Religion Was ich noch glaubeSeite 3/3
Ich wusste immer, die Mehrheit unserer Bürger glaubt an Gott
Wohl aber bezeugt der Zusatz öffentlich: Ich, der Schwörende, glaube an Gott. Aber was alles ist im Laufe von Jahrhunderten im Namen des christlichen Gottes an Kriegen und Verbrechen verübt worden! 1914 standen auf den Koppelschlössern der deutschen Soldaten die Worte »Gott mit uns«; damals war natürlich der christliche Gott gemeint, und der Pastor hatte die Regimentsfahne geweiht. Heute ist es durchaus möglich, dass der Schwörende den Gott der Thora oder den Gott des Korans meint. Allerdings halte ich heute sowohl den Schwur an sich als auch die zusätzliche Anrufung Gottes für eine zweifelhafte Einrichtung.
Gleichwohl ist es mir immer selbstverständlich gewesen, den Eid mitsamt der religiösen Zusatzformel zu leisten. Ich wusste immer, die Mehrheit unserer Bürger glaubt, dass es Gott gibt, und sie erwartet meine Anrufung Gottes. Es war für mich gänzlich unproblematisch, dieser Erwartung zu entsprechen. Allerdings hätte ich auch ohne die religiöse Zusatzformel mein Gewissen immer genauso angestrengt, mein Versprechen einzuhalten, das ich in Gestalt des Amtseides gegeben habe. Der Amtseid ist die einzige Erwähnung Gottes in den Artikeln des Grundgesetzes – aber das Grundgesetz sagt ausdrücklich: »Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.« Ob Amtseid oder Eid des Zeugen vor Gericht, jedenfalls muss jeder im eigenen Gewissen entscheiden, ob er mit oder ohne Gott schwören will. Ich hatte keinerlei Gewissenszweifel, den Amtseid unter Anrufung Gottes zu schwören; jedoch bezweifle ich, dass Martin Luther oder der Vatikan mich als Christen anerkennen würde.
Helmut Schmidt: Außer Dienst – Eine Bilanz
Siedler Verlag, 2008, 352 Seiten, Euro 22,95
- Datum 22.12.2008 - 14:19 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 11.09.2008 Nr. 38
- Kommentare 95
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[Entfernt. Bitte bleiben Sie in Ihrer Kritik fair und sachlich./ Die Redaktion; ew]
Der Schreiber sollte seine Zunge hüten und nicht einen solchen Blödsinn verzapfen.Was er von sich gibt ist einfach nur gehässig.Wenn er nur einen Funken mehr Intelligenz besitzen würde, hätte er besser geschwiegen.
oder wie heest denn dat Wort noch in altgriechischen Lettern?
Bis auf den letzten Satz ist der Beitrag eigentlich ok.
Ein Oberleutnant ist doch ein Offizier. Wie wurde man im 3.Reich Offizier?
Doch sicher nicht in einem 3-Tages-Kurs?
... da kann man dann die klappe aufreissen, nicht wahr?
Der Schreiber sollte seine Zunge hüten und nicht einen solchen Blödsinn verzapfen.Was er von sich gibt ist einfach nur gehässig.Wenn er nur einen Funken mehr Intelligenz besitzen würde, hätte er besser geschwiegen.
oder wie heest denn dat Wort noch in altgriechischen Lettern?
Bis auf den letzten Satz ist der Beitrag eigentlich ok.
Ein Oberleutnant ist doch ein Offizier. Wie wurde man im 3.Reich Offizier?
Doch sicher nicht in einem 3-Tages-Kurs?
... da kann man dann die klappe aufreissen, nicht wahr?
Schmidt sagt nicht viel in diesem Artikel, aber was er in freien Stücken einem Lesepublikum über sich äußert, verdient Respekt, zumindest hat er meinen, und ich bin ebenso auf sein Buch gespannt. Wer nie Phasen des Zweifels im Glauben durchgemacht hat, wie könnte dieser oder diese etwas Hilfreiches und Tröstendes bezüglich des Glaubens sagen?.
Über die offenen Worte unseres werten Altbundeskanzlers im obigen Artikel habe ich mich gefreut.
Schmidt hat in der BAMS ein Interview gegeben. Da vergleicht er Lafontaine mit Hitler und Le Pen!
