Ölpipelines Achillesferse der Weltwirtschaft
Kriege und Terroranschläge bedrohen das internationale Netz der Öl- und Gaspipelines. Die Gefahr wird unterschätzt

© Joe Raedle/Getty Images
Feuerwehrleute im Irak versuchen, eine brennende Ölpipeline zu löschen, die von Saboteuren in Brand gesetzt wurde (Archivbild vom Juli 2004)
Das amerikanische Energieministerium betreibt im Internet eine Seite, die World Oil Transit Chokepoints heißt: Die Orte, an denen der weltweite Transport von Öl abgeschnürt werden könnte. Das ist eine holprige Formulierung, aber sie trifft die Sache recht gut.
Gerade erst rüttelte die russische Invasion in Georgien die Ölkonzerne und die Energiebehörden in Europa auf. Schließlich laufen durch die umkämpfte Region auch etliche Öl- und Gaspipelines, die bei der Versorgung Europas mithelfen. Der Westen setzt auf sie große Hoffnungen, sie führen nämlich um das russische Staatsgebiet herum. Bis zum Redaktionsschluss blieben einige dieser Pipelines geschlossen.
Die grundsätzliche Frage lautet: Ist das weltumspannende Netz von Pipelines, Schienen- und Tankerrouten, das die Versorgung mit fossilen Treibstoffen sicherstellen soll (ZEIT Nr. 02/08), viel anfälliger als gedacht? Gibt es zu viele chokepoints, an denen die Lebensadern der Weltwirtschaft abgeschnürt werden könnten?
Etliche Sicherheitsexperten sehen das so. »Die geopolitischen Risiken sind bisher als Preistreiber unterschätzt worden«, glaubt Frank Umbach vom Berliner Center for European Security Strategies. Ähnliches ist in Washington zu hören und bei der Nato in Brüssel. Ali Koknar, Präsident eines amerikanisch-türkischen Sicherheitsberatungsunternehmens namens AMK Risk Management, warnt: »Wir weisen schon seit Jahren darauf hin, dass die Öl- und Gastransporte in Gefahr sind. Das wird generell zu wenig wahrgenommen.«
Diebe, Saboteure und Terroristen interessieren sich für die Pipelines
Täglich werden Millionen Barrel (Fass) Öl in Tankern, Lastwagen und Waggons um die Welt gefahren oder durch Pipelines gepumpt. All diese Transportwege können durch Kriege und regionale Scharmützel zerstört oder blockiert werden. Pipelines werden mit wachsendem Erfolg von Dieben angezapft, und auch Saboteure und Terroristen schlagen immer häufiger zu.
So läuft die zweitgrößte Pipeline der Welt, die Baku-Tbilisi-Ceyhan-(BTC)-Ölpipeline, mitten durch den Kriegsschauplatz Georgien hindurch: von Aserbajdschan im Osten bis in die Türkei im Westen. Während des russischen Bombardements berichteten georgische Nato-Diplomaten besorgt, dass Dutzende russische Bomben gleich neben den Rohren eingeschlagen seien. Die BTC soll bis schätzungsweise in den September hinein geschlossen bleiben, was ein kräftiger Schlag für die Ölversorgung ist: Zuletzt transportierte die Pipeline täglich rund 700.000 Barrel (Fass) Öl, und bei voller Kapazitätsauslastung sollen es eines Tages sogar 1,2 Millionen Barrel sein. So viel passt in vier Riesentanker.
Der Grund für die BTC-Schließung ist aber gar nicht der Krieg in Georgien. Die Leitung wurde schon Anfang August zugedreht, nachdem es in ihrem osttürkischen Abschnitt eine Explosion gab. Für den Anschlag ist offenbar die People’s Defense Force verantwortlich, ein militanter Arm der kurdischen Arbeiterpartei PKK. »Die beharrlichen Operationen des türkischen Militärs gegen unsere Guerilla und die unterdrückende Politik gegen unser Volk werden auch weiterhin die Sicherheit von BTC und ähnlichen Investitionen in Gefahr bringen«, drohte ein Kommandeur dieser Gruppierung in einem Interview mit Dow Jones Newswires.
