Schulsystem »Schule ist die große Gleichmacherin«»Schule...«
Was muss getan werden, um Deutschlands Bildungssystem gerechter zu machen? Ein Gespräch mit dem Erziehungswissenschaftler Jürgen Baumert
Für den 22. Oktober hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ministerpräsidenten zu einem »nationalen Bildungsgipfel« eingeladen. Dort wird auch das Thema Bildungsgerechtigkeit zur Sprache kommen, um die es hierzulande nicht gut bestellt ist. Über Möglichkeiten und Grenzen der Schule sprachen wir mit Jürgen Baumert, Deutschlands führendem Bildungsforscher.
DIE ZEIT: Herr Baumert, wir wollen mit Ihnen über Schule und Gerechtigkeit reden.
Jürgen Baumert: Das freut mich. Die Frage beschäftigt mich schon lange.
Zeit: Weil unsere Schulen so ungerecht sind?
Baumert: Weil das Thema so komplex ist und die prägende Bedeutung von Bildung für das weitere Leben so enorm gewachsen ist. Unter Soziologen gibt es die Vorstellung, Lebensverläufe seien heute offener als früher. Das mag subjektiv der Fall sein, sozialstrukturell ist eher das Gegenteil richtig. Aus den Lebenslaufstudien meines Kollegen Karl Ulrich Mayer wissen wir, dass der Lebenslauf in modernen Gesellschaften noch niemals so vorgestanzt war wie heute. Zugespitzt kann man formulieren: Verrate mir deinen Bildungsabschluss, und ich sage dir, welche Art von Beruf du ergreifst, wie viel du verdienst, wen du heiratest und wie gesund du sein wirst.
Zeit: Das klingt entmutigend. Umso wichtiger erscheint es, dass die Bildungsinstitutionen für einen sozialen Ausgleich sorgen. Aber das funktioniert nicht. Selbst Arbeitgebervertreter bezeichnen die deutsche Schule als Klassengesellschaft.
Baumert: Die Aufteilung in Klassen ist in Deutschland in der Schule sichtbarer als in anderen Ländern, weil mit den verschiedenen Schulformen soziale Unterschiede institutionalisiert werden, die größer sind als die Unterschiede zwischen Wohngebieten in den USA. Dennoch wird eines immer wieder vergessen: Es gibt kein Land, in dem die soziale Herkunft nicht den Schulerfolg mitbestimmt. Die Frage ist, wie viel Ungleichheit eine Gesellschaft sich leisten will und ertragen kann.
Zeit: Es gilt also: Wenn du bessere Bildungschancen haben willst, such dir andere Eltern?
Baumert: Da ist etwas dran. Denn bereits am ersten Tag nach der Geburt vergrößern sich die in die Wiege gelegten Unterschiede. Wie liebevoll Eltern für ihre Kinder sorgen, wie sie mit ihnen reden und spielen, wie sie zuhören, ob und was sie vorlesen: Alles wirkt sich im Wechselspiel mit der natürlichen Mitgift auf die Lebenschancen des Kindes aus. Auch Erziehung spielt eine große Rolle. So müssen Kinder lernen, dass nicht jedes Bedürfnis sofort befriedigt werden kann.
Zeit: Was hat das mit dem Schulerfolg zu tun?
Baumert: Sehr viel. Stellen Sie ein Kind vor die Wahl: Du bekommst jetzt einen Bonbon oder nach erledigter Aufgabe drei. Der Belohnungsaufschub erlaubt eine gute Vorhersage über spätere Ausdauer und späteres Arbeitsverhalten. Kommen die Kinder erst in die Schule, können die Unterschiede größer kaum sein: im Weltwissen, in den kognitiven Fähigkeiten, in Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft oder der Verhaltens- und Emotionskontrolle. Die Schere geht oft von Jahr zu Jahr weiter auf. Die Schule kann nicht mehr erreichen, als Unterschiede abzumildern.
Zeit: Erreicht sie das Ziel?