Mir fehlen die Worte.
Neuland
Wo Herr Schmidt Recht hat, hat er Recht. Er kennt sich wenigstens in der Geschichte aus. Und fällt nicht auf Geschichtsklitterung rein.
In dem besagten Interview mit der BamS vergleicht Helmut Schmidt Lafontaine tatsächlich mit Hitler und LePen. Allerdings nicht inhaltlich, sondern was das populistische in ihren Äußerungen angeht. Das ist etwas vollkommen anderes. Außerdem kann man auch Äpfel mit Birnen vergleichen und trotzdem ist dann nicht gesagt, dass Äpfel Birnen sind.
Quelle:
... wie die mccain in amerika
"Obama will kindergartenkinder sexualerziehung angedeihen lassen" (Obama hat ein gesetz mitverabschiedet, das helfen soll kindergartenkinder zu sensibilisieren, welche Berührungen durch Erwachsene OK sind und welche nicht)
"Obama hat Palin als Schwein mit Lippenstift bezeichnet" (Obama hat in der ganzen Rede Palin mit keinem Wort erwähnt - er sagte "McCain redet jetzt von Change, er will alles in Washington ändern, abgesehen von Irak, Erziehung, Wirtschaft, Lobbyismus, Umwelt & Aussenpolitik. - Das ist nicht change, das ist, das ist einem Schwein Lippenstift aufzutragen, es bleibt ein Schwein)
zu Ihrem Beitrag: Hier ist der link zu bild.de:
http://www.bild.de/BILD/n...
und hier sind die zwei Zitate:
"Aber wir sehen jetzt in Amerika, wie ein junger Mann, Barack Obama, allein mit Charisma zu einer nationalen Figur wird. Dabei darf man nicht vergessen, dass Charisma für sich genommen noch keinen guten Politiker ausmacht. Auch Adolf Nazi war ein charismatischer Redner. Oskar Lafontaine ist es auch."
auf Seite 2 gehts weiter:
"BamS: Oskar Lafontaine – der deutsche Le Pen?
Helmut Schmidt: Das würde ich so nicht sagen. Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon."
beiden Zitaten kan ich vorbehaltlos zustimmen, also machen Sie nicht so eine Welle.
Wo Herr Schmidt Recht hat, hat er Recht. Er kennt sich wenigstens in der Geschichte aus. Und fällt nicht auf Geschichtsklitterung rein.
In dem besagten Interview mit der BamS vergleicht Helmut Schmidt Lafontaine tatsächlich mit Hitler und LePen. Allerdings nicht inhaltlich, sondern was das populistische in ihren Äußerungen angeht. Das ist etwas vollkommen anderes. Außerdem kann man auch Äpfel mit Birnen vergleichen und trotzdem ist dann nicht gesagt, dass Äpfel Birnen sind.
Quelle:
... wie die mccain in amerika
"Obama will kindergartenkinder sexualerziehung angedeihen lassen" (Obama hat ein gesetz mitverabschiedet, das helfen soll kindergartenkinder zu sensibilisieren, welche Berührungen durch Erwachsene OK sind und welche nicht)
"Obama hat Palin als Schwein mit Lippenstift bezeichnet" (Obama hat in der ganzen Rede Palin mit keinem Wort erwähnt - er sagte "McCain redet jetzt von Change, er will alles in Washington ändern, abgesehen von Irak, Erziehung, Wirtschaft, Lobbyismus, Umwelt & Aussenpolitik. - Das ist nicht change, das ist, das ist einem Schwein Lippenstift aufzutragen, es bleibt ein Schwein)
zu Ihrem Beitrag: Hier ist der link zu bild.de:
http://www.bild.de/BILD/n...
und hier sind die zwei Zitate:
"Aber wir sehen jetzt in Amerika, wie ein junger Mann, Barack Obama, allein mit Charisma zu einer nationalen Figur wird. Dabei darf man nicht vergessen, dass Charisma für sich genommen noch keinen guten Politiker ausmacht. Auch Adolf Nazi war ein charismatischer Redner. Oskar Lafontaine ist es auch."
auf Seite 2 gehts weiter:
"BamS: Oskar Lafontaine – der deutsche Le Pen?
