Sex Die Last der Lust
Kaum ein Aspekt des menschlichen Lebens ist durch so viele Hemmungen, Normen und religiöse Vorschriften eingeengt wie die Sexualität. Wissenschaftler am US-amerikanischen Kinsey Institute erforschen, was den Sex so kompliziert macht
»Wenn wir Probanden hier drin haben, ist es nicht so kalt«, sagt Erick Janssen. »Da versuchen wir schon, es ihnen gemütlich zu machen.« Ein bisschen Frösteln ist für Janssens Testpersonen wohl das geringste Problem. Wer sich dem Kinsey Institute in Bloomington, Indiana, für eine Laborstudie zur Verfügung stellt, muss damit rechnen, halb entblößt in einem abgedunkelten Raum allein vor einem Computerbildschirm zu sitzen und mit Gerätschaften verkabelt zu sein. Frauen führen sich ein tampongroßes Gerät namens Vaginaler Fotoplethysmograf ein, das mittels Lichtquelle und Fototransistor die Durchblutung der Scheidenwand und somit ihren Erregungszustand registriert. Männer legen sich zwei dünne Kabelschlaufen um den Penis, die sich alle 15 Sekunden zusammenziehen und so den Umfang messen. Falls dieser zunimmt, wird alle 30 Sekunden noch die Festigkeit aufgezeichnet. Die Apparatur heißt Rigiscan. Von Rigidität: Steifheit.
Dazu bekommen die Probanden ein Blutdruckmessgerät um einen Finger gewickelt. Sensoren, rund um die Augen geklebt, messen die Heftigkeit ihres Lidschlages. Kopfhörer auf die Ohren, ein Handtuch über die Hüften – der Test kann beginnen.
Angenehm sind Erick Janssens Versuche für seine Probanden allerdings nicht unbedingt. Was diese auf dem Bildschirm sehen, gleicht eher einer emotionalen Kneippkur. Sie bekommen beispielsweise eine herzzerreißende Abschiedsszene aus dem Film Sophies Entscheidung vorgespielt, in der eine Mutter entscheiden muss, welches ihrer beiden Kinder vor der Gaskammer gerettet wird. Und danach einen Sexfilm. Oder sie sehen eine Vergewaltigungsszene aus Extremities. Und danach wieder einen kurzen Porno.
Janssen will herausfinden, wie sich Gemütszustände auf die Erregungsfähigkeit auswirken. Er könnte seine Testpersonen natürlich auch einfach befragen. Doch das ist eines der Grundprobleme der Sexualforschung: Entweder ist es den Menschen peinlich, auf intime Fragen ehrlich zu antworten. Oder sie sind sich ihrer Reaktionen gar nicht bewusst. »Ich wollte echtes Verhalten«, sagt der niederländische Psychologe, »nicht nur Aussagen.«
Um direkte, von guter Erziehung oder introvertiertem Charakter unbeeinflusste Reaktionen zu erlangen, muss die Sexualwissenschaft manchmal Umwege nehmen. Als Janssen herausfinden wollte, welche Stimmungen zu riskanten sexuellen Entscheidungen führen können, tarnte er seine Versuchsreihe als Marketingstudie für ein Aphrodisiakum, komplett mit Broschüren, eigener Webseite und zwei Phiolen, von denen die Probanden eine auswählen mussten: jene mit höherer Dosierung, aber auch höherer Gefahr von Nebenwirkungen, oder eine softe Version mit geringerem Risiko. »Manche inhalierten die Substanz so stark, dass wir es im Nebenraum hören konnten.«
Die Interviewerin sollte den Probanden nicht an die eigene Mutter erinnern
»Wir wollen die sexuelle Gesundheit und das Wissen über Sexualität weltweit verbessern«, sagt Julia Heiman, seit 2004 Direktorin des Kinsey Institute for Research in Sex, Gender and Reproduction. »Wir versuchen herauszufinden, wie die Menschen ihre Sexualpartner auswählen. Denn auch das hat Auswirkungen auf ihre sexuelle Gesundheit.« Einfach ist das nicht. Das Forschungsobjekt Mensch ist eine harte Nuss. Kaum ein anderer Aspekt des menschlichen Lebens ist durch so viele Hemmungen, gesellschaftliche Normen und religiöse Vorschriften eingeengt wie die Sexualität.
Vielleicht erschütterten vor allem deshalb die beiden Werke des Institutsgründers Alfred C. Kinsey, Sexual Behavior in the Human Male (1948) und Sexual Behavior in the Human Female (1953), die legendären Kinsey-Reports, die amerikanische Nachkriegsgesellschaft dermaßen. Erstmals konnte jeder lesen, dass auch andere Menschen masturbieren, vor- und außerehelichen Sex oder homosexuelle Neigungen haben, gar Sex mit Tieren praktizieren und sexuelle Fantasien hegen oder ausleben, von denen sie nie jemandem erzählen würden. Kinsey führte dafür mit seinen Mitarbeitern über 18.000 Einzelinterviews, die rund 300 Fragen umfassten und bis zu eineinhalb Stunden dauerten. Dabei legte er großen Wert darauf, die Gesprächspartner in keiner Weise zu beurteilen.
Unter anderem befragte Kinsey einen Mann über seine sexuellen Erfahrungen mit Kindern, ohne ihn danach der Polizei zu melden. Daraus versuchen konservative Kreise bis heute, dem Institut einen Strick zu drehen. Zuletzt scheiterte im Jahr 2005 ein Versuch, ihm alle staatlichen Mittel zu streichen – was sein Ende bedeutet hätte. »Kinsey sagte nicht: Jedes Verhalten, egal wie, ist gut oder schlecht. Er sagte nur: Es existiert«, betont Heiman.
