Terrorismus Vom Saarland in den Dschihad

Zum Beispiel Eric B.: Eine neue Gefahr beunruhigt die Sicherheitsbehörden – islamistische Terroristen mit deutschem Pass

Sie suchen ihn, mit Haftbefehl und Fahndungsplakaten. Überall in Afghanistan, an Militärposten, in Botschaften, Konsulaten und Hotels hängt das Bild des jungen Mannes aus Neunkirchen im Saarland. Deutsche Sicherheitsbehörden haben seine Spur von der Heimat aus Tausende Kilometer weit verfolgt, sie kennen seinen Weg in das Ausbildungslager, über Ägypten in den Norden Pakistans. Sie vermuten ihn in einem Camp in den Bergen Wasiristans. Aber sie wissen nichts Genaues.

Eric B. ist gerade einmal 20 Jahre alt. Bis vor Kurzem war der Deutsche mit dem nordischen Vornamen der Polizei nur als Kleinkrimineller bekannt. Nun aber taucht er mehrfach in Videobotschaften und auf islamistischen Internetseiten auf. Dort nennt sich der gebürtige Saarländer Abdul Gaffar el Almani, trägt Turban und Maschinengewehr und predigt den Krieg gegen die Ungläubigen. Binnen weniger Monate hat sich der Fitnessstudio-Besucher aus der deutschen Provinz in einen designierten Selbstmordattentäter verwandelt.

Vor Kurzem gab B. auf der Homepage der Terrororganisation IJU ein Interview. Frage: »Das Bundeskriminalamt fahndet nach Ihnen. Was sagen Sie dazu?« Antwort: »Dass sie nach mir suchen, macht mir, ehrlich gesagt, keine Sorgen.«

»Zeit für den Heldentod« nennt sich die türkischsprachige Website. Irgendwann in den nächsten Tagen oder Wochen, befürchten die Sicherheitsbehörden, werde diese Zeit für Eric B. gekommen sein. Mit ein paar Kilo Sprengstoff am Leib könnte er sich in die Luft sprengen, vielleicht in Afghanistan, möglichst nah bei deutschen Soldaten oder zivilen Helfern. Und wenn nicht der Sauerländer, dann wird es einer seiner Nachfolger auch in Deutschland versuchen.

Denn Eric B. ist nur ein Beispiel für ein globales Phänomen: homegrown terrorism, frei übersetzt: hausgemachter Terrorismus. Zunehmend, so berichtet das Bundesamt für Verfassungsschutz, wenden sich in Deutschland aufgewachsene Männer dem militanten islamistischen Extremismus zu. Mittlerweile verorten Verfassungsschützer ein Dutzend solcher Terror-Azubis in oder auf dem Weg zu Ausbildungslagern im Norden Pakistans – Tendenz steigend.

Jörg Ziercke, Chef des Bundeskriminalamts, sieht in jungen Männern vom Schlage Eric B.s eine »große Gefahr«. Ihre »Gleichgültigkeit gegenüber dem Tod ist beunruhigend«, sagt er. Auch der Verfassungsschutz spricht von einer »besonderen Gefährdung« durch die »hausgemachten Terroristen«: »Deutschland ist ebenso wie andere westeuropäische Länder potenzielles Ziel dieser Islamisten.«

In der Vergangenheit schien es, als sei der militante Islamismus eine Besonderheit arabischer oder nordafrikanischer Muslime. Besondere Sorge macht dem Verfassungsschutz daher, dass mittlerweile auch Türken in Deutschland nicht mehr immun gegen eine solche Radikalisierung zu sein scheinen. Die Zahl der Netzwerke, in denen Türken eine bedeutende Rolle spielen, steigt nach Einschätzung der Verfassungsschützer.

Geht von den hausgemachten Extremisten mittlerweile auch bei uns die »größte terroristische Bedrohung für den Westen« aus, wie Marc Sageman, einer der weltweit führenden Sicherheitsexperten, in der Washington Post schrieb?

Das Phänomen des homegrown terrorism war bis vor Kurzem vor allem aus Großbritannien und den Niederlanden bekannt. Von den Anschlägen 2005 in der Londoner U-Bahn etwa, ausgeführt von einer Gruppe Pakistaner, die im Königreich aufgewachsen waren. Oder durch die sogenannte Hofstad-Gruppe, die 2004 in Amsterdam den Filmemacher Theo van Gogh auf offener Straße ermordete.