Helmut Schmidt: Das würde ich so nicht sagen. Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon."
beiden Zitaten kan ich vorbehaltlos zustimmen, also machen Sie nicht so eine Welle.
so richtig schön nichtssagend ihr Beitrag, Herr Schmidt.
Wo Herr Schmidt Recht hat, hat er Recht. Er kennt sich wenigstens in der Geschichte aus. Und fällt nicht auf Geschichtsklitterung rein.
Der antike Demagoge war ein angesehener Redner und Führer des Volkes bei politischen Entscheidungen. Für Perikles war es ein Ehrentitel. Erst im 19. Jahrhundert bekam der Begriff eine andere Bedeutung. Unter dem Namen Demagogenverfolgung gingen Vertreter des Deutschen Bundes gegen deutsch-nationale und liberale Gruppen und Einzelpersonen vor, die man der Subversion und des Aufruhrs beschuldigte.
Ist schon komisch, dass jemand der die Anhebung des Spitzensteuersatzes, der Erbschaftssteuer, usw. fordert einer subversiven Tätigkeit beschuldigt wird.
Die Kritik an Lafontaine ist lächerlich.
Wenn Herr Joffe die Sozialhilfereform von Bill Clinton in den USA lobt, die das Werk des PR-Mannes Charles Murray, eines Faschisten (Autor des Buches The Bell - Kurve), war, und angeblich Millionen Menschen in Arbeit gebracht hat, obwohl es hierzu keine wissenschaftliche Studie gibt, ist das keine Demagogie oder?
Der antike Demagoge war ein angesehener Redner und Führer des Volkes bei politischen Entscheidungen. Für Perikles war es ein Ehrentitel. Erst im 19. Jahrhundert bekam der Begriff eine andere Bedeutung. Unter dem Namen Demagogenverfolgung gingen Vertreter des Deutschen Bundes gegen deutsch-nationale und liberale Gruppen und Einzelpersonen vor, die man der Subversion und des Aufruhrs beschuldigte.
Ist schon komisch, dass jemand der die Anhebung des Spitzensteuersatzes, der Erbschaftssteuer, usw. fordert einer subversiven Tätigkeit beschuldigt wird.
Die Kritik an Lafontaine ist lächerlich.
Wenn Herr Joffe die Sozialhilfereform von Bill Clinton in den USA lobt, die das Werk des PR-Mannes Charles Murray, eines Faschisten (Autor des Buches The Bell - Kurve), war, und angeblich Millionen Menschen in Arbeit gebracht hat, obwohl es hierzu keine wissenschaftliche Studie gibt, ist das keine Demagogie oder?
In dem besagten Interview mit der BamS vergleicht Helmut Schmidt Lafontaine tatsächlich mit Hitler und LePen. Allerdings nicht inhaltlich, sondern was das populistische in ihren Äußerungen angeht. Das ist etwas vollkommen anderes. Außerdem kann man auch Äpfel mit Birnen vergleichen und trotzdem ist dann nicht gesagt, dass Äpfel Birnen sind.
Quelle:
ich bin der Meinung, jemanden mit Hitler (der ist meiner Meinung nach der größte Verbrecher, der bisher in der Weltgeschichte sein Unwesen trieb) sollte man lange überlegen, ehe man so etwas loslässt. Meist qualifiziert sich der Vergleichende damit selbst ab, wenn er es nötig hat, solche Vergleiche zu verwenden. Das ist auch im Fall Helmut Schmidt so.
ich bin der Meinung, jemanden mit Hitler (der ist meiner Meinung nach der größte Verbrecher, der bisher in der Weltgeschichte sein Unwesen trieb) sollte man lange überlegen, ehe man so etwas loslässt. Meist qualifiziert sich der Vergleichende damit selbst ab, wenn er es nötig hat, solche Vergleiche zu verwenden. Das ist auch im Fall Helmut Schmidt so.
Der antike Demagoge war ein angesehener Redner und Führer des Volkes bei politischen Entscheidungen. Für Perikles war es ein Ehrentitel. Erst im 19. Jahrhundert bekam der Begriff eine andere Bedeutung. Unter dem Namen Demagogenverfolgung gingen Vertreter des Deutschen Bundes gegen deutsch-nationale und liberale Gruppen und Einzelpersonen vor, die man der Subversion und des Aufruhrs beschuldigte.
