Evolution Die Macht des Wandels
Darwins Evolutionstheorie stößt noch immer auf Ablehnung. Doch an der Existenz der Evolution selbst gibt es keinen Zweifel. Ihren weiteren Verlauf können wir sogar mitbestimmen

© Paula Bronstein/Getty Images
Mensch und Primat: Die Gentechnik lieferte die überzeugendsten Beweise für die Evolutionstheorie
Um es gleich vorwegzusagen: Evolution ist keine Theorie, sondern eine Gegebenheit. Als solche kann sie ebenso wenig infrage gestellt werden wie die Kugelgestalt der Erde. Evolution ist weit weniger geheimnisvoll als die Schwerkraft oder der elektrische Strom. Die allermeisten Menschen können »Strom« nicht erklären und benutzen ihn dennoch ganz selbstverständlich.
Die Ablehnung entspringt dem uralten Konflikt zwischen Glauben und Wissen, zwischen Erschaffen und Werden, zwischen Religio und Ratio. Evolution wird als Kränkung empfunden, weil sie das Wunder Mensch einer Natur zuteilt, die alles andere als paradiesisch ist. Kräfte, die nicht zu bannen sind, toben im Innern der Erde, Vulkane brechen mit zerstörerischer Gewalt aus. Erdbeben, Stürme und Überschwemmungen richten schreckliche Verheerungen an, Dürren bringen Verwüstung, Insektenstiche den Tod. Was sich in der Natur abspielt, ist so schaurig wie schön.
Wer an eine Natur im Gleichgewicht glaubt, muss die Evolution ablehnen
Allein der Gedanke, ohne Sonderstellung einfach ein Teil zu sein von dieser Welt, ruft heftige emotionale Widerstände hervor. Ein Leben voller Mühsal und Ängste muss einen Sinn haben. Wozu sollte es sonst gelebt werden?
Dabei geht der Streit meistens gar nicht um die Evolution als solche, sondern darum, wie sie zu verstehen ist. Es geht um die Theorie der Evolution. Charles Darwin hat nicht »die Evolution« entdeckt, sondern eine umfassende Theorie entwickelt, die deren Verlauf erklärt. Sie beruht auf drei Hauptvorgängen. Jede Generation bringt etwas unterschiedliche Nachkommen hervor. Diese Variationen bilden die Basis für den zweiten Schritt, die (natürliche) Auslese oder Selektion. Ihr fallen eher solche Nachkommen zum Opfer, die nicht so gut zu ihrer Umwelt passen wie die anderen. Aber bei Weitem nicht alle Überlebenden sind damit automatisch die »Besseren« oder »Fittesten«. Denn sowohl bei der Entstehung von Variation als auch bei der Selektion ist immer Zufall mit im Spiel.
Ihm ist zu verdanken, dass weiter Spielraum bleibt, durchaus im wörtlichen Sinn. Neue Variation geht daraus hervor und ein weiterer Schritt von Selektion. Dabei ändert sich allerdings so gut wie nichts. Ohne den dritten Schritt könnte sich auch gar nichts wesentlich verändern, weil die Selektion nur dazu führt, dass die Variation nicht zu groß wird. Evolution kommt erst durch Änderungen in der Umwelt, in den Lebensbedingungen zustande. Ändert sich die Umwelt nicht, bleibt alles wie gehabt.
Darwin zog daraus den Schluss, dass sich die Lebewesen an die Umwelt anpassen. In seiner Theorie ist Anpassung das Hauptergebnis natürlicher Selektion. Sie wirkt umso stärker, je weiter sich die Umwelt vom bisherigen Gleichgewicht entfernt. Erreicht die Natur einen Gleichgewichtszustand, hört Evolution auf. Wer an die Beständigkeit der Schöpfung glaubt oder eine Natur im Gleichgewicht für den richtigen Zustand hält, muss Evolution ablehnen. Allenfalls wird sie als unbedeutende Randerscheinung akzeptiert, die an Äußerlichkeiten der Lebewesen mitunter ein wenig herumfeilt.
Variationen tauchen immer wieder auf. Wie sonst hätten Menschen aus Felsentauben oder Wölfen die Formenvielfalt der Haustauben oder aller Hunderassen züchten können, von riesigen Doggen bis zu Dackeln und Schoßhundzwergen? Die ganze Vielfalt steckte unsichtbar im Wolf, und wir wissen nicht, was im Stammvater der Hunde noch alles steckt. Auch Menschen zeigen eine große natürliche Variation – und betrachten sie als besonderes Gut, das ihre Individualität zum Ausdruck bringt.
Variation und Selektion gibt es also, aber können sie die Entstehung von »wirklich Neuem« erklären? Wie sollen aus Echsen Vögel geworden sein oder aus Affen Menschen? Um dieses Kernstück der Evolutionstheorie drehen sich die meisten Diskussionen. Darwin beantwortete diese auch ihn sehr bewegende Frage der äonenlangen Erdgeschichte. In einer endlosen Kette kleiner Schritte würden sich Veränderungen anhäufen, bis schließlich daraus, rückblickend betrachtet, Neues entstanden ist.
