Finanzkrise Die Global Zocker
Manager von Hedgefonds sammeln Milliarden, nicht zuletzt aus Europa. Mit ihren Wetten – zum Beispiel auf den Niedergang des Immobilienmarktes – haben sie Crashs noch befördert. Wer sind diese Leute? Was wollen sie?

© Mario Tama/Getty Images
Unter dem Einfluss der Hedgefonds: Die Wall Street
Es ist ganz still hier oben. Nur die Klimaanlage summt. Der Blick aus dem Panoramafenster im 29. Stock reicht über die Dächer von New York bis zum Central Park. Die weißen Pferdekutschen, die zwischen den Bäumen am Eingang auf Kunden warten, sehen von hier oben aus wie Spielzeug. Tritt man dicht ans Fenster, kann man fast senkrecht in die tiefe Häuserschlucht hinabschauen. Hier oben, im Büro von John Paulson, beschleicht den Besucher das Gefühl, dem Himmel weitaus näher zu sein als der Welt dort unten.
Und das Gefühl ist vielleicht gar nicht so falsch. John Paulson, 52 Jahre alt, ist einer von denen, die man die neuen Herrscher der Finanzmärkte nennt, einer jener Master of the Universe, die mittlerweile so viel Geld wie eine Bank bewegen. Paulson ist ein Hedgefonds-Manager. Er verwaltet seit Ende des vergangenen Jahres 30 Milliarden Dollar. Mehr Geld hat kaum ein anderer Fonds auf der Welt, mehr Macht auch nicht.
Welchen Einfluss dieses Geld haben kann, verdeutlichen derzeit die Preise für Öl, Getreide oder Soja. Dass sie steigen, hat viele Gründe. Die wachsende Bevölkerung sorgt dafür, auch der Boom des Biosprits. Aber diese Ursachen wirken eher langsam und stetig. Hedgefonds dagegen setzen mit geballter Macht auf solche Trends, sie verwandeln einen ruhig anschwellenden Fluss in einen reißenden Strom. Sind Hedgefonds Teufelswerk? Wem nutzen sie? Handeln ihre Manager nach der Devise Nach uns die Sintflut«? Und wie viel Macht hat eigentlich dieser John Paulson?
Durch die dicken Glasscheiben seines Büros sieht man zwei Männer in schwarzen Anzügen vorbeihuschen. Die meisten der 55 Mitarbeiter von Paulson & Co sitzen in der Mitte der Büroetage vor jeweils mindestens zwei bis drei Computerbildschirmen und verfolgen ruhig die Börsenkurse. Sie tragen Anzüge und erinnern eher an Studenten einer Eliteuniversität als an hemdsärmelige Geldjongleure. An den Wänden hängen Bilder des amerikanischen Künstlers Alexander Calder, auf einem Rahmen klebt noch die Versteigerungsnummer des Auktionshauses Sotheby’s. Paulson, heißt es, komme gleich. In wenigen Minuten ist Börsenschluss an der Wall Street.
Paulson trägt einen blauen Nadelstreifenanzug, der nirgendwo auch nur eine Falte wirft, ein weißes Hemd, Einstecktuch und goldene Manschettenknöpfe mit seinen Initialen: JP. Gemeinsam mit seinem Pressesprecher betritt er den Raum und setzt sich auf einen der schweren Lederstühle. Er ist der neue König der Hedgefonds-Manager, im vergangenen Jahr, zu Beginn einer der größten Wirtschaftskrisen, hat er den höchsten Gewinn gemacht, der in der Geschichte der Hedgefonds je erzielt wurde – 15 Milliarden Dollar, 3,7 Milliarden davon gingen an ihn.
Paulson hatte nicht an das amerikanische Märchen stetig steigender Immobilienpreise geglaubt. Die Abertausend Hypotheken, die im blinden Vertrauen darauf sogar an Menschen ohne regelmäßiges Einkommen vergeben wurden, machten ihn stutzig. Er setzte auf den Crash des Hypothekenmarktes – und behielt recht. Während immer mehr Amerikaner nun ihre Häuser verlieren, macht Paulson den Gewinn seines Lebens.
