Es gab Zeiten, da fragte man sich, ob Peter Higgs überhaupt existiert. Der Mann, nach dem das letzte Rätsel der Elementarteilchenphysik benannt ist, wurde nicht auf Konferenzen gesichtet und veröffentlichte nichts. Angeblich lehrte er im schottischen Edinburgh. Doch dorthin gerichtete Anfragen liefen ins Leere, Telefonanrufe blieben ohne Antwort, hoffnungsvoll abgesandte E-Mails verpufften im Nichts.
Peter Higgs schien ein Mysterium zu sein – wie das geheimnisvolle "Higgs-Teilchen", der letzte noch fehlende Baustein im physikalischen Weltbild.
Es könnte erklären, weshalb Materie eine Masse hat.
Obwohl zu seiner Suche gewaltige Teilchenschleudern in Gang gesetzt wurden, entzieht es sich seit Jahrzehnten jedem Zugriff.
Physik: Das Teilchen Higgs
Peter Higgs hat das letzte noch fehlende Elementarteilchen vorhergesagt. Ob es existiert, wird ab dieser Woche im größten Experiment aller Zeiten geprüft
Kommentare
Vorher gesagt oder vorhergesagt?
Wer für die Zeit schreibt, sollte da doch differenzieren können.
Nichts für ungut.
PRL...
"Die Gutachter der Physical Review Letters lehnten eine Veröffentlichung ab und bemängelten fehlende physikalische Relevanz."
Oh ja das machen sie sehr gerne, vor allem bei fehlender Prominenz in der Autorenliste.