Ölpreis Der große Rutsch
Vier Fragen und Antworten zum fallenden Ölpreis

© CLAUDIO ALMARZA/AFP/Getty Images
Arbeiter von Chiles nationaler Ölfirma ENAP auf einer Plattform in der Magellanstraße. Im Hintergrund wird Erdgas abgefackelt (Archivbild)
1. Monatelang ist der Ölpreis von Rekord zu Rekord geeilt, und jetzt stürzt er ab. Ist was passiert?
Nein. Ein klarer Auslöser für diesen Preisrutsch fehlt. Die Experten streiten sich darüber, warum der Preis für ein Fass Öl so schnell fiel – von mehr als 144 Dollar Mitte Juli auf zeitweise unter 113 Dollar.
Eine ganze Reihe von Gründen und Auslösern kommt infrage. Wie teuer das Öl ist, ergibt sich aus dem Angebot und der Nachfrage. Das Angebot ist die laufende Förderung von Öl: Sie ist seit 2005 kaum noch nennenswert gestiegen, was an mangelnden Investitionen lag, an technischen Problemen in einigen wichtigen Ölförderländern und an politischen Unruhen und Anschlägen in Ländern wie Nigeria. Die Nachfrage hingegen zog Monat für Monat kräftig an, weil die Weltwirtschaft brummte und Schwellenländer wie China und Indien rasant wuchsen. Dafür brauchten sie auch gewaltige Mengen Öl.
Neuerdings aber geht es der Weltkonjunktur schlechter, und zugleich scheint die ganz große Ölknappheit vorüber zu sein. Erst sprach der amerikanische Notenbankchef Benjamin Bernanke von einer möglichen Rezession in den USA. Viele erwarten diese ohnehin, doch aus Bernankes Munde hatte das Urteil besonderes Gewicht. Dann kam aus Europa eine ganze Serie schlechter Nachrichten, etwa über sinkende Gewinne und niedrigere Auftragszahlen.
Die weltweiten Ölreserven hingegen sind zuletzt ein wenig gestiegen. Das kann man auf zweierlei Weise interpretieren: Entweder hat eine dümpelnde Wirtschaft weniger Öl verbraucht, oder es wurde zusätzliches Öl gefördert. Der Irankonflikt scheint sich zu entschärfen, was die Wahrscheinlichkeit eines Krieges in einer wichtigen Förderregion senkt. Dass Russland Georgien bombardiert, hat den Ölpreis eigenartigerweise nicht belastet, obwohl dort wichtige Pipelines verlaufen. »Bislang hat man an den Märkten offenbar den Eindruck, dass dieser Konflikt nicht weiter eskaliert«, vermutet Frank Umbach vom Berliner Center for European Security Strategies.
Wahrscheinlich ist der Ölpreis also deshalb so schnell gefallen, weil in kurzer Zeit viele Nachrichten zusammentrafen, die in die gleiche Richtung deuteten: Weniger Ölnachfrage! Mehr Öl! Was sich schnell wieder ändern kann. »Im Augenblick ist es etwa gleich wahrscheinlich, dass der Ölpreis weiter fällt oder wieder etwas steigt«, sagt James Hamilton, ein Ölmarktexperte an der University of California in San Diego. Fragt man Energieexperten nach ihren Prognosen, bekommt man derzeit jeden erdenklichen Wert zwischen 60 und 200 Dollar pro Fass genannt.
- Datum 03.08.2009 - 13:13 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 14.08.2008 Nr. 34
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Die Spekulanten, die Superreichen der Geldelite hat da wohl in der Vergangenheit bewußt sehr kräftig an der Ölspirale gedreht und viele andere haben mitgemacht. Nun aber ziehen die Macher der Spekulationen sich gezielt zurück, was auch immer die Gründe seien liegt noch im Dunkeln. Möglicherweise eine zu erwartende weltweite Wirtschaftsrezession. Aber auf jedem Fall haben sie dabei Billionen von Euros verdient und verdienen es noch und das auf Kosten der einzelnen Verbraucher und Entwicklungsländer.
Das schlimme an der Geschichte ist meines Erachtens auch, dass die, die eh schon Millionen und Milliarden (übrig) haben, damit Preise auf Kosten der einfachen Leute (Verbraucher usw.) manipulieren können. Das Großkapital quetscht die Welt aus.