Der neue König ist leicht gebräunt und frisch rasiert, die Augenringe sieht man nur, wenn er seine schwarze schmale Brille absetzt. Hinter ihm liegt ein langes Wochenende – eines, an dem das amerikanische Finanzsystem bedrohlich wackelte, weil die Investmentbank Bear Stearns Bankrott angemeldet hat. Auch Paulson hat seine Gelder dort, über Bear Stearns wickelte er die Käufe und Verkäufe für seinen Fonds ab. Das ganze Wochenende hat er in Meetings verbracht, Besprechungen am Telefon geführt. Bis klar war, sein Geld ist sicher: JP Morgan übernimmt Bear Stearns, und die amerikanische Notenbank hilft beim Kauf.
Dass Paulson den ehemaligen amerikanischen Notenbankchef Alan Greenspan vor Kurzem als Berater eingestellt hat, hat an jenem Wochenende wahrscheinlich nicht geschadet. Nicht ohne Grund nennt man ihn an der Wall Street schon »den anderen Paulson«. Denn mancher hat das Gefühl, dass der Hedgefonds-Paulson fast so viel Macht wie der US-Finanzminister Henry Paulson hat.
Als John Paulson einem Interview zustimmte, waren seine Bedingungen seitenlang. So wenig wie möglich sollte über seine Privatsphäre und seinen Immobilienbesitz gesprochen werden. Nun sitzt er da, ein Glas Wasser vor sich, und sagt gar nichts. Das Aufnahmegerät zeigt später an, dass er nach der ersten Frage quälende 30 Sekunden lang schwieg. Erst als sein Pressesprecher die Frage wiederholt, räuspert er sich. Mehr nicht. Ein Banker erklärt hinterher, solches Verhalten sei bei Bear Stearns Methode gewesen, um Kandidaten bei Vorstellungsgesprächen zu irritieren. Manchmal seien die Banker aus dem Raum gegangen und hätten den Bewerber gebeten, die Fenster zu öffnen, weil es so warm sei, wohl wissend, dass die Fenster nicht zu öffnen waren. Auch Paulson liebt diese Spiele. Als er endlich zu sprechen beginnt, steht einem der Schweiß auf der Stirn.
Wie viel Risiko er für seine Spekulation auf den Hypothekencrash eingegangen sei? Die Antwort formuliert Paulson wie jede der folgenden langsam, sehr langsam. Dabei korrigiert er sich nicht oder sucht nach einem Wort. Er spricht so, wie ein Chirurg arbeitet, jeder Schnitt muss sitzen.
»Das Risiko war sehr limitiert. Im schlimmsten Fall hätten wir ein Prozent unseres Investments verlieren können. Für den Fall, dass unsere Vorhersage stimmte, war der Gewinn jedoch nach oben offen.« Paulson erläutert, wie er seine Investition abgesichert hat, und so, wie er das erklärt, klingt es wie eine todsichere Sache. Wie solche Sachen hinterher eben immer klingen. Natürlich musste die Internetblase platzen, natürlich waren die Hypotheken überteuert. Natürlich musste sich der Markt so und so verhalten. Und doch verhält sich der Markt immer wieder anders als angenommen. Paulson hatte wohl auch Glück.
Sind also Hedgefonds-Manager die Glücksritter der neuen Zeit? Draufgänger, die die Stabilität der Weltwirtschaft aufs Spiel setzen? Paulson würde das weit von sich weisen. Stattdessen sagt er so unterkühlt, wie ein Michael Schumacher früher über das Risiko beim Formel-1-Fahren sprach: »Der Schlüssel zu einem guten Portfolio ist, dass die Wetten auf einen fallenden Kurs mit denen auf einen steigenden gut ausbalanciert sind.«
- Datum 04.05.2009 - 10:53 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 31.07.2008 Nr. 32
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Die Frage ist doch nicht "Was wollen sie" ! Die Frage lautet: "Warum dürfen sie das?"
"Das hätte zwar den Hausbesitzern geholfen, aber den Hypothekencrash
verzögert. Paulson drohte, die Bank auf Marktmanipulation zu verklagen,
und stellte einen Lobbyisten an, damit auch jeder diese Drohung hörte.