Dass sie ihre Drohungen wahr machen können, daran zweifelt kaum jemand. »Ölterrorismus ist zu einer Routineangelegenheit geworden«, schrieben schon vor ein paar Jahren die Washingtoner Sicherheitsberater Gal Luft und Anne Korin im Journal of International Security Affairs. Die Saboteure, von denen sie damals sprachen, sind seither noch deutlich besser trainiert, und sie haben mit Sprengstoff, Waffen und Transportmitteln aufgerüstet. »Das Gerät stammt zum Beispiel aus den Waffenlagern Saddams, die nach dem Irakkrieg auf dem Schwarzmarkt verkauft wurden, oder aus regionalen Kriegen in Afrika«, verrät ein Sicherheitsberater. »Das ist genug Stoff, um noch jahrzehntelang Löcher in Pipelines zu blasen.«
Erschreckenderweise können aber schon amateurhafte, kleine Gruppen eine Pipeline sabotieren. Mitte Juli sprengten Berichten zufolge aufgebrachte örtliche Jugendliche ein Loch in eine Pipeline im nigerianischen Bundesstaat Bayelsa. Zugleich haben große, straff organisierte Gruppen wie die PKK in der Türkei, die Farc in Kolumbien und mehrere revolutionäre Gruppen im Niger-Delta die Pipelines und Tanker als bevorzugte Ziele entdeckt: einerseits zur Beschaffung von Öl für den Eigenbedarf und als Einnahmequelle, andererseits als Sabotageziel. »Man weiß auch, dass al-Quaida entsprechende Pläne ausgearbeitet hat«, sagt der Berliner Sicherheitsexperte Umbach. »Man fragt sich dort, wo der Westen besonders verwundbar ist.«
Etliche Anschläge sind bisher gelungen, viel mehr wurden jedoch verhindert – unter ihnen »jede Menge Anschläge auf Schiffe«, erklärte vor einiger Zeit der FBI-Chef Robert Mueller. Dennoch hört man wenig von diesen Dingen, was mit der Geheimhaltung und Beschwichtigung der Ölfirmen und einiger Ölförderländer zu tun hat. Niemand hat Interesse dran, dass Zweifel an der Sicherheit der Öl- und Gasförderung hochkommen. »Das wird selbst innerhalb unseres Hauses als topsecret behandelt«, sagt der Sprecher eines Ölkonzerns.
Die Ausgaben der Konzerne und auch vieler Regierungen für die Sicherung von Öl- und Gasanlagen sind zuletzt explosionsartig gewachsen. »Das ist einer der weltweit größten Wachstumsmärkte überhaupt«, sagt einer aus der Branche. Doch selbst die beste und teuerste Bewachung stößt schnell an ihre Grenzen: Monitorflugzeuge, Sensoren, die personalintensive Bewachung durch Sicherheitskräfte können keinen lückenlosen Schutz bieten.
Denn die Pipelines, durch die schätzungsweise 40 Prozent der weltweiten Öltransporte laufen, sind tausende Kilometern lang, können nicht rund um die Uhr bewacht und auch nicht wirksam eingezäunt werden. Ein Teil der türkischen Pipelines wurde sogar tief in der Erde verlegt, damit Diebe und Saboteure nicht so leicht herankommen können, was viel Geld kostete. Doch selbst das hat sich nur als begrenzter Schutz erwiesen. Bagger sind noch leichter zu beschaffen als Sprengstoff.
