Revolution»Zu den Waffen!«

Die Französische Revolution von 1789 gilt als die Revolution schlechthin. Solche politischen Umstürze kommen nie aus heiterem Himmel. Und sie geschehen mit dem Anspruch, eine neue, gerechtere Ordnung zu schaffen von 

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Klicken Sie auf das Bild und sehen Sie alle Illustrationen!  |  © Alexandra Kardinar und Volker Schlecht

Es war wie in den Jahren zuvor, nur größer und prächtiger. Eine Staffel von neun Alpha-Jets malte die Farben der Trikolore in den blauen Himmel von Paris. Danach defilierten 4000 Vertreter aller Waffengattungen, an der Spitze Blauhelmsoldaten, die Champs-Élysées hinunter zur Place de la Concorde, vorbei an der Ehrentribüne, wo Staatspräsident Sarkozy an die vierzig Staats- und Regierungschefs, die Teilnehmer des Mittelmeergipfels, um sich versammelt hatte. Zehntausende säumten den Prachtboulevard. Der Abend wurde beschlossen mit einem Open-Air-Konzert vor dem illuminierten Eiffelturm und dem traditionellen Feuerwerk an der Place du Trocadéro.

Seit 1880 ist der Quatorze Juillet französischer Nationalfeiertag – und er ist immer mehr zum Ritual erstarrt. Kaum etwas erinnert heute noch an jenen denkwürdigen 14. Juli 1789, als das Volk von Paris die Bastille stürmte. Die ehemalige Festung, die zu einem Staatsgefängnis umgewandelt worden war, galt als Inbegriff des Despotismus. Hier hatte Voltaire gesessen, und hier waren viele echte oder vermeintliche Feinde des Staates und der Kirche verschwunden. Allerdings hatte der französische König Ludwig XVI. in den siebziger und achtziger Jahren des 18. Jahrhunderts erwogen, die Bastille als Gefängnis abzuschaffen, und die Bastille-Stürmer fanden denn auch nur noch sieben Gefangene vor. »Man hat ja noch lange nach dem Sturm auf die Bastille verzweifelt versucht, die Verliese zu entdecken mit den dort angeketteten Gefangenen, doch was man fand, war eine Druckerpresse, die man erst als Folterinstrument qualifizierte, um dann festzustellen, dass sie bei einem aufmüpfigen Drucker konfisziert worden war«, erzählt Gudrun Gersmann, seit 2007 Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Paris, das unweit der Place de la Bastille sein Domizil hat. Und sie fügt hinzu: »Dieser 14. Juli konnte nur deshalb zu dem nationalen Ereignis schlechthin stilisiert werden, weil er auf der Rezeption eines Mythos beruhte.«

Doch historische Umbrüche wie der von 1789 bedürfen der Mythen und Symbole, um die revolutionären Energien zu mobilisieren und auf ein Ziel zu lenken. Schon den Zeitgenossen war bewusst, dass nach dem 14. Juli nichts mehr war wie zuvor. »Auf diese Weise, Mylord, hat sich die größte Revolution der bisherigen Geschichte vollzogen«, schrieb der englische Botschafter Lord Dorset am 16. Juli aus Paris an den Duke of Leeds. Und der englische Arzt Edward Rigby, der sich als Tourist hier aufhielt, berichtete drei Tage später nach Hause: »Ich bin Zeuge der außerordentlichsten Revolution gewesen, die vielleicht jemals in der menschlichen Gesellschaft stattgefunden hat.«

Als Ludwig XVI. am Abend des 14. Juli vom Sturm auf die Bastille erfuhr, empörte er sich: »Aber das ist eine Revolte!« Doch der Berichterstatter, der Großmeister der Garderobe, Duc de La Rochefoucauld-Liancourt, korrigierte: »Nein, Sire, das ist eine Revolution!« Kaum ein Geschichtsbuch hat sich den Wortwechsel im königlichen Schlafgemach entgehen lassen, obwohl es keinen sicheren Beleg dafür gibt, dass er stattgefunden hat. Aber die Anekdote passte einfach zu gut, weil sie die welthistorische Zäsur von 1789 auch im Wandel der politischen Sprache sinnfällig machte.

Bis in die frühe Neuzeit hinein bedeutete »Revolution« (von lateinisch revolvere – zurückrollen) noch keine politische Umwälzung, sondern eher das Gegenteil, die ewige Wiederkehr des Gleichen. In diesem Sinne hatte etwa Kopernikus das Wort in seinem Werk De revolutionibus orbium caelestium verwendet, um eine kreislaufförmige Bewegung zu beschreiben, die zu ihrem Ausgangspunkt zurückführt, aber nicht in Neues mündet.

Ebendies aber macht den Kern des modernen Revolutionsbegriffs aus, wie er sich nach 1789 durchgesetzt hat. Seither verbindet sich damit die Erfahrung eines dramatischen Wandels in Politik und Gesellschaft, von Institutionen und Mentalitäten. Nicht mehr Altes, Abgelebtes soll wiederhergestellt, sondern der Bruch mit dem Bestehenden radikal vollzogen werden. Dies geschieht mit dem Anspruch, eine neue, gerechtere Ordnung zu schaffen und so dem geschichtlichen Fortschritt auf die Sprünge zu helfen – am prägnantesten zusammengefasst im populären Schlachtruf der Französischen Revolution: »Liberté, Égalité, Fraternité«.

