in Serie produziert wird, laut Tests der EPA eine Reichweite von 220 Meilen, demnach also 354 km, haben. Der Verdacht tut sich auf, dass hier zumindest ein wenig einseitig recherchiert wurde.
    Und die vermeintliche Verteuerung für neue E-Autos iHv. 11.000 Dollar/Fahrzeug verschließt sich völlig vor der Tatsache, dass der Tesla zu einem Preis verkauft wird, zu dem man von Lotus noch keine halbe Exige bekommt. Ist Stimmungsmache der Schlüssel zu diesem Artikel?

  3. Der Politiker will gewählt werden, und verspricht das Blaue vom Himmel. Der Unternehmer will verkaufen, um jeden Preis, und lügt sich selbst in den Sack. Eher beherrscht die Menschheit eine Art von "beamen", als daß das Elektroauto im Sinne eines modernen Pkw mit derselben Reichweite rollt. Oder es gibt mal sichere, sagen wir Minifusionsreaktoren, welche im Auto direkt verbaut sind. Mit der Energie wäre es bestimmt möglich, ein Automobil zu betreiben, bloss sicher müsste das Teil sein. Bloss das, was uns hier Politiker und Vorstände unisono versuchen weis zu machen, wird es in der Form nie geben.

    • 08.07.2008 um 16:17 Uhr
    • Remius

    Von wegen es gäbe keine weitere Entwicklung bei Akkus, wie man in diesen Arikel lesen kann: http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Titanat-Akku
    Und was für eine große Einschänkung ist es statt mit einem Benzinauto 600 km durchzufahren oder mit einem Elektroauto 200 - 300 km zufahren in einer 10 minutigen Pinkelpause das Auto wiederaufzuladen und weiterzufahren, was die meisten zuwieso machen.

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    In 10 min. können Sie vielleicht Strom für weitere 2 Km laden. Bleiben Sie mal auf dem Boden der Physik.
    sozi

    • 08.07.2008 um 16:24 Uhr
    • th80ej

    In 10 min. können Sie vielleicht Strom für weitere 2 Km laden. Bleiben Sie mal auf dem Boden der Physik.
    sozi

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    Offenbar haben Sie weder von Physik noch von Akkutechnik auch nur die geringste Ahnung.In 10 Minuten läßt sich ein Altairnano-Akku mit 35kWh wieder vollladen, das wurde bereits praktisch demonstriert:http://www.evworld.com/article.cfm?storyid=1258http://www.autobloggreen.com/2007/05/30/aerovironment-successfully-quick-charges-altair-nanotechnologie/Natürlich nicht an einer normalen Haushaltssteckdose!Schnellladegeräte, mit denen sich die französischen Elektroautos mit NiCd-Akkus von Renault und PSA in 25 Minuten wiederaufladen lassen gibt es schon seit den 90er Jahren, aber natürlich nicht in Deutschland.Hier eine solche "Ladestasjoner" in Norwegen: http://www.miljobil.no/biler.htmlGruß Skarrin