Etwa 20 Prozent der weltweiten Öllieferungen müssen im Bauch von Tankern die Straße von Hormuz am Persischen Golf passieren. Wenn die nicht mehr problemlos befahrbar ist, wie im Iran-Irak-Krieg in den achtziger Jahren, werden die Optionen knapp und teuer: Das Öl kann dann zum Beispiel alternativ durch eine 745 Meilen lange Pipeline durch Saudi-Arabien gepumpt werden. Es gibt noch weitere kritische Passagen: 80 Prozent der koreanischen und japanischen sowie die Hälfte der chinesischen Ölimporte gehen nach Informationen des amerikanischen Ölexperten Daniel Yergin durch die Straße von Malakka, wo Angriffe von Piraten alltäglich sind.
In manchem Nadelör, etwa im Sueskanal oder in der Meerenge von Bab el-Mandab zwischen Jemen, Eritrea und Djibouti, könnte eine Blockade, ein einzelnes brennendes Schiff oder ein Ölteppich den ganzen Verkehr zum Erliegen bringen. Dann müssten die Tanker einen 6000 Meilen langen Umweg um das Kap der Guten Hoffnung machen.
Soll die Nato künftig auch Pipelines und Tanker schützen?
Was tun? Die polnische Regierung brachte vor einiger Zeit die Idee einer Energie-Nato ins Gespräch, damit sich die westlichen Verbraucherländer auch militärisch beistehen, wenn es einen Notfall bei der Energieversorgung gibt. Die Bundesregierung sprach sich dafür aus, auch die Förderländer selbst in einen solchen Pakt aufzunehmen. Beim Nato-Gipfel in Riga im Jahr 2006 machten Überlegungen die Runde, man könnte Nato-Streitkräfte zur Überwachung und zum Schutz der Energieversorgung einsetzen. Unklar ist allerdings, wie das aussehen sollte: »Wir können ja nicht alle hundert Meter einen Soldaten an einer Pipeline postieren«, heißt es in Brüssel.
Die Sache ist ernst. »Eine Unterbrechung des Ölflusses durch eine beliebige dieser Routen kann einen wesentlichen Einfluss auf die weltweiten Ölpreise nehmen«, warnte das private Washingtoner Institute for the Analysis of Global Security in einem Bericht. Die Ölversorgung sei die »Achillesferse« der industrialisierten Welt geblieben, urteilte das Institut.
Dieses Risiko dürfte schon heute einen merklichen Anteil am hohen Ölpreis haben. Unsichere Bedingungen verzögern den Bau neuer Förderanlagen und Pipelines. Der Kauf neuer Sicherheitstechnik und die Löhne für die Bewacher schlagen sich im Ölpreis nieder, die Versicherungskosten für Tanker haben sich in den vergangenen Jahren für einige Routen verdreifacht.
Wenn die Lage an den Rohstoffmärkten ohnehin gerade angespannt ist, kann manchmal ein einzelner Anschlag einen deutlichen Preisschub auslösen. Als es Rebellen im Juni vor der Küste von Nigeria gelang, eine Ölbohrplattform 75 Meilen vor der Küste zu sabotieren, löste diese Nachricht gleichzeitig einen Schock in der Branche und eine vorübergehende Unruhe an den Märkten aus. Anlagen so weit draußen auf dem Meer hatten nämlich bis dahin als recht sicher gegolten. Solche Anschläge, befand das Fachjournal International Gas Report, »haben dabei geholfen, dass Öl solche Rekordpreise erreichen konnte«.
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- Datum 03.08.2009 - 13:13 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 21.08.2008 Nr. 35
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... und müssen dementsprechend ganz besonders geschützt werden. Auch wenn viele das nicht gerne hören: Wir sind abhängig vom Öl und wir uns die Versorgungswege offen halten, bis wir irgendwann vom Öl weg kommen - bzw. das Öl versiegt und wir automatisch etwas anderes finden. Das Öl hält die Weltwirtschaft am Laufen und wirkt wie ein Schmierstoff - Ohne Öl, würde zumindest zum aktuellen Zeitpunkt die Weltwirtschaft zusammen brechen.
