Berlin Krankheit schützt vor Prüfung nicht
Bisher reichen Atteste vom Arzt, um Klausuren fernzubleiben. Diese sollen an der Humboldt-Universität zukünftig nicht mehr genügen. Eine Posse oder ein Präzedenzfall?

© BARBARA SAX/AFP/Getty Images
Krank in die Uni? Die HU in Berlin könnte demnächst neue Kriterien anlegen
Am Anfang stand eine Krankheit, die sich scheinbar rasend schnell unter den Studenten ausbreitete: Es ist Prüfungszeit im Fach Geografie an der Berliner Humboldt-Universität, drei harte Klausuren kommen auf die Studenten zu. Die Termine sind denkbar ungünstig gelegt, die drei Prüfungen sollen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen geschrieben werden. Die Prüfer allerdings bleiben weitgehend allein: Fast die Hälfte der Kandidaten lässt sich entschuldigen – eine schwere Erkrankung mache die Teilnahme unmöglich, versichert jeder einzelne von ihnen.
Seither herrscht Streit an der Humboldt-Uni: Die Prüfungskommission will genau wissen, welche Krankheit die Studenten heimgesucht hatte. Die allerdings halten das für überzogene Schnüffelambitionen und drohen mit einem Rechtsstreit.
Was sich zunächst anhört wie eine harmlose Hörsaalposse, könnte zum Präzedenzfall für die anderen deutschen Hochschulen werden. In Berlin nämlich wollen zwei Fachbereiche der Humboldt-Uni (HU) das klassische ärztliche Attest überhaupt nicht mehr anerkennen. Geografen und Sozialwissenschaftler verlangen stattdessen eine genaue Beschreibung der Symptome – um dann im Einzelfall selbst zu entscheiden, ob der Student tatsächlich prüfungsunfähig ist.
Dieses System soll nicht etwa nur für die Abschlussprüfungen gelten, sondern für jede Klausur. Schließlich fließen die einzelnen Noten nach den Regeln der Bachelor- und Masterstudiengänge in das Endergebnis mit ein, jede einzelne Prüfung wird damit deutlich gewichtiger. Wie der Berliner Attestvorstoß ausgeht, könnte deshalb auch für andere Universitäten von Interesse sein, die ihre Prüfungsordnungen durch die Umstellung auf Bachelor und Master ebenfalls neu fassen müssen.
»Es geht darum, die Chancengleichheit der Studierenden sicherzustellen«, sagt Thomas Eschke, Leiter der HU-Rechtsstelle. »Wenn jemand wegen eines Attests nicht zur Prüfung kommt, obwohl er eigentlich prüfungsfähig ist, dann sind damit die ehrlichen Studenten benachteiligt«, argumentiert er – allein schon dadurch, dass die krankgeschriebenen Kandidaten mehr Zeit zur Vorbereitung gewännen. Wer sein Krankheitsbild offenlege, trage deshalb zur Fairness gegenüber den anderen Studenten bei: »Es haben schon viele Gerichte festgestellt, dass die Studierenden besondere Mitwirkungspflichten haben, wenn sie von einer Prüfung zurücktreten – und dazu gehört eben auch eine ärztliche Bescheinigung, wenn sie verlangt wird.«
Tatsächlich ist eine solche Regelung nicht ganz neu. An der Uni in Trier etwa müssen die Studenten in Diplomstudiengängen bei wichtigen Abschlussprüfungen ein sogenanntes »qualifiziertes Attest« vorlegen, aus dem die Art der Erkrankung hervorgeht. So pauschal gilt das allerdings nur für die Vordiplom- und Diplomprüfungen und nicht für jede einzelne Seminarklausur. Darin liegt der Unterschied zum Berliner Fall.
