AfghanistanDer Krieg der anderenSeite 2/6

Sechs neue Nachrichten meldet die Mailbox, als er in Kabul sein Handy einschaltet. Sechs Journalisten wollen von ihm ein Statement zum bockigen Clement und zum vergrätzten Beck, Funksprüche aus dem hysterischen Berlin. Annen schaltet das Handy aus, die SPD löst sich auf in der Dunstglocke über der Stadt.

Jetzt ist er ohne seine Partei, und hinter hohen Mauern aus Stein trifft er sich mit Männern von Wadan, einer afghanischen Organisation, die sich für die Menschenrechte einsetzt und in Kabul Parlamentarier berät. »Herr Abgeordneter«, fragt ihn einer der bärtigen Wortführer, »sehen Sie in der Stadt einen Talib? Nein? Aber fühlen Sie sich sicher? Ich auch nicht. Ich verlasse meine Wohnung kaum noch. Hier werden Kinder entführt, allein um Geld zu machen. Korruption, Drogen, Gewalt, Herr Abgeordneter, zwingen Sie unsere Regierung zu handeln!«

Annen muss sich eine Weile sammeln, dann sagt er: »Es ist Ihr Land, nicht unseres.« Er schaut dabei eine Spur zu hilflos, und der Bärtige setzt in rasselndem Englisch nach. »Wer die Operation führt, bestimmt die Bedingungen. Führen Sie Ihre Operation zu Ende.«

Annen stutzt. So konkret wollte er den Krieg nicht haben. Er wollte ein Beobachter sein, doch er wird hier wie ein Feldherr behandelt.

Herr Abgeordneter, so geht es stundenlang hinter blickdichten Lamellen, Herr Abgeordneter, so reden Vertreterinnen von Frauengruppen, Geschäftsleute und abgesetzte Minister, während sich die Ventilatoren auf den Tischen zu Tode schaufeln. Herr Abgeordneter, warum dürfen nicht auch die Taliban an den Verhandlungstisch? Warum erklären Sie den Amerikanern nicht, wie man das Land aufbaut? Was mit leisen Erkundigungen beginnt, kann in zornigen Appellen enden, und aus charmanten Anekdoten erheben sich hitzige Reden über die Erosion der politischen Gewalt. Der Abgeordnete Annen macht sich Notizen, als könne er den Erdrutsch aufhalten, indem er ihn zu Protokoll nimmt. Vielleicht ist der Schreibblock auch nur eine gute Ablenkung, um sich nicht hinabzerren zu lassen von den enttäuschten Hoffnungen eines Niemandslandes zwischen Krieg und Frieden, genannt Islamische Republik Afghanistan.

Niels Annen will nicht verloren gehen in diesem Land, er muss seinen Überblick retten, den er den Wählern in Hamburg auf Plakaten verkauft. Für die Politik, die er macht, braucht er Distanz. Er ist ein Abstandsucher. Er würde sich nicht gefallen als ein Politiker, der in Fakten oder gar in Gefühlen ertrinkt. Er braucht ein Schutzschild gegen all die Erwartungen, die vom Einsatz der Bundeswehr geweckt werden, die Politiker wie Annen hierher geschickt haben.

Es gibt nicht viele Momente während der Reise, an denen Niels Annen den großen Widerspruch offen ausspricht, aber einmal, als er von der Dachterrasse des Hotels Central herabblickt auf das mit Sandsäcken gepolsterte Kabul, da sagt er plötzlich: »Wir reden zu Hause immer von Erfolgen, aber jetzt kann ich hier nicht einmal allein auf die Straße gehen. Das ist schon traurig, wenn man ehrlich ist.«

Vor gut sechs Jahren, als die ersten deutschen Soldaten nach Afghanistan flogen, begleitete sie ein großes Wort, das inzwischen verschwunden ist: Demokratie. Jetzt heißt es nur noch, die internationalen Truppen sollten Sicherheit und Stabilität im Land herstellen, das sei das Ziel.

Niels Annen steigt auf dem Air Field in Kandahar aus einem Flugzeug. 15.000 amerikanische Soldaten sind hier stationiert, Amerikas Knotenpunkt im Kampf gegen die Taliban. Auf dem Flug schärfte er sich noch einmal ein, dass ein Brigadegeneral mehr zu sagen hat als ein Oberst. Ein Praktikant aus seinem Berliner Büro hatte ihm eine Übersicht gemacht.