Deshalb sind aktuell zwei Strategien besonders wichtig:
a) Schutz der aktuellen Ölversorgung
b) Intensivierung der Bemühungen, vom Öl wegzukommen und alternative Energiequellen aufzubauen
Zum Schutz der aktuellen Ölversorgung:
Es ist wichtig für den weltweiten Frieden und Stabilität, die Erdölversorgung zu gewährleisten. Hierzu müssen Staaten und Organisationen, die diese Abhängigkeit für Ihre eigenen Interessen nutzen möchten, klar die Grenzen aufgezeigt werden. Im Bericht geht es u.a. auch um die PKK, einer Terrororganisation, die das erklärte Ziel hat, weite Territorien der Türkei, Syriens, Iraks und Irans zu amputitieren und ein Großkurdistan nach marxistisch-leninistischem Vorbild zu erschaffen. Um die Türkei und deren Verbündete im Westen zu erpressen, sind die Pipelines, die durch den Energiekorridor Türkei führen, beliebte Anschlagsziele dieser Organisation. Deshalb ist ein einheitliches Vorgehen gegen solche Terrororganisationen, deren Handlungen globale Krisen auslösen können, von immenser Bedeutung.
Zur Intensivierung der Förderung von alternativen Energiequellen:
Der Einsatz von Steuergeldern zur Erforschung alternativer Energiequellen muss ausgeweitet werden. Zum aktuellen Zeitpunkt ist klar, das eine alternative Energiequelle alleine (z.B. Sonnenenergie) nicht ausreicht, um den Energiehunger Deutschlands zu stillen. Es wird vielmehr ein Mix aus unterschiedlichen Formen benötigt. Ferner müssen Strategien entwickelt werden, um Energie einzusparen, sprich: Nicht nur über die Erzeugung nachdenken, sondern auch über den Verbrauch. Hierbei können steuerliche Vorteile finanzielle Anreize schaffen, bzw. gesetzliche Vorschriften Energiespar-Strategien durchsetzen.
"Hierzu müssen Staaten und Organisationen, die diese Abhängigkeit für Ihre eigenen Interessen nutzen möchten, klar die Grenzen aufgezeigt werden. "
Moment mal. Wenn ich als Staat im Besitz eines wie auch immer gearteten Schmierstoffes bin, ist es meine Sache, wie ich damit umgehe. Ich kann diesen Stoff verheizen, ich kann ihn verkaufen, ich kann ihn einfach da lassen wo er ist, ich kann ihn auch verkaufen an wen ich will und egal zu welchem Preis.
Glaubst du nicht auch, dass es genau diese Denke ist, die so manchen Despoten verführt, sich gegen den Westen zu stellen? Nur weil die westliche Welt abhängig vom Öl ist, heißt das noch lange nicht, dass der Westen besagten Staaten die Grenzen aufzeigen darf, wie sie sich zu verhalten haben. Das sind, wenn man so will, innere Angelegenheiten, in die sich niemand von außen einzumischen hat.
Es grenzt an Dummheit, dass wir als westliche Welt so lange brauchten, um zu erkennen, dass die Abhängigkeit vom Öl brandgefährlich ist in mehrfacher Hinsicht. Sie ist umweltpolitsch gefährlich, weil mehr Ölverbrauch gleich mehr CO2 bedeutet, sie ist wirtschaftlich brandgefährlich, weil in der Tat ohne Öl die ganze Weltwirtschaft zusammenbricht. Es ist also an der Zeit, sich endlich unabhängig vom Öl zu machen. Und das am besten, ohne den Ölstaaten "die Grenzen aufzuzeigen". Als Ölstaat würde ich dir was Husten, wenn du mir die Grenzen aufzeigen wolltest.
"Hierzu müssen Staaten und Organisationen, die diese Abhängigkeit für Ihre eigenen Interessen nutzen möchten, klar die Grenzen aufgezeigt werden. "
Moment mal. Wenn ich als Staat im Besitz eines wie auch immer gearteten Schmierstoffes bin, ist es meine Sache, wie ich damit umgehe. Ich kann diesen Stoff verheizen, ich kann ihn verkaufen, ich kann ihn einfach da lassen wo er ist, ich kann ihn auch verkaufen an wen ich will und egal zu welchem Preis.