Baumert: Nicht so gut, wie es sich viele erträumen, aber besser, als viele glauben. Die Schule ist die große Gleichmacherin der Nation. Überall hält sie die Kinder sozial stärker zusammen als die Familien. In einer Langzeitstudie wurden in Baltimore Kinder von der Einschulung bis zur Highschool immer wieder vor und nach der Sommerpause getestet. Die Leistungskurven der Kinder aus unterschiedlichen Sozialschichten verliefen während der Schulzeit parallel. Erst in den Ferien, wenn die Kinder nur dem Einfluss der Familie und Nachbarschaft ausgesetzt waren, gingen sie auseinander. Eine Untersuchung, die wir kürzlich in Berlin durchgeführt haben, belegt diesen Sommerlocheffekt auch für die kurzen deutschen Ferien: Kinder aus sozial benachteiligten Schichten und Zuwanderer lernen in dieser Zeit weniger dazu als Schulkameraden aus begüterten Schichten.
Zeit: Aber empfehlen Lehrer einem Kind aus sozial schwachen Familien nicht eher eine niedrigere Schulform.
Baumert: Das kommt vor. Dennoch ist die Lehrerempfehlung sozial gerechter, als wenn Eltern die Übergangsentscheidung allein treffen.
- Datum 05.08.2009 - 08:31 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 18.09.2008 Nr. 39
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mE nach fühlen sich die Leute in den NBL gleicher untereinander, was vielleicht auch daran liegt daß sie zusammen bis zur 10.Klasse Unterricht hatten.
Die Leute sind dort auch allg gebildeter und kritischer.
Also, nachmachen!
Gleichzeitig Erbrecht so reformieren, daß niemand superreich geboren wird/durch Erbe superreich wird.
Die DDR selektierte ihre Elite ebenfalls, und zwar bereits nach der zweiten(!) Klasse. Die Klassenbesten hatten bei entsprechendem Notendurchschnitt die Möglichkeit, eine Schule mit erweitertem Fremdsprachenunterricht zu besuchen (Die Eltern bekamen das per Brief mitgeteilt und mussten der Verstzung zustimmen.). Im Warschauer-Pakt-Staat DDR war das logischerweise Russisch. Wenn ich mich recht erinnere, war das eine Klasse pro Jahrgang, jedenfalls in meinem Heimatstädtchen. Die Schüler sind auch durch eine besondere Klassenbezeichnung markiert worden, mit einem "r" (also 3r, 4r usw.).
könnte man hier meinen. Die DDR-Bevölkerung, die ja mehr oder weniger zu ca. 95% am Ende irgendwo auch mitgelaufen ist, wie man dies z.B. an den - ungeschönten - Wahlergebnissen sehen konnte, sah sich nun ja quasi einer scheinbar hochdifferenzierten freien Volkshälfte gegenüber, die hier nun manchmal in Versuchung kam und kommt zu meinen, deshalb nun quasi ein besserer Mensch zu sein oder gewesen zu sein, nur der Osten, das östliche Lager, nur Russland, sei am Kalten Krieg schuld gewesen - man selbst ist sozusagen die Unschuld in Person. Auch diese Ost-West-Auseinandersetzung hielt und hält die Ossis halt noch irgendwo etwas zusammen, wobei mit der zunehmend differenzierteren Geschichtsbetrachtung man hier heute ja wesentlich weiter gekommen ist, der ostdeutsche Zusammenhalt auch von daher nun aber immer weiter geschrumpft ist. Allein die Teilung der Jugend in Rechts- und Linksextreme, die sich gern mal die Köpfe einschlagen, ist hierfür ein sehr guter Ausdruck - das gab es in der DDR so ja nicht. Da geht es hier und heute nicht mehr um Ost und West, sondern eben um Rechts und Links.
Die DDR selektierte ihre Elite ebenfalls, und zwar bereits nach der zweiten(!) Klasse. Die Klassenbesten hatten bei entsprechendem Notendurchschnitt die Möglichkeit, eine Schule mit erweitertem Fremdsprachenunterricht zu besuchen (Die Eltern bekamen das per Brief mitgeteilt und mussten der Verstzung zustimmen.). Im Warschauer-Pakt-Staat DDR war das logischerweise Russisch. Wenn ich mich recht erinnere, war das eine Klasse pro Jahrgang, jedenfalls in meinem Heimatstädtchen. Die Schüler sind auch durch eine besondere Klassenbezeichnung markiert worden, mit einem "r" (also 3r, 4r usw.).