Kinseys Faszination für die Vielfalt stammte aus seinen Jahren als Biologe, in denen er mehr als fünf Millionen Gallwespen gesammelt hatte. Genau diese Vielfalt ist für die Sexualforschung Segen und Fluch zugleich. »Variabilitäten sind immer vorhanden«, sagt Heiman. »Wenn eine Studie ergibt, dass 60 Prozent aller Männer irgendwann eine Affäre haben, bedeutet das auch, dass 40 Prozent keine haben. Darauf sollte man genauso hinweisen.« Denn jede neue Erkenntnis über das sexuelle Verhalten des Menschen birgt die Gefahr, als neue Norm missverstanden zu werden.
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich, sogar auf nebensächlichste Kleinigkeiten. In Erick Janssens Labor steht gerade einmal eine Zimmerpflanze. »Es gibt viele Menschen, die Pflanzen hassen.« Das Gleiche gilt für die von Kinsey bevorzugte Befragungsmethode, das direkte Gespräch. »Erinnert die Interviewerin Sie auch nur ein bisschen an Ihre Mutter, werden Sie ihr kaum erzählen, dass Sie schon einmal Sex mit Tieren hatten«, sagt Julia Heiman.
Das nächste Problem ist, ob man überhaupt dasselbe meint. »Wir Forscher verwenden Begriffe, mit denen unsere Probanden nicht viel anfangen können«, sagt Erick Janssen. »Die kommen nicht nach Hause und sagen: ›Schatz, heute bin ich sexuell erregt!‹ Trotzdem gibt es viele Kollegen, die, wenn sie sexuelle Erregung messen wollen, einfach ihre Probanden fragen: ›Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie erregt sind Sie?‹«
Die wahren Antworten erhält man am ehesten durch die Kombination mehrerer Untersuchungsmethoden. Seit Kurzem zählen auch Gehirnscans dazu, die im benachbarten Psychologieinstitut auf dem Campus der Indiana University durchgeführt werden. »Das Gehirn wurde immer schon als das größte Sexualorgan bezeichnet«, sagt Heiman. »Jetzt haben wir eine Möglichkeit, es zu untersuchen. Sex wurde entweder als biologisch determiniert angesehen oder als kulturell erlernt. Diese Unterscheidung wird in der Wissenschaft nicht mehr aufrechterhalten. Sex ist primär eine Gehirnaktivität, der Körper liefert das Feedback.«
Allerdings sind auch hier die Ergebnisse im besten Falle mehrdeutig, im schlechtesten lassen sie den Betrachter ratlos zurück. »Die Methode ist stark«, sagt Heiman, »die Theorie dahinter leider schwächer. Das ist ein sehr junger Forschungsbereich. Wir wissen zum Beispiel, dass die Amygdala bei Männern aktiver ist, wenn sie sexuelle Stimuli betrachten. Wir sind überzeugt, bald besser erklären zu können, was das bedeutet.«
Mit einer ähnlichen Interpretation kämpft gerade Heather Rupp, eine junge Psychologin. Sie legte Frauen in unterschiedlichen Zyklusphasen in den Gehirnscanner und zeigte ihnen Bilder von computergenerierten Männergesichtern sowie die Information, wie viele Sexualpartner derjenige angeblich bereits hatte und ob er häufig oder selten Kondome verwendet. Die Gesichter wurden dabei künstlich unterschiedlich »männlich« gestaltet, einige hatten also beispielsweise ein markanteres Kinn.
»Es hat sich ein wirklich starker Zusammenhang zwischen der hormonellen Situation der Frauen und ihrer Gehirnaktivität gezeigt«, sagt Rupp. »Offensichtlich ist die gesichtsverarbeitende Region rund um den Eisprung aktiver.« Doch was genau diese Resultate bedeuten, weiß Rupp noch nicht. »Es kann sein, dass die Frauen während des Eisprungs mehr Interesse an männlichen Gesichtern haben, aber auch, dass sie größere Schwierigkeiten haben, diese Gesichter zu entschlüsseln. Meine Annahme ist, dass sie aufmerksamer sind und dass die Hormone diese Hirnregionen anregen, sodass die Frauen besser imstande sind, die geringen Unterschiede festzustellen.«
Das Kürzel H GO bedeutet »homosexual female genital-oral«
Rupps Ziel ist, Frauen darauf hinzuweisen, dass sie während ihrer fruchtbaren Tage möglicherweise riskanteres sexuelles Verhalten zeigen. Ob sie sich nach dem Hinweis dann tatsächlich vorsichtiger verhalten? »In manchen Fällen produzieren wir nur Erkenntnisse, und die Leute können diese verwenden, wie sie wollen«, sagt Kinsey-Direktorin Heiman. »Wir sind wohl noch nicht so weit, dass wir auch Ratschläge geben können.«
So wird in Bloomington vor allem ausgiebig gesammelt, und vieles noch ganz in der Tradition Alfred C. Kinseys. Außer Gallwespen und Interviews zusammenzutragen, legte er eine Kunstsammlung sowie eine umfangreiche Bibliothek an. Beide werden auch lange nach seinem Tod 1956 laufend ausgebaut. Denn irgendwann wird ein Kollege für seine Studien nach genau jenem mexikanischen Groschen-Pornoheftchen suchen, das heute am Eingang zur Bibliothek auf einem Stapel liegt. Bücher, Magazine und Broschüren werden immer noch nach Kinseys Systematik abgelegt. Das Kürzel D steht dabei für dictionaries (darunter zahlreiche für Vulgärsprache), PR für prostitution, SM für sado-masochism und P für physical education.