Dann versteckten im Sommer 2006 in Köln zwei junge Libanesen, die seit Längerem in Deutschland lebten, Bomben in zwei deutschen Regionalzügen. Die Täter hatten sich durch die Mohammed-Karikaturen provoziert gefühlt. Die selbst gebastelten Sprengsätze hätten wohl Dutzende Menschen getötet oder verletzt, wäre ihnen nicht beim Bombenbau ein Fehler unterlaufen.

Fritz, Daniel und Eric – drei ganz normale Islamisten

Im September vergangenen Jahres schließlich stürmten deutsche Spezialeinsatzkräfte ein Ferienhaus im Sauerland und verhafteten drei Männer. Offensichtlich standen sie kurz davor, mit zwölf Fässern voller Wasserstoffperoxid verheerende Autobomben-Attentate zu begehen. Die Ermittlungen gegen Fritz G., Adem Y. und Daniel S. ergaben Hinweise auf ein Netzwerk von insgesamt bis zu 50 Verdächtigen, die in Deutschland aktiv den Dschihad, den »heiligen Krieg«, planen.

Solche mehr oder weniger losen Netze junger Männer der zweiten und dritten Einwandergeneration, dazu gebürtige Deutsche wie Eric B., die zum Islam konvertieren und sich nur Monate später zum Dschihad bereit erklären, sind inzwischen zu einer ernsten Bedrohung für die Innere Sicherheit der Bundesrepublik geworden. Das Attentat von Familienvater Cüneyt C. (28) aus Ansbach dürfte nur der Anfang gewesen sein. Der erste Suizidattentäter aus Deutschland hatte sich Anfang März in Afghanistan in die Luft gesprengt und dabei vier Menschen mit in den Tod gerissen. Außer Eric B. wird derzeit unter anderem Houssein Al-M. (23), ein enger Freund des Saarländers, in pakistanischen Ausbildungslagern vermutet. Und »wer als Suizidattentäter nach Pakistan oder Afghanistan geht«, warnt BKA-Chef Ziercke, »der kann auch zurückkommen und in Deutschland Anschläge begehen.«

Alle drei Camp-Trainees haben ihr Leben großteils in Deutschland verbracht, im Geltungsbereich des Grundgesetzes. Was treibt junge Menschen wie sie in die Fänge der Islamisten?

Die deutschen Homegrown-Extremisten eine, so heißt es in Sicherheitskreisen, »die Suche nach der größtmöglichen Provokation«. Wer früher links- oder rechtsextrem geworden wäre, für den könne heute der Radikal-Islam anziehend sein. »Das sind junge Leute, die oft zu simpler Schwarz-Weiß-Malerei neigen und schnelle sowie direkte Lösungen suchen«, sagt der Berliner Terrorismus-Experte Berndt-Georg Thamm. Sein amerikanischer Kollege Sageman bezeichnete die neuen Islamisten als Gruppe junger Möchtegerns, die von Ruhm und Abenteuer träumten: »Sie sehnen sich danach, zu einer heroischen Avantgarde zu gehören und ihrem Leben eine größere Bedeutung zu geben.«

Die Radikalisierung der Islamisten aus Deutschland verläuft nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden weitgehend gleich. Elf Attentate und Anschlagversuche in Europa, Australien und Kanada hat die New Yorker Polizei analysiert. In ihrer Studie Radicalization in the West: The Homegrown Threat beschreiben die US-Ermittler eine Radikalisierung in drei Stufen. Auslöser sind gewöhnlich persönliche Lebenskrisen, etwa infolge eines Jobverlusts oder einer gefühlten oder wirklichen Diskriminierung. Im Verlauf einer solchen Krise beginnen die angehenden Extremisten, sich für den Salafismus zu begeistern, eine streng fundamentalistische Strömung des Islams.

In der zweiten Phase scheint den Betroffenen, indoktriniert von Scharfmachern, die Zeit gekommen, auch Gewalt gegen »Ungläubige« anzuwenden. Und schließlich ziehen die jungen Männer als Mudschahedin, als heilige Krieger, wie sie selbst glauben, in den Kampf.