Revolutionen kommen nie aus heiterem Himmel, sie bereiten sich lange im Schoße der alten Gesellschaft vor. Zumeist ist es die Unfähigkeit der Herrschenden, durch rechtzeitige Reformen das politische und gesellschaftliche System zu erneuern, die revolutionäre Umwälzungen unvermeidlich macht. Im Frankreich des Ancien Régime zeigte sich diese Reformunfähigkeit am deutlichsten auf dem Gebiet der Finanzpolitik. Der Versuch der Krone, die enorme Staatsverschuldung durch Abbau der Steuerprivilegien zu verringern und damit den Staatsbankrott abzuwenden, stieß auf den erbitterten Widerstand der privilegierten Stände – des Adels und der hohen Geistlichkeit. In dieser Situation blieb dem König nichts anderes übrig, als die Flucht nach vorn anzutreten und – erstmals seit 1614 – die Generalstände für Anfang Mai 1789 nach Versailles einzuberufen.

Damit wurde ein Prozess in Gang gesetzt, der von der Regierung nicht mehr zu steuern war. Denn in den Wahlen zu den Generalständen meldete der Dritte Stand seinen Anspruch auf Teilhabe an der politischen Macht an, am wirkungsmächtigsten in der Flugschrift des Abbé Sieyès vom Januar 1789: »Was ist der Dritte Stand? Alles. Was stellt er in der politischen Ordnung bisher dar? Nichts. Was fordert er? Etwas zu sein.«

Am 17. Juni 1789 erklärte sich der Dritte Stand (dem sich Teile des niederen Klerus anschlossen) nach längerem Hin und Her zur Nationalversammlung und verpflichtete sich in dem berühmten Ballhausschwur vier Tage später, nicht auseinanderzugehen, bis eine Verfassung ausgearbeitet worden sei – der Anfang vom Ende der Monarchie.

Die Französische Revolution wurde schon von zeitgenössischen Beobachtern wie dem deutschen Dichter Friedrich Schlegel als »ein Urbild der Revolution, als die Revolution schlechthin« begriffen. Tatsächlich zeigen sich hier die typischen Muster: Die alte Ordnung und deren Repräsentanten verlieren an Ansehen und Autorität. Gesellschaftliche Gruppen, Schichten, Klassen sehen sich massiv benachteiligt und melden ihren Anspruch auf Mitbestimmung an. Intellektuelle formulieren diesen Anspruch und machen sich zu Sprechern der Missstimmung. Die Regierung trägt den Protesten nicht in ausreichendem Maße Rechnung, sondern sucht ihr Heil in halbherzigen Zugeständnissen und fortdauernden Repressalien. Schließlich entsteht eine explosive Situation, die sich in einer gewaltsamen, symbolträchtigen Aktion entlädt, so wie am 14. Juli 1789 im Sturm auf die Bastille. Erst das Eingreifen des Volkes von Paris sicherte das Werk der Nationalversammlung vor den gegenrevolutionären Bestrebungen des Hofs und verhalf der Revolution zum Sieg.

Sucht man heute in Paris nach Spuren jener Tage, die die Welt erschütterten, wird man nicht so rasch fündig. Die Bastille existiert nicht mehr. Ihr Abriss wurde wenige Tage nach ihrer Erstürmung beschlossen. Damit beauftragt wurde Pierre-François Palloy – eine »faszinierende Figur der Revolutionsgeschichte« nennt ihn Gudrun Gersmann. Denn der geschäftstüchtige Bauunternehmer verstand es, mit den Überresten der verhassten Zwingburg einen schwunghaften Handel zu betreiben. Alle 83 französischen Departements erhielten kleine Modellbastillen, gefertigt aus jeweils einem Stein des Festungswerks.

Ein Exemplar ist im Musée Carnavalet unweit der Place de la Bastille zu bestaunen. Neben der umfassendsten Sammlung von Revolutionsexponaten findet sich hier – auf Tassen, Schüsseln, Tabakdosen, Fächern, Uhren – das Motiv des Bastille-Sturms, finden sich die Symbole, Embleme und Insignien der Revolution. Große historische Umbrüche wie der von 1789 bedeuten eben immer auch eine kleine Kulturrevolution, eine Entdeckung des Politischen und seine Trivialisierung und Verkitschung durch die Gebrauchskunst.

Das einzige sichtbare Zeichen, das von der Bastille selbst geblieben ist, sind dunkle Pflastersteine, die an der Place de la Bastille eingelassen wurden, um die Umrisse des achttürmigen massigen Baus zu markieren – und ein Stück der äußeren Befestigung, das in der Métro-Station freigelegt wurde. Auf der Mitte des Platzes steht seit 1833 eine 50 Meter hohe Säule, von einem vergoldeten Engel gekrönt – »le Génie de la Liberté«. Unter dem Sockel wurden die Gefallenen der Julirevolution von 1830 beigesetzt, später kamen die Toten der Februarrevolution von 1848 hinzu. Das, erklärt Gersmann, sei typisch für die französische Gedenkkultur, dass sich mehrere Erinnerungsschichten und -segmente vermischen. Ein zentrales Monument, das ausschließlich dem Umsturz von 1789 gewidmet wäre, gibt es nicht.

