Neuseeland Wende im Bauernstaat

Marktliberalen Reformen zum Trotz ist Neuseeland ein innovationsarmes Agrarland geblieben. Nun versucht es die Regierung mit einer Ökokampagne

»Wie Fidschi mit Schnee«: Neuseelands Küste

»Wie Fidschi mit Schnee«: Neuseelands Küste

Die Kühe können nichts dafür, da sind sich Peter Buckley und Barry Harris einig. Hin und wieder treffen sich die beiden Neuseeländer und grübeln über die Zukunft ihrer Branche, die Milchwirtschaft. In schlammigen Gummistiefeln stehen sie dann am Elektrozaun und beobachten das Milchvieh beim Atmen. Buckley ist Milchbauer, und Harris arbeitet beim riesigen Molkereikonzern Fonterra als sogenannter Nachhaltigkeitsmanager. Einer, der den Schutz der Umwelt und des Klimas zur Aufgabe hat. Beide wissen: Wenn eine von Buckleys Buntgefleckten wiederkäut, verpufft eine kleine Wolke Methangas im Himmel über der Region Waikato und versaut Neuseelands Klimabilanz. 49 Prozent aller nationalen Treibhausgase entstehen in der Landwirtschaft, für mehr als ein Drittel davon sind Nutztiere verantwortlich. Seit Jahren überlegen daher die Verantwortlichen in der Milchwirtschaft, wie sich die üblen Schwaden über den Weiden vertreiben lassen. Forscher testen Impfungen, neue Grassorten, entschlüsseln den Gencode von Mikroben im Kuhpansen. Zwar gibt es in Argentinien neue Forschungsergebnisse, aber bis die kommerziell anwendbar sind, dürften noch Jahre vergehen. »Ich habe keine Ahnung, wie wir das Problem lösen sollen«, gesteht Harris.

Neuseelands Farmer sind nervös. Sie sind bereits die effizientesten Agrarexporteure der Welt, doch jetzt sollen sie sich ändern – sagt ihre Regierung. Die neuseeländische Landwirtschaft produziert am südlichen Ende des Globus erfindungsreich, ressourcenschonend und billig Lebensmittel für den Weltmarkt. Neben dem Tourismus sind sie die wichtigste Wirtschaftsstütze der exportabhängigen Inselnation, für mehr als die Hälfte aller Exporteinnahmen verantwortlich. Doch ihre Wettbewerbsfähigkeit ist in Gefahr: Umweltbewusste Europäer lehnen Butter, Äpfel oder Lammkeulen, die um die halbe Welt gereist sind, zunehmend ab. Die mit dem Ölpreis steigenden Transportkosten bremsen zusätzlich.

Aufgeschreckt arbeitet die Regierung nun an einer grünen Generalüberholung, um die Industrie zukunftsfest zu machen und den guten Ruf ihrer Produkte zu retten. In fünf Jahren soll die Landwirtschaft mit ihren vielen Methangasen dem nationalen Emissionshandelssystem beitreten – so weit ging bisher kein anderes Land. Die Neuseeländer sind noch aus einem anderen Grund verblüfft: Erstmals seit Jahren greift ihr Staat wieder drastisch ins nationale Wirtschaftsgeschehen ein.

Neuseeland hatte sich in den achtziger und neunziger Jahren als marktliberaler Paradefall einen Namen gemacht. Damals hatten Eliten das Land in ein ökonomisches Reformwunder verwandelt. Schneller und radikaler als irgendwo sonst hatten sie die bis dahin abgeschottete und staatlich überregulierte Volkswirtschaft entfesselt. Sie führten rigoros Wettbewerb ein, privatisierten, kappten Importzölle und Subventionen und ließen fortan die Märkte regieren.

In der Folge stieg die Landwirtschaft mit ihren natürlichen Kostenvorteilen zu einem Hightech-Supersektor auf. Andere, weniger augenscheinlich wettbewerbsfähige Branchen wie Filmindustrie, Biotech oder IT-Software dagegen blieben in den Kinderschuhen stecken und spielen heute bestenfalls eine Nebenrolle.

Die Folge: Neuseeland lebt noch immer maßgeblich von seinem primären Sektor und verliert nach Ansicht von Ökonomen deshalb zunehmend den Anschluss an die Weltspitze. Zwar entwickelte sich die Wirtschaft bis vor Kurzem überdurchschnittlich gut, die Arbeitslosenquote liegt bei niedrigen 3,7 Prozent. Doch die Aussichten für nachhaltiges Wachstum sind düster.

