Ernährung Frauen ernähren sich in der Regel gesünder; sie essen mehr Obst und weniger Fleisch als die Männer. Auch Wein und Sekt trinkt sie in Maßen, während er Bier und harte Spirituosen gern in Massen genießt. Die (mitunter allzu große) weibliche Besorgnis ums Gewicht hat allerdings auch eine Kehrseite: Viele junge Frauen leiden unter Essstörungen wie Magersucht und Bulimie.

Hilfe Sie lässt sich eher in allen Lebensfragen helfen und hat deshalb auch weniger Probleme, sich einem Arzt anzuvertrauen oder einer Selbsthilfegruppe anzuschließen, in der sie meist ausschließlich auf Frauen trifft. Auch Krebsfrüherkennungsuntersuchungen nutzen Frauen häufiger. Und nicht nur wegen der Termine beim Gynäkologen geht sie generell öfter als er zum Arzt. Der Grund: Es plagen sie psychische Probleme, vielfältige Schmerzsymptome und chronische Erkrankungen.

Medikamente Laut Arzneimittelreport erhalten Frauen häufiger Psychopharmaka und Schmerzmittel verschrieben als Männer. Manchmal zu häufig. Auch versorgen sich viele Frauen zusätzlich mit frei verkäuflichen Medikamenten aus der Apotheke.

Wohlbefinden Subjektiv schätzen viele Frauen ihre Gesundheit als schlechter ein. Dabei haben sie nicht nur eine höhere Lebenserwartung als Männer, sondern auch durchschnittlich fünf Lebensjahre mehr in vollständiger Gesundheit. Ernährung Er pflegt eher ein funktionelles oder ein lustbezogenes Verhältnis zur Ernährung. Was kümmern ihn die gesundheitlichen Spätfolgen seines Verhaltens?

Hilfe Das Streben nach Autonomie und Kontrolle hält Männer häufig vom Besuch beim Arzt ab. Dabei könnten dessen Diagnosen den Mann dazu inspirieren, sich selbst um seine Gesundheit zu kümmern – und sei es mit technischen Spielereien wie Pulsuhren oder elektronischen Blutdruckmessgeräten und dem Erfahrungsaustausch in Internetforen.

Bewegung Männer bleiben in der Regel länger körperlich aktiv als Frauen und pflegen damit eine der wichtigsten Methoden, um gesund zu bleiben.

Risiken Zwar können Männer Gesundheitsrisiken ebenso gut einschätzen wie Frauen, aber weil sich das starke Geschlecht tendenziell für unverwundbar hält, geht es gern höhere Risiken ein. Dies geschieht vor allem im Sport und bei der Arbeit – jenen Dingen, die Männern häufig besonders Spaß machen.