Die Deutschen sind die Telefonzentrale der Amerikaner

»Major Gauf«, sagt Major Markus Gauf, der Chef der deutschen Kompanie in Kandahar, ein höflicher Mann mit sonnenverbranntem Gesicht. Im Süden Afghanistans, heißt es in Deutschland, gäbe es keine deutschen Soldaten. »Wir sind hier im Schatten der Aufmerksamkeit«, sagt der Major, »ein Glück.« Mit seinen 25 Soldaten, sei- nen Fernmeldern, ist er die Telefonzentrale des Camps. Die Deutschen ziehen Kabel und bedienen Computer. Von der Stadt Kandahar haben sie nie etwas gesehen, sie muss da draußen vor den Schutzwällen irgendwo im Staub liegen. Als die Taliban vor drei Monaten das Gefängnis in Kandahar stürmten und Hunderte Häftlinge befreiten, erfuhr Major Gauf davon erst in den Abendnachrichten. Er merkte es später auch an seinen Nachbarn. Die Amerikaner zogen plötzlich los, danach die Engländer. Auch bei den Kanadiern, den Nachbarn mit dem Militärgefängnis, bewegte sich was.

Und Sie, Herr Major, führen Sie ein ruhigeres Leben? »Ganz ruhig«, antwortet er, »man muss hier richtig aufpassen.« Zuerst sei man unbesorgt, aber dann stelle man sich im Flughafen auf die Gepäckwaage und wundere sich. »Wenn man nicht aufpasst, nimmt man hier zu.«

Leserkommentare
  1. Dieser Niels Annen, Aussenpolitiker der SPD mit grossen Ambitionen und ehemaliger Juso-Bundesvorsitzende, ist auch der bekannteste Studienversager Deutschlands: Nach ungezaehlten Semestern hat er sein Studium abbrechen muessen, weil er am teuflisch schweren kleinen Latinum gescheitert ist. Waere ja nicht so schlimm, wenn er seinen Hamburger Waehlern nicht vorher hoch und heilig versprochen haette, sein Studium irgendwann denn auch mal abzuschliessen. Dieses Tausendmal-versprechen-und-dann-doch-brechen scheint in der SPD-Linken inzwischen zum guten Ton zu gehoeren, siehe Ypsilanti.

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    Da soll es Linke geben? In der SPD gibt es soviele Linke wie Fische in einem Ölsee.

    Lügen bzw. Versprechen brechen können übrigens die Rechten noch viel besser. Man denke nur an die blühenden Landschaften die Kohl uns damals versprochen bzw. vorgelogen hat.

    Lafontaine - ein echter Linker übrigens, nicht so ein Wischiwaschilinker wie der Durchschnitts-SPDler - hat damals schon prophezeit das die DDR nicht für ein Butterbrot zu haben ist. Doch er wurde von den Medien in Hetzkampagnen diffamiert und vom Volk in Unkenntniss der Wirklichkeit geschasst. Daran sieht man:

    - Wie Recht der Mann doch hatte!
    - Wie mächtig die Medien eigentlich sind!
    - Wie blöd das deutsche Volk immernoch ist!

    Wer echte Linke finden will - auch echte Sozialdemokraten - der gucke mal in die Partei DIE LINKE. Denn dort ist auch drin was draufsteht!

    <--- LINKS WÄHLEN

    Also wenn ich die Wahl hab, ob sich ein Politiker im auswærtigen Ausschuss mit aktuellen Krisenherden oder mit dem kleinen Latinum befassen sollte, dann wæhle ich das erstere...

    Da soll es Linke geben? In der SPD gibt es soviele Linke wie Fische in einem Ölsee.

    Lügen bzw. Versprechen brechen können übrigens die Rechten noch viel besser. Man denke nur an die blühenden Landschaften die Kohl uns damals versprochen bzw. vorgelogen hat.

    Lafontaine - ein echter Linker übrigens, nicht so ein Wischiwaschilinker wie der Durchschnitts-SPDler - hat damals schon prophezeit das die DDR nicht für ein Butterbrot zu haben ist. Doch er wurde von den Medien in Hetzkampagnen diffamiert und vom Volk in Unkenntniss der Wirklichkeit geschasst. Daran sieht man:

    - Wie Recht der Mann doch hatte!
    - Wie mächtig die Medien eigentlich sind!
    - Wie blöd das deutsche Volk immernoch ist!

    Wer echte Linke finden will - auch echte Sozialdemokraten - der gucke mal in die Partei DIE LINKE. Denn dort ist auch drin was draufsteht!

    <--- LINKS WÄHLEN

    Also wenn ich die Wahl hab, ob sich ein Politiker im auswærtigen Ausschuss mit aktuellen Krisenherden oder mit dem kleinen Latinum befassen sollte, dann wæhle ich das erstere...

  2. Da soll es Linke geben? In der SPD gibt es soviele Linke wie Fische in einem Ölsee.

    Lügen bzw. Versprechen brechen können übrigens die Rechten noch viel besser. Man denke nur an die blühenden Landschaften die Kohl uns damals versprochen bzw. vorgelogen hat.