T. C. Boyle verbrachte hier zwei Tage, um für seinen Roman Dr. Sex über Kinsey zu recherchieren. Momentan sitzt an dem Lesetisch Betty Mooney, frisch gebackene Urgroßmutter. Sie gibt jene Vermerke ein, die Kinsey und sein Team an den Rändern ihrer Interviewauswertungen notiert haben. Wie die Auswertungen selbst verfassten sie diese Notizen in einem von Kinsey erfundenen Code, um die Privatsphäre der Befragten zu schützen. Erst vor Kurzem kam Paul Gebhard, der letzte noch lebende Mitarbeiter aus Kinseys Urteam, ins Institut, um bei der Entschlüsselung zu helfen.
Mit wissenschaftlicher Gründlichkeit katalogisiert Catherine Johnson-Roehr zwei Stockwerke tiefer die von ihr kuratierte Kunstsammlung, die dem Institut den scherzhaften Ruf eingetragen hat, die »größte Pornosammlung« zu haben. Die sechs Studenten in Basketball-Trikots, die an diesem Nachmittag die Galerie besuchen, hat vermutlich eher dieser Ruf angelockt als die Aussicht auf Kunstgenuss. Und tatsächlich befindet sich hier, auf dem idyllischen Campus inmitten des erzkonservativen Bundesstaats Indiana, eine Sammlung überraschend expliziter Darstellungen – wie etwa das Foto eines Mannes, der sich selbst oral verwöhnt.
Catherine Johnson-Roehr bekniet jeden Künstler, der an ihrer jährlichen Art-Show teilnimmt, sein Werk dem Institut zu stiften. Dabei stapeln sich die Bilder bereits in ihrem Archiv. Die Flure sind ebenso dicht behängt wie die Zimmer jedes Kinsey-Mitarbeiters. Lediglich die Zimmerdecken blieben bislang verschont. Privatpersonen stiften ganze Sammlungen. Entweder weil sie keinen Platz mehr dafür haben oder, wie im Fall eines Fotografen, weil sie in ein Land ziehen, in dem es keine gute Idee ist, eine Sammlung von Fotos Transsexueller zu besitzen.
Die Sammlung von rund 100.000 Exponaten wird laufend von Rechercheuren benutzt, etwa um die Unterwäschemode des beginnenden 19. Jahrhunderts zu studieren. In Johnson-Roehrs Archiv stapeln sich die Kartons bis unter die Decke. Von »prisoner« bis »AN HT« (heterosexueller Analverkehr) gibt es 46 Kategorien. Die Zeichenkombination »H ♀GO« bezeichnet beispielsweise »homosexual female genital-oral«. Zu Johnson-Roehrs Sammlung zählen aber auch Dinge wie Scherzkondome mit Gesichtern, Hütchen oder gar Vogelköpfen aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts.
Kunstsammlung und Bibliothek konnten vor staatlichen Zugriffen bislang nur geschützt werden, weil Kinsey ein eigenständiges Institut ist und nicht zur Indiana University gehört. Denn gegen Anfeindungen kämpft die Sexualforschung nicht nur in konservativen Kreisen. Heather Rupp erinnert sich an einen Kongress vor zwei Jahren: »Nach unserem Vortrag gab es angeblich Beschwerden, weil manche Kollegen unsere Präsentation als unangebracht empfanden. Auf demselben Meeting wurden aber Bilder und Filme von kopulierenden Tieren gezeigt, ohne dass jemand mit der Wimper gezuckt hätte.«
Vielleicht will uns der Penis etwas sagen, wenn er keine Erektion hat
Immerhin verleihe der Name Kinsey Glaubwürdigkeit. »Das ist der einzige Grund, wieso meine Eltern ihren Freunden erzählen können, was ich mache«, sagt Rupp. Doch was hat die Sexualwissenschaft in den 60 Jahren seit Kinsey tatsächlich herausgefunden? Machen »es« die Menschen heute nicht noch genauso wie vor Tausenden von Jahren? »Wir haben viel über sexuelle Vielfalt und körperliche Abläufe gelernt«, sagt Stephanie Sanders, die seit 28 Jahren am Kinsey Institute forscht. »Wir finden langsam einen Angriffspunkt, um nicht nur die ganze Verkabelung zu verstehen, sondern auch die Mechanismen, mit denen die Emotionen daran gekoppelt sind.«
Die Entwicklung von Viagra habe die Forschung allerdings in einen »medikalisierenden Bereich« gedrängt. Entsprechend kommt ein großer Teil der Forschungsgelder aus der Pharmaindustrie. »›Vergessen Sie Ihre Gefühle, Hauptsache, wir bekommen das Ding zum Funktionieren!‹«, sei deren Einstellung, sagt Sanders. »Ich finde das schade, denn manchmal versucht einem sein Penis etwas zu sagen. Vielleicht will er gerade keine Erektion haben! Aber ich sehe ein, dass das keine besonders populäre Sicht der Dinge ist …«
»Der Fokus auf das Individuum ist bei der Sexualforschung vielleicht ein bisschen aus dem Ruder gelaufen«, sagt Erick Janssen. »Wir sollten verstärkt die Beziehungen zwischen den Menschen erforschen. Wir wissen, dass die Frequenz des Geschlechtsverkehrs nach den ersten beiden Jahren ziemlich abfällt – aber nicht so viel darüber, wie man als Paar damit umgeht.« Vor allem müsse man endlich diese Fixierung auf die Unterschiede zwischen den Geschlechtern loswerden: »Sonst wird sich der Glaube, Männer haben andauernd Erektionen und wollen ständig Sex haben, ewig halten. Das wird uns, auf lange Sicht gesehen, davon abhalten, sexuell erwachsen zu werden.«