Die dortigen Studenten halten die neue Attestregelung deshalb für schlicht unsinnig. »Wie soll denn ein Prüfungsausschuss, der aus Geografen oder Sozialwissenschaftlern besteht, einschätzen können, welches Krankheitsbild einen Studenten prüfungsunfähig macht? Das können die Ärzte sicher besser beurteilen«, sagt Tobias Roßmann vom ReferentInnenrat (Refrat), der HU-Studentenvertretung. Gängige Praxis an den meisten deutschen Hochschulen ist es deshalb, dass die Studenten eine normale Krankschreibung ihres Arztes vorlegen, wie sie auch für Arbeitnehmer gilt. Darauf ist vermerkt, wie lange der Student arbeitsunfähig ist – mehr nicht.
- Datum 29.08.2008 - 07:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 28.08.2008 Nr. 36
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...um ner Prüfung fernzubleiben. Drei (!!!) Prüfungen an zwei Tagen ist auch Wahnsinn, dadrüber sollte sich aufgeregt werden!Und wenn ich die Nacht nicht gescheit pennte, bin ich nicht fähig, ne Prüfung zu schreiben; muß mensch nach den Überlegungen der HU-Typen deswegen gleich zum Psychologen rennen??? Die Leute ham sich doch nicht zum Spaß krankschreiben lassen, sondern aus Schiß.
Natuerlich geht es die Uni nichts an, welche Krankheiten jemand hat, wenn er denn krank ist. Deine Argumentation ist aber die beste fuer einen aufgeschluesselten Atest, denn "Schiss" ist keine Krankheit, und wer aus Schiss seine Pruefungen ueber einen længeren Zeitraum streckt, verschafft sich einen ungerechten Vorteil gegenueber denen, die zu den regulæren Pruefungen antreten, egal wie unguenstig eng die gelegt worden sind.Ich halte den Amtsarzt daher auch fuer einen guten Kompromiss; er unterliegt auf der einen Seite der Schweigepflicht, stellt auf der anderen Seite aber keine Gefælligkeitsatteste aus.
Natuerlich geht es die Uni nichts an, welche Krankheiten jemand hat, wenn er denn krank ist. Deine Argumentation ist aber die beste fuer einen aufgeschluesselten Atest, denn "Schiss" ist keine Krankheit, und wer aus Schiss seine Pruefungen ueber einen længeren Zeitraum streckt, verschafft sich einen ungerechten Vorteil gegenueber denen, die zu den regulæren Pruefungen antreten, egal wie unguenstig eng die gelegt worden sind.Ich halte den Amtsarzt daher auch fuer einen guten Kompromiss; er unterliegt auf der einen Seite der Schweigepflicht, stellt auf der anderen Seite aber keine Gefælligkeitsatteste aus.
Natuerlich geht es die Uni nichts an, welche Krankheiten jemand hat, wenn er denn krank ist. Deine Argumentation ist aber die beste fuer einen aufgeschluesselten Atest, denn "Schiss" ist keine Krankheit, und wer aus Schiss seine Pruefungen ueber einen længeren Zeitraum streckt, verschafft sich einen ungerechten Vorteil gegenueber denen, die zu den regulæren Pruefungen antreten, egal wie unguenstig eng die gelegt worden sind.Ich halte den Amtsarzt daher auch fuer einen guten Kompromiss; er unterliegt auf der einen Seite der Schweigepflicht, stellt auf der anderen Seite aber keine Gefælligkeitsatteste aus.