könnte man hier meinen. Die DDR-Bevölkerung, die ja mehr oder weniger zu ca. 95% am Ende irgendwo auch mitgelaufen ist, wie man dies z.B. an den - ungeschönten - Wahlergebnissen sehen konnte, sah sich nun ja quasi einer scheinbar hochdifferenzierten freien Volkshälfte gegenüber, die hier nun manchmal in Versuchung kam und kommt zu meinen, deshalb nun quasi ein besserer Mensch zu sein oder gewesen zu sein, nur der Osten, das östliche Lager, nur Russland, sei am Kalten Krieg schuld gewesen - man selbst ist sozusagen die Unschuld in Person. Auch diese Ost-West-Auseinandersetzung hielt und hält die Ossis halt noch irgendwo etwas zusammen, wobei mit der zunehmend differenzierteren Geschichtsbetrachtung man hier heute ja wesentlich weiter gekommen ist, der ostdeutsche Zusammenhalt auch von daher nun aber immer weiter geschrumpft ist. Allein die Teilung der Jugend in Rechts- und Linksextreme, die sich gern mal die Köpfe einschlagen, ist hierfür ein sehr guter Ausdruck - das gab es in der DDR so ja nicht. Da geht es hier und heute nicht mehr um Ost und West, sondern eben um Rechts und Links.
das muss hier auch mal ergänzend hinzugefügt werden. Dass es gewisse Unterschiede zwischen den Menschen und eben auch Eltern gibt, das ist normal und hier kann und soll die Schule dann mehr oder weniger ausgleichend wirken. Es ist jedoch sehr bedenklich, wenn es hochgradige Problemfamilien und Problemkinder außerhalb von Not- und Kriegszeiten in Größenordnungen gibt, die man dann erstmal auf Normalniveau bringen soll oder muss. Da hierfür eben ein paar mehr Anstrengungen erforderlich, ja vielleichteben unumgänglich bzw. notwendig und sinnvoll sind, weil man jeden Euro nur einmal ausgeben kann, (zumindest war das ja mal bei der Mark so), fehlen diese Mitteln den Kindern und Eltern der "Normal-Gruppe", den eigenen Kindern (oder den eben den deshalb auch verhüteten Kindern), fehlen diese Mittel diesen Leuten für eine noch bessere Ausbildung ihre Kinder oder für mehr Lebensfreude und also auch Lebensruhe. Es ist insofern verständlich, dass hier wohl eher viele nicht allzu gern helfen, gerade auch noch staatlich erzwungen. Dies insbesondere auch deshalb, weil so manches absehbares Problemkind ja doch ganz einfach zu verhindern, zu verhüten, gewesen wäre! Wenn man hier nun die Kinder anderer fördert, deshalb auf (mehr) eigenen Nachwuchs letztlich auch verzichtet, ja verzichten muss, so bringt dies das soziale Gefüge auseinander, verwischt es die klare Zuschreibung von Verantwortung - und eben die Konsequenzen von Fehlverhalten! Egal was Du tust - Dir, bzw. all Deinen Kindern, wird garantiert und optimal, ja sogar massiv geholfen, nicht nur materiell, sondern auch bei der Erziehung! Man kann dies aber eben nur in einem gewissen Grade tun: Wenn die Zahl der Hilfsbedürftigen Möglichkeiten der Hilfsfähigen übersteigt, wird es kritisch bzw. die Hilfe ungenügend. Man muss deshalb auch sehr stark aufpassen, dass es nicht dazu kommt, da hier auch schon nicht so selten Fehlkreisläufe entstehen (Problemeltern zeugen mehrere Problemkinder, und dieses dann auch wieder welche, letztlich mehr als die anderen Elten...)! Das Prinzip, das gerade auch die Eltern, die Erzeuger, für ihre Kinder haften, das hat schon auch (hier, und nicht nur in der Wirtschaft mit ihren Produkten) seinen tieferen Sinn, dünkt mir. Der Sozialismus kann niemals siegen, er kann aber alle quasi gleichermaßen ans Ende bringen....
Die DDR selektierte ihre Elite ebenfalls, und zwar bereits nach der zweiten(!) Klasse. Die Klassenbesten hatten bei entsprechendem Notendurchschnitt die Möglichkeit, eine Schule mit erweitertem Fremdsprachenunterricht zu besuchen (Die Eltern bekamen das per Brief mitgeteilt und mussten der Verstzung zustimmen.). Im Warschauer-Pakt-Staat DDR war das logischerweise Russisch. Wenn ich mich recht erinnere, war das eine Klasse pro Jahrgang, jedenfalls in meinem Heimatstädtchen. Die Schüler sind auch durch eine besondere Klassenbezeichnung markiert worden, mit einem "r" (also 3r, 4r usw.).