Was es gibt, ist der Palais-Royal, nur wenige Schritte vom Louvre entfernt, heute Sitz des französischen Staatsrats, damals im Besitz des Herzogs von Orléans, eines Cousins Ludwigs XVI., und ein beliebtes Einkaufs- und Vernügungszentrum. Nichts erinnert mehr daran, dass hier im Sommer 1789 das Herz der Revolution schlug, dass sich hier eine kritische Öffentlichkeit ausbildete, die den Schlag gegen das Ancien Régime intellektuell vorbereitete. Hier geschah es, dass der junge, noch unbekannte Journalist Camille Desmoulins, auf einem Tisch vor einem Café stehend, am 12. Juli 1789 die Parole ausgab »Zu den Waffen!« – und damit den Stein ins Rollen brachte.

Einmal in Gang gesetzt, entwickeln Revolutionen ihre eigene Dynamik. In der Regel durchlaufen sie mehrere Phasen, wobei es zu erbitterten Kämpfen um Machtpositionen und einer Radikalisierung der revolutionären Bewegung kommt. Auch hier ist die Französische Revolution typisch: Die erste, gemäßigte Phase von 1789 bis 1791 wurde bestimmt durch die Nationalversammlung. Mit ihren Beschlüssen in der Nacht vom 4. auf den 5. August 1789 hob sie die feudalen Vorrechte auf dem Lande auf und zerstörte damit die Grundlagen der ständischen Privilegienordnung. Von bleibender Bedeutung war vor allem die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte vom 26. August 1789. Sie bildete die Grundlage der Verfassung vom 3. September 1791, durch die Frankreich zur konstitutionellen Monarchie wurde.

Gewiss, das amerikanische Beispiel, die Bill of Rights und die Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776, übten hier nachhaltigen Einfluss aus. Es war kein Zufall, dass General La Fayette, gefeierter Held des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs als Erster in der Nationalversammlung Anfang Juli 1789 den Entwurf einer Menschenrechtserklärung vorlegte, der sich stark an den von Thomas Jefferson für den Staat Virginia verfassten Text anlehnte. Doch es ging den französischen Verfassungsvätern nicht um eine Nachahmung, nicht um eine bloße Unabhängigkeitserklärung, sondern um etwas ganz Neues: die Emanzipation der Menschheit selbst.

Dieser universalistische Anspruch verlieh den Debatten in der Nationalversammlung ein Pathos, in dem sich alle Hoffnungen und Sehnsüchte trafen, die freiheitlich gesinnte Menschen seit Jahrhunderten im Kampf gegen obrigkeitliche Willkür und Unterdrückung gehegt hatten. Und es ist dieses Pathos des Neubeginns, das bis heute die Faszination der Französischen Revolution ausmacht.

Eine zweite, radikale Phase führte vom Sturz der Monarchie und von der Ausrufung der Republik im August/September 1792 bis zum Ende der Jakobinerherrschaft am 27. Juli 1794. Diese Phase war gekennzeichnet durch die sich verschärfenden Gegensätze im Lager der Revolutionäre selbst – zwischen Girondisten, den Vertretern des liberalen Bürgertums, und Jakobinern, die sich auf die kleinbürgerlich-plebejischen Schichten, die Sansculotten, stützten. Angetrieben wurde die Radikalisierung durch die doppelte Bedrohung von innen und außen: einerseits durch die Haltung des Königs, der mit seiner Rolle als konstitutioneller Monarch unzufrieden war, und die gegenrevolutionären Aufstände vor allem in der Vendée; andererseits durch den Krieg mit den europäischen Mächten seit April 1792, der sich zeitweilig zu einem militärischen Desaster auszuwachsen schien.

Mit der Entmachtung der Gironde Ende Mai/Anfang Juni 1793 begann die Jakobinerherrschaft, die sich zu einer Diktatur des Wohlfahrtsausschusses unter Maximilien Robespierre entwickelte. Als neues Instrument des Terrors wurde die Guillotine, diese furchtbare »Sichel der Gleichheit«, eingesetzt. Ihr fielen nicht nur Tausende wirklicher oder vermeintlicher Revolutionsgegner zum Opfer, sondern auch Weggefährten Robespierres wie Georges Danton und Camille Desmoulins und am Ende Robespierre selbst. »Die Revolution frißt ihre eigenen Kinder«, dieses Wort eines Girondisten von 1793, das Georg Büchner in Dantons Tod (1835) aufnahm, drückte eine zentrale Erfahrung aus.