1953 rühmte sich das Vier-Millionen-Völkchen noch, das drittreichste Industrieland der Welt zu sein. Heute liegt sein Wohlstand, gemessen am Pro-Kopf-Einkommen, auf Platz 22, knapp vor Südkorea und Tschechien. Die Arbeitsproduktivität dümpelt auf Niedrigstniveau. Und obwohl sich Neuseeland traditionell im Einklang mit Australien entwickelte, klafft zwischen den Volkseinkommen beider Länder seit den Achtzigern eine Lücke von rund einem Drittel.

Gerade erst stufte das Weltwirtschaftsforum in Genf, das jährlich einen Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit von Staaten veröffentlicht, Neuseeland in seiner internationalen Rangliste auf einen mageren Platz 24 herab. Das Fazit der Experten: Der kleinen, abgeschiedenen Volkswirtschaft fehle es an gesamtwirtschaftlicher Zugkraft.

Eine verquere Wirtschaftspolitik sei schuld, glaubt Peter Conway, Chefökonom beim Gewerkschaftsbund New Zealand Council of Trade Unions: »Die Reformen sind ein fehlgeschlagenes Experiment.« Im blinden Eifer, die Märkte zu entfesseln, habe die Politik ihre Leitaufgabe übersehen. Fatal, findet Conway. »In so einem kleinen Land brauchen wir den Staat als strategischen Spieler, der Wirtschaftswachstum und Innovation fördert.«

»Ich bin noch da«, sagt der Bauer stolz, denn das ist schon eine Leistung

Innovationen aber bringt bisher vor allem die Landwirtschaft hervor, allen voran der Megakonzern Fonterra. Die Milchkooperative vertritt 95 Prozent der Milchbauern in Neuseeland. Auch Peter Buckley gehört ihr an.

Noch gut erinnert sich der Farmer an die Zeit der Reformen. Regelrecht über Nacht strich die Regierung die Subventionen. »Es gab keine Warnung«, sagt er. Am Küchentisch hätten sie gesessen und gerechnet, immer wieder. 1984 war das. Seine Frau serviert heißen Tee, und im Wohnzimmer kündigt die Kuckucksuhr mit einem Muhen die neue Stunde an. Buckley tippt Zahlen in seinen Solartaschenrechner. Er kann inzwischen aufs Gramm genau sagen, wie viel Gras jede seiner 200 Kühe pro Tag fressen sollte. Er kennt die exakte Länge der Grashalme auf seinen Weiden. Die Reformen haben ihn verändert. Er ist nicht mehr bloß Farmer. Er ist jetzt Geschäftsmann.

Ein Drittel des Einkommens fiel damals weg. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Futter und andere Produktionsmittel um ein Drittel. Viele Bauern verkauften ihr Land, ganze Regionen bluteten aus. Die Arbeitslosigkeit schnellte auf fast elf Prozent. Und manche Bauersfrau nähte ihren Kindern Kleider aus alten Vorhängen, so groß war die Misere. Derart hart traf es Buckley nicht. Trotzdem litt seine Farm. Er verkaufte sechs seiner sieben Traktoren und strich rigoros zusammen, konzentrierte sich mit Hilfe von Erbgutanalysen auf die ertragreichsten Kühe, pflanzte saftigeres Gras, presste das letzte Quäntchen Produktivität und Effizienz aus seinem Hof. Er begann, sein Land so sanft zu behandeln, dass es möglichst lange möglichst viel Gewinn abwerfen würde.

Und heute? »Ich bin noch da«, sagt der Milchbauer nicht ohne Stolz, denn das allein ist schon eine Leistung. Er zeigt durch das Küchenfenster raus auf die Winterlandschaft mit ihren immer noch sattgrünen Weiden. »Die Straße runter, da waren mal dreizehn Höfe.« Drei sind geblieben, und die seien jetzt doppelt so produktiv wie früher »dank besserer Technologie, besserem Gras, besseren Ideen.«

Kein anderes Industrieland verteilt so wenig Agrarsubventionen wie Neuseeland. Das hat die Branche effizienter und umweltfreundlicher gemacht, als es vielen Europäern bewusst ist. Studien der Lincoln University in Christchurch belegen: Selbst unter Berücksichtigung der weiten Transportwege verbrauchen neuseeländische Milchbauern nur halb so viel Energie und CO₂ wie ihre Konkurrenten in England. Mildes Klima und fruchtbare Vulkanerde bescheren enorme Produktionsvorteile. Tiere bleiben ganzjährig auf der Weide und fressen frisches Gras.

