China So wird China keine lupenreine Demokratie
Mit »Wandel durch Handel« allein ist es nicht getan. Eine Replik auf Gerhard Schröder.
In der jüngsten Ausgabe der ZEIT (Nr. 30/08) hat Altbundeskanzler Gerhard Schröder seine Vorstellungen zur deutschen Chinapolitik dargelegt . Vieles, was er zum Aufstieg Chinas schreibt, wird von mir geteilt und muss daher nicht wiederholt werden.
Deutschland hat aus unterschiedlichen Gründen ein elementares Interesse an der weiteren Entwicklung und am Erfolg Chinas. Wahrlich nicht der geringste Grund wären die Folgen seines Scheiterns, dessen Konsequenzen nicht nur für Chinesen und Asiaten, sondern für die gesamte Welt unabsehbar wären.
Unsere Beziehungen zu China sind eng, substanziell und robust. China ist uns ein wichtiger wirtschaftlicher und politischer Partner in Asien, und wir sind ein solcher für China in Europa. Wir wollen nicht nur, dass es so bleibt, sondern dass sich unsere Beziehungen auf dieser Grundlage weiterentwickeln, zu der alle Bundeskanzler von Willy Brandt bis Angela Merkel und selbstverständlich auch Schröder beigetragen haben.
Gerhard Schröders Darstellung beeindruckt aber auch durch ihre Einseitigkeit.
Das gilt nicht nur für das, was er schreibt, sondern vor allem für das, was fehlt.
»Mit China steigt ein undemokratischer, nichtliberaler Staat in der weltwirtschaftlichen und weltpolitischen Hierarchie auf, der sich zudem – in Konkurrenz zum Westen – zu einem eigenen ordnungspolitischen Modell für andere Staaten entwickelt.« Dieser Satz aus der Asienstrategie der CDU/CSU-Bundestagsfraktion missfällt manchen in China und möglicherweise auch Gerhard Schröder – falls er ihn gelesen hat. Denn das ist weder »aggressive antichinesische Rhetorik« noch ein »Bruch mit der bisherigen deutschen Chinapolitik«, sondern schlicht eine Tatsache. Das wird am Beispiel der chinesischen Afrikapolitik deutlich. So verhinderte China gemeinsam mit Russland kürzlich im UN-Sicherheitsrat eine Verurteilung Simbabwes, dessen Diktator Mugabe seinen Wahlsieg mit massiven Wahlfälschungen und dem Ermorden von Oppositionellen sicherte.
- Datum 28.07.2009 - 17:02 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 24.07.2008 Nr. 31
- Kommentare 52
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ist die VRChina in der Lage, Pressefreiheit zu gewähren, so wie bei der vergabe der Spiele versprochen. So sind auch aktuell zahlreiche internetseiten in der VRChina gesperrt, u. a. die von Amnesty International, Human Rights Watch in China, Chinaseiten des DLF u. v. a. m.
Es ist leider ein unfreies, nationalistisches, imperialistisches Land, zu dem man gepflegte Distanz halten sollte. Eine Umarmung des materiellen Vorteils willen, mag opportunistischem Begehren entspringen. Allenfalls dem, der lupenreine Demokraten sieht, wo keine sind, wird es gelingen, in der VRChina einen gleichwertigen Partner zu erkennen.
für keine lupenreine Demokratie.Woher nimmt Klaeden die Arroganz seine Lupe auf andere Nationen richten zu dürfen? Zu Hause gäbe es weiß Gott genug zu verbessern!_______________________________________________________
Die Interessen der ZEIT:
http://de.wikipedia.org/w...
Was derzeit wirklich passiert:
http://www.pelastop.de/20...
wenn man diese nur weit genug vom zu betrachtenden Objekt weghält.