Die Geschichte des Lebens reicht wenigstens dreieinhalb Milliarden Jahre zurück. Doch die Fossilien passen nicht so recht in einen ganz allmählich-kontinuierlichen, »gradualistisch« genannten Vorgang. Es gab bisweilen heftiges Auf und Ab, auch viele andere Befunde weisen auf katastrophale Ereignisse hin. Diese verursachten Massenaussterben und anschließend ziemlich rasche Neuentwicklungen. Stephen Jay Gould prägte dafür den Begriff des »unterbrochenen Gleichgewichts« und kritisierte die vorschnelle Erklärung aller Eigenschaften der Organismen als »Anpassung«.
Eine andere Form von Selektion, von Darwin »sexuelle Selektion« genannt, bekräftigt die Vorbehalte gegen eine allzu umfassende »Anpassung«. Das Prachtgefieder vieler Vogelmännchen kann nicht in gleicher Weise Anpassung sein wie das schlichte Tarngefieder der Weibchen. Es muss recht weiten Spielraum geben – wie sonst könnten die unterschiedlichsten Tiere in denselben Lebensräumen miteinander existieren?
Zwischen dem Körper der Lebewesen und der Umwelt bleibt ein weiter Bereich, in dem sich das Leben abspielt. Der Körper mit seiner Innenwelt ist dabei weit wichtiger als die leblose Außenwelt. Die zunehmende Lösung von der Umwelt kennzeichnet die Evolution stärker als die Anpassung, wie sie Darwin erkannt hatte.
Erst ein Jahrhundert nach Darwin war die Erforschung des Erbguts so weit gediehen, dass man die Gründe für die Variation erkannte. Inzwischen lassen sich die verursachenden Gene einzeln verorten, auch in anderes Erbgut einbauen. Die Gentechnik lieferte die überzeugendsten Beweise für Darwins Sicht.
Die per Zufall auftretenden Änderungen im Genom, die Mutationen, sammeln sich mit der Zeit an, sodass sie wie eine Art Uhr benutzt werden können, um die Zeit zu messen, die seit der Trennung von Arten oder von größeren Stammeslinien verstrichen ist. Daraus geht zum Beispiel hervor, dass wir uns von den Schimpansen in nur gut einem Prozent genetisch unterscheiden und dass sich die Menschen- und die Schimpansenlinie vor etwa 5 bis 6 Millionen Jahren getrennt haben.
Eine geradezu unheimlich rasche Evolution hält die medizinische Forschung in Atem, weil sich Viren und Bakterien schneller weiterentwickeln als die Medikamente zu ihrer Bekämpfung. Im Bereich der Krankheiten ist Evolution der härteste, allgegenwärtige Gegner und kein Phantom, das sich erst in Jahrmillionen konkretisiert.
Bleiben nach den großen Einsichten im Jahrhundert der Biologie überhaupt noch grundsätzliche Fragen offen? Ganz sicher genug, um Generationen von Evolutionsforschern herauszufordern. So wissen wir zwar viel über den Partner des Genoms in der lebenden Zelle, den Stoffwechsel, aber viel zu wenig, um die Wechselwirkung zwischen beiden auch nur annähernd zu durchschauen. Gegenwärtig scheint es noch so, als würde die im Erbgut gespeicherte Information alles steuern. Doch erstens trifft die Annahme, dass jedem Gen eine Eigenschaft zukommt, nicht so direkt zu, wie anfänglich angenommen, und zweitens kann das Genom nur tätig werden, wenn ein Stoffwechsel stattfindet. Im Virus ist das Genom inaktiv, weder lebendig noch tot. Zu arbeiten fängt es erst an, wenn eine passende »Wirtszelle« gefunden ist.
Spiegelt sich darin womöglich der Ursprung des Lebens? Hatten sich vor rund vier Milliarden Jahren »Informationsträger« mit »Stoffwechslern« zusammengefunden und so die erste Zelle und das Leben hervorgebracht – stand eine Symbiose am Anfang? Der Schwerpunkt der gegenwärtigen Forschungen liegt klar aufseiten der Informationsträger. Sie sind die Vorstufen des Erbgutes. Aber wie differenziert sie auch ausgebildet sein mögen, sie benötigen einen Stoffwechsel, um »lebendig« zu werden. Umgekehrt braucht der Stoffwechsel nicht unbedingt ein Genom zur Steuerung. Das zeigen unsere roten Blutkörperchen. Sie haben keinen Zellkern mit Genom, bleiben aber nach ihrer Bildung rund 100 Tage lebensfähig. Sie sollten viel gründlicher untersucht werden.
Wir müssen also wahrscheinlich noch weit mehr vom Stoffwechsel verstehen, um hinter das Anfangsgeheimnis des Lebens zu kommen. Aus lebloser Materie ging das Lebendige hervor, als drei Grundeigenschaften zusammenpassten: die chemischen Reaktionen, eine hinreichend beständige, aber wandelbare Information und genügend Abgeschlossenheit durch eine Trennung von »innen« und »außen«. Durch die Wandelbarkeit der Informationsträger ist Evolution möglich geworden.