Die Conciergerie auf der Île de la Cité zählt zu den Orten, die am nachdrücklichsten an die Phase der Terreur,der Schreckensherrschaft, erinnern. Hier wurden die zum Tode Verurteilten untergebracht, bevor sie durch die Rue St. Honoré zur Richtstätte, der heutigen Place de la Concorde, gekarrt wurden. In einem Raum sind die Namen sämtlicher 2780 allein in Paris Hingerichteten aufgeführt, doch die Aufmerksamkeit konzentriert sich vor allem auf die originalgetreue Nachbildung der Zelle, in der die Königin Marie-Antoinette, von zwei Gendarmen bewacht, mehr als zwei Monate zubringen musste, bevor sie im Oktober 1793, ein Dreivierteljahr nach ihrem Gemahl, ihr Haupt aufs Schafott legte. In den vergangenen Jahren hat das Interesse an der Leidensgeschichte der königlichen Familie in Frankreich deutlich zugenommen. Dazu beigetragen haben unter anderem der Film Marie-Antoinette von Sofia Coppola aus dem Jahr 2006, der zur Identifikation einlud, und eine gerade im Grand Palais gezeigte Ausstellung Marie-Antoinette, die viele Besucher anlockte.

Gudrun Gersmann, die deutsche Historikerin, sieht hier Anzeichen für einen neuen Umgang mit der Französischen Revolution. Über deren dunkle Seiten werde heute offener gesprochen als noch vor einigen Dekaden, als die jakobinische Geschichtsschreibung eine Deutungshoheit beanspruchte. So hat sich in diesem Frühjahr eine heftige Debatte über das im katholischen Verlag Les Editions du Cerf erschienene Schwarzbuch der Französischen Revolution entzündet – eine Debatte, welche die schon zum 200. Jahrestag der Revolution 1989 gestellte Frage wiederaufgenommen hat: ob der Bürgerkrieg in der Vendée als »Genozid« bezeichnet und in eine Reihe mit den Völkermorden des 20. Jahrhunderts gestellt werden kann.

An der Frage nach Ursache und Notwendigkeit von Gewalt in der Revolution scheiden sich bis heute die Geister. War die Politik der Terreur bereits in den Ideen von 1789 angelegt, oder handelt es sich hier um eine Entgleisung? Wie immer diese Frage beantwortet wird: Das Nebeneinander von Menschenrechten und Schreckensherrschaft, von bürgerlicher Verfassung und Wohlfahrtsdiktatur – dieses Janusgesicht der Französischen Revolution – bleibt ein irritierendes Phänomen, das die Historiker immer aufs Neue herausfordert.

Unbestritten aber ist, dass »1789« ein epochales Ereignis war, das über Frankreich hinaus tiefe Spuren hinterlassen hat. Innerhalb nur eines Jahrzehnts wurden, wie in einem Laboratorium, die verschiedenen Verfassungsformen durchgespielt, die für das 19. und 20. Jahrhundert wirkungsmächtig werden sollten: von der konstitutionellen Monarchie über die Republik, die Diktatur der Jakobiner bis zur bonapartistischen Herrschaft Napoleons.

Zugleich aber verweist die Französische Revolution über sich selbst hinaus auf die universale Utopie einer noch zu verwirklichenden menschlicheren Gesellschaft. Ebendies meinte Immanuel Kant, wenn er in seiner Schrift über den Streit der Fakultäten von 1798 von der Unmöglichkeit sprach, dass sich »ein solches Phänomen in der Menschheitsgeschichte« vergessen könne, »weil es eine Anlage und ein Vermögen in der menschlichen Natur zum Besseren aufgedeckt hat«. Denn jene Begebenheit sei »zu groß, zu sehr mit dem Interesse der Menschheit verwebt, als daß sie nicht den Völkern, bei irgendeiner Veranlassung günstiger Umstände, in Erinnerung gebracht und zu Wiederholung neuer Versuche dieser Art erweckt werden sollte«.

Neue Versuche – sie gab es in Frankreich, wo 1830 in der Julirevolution die restaurierte Bourbonen-Monarchie gestürzt, wo 1848 mit der Februarrevolution der europäische »Völkerfrühling« eingeläutet wurde, wo 1871 die Pariser Commune für einige Wochen das wohlhabende Bürgertum in Angst und Schrecken versetzte. Aber auch in der Russischen Revolution von 1917, in der deutschen Revolution von 1918, in vielen Revolutionen der Dritten Welt nach 1945 wurde das Vorbild der Französischen Revolution beschworen, an dem man sich orientierte – und an deren Erfahrungen man sich abarbeitete.

Literatur zum Thema:

Winfried Schulze: Der 14. Juli 1789
Klett-Cotta 1989; 250 S., nur antiquarisch

H.-U. Thamer: Die Französische Revolution
C.H. Beck 2006; 123 S., 7,90 €

Peter Wende (Hrsg.): Große Revolutionen der Geschichte
C.H. Beck 2000; 391 S., nur antiquarisch

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Leserkommentare
    • loup
    • 31. Juli 2008 17:07 Uhr

    Was von  der Französischen Revolution übriggeblieben ist? 
     
