Irak-Krieg "75 % off"

Der US-Soldat Bryan Anderson hat im Irak drei von vier Gliedmaßen verloren. Dennoch sagt er: "Ich vermisse Bagdad".

Die Schwimmhand liegt im roten Sessel neben dem Bett. Die Billardhand, ein Stumpf, auf den eine runde Metallöse geschraubt ist, durch die er den Queue stecken kann, liegt auf dem Nachttisch. Die rosafarbene Alltagshand liegt auf dem zerwühlten Bett.

Mit der guten Hand greift Anderson jetzt nach seinen Beinen. Sie lehnen am Kleiderschrank. Der Mikrochip im Unterschenkel der Beinprothese wird durch eine Batterie betrieben, aber als Anderson versucht, das Ladegerät in das linke Bein zu stecken, kippt das Bein um. Er nimmt das Kabel des Ladegeräts zwischen die Zähne, beugt sich aus dem Rollstuhl und richtet das Bein wieder auf. Er greift den Stecker, doch das Bein rutscht wieder weg.

Als Bryan Anderson sich im Frühjahr 2001 in Chicago freiwillig zum Soldatendienst meldete, tat er das, weil er glaubte, sein Leben könnte irgendwie Abwechslung gebrauchen. Er war 20 Jahre, hatte drei Jahre zuvor die Highschool beendet, arbeitete gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Bob beim Bodenpersonal von American Airlines und hatte aus Jux seine Freundin geheiratet. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion, die beide lustig fanden. Sie wohnten weiterhin bei ihren Eltern, nach der Arbeit traf man sich mit den Freunden immer in der gleichen Billardbar, am Wochenende immer vor dem gleichen Kino. Er hatte ein Auto, einen Fernseher, ein geordnetes Leben. Nichts unterschied ihn von seinen Eltern. Seine Mutter fuhr morgens zur Bank, er zum Flughafen.

Welch ein Abenteuer dagegen wäre ein Soldatenleben? Hatte er das nicht ständig mit seinem Bruder gespielt, als sie klein waren? Und hatte das nicht großen Spaß gemacht? Wenn seine Frau und er sich lange genug verpflichteten, würde die Armee ihnen sogar ein Haus finanzieren. Es war der 11. September 2001, als ihre Ausbildung in Texas begann.

Vor zwei Jahren ist Bryan Anderson, 411th Military Police Co., aus dem Irak wiedergekommen. Am 24. Oktober 2005 wurde er nach Washington ins Walter Reed Krankenhaus geflogen. Zwei Beine, ein Unterarm, eine Hand und drei Fingerspitzen sind in Bagdad geblieben. In seinem Kleiderschrank hängt seitdem ein T-Shirt mit dem Aufdruck: "75% off". Die Mutter hat es ihm geschenkt. Bryan Anderson wohnt in seinem alten Kinderzimmer in Rolling Meadows, einer ruhigen, grünen Vorortsiedlung bei Chicago. Seine Frau hat sich kurz nach Dienstantritt in einen anderen Soldaten verliebt.

Noch vor fünf Jahren wäre Bryan Anderson in Bagdad gestorben. Heute überleben 90 Prozent der Soldaten ihre Verletzungen, auch die allerschwersten, weil die erste Hilfe auf dem Schlachtfeld so große Fortschritte gemacht hat. Anderson sitzt in seinem Kinderzimmer, guckt an sich herunter. Die Haut der guten rechten Hand ist dünn und von Narben überzogen, zwischen Daumen- und Zeigefingergelenk ist sie stark behaart, dunkler und zeigt den Teil einer tätowierten Spinne. Der Rest der Spinne verziert immer noch den behaarten Unterarm, an den sie ursprünglich einmal tätowiert wurde. Anderson legt die Hand über die Prothese. Ruhig sitzt er da. Ein Junge mit einem hübschen, ernsten Gesicht, blondierten Haarspitzen und einer Muschelkette um den Hals.