Warum aber entstand das Leben nur einmal auf der Erde und nicht mehrmals? Gab es die besonderen Rahmenbedingungen nur in einer ganz bestimmten Zeit auf der jungen Erde? Für das gegenwärtige Leben kennen wir die Begrenzungen, die Stoffwechsel und Energiefluss vorgeben. Leben kann sich nicht beliebig entfalten. Die Evolution ist »kanalisiert«. Deshalb erscheint sie uns gerichtet, weil nicht alles möglich ist.
Der Anfang des Lebens war ein Phasenübergang aus der leblosen Natur in die Sphäre des Lebendigen. Gab es einen weiteren Phasenübergang zum »Geistigen«, musste die Evolution zwangsläufig Geist hervorbringen? Handelte es sich bei der Entstehung des Geistes um eine Emergenz, um ein plötzliches Auftauchen? Oder war das stofflich nicht fassbare Geistige von Anfang an Begleiterscheinung und Wesensmerkmal der Materie an sich? Die Meinungen zu diesen Grundfragen gehen weit auseinander. Wer sich gleichsam von oben, von der philosophischen Betrachtungsweise nähert, wird die spontane und einmalige Emergenz bevorzugen. Hingegen geht die vergleichende Verhaltensforschung von einer begleitenden Entwicklung aus und schreibt dem Geist selbst eine Evolution zu. Geist zu haben ist kein Privileg des Menschen, und die biologische Evolution ist nur Teil einer allumfassenden Evolution, die im Kosmischen begonnen hat, sich über das Leben fortsetzt und im Geist des Menschen sich des Geistes selbst bewusst geworden ist.
Die Natur ist nicht gerade menschenfreundlich
Die »großen Fragen« finden sich, wie könnte es anders sein, an den Grenzen. Dort, wo Physik und Chemie lebendig werden oder Lebendes stirbt und wo Gehirne nachweisbar Gedanken produzieren, da gibt uns die Evolution nach wie vor die größten Rätsel auf. Zudem laufen Entwicklungen in der Kultur so erstaunlich ähnlich wie die biologische Evolution ab, dass sich beide, Evolutionsbiologie und Kulturwissenschaften, gegenseitig herausgefordert fühlen.
Das Ziel naturwissenschaftlicher Forschung ist fortschreitende Annäherung an die Wirklichkeit. Um die Realität geht es ihr und nicht um Wahrheit. Skepsis und Kritik treiben die Kenntnisse voran. Wo es irgend geht, soll das Experiment die Annahme bekräftigen oder widerlegen. Wo nicht, wie in historischen Zeitläufen, werden übereinstimmende Befunde und erfüllte Vorhersagen in die Waagschale der Plausibilität geworfen. Darin entspricht die wissenschaftliche der juristischen Vorgehensweise: Beweise durch Fakten und erdrückende Indizien ergeben das Urteil.
Genau das ist die Grundmethode der Evolutionsforschung. Sie kann nicht die Geschichte erneut ablaufen lassen, um zu sehen, ob es so kommen musste, wie es gekommen ist. Doch genügend experimentell geprüfte Teilstücke und plausible Vergleiche erfüllen diese Forderung. Rückblickend ist es durchaus möglich, zu analysieren, warum sich dieses oder jenes ereignet hat und was die Ursachen gewesen sind. Vorhersagen lässt sich die Geschichte jedoch nicht. Die Evolutionsforschung stimmt in dieser Hinsicht weitestgehend mit der Geschichtsforschung überein. Sie kann Ursachen aufdecken, Entwicklungen plausibel erklären, aber die Zukunft nicht vorhersagen. Wissenslücken als Kritik gegen solche Forschungen anzuführen ist unangebracht. Die Wissenschaft hat nie Vollständigkeit beansprucht. Im Gegenteil! Lückenloses Wissen gibt es nirgends.
Nochmals: Evolution ist keine Theorie, sondern Realität. Weder das Leben in seiner großartigen Vielfalt noch die Flüsse, Berge und Meere sind so geschaffen worden, wie sie sind. Versteinerungen im Kalk hoher Berge sind keine Launen der Natur, sondern Zeugen aus ferner Vergangenheit, als das Gestein noch Schlamm im Meer war. Die vielen ausgestorbenen Lebewesen und all das Grausige, Unangenehme und Lebensbedrohende sind wie auch der Tod keine Fehler, die ein intelligenter Schöpfer zwischendurch gemacht hat, sondern Teil der Natur, die sich fortwährend verändert.
Und dabei nicht gerade menschenfreundlich ist. Viel zu viele Menschen können noch kein menschenwürdiges Leben führen. Das Humane verlangt größtmöglichen Widerstand gegen die blinde natürliche Selektion durch Krankheiten, Hunger, Naturkatastrophen und innerartlich-aggressive Vernichtung. Für eine bessere Zukunft sollen all diese Formen der natürlichen Auslese überwunden und Krankheiten möglichst besiegt werden.