das geht dann so weit, dass selbiger aufgrund seiner Machtbefugnis (durch das Attest) Patienten zu Behandlungen und körperlichen Eingriffen nötigen kann, für die normalerweise eine Unterschrift nötig ist. Und wer unter Druck ist, sein Studium zu schaffen, wird in der Regel auch alles unterschreiben. Der Druck durch die immensen Schulden aufgrund von Studiengebühren unterstützt den immer weiter gehenden Abbau von Bürgerrechten.___________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
einfach nicht glaubwürdig. Ein Student aus einkommensschwachem Elternhaus muss noch nebenher arbeiten und sich überdies trotzdem!! noch immens verschulden, wo ist denn das gerecht??Es ist doch eine ganz einfache Rechenaufgabe, dass ein Student, der sagen wir mal, zweimal in der Woche noch nebenher arbeiten muss (und das jede Woche!!), viel weniger Zeit zum lernen hat, als ein Student, der von Mami und Pappi finanziert wird.Rechnet man das alles mal pro Jahr aus, also 52x2 = 104 Arbeitstage, dann ergibt das, wenn man es durch 5 (Tage pro Arbeitswoche) teilt, etwa 21 Arbeitswochen, mal vier (Jahre) die ein Studium in der Regelzeit dauert macht 80 Arbeitswochen, also mehr als einundhalb Arbeitsjahre (ohne Urlaub!!!) die ein Student aus einkommensschwachem Elternhaus noch zusätzlich in seinem Studium unterbringen muss.Achso, die derzeitigen Studiengänge erlauben ja gar kein Arbeiten mehr nebenher(es sei denn man zupft Unkraut im Garten eines Bürgermeisters oder wäscht demnächst vielleicht noch sein Auto)...und das ist jetzt wohl gerechter oder wie? Während ein Großteil der Studenten aus einkommensstarken Elternhäusern ihr Studium wahrscheinlich in der Regelzeit (unter anderem durch tatkräftige Unterstützung ihres Netzwerkes) schaffen werden, ohne auch nur einen Euro Schulden auf seinen Schultern, wird der Student aus dem einkommensschwachen Elternhaus sein Studium, wenn es denn trotz des Drucks zu Ende bringt, mit (für seine Verhältnisse sehr hohen Schulden!!) beenden.Dazu kommt außerdem noch, dass, da eine Nebenbeschäftigung immer mehr ausgeschlossen ist, Studenten aus einkommensschwachen Elternhäuser auch noch unter!! Hartz IV -Nivau leben, was nichts anderes heißt, als dass sie wohl sehr häufig regelrecht Hunger leiden!Ach bitteschön, überlegen Sie doch erst einmal, bevor Sie etwas über "Gerechtigkeit" schreiben wollen...___________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
das geht dann so weit, dass selbiger aufgrund seiner Machtbefugnis (durch das Attest) Patienten zu Behandlungen und körperlichen Eingriffen nötigen kann, für die normalerweise eine Unterschrift nötig ist. Und wer unter Druck ist, sein Studium zu schaffen, wird in der Regel auch alles unterschreiben. Der Druck durch die immensen Schulden aufgrund von Studiengebühren unterstützt den immer weiter gehenden Abbau von Bürgerrechten.___________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
einfach nicht glaubwürdig. Ein Student aus einkommensschwachem Elternhaus muss noch nebenher arbeiten und sich überdies trotzdem!! noch immens verschulden, wo ist denn das gerecht??Es ist doch eine ganz einfache Rechenaufgabe, dass ein Student, der sagen wir mal, zweimal in der Woche noch nebenher arbeiten muss (und das jede Woche!!), viel weniger Zeit zum lernen hat, als ein Student, der von Mami und Pappi finanziert wird.Rechnet man das alles mal pro Jahr aus, also 52x2 = 104 Arbeitstage, dann ergibt das, wenn man es durch 5 (Tage pro Arbeitswoche) teilt, etwa 