    Mit Siéyès himself: etwas zu werden. Frei zu werden, gleich zu werden, solidarisch zu werden, alle Verhältnisse umzustürzen, in denen der Mensch ein geknechtetes Wesen ist (ein späterer Revolutionär), zu lernen, wie dies geschehen kann (und wie nicht), schwer über die Rolle der Gewalt in der Geschichte nachzudenken, zu erforschen, wie und warum konter-revolutionäres Denken funktioniert (von Burke und de Maistre, über de Tocqueville bis Furet und Adepten), wie Denken und Interesse zusammenhängen - en un mot: Aux armes, historiens (Hobsbawm) et citoyens!

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    würde ich gern korrigieren. Falls Sie erlauben: Nein, nein, nicht ganz, nur die
    Reihenfolge, so lieb mir Hobsbawm auch ist, noch lieber ist mir die
    Marseillaise:
    Aux armes citoyens.... ...et après (peut-être) aussi les historiens (Hobsbawm, écrivez-vous) !
    Freundlichen Gruß,
    montaigne

    • Rahab
    • 01. August 2008 10:06 Uhr

    und Olympe des Gouges wäre umsonst unter der guillotine gestorben, wenn wir ihre erklärung der menschenrechte der frauen (saloppe übersetzung, ich weiß) nicht endlich weitertreiben.

    • Rahab
    • 01. August 2008 13:22 Uhr

    quatsch! aber solch eine bezeichnung kann sich ja auch nur ein mann abquälen, vemutlich. war das nicht saddam hussein, der von der mutter aller schlachten sprach?
    in diesem artikel kommen frauen nicht vor. eigentlich ein grund, ihn gleich wieder zur seite zu legen. denn wozu soll ich mich noch mit männer-phantasien auseinandersetzen? die jungs wollen die behalten, koste es was es wolle. nu ja.
    andererseits läßt sich nun mal von Olympe de Gouges der beginn eines wirklich modernen rechsverständnisses nicht trennen. für das, was sie vor und nach der déclaration des droits de la femme et de la citoyenne noch so schrieb, wurde sie auch nicht besonders geliebt. aber für diese déclaration nun mal überhaupt nicht! also tat die männerjustiz in aktion und Olympe de Gouges wurde sie am 3.11.1793 hingerichtet, ermordet. wenig später veröffentlichte der courier républicain einen "nachruf" folgenden inhalts:
    "Erinnert euch dieses Mannweibs, der schamlosen Olympe de Gouges, die als erste Frauenvereinigungen einrichtete, die aufhörte, ihr Hauswesen zu besorgen, die politisieren wollte und Verbrechen beging. Alle solchen unmoralischen Wesen wurden vom Rachefeuer der Gesetze vernichtet. Ihr wollt ihr nacheifern? Nein, ihr spürt wohl, dass ihr nur dann interessant und wahrhaftig de Wertschätzung würdig seid, wenn ihr seid, was die Natur wollte, was ihr seid".
    der artikel von Volker Ullrich ist in seiner vergesslichkeit dieser linie treu geblieben! deshalb: diese drôle de revolution ist noch sehr sehr unvollendet! aux armes les femmes!

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    Mein erster Gedanke war derselbe wie Ihrer: wie kann es nur sein, dass permanent die halbe Menschheit vergessen wird?Danke für Ihren Hinweis auf Olympe. Hingerichtet wurde Sie allerdings nicht als Frauenrechtlerin (die Sie war), sondern als Royalistin (was Sie eher bestritt, Stichwort: Flugblatt "Die drei Urnen"),
    aber Ihre Erklärung der Menschenrechte der Frau sollten UNBEDINGT mal
    in den allgemeinen Lehrkanon zur Franz.Rev. aufgenommen werden!Ich möchte noch auf Marquis de Condorcet verweisen, dem einzigen mir bekannten Nicht-Trottel dieser Zeit ("Warum sollte man einem Menschen das Wahlrecht verweigern, nur weil er Kinder bekommen kann...").Wenn Du etwas wissen willst, frag keinen Gelehrten, sondern einen Erfahrenen!