Ob der Mensch dann seine eigene Weiterentwicklung in die Hand nehmen und gezielt steuern soll, an dieser Frage scheiden sich die Geister. Was soll und was darf nicht gemacht werden, auch wenn es machbar geworden ist? Auf solche Fragen geben die Forschungsergebnisse zum Werden der Organismen keine Antworten, sondern allenfalls Hilfestellungen. Das erlangte Wissen bedarf der Wertung.
Die Evolutionsforschung liefert uns die Schlüssel zum Verständnis für vieles, auch zum Wesen des Menschen, was ohne Kenntnis von Geschichte und Vorgeschichte unverständlich bliebe. Daraus folgt jedoch nicht, dass es so – und nur so – richtig ist und so bleiben müsse. Die Evolution ist zukunftsblind. Gänzlich Neues kann durch biologische Evolution nicht entstehen. Besseres können wohl nur wir ersinnen.
Doch auch der Mensch sollte sich bewusst sein, dass er ein Gewordener und »unterwegs« ist, noch nicht am Ziel angekommen. Wohin der Weg führt, bleibt offen. Zu einem neuen Menschen? Zu einem besseren? Die eigene Herkunft zu kennen entwürdigt nicht. Niemand wird sich ausschließlich exzellenter Vorfahren rühmen können. Wer sich unserer Verwandtschaft zu den Primaten, die wir abschätzig »Affen« nennen, schämt, sollte besser nicht zu sehr im eigenen Stammbaum nachforschen. Die Vergangenheit ist kein grundsätzliches Hindernis für eine bessere Zukunft.
Das Leben hat Katastrophen größten Ausmaßes überwunden. Mit gewaltigen Verlusten zwar, aber erfolgreich. Die Botschaft der Evolutionsforschung ist daher im Grundsatz optimistisch. Als wahrscheinlich erste Lebewesen auf der Erde könnten wir Menschen sogar den Beweis erbringen, dass Evolution nicht blind bleiben muss.
Der Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf leitet die Wirbeltierabteilung der Zoologischen Staatssammlung in München. Der hier abgedruckte Text ist eine gekürzte Fassung seines Nachworts zu »Triebkraft Evolution«
- Datum 01.01.2009 - 11:37 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 18.09.2008 Nr. 39
- Kommentare 87
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Es ist wirklich absurd, immer noch über die Berechtigung der Evolutionstheorie diskutieren zu müssen. Und auch wenn dies mit Sicherheit eines Tages mit einem grummeln akzeptiert wird, so wie die Erkenntnis, dass die Erde keine Scheibe und auch nicht der Mittelpunkt des Universums ist, wird es immer neue, absurdere Ansätze geben, um Kritik an der Wissenschaft auszuüben und den Machtschwund der Religion zu bremsen.
Das Problem ist einfach, dass die Religion so allgemein gehalten ist und derart einfach neu interpretiert und ausgelegt werden können, dass es keinen Sinn macht, mit Leuten über Wissenschaft zu diskutieren, die ohne Argumente zu ihrem "Glauben" gefunden haben. Das bewegt sich auf dem gleichen Niveau, wie wenn ich sage, "Nein, es ist viel zu heiß" und ein geprüftes und geeichtes Thermometer zeigt auf der Skala -23°C. Wie will man in dieser Situation denn noch weiter fortfahren?
Jemand der tatsächlich an archaische Mythen glaubt und diese für die absolute Wahrheit hält, löst bei mir nicht mehr oder weniger als Mitleid aus.
Vielen Dank für diesen Artikel!
Mehr lässt sich dazu nicht sagen! Für alle anders Denkenden auch ein interessanter Literatur-Tipp: "Manifest des evolutionären Humanismus: Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur".
Ebenso möchte ich auf die Stiftung für die Förderung des evolutionären Humanismus aufmerksam machen:
http://www.giordano-bruno...
Mehr lässt sich dazu nicht sagen! Für alle anders Denkenden auch ein interessanter Literatur-Tipp: "Manifest des evolutionären Humanismus: Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur".
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Mehr lässt sich dazu nicht sagen! Für alle anders Denkenden auch ein interessanter Literatur-Tipp: "Manifest des evolutionären Humanismus: Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur".
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als mythen so spannend sein - als beitrag zur 'evolution' der menschen gelesen. und all dessen, was diese merkwürdigen wesen umgab und umgibt und was für gedanken die sich darüber so im lauf der jahrtausende all gemacht haben. es ist wirklich jammerschade, dass religion den zugang zu mythen nicht nur verstellt, sondern regelrecht versaut!