Glaubst du nicht auch, dass es genau diese Denke ist, die so manchen Despoten verführt, sich gegen den Westen zu stellen? Nur weil die westliche Welt abhängig vom Öl ist, heißt das noch lange nicht, dass der Westen besagten Staaten die Grenzen aufzeigen darf, wie sie sich zu verhalten haben. Das sind, wenn man so will, innere Angelegenheiten, in die sich niemand von außen einzumischen hat.
Es grenzt an Dummheit, dass wir als westliche Welt so lange brauchten, um zu erkennen, dass die Abhängigkeit vom Öl brandgefährlich ist in mehrfacher Hinsicht. Sie ist umweltpolitsch gefährlich, weil mehr Ölverbrauch gleich mehr CO2 bedeutet, sie ist wirtschaftlich brandgefährlich, weil in der Tat ohne Öl die ganze Weltwirtschaft zusammenbricht. Es ist also an der Zeit, sich endlich unabhängig vom Öl zu machen. Und das am besten, ohne den Ölstaaten "die Grenzen aufzuzeigen". Als Ölstaat würde ich dir was Husten, wenn du mir die Grenzen aufzeigen wolltest.
"Hierzu müssen Staaten und Organisationen, die diese Abhängigkeit für Ihre eigenen Interessen nutzen möchten, klar die Grenzen aufgezeigt werden. "
Moment mal. Wenn ich als Staat im Besitz eines wie auch immer gearteten Schmierstoffes bin, ist es meine Sache, wie ich damit umgehe. Ich kann diesen Stoff verheizen, ich kann ihn verkaufen, ich kann ihn einfach da lassen wo er ist, ich kann ihn auch verkaufen an wen ich will und egal zu welchem Preis.
Glaubst du nicht auch, dass es genau diese Denke ist, die so manchen Despoten verführt, sich gegen den Westen zu stellen? Nur weil die westliche Welt abhängig vom Öl ist, heißt das noch lange nicht, dass der Westen besagten Staaten die Grenzen aufzeigen darf, wie sie sich zu verhalten haben. Das sind, wenn man so will, innere Angelegenheiten, in die sich niemand von außen einzumischen hat.
Es grenzt an Dummheit, dass wir als westliche Welt so lange brauchten, um zu erkennen, dass die Abhängigkeit vom Öl brandgefährlich ist in mehrfacher Hinsicht. Sie ist umweltpolitsch gefährlich, weil mehr Ölverbrauch gleich mehr CO2 bedeutet, sie ist wirtschaftlich brandgefährlich, weil in der Tat ohne Öl die ganze Weltwirtschaft zusammenbricht. Es ist also an der Zeit, sich endlich unabhängig vom Öl zu machen. Und das am besten, ohne den Ölstaaten "die Grenzen aufzuzeigen". Als Ölstaat würde ich dir was Husten, wenn du mir die Grenzen aufzeigen wolltest.
Bin bei den von Ihnen vorgebrachten Punkten weitesgehend bei Ihnen. Nur müssen wir hier etwas mehr differenzieren:
Zum einen gibt es die Rohöl-Lieferanten, sprich die Länder, die Ölquellen besitzen. Zum anderen gibt es Transitländer, durch die das Öl an die Empfänger (meist der Westen) fließt. Das die erwirtschafteten Gewinne in den meisten Ölländer sehr ungleich verteilt werden, hat bereits ein anderer User heraus gearbeitet. Dies ist ein Thema für sich und ich sehe hier auch die reichen westlichen Öl-Multis in der Verantwortung, die Gelder nicht nur an irgendwelche Oligarchen zukommen zu lassen - sondern der breiten Masse des Volkes.