»Viele Leute glauben, Sex müsse immer großartig sein«, sagt Stephanie Sanders. »Das ist so unrealistisch! Es gibt viele Dinge, die Menschen am Sex genießen: Nähe, Wärme. Da gibt es viel mehr als nur die Akrobatik. Wenn wir glauben, dass der Orgasmus der Messwert für das Vergnügen beim Sex ist, haben wir etwas verpasst.«
»Und manchen Menschen ist er einfach nicht so wichtig«, fügt Janssen hinzu. »Das vergisst man als Sexualforscher manchmal.«
Literatur zum Thema:
Volkmar Sigusch: Geschichte der Sexualwissenschaft
Campus Verlag 2008; 720 S., 39,90 €
Mary Roach: Bonk
The Curious Coupling of Science and Sex W. W. Norton 2008; 288 S., 14,91 €
Tom Coraghessan Boyle: Dr. Sex
dtv 2007; 544 S., 9,95 €
Gunter Schmidt: Das neue Der Die Das:
Über die Modernisierung des Sexuellen. Psychosozial-Verlag 2005; 166 S., 19,90 €
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- Datum 17.07.2008 - 07:31 Uhr
- Serie Bildungskanon
- Quelle DIE ZEIT, 17.07.2008 Nr. 30
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Im Gegensatz zum Beitrag über Krieg, wo man letztlich nur erfuhr, dass es Krieg auch heute noch gibt, er auch heute noch etwas Schreckliches ist - wo die selbstgestellte Eingangsfrage aber nicht mal versuchsweise beantwortet wurde, wird hier schon etwas mehr und Interessanteres zum Thema und zur Unterüberschrift geschrieben bzw. ausgeführt. Gleichwohl wird die Frage, warum diese Bereich so stark geregelt ist, auch hier nicht wirklich beantwortet, und es scheint hierbei auch hinderlich zu sein, dass man sich hier nur auf das Kinsey-Institut beschränkt und eher medizinische Aspekte. Man hätte hier auch mal zum Vatikan bzw. der katholischen Kirche gehen oder die diesbezüglichen Aussagen der Thora diskutieren können oder die Theorien von Herrn Freud. Aber gut, diese Begrenzung auf einen Ort scheint hier ja gewollt zu sein.
So müssen wir auch hier ja selbst versuchen eine Antwort auch die Eingangsfrage, nach dem Grund der Hemmungen und Regelungen zu finden, was ich hier tun will.
Wenn wir alle soviel Sex hätten, wie uns danach wäre, dann hätte wir wohl den Zivilisationsstand von Schimpansen und eine wesentlich niedrigere Lebenserwartung, zudem wesentlich höhere Raten an Geschlechtskrankheiten. Vielleicht ist AIDS ja auch aus sexuellen Kontakten mit Affen über uns gekommen, wie ja wohl auch mancher Parasit so zu uns gekommen ist. Es hat all dies also etwas mit der Regulierung der Bevölkerungsdichte zu tun, mit Regeln bzw. Spielregeln, die dafür sorgen sollen, dass sich vor allem die Besten, die Gesündesten, vermehren (beides gilt ja auch für höhere Tiere), und eben mit der Verhinderung von Geschlechts- , Erb- und sonstigen Krankheiten, dann auch mit der Frage, dass Väter eben möglichst nur für die eigenen Kinder sorgen wollen, nicht für die anderer Väter und auch mit dem Wunsch, Abtreibungen möglichst zu verhindern. Wenn heute hier manches anders, freier, geworden ist, dann hängt das zusammen mit der Möglichkeit der sicheren und bezahlbaren Verhütung für jedermann bzw. jede Frau, desweiteren mit den Fortschritten der Medizin bei der Behandlung von sexuell übertragbaren Erkrankungen und dann auch mit einem z.T. übermäßigen Wohlstand, wo der Staat einfach mal so nichtgezahlte Alimente quasi aus der Portokasse bezahlt, oder so eben auch alleinstehende Mütter und ihre Kinder erfolgreich durchgebracht werden (können). Es besteht kein Grund, über die früheren alten Ordnungsprinzipien deshalb zu verachten, angesichts von AIDS, Lues, Kindesvernachlässigungen und -Mißhandlungen und einer nicht geringen Zahl hochgradig problematischer Jugendlicher und der immensen Staatsschulden. Vielmehr sind die alten Ordnungsprinzipien modernen Mitteln bzw. Mittelchen in manchem überlegen und eine gewisse u. partielle Aktivierung erscheint hier z.T. angebracht bzw. überfällig!
So hätte die leider vergessene Überschrift heißen sollen.
So kann man die Entwicklungstendenzen in diesem Bereich zusammenfassen. Die promiskuitiven haben ihren Spaß - teure AIDS-Behandlungen zahlt die Gemeinschaft der Versicherten. Junge, sozial unreife Paare haben ihren Spaß - die Kosten für die Aufzucht der Jungen übernimmt die Gesellschaft - z.T. leiden die Kinder darunter aber auch. (Geklagt wird heute von Linken darüber ja immer nur, wenn dies in der Wirtschaft, bei den oberen, passiert, bei den unteren passiert dies auf diese Weise aber auch nicht gerade sehr selten. Mündige und selbstverantwortliche Bürger - darauf scheint dieser Staat nicht besonders aus zu sein.