Das spart Kosten für Futter, Dünger und Infrastruktur. Laufend brillieren Neuseelands Farmer mit neuen Erfindungen: rotierende Hightech-Melkmaschinen, gigantische Elektrozäune, Grasmessgeräte, computergesteuerte Milchlaster, grüne Gentechnik.

Und jetzt drängt die amtierende Labour-Regierung auf Erneuerung in Ökofragen – und will dafür auch etwas auszahlen. Ein neuer staatlicher Fördertopf mit umgerechnet mehr als 340 Millionen Euro soll gezielt weitere Innovationen fördern. Eine groß angelegte Klimakampagne soll die Branche an die weltweit gestiegenen Ökoansprüche anpassen.

Das ist Teil eines Programms, das weit über die Landwirtschaft hinausgeht und auch andere Branchen mit Auflagen plus Hilfen fördern soll: Nicht nur die Bauern sollen nämlich Emissionen senken – als erste Nation der Welt will ganz Neuseeland klimaneutral werden. Bis 2012 sollen die wichtigsten Behörden ihre CO₂-Bilanz ausgleichen, bis 2025 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix von derzeit 65 Prozent auf 90 Prozent steigen. Auf den Straßen sollen Elektroautos fahren.

Die Politik verspricht sich davon den notwendigen Wachstumsschub. Weltweit will Neuseeland ein Beispiel liefern und sein Image als erstklassiges grünes Agrar- und Urlaubsparadies zementieren. Farmer planen bereits neue Ökosiegel, die Verbraucher in den wichtigsten Absatzmärkten über die umweltschonendere Produktion aufklären sollen. Die Tourismusbehörde wirbt in ihrer neuen Kampagne mit dem Slogan »100 Prozent reines Neuseeland« für unberührte Natur. Die nationale Fluglinie Air New Zealand plant für Ende des Jahres den ersten Testflug einer Boeing 747 mit Biodiesel.

Bereits 2001 hatte die Regierung den Löwenanteil an der einst privatisierten Fluggesellschaft zurückgekauft. Und in einem Überraschungscoup sollen in diesem Sommer auch Eisenbahn und Fähren wieder an die öffentliche Hand übergehen, wettbewerbsfähiger und umweltfreundlicher werden. »Wir leisten großartige Arbeit in diesem kleinen, fortschrittlichen Land«, findet Premierministerin Helen Clark und macht deutlich, dass jetzt ein starker Staat die Fäden in der Hand hat – zum ersten Mal nach Jahren des Laisser-faire-Liberalismus.

Ökonomen sind dennoch skeptisch. Sie glauben, dass die Alles-wird-grün-Kampagne allein das Land nicht vor drohenden Wettbewerbsnachteilen schützen kann. »Wir müssen eine Wirtschaft aufbauen, die Stärken außerhalb von Landwirtschaft und Tourismus besitzt«, moniert David Skilling, Chef des New Zealand Institute, eines Thinktanks der Wirtschaft. Er fordert strategische Investitionen in Bildung, Forschung und alternative Zukunftsbranchen.

Zum Beispiel die Filmindustrie: Spätestens seit dem Monumentalepos Herr der Ringe gilt Neuseeland als Magnet für internationale Produzenten. Die atemberaubende Landschaft ist heute eine weltweit begehrte Kulisse für Modefotografen, Werber und Filmemacher. Auckland auf der Nordinsel hat sich zum pulsierenden Knotenpunkt für Kreative entwickelt. Doch der Motor der Stadt ist im Grunde ein einzelner Mann – der neuseeländische Regisseur Peter Jackson.

Wie »Fidschi mit Schnee«, aber kein Ort, um Karriere zu machen

Es fehle eine systematische Innovationspolitik, kritisiert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Bis heute leide das Land unter einem »automatischen Steuerungssyndrom«: Universitäten ringen wettbewerbsorientiert um Drittmittel – und stehen am Ende ganz ohne Geld da. Und in viele Landstrichen kennt man das Glasfaser-Internet bislang nur vom Hörensagen. Neuseelands Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung liegen weit unterhalb derer in anderen Industrienationen, belegt der jüngste OECD-Innovationsbericht.

Zudem verzeichnet das Land seit Jahren einen Braindrain. Gerade noch 7500 mehr Einwanderer als Auswanderer zählte das Statistikamt im vergangenen Jahr. »Wir sind wie Fidschi mit Schnee«, sagt Thinktank-Chef David Skilling. »Grün und sauber, toll zum Urlaubmachen und Leben. Aber kein Ort, um Karriere zu machen.«

Um ausländische Investoren und Talente zu locken, müssten Produktivität und Löhne steigen, beanstandet die Wirtschaft. Zudem brauche Neuseeland deutliche Steuervorteile wie in Dublin, Dubai oder Singapur.