    Lafontaine - ein echter Linker übrigens, nicht so ein Wischiwaschilinker wie der Durchschnitts-SPDler - hat damals schon prophezeit das die DDR nicht für ein Butterbrot zu haben ist. Doch er wurde von den Medien in Hetzkampagnen diffamiert und vom Volk in Unkenntniss der Wirklichkeit geschasst. Daran sieht man:

    - Wie Recht der Mann doch hatte!
    - Wie mächtig die Medien eigentlich sind!
    - Wie blöd das deutsche Volk immernoch ist!

    Wer echte Linke finden will - auch echte Sozialdemokraten - der gucke mal in die Partei DIE LINKE. Denn dort ist auch drin was draufsteht!

    <--- LINKS WÄHLEN

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    Heilland Oskar? oh weh oh weh

    Hier mal ein netter Link vom schlimmsten Schmierblatt, der Nation. Dennoch ist der hier gezogene Vergleich (leider) nicht übertrieben.

    http://www.bild.de/BTO/ne...

    Auch schön und nicht ganz so Spingermässig:

    http://www.welt.de/politi...

    Das zeigt ja wohl zu Genüge, was man vom linken Lager zu halten hat. Zum Glück kann man die Linke in der Regierungsarbeit zwingen, die populistische Maske abzunehmen. Und dann geht sogar konstruktive Politik, die aber der Basis natürlich nicht links genug ist. Ein klarer Hinweis, dass der Erfolg nur auf lehrem Gequatsche basiert und der Wähler sich nicht lange belügen lässt. Gelddrucken darf eben nicht jeder in diesem Staat.

    Zum Artikel. Es wir tatsächlich Zeit, dass unsere Politiker mal Farbe bekennen. Dieser Krieg ist nötig. Die deutsche Wirtschaft handelt global. Das deutsche Volk ist global vernetzt. Nur die Politik denkt immernoch in nationalen Bahnen und muss das endlich beenden. Würde der Afghanistan-Einsatz endlich mal ernsthaft durchgeführt, würde er auch schneller Erfolge zeigen. Aber da sich das deutsche Stimmvieh immer von linken Demagogen einlullen lässt, denkt der Rest der Politik, dass verschweigen und herunterspielen funktioniert. Für den politischen Stammtisch mag das eine zeitlang funktionieren. Für das Volk in Afghanistan nicht.

    Was ist das denn fuer haessliche Propaganda da in Ihrem Kommentar? Wenn die LINKE jetzt schon bei jeder Auesserung zu jedem Thema Wahlkampf macht, gibt das einen deutlichen Hinweis auf ihren totalitaeren Charakter.

    Und uebrigens, die bluehenden Landschaften sind jetzt da: siehe z.B. neuester SPIEGEL-Artikel unter http://www.spiegel.de/spi... . Und dass Sachsen inzwischen unter den erfolgreichsten Bundeslaendern ist, gehoert ja schon zum Allgemeinwissen. Helmut Kohls "Versprechen" wird damit nach langem Warten wahr. Ypsilantis Versprechen und Niels Annens Beteuerungen dagegen sind schon unwiederbringlich gebrochen, und Lafontaines krudes Zeug kann hoechstens in einem Paralleluniversum stattfinden.

    Zugegeben, in den Bundeslaendern Berlin und Mecklenburg-Vorpommern scheinen die vereinzelten Blueten noch keine Trendwende geschafft zu haben. Aber da regiert(e) ja auch die LINKE.

    Eines noch zum Herrn La von Taine (Geldadel residiert eben in Protzvillen: http://img112.imageshack....): Vor der Wiedervereinigung hat er sich mitnichten Sorgen um die ostdeutsche Wirtschaft gemacht, sondern vor allem um seine eigene Karriere. Er war 1990 Kanzlerkandidat der SPD und wusste, dass die SPD nicht von der Wiedervereinigung proftieren wuerde, weil die damalige Spitze der SPD die Wiedervereiningung aufgegeben hatte und somit sehr schlecht aufgestellt war. Ich wuerde vermuten, Lafontaine waere es viel lieber gewesen, es haette keine Wiedervereinigung gegeben und er waere 1990 Kanzler geworden. Da ist es nur konsequent, wenn er sich jetzt mit den Gegnern der Wiedervereinigung aus dem Osten zusammentut.

    Friedrich Poeschel,
    University of Oxford,
    www.friedrich.poeschel.info

    Heilland Oskar? oh weh oh weh

    Hier mal ein netter Link vom schlimmsten Schmierblatt, der Nation. Dennoch ist der hier gezogene Vergleich (leider) nicht übertrieben.

    http://www.bild.de/BTO/ne...

    Auch schön und nicht ganz so Spingermässig:

    http://www.welt.de/politi...