Ich würde sagen, Religion, zumindest die christliche, hat einen eigenen Zugang zu Mythen geschaffen. Die Frage der Evolution ist hier auch interessant, aber eher sekundär. Klar diente dies damals dazu, die Allmacht Gottes zu beweisen und somit eben eine allmächtige moralische Oberinstanz zu installieren bzw. zu propagieren. Diese brauchte man eben - und braucht dies wohl auch immer noch. Wir dürfen dies heute als richtig und besser sehen. Gleichwohl muss deshalb die Kernaussage der christlichen Religion, aber auch anderer Religionen (z.T. indirekt) nicht falsch sein, nämlich die Ablehnung einer irdischen Zukunft. Es gab also kluge und geistig interessierte Menschen, die meinten, dass wir Menschen auf dieser Welt nicht glücklich werden können, uns immer mehr mit Gewalt und in Widersprüchen verstricken, und dass wir deshalb nicht mehr lange da sein, sondern untergehen werden. Die Zukunftsfrage ist letztlich viel wichtiger als die Ursprungsfrage. Ob wir nun unsere Evolution bewusst gestalten werden - Frankenstein lässt grüßen - oder ob wir nicht doch einsehen, dass in uns eine innere Selbstbegrenzung eingebaut ist, das ist die Frage. Jesus sagte eben nicht, ihr werdet eine ewige glückliche Zukunft auf dieser Erde haben, sondern, der Weltuntergang ist nahe! Ich, auch ich, neige mittlerweile doch - nicht nur, aber zumindest gefühlsmäßíg - stark zu letzterem, auch weil so, und eben auch nur so, die Gerechtigkeitsfrage wirklich lösbar ist, die mir sehr wichtig zu sein scheint.
Soeben beginnt im ZDF ja das Philosophische Quartett, wo es um die ganz bescheidene Frage: "Ist die Welt noch zu retten?" geht.
Franz Josef Radermacher und Harald Welzer sind dort zu Gast.
In der Einleitung der Sendung auf der zdf-Seite heißt es:
Schön und friedvoll scheint unser Planet allenfalls noch aus der Perspektive der Astronauten auszusehen. Und doch ist alles, was die Erde, ihre Zivilisationen und Kulturen, heute bedroht, nur ein Vorgeschmack auf die großen globalen Krisen, die das 21. Jahrhundert bestehen muss, wenn die Menschheit überleben will. Wie schlecht steht es um die Welt? Terror und Kriege, Umweltkatastrophen, Menschenrechtsdesaster und Korruption, politischer Betrug und brutale Durchsetzung von Profitinteressen bedrohen die Gesellschaften.
Ja hier sieht man wohl schon auch, dass die Gedanken und Gefühle der Alten, mancher unserer Vorfahren, so falsch wohl doch nicht waren, auch die negativen. So schnell können wir uns wohl nicht ändern, wie wir selbst unsere Lebensbedingungen verändert haben, dünkt mir. Hinzu kommt, dass wir eben auch eine verbindenden Ideologie oder Idee brauchen. Und die der Bibel ist da ganz gewiss eine ganz andere als die, welche Herr Herr Prof. Reicholf noch vertritt. Warten wir`s ab.
Ich würde sagen, Religion, zumindest die christliche, hat einen eigenen Zugang zu Mythen geschaffen. Die Frage der Evolution ist hier auch interessant, aber eher sekundär. Klar diente dies damals dazu, die Allmacht Gottes zu beweisen und somit eben eine allmächtige moralische Oberinstanz zu installieren bzw. zu propagieren. Diese brauchte man eben - und braucht dies wohl auch immer noch. Wir dürfen dies heute als richtig und besser sehen. Gleichwohl muss deshalb die Kernaussage der christlichen Religion, aber auch anderer Religionen (z.T. indirekt) nicht falsch sein, nämlich die Ablehnung einer irdischen Zukunft. Es gab also kluge und geistig interessierte Menschen, die meinten, dass wir Menschen auf dieser Welt nicht glücklich werden können, uns immer mehr mit Gewalt und in Widersprüchen verstricken, und dass wir deshalb nicht mehr lange da sein, sondern untergehen werden. Die Zukunftsfrage ist letztlich viel wichtiger als die Ursprungsfrage. Ob wir nun unsere Evolution bewusst gestalten werden - Frankenstein lässt grüßen - oder ob wir nicht doch einsehen, dass in uns eine innere Selbstbegrenzung eingebaut ist, das ist die Frage. Jesus sagte eben nicht, ihr werdet eine ewige glückliche Zukunft auf dieser Erde haben, sondern, der Weltuntergang ist nahe! Ich, auch ich, neige mittlerweile doch - nicht nur, aber zumindest gefühlsmäßíg - stark zu letzterem, auch weil so, und eben auch nur so, die Gerechtigkeitsfrage wirklich lösbar ist, die mir sehr wichtig zu sein scheint.
Soeben beginnt im ZDF ja das Philosophische Quartett, wo es um die ganz bescheidene Frage: "Ist die Welt noch zu retten?" geht.
Franz Josef Radermacher und Harald Welzer sind dort zu Gast.
In der Einleitung der Sendung auf der zdf-Seite heißt es:
Schön und friedvoll scheint unser Planet allenfalls noch aus der Perspektive der Astronauten auszusehen. Und doch ist alles, was die Erde, ihre Zivilisationen und Kulturen, heute bedroht, nur ein Vorgeschmack auf die großen globalen Krisen, die das 21. Jahrhundert bestehen muss, wenn die Menschheit überleben will. Wie schlecht steht es um die Welt? Terror und Kriege, Umweltkatastrophen, Menschenrechtsdesaster und Korruption, politischer Betrug und brutale Durchsetzung von Profitinteressen bedrohen die Gesellschaften.