Zitat:"Die promiskuitiven haben ihren Spaß - teure AIDS-Behandlungen zahlt die Gemeinschaft der Versicherten."Wie dumm. Die anderen ihrer Behauptungen hab ich hier mal nicht aufgelistet; ist ja nicht nötig dass jeder Blödsinn noch unbedingt dupliziert wird. Muss ja auch total bitter sein, wenn man eben nicht derart promiskuitiv veranlagt ist (oder einfach niemanden abbekommt?). Bei ihrer Argumentation sollten sie allerings bedenken, dass Sex hochgradig gesundheitsfördernd wie auch gesundheitsgefährdend wirkt; alte Menschen kann er töten (Herzanfall, gut für die Rentenkasse), alle Menschen jedoch auch gesünder machen (angeblich; wer kennt nicht die Sprüche vom Wein und dem Weibe)[Anm.: An dieser Stelle möchten wir alle User auffordern, dieses Thema mit der angemessenen Sachlichkeit zu diskutieren und persönliche Angriffe zu unterlassen. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.]
Zitat:"Die promiskuitiven haben ihren Spaß - teure AIDS-Behandlungen zahlt die Gemeinschaft der Versicherten."Wie dumm. Die anderen ihrer Behauptungen hab ich hier mal nicht aufgelistet; ist ja nicht nötig dass jeder Blödsinn noch unbedingt dupliziert wird. Muss ja auch total bitter sein, wenn man eben nicht derart promiskuitiv veranlagt ist (oder einfach niemanden abbekommt?). Bei ihrer Argumentation sollten sie allerings bedenken, dass Sex hochgradig gesundheitsfördernd wie auch gesundheitsgefährdend wirkt; alte Menschen kann er töten (Herzanfall, gut für die Rentenkasse), alle Menschen jedoch auch gesünder machen (angeblich; wer kennt nicht die Sprüche vom Wein und dem Weibe)[Anm.: An dieser Stelle möchten wir alle User auffordern, dieses Thema mit der angemessenen Sachlichkeit zu diskutieren und persönliche Angriffe zu unterlassen. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.]
der körper liefert nur das feedback. zu deutsch: wenn die knödeline beim anblick/anhorch/anfassetc durch den knödel kein nasses höschen kriegt, dann ist nicht angesagt, miteinander in die kiste zu hopsen. so einfach ist das.
dies hier:"Wenn sie einen unschuldigen, jungfräulichen Krieger haben wollen, ist hier der beste Platz. Sie können Krieger im Alter von 17 oder 16 haben", erklärt der Bankangestellte weiter. Sex mit Minderjährigen wird in Kenia mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft. Doch auch wenn das eigentliche Geschäft geheim bleiben muss - über die Bedürfnisse der Touristinnen und den Markt in Maralal redet Laila erstaunlich offen: "Die meisten weißen Frauen sind älter als 60 Jahre und sie bekommen keinen Sex mehr in Europa. Die Krieger sind arm, und die Frauen bezahlen sie einfach für den Sex. Aber stellen Sie sich vor, Sie sind ein 20-jähriger Mann und haben eine 70-Jährige vor sich. Macht diese Frau Sie irgendwie an? Die Krieger nehmen deshalb Drogen aus dem Busch und trinken, damit sie vergessen, wen sie da vor sich liegen haben.... James zeigt bereits einer neuen Krieger-Generation, wie sie sich auf dem Sex- und Heiratsmarkt an die Frau bringen können. "Vierhundert Samburus sind inzwischen in Deutschland verheiratet. Mein Bruder lebt in Stuttgart. Auch er ist mit einer Deutschen verheiratet", erzählt er. Einige Frauen erfüllen sich mit Samburu-Kriegern aus Kenia ihre Sehnsucht nach Exotik und Liebe. Eine ganz eigene Spielart auf dem globalen Sexmarkt."http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,7265973,00.htmlLiebe? Wirklich zum lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Kritik an diesen Zuständen? Fehlanzeige, schließlich handeln hier Frauen, noch dazu weiße.
dies hier:"Wenn sie einen unschuldigen, jungfräulichen Krieger haben wollen, ist hier der beste Platz. Sie können Krieger im Alter von 17 oder 16 haben", erklärt der Bankangestellte weiter. Sex mit Minderjährigen wird in Kenia mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft. Doch auch wenn das eigentliche Geschäft geheim bleiben muss - über die Bedürfnisse der Touristinnen und den Markt in Maralal redet Laila erstaunlich offen: "Die meisten weißen Frauen sind älter als 60 Jahre und sie bekommen keinen Sex mehr in Europa. Die Krieger sind arm, und die Frauen bezahlen sie einfach für den Sex. Aber stellen Sie sich vor, Sie sind ein 20-jähriger Mann und haben eine 70-Jährige vor sich. Macht diese Frau Sie irgendwie an? Die Krieger nehmen deshalb Drogen aus dem Busch und trinken, damit sie vergessen, wen sie da vor sich liegen haben.... James zeigt bereits einer neuen Krieger-Generation, wie sie sich auf dem Sex- und Heiratsmarkt an die Frau bringen können. "Vierhundert Samburus sind inzwischen in Deutschland verheiratet. Mein Bruder lebt in Stuttgart. Auch er ist mit einer Deutschen verheiratet", erzählt er. Einige Frauen erfüllen sich mit Samburu-Kriegern aus Kenia ihre Sehnsucht nach Exotik und Liebe. Eine ganz eigene Spielart auf dem globalen Sexmarkt."http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,7265973,00.htmlLiebe? Wirklich zum lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Kritik an diesen Zuständen? Fehlanzeige, schließlich handeln hier Frauen, noch dazu weiße.