Genauso saß er vor einigen Monaten auf einem Barhocker in einem kleinen New Yorker Theater. Ihm gegenüber saß James Gandolfini, der Schauspieler, der den depressiven Mafiaboss Tony Soprano in der Serie Die Sopranos spielt. Eine Kamera war auf Andersons Gesicht gerichtet, als er in seiner freundlichen Art sagte: "Hätte ich auch die rechte Hand verloren, ich weiß nicht, ob das Leben dann noch Sinn für mich gehabt hätte. Dann wäre alles noch viel schwerer."

Der Auftritt in der HBO-Dokumentation Alive Day Memories: Home from Iraq, für die Gandolfini Anderson und neun weitere Schwerverwundete in dem kleinen Broadway-Theater traf, hat Bryan Anderson zu so etwas wie einer Legende gemacht. Der Junge mit den größten Verlusten, einer von vier Dreifachamputierten seit Beginn des Krieges, der auf dem Titel des Magazins Esquire war, der davon träumt, als Stuntman in Hollywood Karriere zu machen, weil man ihm die künstlichen Beine jederzeit erneut wegsprengen kann. Im neuen Batman-Film The Dark Knight fährt er ein Auto direkt hinter dem Stuntwagen. In der HBO-Dokumentation sieht man ihn mit Beinprothesen trainieren, er trägt dabei ein T-Shirt, auf dem quer über die Brust in dicken schwarzen Buchstaben Stumpy (Stummelchen) steht. Ein Opfer, das sich wie ein Gewinner verhält. Amerika hielt den Atem an.

Am Morgen des 23. Oktober 2005 sitzt Bryan Anderson wie fast jeden Tag am Steuer seines Humvee und patrouilliert durch Bagdad. Er trägt Uniform, eine kugelsichere Weste, Helm, Schutzbrille. Neben ihm sein Freund Kenny, hinter ihm ein Richtschütze, die Hand am Abzug des Maschinengewehrs auf dem Dach des Wagens. Draußen ziehen ein paar Strommasten vorbei, Palmen, flache Bauten, Schafe, Fußgänger. Alles ist vom Staub braun eingefärbt. In der rechten Hand hält Anderson eine Zigarette, die linke liegt am Steuer, er fährt sehr langsam.

Es ist sein zweiter Einsatz im Irak, die zweiten zwölf Monate, die so viel gefährlicher begonnen hatten als die ersten. Das Land stand kopf, ihr Camp wurde mitten im Wahnsinn, mitten in Bagdad errichtet. Anderson hat Häuser gestürmt und auf jeden geschossen, der sein Leben zu bedrohen schien. Egal ob Mann, Frau oder Kind. Mit seinen Kameraden hat er ein Floß auf dem See hinter ihrer Baracke gebaut, so als seien sie im Urlaub. Er hat erlebt, wie die Iraker, die er zu Polizisten ausbilden sollte, zuerst zu spät oder gar nicht kamen und wie sie nach und nach Gefallen an dem Unterricht fanden. Er hat zugesehen, wie ein Iraker in eine irakische Polizeistation trat, »Allah Akbar!« rief und einen Zünder am Körper auslöste. Wie nichts passierte, weil die Bombe einen Fehler hatte. Den Attentäter musste er dann vor den irakischen Polizisten schützen, weil sie ihn sonst umgebracht hätten. Ein Irrenhaus. In vier Monaten würde er zu Hause sein.