Er war zum Raubtier geworden"Ein fürstlich bezahltes Raubtier!"Allein für seine Präsenz in seiner Firma bekäme Paulson im nächsten
Jahr also 560 Millionen Dollar. Zusätzlich erhält er 20 Prozent des
jährlichen Gewinns."Das passiert wohl überall, wenn man die sogenannte Elite die Dinge alleine regeln lässt!"Die meisten Banker stehen jedoch auf dem Standpunkt, die Wirtschaft in
Boomzeiten so viel Geld wie möglich verdienen zu lassen, dafür einen
Crash irgendwann in Kauf zu nehmen und danach mit geringerem Tempo von
Neuem zu starten. Das Verlogene bei diesem Modell ist, dass durch die
gigantischen Geldmengen, die heute zur Verfügung stehen, die Unfälle
mittlerweile so groß sind, dass die Wirtschaft sie nicht mehr selbst
reparieren kann."Sie fühlen sich nur verantwortlich für die Gewinne und Ihre Verluste soll die Allgemeinheit bezahlen. Das ist doch asoziales Schmarotzertum in Reinform!Wenn Du etwas wissen willst, frag keinen Gelehrten, sondern einen Erfahrenen!
"Das hätte zwar den Hausbesitzern geholfen, aber den Hypothekencrash
verzögert. Paulson drohte, die Bank auf Marktmanipulation zu verklagen,
und stellte einen Lobbyisten an, damit auch jeder diese Drohung hörte.
Er war zum Raubtier geworden"Ein fürstlich bezahltes Raubtier!"Allein für seine Präsenz in seiner Firma bekäme Paulson im nächsten
Jahr also 560 Millionen Dollar. Zusätzlich erhält er 20 Prozent des
jährlichen Gewinns."Das passiert wohl überall, wenn man die sogenannte Elite die Dinge alleine regeln lässt!"Die meisten Banker stehen jedoch auf dem Standpunkt, die Wirtschaft in
Boomzeiten so viel Geld wie möglich verdienen zu lassen, dafür einen
Crash irgendwann in Kauf zu nehmen und danach mit geringerem Tempo von
Neuem zu starten. Das Verlogene bei diesem Modell ist, dass durch die
gigantischen Geldmengen, die heute zur Verfügung stehen, die Unfälle
mittlerweile so groß sind, dass die Wirtschaft sie nicht mehr selbst
reparieren kann."Sie fühlen sich nur verantwortlich für die Gewinne und Ihre Verluste soll die Allgemeinheit bezahlen. Das ist doch asoziales Schmarotzertum in Reinform!Wenn Du etwas wissen willst, frag keinen Gelehrten, sondern einen Erfahrenen!
ist die arroganz und ignoranz des systems. wuerden nur die superreichen untereinander in vegas um ihr vieles geld zocken, konnte keiner etwas dagegen haben unter dem motto "jedem das seine". die global zocker aber hinterlassen eine dreckige spur des elnends in der welt. mit ihren wetten setzen sie nur zu oft auch leichfertig die existenz sehr vieler unbeteiligter mit aufs spiel - sie selbst verlieren im schlechtesten fall ihr geld oder einen teil , die unbeteiligten allerdings ihre exisistenz. wenn dies gemeint ist mit der billigenden inkaufnahme frequent auftretender "crashes", dann kann man menschen wie greenspann, die regulierungen ablehnen und sich nur fuer den geldrueckfluss in die industrie interessieren, nur verachten, dies vor allem, weil wie im moment den grossen banken angesichts der noch lange nicht ausgestandenen weltwirtschaftflaute als konsequenz eigener maßlosigkeit unter dem attribut "can't fail" eine freifahrkarte in die zukunft erkungelt wird - natuerlich wieder auf kosten vieler unbeteiligter . in wirklichkeit sind die paar riesenbanken dieser welt selbst die regulierer und lassen sich ungern in die parade fahren - nur wenn sie mist gebaut haben kriechen sie zu kreuze ( siehe ackermann) und wollen hilfe vom staat , also der masse der kleinen steuerzahler, von denen , die sie sonst ignorieren und ueber deren leichen sie zur not gehen. wenn es so etwas wie hedgefonds schon gibt, sollten sie nur zur steigerung des allgemeinen wohlstandes auf der welt erlaubt und geduldet werden . dass die investments einer kleiner gruppe von menschen die existenz einer welt voller menschen ins schlingern bringen kann, gehoert sicher abgeschafft - schon allein aus machtpolitischen gruenden , die einer demokratie in keiner weise entsprechen koennen.was wir hier als salonfaehig geglaettetes pseudokritische infotainment angboten bekommen. ist nichts