....um zurueck auf die Ausgangsfrage zu kommen: vielleicht weil Hemmungen, Normen und Verbote zu den groessten Stimulanzen gehoeren?Vielleicht wollen wir gerade deshalb ungern auf alle Normierungen verzichten, weil der Sex unter dem Vorzeichen von Heimlichkeit und Verbot besonders aufregend ist.Nichts ist doch langweiliger als ein FKK Strand.
aber den schwedischen Feministinnen in den entblösten Rücken. Diese haben kürzlich ihre Barbusigkeit im öffentlichen Stadtbad erkämpft. Begründung: der sexualisierte Blick auf weibliche Brüste mithin die Verhüllung derselben hat vorbei zu sein. Sieg auf der ganzen Linie. Den Attraktor zu verhüllen, obliegt "rückständigen", triebhaften, männlichen Kulturen. Hierzulande kleidet Frau sich leicht in erster Linie weil es ihr Spass macht, und nicht der Männer wegen. Letztere haben das auch endlich verstanden und schauen inzwischen brav und demonstrativ NICHT ins großzügig präsentierte Dekolletee. ;-)siehe auch: http://www.zeit.de/2008/2...
jm
Na, sowas: Hemmungen, Normen, Verbote sollen Stimulanzen sein?
Mitnichten!
Ein tabufreies Sexualleben ist es!
Langweiliger FKK-Strand?
Nicht, wenn schöne Frauen in Sicht sind.
aber den schwedischen Feministinnen in den entblösten Rücken. Diese haben kürzlich ihre Barbusigkeit im öffentlichen Stadtbad erkämpft. Begründung: der sexualisierte Blick auf weibliche Brüste mithin die Verhüllung derselben hat vorbei zu sein. Sieg auf der ganzen Linie. Den Attraktor zu verhüllen, obliegt "rückständigen", triebhaften, männlichen Kulturen. Hierzulande kleidet Frau sich leicht in erster Linie weil es ihr Spass macht, und nicht der Männer wegen. Letztere haben das auch endlich verstanden und schauen inzwischen brav und demonstrativ NICHT ins großzügig präsentierte Dekolletee. ;-)siehe auch: http://www.zeit.de/2008/2...
jm
Na, sowas: Hemmungen, Normen, Verbote sollen Stimulanzen sein?
Mitnichten!
Ein tabufreies Sexualleben ist es!
Langweiliger FKK-Strand?
Nicht, wenn schöne Frauen in Sicht sind.
Hemmungen werden heutzutage vorwiegend durch die ersten sexuellen Erfahrungen geprägt. Hemmung entsteht als Folge von Enttäuschung. Enttäuschung entsteht, wenn Wahrnehmungen unnutzbringend interpretiert werden und man dies in Zukunft vermeiden will. Die Gefahr für Fehlinterpretationen ist umso größer, je unterschiedlicher die Menschen werden, was - wie ich behaupte - in zunehmendem Maße der Fall ist. Dass Hemmungen sich auch oft auf verbale Äußerungen beziehen, ist klar, da es immer Menschen geben wird, die mehr Information sammeln, als sie preisgeben, und dadurch versuchen, ihre Mitmenschen zu manipulieren.
Normen haben, wie andere bereits bemerkt haben, meist ganz praktischen und unmittelbaren Sinn. Folglich muss man daran nicht viel herumrätseln.
Religiöse Vorschriften sind genauso zahlreich wie irrelevant für den überwiegenden Teil der Menschen im zeugungsfähigen Alter, zumindest in diesem Land.
oder was? Pädophilie, Sex mit Geschwistern u. nahen Verwandten, und mit Tieren - das sind halt ja die letzten Tabus die es bei uns noch gibt - das Verbot dessen erhöht den Reiz es zu tun...? Hätte ich so nicht gedacht... (Wen interessiert denn hierzulande z.B. schon (noch) was der Papst hier fordert!)
nun zumindest hilft die Hysterie, die neuerdings an den Tag gelegt wird (Kleininder duerfen nicht mehr nackt im eigenen Garten ins Plantschbecken, geschweige denn am Strand spielen) nicht, es zu verhindern.
Aber wo sie den Papst schon anfuehren.... der Gedanke, dass es nicht nur "Suende" ist, ausserhalb der Ehe Geschlechtsverkehr zu haben, sondern dass es bereits Suende ist, nur daran zu denken (und demzufolge gebeichtet werden muss) hat natuerlich bei vielen auch zu einer Erotisierung der Religionsausuebung gefuehrt - und zur Ausbildung von Fetischen. Wer z.B. fuers Masturbieren bestraft wird, begreift irgendwann die Strafe selbst als Teil der Lust und bildet sadistische oder masochistische Tendenzen aus. Das ist doch nun wirklich ein alter Hut.
Klar muss man Kinder vor Paedophilen beschuetzen und Paedophile vor sich selbst. Man darf eben nur nicht annehmen, dass das Aufstellen des Verbotes schon der Schutz ist.
nun zumindest hilft die Hysterie, die neuerdings an den Tag gelegt wird (Kleininder duerfen nicht mehr nackt im eigenen Garten ins Plantschbecken, geschweige denn am Strand spielen) nicht, es zu verhindern.