Der Infrarotmelder ist darauf programmiert, bei der fünften Achse, die darüberfährt, zu zünden. Die Vorderachse von Andersons Humvee ist Nummer fünf. Die Explosion zerreißt das Auto und lässt Andersons Lunge kollabieren. Er sieht den Rauch und das Feuer durch die Tür kommen, aber es ist, als habe gleichzeitig jemand den Ton abgestellt. Blut läuft ihm über das Gesicht, Fliegen landen darin. Er wischt sie mit der rechten Hand weg und merkt, dass seine Fingerspitzen fehlen. Dass Teile seiner Hand wie rohes Fleisch aussehen, unter dem er seine Knochen sieht. Wieder setzen sich Fliegen ins Blut. Er will sie mit der linken Hand vertreiben. Aber da ist keine linke Hand mehr. Was ist mit seinen Beinen? Als er gerade seinen Kopf heben will, drückt ihn sein Freund Kenny nach hinten, in der Hoffnung, dass er es nicht gesehen hat. Aber Kenny kommt zu spät. Dann verliert Bryan das Bewusstsein. Die Aufzeichnung der Explosion legten die Attentäter später vor das Camptor in Bagdad.

Eine Woche danach kommt Bryan Anderson in Washington wieder zu sich. Da sind 120 Beutel Blut durch seinen Körper gelaufen. Einen Körper, der in gesundem Zustand den Inhalt von 10 Beuteln fasst.

Anderson ist mit seinem Rollstuhl vor die Haustür gerollt und zündet sich eine Zigarette an. Es ist ein kühler, ruhiger Abend in dieser geordneten bürgerlichen Wohngegend. Wie immer trägt er kurze Hosen über seinen Prothesen. Kalte Beine, sagt er, wird er ja nie mehr kriegen. Die Mutter räumt drinnen den Abendbrottisch ab. Schwester Briana schminkt sich im Bad, Zwillingsbruder Bob prüft seine Frisur, und der Vater sucht den Autoschlüssel. Er findet aber nur die Schlüssel der Harley Davidson. Die Andersons sind auf dem Weg, Familienfotos machen zu lassen, das letzte liegt schon fünf Jahre zurück. Bryan wirft seine Zigarette weg und rollt auf seinen neuen silbernen Jeep zu, der so umgebaut ist, dass er alles mit den Händen steuern kann. Seinen schwarzen Van fährt er nur, wenn er Platz für den Rollstuhl braucht.

Andersons Versehrtenpension wurde im Gegensatz zu anderen Fällen sehr schnell genehmigt. Das Geld in Washington ist knapp, mit so vielen Verletzten hat keiner gerechnet, 39.327 ausgeflogene Soldaten waren es bis Januar. Für Depressionen, Schmerzen oder posttraumatischen Stress, alles, was man nicht sieht, ist es oft schwer, Versehrtengeld zu erhalten. Ohne Beine hat es Anderson besser. 6000 Dollar bekommt er im Monat. Die Prothesen – ein Beinpaar kostet 80.000 Dollar, ein Handsystem mit Unterarm 60.000 Dollar, ein Rollstuhl 25.000 – werden vom Hersteller gesponsert. Im Gegenzug tritt er für sie als Sprecher auf. Er dreht die Musik im Jeep laut auf und fährt los.

Anderson war immer der Kleinere der Zwillinge, sagt seine Mutter zwischen zwei Zigarettenzügen. Sie steht vor dem Haus und wartet darauf, dass der Rest der Familie fertig wird. Sie streichelt Mandy, dem Familienhund, über den Kopf. "Beide Jungs waren große Draufgänger, die besten Freunde und große Konkurrenten. Aber Bryan war immer etwas vorsichtiger. Bryan hat sich vor dem 11. September gemeldet, Bob danach. Bryan wollte nie jemandem wehtun. Aber Bob wollte den Terroristen so richtig in den Arsch treten."

Schon nach dem ersten Jahr wusste Bryan, dass die Armee ein Fehler war. Er war bei der Militärpolizei, aber er nahm ungern Leute fest. Er hasste es, herumkommandiert zu werden, er hasste die Liegestütze. Aber er hatte nun mal unterschrieben. Seine Frau konnte wegen Asthma den Dienst quittieren. Sie hat mittlerweile zwei Kinder. Bryan telefoniert noch häufig mit ihr. Bryans Bruder wurde aus der Armee entlassen, weil er sich wiederholt nicht an die Regeln gehalten hatte.

