Deutschlandkarte Arien-Landschaft

Welche Opern in Deutschland sind gut besucht, und wo bleibt ein Großteil der Plätze frei? Eine Übersicht finden Sie auf unserer Karte

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Deutschlandkarte - die Analyse

Deutschland ist reich an Opernhäusern, so reich wie kein anderes Land der Welt. Denn als die ersten Häuser nach italienischem Vorbild entstanden, war das Land in Fürstentümer klein zergliedert und jedes Fleckchen wollte sein eigenes Haus – vor allem im heutigen Thüringen und Sachsen. Die meisten Spielstätten haben überlebt. Das Problem ist nur: Sie sind nicht mehr sonderlich gut besucht.

Am besten ergeht es noch jenen in Dresden, München und Stuttgart. Tendenziell sind die süddeutschen Opern besser gefüllt als die norddeutschen, offenbar weil dort das klassikinteressierte Bürgertum etwas zahlreicher ist. Am schlechtesten besucht sind die Aufführungen in Stralsund. Dafür sind die Opernhäuser in der Nordhälfte zahlreicher. Wer auf die Idee käme, ein paar davon zu schließen, würde auch am Widerstand jener Lokalpolitiker scheitern, die sich beim Besuch der heimischen Bühne ein bisschen fühlen dürfen wie Angela Merkel in Bayreuth.

Redaktion: Matthias Stolz; Quelle: Leibniz-Institut für Länderkunde, Nationalatlas aktuell; R. Kazig/A. Schweitzer

 
Leser-Kommentare
  1. Woher hat der Verfasser die Zahlen für die Plätze?

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