    Das zeigt ja wohl zu Genüge, was man vom linken Lager zu halten hat. Zum Glück kann man die Linke in der Regierungsarbeit zwingen, die populistische Maske abzunehmen. Und dann geht sogar konstruktive Politik, die aber der Basis natürlich nicht links genug ist. Ein klarer Hinweis, dass der Erfolg nur auf lehrem Gequatsche basiert und der Wähler sich nicht lange belügen lässt. Gelddrucken darf eben nicht jeder in diesem Staat.

    Zum Artikel. Es wir tatsächlich Zeit, dass unsere Politiker mal Farbe bekennen. Dieser Krieg ist nötig. Die deutsche Wirtschaft handelt global. Das deutsche Volk ist global vernetzt. Nur die Politik denkt immernoch in nationalen Bahnen und muss das endlich beenden. Würde der Afghanistan-Einsatz endlich mal ernsthaft durchgeführt, würde er auch schneller Erfolge zeigen. Aber da sich das deutsche Stimmvieh immer von linken Demagogen einlullen lässt, denkt der Rest der Politik, dass verschweigen und herunterspielen funktioniert. Für den politischen Stammtisch mag das eine zeitlang funktionieren. Für das Volk in Afghanistan nicht.

    Was ist das denn fuer haessliche Propaganda da in Ihrem Kommentar? Wenn die LINKE jetzt schon bei jeder Auesserung zu jedem Thema Wahlkampf macht, gibt das einen deutlichen Hinweis auf ihren totalitaeren Charakter.

    Und uebrigens, die bluehenden Landschaften sind jetzt da: siehe z.B. neuester SPIEGEL-Artikel unter http://www.spiegel.de/spi... . Und dass Sachsen inzwischen unter den erfolgreichsten Bundeslaendern ist, gehoert ja schon zum Allgemeinwissen. Helmut Kohls "Versprechen" wird damit nach langem Warten wahr. Ypsilantis Versprechen und Niels Annens Beteuerungen dagegen sind schon unwiederbringlich gebrochen, und Lafontaines krudes Zeug kann hoechstens in einem Paralleluniversum stattfinden.

    Zugegeben, in den Bundeslaendern Berlin und Mecklenburg-Vorpommern scheinen die vereinzelten Blueten noch keine Trendwende geschafft zu haben. Aber da regiert(e) ja auch die LINKE.

    Eines noch zum Herrn La von Taine (Geldadel residiert eben in Protzvillen: http://img112.imageshack....): Vor der Wiedervereinigung hat er sich mitnichten Sorgen um die ostdeutsche Wirtschaft gemacht, sondern vor allem um seine eigene Karriere. Er war 1990 Kanzlerkandidat der SPD und wusste, dass die SPD nicht von der Wiedervereinigung proftieren wuerde, weil die damalige Spitze der SPD die Wiedervereiningung aufgegeben hatte und somit sehr schlecht aufgestellt war. Ich wuerde vermuten, Lafontaine waere es viel lieber gewesen, es haette keine Wiedervereinigung gegeben und er waere 1990 Kanzler geworden. Da ist es nur konsequent, wenn er sich jetzt mit den Gegnern der Wiedervereinigung aus dem Osten zusammentut.

    Friedrich Poeschel,
    University of Oxford,
    www.friedrich.poeschel.info

  3. 3. oh oh

    Heilland Oskar? oh weh oh weh

    Hier mal ein netter Link vom schlimmsten Schmierblatt, der Nation. Dennoch ist der hier gezogene Vergleich (leider) nicht übertrieben.

    http://www.bild.de/BTO/ne...

    Auch schön und nicht ganz so Spingermässig:

    http://www.welt.de/politi...

    Das zeigt ja wohl zu Genüge, was man vom linken Lager zu halten hat. Zum Glück kann man die Linke in der Regierungsarbeit zwingen, die populistische Maske abzunehmen. Und dann geht sogar konstruktive Politik, die aber der Basis natürlich nicht links genug ist. Ein klarer Hinweis, dass der Erfolg nur auf lehrem Gequatsche basiert und der Wähler sich nicht lange belügen lässt. Gelddrucken darf eben nicht jeder in diesem Staat.

    Zum Artikel. Es wir tatsächlich Zeit, dass unsere Politiker mal Farbe bekennen. Dieser Krieg ist nötig. Die deutsche Wirtschaft handelt global. Das deutsche Volk ist global vernetzt. Nur die Politik denkt immernoch in nationalen Bahnen und muss das endlich beenden. Würde der Afghanistan-Einsatz endlich mal ernsthaft durchgeführt, würde er auch schneller Erfolge zeigen. Aber da sich das deutsche Stimmvieh immer von linken Demagogen einlullen lässt, denkt der Rest der Politik, dass verschweigen und herunterspielen funktioniert. Für den politischen Stammtisch mag das eine zeitlang funktionieren. Für das Volk in Afghanistan nicht.