Da man solche Spekulationen im freien Handel grundsätzlich nicht verbieten kann, gibt es nur die Möglichkeit, diese Gewinne sehr hoch zu besteuern. Nur so könnte man dem Spekulantentum einigermaßen Herr werden.
UND WIESO KOSTET DAS BENZIN IMMERNOCH 1,48???????????????????????????????????????????????????
erst vor kurzem hat die us regierung shorts auf die aktien der FED banken verboten - d.h. man darf nicht mehr auf die fallenden aktienkurse dieser maßgeblichen privatbanken wetten, welche durch die alleinige kontrolle des dollars sozusagen die weltwirschaft am gaengelband haben. man sieht : es geht doch - nur leider in diesem falle mal wieder nicht zugunsten der bevoelkerung von verbraucher , sondern zugunsten der besitzer / shareholder der betreffenden banken .... scheone neue welt der unbegrenzten moeglichkeiten.der artikel hier ist ansonsten volksschulniveau und jongliert eine paar altbackene allgemeinplaetze ueber kopf und kragen - de fakto nicht lesenswert: sie sollten ein wenig mehr recherche riskieren oder ueberhaupt mut zur analyse zeigen herr fischermann ... dies hier ist desinformatives infotainment - moeglicherweise war das ja ihr auftrag ? - und zu diesem gesamtthema bieten andere websites ueberaus profunde und erhellende informationen .... dass alles moegliche mit allem moeglichen zusammenhaengen koennte ??? wer haette das gedacht? zum oelpreisverfall : wo angagieren sich die speck-kulanten jetzt ? oder wissen die was was wir nicht wissen ? ... sind die auf gold und silber ausgewichen ?
<strong>erst vor kurzem hat die us regierung shorts auf die aktien der FED
banken verboten - d.h. man darf nicht mehr auf die fallenden
aktienkurse dieser maßgeblichen privatbanken wetten, welche durch die
alleinige kontrolle des dollars sozusagen die weltwirschaft am
gaengelband haben.</strong>Zunächst einmal wurde das naked-short-selling auf die sogenannten "primary dealer banks" verboten, also Banken, die sich zu vergünstigten Konditionen Geld bei der FED leihen können. Dazu gehört bspw. auch die Deutsche Bank. Dieses Verbot lief aber bereits wieder aus (Egghats Blog: http://egghat.blogspot.co...)<strong>man sieht : es geht doch - nur leider in diesem falle mal wieder nicht
zugunsten der bevoelkerung von verbraucher , sondern zugunsten der
besitzer / shareholder der betreffenden banken</strong>Es soll ja auch Fälle geben in denen gilt: "Normale Bevölkerung=Shareholder".<strong>zum oelpreisverfall : wo angagieren sich die speck-kulanten jetzt ?
oder wissen die was was wir nicht wissen ? ... sind die auf gold und
silber ausgewichen ?</strong>Tja, wo fließt das Kapital hin?Aber in Gold und Silber im Marktspot gemessen sicher nicht; die Preise sind teilweise um 20% zurückgekommen.Allerdings sind Gerüchten zufolge physische Goldbestände kaum zu bekommen. Was ja Sinn machte, glaubt man an eine Hyperinflation des USD und massive Abwertungen des Papiergeldes insgesamt.Mit freundlichen Grüßen
Diemo Schaller
<strong>erst vor kurzem hat die us regierung shorts auf die aktien der FED
banken verboten - d.h. man darf nicht mehr auf die fallenden
aktienkurse dieser maßgeblichen privatbanken wetten, welche durch die
alleinige kontrolle des dollars sozusagen die weltwirschaft am
gaengelband haben.</strong>Zunächst einmal wurde das naked-short-selling auf die sogenannten "primary dealer banks" verboten, also Banken, die sich zu vergünstigten Konditionen Geld bei der FED leihen können. Dazu gehört bspw. auch die Deutsche Bank. Dieses Verbot lief aber bereits wieder aus (Egghats Blog: http://egghat.blogspot.co...)<strong>man sieht : es geht doch - nur leider in diesem falle mal wieder nicht
zugunsten der bevoelkerung von verbraucher , sondern zugunsten der
besitzer / shareholder der betreffenden banken</strong>Es soll ja auch Fälle geben in denen gilt: "Normale Bevölkerung=Shareholder".<strong>zum oelpreisverfall : wo angagieren sich die speck-kulanten jetzt ?
