US-Wahlkampf Wert oder Mehrwert

Der Kapitalismus macht den Amerikanern Angst - aber ein linker Schwarzer wie Barack Obama ist ihnen auch unheimlich. Wird die Wirtschaftskrise oder der Kulturkampf die Wahl entscheiden?

Sind die Amerikaner bereit, einen schwarzen und linken Präsidenten zu wählen?

Sind die Amerikaner bereit, einen schwarzen und linken Präsidenten zu wählen?

Am Rande der maroden Industriestadt Cleveland, im US-Bundesstaat Ohio, sitzt Kurt Black vor einem Berg unbezahlter Rechnungen und versteht die Welt nicht mehr. Kaum riefen bankrotte Finanzinstitute um Hilfe, sagt er, mache die Regierung sofort eine Billion Dollar locker. Doch für kleine Leute und ihre Geldnot habe sie schon seit Jahren keinen Cent mehr übrig. Der Fernseher läuft, und Black nickt zustimmend, als er hört, was die Demokraten im Kongress in Washington verlangen: nicht einfach einen Rettungsplan, sondern zwei – einen für Wall Street und einen für »Main Street«, für normale Leute wie ihn. »Die Angst um die Wirtschaft wird die Wahl am 4. November entscheiden«, meint Kurt Black, der als Zeitungsausträger, Tierwärter und Blumengießer arbeitet, um den Lebensunterhalt für seine Familie zusammenzubekommen.

Knapp 600 Kilometer weiter östlich, in Lancaster County, Pennsylvania, steht Jakob E. in seinem Kuhstall, und auch er versteht die Welt nicht mehr. Ein liberaler Großstadtmensch, der das Recht auf Abtreibung und Homo-Ehe befürwortet und auf Hawaii und in Indonesien aufgewachsen ist, will Präsident von Amerika werden. Ist das nicht furchterregend? »Die Angst vor dem kulturellen Verfall muss die Wahl entscheiden«, sagt der Mann mit dem roten Bart, der weiten schwarzen Hose und dem breiten Strohhut. Jakob E., der seinen Nachnamen aus religiösen Gründen nicht gedruckt sehen möchte, gehört der christlichen Gemeinschaft der Amischen an und ernährt seine Frau und seine sieben Kinder als Milchbauer. Aus Begeisterung für Sarah Palin, die republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin, wird Jakob E. zum ersten Mal in seinem Leben wählen gehen. Die Gouverneurin aus Alaska ist eine Politikerin nach seinem Geschmack: aufgewachsen in einer dörflichen Umgebung, gottesfürchtig, fünf Kinder, gegen Abtreibung und Stammzellforschung, gegen hohe Steuern und einen Staat, der sich überall einmischt.

Keine 50 Tage sind es mehr bis zur Wahl am 4. November – und überraschend hat der Wahlkampf sich gedreht. Standen bisher der Wunsch nach Wandel und die Angst vor Veränderung gegeneinander, haben die Nominierung von Sarah Palin und die Krise der Wall Street einen neuen Gegensatz in den Mittelpunkt gerückt: Entscheidet das Wirtschaftsthema das Rennen oder der Kulturkampf? Werden die Leute, zumal die Arbeiter und die untere Mittelschicht, nach ihren ökonomischen Interessen wählen oder nach ihrer Position in den Wert- und Weltanschauungskonflikten um Lebensschutz, Waffenbesitz und Familienpolitik? Je ökonomischer die Agenda, desto besser für die Linke, je kultureller, desto mehr profitiert die Rechte.

In wirtschaftlicher Bedrängnis wenden sich Amerikas Wähler tendenziell den Demokraten zu, mit ihnen verbindet sich im kollektiven Gedächtnis der Nation die Erinnerung an gute Zeiten. In den dreißiger Jahren half Franklin D. Roosevelt dem Land aus der Großen Depression heraus, in den neunziger Jahren präsidierte Bill Clinton über fast acht Jahre des Wohlstands. Der Super-GAU an der Wall Street spricht daher (ebenso wie die Unbeliebtheit von George W. Bush und der Überdruss an einer langen Phase republikanischer Vorherrschaft) für einen Sieg des demokratischen Präsidentschaftskandidaten. Nach Wochen des Patts oder des Rückstands liegt Barack Obama in den Umfragen tatsächlich wieder mit vier, fünf Prozentpunkten vor John McCain.

Mit einem wie Bill Clinton hätten die Demokraten schon gewonnen

Ausgemacht ist allerdings nichts. Auch Kurt Black aus Cleveland hat sich noch nicht entschieden. Sein Kopf sagt ihm, er müsse die Demokraten wählen, im Bauch sieht es etwas anders aus. Sarah Palin sei ein bodenständiger Mensch wie er, meint Black, und John McCain habe tapfer im Krieg gekämpft. Obama dagegen – wisse dieser smarte Harvard-Schüler überhaupt, was Not bedeute?