    • 08.07.2008 um 16:29 Uhr
    • Serrax

    ... und das übliche Gequatsche von Leute, die es alle schon immer besser wußten.Wo soll man bei so vielem Müll anfangen mit den Richtigstellungen?1. Reichweite: 80% aller Fahrten sind unter 20 Km. 200 Km Reichweite reicht also für 80% aller PKWs vollkommen aus. 2. Gewicht: Das Gewicht wird teilweise durch die Einsparung von Bauteilen für den Benzin/Dieselmotor kompensiert (z.B. Getriebe).3. Natürlich kann ein E-Auto vor allem in der Stadt punkten. Wer häufig mal übers Land oder von München nach Hamburg fahren will kauft sich kein E-Auto, sondern bestenfalls eien Hybrid. 4. Das Potential der Akkus ist noch groß. Bei Li-Akkus liegen wir gerade bei ca. 120Wh/Kg - theoretisch möglich sind 6.000 Wh/Kg. Praktisch kann man aber mit ca. 1.000 Wh/Kg rechnen - aber selbst 500 Wh/Kg wären absolut brauchbar.5. Nachdem die meisten Autos keine Fahrzeuge sondern eher STEH-Zeuge sind, ist es praktisch kein Problem diese stundenlang aufzuladen. Egal ob das in der heimischen Garage passiert, oder auf einen bewachten Parkplatz/Parkhaus mit Stromanschluß. E-Tankstellen sind extrem einfach einzurichten - Parkplatz, Steckdose (wie auf einem Campingplatz) - fertig. Wer absolut keine Möglichkeit zum aufladen hat - der kauft sich kein E-Auto. Den Fahrern von Erdgas-Autos hat schließlich auch niemand den roten Teppich ausgerollt.6. Der Lithium-Titanat-Akku kann sogar in nur 1 Minute auf 80% der Leistung aufgeladen werden und soll 15.000 Zyklen durchhalten - bei 2 Ladezyklen pro Tag wären das über 20 Jahre Lebensdauer. Zwar ist die Energiedichte mit ca. 90Wh/Kg noch geringer, aber dafür sind die Schnellladefähigkeit und die Haltbarkeit ein Killer-Kriterium. Ohnehin stellt ein Akku immer einen Kompromis der gewünschtne Eigenschaften dar.7. Das die Brennstoffzelle mittlerweile von den Akkus wieder abgehängt wurde, konnte vor 15 Jahren niemand wissen. Denn die Akku-Technik hat seit dem Aufkommen der Handys und Latops revolutionäre Fortschritte gemacht. Und sie macht weiterhin große Fortschritte - ca. 5% Leistungszuwachs pro Jahr sind normal.8. Im Gegensatz zu Biokraftstoffen ist es schon heute ökologisch nicht schlechter mit Strom zu fahren, als mit Benzin. Beim aktuellen Strommix in Deutschland sollen pro Km Fahrt mit E-Antrieb ca. 90 g CO2 anfallen - das schaffen nur wenige moderne, sparsame PKWs. Berücksichtigt man den Ausbau der regenerativen Energien aber auch den Atomausstieg, so dürfte das mittelfristig konstant bleiben und langfristig sinken.9. Natürlich sind auch beim Benzin/Dieselantrieb noch Einsparungsmöglichkeiten vorhanden, dies bestreitet niemand. Es wird auch weiterhin Bereiche geben, in denen E-Antriebe auf absehbare Zeit unsinnig sind, sowohl ökonomisch, als auch ökologisch. Das gilt besonders bei Langstrecken und beim Warentransport. Daher wird der E-Antireb ganz allmählich Verbreitung finden - wie einst die Handys und der Laptop.Aber das dem E-Antrieb die Zukunft gehört, steht außer Frage!

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    Halbwissen   paul2008

    Danke Serrax !Du hast in allen Punkten recht. Solche Autoren sollten sich etwas näher informieren ...Ich habe auch schon etwas recherchiert:
    Biomasse wird derzeit als Energielieferant betrachtet, er wird sich
    aber in Zukunft zu einem Rohstofflieferanten wandeln, deren
    Verarbeitung Energie erfordert.

    Biomasse ist sechsfach vergeben

    * Die Autofahrer möchten damit Auto fahren

    * Die Fluggesellschaften möchten damit fliegen

    * Die Häuslbauer möchten damit heizen

    * Es soll damit Strom produziert werden

    * Die Industrie benötigt Rohstoffe

    * Die Menschen möchten essen
    Wenn in Deutschland 45 Millionen Autos 5l/100km Pflanzenöl brauchen
    und 15.000 km pro Jahr fahren, dann sind dies 337.500 km² Anbaufläche.
    Da sind noch nicht einmal die LKW dabei, das ist aber nur ein
    Interessent an der Biomasse von sechs.
    Pro m² Maisanbaufläche kann man 1,8 kWh Strom erzeugen. Um mit 300
    TWh die Hälfte des deutschen Stromverbrauchs zu erzeugen sind 166.667
    km² Anbaufläche nötig, nur die Hälfte von Deutschland, aber es ist ja
    auch nur die Hälfte der Stromversorgung.
    Energie aus Biomasse gab es für 1 Milliarde genügsame Menschen,
    aber nicht für 6 Milliarden und mehr. Biomasse als Energielieferant zu
    betrachten ist ein unhaltbarer Unsinn. Je früher wir uns von dieser
    Illusion frei machen, desto besser werden wir erkennen, was wir
    wirklich für unsere zukünftige Energieversorgung benötigen.