Die Regierung hört das nicht gern. Sie sieht das Land längst auf der Überholspur. Bald könne man erste Forschungserfolge zur Reduktion von Methangas auf Kuhweiden weltweit vermarkten, hofft der Umweltminister.

Milchbauer Buckley zweifelt daran. Finden Forscher nicht bald eine Lösung für das Methangasproblem, wird ihn der staatlich verordnete Agrar-Emissionshandel teuer zu stehen kommen. »Das könnte die ganze Branche kaputt machen«, fürchtet er. Draußen stehen seine Kühe, atmen die kühle Abendluft, und wieder verpufft Methan im Himmel über Waikato. Drei Millionen Euro hat ihm neulich jemand für die Farm geboten, erzählt Buckley, da hat er ernsthaft ans Aufhören gedacht. Er ist 56. Er hat die Reformen überstanden und arbeitet in der vielleicht innovativsten Branche des Landes. Ob er sich jetzt noch mal umstellen mag – das weiß er nicht.

 
Leser-Kommentare
  1. Spannend, ein Artikel, der einmal die Auswirkungen der Kliimadiskussion beleuchtet, und das an einem "Vorbildsland" in mehr als einem Sinne. gerade im Vergelich zu Deutschland fallen interessante Änderungen auf: Neuseeland mit seiner Liberalisierung hat eine Verschuldung von 19.9% der BIP (2006), die deutschle liegt bei über 60%.
    Neuseeland hat einen Anteil von regenerativen Energien von 65% (wahrscheinlich nur am Striom), Deutschalnd immer ca. 13...14%. Der Rest? Ein Land am Rande der Welt hat beste landwirtschaftliche Bedingungen um positiv und naturschonend landwirtschaftliche Produkte zu produzieren, nur nicht bei einer Klimabilanz. Hmmm...
    Im ersten Moment würde ich erwarten, dass es in Deutschland kaum besser aussieht, es sei denn das Vieh erhält viel Kraftfutter (Getreide, etc.). Methan entsteht nun mal bei der Grünfutterverwertung. Finde es eher bedenklicher, wenn das sich mit wenig Aufwand produzierbare Grünfutter durch Getreide ersetzt, weil letzteres aufwendiger herzustellen ist.
    Und für Deutschland? Nun neuseeländische Produkte werden teurer werden (es sei denn jeder Bauer kauft eine Windmühle, so daß er "Klimagasneutral ist). Die Globalisierung trifft das Land hinter dem Horizont auf Grund der Energieverteuerung sowieso härter als andere, da die Waren und Rohstogge weite Wege zurücklegen müssen.
    Niedrige Einkommen? Sind sehr relativ. Beruflich muss ich oft nach Finnland. Der Finne erwirtschaftet ein BIP/Einw. 33985€, der Deutsche BIP/Einw. 29464€, ergo "erwirtschaftet" der Finne 15,3% mehr. Diese Konsequenz zeigt sich auch im Einkommen. Allein die typischen Güter (Waren, Lebensmittel, etc.) sind zumeist deutlich teurer als in Deutschland.
    Gleich gilt für Neuseeland. Letztendlich ist in der eigenen Volkswirtschaft das Einkommen mit der entsprechenden Kaufkraft gleichzusetzen und ggf. mit den Vermögensverhältnissen des einzelnen.
    Positiv ist doch, das ein Land reagieren will. Man mag jetzt von Liberalisierung und den einzelnen Maßnahmen halten, was man will, aber die Neuseeländer haben etwas getan und aktuell baut der Staat schulden ab.
    Nur ein Gedanke: Deutschland beitzt derzeit eine Zinslastquote von 16,2%, d.h. 16,2% des Bundeshaushaltes geben wir für Zinszahlungen aus, also 45,71 Mrd. €. Ohne diese Schulden könnten wir entweder gewaltig Kaufkraft wieder gewinnen, besser Schulen & Bildung fördern, oder die Infrastruktur auf die neue Zeit umbauen.
    Also bei allen Gedanken über ein fernes Land... kehren wir mal vor unserer eigenen Tür. Ich denke Neuseeland ist in vielen Bereichen vorbildlich... und leicht haben es die "Kiwis" auch nicht!