    Antwort auf "Linke in der SPD?"
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    beide Zeitungen sind nämlich aus dem Hause Axel Springer, eine springermässig wie die andere. Und was solche Vergleiche wie in diesen Blättern bringen sollen, weiss ich auch nicht. Für jedes beliebige Politikerpaar werden sich überschneidungen finden lassen, wenn man die Themen richtig wählt (Bild) und dass Politiker mal so und dann wieder ganz anders bzw. widersprüchlich argumentieren (Welt) ist ja auch ein ganz alter Hut, dass macht nicht nur der Oskar von der Saar.

    Und warum bitte ist Globalisierung ein Argument für den Deutschen Afghanistan-Einsatz? Für mich wäre das eher ein Argument dagegen. In vielen Gegenden der Welt gibt es Probleme zu lösen, die viel einfacher sind als die in Afghanistan. Dort hat vor der Natointervention Krieg geherrscht, jetzt herrscht Krieg und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben. Da suche ich mir doch lieber ein friedlicheres Land zur Entwicklungszusammenarbeit.

    Und dass Afghanistan eine Schaltzentrale des internationalen Terrors sei: Da hat also ein Höhlenbewohner mit zu viel Geld und einem Hass auf Amerika einen spektakulären Terrorangriff finanziert. Seitdem ist Al Qaida eine Marke. Für London und Madrid war kein international organisiertes Terrornetzwerk nötig. Und Marken kann man mit Krieg nicht besiegen.

    beide Zeitungen sind nämlich aus dem Hause Axel Springer, eine springermässig wie die andere. Und was solche Vergleiche wie in diesen Blättern bringen sollen, weiss ich auch nicht. Für jedes beliebige Politikerpaar werden sich überschneidungen finden lassen, wenn man die Themen richtig wählt (Bild) und dass Politiker mal so und dann wieder ganz anders bzw. widersprüchlich argumentieren (Welt) ist ja auch ein ganz alter Hut, dass macht nicht nur der Oskar von der Saar.

    Und warum bitte ist Globalisierung ein Argument für den Deutschen Afghanistan-Einsatz? Für mich wäre das eher ein Argument dagegen. In vielen Gegenden der Welt gibt es Probleme zu lösen, die viel einfacher sind als die in Afghanistan. Dort hat vor der Natointervention Krieg geherrscht, jetzt herrscht Krieg und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben. Da suche ich mir doch lieber ein friedlicheres Land zur Entwicklungszusammenarbeit.

    Und dass Afghanistan eine Schaltzentrale des internationalen Terrors sei: Da hat also ein Höhlenbewohner mit zu viel Geld und einem Hass auf Amerika einen spektakulären Terrorangriff finanziert. Seitdem ist Al Qaida eine Marke. Für London und Madrid war kein international organisiertes Terrornetzwerk nötig. Und Marken kann man mit Krieg nicht besiegen.

  4. Es ist schön zu lesen das sich ein Politiker auch mal die Mühe macht die Wahrheit zu finden, und merkt das man anch ihr suchen muss da man sie nicht in ausschüssen zu hören kriegt.
    Nur die Wahrheit ist halt auch das er in der Ausenpolitik versagt hat wenn er eine Karriere über das leben von Mentschen stellt. vileicht macht ihn das in der Politik und in der partei Freunde aber die Mentschen werden auch weiterhinn sterben und wir haben einen Politiker weniger der was ändern möchte und einen mehr den eh alles egal ist hauptsache seine Karriere ist ok.
    Nur werden leider so die Probleme immer grösser und das Vertrauen imer gereinger, warum sollte denn noch ein Afgane einen neuen Anfang glauben schenken wenn er Jahrelang erlebt hat was damit gemeint ist. So sehen die Leute halt zu wie sie mit der Situation leben können und überleben können, aber echte Hilfe und die Bereitschaft mitzuwirken werden immer weniger werden. Da helfen auch noch so viele Gute Nachrichten und kleine Siege, wenn immer noch keine Strategie erkennbar ist und auch keine Diskutiert wird.