21 Arbeitswochen, mal vier (Jahre) die ein Studium in der Regelzeit dauert macht 80 Arbeitswochen, also mehr als einundhalb Arbeitsjahre (ohne Urlaub!!!) die ein Student aus einkommensschwachem Elternhaus noch zusätzlich in seinem Studium unterbringen muss.Achso, die derzeitigen Studiengänge erlauben ja gar kein Arbeiten mehr nebenher(es sei denn man zupft Unkraut im Garten eines Bürgermeisters oder wäscht demnächst vielleicht noch sein Auto)...und das ist jetzt wohl gerechter oder wie? Während ein Großteil der Studenten aus einkommensstarken Elternhäusern ihr Studium wahrscheinlich in der Regelzeit (unter anderem durch tatkräftige Unterstützung ihres Netzwerkes) schaffen werden, ohne auch nur einen Euro Schulden auf seinen Schultern, wird der Student aus dem einkommensschwachen Elternhaus sein Studium, wenn es denn trotz des Drucks zu Ende bringt, mit (für seine Verhältnisse sehr hohen Schulden!!) beenden.Dazu kommt außerdem noch, dass, da eine Nebenbeschäftigung immer mehr ausgeschlossen ist, Studenten aus einkommensschwachen Elternhäuser auch noch unter!! Hartz IV -Nivau leben, was nichts anderes heißt, als dass sie wohl sehr häufig regelrecht Hunger leiden!Ach bitteschön, überlegen Sie doch erst einmal, bevor Sie etwas über "Gerechtigkeit" schreiben wollen...___________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
das geht dann so weit, dass selbiger aufgrund seiner Machtbefugnis (durch das Attest) Patienten zu Behandlungen und körperlichen Eingriffen nötigen kann, für die normalerweise eine Unterschrift nötig ist. Und wer unter Druck ist, sein Studium zu schaffen, wird in der Regel auch alles unterschreiben. Der Druck durch die immensen Schulden aufgrund von Studiengebühren unterstützt den immer weiter gehenden Abbau von Bürgerrechten.___________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
In Bayern reichen seit der neuen Prüfungsverordnung normale Atteste schon lange nicht mehr. Selbstherrliche Fakultätsvorsitzende gehen sogar schon so weit, Diagnosen zu stellen und Studenten nach eigenem Gutdünken an die Stellen bzw Ärzte zu verweisen, die ihnen geeignet erscheinen.Und bei Attesten von Seiten der Amtsärzte wird die Schweigepflicht auch nicht mehr eingehalten. Wer sich körperlichen Eingriffen widersetzt, muss erst einmal warten, bis Konferenzen abgehalten und darüber befunden werden kann, ob ein Attest ausgestellt wird. Dieses soll dann auch noch über den Kopf des Patienten hinweg an die zuständigen Stellen geschickt werden. Kein Wunder, enthält es doch einen Befund und das ist natürlich datenschutzrechtlich gesehen nicht erlaubt.___________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
einfach nicht glaubwürdig. Ein Student aus einkommensschwachem Elternhaus muss noch nebenher arbeiten und sich überdies trotzdem!! noch immens verschulden, wo ist denn das gerecht??Es ist doch eine ganz einfache Rechenaufgabe, dass ein Student, der sagen wir mal, zweimal in der Woche noch nebenher arbeiten muss (und das jede Woche!!), viel weniger Zeit zum lernen hat, als ein Student, der von Mami und Pappi finanziert wird.Rechnet man das alles mal pro Jahr aus, also 52x2 = 104 Arbeitstage, dann ergibt das, wenn man es durch 5 (Tage pro Arbeitswoche) teilt, etwa 21 Arbeitswochen, mal vier (Jahre) die ein Studium in der Regelzeit dauert macht 80 Arbeitswochen, also mehr als einundhalb Arbeitsjahre (ohne Urlaub!!!) die ein Student aus einkommensschwachem Elternhaus noch zusätzlich in seinem Studium