Von den Achtundsechzigern, den vermaledeiten, lernen heißt agitieren lernen. Das weiß auch CSU-Chef Erwin Huber, dem die Wahlschlappen-Panik schon aus jedem Knopfloch schwappt. Wie haben denn die das gemacht? Na, Flugblätter verteilt, Plakate gemalt, das Volk aufgewiegelt. Und so steht jetzt auch Huber am Werkstor – hier vor dem BMW-Werk in Dingolfing – und verteilt Handzettel. Zwar geht es um nicht ganz so bedeutende Dinge wie einst: um den Vietnamkrieg, den Faschismus und die Notstandsgesetze… Aber auch die Wiedereinführung der Pendlerpauschale ist von eminenter Bedeutung für die deutsche Geschichte und das Wohl des deutschen, wenn nicht gar des bayerischen Volkes. Ja, auch davon hängt manches Seelenheil ab. Zum Beispiel das von Erwin Huber und der CSU. B.E.

Heute: 7. 7. 2008