Ja hier sieht man wohl schon auch, dass die Gedanken und Gefühle der Alten, mancher unserer Vorfahren, so falsch wohl doch nicht waren, auch die negativen. So schnell können wir uns wohl nicht ändern, wie wir selbst unsere Lebensbedingungen verändert haben, dünkt mir. Hinzu kommt, dass wir eben auch eine verbindenden Ideologie oder Idee brauchen. Und die der Bibel ist da ganz gewiss eine ganz andere als die, welche Herr Herr Prof. Reicholf noch vertritt. Warten wir`s ab.
Ich würde sagen, Religion, zumindest die christliche, hat einen eigenen Zugang zu Mythen geschaffen. Die Frage der Evolution ist hier auch interessant, aber eher sekundär. Klar diente dies damals dazu, die Allmacht Gottes zu beweisen und somit eben eine allmächtige moralische Oberinstanz zu installieren bzw. zu propagieren. Diese brauchte man eben - und braucht dies wohl auch immer noch. Wir dürfen dies heute als richtig und besser sehen. Gleichwohl muss deshalb die Kernaussage der christlichen Religion, aber auch anderer Religionen (z.T. indirekt) nicht falsch sein, nämlich die Ablehnung einer irdischen Zukunft. Es gab also kluge und geistig interessierte Menschen, die meinten, dass wir Menschen auf dieser Welt nicht glücklich werden können, uns immer mehr mit Gewalt und in Widersprüchen verstricken, und dass wir deshalb nicht mehr lange da sein, sondern untergehen werden. Die Zukunftsfrage ist letztlich viel wichtiger als die Ursprungsfrage. Ob wir nun unsere Evolution bewusst gestalten werden - Frankenstein lässt grüßen - oder ob wir nicht doch einsehen, dass in uns eine innere Selbstbegrenzung eingebaut ist, das ist die Frage. Jesus sagte eben nicht, ihr werdet eine ewige glückliche Zukunft auf dieser Erde haben, sondern, der Weltuntergang ist nahe! Ich, auch ich, neige mittlerweile doch - nicht nur, aber zumindest gefühlsmäßíg - stark zu letzterem, auch weil so, und eben auch nur so, die Gerechtigkeitsfrage wirklich lösbar ist, die mir sehr wichtig zu sein scheint.
Soeben beginnt im ZDF ja das Philosophische Quartett, wo es um die ganz bescheidene Frage: "Ist die Welt noch zu retten?" geht.
Franz Josef Radermacher und Harald Welzer sind dort zu Gast.
In der Einleitung der Sendung auf der zdf-Seite heißt es:
Schön und friedvoll scheint unser Planet allenfalls noch aus der Perspektive der Astronauten auszusehen. Und doch ist alles, was die Erde, ihre Zivilisationen und Kulturen, heute bedroht, nur ein Vorgeschmack auf die großen globalen Krisen, die das 21. Jahrhundert bestehen muss, wenn die Menschheit überleben will. Wie schlecht steht es um die Welt? Terror und Kriege, Umweltkatastrophen, Menschenrechtsdesaster und Korruption, politischer Betrug und brutale Durchsetzung von Profitinteressen bedrohen die Gesellschaften.
Ja hier sieht man wohl schon auch, dass die Gedanken und Gefühle der Alten, mancher unserer Vorfahren, so falsch wohl doch nicht waren, auch die negativen. So schnell können wir uns wohl nicht ändern, wie wir selbst unsere Lebensbedingungen verändert haben, dünkt mir. Hinzu kommt, dass wir eben auch eine verbindenden Ideologie oder Idee brauchen. Und die der Bibel ist da ganz gewiss eine ganz andere als die, welche Herr Herr Prof. Reicholf noch vertritt. Warten wir`s ab.
"Jesus sagte eben nicht, ihr werdet eine ewige glückliche Zukunft auf dieser Erde haben, sondern, der Weltuntergang ist nahe!"
ahm, ok 2000undetwas Jahre ist "nahe". Nicht schlecht, somit waere er wohl auch noch "nahe" wenn er in 2000 Jahren statt findet. Sehr schlau.
(Im uebrigen hat das Jesus garnicht gesagt, ich war dabei.)
und weiter gehts:
"ich, auch ich, neige mittlerweile doch - nicht nur, aber zumindest gefühlsmäßíg - stark zu letzterem, ...bla"
Das ist das Problem mit den Religionies. Sorry. Aber die (haha) "Freude" ueber eine zu Ende gehende Welt (IMMER einhergehend mit der Sicherheit Sie/Er selbst wird natuerlich bei diesem Prozess der Zerstoerung gerettet werden) ist IMMER staerker als das Mitleid mit jenen die dann theoretisch zuerueckbleiben wuerden.
Ich hab mehr Ahnung von Jesus als jeder Pfafffe, und vermutlich die meisten Menschen die sich nicht zuviele Gedanken um diesen "Gott" machen, sondern ihn (.._sie_es_wasauchimmer_sowieso_immer_da ) einfach Leben.
