G8-Gipfel
»Das Spiel ist aus«
William White, Chefvolkswirt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), über das Ende des Wachstums und turbulente Zeiten für die Weltwirtschaft. Ein Interview
Die Zeit: Herr White, die Inflation steigt auf der ganzen Welt. Was ist los?
William White: Die Weltwirtschaft überhitzt sich. Die steigende Teuerung zeigt uns an, dass wir an unsere Grenzen stoßen. Vor allem in den Schwellenländern ist die Lage dramatisch.
Zeit: Wie ist das zu verstehen?
White: In den vergangenen Jahren wurden die weltweiten Produktionskapazitäten enorm ausgeweitet. In den Schwellenländern sind Millionen in den Arbeitsmarkt geströmt, es gab technischen Forschritt. Aber die gesamtwirtschaftliche Nachfrage hat noch stärker zugenommen als das Angebot, und deshalb erreichen wir jetzt Kapazitätsgrenzen.
Zeit: Hat die Welt es übertrieben?
White: Ich glaube, dass wir in den kommenden Jahren erheblich niedrigere Wachstumsraten erleben werden als bisher. In gewisser Weise könnte man sagen, dass das Spiel aus ist. Und der Übergang könnte äußerst turbulent werden. Unsere Art, zu leben und zu wirtschaften, war exzessiv, es konnte nicht ewig so weitergehen. Und was nicht ewig weitergehen kann, endet irgendwann einmal – auch wenn es lange dauern kann, bis dieser Zeitpunkt erreicht ist. Denn Boomphasen haben die Tendenz, sich selbst zu verstärken, wenn die Maschine erst einmal läuft, dann läuft sie. Das liegt auch daran, dass unser System, unsere Regeln die jeweilige Bewegung noch verstärken.
Zeit: Wie konnte es dazu kommen?
White: Das geldpolitische und finanzielle Umfeld ist zu locker. In den Industriestaaten haben die Zentralbanken die Zinsen gesenkt, um die Konjunktur anzukurbeln. Das hätte eigentlich zu einer Abwertung der Währungen der Industrieländer gegenüber den Währungen der Schwellenländer führen müssen. Doch die Schwellenländer wollten das nicht, also haben sie auch die Geldpolitik gelockert und ihre Wechselkurse niedrig gehalten. Am Ende hatten wir auf der ganzen Welt eine zu lockere Geldpolitik und einen gigantischen Kreditboom.
Zeit: Ein Fehler der Notenbanken?
White: Das Problem war Folgendes: Die Globalisierung und der technische Fortschritt haben die Inflationsraten gebremst. Die Zentralbanken waren aber nicht bereit, den Rückgang der Teuerung hinzunehmen. Also haben sie die Zinsen niedriger gehalten, als sie eigentlich hätten sein müssen, um etwas mehr Wachstum aus der Wirtschaft herauszuquetschen.
Zeit: Moment! Die Zinsen wurden auch so stark gesenkt, weil man ein Abrutschen der Weltwirtschaft in die Deflation verhindern wollte.
White: Das bestreite ich nicht. Aber nehmen Sie nur die extrem niedrige Sparquote in den USA. Natürlich war das zum Teil genau das, was man erreichen wollte. Aber die Nachfrage dort wurde so stark stimuliert, dass wir jetzt die Konsequenz in Form von Inflation sehen. Übrigens ist auch die sogenannte Great Moderation…
Zeit: …mit der Ökonomen die vergangenen Jahre mit geringen Schwankungen von Inflation und Wirtschaftswachstum beschreiben…
White: …ein Ergebnis dieser Politik der Notenbanken, auf eine Abschwächung der Konjunktur mit niedrigen Zinsen zu reagieren.
Zeit: Aber in den Schwellenländern kann man nicht gerade von einem Konsumboom sprechen.
White: Auch in China sind die Zinsen zu niedrig. Das Geld wurde nicht von den Konsumenten ausgegeben, sondern von den Firmen. China hat Investitionsquoten von 40 Prozent und mehr des Bruttoinlandsprodukts. Das ist völlig abnormal!