Als er die ersten Prothesen bekam, verlangte Bryan solche, die ihn über Bob hinauswachsen lassen würden. Aber es war unmöglich, darin das Gleichgewicht zu halten. Und so bleibt er doch der Kleine.

Später im Fotostudio, als die Familienbilder fertig sind und alle nach Hause fahren könnten, will Bryan noch ein Bild. Sein Bruder soll rechts im Bild stehen, er selbst links, die Familie mittendrin. Und er will, dass man die Beine sieht. Zwei Schemel werden gebracht, auf die Bob sein Bein und Bryan seine Prothese stellt. Anderson scheint sich entschlossen zu haben, dass er nur in der Rolle des Helden eine Chance hat.

Jannis’ Griechisches Restaurant liegt am Ende eines großen Einkaufszentrums, nicht unweit von Bryans Zuhause. Die Wounded Heroes Foundation hat zu einem Essen eingeladen. Oberfeldwebel Juan Arreola, 31, ist da. Sein Knie ist steif. Er hat Depressionen und ein Alkoholproblem. Lange hatte er das Gefühl, er passe nicht mehr in die zivile Welt, sagt er. "In Bagdad waren wir die Könige der Welt. Ich konnte mit einem Telefonanruf Hubschrauber und F16 anfordern. Hier brauche ich für alles Hilfe."

Neben ihm sitzt der 23-jährige Unteroffizier Gabriel Garriga. 45 Prozent seiner Haut sind verbrannt. Er erzählt, wie man seinen angeschwollenen Magen aus seinem verbrannten Körper genommen hat, den Magen eine Woche hat abschwellen lassen, um ihn dann wieder einzusetzen. Dass seine Mutter ihre Arbeit verloren hat in den zwei Jahren, in denen sie sich um ihn im Krankenhaus gekümmert hat, und dass die Eltern sich danach getrennt haben. Anderson sitzt am anderen Ende und berichtet von seinem Versuch, auf einem Wakeboard übers Wasser zu gleiten, und dem Apartment, das er sich gekauft hat und das nun mit Hilfe der Wounded Heroes Foundation rollstuhlgerecht umgebaut wird. Er ist gut gelaunt. Anderson nimmt allen die Angst.

Er hasst weder die Iraker noch Bush. Die einzige Haltung zum Krieg, die er hat, ist, dass man den Irak jetzt nicht sich selbst überlassen sollte. Denn dann wären die Amputationen und Verbrennungen alle umsonst gewesen. Er sagt, er liebt sein Leben. Er habe genug Geld, sei ständig unterwegs, er habe sogar eine Agentin, die ihm bezahlte Vorträge organisiert. Manchmal fühlt er sich fast, als sei er gar nicht im Irak gewesen, sagt er. Als habe sich ein guter Freund nicht schon nach drei Monaten im Irak umgebracht.

Es war während seines ersten Einsatzes, ein Abend, an dem sie alle im Zelt saßen und entspannten. Sie hörten Musik und säuberten ihre Waffen, als Sullivan plötzlich seine Waffen wieder zusammenbaute und rief: "Hey, guckt euch das an", die Waffe in den Mund steckte und abdrückte. Damit hatte keiner gerechnet, sagt Anderson. Sullivan war immer so gut gelaunt.

Er will jetzt weg aus Jannis’ Restaurant, noch Freunde treffen und seinen Bruder, die sich zum Billard verabredet haben. Lange hält er es an einem Ort nicht aus, sagt Anderson, und so zappt er von Restaurant zu Bar, von Chicago zu seinem Boot, das in Wisconsin liegt, von Videoladen zu Autohaus, als sei die Welt ein Fernseher. Und er immer auf der Suche nach einem besseren Programm. Es geht ihm gut.