Aber wo sie den Papst schon anfuehren.... der Gedanke, dass es nicht nur "Suende" ist, ausserhalb der Ehe Geschlechtsverkehr zu haben, sondern dass es bereits Suende ist, nur daran zu denken (und demzufolge gebeichtet werden muss) hat natuerlich bei vielen auch zu einer Erotisierung der Religionsausuebung gefuehrt - und zur Ausbildung von Fetischen. Wer z.B. fuers Masturbieren bestraft wird, begreift irgendwann die Strafe selbst als Teil der Lust und bildet sadistische oder masochistische Tendenzen aus. Das ist doch nun wirklich ein alter Hut.
Klar muss man Kinder vor Paedophilen beschuetzen und Paedophile vor sich selbst. Man darf eben nur nicht annehmen, dass das Aufstellen des Verbotes schon der Schutz ist.
nun zumindest hilft die Hysterie, die neuerdings an den Tag gelegt wird (Kleininder duerfen nicht mehr nackt im eigenen Garten ins Plantschbecken, geschweige denn am Strand spielen) nicht, es zu verhindern.
Aber wo sie den Papst schon anfuehren.... der Gedanke, dass es nicht nur "Suende" ist, ausserhalb der Ehe Geschlechtsverkehr zu haben, sondern dass es bereits Suende ist, nur daran zu denken (und demzufolge gebeichtet werden muss) hat natuerlich bei vielen auch zu einer Erotisierung der Religionsausuebung gefuehrt - und zur Ausbildung von Fetischen. Wer z.B. fuers Masturbieren bestraft wird, begreift irgendwann die Strafe selbst als Teil der Lust und bildet sadistische oder masochistische Tendenzen aus. Das ist doch nun wirklich ein alter Hut.
Klar muss man Kinder vor Paedophilen beschuetzen und Paedophile vor sich selbst. Man darf eben nur nicht annehmen, dass das Aufstellen des Verbotes schon der Schutz ist.
Absatz 1 (das mit der Hysterie) ist ne bescheuerte Tendenz und verhindert nix.Hab von Leuten, die als Austauschschüler oder Au-Pair eine Zeitlang in us-amerikanischen Familien lebten, erzählt bekommen, daß Papa seine Tochter noch nicht mal auf den Schoß nimmt und z.B. Hoppe Reiter spielt, geschweige denn badet/wäscht.Sie könnte sich ja verplappern und der Papa wird "rufgemordet", evtl. kriegt ers noch mit der Polizei zu tun.Es ist m.E. auch schon viel gewonnen, wenn Männer, die auf Kinder stehen oder welche mit "Vergewaltigungsphantasien" eine Stelle hätten, wo sie drüber sprechen können, BEVOR sie es in die Tat umsetzen, gibts tw. auch schon, es müßte halt mehr thematisiert werden, damits diejenigen auch wissen, Selbsthilfegruppen usw...Absatz 2, nunja; ich denke, daß man das heute (zumindest hier in D.) keinem Kind/Heranwachsenden mehr erzählen kann ohne ausgelacht zu werden. Obs allerdings noch viele Eltern gibt, die ihren Sohn zusammenstauchen, wenns mal Flecken aufm Laken oder in der Schlafanzugshose gibt, weiß ich allerdings nicht.Das meiste passiert ja dann auch, wenn Sohnemann pennt und auf den Trichter, daß mann das bei vollem Bewußsein herbeiführen kann, kommt mann auch irgendwann ;).Ich bin jedenfall von meiner Mutter rel. früh aufgeklärt worden und hatte somit wenig "Komplexe" und "Ängste", den ganz normalen Wahnsinn namens Pubertät halt.Hab mal irgendwo gelesen, daß der Anteil der Kinder, die von ihren Eltern aufgeklärt werden, seit ca. 20 Jahren wieder erheblich abgenommen hat, und somit bis auf das bißchen Sexualkunde und "Bravo"-Lesen eine eher zweifelhafte Aufklärung durch Ältere, Medienkonsum usw. betrieben wird.Somit ist halt auch das Thema "Verhütung" nicht allzu fest in den Köpfen der Kids verankert.Sicherlich könnt ich jetzt noch seitenweise drüber sinnieren, inwieweit das Konsumdenken incl. aggressiver Werbung und dieser "ein jeder kann schön gebastelt/angemalt/gestyled"-Meinungsterror es fördert, daß die Kids ihre Kindheit übern Haufen werfen, weils halt "uncool" ist, mit 12 noch mit Puppen oder Matchbox zu spielen, hat ja jeder, der bißchen nachdenken kann, auch schon gemacht.Man muß nur mal beobachtend durch die Stadt gehen und gucken, wieviel Mädels mit gradeso mal 10-12 Jahren rumlaufen, als ob sie sich für die Disco aufgeputzt haben. Und auch wenn ich hübschen Frauen ab und an mal hinterhergucke; das find ich aber zum Ko..., da denk ich dann auch Hä? was haben die für ne Erziehung?Die Bengels in dem Alter verdecken sich ja lustigerweise eher, entweder, weil sie noch halbe Hemden sind oder noch Babyspeck haben.Ich mein, ich bin 31; die Mädels meiner Altersklasse haben zu 90% mit 14/15 mehr auf ihr Aussehen geachtet und sich von Mama nicht mehr jede komische Hose andrehen lassen. @FKK und langweilig; kenne das auch von Kindesbeinen an (DDR halt, mir hatten ja nüschd, noch nich ma Badeklamotten*g*), also in der Pubertät fand ich das doch sehr aufregend! Da sieht man aber doch deutlicher im Gegenteil zu Textilbädern/stränden, daß Menschen natürlich sind, Dicke, Dünne, Kleine, Große usw., und keine Abziehbilder irgendwelcher angeblicher Schönheitsideale. Und es macht einem wenig aus, wenn einem die erste Liebe nackig sieht!Ansonsten ist Sex kein Leistungssport, das hamse ja am Ende des Artikels nochmal erwähnt. Es verhagelt einem ja als Mann auch den Spaß am ganzen Ereignis, wenn mann nur dran denkt, wieviele Meter man hin-und herflutscht, bevor der Höhepunkt erreicht ist. Frau hat da ja auch nicht soviel davon, ich würd mal raten, viele langweilen sich da auch auf ne gewisse Art und Weise, wenn mann so an die Geschichte rangeht (ob sie das dann auch sagen, ist ne andere Geschichte).Ebenso muß man sich ja auch "aufeinander einschießen" (das paßt grade so gut *g*) und das gelingt auch eher selten 100pro beim ersten Mal mit einem bis dato unbekanntem "Bettpartner".