  1. beschäftigen Sie sich gleich zweimal hintereinander damit, Miß Stimmung.Warum ist das so?
    Meine Deutung: Weil die französische Revolution die Stunde der Redner,
    der Symbole und Mythen war. Wenige Rednerinnen waren im Jacobinerclub,
    aber viele Frauen damit beschäftigt, Aristokraten oder solche, die sie
    dafür hielten, an Laternen zu knüpfen. Wenn ihnen nicht gar Schlimmeres
    einfiel. Da werden Weiber zu Hyänen, fürchtete sich der Ehrenrevolutionär Friedrich Schiller...Doch zurück zu den Mythen und Symbolen:
    Da ist etwa der Donnerkeil des Mirabeau.Mir
    fällt jener Donnerkeil des Mirabeau ein, mit
    welchem er den Zeremonienmeister
    abfertigte, der nach Aufhebung der letz­ten monarchischen Sitzung des
    Königs am 23. Juni (1789), in welcher dieser den Ständen
    auseinanderzugehen anbefohlen hatte, in den Sitzungssaal, in welchem
    die Stände
    noch verweilten, zu­rückkehrte, und sie befragte, ob sie den Befehl des
    Königs
    ver­nommen hätten? „Ja", antwortete Mirabeau, „wir haben des Königs
    Befehl
    vernommen" — ich bin gewiß, daß er
    bei die­sem humanen Anfang, noch nicht an die Bajonette dachte, mit
    welchen er
    schloß: „ja, mein Herr", wiederholte er, „wir haben ihn vernommen" —
    man sieht, daß er noch gar nicht recht weiß,
    was er will. „Doch was berechtigt Sie" —
    fuhr er fort, und nun plötzlich geht ihm ein Quell ungeheurer
    Vorstel­lungen
    auf — „uns hier Befehle anzudeuten? Wir
    sind die Re­präsentanten der Nation." —
    Das war es was er brauchte! „Die Nation gibt Befehle und empfängt
    keine" — um sich gleich auf den Gipfel der
    Vermessenheit zu schwingen. „Und damit ich mich Ihnen ganz deutlich
    erkläre" — und erst jetzo findet er, was den ganzen
    Widerstand, zu welchem seine Seele ge­rüstet dasteht, ausdrückt: „so
    sagen Sie
    Ihrem Könige, daß wir unsre Plätze anders nicht, als auf die Gewalt der
    Bajonette ver­lassen werden." —
    Worauf er sich, selbst zufrieden, auf einen Stuhl niedersetzte. — Wenn
    man an den Zeremonienmeister denkt, so
    kann man sich ihn bei diesem Auftritt nicht an­ders, als in einem
    völligen
    Geistesbankrott vorstellen; nach einem ähnlichen Gesetz, nach welchem
    in einem
    Körper, der von dem elektrischen Zustand Null ist, wenn er in eines
    elek­trisierten
    Körpers Atmosphäre kommt, plötzlich die entgegen­gesetzte Elektrizität
    erweckt
    wird. Und wie in dem elektri­sierten dadurch, nach einer
    Wechselwirkung, der
    ihm inwoh­nende Elektrizitätsgrad wieder verstärkt wird, so ging
    unseres
    Redners Mut, bei der Vernichtung seines Gegners, zur verwe­gensten
    Begeisterung
    über. Vielleicht, daß es auf diese Art zu­letzt das Zucken einer
    Oberlippe war,
    oder ein zweideutiges Spiel an der Manschette, was in Frankreich den
    Umsturz
    der Ordnung der Dinge bewirkte. Man liest, daß Mirabeau, sobald der
    Zeremonienmeister sich entfernt hatte, aufstand, und vorschlug: 1) sich
    sogleich als Nationalversammlung, und 2) als unverletzlich zu
    konstituieren. Denn
    dadurch, daß er sich, einer Kleistischen Flasche gleich, entladen
    hatte, war er nun wieder neutral geworden,
    und gab, von der Verwegenheit zu­rückgekehrt, plötzlich der Furcht vor
    dem
    Chateelt,eund
    der Vorsicht, Raum.

    (Heinrich von Kleist, der nicht versäumt, in dem Zusammenhang seinen Namen unterzubringen)  Ich bin nicht bestechlich, denn ich bin unbezahlbar. (Der bestechliche Danton, nach Georg Büchner)»Was ist der Dritte Stand? Alles. Was stellt er in der politischen Ordnung
    bisher dar? Nichts. Was fordert er? Etwas zu sein.«
    (Der Abbé de Sieyès, wie hier erwähnt.)Aphorismen und Anreden von Revolutionären sind zur Legende, manche sind sogar zum Mythos,
    einige wenige sind zu Symbolen des Umsturzes geworden. (Angesichts des
    Umstands, daß das Wort Revolution bei Kopernikus die Wiederkehr des
    Immergleichen bedeutet, ist das deutsche Wort Umsturz vielleicht das genauere Wort.)Aber wo bleibt im Artikel von Volker Ullrich das Wort zur Umkehr in der Gegenwart? Wollen wir das wieder Metanoia nennen?

  2. würde ich gern korrigieren. Falls Sie erlauben: Nein, nein, nicht ganz, nur die
    Reihenfolge, so lieb mir Hobsbawm auch ist, noch lieber ist mir die
    Marseillaise:
    Aux armes citoyens.... ...et après (peut-être) aussi les historiens (Hobsbawm, écrivez-vous) !
    Freundlichen Gruß,
    montaigne

    Antwort auf "Aux armes!"
    • iDog
    • 02. August 2008 19:18 Uhr

    kann man den franzosen selbst heute leider nicht mehr nbestaetigen. der museale aspekt beherrscht die realitaet. es wird zwar regelmaeßig gestreikt , aber meist um mehr kaufkraft als um mehr rechte - als sei die kaufkraft ihr einziges recht . an authoritaetshoerigkeit und unkritischer und fataler aktzeptanz ihrer re-gier-ung und ihrer ueberbesetzten buerokratie gegneueber sind sie scheints nicht zu uebertreffen, zumal der grossteil aller angestellten schon beim staat arbeitet. ihr in der jetzigen sogenannten 5. republik entmachtetes parlament ist eine schlag ins gesicht der revolution und nur noch wie der name schon sagt ein rede- oder debattierclub ohne relevanz. ein wenig mehr revolutionsbewustsein taete also not anstatt in jedem pubdorf der grande nation am 14 juli kurz nach dunkelwerden den knallfroeschen und nonnenfuerzen in den bekannten farben hinterherzujubeln.... 