    Genügend Photovoltaik für all den Strom, der für die Verarbeitung von Biomasse zu wertvollen Produkten benötigt wird.
    Mein Gedanke dazu: Über 2.800 Quadratkilometern
    sonnenstromtauglicher Dachfläche in Deutschland, ohne Gebäudefassaden.
    20 m² Photovoltaik produziert Strom für 15.000 km im Jahr.
    337.500 km² Anbaufläche für Biotreibstoff können durch 900 km²
    Photovoltaik ersetzt werden und 45 Mio Autos fahren mit Sonnenstrom,
    ohne auch nur einen Meter Anbaufläche anzurühren. Es verbleiben dann
    noch 1.900 km² weitere ungenutzte Dachflächen. Zum Preis von 20
    Eurofightern kann man 10 km² oder bei fallenden Preisen noch mehr
    Photovoltaik bauen. Die Eurofighter kosten Unsummen in der Erhaltung
    und liefern Treibgas und Lärm statt Strom. Gebraucht werden Sie im
    Kampf um Ressourcen.
    Ein Beispiel von vielen, dass Einstein recht hatte, wenn er sagte:
    Es gibt 2 Dinge, die unendlich sind. Das Universum und die Dummheit der
    Menschen. Beim Universum war er sich nicht ganz sicher.

    Das klingt alles sehr gut! Aber kleinere Fehlannahmen sind dennoch enthalten.
    Punkt 1: 80% aller Fahrten unter 20km ist nicht gleich 80% aller PKWs wenn man bedenkt, dass am Wochenende auch mal eine Fahrt von über 200 km anstehen kann - es sei denn man gönnt sich das Fahrzeug mit Verbrennungsmotor als Zweitwagen.
    Punkt 3: Wieviel Prozent der Autofahrer mögen das wohl sein? Macht dann 80% minus X
    Punkt 5: STEH Fahrzeug schön und gut, aber angenommen 2 aus 10 Aufladephasen passen dann doch nicht zeitlich, dann wirds unpraktisch. Im Ernstfall bedeutet das 80% minus x minus einer Schnittmenge aus x und y
    Darf man fragen woher Sie ihr Wissen beziehen? Denn weil es sich sonst so überzeugend anhört, bin ich ja doch geneigt Ihnen zu glauben - auch weil es eine so schöne Vorstellung ist, dass mal etwas funktioniert, was die Welt etwas besser und die Städte um einiges leiser macht. Definitiv stimme ich Ihnen auch zu, dass der Artikel einseitig recherchiert ist - aber er regt doch zum nachdenken an.
    MfG

    @serrax:80% aller Fahrten sind unter 20 Km....Also die optimale Entfernung fürs Rad, ÖNVP,..... vielleicht sogar mal zu Fuß zum Briefkasten?.Es ist schon "lustig" das wir es nötig finden, 1-2 Tonnen Verpackung (Auto) für den Transport von 60-80 Kg Inhalt (1 Mensch) zu bewegen..20.000 Euro Investition & Betriebskosten von 100-200 Euro pro Monat aufzuwenden um 1 Menschen pro Jahr im Schnitt 10.000 KM zu transportieren ist ein Witz.Leider ein schlechter, für den die Anderen (der Rest der Welt) sehr teuer mit bezahlen müssen..Ich stimme dafür alle "Gemeinkosten" die Kraft-Verkehr verursacht auf die Verursacher um zu legen.Dann hat sich die Diskussion E-Car, Öko-Diesel,.... sehr schnell erledigt..Gruss Sikasuu

    • 08.07.2008 um 16:38 Uhr
    • plamen

    Die Tabelle im Artikel ist an Unleserlichkeit wohl kaum zu überbieten. Es würde Stunden dauern um diesen grottenschlechten Satz zu kommentieren. Hier kurz aufgezählt: Zellen zu groß, Zahlen nicht ausgerichtet, gepunktete und vertikale Trennlinien, Fleckenwirkung durch die Farben, Satz auf Mittelachse, etc. Kurze Reminiszenz: Zum Thema IAF-Übungen mit 1500km-Reichweite (Joffes Artikel) haben sie ein Bild einer UAV ausgesucht!

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