Einige wackere Recken aus dem Heldengeschlecht der FPÖ brachen auf, des Propheten Mohammed Streitscharen aus Köln zu vertreiben, und bestiegen dazu nach alter Sitte ein Schiff. Allein, den mutigen Mannen wurde es verwehrt, an den Gestaden des Rheins anzulegen. Rasch aber wich der Groll darob einem angenehmen Gefühl seltsamer historischer Angebundenheit. Während also der Nachen scheinbar ziellos auf dem Strom trieb, vermeinte Johann Gudenus zuerst leise, doch dann immer lauter anschwellende Klänge aus Rheingold zu vernehmen. Ehe er noch drei Trinkhörner mit Kölsch geleert hatte, erschien die holde Maid Dagmar, inzwischen zu Floßhilde erblüht, in der Ahnen Tracht am Sonnendeck der Heldenfähre. Sie schmetterte aus voller Kehle Nur wer der Minne Macht entsagt… und stürzte sich walkürenmutig in die kalten, von Abwasser verseuchten Fluten des Schicksalsstroms der germanischen Stämme. Ihr hehres Ziel war es, den Ring des Nibelungen zu bergen, ehe es dem hinterlistigen Moslem gelingen konnte, daraus einen Halbmond zu schmieden. Auch Harald aus dem fernen Wien am Nibelungenstrom wappnete seine Wehr. Doch vergebens, das Schiff mit den tapferen Recken ward nie mehr gesehen. Nur in einsamen Nebelnächten vermeint der Wanderer Gesänge aus den Fluten zu vernehmen. Asylbetrug heißt Heimatflug, verheißen die Rheintöchter, in deren Synkopen sich das schmerzerfüllte Seufzen von Richard Wagner mischt. Denn ewig währt die Wacht am Rhein.