Zeit: Wie können Sie eigentlich von den Grenzen des Wachstums, von knappen Ressourcen reden, wenn immer noch Millionen Menschen in Asien und Afrika in den Arbeitsmarkt drängen und immer wieder neue Ölfelder entdeckt werden?
White: Richtig ist, dass in Ländern wie China 60 oder 70 Prozent der Bevölkerung auf dem Land leben und nicht voll in den Arbeitsmarkt integriert sind. Es werden neue Straßen im Westen des Landes gebaut, um diese Menschen zu erreichen. Es stimmt auch: Bei derart hohen Ölpreisen wird die Förderung lukrativer – während sich gleichzeitig die Nachfrage abschwächt, weil andere Energieträger attraktiver werden
Zeit: Die Wirtschaft passt sich an.
White: Ja, aber der Prozess braucht seine Zeit. Es gibt das Millionenheer der ungelernten Arbeitnehmer. Aber derzeit ist es so, dass jede Art von qualifizierter Arbeit in China oder Indien knapp ist. Die Löhne steigen dramatisch und sind teilweise höher als in den USA. Und es hat sich auch am Ölmarkt gezeigt, dass Angebot und Nachfrage nicht so schnell reagieren wie erhofft.
Zeit: Was heißt das unterm Strich?
White: Längerfristig haben wir die Grenzen des Wachstums noch nicht erreicht, kurz- und mittelfristig schon.
Zeit: Wer trägt die Last? Muss man nicht vor allem den USA sagen, dass sie sich einschränken müssen? Sie haben besonders vom Boom profitiert.
White: Ich fürchte, wir müssen die USA nicht dazu zwingen, langsamer zu wachsen. Die Wirtschaft schwächt sich von selbst ab, sogar mehr, als wir es uns wünschen. Die Privathaushalte sind überschuldet, die Hauspreise viel zu stark gestiegen. Diese Exzesse müssen korrigiert werden.
Zeit: Auch die chinesische Wirtschaft wächst nach Ansicht vieler Experten zu schnell.
White: Es ist klar, dass China – und viele andere Schwellenländer – eine Abschwächung der Wirtschaft akzeptieren und eine Aufwertung ihrer Währungen zulassen sollten.
Zeit: Anders als die USA ist China aber noch ein armes Land. In vielen asiatischen Staaten ist Wachstum zentral für die Legitimität der Regierungen.
White: Aber jetzt haben sie Inflation. Und die trägt nicht unbedingt zur Stabilisierung der Gesellschaft bei, wie man täglich in den Nachrichten sehen kann.
Zeit: Wie sollte die Politik reagieren?
White: Die Frage ist, was im Moment die größte Gefahr ist. Wir haben diese steigenden Inflationsraten. Das ist eine echte Bedrohung für die Stabilität der Wirtschaft, vor allem wenn sie dazu führen, dass die Menschen dauerhaft mit einer höheren Teuerung rechnen. Darauf müsste man mit höheren Zinsen reagieren. Zugleich besteht das Risiko eines dramatischen Einbruchs der Konjunktur, auch weil die Finanzkrise nicht ausgestanden ist. In diesem Fall ginge die Inflationsrate schnell zurück, und man kann auch eine Deflation, also fallende Preise, nicht ausschließen. Das spricht für niedrigere Zinsen. Eine ähnliche Debatte haben wir übrigens über die 1930er Jahre…
Zeit: Und wer hat heute recht?
White: Wir sollten uns jetzt zuerst um die Inflation kümmern. Erst wenn die Teuerung wieder unter Kontrolle ist, wenn die Inflationserwartungen stabil sind, kann man sich der Wachstumsschwäche widmen.
Zeit: Wie?
White: Es kann sein, dass es der Geldpolitik nicht mehr gelingt, die Konjunktur anzukurbeln. Die Verbraucher sind derart verschuldet sind, dass sie womöglich auch nicht konsumieren, wenn die Zinsen niedrig sind. Wenn keiner mehr Geld ausgeben will, muss es der Staat tun.
Zeit: Das klingt nicht gut.