W äre jetzt einer wie Bill Clinton Kandidat, die Demokraten hätten die Wahl wahrscheinlich schon gewonnen. Doch beiden Präsidentschaftsbewerbern des Jahres 2008 fehlt die Gouverneurserfahrung, die Clinton hatte, und von Wirtschaft verstehen sie wenig – John McCain hat es unvorsichtigerweise sogar einmal zugegeben. Vor wenigen Tagen noch hat er behauptet, die Fundamente der amerikanischen Wirtschaft seien gesund. Als Senator war er mitverantwortlich für ein Deregulierungsgesetz, das die sichernden Grenzzäune zwischen Banken, Versicherungen und Investmentfirmen eingerissen hat. Heute plötzlich gibt er sich bisweilen linker als die Demokraten und fordert eine straffe Kontrolle der Geldinstitute und kurzen Prozess mit den leichtsinnigen Herrschern von der Wall Street.

Auch Obama ist höchstens ein angelernter Wirtschaftsexperte. Nicht auf ökonomische Kompetenz im Clintonschen Sinne wollte er seinen Wahlsieg gründen, sondern auf seine kompromisslose Gegnerschaft zum inzwischen allgemein verhassten Irakkrieg. Erst im harten Zweikampf mit Hillary Clinton, der Patronin der weißen unteren Mittelschicht, hat der schicke Kandidat die Geldsorgen der kleinen Leute als überragend wichtiges Thema entdeckt. Wie niemand sonst hat Hillary Clinton allerdings auch den »kulturellen« Zweifel an Obama als elitärem linksliberalen Schönredner gesät. Auf diese Angriffsfläche zielen McCain und Palin – und werden immer mehr darauf zielen, sollten sie in der Wählergunst weiter zurückfallen.

Die erhoffte Beute dieser Strategie sind Wähler wie Kurt Black. Wie Millionen Amerikaner führt er einen täglichen Überlebenskampf. Die Hypothekenlast drückt, oft weiß er nicht, wie er die nächste Tankfüllung bezahlen soll. Von zwei bis sechs Uhr früh verteilt er Zeitungen, siebenmal die Woche, danach arbeitet er bis um vier Uhr nachmittags in einem Tierheim. Vor dem Schlafengehen gießt er noch gemeinsam mit seinem Sohn Adam die Blumenbeete der Gemeinde, um das Studiengeld für die katholische Schule aufzubringen. Seit vergangener Woche fürchtet er weiteres Unheil. Die Zeitung, gebeutelt von der neuen Finanzkrise, wird vielleicht den Lohn fürs Austragen weiter drücken – und das Tierheim hängt am Tropf privater Spenden, die spärlicher einzutreffen drohen. Kurts Ehefrau Carol kann nicht dazuverdienen, sie wurde schon viermal am Rücken operiert und leidet unter großen Schmerzen. Die sechs Medikamente, die sie nehmen muss, kosten 500 Dollar im Monat.

Fragt man die Blacks danach, was ihnen politisch wichtig sei, antworten sie wie hundertfünfzigprozentige Demokraten: eine bessere Krankenversicherung, eine solide Altersversorgung, bezahlbare Hypotheken, billigeres Benzin – und »die Sicherheit, dass man mit seiner Hände Arbeit die Familie ernähren kann«. Fragt man sie aber, wen sie wählen wollten, zögern sie. Irgendwie ist ihnen Barack Obama fremd geblieben. Der schwarze Juraprofessor und Buchautor spricht nicht wirklich ihre Sprache, er stammt aus einer Welt, die ihnen fern ist und sie eher beängstigt, wo die Kinder teure Privatschulen besuchen und die liberalen Eltern Latte macchiato trinken.

Es ist dieses Misstrauen, auf das man auch in Lancaster County stößt, nur ist es hier stärker und drastischer. Wenn der Milchbauer Jakob E. über die Bedrohungen Amerikas spricht, zeigt er aus seinem Kuhstall nach Westen. Dort, hinter den weiten Korn- und Tabakfeldern, liegt die Stadt Lancaster. Die einst betuliche Provinzgemeinde hat sich in den vergangenen Jahren rasant gewandelt und ausgebreitet. Fast alle größeren Industriebetriebe haben Konkurs gemacht, ihre Fabrikhallen wichen neuen Universitätsgebäuden und einem modernen Krankenhaus. Die Altstadt wurde saniert, Kulturstätten und ein Kongresszentrum entstehen. Es gibt sogar einen Schwulentreff. Neue Leute sind in die Stadtmitte gezogen, darunter Großstädter aus Boston, New York und Kalifornien. Jeder zweite Einwohner ist heute ein Latino oder Afroamerikaner.