Eric B., ein Scheidungskind, auf Äußerlichkeiten bedacht, aber ohne mittlere Reife, wird von Freunden als »leicht steuerbar« beschrieben. Beim Jobben für einen Paketdienst lernte er Ende 2006 einen Muslim kennen und begann sich für dessen Religion zu interessieren. Anfang 2007 trat der Neunkirchener zum Islam über. Im Mai brach er die Handelsschule ab, um in ein arabisches Land auszuwandern. Der Islam, erklärte B. später, habe ihm »Halt gegeben«. »Eric passt sich denen an, die einen Einfluss auf ihn haben«, sagte seine Schwester in einem Interview. Ihr Bruder kapselte sich ab, betete fünfmal am Tag und zog in eine Wohnung über einer Hinterhof-Moschee im Saarbrücker Stadtteil Herrensohr. Sein damaliger Mitbewohner, der 23-jährige Daniel S., gehörte später zu den Verhafteten der »Sauerland-Gruppe«. Er scheint für Eric B. zu einer Art Mentor geworden zu sein. Kurz bevor BKA und Bundesanwaltschaft die Gruppe im September auffliegen ließen, reiste B. nach Ägypten. »Ich werde ganz groß werden«, prahlte er gegenüber einem Freund.

Die Ausbildung in Wasiristan sei »der kürzeste Weg, in die Champions League der Dschihadisten zu gelangen«, meint der Terrorismus-Experte Thamm. Der Nachwuchs würde in »Crashkursen« zu universell einsetzbaren Terroristen ausgebildet. Anders als etwa die Attentäter des 11. September um Mohammed Atta braucht dieser Tätertypus wenig spirituelles Blendwerk, um seine Taten zu bemänteln. »Der religiöse Aspekt wird kaum vertieft«, heißt es in Sicherheitskreisen. »Koranfest ist kaum einer.«

Neuerdings werben die Gotteskrieger auch Türken an

Eine immer größere Rolle spielt das Internet. Rund 5000 Dschihad-Websites gebe es, schätzt der EU-Antiterror-Koordinator Gilles de Kerchove. Filme und Fotos von Gräueltaten finden sich dort zu Tausenden, sie werden massenhaft abgerufen. Dazu kommen Berichte von schlachtenerprobten Kämpfern. Ihren Nachwuchs suchen sich die Terroristen nach Erkenntnissen der Behörden über geschlossene Chats, in denen Islamisten kommunizieren, die einander persönlich oft nicht kennen.

Deutsche Staatsschützer beobachten seit geraumer Zeit einen sprunghaften Anstieg radikaler türkischsprachiger Internetseiten. Die Website »Zeit für den Heldentod«, erst vor anderthalb Jahren ins Netz gestellt, spielt mittlerweile eine zentrale Rolle. »Da baut sich etwas Neues auf«, heißt es.

Hinter den Plänen der »Sauerländer« stand nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft die Islamic Jihad Union, die auch diese Seite betreibt. Die IJU, so heißt es in Sicherheitskreisen, verfolge »ihre Ziele mit ungeheurer Penetranz«: Wenn »Weg A nicht funktioniert, wird nach Weg B gesucht, bis er gefunden ist«, erklärte ein hochrangiger Sicherheitsexperte der ZEIT .

Zwar gelte die usbekische Organisation als »physisch jung und zahlenmäßig klein«, wie Guido Steinberg sagt, Islamismus-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik. Nicht mehr als 100 Anhänger rechnet Steinberg der IJU zu. Ihre Brisanz für Deutschland liege aber darin, dass sie »mit Erfolg« Türken und türkischstämmige Europäer rekrutiere, wohl auch darum, weil die Aktivisten ähnliche Sprachen sprechen und miteinander verwandten Turkvölkern entstammen. Zwar klagen die Terrorfahnder, sie wüssten nicht, woran sie die islamistischen Extremisten erkennen sollten. Dennoch scheinen die deutschen Sicherheitsbehörden das »Homegrown-Phänomen« bisher erstaunlich gut im Griff zu haben. Vom Fall der »Kofferbomber« abgesehen, tauchten potenzielle Gefährder bisher rechtzeitig auf dem Radar des Verfassungsschutzes auf. Doch je mehr es werden, desto schwieriger wird die Aufgabe der Sicherheitsbehörden, Anschläge in Deutschland zu verhindern.