unterbringen muss.Achso, die derzeitigen Studiengänge erlauben ja gar kein Arbeiten mehr nebenher(es sei denn man zupft Unkraut im Garten eines Bürgermeisters oder wäscht demnächst vielleicht noch sein Auto)...und das ist jetzt wohl gerechter oder wie? Während ein Großteil der Studenten aus einkommensstarken Elternhäusern ihr Studium wahrscheinlich in der Regelzeit (unter anderem durch tatkräftige Unterstützung ihres Netzwerkes) schaffen werden, ohne auch nur einen Euro Schulden auf seinen Schultern, wird der Student aus dem einkommensschwachen Elternhaus sein Studium, wenn es denn trotz des Drucks zu Ende bringt, mit (für seine Verhältnisse sehr hohen Schulden!!) beenden.Dazu kommt außerdem noch, dass, da eine Nebenbeschäftigung immer mehr ausgeschlossen ist, Studenten aus einkommensschwachen Elternhäuser auch noch unter!! Hartz IV -Nivau leben, was nichts anderes heißt, als dass sie wohl sehr häufig regelrecht Hunger leiden!Ach bitteschön, überlegen Sie doch erst einmal, bevor Sie etwas über "Gerechtigkeit" schreiben wollen...___________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
Was Sie da ausgelegt haben ist ja ein wunderbarer "Roter Hering":Den hat man wegen seines starken Geruchs in frueheren Zeiten genutzt, um Spuerhunde von ihrer Fæhrte abzubringen. Daraus hat sich dann eine Bezeichnung fuer Argumente entwickelt, die, egal ob wahr oder nicht, dazu dienen sollen, von der eigentlichen Diskussion abzukommen.Soll heissen:Es mag sein, dass Studiengebuehren ungerecht sind, es mag sein, dass nebenbeiarbeitende Studenten weniger Zeit zum Lernen haben, es mag sein, dass Angst vor Schulden von einem Studium abhælt, aber alles das hat nichts mit der Frage zu tun, warum es einem Teil der Studenten erlaubt sein soll, die Pruefungen ueber længere Zeit zu strecken, wæhrend ein anderer Teil sie innerhalb von 2 Tagen machen muss, und das das schlicht ungerecht ist.
Was Sie da ausgelegt haben ist ja ein wunderbarer "Roter Hering":Den hat man wegen seines starken Geruchs in frueheren Zeiten genutzt, um Spuerhunde von ihrer Fæhrte abzubringen. Daraus hat sich dann eine Bezeichnung fuer Argumente entwickelt, die, egal ob wahr oder nicht, dazu dienen sollen, von der eigentlichen Diskussion abzukommen.Soll heissen:Es mag sein, dass Studiengebuehren ungerecht sind, es mag sein, dass nebenbeiarbeitende Studenten weniger Zeit zum Lernen haben, es mag sein, dass Angst vor Schulden von einem Studium abhælt, aber alles das hat nichts mit der Frage zu tun, warum es einem Teil der Studenten erlaubt sein soll, die Pruefungen ueber længere Zeit zu strecken, wæhrend ein anderer Teil sie innerhalb von 2 Tagen machen muss, und das das schlicht ungerecht ist.
Was Sie da ausgelegt haben ist ja ein wunderbarer "Roter Hering":Den hat man wegen seines starken Geruchs in frueheren Zeiten genutzt, um Spuerhunde von ihrer Fæhrte abzubringen. Daraus hat sich dann eine Bezeichnung fuer Argumente entwickelt, die, egal ob wahr oder nicht, dazu dienen sollen, von der eigentlichen Diskussion abzukommen.Soll heissen:Es mag sein, dass Studiengebuehren ungerecht sind, es mag sein, dass nebenbeiarbeitende Studenten weniger Zeit zum Lernen haben, es mag sein, dass Angst vor Schulden von einem Studium abhælt, aber alles das hat nichts mit der Frage zu tun, warum es einem Teil der Studenten erlaubt sein soll, die Pruefungen ueber længere Zeit zu strecken, wæhrend ein anderer Teil sie innerhalb von 2 Tagen machen muss, und das das schlicht ungerecht ist.