Das Öl fließt per Tanker, Lkw, Zug - und eben auch per Pipeline zu den Empfängern. Im Falle der BTC-Pipeline versucht die Terrororganisation der PKK die Pipeline für Ihre idelogischen Ziele als Druckinstrument zu mißbrauchen: Entweder setzt der Westen die Türkei unter Druck, um ein Teil Ihres Territoriums für die Gründung eines Großkurdischen Reiches abzutreten, oder die PKK zerbombt die Pipeline und durchschneidet eines der wichtigen Arterien Richtung Herzen von Europa.
Sprich: Es genügt nur die kriminelle, rücksichtslose Energier von einigen wenigen Kriminellen / Terroristen, um lebensnotwendige Versorgungswege mit Erdöl zu gefährden. Genauso können Terroristen andere Pipelines zerbomben, z.B. diejenigen, die aus Russland nach Europa führen.
Folgende Feststellung: Bei einem gezielten, organisierten Anschlag von Terroristen gegen wichtige Pipelines wäre der Westen unvorbereitet auf die Folgen ! Einige wenige Extremisten können dadurch die gesamte Welt erpressen um Ihre Forderungen durchzudrücken - Das ist ein erschreckendes Szenario, finden Sie nicht ?
Bin bei den von Ihnen vorgebrachten Punkten weitesgehend bei Ihnen. Nur müssen wir hier etwas mehr differenzieren:
Zum einen gibt es die Rohöl-Lieferanten, sprich die Länder, die Ölquellen besitzen. Zum anderen gibt es Transitländer, durch die das Öl an die Empfänger (meist der Westen) fließt. Das die erwirtschafteten Gewinne in den meisten Ölländer sehr ungleich verteilt werden, hat bereits ein anderer User heraus gearbeitet. Dies ist ein Thema für sich und ich sehe hier auch die reichen westlichen Öl-Multis in der Verantwortung, die Gelder nicht nur an irgendwelche Oligarchen zukommen zu lassen - sondern der breiten Masse des Volkes.
Das Öl fließt per Tanker, Lkw, Zug - und eben auch per Pipeline zu den Empfängern. Im Falle der BTC-Pipeline versucht die Terrororganisation der PKK die Pipeline für Ihre idelogischen Ziele als Druckinstrument zu mißbrauchen: Entweder setzt der Westen die Türkei unter Druck, um ein Teil Ihres Territoriums für die Gründung eines Großkurdischen Reiches abzutreten, oder die PKK zerbombt die Pipeline und durchschneidet eines der wichtigen Arterien Richtung Herzen von Europa.
Sprich: Es genügt nur die kriminelle, rücksichtslose Energier von einigen wenigen Kriminellen / Terroristen, um lebensnotwendige Versorgungswege mit Erdöl zu gefährden. Genauso können Terroristen andere Pipelines zerbomben, z.B. diejenigen, die aus Russland nach Europa führen.
Folgende Feststellung: Bei einem gezielten, organisierten Anschlag von Terroristen gegen wichtige Pipelines wäre der Westen unvorbereitet auf die Folgen ! Einige wenige Extremisten können dadurch die gesamte Welt erpressen um Ihre Forderungen durchzudrücken - Das ist ein erschreckendes Szenario, finden Sie nicht ?
Oft werden rohstoffreiche Gebiete von den jeweiligen Staaten mithilfe irgendwelcher Konzerne ausgebeutet. Die lokale Bevölkerung erhält vom Gewinn nichts leidet aber unter den ökologischen und sozialen Folgen der Öl oder Metallerzförderung. Dass diese Leute sich dann mit Waffengewalt gegen die Ausbeutung ihres Landes wehren ist verständlich.
Die Rohstoffreichen Regionen der Erde sind auch deshalb Kriesenherde, weil der Reichtum des Landes ungerecht verteilt wird und viele nicht willig sind sich damit abzufinden.
Wenn man in den Rohstoffreichen Regionen gerechter mit den Reichtümern im Boden umgehen würde könnte man so manchen Ärger vermeiden. Hier sehe ich auch den Westen in der Pflicht.