 
Leser-Kommentare
  1. dass die Mörder, die Muslime, nicht aus Spaß morden, sondern für den Frieden, den Islam

    Eine Leser-Empfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sie morden fuer ihren eigenen Frieden, der je nach Gruppierung ganz unterschiedlich gestaltet sein kann.Und unser lieber Eric is vermutlich nich mehr als nen dummer Profilneurotiker. Ein Ergebnis der zunehmenden Chancenlosigkeit Deutschland, wo Kinder nur noch einen Kostenfaktor darstellen.Ich persoenlich finds gut dass der Eric sich irgendwo anders in die Luft sprengt. Haette ja auch seine Schule/Uni treffen koennen. Unsere Truppen haben in Afghanistan eh nichts zu suchen, die haben da seit Jahren nichts bewirkt, ausser dass die Sympathie zu den Taliban inzwischen wieder waechst. Und statt das zu diskutieren schickt man einfach mal 1000 weitere, weils bisher so gut klappt.

    Der Ausdruck "Islam" bedeudet nicht Frieden, sondern Unterwefung unter Gott. Dass Islam Friede bedeute, ist nichts als billige Propaganda, die von westlichen Westentaschen-Intellektuellen ungeprüft in ihr Weltbild aufgenommen wurde. Super-Beispiel: Claudia Ströbele. (Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/jk)Es besteht allerdings die islamische Auffassung, wenn der Islam global herrscht, dann Friede sei. Das haben die Nazis von ihrer Ideologie auch geglaubt.  Bezogen auf die herrschende Islam-Theorie würde islamische Weltherrschaft bezogen auf die rechtliche Einteilung der Menschen das Folgende bedeuten: *Muslime haben vollen Rechsstatus*Andere Buchreligiöse bzw. Abrahamisten sind Schutzbefohlene mit minderem Rechtsstatus. Wenn sie nicht zum Islam konvertieren, müssen sie eine Sondersteuer bezahlen. In Nordafrika mussten z.B. Christen ein gelbes Zeichen auf ihrer Kleidung tragen und den Muslinen Vortritt auf der Straße lassen. In Ägypten ist es schier unmöglich, den Bau einer Kirche genehmigt zu bekommen. Viele leben von und im Müll, weil sie keine Chance haben, einen anderen Beruf auszuüben. Link hierzu: http://devsup.de/artikel/das-leben-der-christen-als-muellkinder-in-kairo.*Buddhisten, Agnostiker, Atheisten müssen konvertieren oder werden getötet.    

    Sie morden fuer ihren eigenen Frieden, der je nach Gruppierung ganz unterschiedlich gestaltet sein kann.Und unser lieber Eric is vermutlich nich mehr als nen dummer Profilneurotiker. Ein Ergebnis der zunehmenden Chancenlosigkeit Deutschland, wo Kinder nur noch einen Kostenfaktor darstellen.Ich persoenlich finds gut dass der Eric sich irgendwo anders in die Luft sprengt. Haette ja auch seine Schule/Uni treffen koennen. Unsere Truppen haben in Afghanistan eh nichts zu suchen, die haben da seit Jahren nichts bewirkt, ausser dass die Sympathie zu den Taliban inzwischen wieder waechst. Und statt das zu diskutieren schickt man einfach mal 1000 weitere, weils bisher so gut klappt.

    Der Ausdruck "Islam" bedeudet nicht Frieden, sondern Unterwefung unter Gott. Dass Islam Friede bedeute, ist nichts als billige Propaganda, die von westlichen Westentaschen-Intellektuellen ungeprüft in ihr Weltbild aufgenommen wurde. Super-Beispiel: Claudia Ströbele. (Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/jk)Es besteht allerdings die islamische Auffassung, wenn der Islam global herrscht, dann Friede sei. Das haben die Nazis von ihrer Ideologie auch geglaubt.  Bezogen auf die herrschende Islam-Theorie würde islamische Weltherrschaft bezogen auf die rechtliche Einteilung der Menschen das Folgende bedeuten: *Muslime haben vollen Rechsstatus*Andere Buchreligiöse bzw. Abrahamisten sind Schutzbefohlene mit minderem Rechtsstatus. Wenn sie nicht zum Islam konvertieren, müssen sie eine Sondersteuer bezahlen. In Nordafrika mussten z.B. Christen ein gelbes Zeichen auf ihrer Kleidung tragen und den Muslinen Vortritt auf der Straße lassen. In Ägypten ist es schier unmöglich, den Bau einer Kirche genehmigt zu bekommen. Viele leben von und im Müll, weil sie keine Chance haben, einen anderen Beruf auszuüben. Link hierzu: http://devsup.de/artikel/das-leben-der-christen-als-muellkinder-in-kairo.*Buddhisten, Agnostiker, Atheisten müssen konvertieren oder werden getötet.    