Natürlich ist es richtig, beständig auf die einhaltung der Menschrechte hinzuarbeiten. Es muss allerdings auch die Frage gestellt werden, wie sich die Realität darstellen würde, wenn China plötzlich die Demokratie nach unserem Vorbild einführen würde. Mit Sicherheit würde dieses riesige Land in Anarchie und Chaos versinken und, letzten Endes auseinander brechen. Das sollte man bitte nicht vergessen. Man würde sich aber trotzdem wünschen, dass China auf dem Weg zur Demokratie offener und ehrlicher vorgehen würde. Andererseits ist es durchaus denkbar, dass man in der zur Zeit gültigen Gesellschaftsordnung die bessere Lösung sieht. In seinem Modernisierungsprozess geht China ohne besondere Skrupel mit kleinen Planungseinheiten vor, ohne dass " viele Köche den Brei verderben ". Daher sind auch große Modernisierungprojekte, die in Rekordzeit realisiert wurden, zu erklären. In einer demokratischen Gesellschaft würde das alles ungleich viel länger dauern, weil Unmengen von Widersprüchen abgearbeitet werden müssen. Ob das dem Land gut tut, steht auf einem anderen Blatt und könnte dem Land und der Bevölkerung noch viele Probleme bereitenSolitaire
die ueberhebliche Besserwisserei des Artikels. Der Westen ist die allein seligmachende Kirche, hat die Weis(s)heit mit Loeffeln gefressen und weiss, was fuer alle Menschen gut und richtig ist!!! Das Konzept kennen wir von der christlichen Kirche, die ganze Voelker ausgeloescht, zwangsgetauft und andersweitig maltraetiert hat.Im Klartext formuliert der Artikel doch die Forderung: wenn ihr Chinesen nicht so tanzt wie wir wollen, dann..... Ja, was denn ihr Papiertiger? Mit dem wirtschaftlichen Untergang wird der militaerische einhergehen und die Deutungshohheit ueber das menschliche Leben dem Westen entgleiten.Geradzu dreist ist die Klage, dass China den Militaerhaushalt erhoeht hat. Stimmt, ist aber nur 1/20 des US-Budgets bei 30 000 km Landgrenzen und fast ebenso langer Kuestenlinie, keine Interkontinentalraketen, keine Seestreitmacht, die mit ihren Schiffen in internationalen Gewassern rumschippert. Ach so, ich verstehe: China ohne Militaer, das waere wuenschenswert. Kuemmert euch im Westen erstmal um euren Vertragspartner, der in zahlreichen Laendern Stuetzpunkte unterhaelt, Krieg auf fremden Boden fuehrt. Ich bin wirklich vergesslich: das sind ja die Waffen und Truppen des Humanismus. Ihr seid hypokrit.
Ich kann dem Herrn nur eins vorschlagen:
Er sollte zum Islam konvertieren und nur ein Jahr im Iran leben !
Dann wird er garantiert anders artikulieren und die Tage zählen
bis er wieder im"Westen" ist! Das sage ich aus bittere Erfahruung
am eigenen Leibe!
Ich kann dem Herrn nur eins vorschlagen:
Er sollte zum Islam konvertieren und nur ein Jahr im Iran leben !
Dann wird er garantiert anders artikulieren und die Tage zählen
bis er wieder im"Westen" ist! Das sage ich aus bittere Erfahruung
am eigenen Leibe!
Wenn von was Lupenreine die Rede ist soll man genau eingehen, was eigentlich Lupenreine exakt bedeutet?
Ist ein Schwul "Lupenreine mann"? Ist ein lesben "Lupenreine Frau"? Schwierig, schwierig, jetzt brauchen wir von gewisse geniehaft "Lupenreine CDU Politiker" ein Erklaerung.
sieht fern, schreibe
Ich kann dem Herrn nur eins vorschlagen:
Er sollte zum Islam konvertieren und nur ein Jahr im Iran leben !
Dann wird er garantiert anders artikulieren und die Tage zählen
bis er wieder im"Westen" ist! Das sage ich aus bittere Erfahruung
am eigenen Leibe!