Ansonsten gilt natürlich: Unabhänig von ausländischen Energieimporten (auch Uran) werden!
Ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschliessen:Oel ist unerlaesslich fuer die heutige Welt, und es wird zunehmenst knapper. Unser Wohlstand haengt stark davon ab, inwieweit wir unsere Energieversorgung in Zukunft sichern koennen. Sich sowohl von Oel als auch Uran unabhaengig zu machen, ist wuenschenswert, aber bisher kaum moeglich. Leider wird die Forschung noch einige Zeit brauchen, bis wir eine brauchbare Alternative zur Verfuegung stehen haben.Bis dahin gibt es Verteilungskaempfe. Natuerlich kann jedes Land selbst ueber seine Rohstoffe verfuegen. Aber wenn die westliche Welt nicht genuegend Oel bekommen wird, so muss und wird sie auch als Aggressor die Rohstoffzufuhr sichern. Die Moral wird sich wohl immer dem Wohlstand unterordnen (Erst kommt das Fressen, und dann die Moral). Wer von Ihnen wuerde aus rein moralischen Gruenden bereitwillig auf Strom und Benzin verzichten? Letztendlich ist es Fakt:Wir wollen unseren Wohlstand nicht teilen, um die Welt gerechter zu machen. Wir wollen sie ausbeuten, um weiter so leben zu koennen, wie wir es jetzt tun.Genau dies wird man in der zukuenftigen Oelpolitik zu spueren bekommen wie nirgendwo anders.
Bin bei den von Ihnen vorgebrachten Punkten weitesgehend bei Ihnen. Nur müssen wir hier etwas mehr differenzieren:
Zum einen gibt es die Rohöl-Lieferanten, sprich die Länder, die Ölquellen besitzen. Zum anderen gibt es Transitländer, durch die das Öl an die Empfänger (meist der Westen) fließt. Das die erwirtschafteten Gewinne in den meisten Ölländer sehr ungleich verteilt werden, hat bereits ein anderer User heraus gearbeitet. Dies ist ein Thema für sich und ich sehe hier auch die reichen westlichen Öl-Multis in der Verantwortung, die Gelder nicht nur an irgendwelche Oligarchen zukommen zu lassen - sondern der breiten Masse des Volkes.
Das Öl fließt per Tanker, Lkw, Zug - und eben auch per Pipeline zu den Empfängern. Im Falle der BTC-Pipeline versucht die Terrororganisation der PKK die Pipeline für Ihre idelogischen Ziele als Druckinstrument zu mißbrauchen: Entweder setzt der Westen die Türkei unter Druck, um ein Teil Ihres Territoriums für die Gründung eines Großkurdischen Reiches abzutreten, oder die PKK zerbombt die Pipeline und durchschneidet eines der wichtigen Arterien Richtung Herzen von Europa.
Sprich: Es genügt nur die kriminelle, rücksichtslose Energier von einigen wenigen Kriminellen / Terroristen, um lebensnotwendige Versorgungswege mit Erdöl zu gefährden. Genauso können Terroristen andere Pipelines zerbomben, z.B. diejenigen, die aus Russland nach Europa führen.
Folgende Feststellung: Bei einem gezielten, organisierten Anschlag von Terroristen gegen wichtige Pipelines wäre der Westen unvorbereitet auf die Folgen ! Einige wenige Extremisten können dadurch die gesamte Welt erpressen um Ihre Forderungen durchzudrücken - Das ist ein erschreckendes Szenario, finden Sie nicht ?