  5. Der Artikel schildert erstaunlich offen die Zustände - das Dilemma in Afghanistan.
    Die allgemeine Konzeptionslosigkeit, die letztlich in Einzelaktionen mündet, wie sie der "rheinische Afghane" in niederländischem Auftrag durchführt. Dass die Kommentatoren hier dabei nichts Besseres zu tun haben, als rechts und links zu bashen, zeigt, wie konzept- und ideenlos alle hier sind.
    Der Leid tragende ist das Volk in diesem ewigen - bald 30-jährigen Stellvertreterkrieg - und - erstaunlich genug - da stimme ich Ihnen, werter Daniel080778 sogar zu. Eine ehrliche, vom Stammtischgeprotze herunterkommende Politik müsste sich dem hier auch von Georg Blume, dem ZEIT-China-Korrespondenten so bezeichneten Prinzip der "radikalen Aufklärung" verschreiben. Im ewigen populistischen Wahlkrampfgetöse von links und rechts geht dies jedoch in den entsprechenden ideologischen Grabenkämpfen unter. Zinksärge machen sich da nicht gut. Besser - man geht weiter den ideologisch verbrämten Holzweg in die Sackgasse einer unvermeidlichen Niederlage - für alle - in erster Linie aber für die afghanische Zivilbevölkerung. Ich hatte dieses Dilemma schon vor längerer Zeit in meinen eigenen Reisenotizen aus Kabul und Umgebung angedeutet.
    Aber - es sind nicht nur "linke Demagogen", die "das deutsche Stimmvieh einlullen", werter Daniel080778 - es ist das System der Stagnationsverwaltung der großen Koalition, das alle außenpolitischen Entscheidungen auf nach der Wahl 2009 vertagt hat - "Verschweigen und Herunterspielen" - das ist die Desinformationstaktik der Kriegsführenden im "Westen" - insbesondere der US, die wissen, was zu viele Zinksärge - was Bilder von Bomben- und Minenopfern in Vietnam zu Hause angerichtet haben. Der asymmetrische Krieg, der aufgrund der allgemein geschürten Paranoia zur immer ernsthafteren - auch reelleren Bedrohung durch das Wieder Erstarken der Taliban für den einzelnen Soldaten wird - er ist so eine verlorene Sache. Da man im Westen den Tod nicht als Teil des Lebens betrachtet und immer verdrängt, dass wir nun einmal sterblich sind, scheiden so erforderliche vertrauensbildende Maßnahmen als dringende Option immer mehr aus. Der damit symmetrisch erlebte Krieg würde letztlich dem "Westen" sein hybrides, ignorantes Gefühl der Überlegenheit rauben. Schließlich - könnte er auch kurzzeitig vermehrte Opferzahlen bewirken - im Westen tödlich für Parteikarrieren wie die hier geschilderte.
    Karrieristen hierzulande - von links wie von rechts - werden der falschen Strategie also auch keine Abhilfe leisten. Der Populismus bewirkt ja hier letztlich, dass die erkannten Defizite weiter verfolgt werden - dass die Linearität der Gedanken zum Selbstmord aus Angst vor dem Tod führt.
    Na ja - die Sowjets haben es ja auch nicht anders erlebt - haben sie doch dieselben Fehler dort in Afghanistan begangen. Das wird jedoch keinem, der dort seine Familie verliert wirklich ein Trost sein - sei es die Mutter des GI´s aus North-Carolina, sei es die Schwester des Feldwebels aus dem Westerwald - sei es die Mutter aus Helmand oder aus Uruzgan, aus Kandahar oder aus Kabul. All diese Toten sind in erster Linie der Dummheit unfähiger und konzeptloser Strategen geschuldet.

  6. beide Zeitungen sind nämlich aus dem Hause Axel Springer, eine springermässig wie die andere. Und was solche Vergleiche wie in diesen Blättern bringen sollen, weiss ich auch nicht. Für jedes beliebige Politikerpaar werden sich überschneidungen finden lassen, wenn man die Themen richtig wählt (Bild) und dass Politiker mal so und dann wieder ganz anders bzw. widersprüchlich argumentieren (Welt) ist ja auch ein ganz alter Hut, dass macht nicht nur der Oskar von der Saar.

    Und warum bitte ist Globalisierung ein Argument für den Deutschen Afghanistan-Einsatz? Für mich wäre das eher ein Argument dagegen. In vielen Gegenden der Welt gibt es Probleme zu lösen, die viel einfacher sind als die in Afghanistan. Dort hat vor der Natointervention Krieg geherrscht, jetzt herrscht Krieg und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben. Da suche ich mir doch lieber ein friedlicheres Land zur Entwicklungszusammenarbeit.

    Und dass Afghanistan eine Schaltzentrale des internationalen Terrors sei: Da hat also ein Höhlenbewohner mit zu viel Geld und einem Hass auf Amerika einen spektakulären Terrorangriff finanziert. Seitdem ist Al Qaida eine Marke. Für London und Madrid war kein international organisiertes Terrornetzwerk nötig. Und Marken kann man mit Krieg nicht besiegen.

    Antwort auf "oh oh"
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    Einem Land helfen, welches keine Hilfe benötigt? Das ist doch mal ein Ansatz für unsere Entwicklungshilfe. Da gibts dann auch weniger lästige Rückschläge, oder?

    Das Motto: "Da war doch schon immer Krieg...was solls, lasses brennen" ist doch arg zynisch.