White: Nein. Das Besondere an unserer Situation ist, dass wir noch nicht wissen, wie die Geschichte ausgeht. Es kann zu Inflation oder Deflation kommen. Eigentlich sind das Gegensätze, aber beide Szenarien liegen so nahe beieinander wie selten zuvor. Sie sind das Ergebnis der Exzesse der Vergangenheit.
Zeit: In Europa wird man ihre Ansicht eher teilen als in den USA.
White: Im amerikanischen Denken geht es darum, in einer Krise möglichst schnell gegenzusteuern, um den Zusammenbruch der Wirtschaft zu verhindern. Die Europäer sind vorsichtiger und haben stärker die längerfristigen Folgen ihres Tuns im Blick. Das hat wohl auch mit der Geschichte zu tun: Für die Vereinigten Staaten war das prägende Ereignis die Große Depression, für die Europäer war es die Hyperinflation.
Zeit: Was muss jetzt schnell geschehen?
White: Die Schulden regeln, die nicht mehr bezahlt werden können. Die Gefahr besteht, dass es ein langes Hin und Her gibt, weil niemand weiß, wie die Finanzlage der Schuldner tatsächlich aussieht. Da sagt man besser, wir schreiben 50 Prozent ab und beginnen von vorn.
Das Gespräch führte Mark Schieritz
- Datum 19.2.2009 - 12:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 2008-07-03T12:00Z Nr. 28
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Dann war´s das also.Die Wirtschaft wird zusammenbrechen, das Spiel ist aus. Ob nun die Inflation oder die Deflation den Ausschlag gibt - lassen wir uns überraschen!Man hat es halt ein bisschen zu wild getrieben, allerhand wurde falsch gemacht: zuwenig Kontrolle der Finanzmärkte, falsche Währungs- und Zinspolitik, überhitzter Konsum in den USA, eine zu hohe Investitionsrate in China...Die unsichtbare Hand des gebenedeiten freien Marktes ist wohl hier und da ausgerutscht - der alte Schlawiner!Naja, das kriegen wir wieder hin.Hyperinflation in den Schwellen- und Entwicklungsländern, das gibt schon mal ein bis zwei Milliarden Hungertote. Tja, da kann man nichts machen.Vielleicht noch ein netter kleiner Weltkrieg, da wird dann endgültig klar Schiff gemacht: Uups, nochmal 500 Millionen Tote.In God´s Own Country hat man mit alledem nichts zu tun; wer es sich leisten kann, lässt sich für die Dauer der Katastrophe in den USA nieder.Vorsorglich wurden schon mal die Einreisekontrollen verschärft, die USA dürfen ja schon sensible Daten von Europäern einsehen, damit nicht die falschen einreisen;Auch für genügend Immobilien ist bereits gesorgt. Für jeden der 800.000 deutschen Millionäre steht schon ein Häuschen bereit, übriggeblieben aus der Subprime-Krise und zufällig im Besitz der amerikanischen Banken, der armen geprellten Gläubiger. Da werden die Preise aber kräftig steigen.Aus Mexiko, wo die Tortillas längst unbezahlbar geworden sind, strömt dann das Dienstpersonal herbei, zu moderaten Löhnen, versteht sich.Dort in den sicheren USA wartet man dann ab, bis der Leichengestank in der übrigen Welt verweht ist und poliert derweil seine Goldbarren.Und dann kann das Spiel von vorne losgehen.
Rs könnte sein, daß es bald gar nicht mehr so sicher ist in God's Own Country. Vielleicht lohnt es sich bald nicht mehr die marode Infrastruktur igendwie am Laufen zu halten, oder die privatisierten Gefängnisse weiter zu bewachen. Was wenn sich das produzieren von Lebensmitteln oder dem sonstigen Lebensbedarf nicht mehr lohnt und für den Papierdollar nichts mehr zu importieren ist. Da brauchts dann schon eine Bunkervilla mit eigener Energieversorgung, Lebensmittellagern, schwer bewaffneter Sicherheitstruppe, eigenem Hubschrauber samt Landeplatz (für alle Fälle). Spanisch sollte man auch schon mal lernen. Vor allem aber: wie kommt man da wieder raus?