Ist schon komisch, dass jemand der die Anhebung des Spitzensteuersatzes, der Erbschaftssteuer, usw. fordert einer subversiven Tätigkeit beschuldigt wird.
Die Kritik an Lafontaine ist lächerlich.
Wenn Herr Joffe die Sozialhilfereform von Bill Clinton in den USA lobt, die das Werk des PR-Mannes Charles Murray, eines Faschisten (Autor des Buches The Bell - Kurve), war, und angeblich Millionen Menschen in Arbeit gebracht hat, obwohl es hierzu keine wissenschaftliche Studie gibt, ist das keine Demagogie oder?
//Ist schon komisch, dass jemand der die Anhebung des Spitzensteuersatzes, der Erbschaftssteuer, usw. fordert einer subversiven Tätigkeit beschuldigt wird.//
Naja, zusammen mit seiner Forderung Familienunternehmen wie Schaeffler zu enteignen bzw. zu "proletarisieren" ist Lafo schon subversiv, populistisch und demagogisch.
//Ist schon komisch, dass jemand der die Anhebung des Spitzensteuersatzes, der Erbschaftssteuer, usw. fordert einer subversiven Tätigkeit beschuldigt wird.//
Naja, zusammen mit seiner Forderung Familienunternehmen wie Schaeffler zu enteignen bzw. zu "proletarisieren" ist Lafo schon subversiv, populistisch und demagogisch.
Lieber Herrr Bundeskanzler a. D. Wer nicht an das liebe Jesulein als Sohn Gottes der für unser alle Sünden ans Kreuz geschlagen wurde als solches glaubt kann per Definition kein Christ sein. Ist denn das so schwierig?
Wer nicht an Jesum Christum glaubt, wird verdammt werden, sage nicht nicht, tschuldigung, sondern der, auf den sie in !0# gespuckt haben. Wie komisch, sollten sie einmal eine Begegnung mit dem wie sie es sagten "Jesulein" haben, wenn dieser dann per Definition ihre einzige Chance für sie persönlich wäre, sie aus dem eigenen entzündenden und vernichtenden Feuer zu retten, der womöglich bleibende Schluck in ihrer Pulle also, der sie wie durch Einnahme eines Zaubertranks wunderlich aus der eigenen Hölle nähme und in das Reich des Lebens versetzte, wären sie sicherlich tödlich beschämt. Alles ist denkbar und darum auch möglich.
Der Sohn Gottes ist für uns alle gestorben. Sind alle Menschen dann Kinder Gottes oder nur gute Christen?
Muss ein guter Christ in die Kirche laufen, um als guter Christ weiterhin zu gelten, wenn gegen das Fußvolk der Christlichen Kirche Zweifel bestehen, weil es fehlbar ist?
Wer darf sich anmaßen von sich zu behaupten ein guter Christ zu sein?
Jesus Christus, alldas, was er verkörpert ist in uns, sind wir.
Wer nicht an Jesum Christum glaubt, wird verdammt werden, sage nicht nicht, tschuldigung, sondern der, auf den sie in !0# gespuckt haben. Wie komisch, sollten sie einmal eine Begegnung mit dem wie sie es sagten "Jesulein" haben, wenn dieser dann per Definition ihre einzige Chance für sie persönlich wäre, sie aus dem eigenen entzündenden und vernichtenden Feuer zu retten, der womöglich bleibende Schluck in ihrer Pulle also, der sie wie durch Einnahme eines Zaubertranks wunderlich aus der eigenen Hölle nähme und in das Reich des Lebens versetzte, wären sie sicherlich tödlich beschämt. Alles ist denkbar und darum auch möglich.
Der Sohn Gottes ist für uns alle gestorben. Sind alle Menschen dann Kinder Gottes oder nur gute Christen?
Muss ein guter Christ in die Kirche laufen, um als guter Christ weiterhin zu gelten, wenn gegen das Fußvolk der Christlichen Kirche Zweifel bestehen, weil es fehlbar ist?
Wer darf sich anmaßen von sich zu behaupten ein guter Christ zu sein?
Jesus Christus, alldas, was er verkörpert ist in uns, sind wir.
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