Seit einigen Jahren wird das kleine bunte Lancaster von den Demokraten regiert, und bei den Vorwahlen stimmten die Leute mit großer Mehrheit für Barack Obama. Ganz anders der Landkreis drumherum. Lancaster County ist, was es immer war: fast ausschließlich weiß, sehr religiös – und sehr konservativ. In Scharen strömten dort neulich die Bürger zu einem Auftritt von John McCain und Sarah Palin. Die Gouverneurin aus Alaska hat es den Leuten hier besonders angetan. Sie suchen gerade nicht das Neue, die Veränderung, als deren Anwalt und Verkörperung Barack Obama auftritt. Die Bürger von Lancaster County wollen die Zeit anhalten, womöglich sogar zurückdrehen. Sie sehen sich in einem Kulturkampf, und in diesem Kulturkampf steht Kurt Black, der Arbeiter mit den drei Jobs, dem frommen Milchbauern Jakob E. gar nicht so fern. Das ist die Chance der Republikaner, die als bloße Partei der reichen Leute nie mehrheitsfähig wären.

Die Weißen werden weniger – und wehren sich

Modell Obama gegen Modell Palin/McCain: Weiter könnten die Kulturen nicht auseinanderklaffen. Zu republikanischen Wahlveranstaltungen kommen derzeit fast nur Weiße, auf dem Parteitag der Republikaner in Minneapolis waren von 2400 Delegierten gerade einmal 36 schwarz, ein historischer Tiefstand. Vollkommen anders dagegen das Bild der Demokraten in Denver. Jeder vierte Delegierte ein Afroamerikaner, jeder zweite eine Frau und viele Latinos. Auf der Bühne sangen, statt knödelnder Country-Sänger, Rockstar Sheryl Crow und Rapper John Legend. Bevölkerungsforscher sagen, in den nächsten zwanzig Jahren würden die weißen Amerikaner in der Minderheit sein und ihre Werte weiter erodieren. Doch es scheint, als wollten sich die Aussterbenden dagegen noch einmal mit aller Macht aufbäumen. Womöglich ist Barack Obama, wie Hillary Clinton ihn einst schlechtzumachen suchte, tatsächlich erst der passende Kandidat für das Jahr 2016.

Die Amerikaner, sagt der Politologe und Wahlforscher Alexander Lamis, wählten nicht Parteiprogramme, sondern Personen. In der Wahlkabine würden sich fast alle die Frage stellen: »Können wir X oder Y trauen, ist er okay und einer von uns?« Der Milchbauer Jakob E. hat sich bereits auf McCain festgelegt. Der Arbeiter Kurt Black aus Cleveland schwankt noch. Wenn Obama ihn und seinesgleichen nicht gewinnen kann, ist die Wahl für den Demokraten verloren. Aber wenn die Kurt Blacks diesmal demokratisch wählen, wird Barack Obama der nächste Präsident der Vereinigten Staaten.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

 
Leser-Kommentare
    • colca
    • 26.09.2008 um 13:56 Uhr

    Tja, wenn die Kurt Blacks der USA nicht begreifen wollen, dass Militarismus, religiöse Engstirnigkeit und Provinzialität nicht satt machen und dass sie ihren zynischen Eliten nur als pflegeleichte Verbraucher und von Zeit zu Zeit als Kanonenfutter etwas bedeuten - dann müssen sie eben weiter leiden. Und noch viel mehr.
    Vielleicht wächst ja dann irgendwann die Einsicht, dass ihr Land an Haupt und Gliedern krank ist.
    Aber vermutlich muss erst alles noch viel schlimmer kommen, bevor es besser wird. Kein Land der Welt kann ungestraft dauerhaft über seine Verhältnisse leben.

    Vielleicht sollten die Amis mal mit Sparen anfangen, z.B. beim Militär.

    Ansonsten ein guter, informativer Artikel - durchaus nicht selbstverständlich bei der ZEIT.

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    Auch wenn Sarah Palin die ländliche Bevölkerung vielleicht besser versteht, bedeutet dies noch lang nicht Besserung der Verhältnisse. Die Vorstellung das Frau Palin, bis an die Zähne bewaffnet, in Washington einmaschiert und dort mal richtig aufräumt, stammt glaube ich aus Hollywood. Das Bild vom Kanonenfutter ist zutreffend.

    Qualität ist durch nichts zu ersetzen. Und die liegt eindeutig bei Obama

    Auch wenn Sarah Palin die ländliche Bevölkerung vielleicht besser versteht, bedeutet dies noch lang nicht Besserung der Verhältnisse. Die Vorstellung das Frau Palin, bis an die Zähne bewaffnet, in Washington einmaschiert und dort mal richtig aufräumt, stammt glaube ich aus Hollywood. Das Bild vom Kanonenfutter ist zutreffend.