    • ttob
    • 02. August 2008 22:02 Uhr

    ... gegen die französische Präsidentendiktatur wirkt die deutsche Politik fast wie ein demokratisches Musterexemplar. Die Franzosen haben ihre Erbmonarchie im Wesentlichen gegen eine Wahlmonarchie eingetauscht, idR mit wohlhabenden Absolventen der Eliteschule ENA  an der Spitze (witzigerweise wollen die Franzosen die Schule wieder loswerden, während man in Deutschland gerade "Elite" aufbaut).Nur das Streikrecht (was den Namen auch verdient, im Ggs. zum deutschen) und der Wille zu spontanen Demonstrationen, scheinen den Eindruck einer Demokratie gerade noch aufrecht zu erhalten.Aber immerhin gibt es sogar in Frankreich eine Möglichkeit auf Volksabstimmungen. Auch wenn sie bisher nur der Präsident ausrufen durfte und sie bei Bedarf einfach umgangen wurden (siehe EU-Verfassung). Überraschenderweise hat jetzt Sarkozy mit der großen Verfassungsreform Bewegung in die Sache gebracht:Beschreibung der ReformBeschluß am 21 JuliNatürlich geht das nicht soweit, dass ein wirklich brauchbares demokratisches  Instrument geschaffen würde. Dazu ist die Unterschriftenhürde viel zu hoch (10% aller Wahlberechtigten, entspräche in Deutschland etwa 6 Mio Unterschriften, sowas kann nur mit massiver Medienunterstützung erfolgreich sein) und außerdem muss ein Fünftel des Parlaments auch noch dafür sein. Aber es ist immer noch SO VIEL besser als in Deutschland wo GAR NICHTS geht.In diesem Sinne viva la revolution (oder so :-) Bürger erhebt euch!