1. Hießen diese Klassen Anfangs noch R-Klassen wandelte man dies recht schnell in S(prach)-Klassen um, da den SchülerInnen nicht nur Russisch, sondern auch Englisch angeboten wurde. Zu diesen Delinquenten zähle auch ich mich und meine KLasse hatte keinen Zusatz sondern gliederte sich in die Reihenfolge ein (Klasse 3 a, b, c)
2. Diese Förderung orientierte sich am (von LehrerInnen eingeschätzten) Lern- und Leistungsniveau. Der weitere Unterrichtsverlauf blieb äquivalent zu den anderen Klassen und wurde (je nach Größe der Klassenverbände) auch gemeinsam mit den anderen durchgeführt.
Da es selten zu Ortsverschiebungen kam (nicht in meinem Fall (Englisch) oder dem meiner Schwester(Russisch)) blieb der Jahrgang gemeinsam auf der POS bis zur 10. Klasse(während meiner Schulzeit wurde dies durch den Anschluß der DDR zur BRD unterbrochen, da dabei dann die Schulen getrennt wurden.
1. Hießen diese Klassen Anfangs noch R-Klassen wandelte man dies recht schnell in S(prach)-Klassen um, da den SchülerInnen nicht nur Russisch, sondern auch Englisch angeboten wurde. Zu diesen Delinquenten zähle auch ich mich und meine KLasse hatte keinen Zusatz sondern gliederte sich in die Reihenfolge ein (Klasse 3 a, b, c)
2. Diese Förderung orientierte sich am (von LehrerInnen eingeschätzten) Lern- und Leistungsniveau. Der weitere Unterrichtsverlauf blieb äquivalent zu den anderen Klassen und wurde (je nach Größe der Klassenverbände) auch gemeinsam mit den anderen durchgeführt.
Da es selten zu Ortsverschiebungen kam (nicht in meinem Fall (Englisch) oder dem meiner Schwester(Russisch)) blieb der Jahrgang gemeinsam auf der POS bis zur 10. Klasse(während meiner Schulzeit wurde dies durch den Anschluß der DDR zur BRD unterbrochen, da dabei dann die Schulen getrennt wurden.
Ganz ehrlich: Ich habe mir meinen Studiengang nicht nach Schwierigkeitsgrad ausgesucht, sondern danach, wo ich am liebsten arbeiten würde. Und das war seinerzeit die Realschule. Die Unterstellung, eher schwächere Studenten würden die "niederen" Lehrämter (ohnehin eine Diskriminierung, die noch seit der Separierung in Volksschule und Gymnasium durchgeschleppt wird) wählen, ist doch so was von albern. Ich kenne keine/n, der deswegen seinen Studiengang gewählt hätte - ebensowenig wie nach dem später erzielbaren Einkommen. Darüber macht man sich meist gar keine Gedanken. Entscheidender sind für Studienanfänger Einstellungschancen und eben die Neigung. Manche/r mag halt lieber mit Grundschülern arbeiten, mancher mit fast Erwachsenen. Ob die fachlichen und pädagogischen Kompetenzen bei Letzterem größer sind, möchte ich doch bezweifeln. Die fachlichen Kompetenzen werden sich sicherlich im Laufe der Zeit auseinander entwickeln, weil unterschiedliche Lehrämter halt unterschiedliche Anforderungsprofile haben.
Und Einkommenskürzungen als Leistungsanreiz halte ich auch für gewagt. Kann mir kaum vorstellen, dass sie die Studierwilligkeit für Lehrämter fördert. Ein gerechtes Leistungsbesoldungsmodell hat mir zumindest noch niemand vorlegen können.
Ah, ich sehe gerade, das ist ja der Baumert, der PISA-Baumert. Nun gut, Bildungsexperte ohne jede Praxiserfahrung. Das kann man dann wohl nur mittelernst nehmen...
zum Kommentar "der Baumert":
Ich kenne den Lebenslauf von Herrn Baumert nicht, aber finde es auch völlig unwichtig, denn: Ich muss kein Profi-Springer sein, um Sprünge beurteilen zu können.