  2. Sie morden fuer ihren eigenen Frieden, der je nach Gruppierung ganz unterschiedlich gestaltet sein kann.Und unser lieber Eric is vermutlich nich mehr als nen dummer Profilneurotiker. Ein Ergebnis der zunehmenden Chancenlosigkeit Deutschland, wo Kinder nur noch einen Kostenfaktor darstellen.Ich persoenlich finds gut dass der Eric sich irgendwo anders in die Luft sprengt. Haette ja auch seine Schule/Uni treffen koennen. Unsere Truppen haben in Afghanistan eh nichts zu suchen, die haben da seit Jahren nichts bewirkt, ausser dass die Sympathie zu den Taliban inzwischen wieder waechst. Und statt das zu diskutieren schickt man einfach mal 1000 weitere, weils bisher so gut klappt.

    Eine Leser-Empfehlung
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Mirow
    • 05.07.2008 um 10:54 Uhr

    .....sich woanders in die Luft zu springen. Sagen sie bitte, ob ihre Hirnaktivität noch intakt ist?  Solche Menschen wie sie, ihre simplen, dummen Aussagen, die nicht eine Minderheit in Deutschland stellt, sind einer der Gründe, dass ein Junge wie Eric sich im richtigen Glauben sieht. Die deutschen Truppen in Afghanistan und ander internationale Militärkontigenten müßen dort sein, weil diese Talibanen ein Erzeugniss der wetlichen Gesellschaft ist. Die ganzen Waffen, die dort in Einsatz kommen, die Streubomben, die Minen u.s.w. sind Produkte dieser Industrie, von Siemens bis BASF. Deutschland ist mit einer der führenden Nationen in Bau und Export von militärischen  Produkten. Sie sollten sich besser informieren, bevor sie solchen unkontrollierten und naiven Gedanken in die Foren schreiben. Davon abgesehen, müßen wir hier als Gesellschaft uns an der eignen Nase fassen, wenn Menschen beginnen andere zu schlagen, diskriminieren, an den Rand der Existenz  bringen. Wenn Menschen hier scheitern, ist das ein mnschliches und kein kulturelles Problem. Dass schwache, ältere und anders farbige Indudivien hier durch Bahnhöfe gejagt werden oder durch rechtradikalen Mob durch Strassen gehetzt werden, ensteht durch falsche Erziehung und ein kaltes und feindliches Umfeld, in dem Minderheiten abgegrenz werden und für nicht lebensberächtigt abgestempelt werden. Ich hoffe, dass sie ihre Kinder nicht mit solchen primitiven alltags Weisheiten nach draussen schicken, denn dann entsehen durch harmlose Kinder, Monster wie Eric.

    • Mirow
    • 05.07.2008 um 10:54 Uhr

    .....sich woanders in die Luft zu springen. Sagen sie bitte, ob ihre Hirnaktivität noch intakt ist?  Solche Menschen wie sie, ihre simplen, dummen Aussagen, die nicht eine Minderheit in Deutschland stellt, sind einer der Gründe, dass ein Junge wie Eric sich im richtigen Glauben sieht. Die deutschen Truppen in Afghanistan und ander internationale Militärkontigenten müßen dort sein, weil diese Talibanen ein Erzeugniss der wetlichen Gesellschaft ist. Die ganzen Waffen, die dort in Einsatz kommen, die Streubomben, die Minen u.s.w. sind Produkte dieser Industrie, von Siemens bis BASF. Deutschland ist mit einer der führenden Nationen in Bau und Export von militärischen  Produkten. Sie sollten sich besser informieren, bevor sie solchen unkontrollierten und naiven Gedanken in die Foren schreiben. Davon abgesehen, müßen wir hier als Gesellschaft uns an der eignen Nase fassen, wenn Menschen beginnen andere zu schlagen, diskriminieren, an den Rand der Existenz  bringen. Wenn Menschen hier scheitern, ist das ein mnschliches und kein kulturelles Problem. Dass schwache, ältere und anders farbige Indudivien hier durch Bahnhöfe gejagt werden oder durch rechtradikalen Mob durch Strassen gehetzt werden, ensteht durch falsche Erziehung und ein kaltes und feindliches Umfeld, in dem Minderheiten abgegrenz werden und für nicht lebensberächtigt abgestempelt werden. Ich hoffe, dass sie ihre Kinder nicht mit solchen primitiven alltags Weisheiten nach draussen schicken, denn dann entsehen durch harmlose Kinder, Monster wie Eric.