weiter als die beschreibung einer diktatur des geldes, die aufgrund technologischer inovationen mit steigender geschwindigkeit in eine extremsituation zu eskalieren droht, deren eigendynamik keine noch so fundierte vernunft oder ethik mehr gewachsen sein wird.... und allen von diesem system korrumpierten gemeinsam ist der unausgesprochene gruss "hail money", aber sie verkennen eines: nicht "money makes the world going round" sondern der mensch . dieser sollte daher die refferenz aller dinge im leben begruenden und nicht in der kalten eigenschaftslosigkeit des symbols einer nur wahrscheinlichen option. zu oft schon hat die menschheit , zumal die breite masse, unter verschiedensten lebensumstaenden die voellige nutz- und sinn- und wertlosigkeit des geldes erlebt. dies erscheint wieder und wieder als abstrafung eines vertrauens in die macht (des geldes) in form der scheinbaren bestaendigkeit des geldes. wie bestaendig dieses geld fuer die massen allerdings ist haben nur wenige in der hand. ....und who the f*ck cares wieviele soundso autos daundda rumfahren ? sollen wir diesen "lottokoenig" von manager jetzt beneiden gar bewundern oder was ? ein bischen mehr relevante wirtschaftskritik und ein bischen weniger "vom tellerwaescher zum millionaer" waere wuenschenswert in einer zeitung mit anspruch ??
"Das hätte zwar den Hausbesitzern geholfen, aber den Hypothekencrash
verzögert. Paulson drohte, die Bank auf Marktmanipulation zu verklagen,
und stellte einen Lobbyisten an, damit auch jeder diese Drohung hörte.
Er war zum Raubtier geworden"Ein fürstlich bezahltes Raubtier!"Allein für seine Präsenz in seiner Firma bekäme Paulson im nächsten
Jahr also 560 Millionen Dollar. Zusätzlich erhält er 20 Prozent des
jährlichen Gewinns."Das passiert wohl überall, wenn man die sogenannte Elite die Dinge alleine regeln lässt!"Die meisten Banker stehen jedoch auf dem Standpunkt, die Wirtschaft in
Boomzeiten so viel Geld wie möglich verdienen zu lassen, dafür einen
Crash irgendwann in Kauf zu nehmen und danach mit geringerem Tempo von
Neuem zu starten. Das Verlogene bei diesem Modell ist, dass durch die
gigantischen Geldmengen, die heute zur Verfügung stehen, die Unfälle
mittlerweile so groß sind, dass die Wirtschaft sie nicht mehr selbst
reparieren kann."Sie fühlen sich nur verantwortlich für die Gewinne und Ihre Verluste soll die Allgemeinheit bezahlen. Das ist doch asoziales Schmarotzertum in Reinform!Wenn Du etwas wissen willst, frag keinen Gelehrten, sondern einen Erfahrenen!
Schlußendlich kommt es auf den Standpunkt an. Es könnte auch der Standort gemeint sein, denn der liegt meist in den USA bzw. in UK und ihren Dependencen. Noch Fragen?debrasseur
Schlußendlich kommt es auf den Standpunkt an. Es könnte auch der Standort gemeint sein, denn der liegt meist in den USA bzw. in UK und ihren Dependencen. Noch Fragen?debrasseur
Das mittlerweile allseits bekannte Diktum der postmodernen Finanzwelt tritt auch hier deutlich hervor:"Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren!"Wenn jeder dieser Manager, oder wer auch immer die Verantwortung trägt, auch den Misserfolg voll zu verantworten hätte, könnte man zwar noch immer viele Argumente dagegen anführen, etwa dass durch Kopplungseffekte wegen der immensen Größenordnung auch andere unverhältnismäßig in Mitleidenschaft gezogen würden, aber das ganze wäre dann zumindest noch irgendwie vertretbar.Sobald es aber dazu kommt, dass der Staat, also nicht die Regierung natürlich, sondern der Steuerzahler, für die Verluste aufkommen muss, sollte eigentlich jegliche Diskussion überflüssig werden und sofort entsprechende Regulationsmechanismen eingeführt werden.Da geht es dann weder um Neid, noch darum, dass irgend jemand enorm überdurchschnittliche Einkommenszuwächse verzeichnet, sondern schlicht um einfach um ein Verbrechen und Ungerechtigkeit.Aber dagegen richtet sich der Zorn der Massen natürlich nicht, belehrt von Fernsehen und Zeitungen empört man sich dann lieber über die 10 Euro, um die die Sozialhilfe alle paar Jahre angehoben wird.