Mir kamen bei der Lektüre des Artikels die selben Gedanken wie Ihnen. Da redet ein Spezialist von dem was er glaubt, meint, vermutet etc. Die Orientierungslosigkeit gipfelt in folgender Aussage: "Es kann zu Inflation oder Deflation kommen." Toll.Letzendlich beweist Herr White eigentlich nur, dass gegen die grausamen Regeln des freien Marktes kein Kraut gewachsen ist, wenn sie mal ausser Kontrolle zu geraten drohen. Da kann gegen gesteuert oder beigedreht werden, aber ob es letzendlich zuträglich ist oder nicht, wird wohl jede Glaskugel aufschlussreicher beantworten können. Herr White in Ehren, er versteht sicher mehr als unsereins von seinem Fach und wohl auch mehr als die meissten seiner Kollegen, aber Null multipliziert mit x ergibt immer noch null.
Als Banker wird er sich hüten, das eigene Nest zu beschmutzen; stattdessen tut er so, als ob ganz natürlicxh die Banken am ChefPosten der GlobalWirtschaft stehen sollten ...Dabei sind es aber gerade die Banken, die reformiert gehören und denen die Macht entzogen werden muss; denn die Banken- und Börsen-Zockereien haben das Geld aus der Wirtschaft entfernt, aufgetürmt zu 2- und 3stelligen MillionenBeträgen auf den Konten vieler Manager, auf den Bahamas oder sonstwo.Durch ZinsenSenkung (alias "Geld drucken", so werden nämlich Zinsen gesenkt) wurde nebenbei die Inflation hoch getrieben, deren tatsächlicher Wert über 10 % liegt, verschiedenen neutralen Berechnungen zufolge.Das ist auch wieder DiebStahl an der Bevölkerung, deren Zinsraten auf der Bank immer unter der Inflation liegen und deren Ersparnisse wertloser geworden sind.Und was machen die Grossanleger jetzt ? :==> flüchten in Sachwerte (Firmen, Mienen, Beteiligungen aller Art, ErdölPipelines, ChemieFirmen usw.), mit ihrem vielen selbstgedruckten InflationsGeld==> wenns gut geht, gehört denen bald die ganze Welt,==> aber eigentlich gehören sie bestraft und ein für allemal entmachtetAber was passiert mit denen, die die Banken entmachten wollen? :==> John F. Kennedy, ex per Erschiessung, hatte die "Frechheit" besessen, ein Gesetz durchzubringen, nach dem der amerikanische Kongress, ohne Zutun der privaten FED, eigenes Geld mit SilberDeckung (SilberStandard) drucken darf. Das Gesetz gilt immer noch, aber kein weiterer Präsident hat es gewagt ...==> Alfred Herrhausen: Wollte der 3. Welt Schulden erlassen ... und zwar wohl sogar auf der Rede, die er nicht mehr halten konnte an dem Tag, wo er gesprengt worden ist==> schon Abraham Lincoln wurde von einem Attentäter erschossen (der freikam weil er angeblich "irre" war), der hinterher jedem erzählte, dass Banker ihn darauf angesetzt hatten und dass diese ihn auch freibekpommen hatten ...
Grossanleger bestrafen und entmachten... Tse, tse, tse...
Naja, meinen Segen haetten Sie.
Grossanleger bestrafen und entmachten... Tse, tse, tse...
Naja, meinen Segen haetten Sie.
Zwei Artikel in der ZEIT, sehr lobenswert die Hintergründe präzise genannt. Wenn beide Artikel quer gelesen, versteht man mehr, als William White bereit war auszuführen. Lesen Sie zwischen den Zeilen, halten Sie an sich und werden Sie bitte nicht ohnmächtig. An beiden Artikeln erleben Sie Parallelen, die versuchsweise das System in EUropa in einer sehr sachlichen Art und Weise widergeben.Ich danke der Redaktion ausdrücklich für diese gelungenen Hintergrund-Berichte.Das sollte uns alle noch wachsamer werden lassen, wie schnell sind wir die paar Kröten los, anstatt auf 15T einem Mehrfachen an Schulden ratlos gegenüber sitzen. Haftung, wie schön wenn man einen "Blackout" für sich dann reklamieren darf.EUropa, die ZEIT der BÜRGERLOBBY rettet die Demokratie nachhaltig!!!