oder wissen die was was wir nicht wissen ? ... sind die auf gold und
silber ausgewichen ?</strong>Tja, wo fließt das Kapital hin?Aber in Gold und Silber im Marktspot gemessen sicher nicht; die Preise sind teilweise um 20% zurückgekommen.Allerdings sind Gerüchten zufolge physische Goldbestände kaum zu bekommen. Was ja Sinn machte, glaubt man an eine Hyperinflation des USD und massive Abwertungen des Papiergeldes insgesamt.Mit freundlichen Grüßen
Diemo Schaller
Die Meinung der geschulten Beruhiger umschifft wieder einmal das Thema "peak oil" .Alle technischen Innovationen und Investitionen werden daran nichts ändern :Der Scheitelpunkt des peak oil ist erreicht -- Neu erschlossene Quellen können den Rückgang bei der konventionellen Erdölförderung nicht wettmachen .Vorerst , vielleicht für 1-2 Jahre reicht die gegenwärtie Erhöhung des Ölpreises aus ,um vor Allem auf Kosten ärmerer Länder den Ölverbrauch leicht zu senken .In Folge wird die Erdölförderung proggressiv zurückgehen und in knapp 20 Jahren auf die Hälfte zu sinken . Die tatsächlichen Ursachen für Aufrüstung , internationale mititärische "Hilfseinsätze" , Einsatz des Heeres auch im Inland , Kontrolle ,Überwachung und Strafverschärfung .Die gegenwärtige Politik bietet , abgesehen von gewaltsamen , keine Lösung der wahrschenlich heute entscheidenden Frage : Wie kann eine Gesellschaft unter der Bedingung endlicher Recorcen leben .
<strong>erst vor kurzem hat die us regierung shorts auf die aktien der FED
banken verboten - d.h. man darf nicht mehr auf die fallenden
aktienkurse dieser maßgeblichen privatbanken wetten, welche durch die
alleinige kontrolle des dollars sozusagen die weltwirschaft am
gaengelband haben.</strong>Zunächst einmal wurde das naked-short-selling auf die sogenannten "primary dealer banks" verboten, also Banken, die sich zu vergünstigten Konditionen Geld bei der FED leihen können. Dazu gehört bspw. auch die Deutsche Bank. Dieses Verbot lief aber bereits wieder aus (Egghats Blog: http://egghat.blogspot.co...)<strong>man sieht : es geht doch - nur leider in diesem falle mal wieder nicht
zugunsten der bevoelkerung von verbraucher , sondern zugunsten der
besitzer / shareholder der betreffenden banken</strong>Es soll ja auch Fälle geben in denen gilt: "Normale Bevölkerung=Shareholder".<strong>zum oelpreisverfall : wo angagieren sich die speck-kulanten jetzt ?
oder wissen die was was wir nicht wissen ? ... sind die auf gold und
silber ausgewichen ?</strong>Tja, wo fließt das Kapital hin?Aber in Gold und Silber im Marktspot gemessen sicher nicht; die Preise sind teilweise um 20% zurückgekommen.Allerdings sind Gerüchten zufolge physische Goldbestände kaum zu bekommen. Was ja Sinn machte, glaubt man an eine Hyperinflation des USD und massive Abwertungen des Papiergeldes insgesamt.Mit freundlichen Grüßen
Diemo Schaller
ist doch klar, in Amerika wird im November gewählt; sollte es keinen großen Konflikt geben, wird der Ölpreis bis November sinken, damit die US Wähler ja nicht ausflippen und die falsche Partei aussuchen. Danach wird es rapide wieder hochgehen.Ganz einfach!
... von den Medien Totgesagte leben länger ...Against sterling, the US currency notched up its 11th consecutive day of gains – its longest uninterrupted rise in more than 35 years – as markets became increasingly convinced that the US was best-placed to weather the global downturn.Address : <http://www.ft.com/cms/s/0/dc97963e-6aa9-11dd-b613-0000779fd18c.html?nclick_check=1>
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