Ein einziges Mal ist er zusammengebrochen. Vier Monate nach dem Attentat. Da saß er in der Dusche und sah an sich herunter, und plötzlich schoss dieser eine Gedanke in seinen Kopf: Wer will mich denn so noch? Er konnte nicht mehr schlafen, ständig glaubte er, gleich werde er eine Panikattacke haben. Er wollte sich nicht umbringen, aber leben wollte er auch nicht. Seine Mutter ist dann mit ihm nach Las Vegas gefahren. Sie haben Roulette gespielt, Bier getrunken und eine alte Freundin besucht. Das und das Schmerzmittel Percocet haben ihn gerettet.

Als Anderson die Drehtür der Billardbar erreicht hat, quetscht sich im letzten Moment noch eine Frau vor ihn. Anderson gerät ins Wanken. Erst da bemerkt die Frau, dass aus Andersons kurzer Hose zwei Metallprothesen mit großen weißen Turnschuhen ragen. Sie nimmt die Hand erschrocken vor den Mund und entschuldigt sich mehrmals. Sie tritt zurück, um Anderson den Vortritt zu lassen. Doch der entschuldigt sich ebenfalls, macht seinerseits höflich einen Schritt zurück und besteht darauf, dass sie zuerst geht.

Natürlich könnte er lange Hosen tragen, sagt Anderson. Aber er glaubt, dass er dann öfter angerempelt wird. Er hat keinen guten Halt in den Prothesen. Vor Kurzem hat sich die rechte Beinseite entzündet, und es musste noch einmal ein Stück abgenommen werden. Jetzt drückt die Prothese mitten in der Bar in seine Hoden. Er muss sich erst einmal setzen. Sein Bruder spielt eine Runde Billard, Anderson bestellt Bier und eine Runde Kurze. Seine Billardhand liegt zu Hause auf dem Nachttisch.

Bob sagt, er konnte schon immer besser Mädchen ansprechen. Bryan sagt, er habe eigentlich immer darüber gegrübelt, was er falsch mache oder ob er komisch aussehe. Wenn er sich jetzt in jemanden verlieben würde, müsste er ständig daran denken, wie er ohne Beine aussieht. Bryan kippt einen Kurzen.

Als Anderson am nächsten Tag aufsteht, ist seine Mutter schon in der Bank, der Vater auf dem Bau, Bruder Bob installiert Klimaanlagen, Schwester Briana ist in der Schule. Das Haus ist leer. Anderson schlüpft in einen ausgeleierten Pullover, setzt eine Baseballkappe auf und setzt sich vor den Fernseher. Er macht sich nicht die Mühe, seine Arm- und Handprothese anzulegen, die Beine liegen vor dem Schrank. Als er eine DVD nicht gleich aus der Hülle bekommt, flucht er.

"Ich vermisse Bagdad", sagt er. "Nicht den Krieg. Ich vermisse die Aufregung. Die Erschütterung, wenn eine Mine in deiner Nähe explodiert und dich vor lauter Wucht auf die Knie wirft. Oder die Erleichterung am Abend, wenn man nicht von einer versteckten Bombe erwischt wurde, und den Unsinn, den man abends mit den Kumpels im Camp gemacht hat. Das Leben da unten ist wie russisches Roulette. Von dem Adrenalin, das dort ständig durch deinen Körper pumpt, kann man schon abhängig werden."
Eine Woche später sitzt er in einem Flugzeug nach Las Vegas.

Bryan Anderson wurde 1981 in Arlington Heights bei Chicago geboren. Am 11. September 2001 trat er seinen Dienst bei der U.S. Army an. Zweimal war er im Irak eingesetzt. Dort wurde er am 23. Oktober 2005 durch eine Bombe schwer verletzt.

 
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    • Quelle DIE ZEIT, 07.08.2008 Nr. 33
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    • Schlagworte Krieg | Irak | USA
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