Isaac Ben Laurence Weismann
Rs könnte sein, daß es bald gar nicht mehr so sicher ist in God's Own Country. Vielleicht lohnt es sich bald nicht mehr die marode Infrastruktur igendwie am Laufen zu halten, oder die privatisierten Gefängnisse weiter zu bewachen. Was wenn sich das produzieren von Lebensmitteln oder dem sonstigen Lebensbedarf nicht mehr lohnt und für den Papierdollar nichts mehr zu importieren ist. Da brauchts dann schon eine Bunkervilla mit eigener Energieversorgung, Lebensmittellagern, schwer bewaffneter Sicherheitstruppe, eigenem Hubschrauber samt Landeplatz (für alle Fälle). Spanisch sollte man auch schon mal lernen. Vor allem aber: wie kommt man da wieder raus?
Sollte sich in der Weltwirtschaft nicht alles von alleine regeln? Hieß es seit 1990 in perpetuo mobile immer, in die Naturgesetze des Marktes dürfe niemand eingreifen und er würde von ganz schlauen Leuten geführt, die sich 'Elite' nennen? Jetzt heißt es auf einem Mal, das Spiel wäre aus und vorbei, der Kapitalismus wäre am Ende - und gleichzeitig kommt der Ruf nach dem Staat, der sich ja in Boomzeiten überall heraushalten sollte.
selten ein so schwachsinniges interview gelesen ... das spiel ist aus ... ja aber wessen spiel ...sicher nicht das der notenbanken, denn die geben seit ungefaehr 100 jahren vor die welt vor dem schlimmsten zu bewahren bereichrn sich allerdings nur selber : die FED ist und bleibt der ausschlaggebende club - hier wird durch die regulierug der geldmenge der geldwert bestimmt : zb unsere momentane weltweite inflation. die FED ist eine privater club von internationalen baenkern, die es 1907 mit hilfe pres. wilsons geschafft haben an die kontrolle der amerikanischen waehrung zu gelangen. mitlerweile kontrolieren sie eigentlich die ganze welt .... und da fragt ein ungenannter ( nichtvorhandener ?) interviewer einen naiv gemalten , nicht fotogenen finanzexperten : "hat die welt es uebertrieben?" ... wenn sie mich fragen: ja - die welt , wenn wir alle damit gemeint sind , hat zugelassen , dass wir von eine paar dahergelaufenen halunken langsam aber sicher immer weiter versklavt werden und/oder - was ist die zynischere variante - mit ihnen in den abgrund der dummheit gerissen werden, weil wir uns mit ein bischen kaltem wohlstand haben kaufen lassen, den wir im letzten/naechsten durchgang dann doch jedesmal wieder an sie verlieren. harte zeiten werden kommen: gehe ins gefaengniss - wenn du ueber los kommst , ziehe keine 4000 wasauchimmer ein ... die paten zittern nicht nur, ich habe die duestere vermutung sie frohlocken sogar und zwar ob ihres sieges uber uns alle.
Mir kamen bei der Lektüre des Artikels die selben Gedanken wie Ihnen. Da redet ein Spezialist von dem was er glaubt, meint, vermutet etc. Die Orientierungslosigkeit gipfelt in folgender Aussage: "Es kann zu Inflation oder Deflation kommen." Toll.Letzendlich beweist Herr White eigentlich nur, dass gegen die grausamen Regeln des freien Marktes kein Kraut gewachsen ist, wenn sie mal ausser Kontrolle zu geraten drohen. Da kann gegen gesteuert oder beigedreht werden, aber ob es letzendlich zuträglich ist oder nicht, wird wohl jede Glaskugel aufschlussreicher beantworten können. Herr White in Ehren, er versteht sicher mehr als unsereins von seinem Fach und wohl auch mehr als die meissten seiner Kollegen, aber Null multipliziert mit x ergibt immer noch null.
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