    Qualität ist durch nichts zu ersetzen. Und die liegt eindeutig bei Obama

  1. Auch wenn Sarah Palin die ländliche Bevölkerung vielleicht besser versteht, bedeutet dies noch lang nicht Besserung der Verhältnisse. Die Vorstellung das Frau Palin, bis an die Zähne bewaffnet, in Washington einmaschiert und dort mal richtig aufräumt, stammt glaube ich aus Hollywood. Das Bild vom Kanonenfutter ist zutreffend.

    Qualität ist durch nichts zu ersetzen. Und die liegt eindeutig bei Obama

    Antwort auf "Lernen unter Schmerzen"
  2. Wir haben es geahnt, im Kern denken die Republikaner bolschewistisch.
    Der "Arbeiter" soll den Staat regieren, er selbst, nicht irgendsoein studiertes Bürgesöhnchen, das ihn "repräsentiert": Man braucht Fleisch vom eigenen Fleisch, keine Koinzidenz der Interessen.

    Lenin hat es mit einem berühmt gewordenen Zitat auf den Punkt gebracht: Im Kommunismus werde alles so offensichtlich und transparent geregelt sein, daß "jede Köchin den Staat regieren" könne.

    Genau der gleiche Wunsch ist es, der Sandra Palin in den Augen der Amerikaner so populär macht. In ihrem Herzen sind die Amerikaner zutiefst anti-parlamentarisch eingestellt, sie häten gerne eine Art Räte-Republik mit imperativen Mandaten und Volksabstimmungen.

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    • LB
    • 26.09.2008 um 15:28 Uhr

    Sie haben die Gemeinsamkeiten ganz gut erkannt und zusammengefasst. Dass liegt meiner Meinung nach aber nicht daran, dass die Republikaner "im Kern Bolschewisten" sind, sondern dass sie wie viele rechtskonservative Strömungen in aller Welt u.a. auch stark anti-intellektuell geprägt sind und dass gerade die US-Amerikaner sehr stark auf so eine Prägung ansprechen.

    Leider ist dies aber auch ein Merkmal mancher linker Ideologien gewesen, insbesondere des Bolschewismus (ganz besonders unter Stalin, wo der Anti-Intellektualismus geradezu antisemitische Züge annahm) und des Lehrerschaft und Stadtbürgertum vernichtenden Maoismus und Ablegern wie den Roten Khmer. Das Ganze hatte dann mit Freiheit und Gleichheit nur noch wenig zu tun, sondern war nur noch ein Kampf gegen alles, was den Horizont des "kleinen Mannes", den man ja angeblich vertrat, überstieg.

    MfG aus dem Pott
    LB

    • LB
    • 26.09.2008 um 15:28 Uhr

    Sie haben die Gemeinsamkeiten ganz gut erkannt und zusammengefasst. Dass liegt meiner Meinung nach aber nicht daran, dass die Republikaner "im Kern Bolschewisten" sind, sondern dass sie wie viele rechtskonservative Strömungen in aller Welt u.a. auch stark anti-intellektuell geprägt sind und dass gerade die US-Amerikaner sehr stark auf so eine Prägung ansprechen.

    Leider ist dies aber auch ein Merkmal mancher linker Ideologien gewesen, insbesondere des Bolschewismus (ganz besonders unter Stalin, wo der Anti-Intellektualismus geradezu antisemitische Züge annahm) und des Lehrerschaft und Stadtbürgertum vernichtenden Maoismus und Ablegern wie den Roten Khmer. Das Ganze hatte dann mit Freiheit und Gleichheit nur noch wenig zu tun, sondern war nur noch ein Kampf gegen alles, was den Horizont des "kleinen Mannes", den man ja angeblich vertrat, überstieg.

    MfG aus dem Pott
    LB

    • LB
    • 26.09.2008 um 15:28 Uhr

    Sie haben die Gemeinsamkeiten ganz gut erkannt und zusammengefasst. Dass liegt meiner Meinung nach aber nicht daran, dass die Republikaner "im Kern Bolschewisten" sind, sondern dass sie wie viele rechtskonservative Strömungen in aller Welt u.a. auch stark anti-intellektuell geprägt sind und dass gerade die US-Amerikaner sehr stark auf so eine Prägung ansprechen.

    Leider ist dies aber auch ein Merkmal mancher linker Ideologien gewesen, insbesondere des Bolschewismus (ganz besonders unter Stalin, wo der Anti-Intellektualismus geradezu antisemitische Züge annahm) und des Lehrerschaft und Stadtbürgertum vernichtenden Maoismus und Ablegern wie den Roten Khmer. Das Ganze hatte dann mit Freiheit und Gleichheit nur noch wenig zu tun, sondern war nur noch ein Kampf gegen alles, was den Horizont des "kleinen Mannes", den man ja angeblich vertrat, überstieg.

    MfG aus dem Pott
    LB

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