Deswegen sollte man sich schon kritisch mit den geäußerten Gedanken auseinandersetzen, statt sie aufgrund einer solchen Belanglosigkeit nicht ernst zu nehmen.
zum Kommentar "lächerlich":
Nur weil man sich seinen Studiengang nicht nach Schwierigkeitsgrad aussucht, heißt das nicht, dass es da nicht vielleicht doch einen Zusammenhang gibt.
zum Kommentar "der Baumert":
Ich kenne den Lebenslauf von Herrn Baumert nicht, aber finde es auch völlig unwichtig, denn: Ich muss kein Profi-Springer sein, um Sprünge beurteilen zu können.
Deswegen sollte man sich schon kritisch mit den geäußerten Gedanken auseinandersetzen, statt sie aufgrund einer solchen Belanglosigkeit nicht ernst zu nehmen.
zum Kommentar "lächerlich":
Nur weil man sich seinen Studiengang nicht nach Schwierigkeitsgrad aussucht, heißt das nicht, dass es da nicht vielleicht doch einen Zusammenhang gibt.
für Ihren mutigen Aufruf zu mehr Bildungsgerechtigkeit.
Und außerdem brauchen wir viel mehr Frauen in Führungspositionen.
dann ist die Welt in Ordnung, soll heißen, dass das friedlich-wohlorganisierte Aussterben so dann optimal abgesichert ist. Gell?
Holz- und sonstige Augen seid wachsam...!
Die meisten Aussagen von Herrn Baumert gefallen mir (als Nichtpädogogen) gleichwohl ebenso.
dann ist die Welt in Ordnung, soll heißen, dass das friedlich-wohlorganisierte Aussterben so dann optimal abgesichert ist. Gell?
Holz- und sonstige Augen seid wachsam...!
Die meisten Aussagen von Herrn Baumert gefallen mir (als Nichtpädogogen) gleichwohl ebenso.
könnte man hier meinen. Die DDR-Bevölkerung, die ja mehr oder weniger zu ca. 95% am Ende irgendwo auch mitgelaufen ist, wie man dies z.B. an den - ungeschönten - Wahlergebnissen sehen konnte, sah sich nun ja quasi einer scheinbar hochdifferenzierten freien Volkshälfte gegenüber, die hier nun manchmal in Versuchung kam und kommt zu meinen, deshalb nun quasi ein besserer Mensch zu sein oder gewesen zu sein, nur der Osten, das östliche Lager, nur Russland, sei am Kalten Krieg schuld gewesen - man selbst ist sozusagen die Unschuld in Person. Auch diese Ost-West-Auseinandersetzung hielt und hält die Ossis halt noch irgendwo etwas zusammen, wobei mit der zunehmend differenzierteren Geschichtsbetrachtung man hier heute ja wesentlich weiter gekommen ist, der ostdeutsche Zusammenhalt auch von daher nun aber immer weiter geschrumpft ist. Allein die Teilung der Jugend in Rechts- und Linksextreme, die sich gern mal die Köpfe einschlagen, ist hierfür ein sehr guter Ausdruck - das gab es in der DDR so ja nicht. Da geht es hier und heute nicht mehr um Ost und West, sondern eben um Rechts und Links.
dann ist die Welt in Ordnung, soll heißen, dass das friedlich-wohlorganisierte Aussterben so dann optimal abgesichert ist. Gell?
Holz- und sonstige Augen seid wachsam...!
Die meisten Aussagen von Herrn Baumert gefallen mir (als Nichtpädogogen) gleichwohl ebenso.
wäre der Anteil der Schwulen und Lesben in der Regierung so hoch wie deren Bevölkerungsanteil. Wenn man aber bedenkt, wie brutal das Patriarchat jahrtausendelang gerade diese Minderheiten verfolgt hat, wäre es nur gerecht, wenn erst mal ein paar Jahrzehnte die Regierung nur von Schwulen und Lesben gebildet würde.
wäre der Anteil der Schwulen und Lesben in der Regierung so hoch wie deren Bevölkerungsanteil. Wenn man aber bedenkt, wie brutal das Patriarchat jahrtausendelang gerade diese Minderheiten verfolgt hat, wäre es nur gerecht, wenn erst mal ein paar Jahrzehnte die Regierung nur von Schwulen und Lesben gebildet würde.
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