  3. "Revolutionen kommen nie aus heiterem Himmel, sie
    bereiten sich lange im Schoße der alten Gesellschaft vor. Zumeist ist es die
    Unfähigkeit der Herrschenden, durch rechtzeitige Reformen das politische und
    gesellschaftliche System zu erneuern, …" Quasi die Kernsätze, die den Ausbruch einer Revolution
    kennzeichnen! Man sollte dies aber korrigieren durch: "Es ist die
    Unfähigkeit der …". Mir fällt da sofort das System-BRD ein. Angeblich eine
    Demokratie in der man frei seine Meinung sagen darf, und in welcher rechtsstaatliche
    Grundsätze herrschen sollen (gleiches Recht für alle). Doch wie sieht die
    Wirklichkeit aus: 1. Der Wille des Volkes wird mißachtet. Eine willfährige und
    verbogene Advokatur erklärt dem Volk, es dürfe zwar abstimmen
    (Volksentscheide), aber der Volkswille sei laut Verfassung für die herrschende
    Politkaste nicht bindend. Der Volkssouverän ohne Souveränität!  Es lebe die Diktatur der Parteien! 2. Herrschaft ohne Mehrheit des Volkes. In Berlin herrscht
    der Senat mit nur ca. 24,7% aller Wählerstimmen. Selbst wenn nur noch 10% der
    Wähler zur Wahl gingen könnte man mit 5,1% die Stadt bzw. das Land
    "regieren". Schon heute herrschen Minderheiten über die Mehrheit
    (Berlin). 3. Im Bundesparlament sitzen 620 Abgeordnete. Das ist,
    gemessen an der Bevölkerung, etwa viermal so viel wie die Weltmacht USA hat. Rund
    120 Abgeordnete im Reichstag würden völlig ausreichen. Da sitzen also 500
    überflüssige Leute die alle Anspruch auf einen Daimler, einen Fahrer, auf
    Rente, auf  eine Unkostenpauschale usw.
    haben. Und es werden mit jeder Wahlperiode mehr, was die Rente anbetrifft, da
    es ja nicht immer die selben sind. Und in den Länderparlamenten sieht es genau
    so aus. 4. Die rechtsstaatliche Justiz unterscheidet zwischen:  a) Verbrechern aus
    der Großbourgeoise, und den üblichen VerbrechernDas letzte Beispiel ist der Siemensfall. Wieder nur eine
    Bewährungsstrafe. Wann hat so ein Geldmatzschieber schon mal wirklich sitzen
    müssen? Gleichheit vor dem Gesetz?   b)
    Arabisch-türkische Straftäter die mit bis zu 100, einhundert!, Vorstrafen frei
    herumlaufen, und Deutschen die wegen eines gehobenen rechten Arms, sog
    Hitlergruß, sechs Monate und mehr ohne Bewährung bekommen. Ein
    "Hitlergruß" ist für die rechtsstaatliche Justiz eben schlimmer als
    Raub, Körperverletzung, Einbruch, Nötigung, usw. (Teil entfernt. Anmerkung: Bitte wählen Sie Ihre Vergleiche mit Bedacht. Die Redaktion/jk) 5. Die Demokraten scheuen sich nicht einen rassistischen
    Gesinnungsterrorparagraph zur Sicherung ihres Herrschaftssystems einzuführen.Der 130 StGB verfolgt jeden der die Judenverfolgung leugnet,
    aber nicht die Leugnung der kommunistischen Massenmorde. Damit unterscheidet er
    zwischen Mord und Mord. Und das ist Rassismus! Zudem werden nach diesem
    Paragraphen sogar Leute bestraft, welche nur die Frage stellen, warum man mit
    Steuergeldern (entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl und bleiben Sie mit Ihren Vergleichen im Rahmen unserer Regeln. Die Redaktion/jk) Das ist purer Gesinnungsterror! Keinen Deut besser als in
    irgendeiner Diktatur! 6. Der 130 StGB dient auch dazu das deutsche Volk bis in
    alle Ewigkeit in einem Schuldtrauma gefangen zu halten. Es soll gar nicht erst
    auf die Idee kommen aufzumucken, unbequeme Fragen zu stellen, denn sonst wäre
    letztlich auch die Parteiendiktatur der Demokraten gefährdet. 7. Die Medien in der BRD sind systemkonforme Medien! Weil in
    den Medien die selbe Klasse hockt wie in der Politik, oder in der Justiz, oder
    umgekehrt. Die Medien sind Teil der selben Hauptklasse, der Links- oder
    Bewältigungsbourgeoise.Diese Medien sind nur dann an einer Aufklärung der Öffentlichkeit
    interessiert, wenn es ihrer eigenen Klasse nutzt, bzw. diese nicht gefährdet,
    oder die Ideologie ihrer Klasse nicht gefährdet.So wird in den meisten Medien die Kriminalität von Arabern
    und Türken entweder gar nicht, oder nur bagatellisiert erwähnt. Der immer
    größer werdende Einfluß des Islam wird fast völlig ignoriert, und damit auch
    der Verlust deutscher Identität. Man belügt das Volk jeden Tag auf's Neue, man
    versucht es jeden Tag auf's Neue im Sinne der eigenen linksbourgeoisen
    Ideologie zu manipulieren. 8. (entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Die Redaktion/jk). Wochenschauen von z. B. 1934 werden
    für mich aus der BRD gesperrt, weil ich als BRD-Bürger ein unmündiger Idiot
    bin, der so etwas nicht sehen darf. Als Ersatz kann ich mir ja Pornos, auch der
    schmutzigsten Art, reinziehen - dagegen hat der Zentralrat (noch) nichts
    einzuwenden. 9. In der BRD entwickeln sich islamische
    Paralellgesellschaften die für deutsche Gesetze oder Moralvorstellungen nur
    Spott und Verachtung übrig haben. Doch weder Politik, Justiz noch Medien nehmen
    das wirklich zur Kenntnis. 10. Eine vollgefressene, und völlig vom Volk abgehobene
    Bourgeoise holt immer mehr, besonders Islamisten, ins Land. Ohne Rücksicht auf
    das deutsche Volk.Ohne Rücksicht auf seine Gefühle! Selbstherrlich und selbstgerecht!  11. Die herrschende Demokratenkaste ist nicht mal fähig die
    Energieversorgung des Landes für die nächsten dreißig Jahre sicherzustellen.
    Ideologie ist den satten Politbonzen und ihren medialen Handlangern wichtiger.  12. Die Korruption durchzieht das ganze System BRD! Ob
    Politkaste, Justizkaste, oder Medienkaste. Die Korruption herrscht längst auch
    in den höchsten Gerichtshöfen wie den Bundesgerichten, oder dem BVerfGericht in
    Karlsruhe (siehe z. B. das jüngste Rundfunkurteil welches den öffentlich-"rechtlichen"
    quasi einen Kaperbrief ausstellte). 13. Und so weiter . . . XX. In der BRD gibt es schon lange kein Recht mehr,  keine Moral, keine Sittlichkeit, kein
    Verantwortungsgefühl gegenüber der Volksgemeinschaft. kein Gewissen, keinen Mut, keine Selbstachtiung, und keine
    Wahrheit mehr. Das BRD System ist die Dunkelheit! Die moralisch-rechtliche
    Finsternis! Solange dieses verkommene System existiert wird es kein Recht mehr auf
    deutschem Boden geben! Ist dies genug für eine Revolution? Noch nicht! Das muß
    alles noch schlimmer werden. Es braucht noch ein bissel. Aber die herrschende
    Klasse ist auf dem richtigen Weg!Josef Joffe: "Eine Welt, in der um die Wahrheit gekämpft, ihr Überbringer aber nicht bekämpft [zensiert] wird."

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    nicht aus diesem Forum entfernt? Der rechte Arm, den Du zum Hitlergruß hebst, möge Dir abfallen, und den Kommunisten, die dieses Land tyrannisiert haben, soll die Faust verfaulen. 
     

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