    • Rahab
    • 04.07.2008 um 21:36 Uhr

    aber trotzdem sollen wir nun einer quelle glauben, die nach den zitaten zu urteilen, hauptsächlich mit vermutungen operiert. so macht mann politik! großartig! noch großartiger aber, dass es sofort leute gibt, die damit wiederum anderen leuten angst zu machen versuchen. ist das noch seriöser journalismus? oder einfach nur noch schlechte verwurstung von quellen, die sich bekanntlich gern der kontrolle entziehen?

  3. Demokratie heißt nicht allein, daß die Mehrheit bestimmt. Das gilt nur unter der Bedingung, daß alle die Chance zur Beteiligung haben und der Einfluß irgendwie erlebt wird. Daß es ein Aushandeln von Interessen selbst dann gibt, wenn es Minderheiteninteressen sind. Wer's nicht glaubt, schaue in die Geschichte. Wenn es immer mehr Menschen gibt, die in demokratischen Systemen systematisch ausgeschlossen werden, dann spielen die einfach nicht mehr mit. Ob man das gut findet, ist eine Frage, eine andere ist: es ist verständlich, kalkulierbar, beeinflußbar.Theo Rem

  4. Wer die deutschen Sicherheitsbehörden kennt, weiß, dass deren Wissen und deren strategische Fähigkeiten kaum der "Nackte Kanone 33 1/3 " oder der "Police Academie" oder einem "Inspekteur Clouseau " ebenbürtig sind.

    Respekt vor diesen neuen Schwafelerkenntnissen. Die Zeit wird ja immer besser. Natürlich wird hier mal ein Anschlag passieren, auf den ja hier unsere gehärteten politischen und wirtschaftlichen "Zieleliten" sehnsüchtig warten um den Überwachungsstaat zu rechtfertigen. (entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen dieser Art. Die Redaktion/jk) sich nicht wundern, wenn er selbst mal Feuer abbekommt. P.S.Der Zeit hätte es im Übrigen gut angestanden mal über den Iranischen  Airbus A300B2 zu berichten, von dem sich ein  us -Kreuzer bedroht fühlte, weil der Airbus kurz nach dem Start schon 4000 m Höhe über dem Kreuzer hatte. Aber das sind offensichtlich nur "minderwertige" Moslems gewesen.  Und dann auch noch Schiiten. Und dann auch noch Frauen, die ja nur wieder Terroristen geboren hätten. Und dann auch noch Kinder aus denen nur Terroristen geworden wären. Von dem männlichen "Gesocks" mal ganz zu schweigen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Zeit am 03.07.08 (online) nicht doch etwas über diesen Terrorakt geschrieben hat. Wenn nicht, dann sollte sie Asche über ihr Haupt streuen und sich nicht weiter über die Zunahme des Kampfes gegen den Neoneokolonialismus wundern. Sollte die Zeit (online) doch über diesen Terrorakt berichtet haben, hier meine Entschuldigung.Israel als ihrem kritiklos geliebten Staat, hätte die Zeit mit solch einer Geschichtsunterdrückung sicherlich keinen Gefallen getan. Wer weiß, welche Anzahl von Menschen im letzten Überfall Israels auf den Libanon bisher sterben mussten und wegen der israelischen Streubomben noch weiterhin sterben. Das "nur" wegen 2 entführter Israelischer Soldaten, die auch mein Mitgefühl haben.(Anmerkung: Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Die Redaktion/jk)  

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Von welchem Airbus reden Sie? Könnten Sie bitte ein paar Links posten, es würde mich sehr interessieren. Es wäre ja geradezu ein Skandal.

    Von welchem Airbus reden Sie? Könnten Sie bitte ein paar Links posten, es würde mich sehr interessieren. Es wäre ja geradezu ein Skandal.

  5. Von welchem Airbus reden Sie? Könnten Sie bitte ein paar Links posten, es würde mich sehr interessieren. Es wäre ja geradezu ein Skandal.