    Wir haben die Gewinne der Globalisierung fleissig abgeschöpft und ich bin der Meinung wir sollte auch ein paar Pflichten auf diesem Globus übernehmen. Und diesem geschundenen Land und Volk vielleicht eine Perspektive geben (und damit eventuell auch den globalen Heroinhandel vielleicht mal das Wasser abzugraben), ist eine Aufgabe, die dem deutschen Staat, der ja in der UN Vollmitgliedschaft im Sicherheitsrate anstrebt, durchaus mehr Engagement abverlangt. Und den Politikern eben mehr Ehrlichkeit mit ihrem Arbeitgeber. Daher ist dieser Artikel wirklich ein wunderbares Stück journalistische Arbeit. Hoffentlich gibts mehr davon...

    • TDU
    • 15.09.2008 um 20:10 Uhr

    Man muss doch (leider) fragen wo es denn einfacher auf der Welt ist, Probleme zu lösen? Die sich immer mehr überschneidenden Einflusssphären lassen die Hilfe doch immer komplizierter werden. Und die rein humanitäre Hilfe versickert doch schon oft bei denen, die sie verteilen sollen. Ohne politischen Druck geht da gar nichts. Und von da aus ist es nicht weit bis zur militärischen Machtfrage, je nach dem, wer da auch humanitäre Hilfe leisten will. Selbst die NGOs sind in machen Ländern nicht mehr unkritisch gesehen, da sie allzu schnell die Systemfrage stellen, statt einfach ihre Arbeit zu tun. Leider muss man Putin bei der entsprechenden Gesetzgebung recht geben.

    M.E. geht es nicht ohne internationale und durchaus wechselnde Bündnisse, je nach der zu leistenden Hilfe, z. B. auch bei der Bekämpfung des von Ihnen berichteten Zinkmangels. Aber sich nur die genehmen Probleme raussuchen geht auch nicht. Bringt ein anderer Helfer mehr, kann er diese Arbeit gleich mitübernehmen. Deutschland braucht wieder eine Aussenpolitik und Diplomatie, die diesen Namen verdient. Nämlich die Bereitschaft Hilfe zu leisten und zusammen zu arbeiten, bei gleichzeitigem durchaus kritischem Respekt vor den Bedürfnissen des anderen.

    Das Vorgehen in Aghanistan haben die zu entscheiden, die diese Aufgabe übernommen haben. Nämlich unsere Abgeordneten. Und wenn die sich die "Hände schmutzig machen" müssen sie und wir damit leben. Sich aus allem raushalten oder sich die moralischen Rosinen aus dem Kuchen picken, geht m. E. nicht.

    Einem Land helfen, welches keine Hilfe benötigt? Das ist doch mal ein Ansatz für unsere Entwicklungshilfe. Da gibts dann auch weniger lästige Rückschläge, oder?

    Das Motto: "Da war doch schon immer Krieg...was solls, lasses brennen" ist doch arg zynisch.

    Wir haben die Gewinne der Globalisierung fleissig abgeschöpft und ich bin der Meinung wir sollte auch ein paar Pflichten auf diesem Globus übernehmen. Und diesem geschundenen Land und Volk vielleicht eine Perspektive geben (und damit eventuell auch den globalen Heroinhandel vielleicht mal das Wasser abzugraben), ist eine Aufgabe, die dem deutschen Staat, der ja in der UN Vollmitgliedschaft im Sicherheitsrate anstrebt, durchaus mehr Engagement abverlangt. Und den Politikern eben mehr Ehrlichkeit mit ihrem Arbeitgeber. Daher ist dieser Artikel wirklich ein wunderbares Stück journalistische Arbeit. Hoffentlich gibts mehr davon...

    • TDU
    • 15.09.2008 um 20:10 Uhr

    Man muss doch (leider) fragen wo es denn einfacher auf der Welt ist, Probleme zu lösen? Die sich immer mehr überschneidenden Einflusssphären lassen die Hilfe doch immer komplizierter werden. Und die rein humanitäre Hilfe versickert doch schon oft bei denen, die sie verteilen sollen. Ohne politischen Druck geht da gar nichts. Und von da aus ist es nicht weit bis zur militärischen Machtfrage, je nach dem, wer da auch humanitäre Hilfe leisten will. Selbst die NGOs sind in machen Ländern nicht mehr unkritisch gesehen, da sie allzu schnell die Systemfrage stellen, statt einfach ihre Arbeit zu tun. Leider muss man Putin bei der entsprechenden Gesetzgebung recht geben.

    M.E. geht es nicht ohne internationale und durchaus wechselnde Bündnisse, je nach der zu leistenden Hilfe, z. B. auch bei der Bekämpfung des von Ihnen berichteten Zinkmangels. Aber sich nur die genehmen Probleme raussuchen geht auch nicht. Bringt ein anderer Helfer mehr, kann er diese Arbeit gleich mitübernehmen. Deutschland braucht wieder eine Aussenpolitik und Diplomatie, die diesen Namen verdient. Nämlich die Bereitschaft Hilfe zu leisten und zusammen zu arbeiten, bei gleichzeitigem durchaus kritischem Respekt vor den Bedürfnissen des anderen.