In ihren Worten: Gott bewahre uns vor den Religionies!
(Haette ueberhaupt keine Problem wenn ihr wie so manche von Euch glaub von einem Raumschiff abgeholt werdet, und ich wuerde mich fuer uns, aber AUCH FUER SIE (und das schwoere ich, hab ja Freunde die religioeus sind) freuen.
Good luck anyway!
"Jesus sagte eben nicht, ihr werdet eine ewige glückliche Zukunft auf dieser Erde haben, sondern, der Weltuntergang ist nahe!"
ahm, ok 2000undetwas Jahre ist "nahe". Nicht schlecht, somit waere er wohl auch noch "nahe" wenn er in 2000 Jahren statt findet. Sehr schlau.
(Im uebrigen hat das Jesus garnicht gesagt, ich war dabei.)
und weiter gehts:
"ich, auch ich, neige mittlerweile doch - nicht nur, aber zumindest gefühlsmäßíg - stark zu letzterem, ...bla"
Das ist das Problem mit den Religionies. Sorry. Aber die (haha) "Freude" ueber eine zu Ende gehende Welt (IMMER einhergehend mit der Sicherheit Sie/Er selbst wird natuerlich bei diesem Prozess der Zerstoerung gerettet werden) ist IMMER staerker als das Mitleid mit jenen die dann theoretisch zuerueckbleiben wuerden.
Ich hab mehr Ahnung von Jesus als jeder Pfafffe, und vermutlich die meisten Menschen die sich nicht zuviele Gedanken um diesen "Gott" machen, sondern ihn (.._sie_es_wasauchimmer_sowieso_immer_da ) einfach Leben.
In ihren Worten: Gott bewahre uns vor den Religionies!
(Haette ueberhaupt keine Problem wenn ihr wie so manche von Euch glaub von einem Raumschiff abgeholt werdet, und ich wuerde mich fuer uns, aber AUCH FUER SIE (und das schwoere ich, hab ja Freunde die religioeus sind) freuen.
Good luck anyway!
Das hat mit christlich gar nichts zu tun.
Nicht mal mit Kreation.
Es folgt nur einem sattsam bekannten Monolog von Kritik
an Systemen, die man meint mit Molonogen zu verstehen.
Evolution zum Dogmatismus verkommen ?
Sollte es war sein formuliere ich folgende Kritik.
Es soll ein hoher Wissenschaftler entlassen worden sein,
weil er gefordert hat Lehren den Kreationismus an Schulen zu diskutieren.
Sollte dies der Fall sein,
erweist sich der Evolutionusmus als eiserne Klammer
die den Wissenschaftsbetrieb im Griff hat.
(Viele Wissenschaftler scheinen lieber die Klappe zu halten, als ihrer wirtschaftlichen Grundlagen beraubt zu werden.)
Denn es ist die Diskussion, die Falsifikation,
die das Wesen der Wissenschaft ausmacht.
Nur innerhalb einer Erforschung ist Valsifikation,
ein Mittel sich wissenschaftlier Thesen zu erarbeiten.
Also ist der Wissenschaftsbetrieb päpstlicher als der Papst
der jeden ausgrenzt und seiner wirtschaftlichen Grundlagen beraubt,
der einem Mainstream-Weltbild entgegen steht.
Hatten wir nicht in der multikulti-Diskussion gelernt,
dass man gleiche Fakten ganz unterschiedlich beurteilen kann?
Und das Messung, Ausgrabung
je nach Vorgaben unterschiedlich beurteilt werden - müssen ?
Wir heben Gesetze nach Belieben auf,
die wir notfalls auch mit der eigenen Armee anderen aufzwingen.
Was haben wir am Hindukusch verlohren,
wenn uns der Islam Scheiß egal ist und nur als kulturell-religiös interessiert,
wenn überhaupt.
Ich wünschte, es würde mehr solcher überragender Beiträge in den allgemeinen Medien geben. Was liest man nicht alles an Mißinterpretationen der Evolution - hier wird sehr klar und allgemeinverständlich mit vielen aufgeräumt, ohne zu sehr zu vereinfachen. Es wäre schön, wenn wichtige Fragen, etwa ob und wie die Evolution der Menschheit beeinflusst werden sollte, auf breiterer Basis in unserer Gesellschaft diskutiert werden könnten. Dieser Artikel leistet einen schönen Beitrag für die dazu nötige Grundbildung.
Etwa taucht in vielen Diskussionen das Kriterium der Natürlichkeit auf: meist wertend, im Sinne von "natürlich ist besser". Ich finde es sehr interessant darüber nachzudenken, in welchem Maße die Errungenschaften der Zivilisation, insbesondere auch die der Menschenwürde, ein Durchbrechen dieser Natürlichkeit darstellen.
Mit diesem Wissen lassen sich vielleicht auch echte ethische Entscheidungen treffen, anstatt sie in die Hände der üblichen Experten zu geben: der Kirche und ihrer Berufung auf die unantastbare Schöpfung, oder selbsternannt ökologisch denkender Menschen, die im selben Sinne alles Unnatürliche verteufeln.