Absatz 1 (das mit der Hysterie) ist ne bescheuerte Tendenz und verhindert nix.Hab von Leuten, die als Austauschschüler oder Au-Pair eine Zeitlang in us-amerikanischen Familien lebten, erzählt bekommen, daß Papa seine Tochter noch nicht mal auf den Schoß nimmt und z.B. Hoppe Reiter spielt, geschweige denn badet/wäscht.Sie könnte sich ja verplappern und der Papa wird "rufgemordet", evtl. kriegt ers noch mit der Polizei zu tun.Es ist m.E. auch schon viel gewonnen, wenn Männer, die auf Kinder stehen oder welche mit "Vergewaltigungsphantasien" eine Stelle hätten, wo sie drüber sprechen können, BEVOR sie es in die Tat umsetzen, gibts tw. auch schon, es müßte halt mehr thematisiert werden, damits diejenigen auch wissen, Selbsthilfegruppen usw...Absatz 2, nunja; ich denke, daß man das heute (zumindest hier in D.) keinem Kind/Heranwachsenden mehr erzählen kann ohne ausgelacht zu werden. Obs allerdings noch viele Eltern gibt, die ihren Sohn zusammenstauchen, wenns mal Flecken aufm Laken oder in der Schlafanzugshose gibt, weiß ich allerdings nicht.Das meiste passiert ja dann auch, wenn Sohnemann pennt und auf den Trichter, daß mann das bei vollem Bewußsein herbeiführen kann, kommt mann auch irgendwann ;).Ich bin jedenfall von meiner Mutter rel. früh aufgeklärt worden und hatte somit wenig "Komplexe" und "Ängste", den ganz normalen Wahnsinn namens Pubertät halt.Hab mal irgendwo gelesen, daß der Anteil der Kinder, die von ihren Eltern aufgeklärt werden, seit ca. 20 Jahren wieder erheblich abgenommen hat, und somit bis auf das bißchen Sexualkunde und "Bravo"-Lesen eine eher zweifelhafte Aufklärung durch Ältere, Medienkonsum usw. betrieben wird.Somit ist halt auch das Thema "Verhütung" nicht allzu fest in den Köpfen der Kids verankert.Sicherlich könnt ich jetzt noch seitenweise drüber sinnieren, inwieweit das Konsumdenken incl. aggressiver Werbung und dieser "ein jeder kann schön gebastelt/angemalt/gestyled"-Meinungsterror es fördert, daß die Kids ihre Kindheit übern Haufen werfen, weils halt "uncool" ist, mit 12 noch mit Puppen oder Matchbox zu spielen, hat ja jeder, der bißchen nachdenken kann, auch schon gemacht.Man muß nur mal beobachtend durch die Stadt gehen und gucken, wieviel Mädels mit gradeso mal 10-12 Jahren rumlaufen, als ob sie sich für die Disco aufgeputzt haben. Und auch wenn ich hübschen Frauen ab und an mal hinterhergucke; das find ich aber zum Ko..., da denk ich dann auch Hä? was haben die für ne Erziehung?Die Bengels in dem Alter verdecken sich ja lustigerweise eher, entweder, weil sie noch halbe Hemden sind oder noch Babyspeck haben.Ich mein, ich bin 31; die Mädels meiner Altersklasse haben zu 90% mit 14/15 mehr auf ihr Aussehen geachtet und sich von Mama nicht mehr jede komische Hose andrehen lassen. @FKK und langweilig; kenne das auch von Kindesbeinen an (DDR halt, mir hatten ja nüschd, noch nich ma Badeklamotten*g*), also in der Pubertät fand ich das doch sehr aufregend! Da sieht man aber doch deutlicher im Gegenteil zu Textilbädern/stränden, daß Menschen natürlich sind, Dicke, Dünne, Kleine, Große usw., und keine Abziehbilder irgendwelcher angeblicher Schönheitsideale. Und es macht einem wenig aus, wenn einem die erste Liebe nackig sieht!Ansonsten ist Sex kein Leistungssport, das hamse ja am Ende des Artikels nochmal erwähnt. Es verhagelt einem ja als Mann auch den Spaß am ganzen Ereignis, wenn mann nur dran denkt, wieviele Meter man hin-und herflutscht, bevor der Höhepunkt erreicht ist. Frau hat da ja auch nicht soviel davon, ich würd mal raten, viele langweilen sich da auch auf ne gewisse Art und Weise, wenn mann so an die Geschichte rangeht (ob sie das dann auch sagen, ist ne andere Geschichte).Ebenso muß man sich ja auch "aufeinander einschießen" (das paßt grade so gut *g*) und das gelingt auch eher selten 100pro beim ersten Mal mit einem bis dato unbekanntem "Bettpartner".
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