Verantwortung tragen wohl (zum Teil) die Manager, aber wohl zu einem aehnlich grossen Teil auch die Anleger. Die machen das Kapital ja erst verfuegbar und moechten ebenfalls Gewinne einstreichen. Wie im Beitrag angedeutet, hilft die Bewegung (Investition) ihres Kapitals dabei, den Besitz zu behalten. Ansonsten haetten sie ja nur die Wahl, es auszugeben, was wiederum dazu fuehren wuerde, dass es in andere Haende kaeme.Den einzelnen Manager koennte man wahrscheinlich nur schwer den Misserfolg voll verantworten lassen. Das Geld (der "Wert") ist weg und soll wieder her. Wenn man Samuel Israel III baete, allein Arbeit im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar zu leisten, wuerde er vielleicht nur etwas unglaeubig gucken.
Verantwortung tragen wohl (zum Teil) die Manager, aber wohl zu einem aehnlich grossen Teil auch die Anleger. Die machen das Kapital ja erst verfuegbar und moechten ebenfalls Gewinne einstreichen. Wie im Beitrag angedeutet, hilft die Bewegung (Investition) ihres Kapitals dabei, den Besitz zu behalten. Ansonsten haetten sie ja nur die Wahl, es auszugeben, was wiederum dazu fuehren wuerde, dass es in andere Haende kaeme.Den einzelnen Manager koennte man wahrscheinlich nur schwer den Misserfolg voll verantworten lassen. Das Geld (der "Wert") ist weg und soll wieder her. Wenn man Samuel Israel III baete, allein Arbeit im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar zu leisten, wuerde er vielleicht nur etwas unglaeubig gucken.
Schlußendlich kommt es auf den Standpunkt an. Es könnte auch der Standort gemeint sein, denn der liegt meist in den USA bzw. in UK und ihren Dependencen. Noch Fragen?debrasseur
Und genau wie an der Bushaltestelle sollte man sich mit diesen nicht zum gemeinsamen Spiel verführen lassen. Denn die gewinnen am Ende immer alles, weil sie ein falsches Spiel treiben. Sollen die Angelsachsen sich doch gegenseitig ausnehmen. Aber einer muss ja erst einmal irgendwelche Werte mitbringen, die dann den Besitzer wechseln sollen. Deshalb sind wir in diesem miesen Spiel immer wieder die gern gesehenen Zaungäste. Einfach, weil wir so schrecklich dämlich sind.
Und genau wie an der Bushaltestelle sollte man sich mit diesen nicht zum gemeinsamen Spiel verführen lassen. Denn die gewinnen am Ende immer alles, weil sie ein falsches Spiel treiben. Sollen die Angelsachsen sich doch gegenseitig ausnehmen. Aber einer muss ja erst einmal irgendwelche Werte mitbringen, die dann den Besitzer wechseln sollen. Deshalb sind wir in diesem miesen Spiel immer wieder die gern gesehenen Zaungäste. Einfach, weil wir so schrecklich dämlich sind.
Die Gier ist Triebfeder vieler Machtmenschen. Für hohen Profit geht man über Leichen, man denkt nur noch in Quartals.Unglaublich ist, dass Volkes Seele noch nicht aufbegehrt, es noch so ruhig ist.Noch unglaublicher ist, dass die CDU als Volksfeind Nummer eins Umfragewerte erhält, die einem Angst machen.Es besteht kein bis wenig Interesse irgend etwas am bestehenden System der omnipotenten Macht des Kapitals zu ändern, die politische Klasse wird grosszügig von ebendieser gefüttert. Lange Zeit schon wird Politik nicht mehr in Berlin gemacht, die Politik erfährt Diktion aus Hinterzimmern.Verkäufer sind sie geworden die Politiker, sie verkaufen uns die Doktrin der Kapitalelite als dringend notwendige Massnahme zur Erhaltung unseres Wohlstands und unserer Sicherheit.Wer riesige Vermögen anhäuft und letztlich auf der Strecke bleibt ist bekannt.