  6. Redaktion
    • Rahab
    • 05.07.2008 um 8:31 Uhr

    sondern der der aktuellen innenpolitisch ausgerichteten informationspolitik. der iranische air-bus wurde vor 20 jahren abgeschossen - ist also schon eine kleine weile her. die verbindung zu heute besteht (mindestens) durch das argument von sicherheit und bedrohung ..das will ich jetzt nicht weiter vertiefen, obwohl es schon kurios ist, wenn bereits vor 20 jahren der amerikanischen flotten-generalität nicht klar war, wo im Iran die zivilen flughäfen liegen und dass dort natürlich weiter flugzeuge starten und landen... nein: in diesem entweder selbst zusammengebastelten oder aber von irgendwoher ungelesen übernommenen artikel geht es vorgängig um deutsche innenpolitik, verstanden als 'sicherheitspolitik'. dieser artikel will/soll die legende von den sog. schläfern unterfüttern, die nun aber nicht mehr von irgendwoher hier einreisen und dann erst mal ganz friedlich was auch immner studieren (das kam allmählich international bildungs- und wissenschaftspolitisch nicht mehr so gut an!) sondern eben 'homegrown' sind. wir können dabei die herstellung einer neuen unterschicht oder auch eines neuen sub-proletariats beobachten. wobei es in diesem artikel nicht darum geht, wie dieses tatsächlich entsteht, was dessen differentia specifica sind, und welche probleme sich eine, in diesem fall unsere, gesellschaft damit einhandelt, wenn sie beim entstehungsprozess mindestens teilnahmslos zuguckt wenn nicht gar eine aktiv die entstehung fördernde politik gutheißt. dieser artikel bewegt sich wie seine quelle auch auf dem gebiet des virtuellen. konkret bedeutet dies, das vorstellungen darüber befördert werden sollen, wie der erwünschte staatsbürger beschaffen sein soll und wie lieber nicht. es ist überhaupt nicht verwunderlich, dass dieser herstellungsprozess mit vermutungen und pauschalisierenden verdächtigungen arbeitet. denn konkrete täter müssen ja nach dem doch immer noch geltenden konkreten strafrecht behandelt werden - von dem zu hoffen ist, dass es sich spätestens in seinen urteilen nicht von irgendwelchen bedrohungsszenarien leiten läßt (wir dürfen auch alle gespannt sein, was in einem ordentlichen strafprozess gegen diese sauerländer verdächtigen/beschuldigten noch übrig bleibt). dieser satz in paranthese verweist darauf, dass die aktuell stattfindende strafrechtspflege immer noch nicht die nötige basis an urteilen liefert, die eine sicherheits- und allgemeine überwachungspolitik legitimieren helfen. eine solche politik benötig jedoch eine legitimationsbasis, die irgendwie im tatsächlichen verhaftet ist oder scheint. nun, wenn das strafrecht sie im erforderlichen ausmaß nicht (noch nicht?) liefert, dann muß diese legitimationsbasis anders hergestellt werden. dieser unsägliche artikel ist ein teil dieser herstellung.
    - da es mit der ethnischen unterscheidung und der nach dem aufenthaltsstatus nicht mehr so gut klappt, muß nun also die religion als unterscheidungsmerkmal herhalten. wäre die bildungsbiographie ein kriterium, beispielsweise, dann beschliche allzuschnell allzuviele mit einer ähnlichen biographie die ahnung, dass sie mitgemeint sind. sind sie ja auch - die passende 'religion' wird sich schon noch finden... aber im moment werden sie noch gebraucht, um die ausgrenzung auf verdacht derer zu betreiben, die schon mal die richtige falsche religion haben. das sind sich bekennende/praktizierende muslime und zunehmend konvertiten. mit denen wollen wir nun allerdings nicht argumentativ streiten - dann könnten wir sie ja nicht mehr als argumentationsmasse benutzen.  - zu dem in den artikel eingebauten bildchen kann ich auch nur feststellen, dass ich mit dessen betrachten auch nichts weiteres weiß. hat es einen realen hintergrund oder soll ich den nur glauben? keiner weiß es...
    - natürlich könnten wir uns auch noch fragen, warum eigentlich fast immer nur von jungs die rede ist. aber das ist ein ein klein wenig anderes thema.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service