    Das Vorgehen in Aghanistan haben die zu entscheiden, die diese Aufgabe übernommen haben. Nämlich unsere Abgeordneten. Und wenn die sich die "Hände schmutzig machen" müssen sie und wir damit leben. Sich aus allem raushalten oder sich die moralischen Rosinen aus dem Kuchen picken, geht m. E. nicht.

  7. Also wenn ich die Wahl hab, ob sich ein Politiker im auswærtigen Ausschuss mit aktuellen Krisenherden oder mit dem kleinen Latinum befassen sollte, dann wæhle ich das erstere...

    Antwort auf "Ja, der Herr Studiosus"
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    • TDU
    • 15.09.2008 um 20:26 Uhr

    hätte er sein Latinum machen sollen. Schärft ungemein die Logik, man lernt die romanischen Sprachen im Schlaf und lernt durch Caesar und Cicero auch was über Politik. Und lernt vielleicht ein wenig über römisches Recht als eine Wurzel unseres Rechtssystems und ist davor gefeit, es durch Dilettantismus aus ideologischen Gründen zum Nachteil der Menschen immer weiter zu banalisieren.

    • TDU
    • 15.09.2008 um 20:26 Uhr

    hätte er sein Latinum machen sollen. Schärft ungemein die Logik, man lernt die romanischen Sprachen im Schlaf und lernt durch Caesar und Cicero auch was über Politik. Und lernt vielleicht ein wenig über römisches Recht als eine Wurzel unseres Rechtssystems und ist davor gefeit, es durch Dilettantismus aus ideologischen Gründen zum Nachteil der Menschen immer weiter zu banalisieren.

  8. 8. Hilfe

    Einem Land helfen, welches keine Hilfe benötigt? Das ist doch mal ein Ansatz für unsere Entwicklungshilfe. Da gibts dann auch weniger lästige Rückschläge, oder?

    Das Motto: "Da war doch schon immer Krieg...was solls, lasses brennen" ist doch arg zynisch.

    Wir haben die Gewinne der Globalisierung fleissig abgeschöpft und ich bin der Meinung wir sollte auch ein paar Pflichten auf diesem Globus übernehmen. Und diesem geschundenen Land und Volk vielleicht eine Perspektive geben (und damit eventuell auch den globalen Heroinhandel vielleicht mal das Wasser abzugraben), ist eine Aufgabe, die dem deutschen Staat, der ja in der UN Vollmitgliedschaft im Sicherheitsrate anstrebt, durchaus mehr Engagement abverlangt. Und den Politikern eben mehr Ehrlichkeit mit ihrem Arbeitgeber. Daher ist dieser Artikel wirklich ein wunderbares Stück journalistische Arbeit. Hoffentlich gibts mehr davon...

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    einem Land helfen, welches keine Hilfe benötigt? Es gibt genug Probleme, auch in Ländern, in dene kein Krieg herrscht. Einen Vorschlag, wie man sinnvoll Geld ausgeben könnte finden Sie hier: http://www.copenhagencons...

    Es ist eine ganz simple Kosten-Nutzen-Rechnung: Für wie viele Menschen kann ich mit den Vorhandenen Mitteln die Lebenssituation verbessern. Krieg ist immer die teuerste Alternative. Das ist nicht zynisch. Dann wären Sie ja auch zynisch wenn sie mehr Geld fordern um in Afghanistan endlich aufzuräumen und das Geld dann an anderer Stelle fehlt. Es ist egal, wenn ca. 60 Mio. Kinder auf der Welt an Zinkmangel leiden und deshalb auch Millionen als kleine Babys sterben. Wir schaffen jetzt Frieden in Afghanistan und wenn es Jahrzehnte dauert. Ein militärischer Sieg ist nunmal auf absehbare Zeit nicht in Sicht.

    einem Land helfen, welches keine Hilfe benötigt? Es gibt genug Probleme, auch in Ländern, in dene kein Krieg herrscht. Einen Vorschlag, wie man sinnvoll Geld ausgeben könnte finden Sie hier: http://www.copenhagencons...

    Es ist eine ganz simple Kosten-Nutzen-Rechnung: Für wie viele Menschen kann ich mit den Vorhandenen Mitteln die Lebenssituation verbessern. Krieg ist immer die teuerste Alternative. Das ist nicht zynisch. Dann wären Sie ja auch zynisch wenn sie mehr Geld fordern um in Afghanistan endlich aufzuräumen und das Geld dann an anderer Stelle fehlt. Es ist egal, wenn ca. 60 Mio. Kinder auf der Welt an Zinkmangel leiden und deshalb auch Millionen als kleine Babys sterben. Wir schaffen jetzt Frieden in Afghanistan und wenn es Jahrzehnte dauert. Ein militärischer Sieg ist nunmal auf absehbare Zeit nicht in Sicht.

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