"Dies ist ein Thema für sich und ich sehe hier auch die reichen
westlichen Öl-Multis in der Verantwortung, die Gelder nicht nur an
irgendwelche Oligarchen zukommen zu lassen - sondern der breiten Masse
des Volkes."Wie genau stellen Sie sich das vor? Sollen diese reichen westlichen Oel-Multis, anstatt die dortige Regierung zu bezahlen, lieber Kehrpakete an die Bevoelkerung verteilen? Oder nur noch von demokratischen Lieferanten Oel kaufen? Da gaebe es keinen grossen Markt mehr. Soll man als westlicher Oelkonzern Revolutionen anzetteln, bevor man das Oel dort erwirbt? Oder wie im Irak direkt das Regime abloesen? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Oel-Konzerne viel an den ausbeuterischen Strukturen aendern koennen. Sie muessen sich letztendlich mit den Regimen einigen, die die Kontrolle ueber das Oel haben.
"Dies ist ein Thema für sich und ich sehe hier auch die reichen
westlichen Öl-Multis in der Verantwortung, die Gelder nicht nur an
irgendwelche Oligarchen zukommen zu lassen - sondern der breiten Masse
des Volkes."Wie genau stellen Sie sich das vor? Sollen diese reichen westlichen Oel-Multis, anstatt die dortige Regierung zu bezahlen, lieber Kehrpakete an die Bevoelkerung verteilen? Oder nur noch von demokratischen Lieferanten Oel kaufen? Da gaebe es keinen grossen Markt mehr. Soll man als westlicher Oelkonzern Revolutionen anzetteln, bevor man das Oel dort erwirbt? Oder wie im Irak direkt das Regime abloesen? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Oel-Konzerne viel an den ausbeuterischen Strukturen aendern koennen. Sie muessen sich letztendlich mit den Regimen einigen, die die Kontrolle ueber das Oel haben.
"Dies ist ein Thema für sich und ich sehe hier auch die reichen
westlichen Öl-Multis in der Verantwortung, die Gelder nicht nur an
irgendwelche Oligarchen zukommen zu lassen - sondern der breiten Masse
des Volkes."Wie genau stellen Sie sich das vor? Sollen diese reichen westlichen Oel-Multis, anstatt die dortige Regierung zu bezahlen, lieber Kehrpakete an die Bevoelkerung verteilen? Oder nur noch von demokratischen Lieferanten Oel kaufen? Da gaebe es keinen grossen Markt mehr. Soll man als westlicher Oelkonzern Revolutionen anzetteln, bevor man das Oel dort erwirbt? Oder wie im Irak direkt das Regime abloesen? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Oel-Konzerne viel an den ausbeuterischen Strukturen aendern koennen. Sie muessen sich letztendlich mit den Regimen einigen, die die Kontrolle ueber das Oel haben.
Russland geht es offensichtlich nur um die demokratische Freiheit der armen unterdrückten Stämme der Ossetier und Abchasier. Dass dort drei dem Öltransport nach Europa dienende Ölpipelines liegen, ist selbstverständlich reiner Zufall, ebenso wie die rein zufällige russische Bombardierung des georgischen Ölhafens Poti.
Terror keine Gefahr ...Es ist die Wirtschaft selbst,welche die größten Cashs und Verluste produziert.Das ewige Herumgehacke auf dem Terrorals der Friedensgefahrsoll doch nur die Massen von den eigentlich kriminellen Mechanismen ablenken.Gäbe es Bin Laden & Co nicht,die Industriegesellschaften müssten ihn glatt erfinden.Es ist die moderne Wirtschaft,welche die größte Bedrohung für den Frieden darstellt.Und dazu gehören mittlerweile alledie ihre Renten über Aktien und Fonds erwirtschaften lassenund sich letztlich EINENSCHEIß drum kümmern,was IHR Verhalten für die Menschheit bedeutet.Schudlig sind immer nur die grossen Sündern.Die werden wie im Mittelalter den Massen als Schuldige angeboten.Antijudaismus als Selbst-Absolution.----------------------------Ich gehe wieder einmal nicht davon aus,dass ihr über Euren üblen Einfluss in der Welt reden wollt.Ihr zeigt lieber auf andereund verklärt EUCH selbst.Danke liebe Nation, liebes Forum.Aufklärung und aufgeklärter Frieden offenbar unerwünscht.
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