wenn man von der "längeren Zeit" die Zeit abzieht, in der ein Student arbeiten muss, dann ist der arbeitende Student sogar immer noch im Minus...Wie wollen Sie das denn mit Gerechtigkeit in Einklang bringen?Die kleinkarierten Studienverordnungen dienen (ebenso wie Studiengebühren) lediglich der sozialen Selektion, denn der von den Eltern gesponserte Student kommt in eine immer vorteilhaftere Position. Wie groß muss doch die Unsicherheit der "Eliten" sein, dass sie zu solchen Mitteln greift...Einer wirklichen Konkurrenz mit allen Studenten halten sie anscheinen nicht stand, sonst hätten sie es nicht nötig die Nachkommen aus anderen Bevölkerungsschichten herauszumobben.Gesamtwirtschaftlich wird das noch unser Untergang werden, wenn man weiterhin die Potentiale weiter Teile der Bevölkerung brach liegen lässt - wie immer wieder festgestellt wird, sinkt ja der Anteil an Arbeitsstellen, die keine oder wenig Qualifikationen benötigen._________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
wenn man von der "längeren Zeit" die Zeit abzieht, in der ein Student arbeiten muss, dann ist der arbeitende Student sogar immer noch im Minus...Wie wollen Sie das denn mit Gerechtigkeit in Einklang bringen?Die kleinkarierten Studienverordnungen dienen (ebenso wie Studiengebühren) lediglich der sozialen Selektion, denn der von den Eltern gesponserte Student kommt in eine immer vorteilhaftere Position. Wie groß muss doch die Unsicherheit der "Eliten" sein, dass sie zu solchen Mitteln greift...Einer wirklichen Konkurrenz mit allen Studenten halten sie anscheinen nicht stand, sonst hätten sie es nicht nötig die Nachkommen aus anderen Bevölkerungsschichten herauszumobben.Gesamtwirtschaftlich wird das noch unser Untergang werden, wenn man weiterhin die Potentiale weiter Teile der Bevölkerung brach liegen lässt - wie immer wieder festgestellt wird, sinkt ja der Anteil an Arbeitsstellen, die keine oder wenig Qualifikationen benötigen._________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
Es ist interessant, dass man hier in wichtige Bereiche wie aerztliche Schweigepflicht, Datenschutz etc. hineinfuscht, anstatt den viel einfacheren Weg zu gehen, und solche Pruefungen zeitlich zu entzerren.Irgendwie draengt sich mir schon seit langem der Eindruck auf, Studenten werden eher als zu kontrollierender Feind gesehen denn als Schueler.
Studenten einem solch brutalen Leistungsdruck zu unterwerfen...__________________________________________________________________
Bürger, sei wachsam!
für irgendwelche Behandlungen. Stellen Sie sich mal vor, ein mit zigtausenden von Euro verschuldeter Student wird krank und nun gezwungen, sich bestimmten Behandlungen und Untersuchungen zu unterziehen...Ich will mir das lieber nicht vorstellen...___________________________________________________________________
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Studenten einem solch brutalen Leistungsdruck zu unterwerfen...__________________________________________________________________
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für irgendwelche Behandlungen. Stellen Sie sich mal vor, ein mit zigtausenden von Euro verschuldeter Student wird krank und nun gezwungen, sich bestimmten Behandlungen und Untersuchungen zu unterziehen...Ich will mir das lieber nicht vorstellen...___________________________________________________________________
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wenn man von der "längeren Zeit" die Zeit abzieht, in der ein Student arbeiten muss, dann ist der arbeitende Student sogar immer noch im Minus...Wie wollen Sie das denn mit Gerechtigkeit in Einklang bringen?Die kleinkarierten Studienverordnungen dienen (ebenso wie Studiengebühren) lediglich der sozialen Selektion, denn der von den Eltern gesponserte Student kommt in eine immer vorteilhaftere Position. Wie groß muss doch die Unsicherheit der "Eliten" sein, dass sie zu solchen Mitteln greift...Einer wirklichen Konkurrenz mit allen Studenten halten sie anscheinen nicht stand, sonst hätten sie es nicht nötig die Nachkommen aus anderen Bevölkerungsschichten herauszumobben.Gesamtwirtschaftlich wird das noch unser Untergang werden, wenn man weiterhin die Potentiale weiter Teile der Bevölkerung brach liegen lässt - wie immer wieder festgestellt wird, sinkt ja der Anteil an Arbeitsstellen, die keine oder wenig Qualifikationen benötigen._________________________________________________________________
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