  2. Wie kann man Neuseeland als Vorbild hinstellen....das ist wohl eine Illusion von der anderen seite der welt.....erst mal ist es ein so gering bevoelkertes land und kaum industrie, so das ein vergleich mit deutschland schon mal schwierig wird.
    Umweltbewusstein in der bevoelkerung ist gleich null, Plastik ohne ende in den supermaerkten, die kosten hier leider noch nix diese tueten! Oeffentlicher Transport unbekannt, alles nur per Auto. Das schlimmste aber ist:  doppelfenster sind noch unbekannt hier und auch von isolation hat man bisher wenig gehoert. Das bei Schnee und minusgraden im winter auf der suedinsel....viel spass. Und nen Holzofen zum heizen, auch zentralheizung ist ein fremdwort.
    Zumal drohen seit beginn des winters Stromausfaelle und die regierung hat ein schon stillgelegtes asbestverseuchtes Kraftwerk reaktiviert. Wie sustainable ist das? Wie soll das Innovationen ins land holen bei ungewisser stromversorgung.....
    Das sollte man mal recherchieren wenn den deutschen die wehmut kommt bei dem eco land neuseeland!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Viele interessante Aspekte und aus Mangel an Zeit sie zu recherchieren wahrscheinlich auch wahre. Allein hat Neuseeland vor Jahren viele Entscheidungen gefällt und Änderungen in Gang gesetzt, die z.B. in Deutschland fehlen. Klar hat es Neuseeland leicht (kleine Bevölkerung, gute Umweltbedingungen), aber eben auch schwer, da sie nun mal von allen Märkten weit weg sind. Wir leben immerhin mitten in Europa, Neuseeland mitten in den Fourties.
    Spannend ist für mich, das reformen angegangen werden. In Deutschland fehlt mir genau dieser Wille. Hier geht es nur noch um Machtverteilung und Erhalt, egal ob Industrie, Parteien, Menschen. Jeder will 180 km/h fahren, keiner wille Energiekraftwerke in seiner Umgebung, keiner will Landwirtschaft ("die stinkt so!"), aber alle wollen es billig und möglichst ohne Arbeit.
    Ich wünsche Neuseeland, das sie die Herausforderungen annehmen, stemmen und schaffen. Und uns wünsche ich den Mut ähnliches zu leisten.

    Viele interessante Aspekte und aus Mangel an Zeit sie zu recherchieren wahrscheinlich auch wahre. Allein hat Neuseeland vor Jahren viele Entscheidungen gefällt und Änderungen in Gang gesetzt, die z.B. in Deutschland fehlen. Klar hat es Neuseeland leicht (kleine Bevölkerung, gute Umweltbedingungen), aber eben auch schwer, da sie nun mal von allen Märkten weit weg sind. Wir leben immerhin mitten in Europa, Neuseeland mitten in den Fourties.
    Spannend ist für mich, das reformen angegangen werden. In Deutschland fehlt mir genau dieser Wille. Hier geht es nur noch um Machtverteilung und Erhalt, egal ob Industrie, Parteien, Menschen. Jeder will 180 km/h fahren, keiner wille Energiekraftwerke in seiner Umgebung, keiner will Landwirtschaft ("die stinkt so!"), aber alle wollen es billig und möglichst ohne Arbeit.
    Ich wünsche Neuseeland, das sie die Herausforderungen annehmen, stemmen und schaffen. Und uns wünsche ich den Mut ähnliches zu leisten.

  3. Viele interessante Aspekte und aus Mangel an Zeit sie zu recherchieren wahrscheinlich auch wahre. Allein hat Neuseeland vor Jahren viele Entscheidungen gefällt und Änderungen in Gang gesetzt, die z.B. in Deutschland fehlen. Klar hat es Neuseeland leicht (kleine Bevölkerung, gute Umweltbedingungen), aber eben auch schwer, da sie nun mal von allen Märkten weit weg sind. Wir leben immerhin mitten in Europa, Neuseeland mitten in den Fourties.
    Spannend ist für mich, das reformen angegangen werden. In Deutschland fehlt mir genau dieser Wille. Hier geht es nur noch um Machtverteilung und Erhalt, egal ob Industrie, Parteien, Menschen. Jeder will 180 km/h fahren, keiner wille Energiekraftwerke in seiner Umgebung, keiner will Landwirtschaft ("die stinkt so!"), aber alle wollen es billig und möglichst ohne Arbeit.
    Ich wünsche Neuseeland, das sie die Herausforderungen annehmen, stemmen und schaffen. Und uns wünsche ich den Mut ähnliches zu leisten.

    Antwort auf "wende im bauernstaat"

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