Was wollen sie? - Schmarotzen.Wie sollte man mit ihnen umgehen? - Nach der Art des Francois Villon:Man schlage diesem Lumpenpack/ Das Maul mit einem Hammer kurz und klein/ Was uebrig bleibt, das waescht der Regen mir vom Frack/ Ich bin Villon, das braucht mir keiner zu verzeihn... [Gekürzt, bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.]
Gedichte von Villon: Liebe Zeit - Redaktion, sind Sie sicher, dass Sie komptent sind, über Zensur in China zu schreiben? Ich zweifele daran allmählich...Alles, was gesagt werden kann, kann klar gesagt werden -
Ludwig Wittgenstein
Albert_Wittine-Mancunian zitiert einen Menschen, der im 15.Jh reichlich Erfahrung mit Korruption, Durchstechereien und bigotter Selbstgerechtigkeit machte, mit der Kirche allemal. Mit Politik eben, mit Macht und Herrschaftsideologie.Seine kraftvolle Sprache diente, unter vielen anderen, Brecht und Biermann als Steinbruch. Wer hinhört, findet Anklänge bei Dutzenden deutscher Autoren, die in Ermangelung eigener Sprachlichkeit seit Ewigkeiten auf die Sprachgewalt dieses französischen Poeten und Menschen zurückgriffen, um es vorsichtig zu formulieren.Heute wie damals ruft er postwendend die Zensur auf den Plan. Viel hat sich nicht geändert, die Herrschenden sind sakrosankt.Wer sich ein Bild machen möchte, wie Monsieur Villon, der beeindruckendste Dichter des frz. Hochmittelalters, seine Verachtung für die heutige Presse und ihre liebesdienerische Zensur möglicherweise in vernichtende Verse und Balladen gegossen hätte:"Kinsky spricht Villon"Ansonsten: Fragen Sie in Ihrer Buchhandlung, es gibt ihn immer noch
Gedichte von Villon: Liebe Zeit - Redaktion, sind Sie sicher, dass Sie komptent sind, über Zensur in China zu schreiben? Ich zweifele daran allmählich...Alles, was gesagt werden kann, kann klar gesagt werden -
Ludwig Wittgenstein
Albert_Wittine-Mancunian zitiert einen Menschen, der im 15.Jh reichlich Erfahrung mit Korruption, Durchstechereien und bigotter Selbstgerechtigkeit machte, mit der Kirche allemal. Mit Politik eben, mit Macht und Herrschaftsideologie.Seine kraftvolle Sprache diente, unter vielen anderen, Brecht und Biermann als Steinbruch. Wer hinhört, findet Anklänge bei Dutzenden deutscher Autoren, die in Ermangelung eigener Sprachlichkeit seit Ewigkeiten auf die Sprachgewalt dieses französischen Poeten und Menschen zurückgriffen, um es vorsichtig zu formulieren.Heute wie damals ruft er postwendend die Zensur auf den Plan. Viel hat sich nicht geändert, die Herrschenden sind sakrosankt.Wer sich ein Bild machen möchte, wie Monsieur Villon, der beeindruckendste Dichter des frz. Hochmittelalters, seine Verachtung für die heutige Presse und ihre liebesdienerische Zensur möglicherweise in vernichtende Verse und Balladen gegossen hätte:"Kinsky spricht Villon"Ansonsten: Fragen Sie in Ihrer Buchhandlung, es gibt ihn immer noch
Und genau wie an der Bushaltestelle sollte man sich mit diesen nicht zum gemeinsamen Spiel verführen lassen. Denn die gewinnen am Ende immer alles, weil sie ein falsches Spiel treiben. Sollen die Angelsachsen sich doch gegenseitig ausnehmen. Aber einer muss ja erst einmal irgendwelche Werte mitbringen, die dann den Besitzer wechseln sollen. Deshalb sind wir in diesem miesen Spiel immer wieder die gern gesehenen Zaungäste. Einfach, weil wir so schrecklich dämlich sind.
doch ein sei passender. Danke.debrasseur
doch ein sei passender. Danke.debrasseur
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