Das kleinere Uebel kann kein gutes gegenargument sein Herr Sabi.
Wenn ich Steuern hinterziehe und sei es nur einen Cent bin ich ein Steuerhinterzieher wie der der es in Millionenhoehe tut. Jeder tut es hierbei wie es in den jeweiligen Moeglichkeiten steht. Nur darf ich dann nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Denn dadurch verschwimmt die Grenze auch der Selbstreflektion die ich auch verlerne. Und dann ist es nur noch ein Qiunt bis zum gemeinsamen Zurueckgehen. Wobei Iran dann einen Vorsprung hat.
Waere es moeglich taete dieser Staat auch noch undemokratischer sein. Doch zum Glueck gibt es GG-Institutionen die das verhindern und an den anderen Verfehlungen arbeiten
Maximus Successus
Das kleinere Uebel kann kein gutes gegenargument sein Herr Sabi.
Wenn ich Steuern hinterziehe und sei es nur einen Cent bin ich ein Steuerhinterzieher wie der der es in Millionenhoehe tut. Jeder tut es hierbei wie es in den jeweiligen Moeglichkeiten steht. Nur darf ich dann nicht mit dem Finger auf andere zeigen. Denn dadurch verschwimmt die Grenze auch der Selbstreflektion die ich auch verlerne. Und dann ist es nur noch ein Qiunt bis zum gemeinsamen Zurueckgehen. Wobei Iran dann einen Vorsprung hat.
Waere es moeglich taete dieser Staat auch noch undemokratischer sein. Doch zum Glueck gibt es GG-Institutionen die das verhindern und an den anderen Verfehlungen arbeiten
Maximus Successus
Zitat: "Ihre Herrschaftslegitimation zieht die chinesische KP stattdessen aus ihrem wirtschaftlichen Erfolg..."Den Herrscher, der sich ohne wirtschaftlichen Erfolg legitimieren kann, der muß auch erst noch gefunden werden. Jede Staatsform auch die sich "demokratisch" nennende legitimiert sich primär aus dem Versprechen der Erhöhung der privaten Erfolgschancen. Alles andere ist nur buntes Klimperbeiwerk. Außerdem tut Herr Klaeden so, als wären die "lupenreinen Demokratien" wahre Wohltäter und hätten keine eigennützigen Interessen, welche der Bevölkerung in Ländern wie China massiv schaden könnten. Ein eindeutig tendenziöser Artikel. Der Realitätsgehalt liegt knapp über der Rede Honnecker zu den Errungenschaften des Antifaschismusses anlässlich der 40 Jahrfeier der DDR. Etwas bessere Rhetorik, aber weite unübersehbare Teile werden ausgeblendet. Und der Imperialismusvorwurf ist ja mehr als dürftig, gerade als pro-Amerikanist sollte man in diesem Bereich vorsichtig sein.Es könnte wie ein Bummerang zurückkommen.
Ausgerechnet Herr von Klaeden. Ohnehin kann er uns Angie nicht gefährlich werden, daher übt er schon mal für die nächste Wahlperiode.Dasselbe Strickmuster wie bei uns Helmut aus Oggersheim. Die auf dem Podium sitzenden freuen sich ob solcher Worte aus dem Munde eines zwischen der 2. und 3. Reihe sitzenden zu einem ungewöhnlichen Thema im Sommerloch.debrasseur
Ausgerechnet Herr von Klaeden. Ohnehin kann er uns Angie nicht gefährlich werden, daher übt er schon mal für die nächste Wahlperiode.Dasselbe Strickmuster wie bei uns Helmut aus Oggersheim. Die auf dem Podium sitzenden freuen sich ob solcher Worte aus dem Munde eines zwischen der 2. und 3. Reihe sitzenden zu einem ungewöhnlichen Thema im Sommerloch.debrasseur
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