So sehen wissenschaftliche Machbarkeits-Visionen aus. Das Grunddiktum dabei: Wir müssen überleben, wir müssen ewig existieren. Dabei sterben viele Menschen scheinbar freiwillig aus, gerade in den entwickelten Ländern.
Wenn schon muss man sich, zumindest auch, oder zunächst, hier fragen, ob nicht vielleicht doch aufgrund der neuen Existenzsituation, mit einer Vielzahl von Menschen und Anforderungen, mit einer Verschmutzung der Umwelt, mit einer massiven gegenseitigen Bedrohung, von den bald 8 Mrd. Menschen nicht ein paar (Tausend) überleben werden, die an diese Bedingungen besonders angepasst sind, Menschen vielleicht, die kein besonderes Erinnerungs- und Kombinationsvermögen bzw. Denkvermögen haben, die sozusagen nicht bemerken, was so schon alle passiert ist, die aber dennoch halbwegs sich selbst versorgen können, ohne die Umwelt weiter zu schädigen. Dann müssten diese Menschen zudem wohl auch noch wenig fertil sein, da sie selbst keine Verhütungsmittel herstellen können. Oder sollte man solche Menschen, resistent auch noch gegenüber diversen Umweltgiften, auch noch züchten?
Ich denke, wir sind eher so gestrickt, dass wir auch ganz gut aufgeben, von dieser Welt lassen können. Sie war schon auch sehr schön und interessant, nur waren wir halt nicht angelegt, einen befriedigenden Weg zur Dauerexistenz zu finden. Man muss hier ja auch feststellen, dass wir nicht die erste Art sind, die ausstirbt bzw. aussterben würde - auch das wäre eine wissenschaftliche Herangehensweise unter Beachtung evolutionärer Aspekte. Wir haben unsere Umwelt, unsere Lebensbedingungen so gestaltet, hatte dazu aber auch keine wirkliche Alternative, dass sie am Ende unmenschlich geworden sind, weshalb wir uns zurückgezogen haben, verabschieden mussten. Dies haben wir aufgrund des großen, uns sehr wichtigen, innerartlichen Zusammenhaltes komplett getan.
So sehen wissenschaftliche Machbarkeits-Visionen aus. Das Grunddiktum dabei: Wir müssen überleben, wir müssen ewig existieren. Dabei sterben viele Menschen scheinbar freiwillig aus, gerade in den entwickelten Ländern.
Wenn schon muss man sich, zumindest auch, oder zunächst, hier fragen, ob nicht vielleicht doch aufgrund der neuen Existenzsituation, mit einer Vielzahl von Menschen und Anforderungen, mit einer Verschmutzung der Umwelt, mit einer massiven gegenseitigen Bedrohung, von den bald 8 Mrd. Menschen nicht ein paar (Tausend) überleben werden, die an diese Bedingungen besonders angepasst sind, Menschen vielleicht, die kein besonderes Erinnerungs- und Kombinationsvermögen bzw. Denkvermögen haben, die sozusagen nicht bemerken, was so schon alle passiert ist, die aber dennoch halbwegs sich selbst versorgen können, ohne die Umwelt weiter zu schädigen. Dann müssten diese Menschen zudem wohl auch noch wenig fertil sein, da sie selbst keine Verhütungsmittel herstellen können. Oder sollte man solche Menschen, resistent auch noch gegenüber diversen Umweltgiften, auch noch züchten?
Ich denke, wir sind eher so gestrickt, dass wir auch ganz gut aufgeben, von dieser Welt lassen können. Sie war schon auch sehr schön und interessant, nur waren wir halt nicht angelegt, einen befriedigenden Weg zur Dauerexistenz zu finden. Man muss hier ja auch feststellen, dass wir nicht die erste Art sind, die ausstirbt bzw. aussterben würde - auch das wäre eine wissenschaftliche Herangehensweise unter Beachtung evolutionärer Aspekte. Wir haben unsere Umwelt, unsere Lebensbedingungen so gestaltet, hatte dazu aber auch keine wirkliche Alternative, dass sie am Ende unmenschlich geworden sind, weshalb wir uns zurückgezogen haben, verabschieden mussten. Dies haben wir aufgrund des großen, uns sehr wichtigen, innerartlichen Zusammenhaltes komplett getan.
Evolutionismus unglaubwürdig IN SICH
Denn WIE sie ihre öffentliche Macht unversämt einsetzt
und alle ruiniert die sich eine offene Diskussion wünschen,
ist ein Zeichen, dass der Evolution ein verschämtes ist, in der Lehre kraftlos.
Der massive mediale Sturm von Messwerten und Fakten,
bei Ausschluss jeder gefährlichen Gegnerschaft (zu denen Primitiv-Kreationsmus nicht gehört, denn der wird massiv in die Öffentlichkeit gebracht)
zeigt an, das die Fassade nicht nur dünn ist,
sondern unter der Oberfläche verlogen.
Sie scheuen die Falsifikation wie der Teufel das Weihwasser.
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