Frauen Der Fluch der NervensägenOh!

Frauen, die etwas wollen und können, werden gerne als "anstrengend" abgestempelt. Warum machen Männer wie Frauen bei diesem ewigen Spiel immer noch mit?

Von Susanne Gaschke Fotos Oliver Mark

Oh! Aber ist die nicht ziemlich nervig? Dieser Satz ist ein Killer. Er tötet fast immer, und es lässt sich nur schätzen, in wie vielen Berufungskommissionen, Vorstandssitzungen und Parteigremien mit ihm schon verhindert wurde, dass eine Frau einen begehrten Posten bekam.

Nun ist es ja nicht so, dass wir in unserem Berufsleben nicht auch gelegentlich auf schwierige, launische, autoritäre oder teamunfähige Männer stießen, häufig sogar in Führungspositionen. Aber nervig sind die nicht. No, sir! Nervig ist als Attribut für Frauen reserviert – und wenn man auf den folgenen Seiten unsere Galerie von Frauen betrachtet, die allesamt schon dem öffentlichen Vorwurf ausgesetzt waren, anstrengend, schwierig, zickig, verbissen oder eben nervig zu sein, kann man auf den Gedanken kommen, dass überhaupt keine Frau in exponierter Stellung jemals normal, fähig und nett ist. (Naheliegenderweise finden sich unter den Stigmatisierten mehr Politikerinnen und Kulturschaffende als weibliche Wirtschaftsbosse, denn die gibt es kaum in Deutschland.)

Was verbirgt sich hinter dem abqualifizierenden kleinen Wort? Im Kern der Vorwurf, dem weiblichen Rollenbild nicht zu entsprechen. Das hat sich, trotz aller Emanzipationsgewinne, aller Bildungserfolge und Karriereleistungen der vergangenen Jahrzehnte, nicht wirklich verändert und wird auch von den meisten Frauen kaum infrage gestellt. Kein Wunder: Das vornehmlich von Männern verteilte Etikett "Nervensäge" ist auch eine Warnung an die anderen Frauen: Wenn ihr euch nicht rollenkonform verhaltet, habt ihr mit Missachtung zu rechnen! Die Mehrheit entscheidet sich in dieser Lage gegen Frauensolidarität.

Und die Männer? Was ist mit den modernen Männern, die sich jederzeit zur Sache der Gleichberechtigung bekennen würden? Sie zeigen die klassische "verbale Aufgeschlossenheit bei gleichzeitiger Verhaltensstarre", die der Soziologe Ulrich Beck beschreibt: Der Reflex – Etiketten aufkleben – ist im Zweifelsfall schneller da als jede Reflexion. Ganz abgesehen davon, dass viele Männer insgeheim natürlich froh sind, sich der neuen, stressigen Konkurrenz durch hoch qualifizierte Frauen mit einem Trick erwehren zu können.

Und so finden wir uns in einem kuriosen Widerspruch: Alle Zeichen der Frauen- und Familienpolitik stehen auf Förderung, "Karriere" wird von Frauen geradezu erwartet – aber die Mechanismen und Verhaltensweisen, die dafür zumindest in einem gewissen Umfang nötig sind (Ehrgeiz, Durchsetzungsfähigkeit, Härte, geistige Unabhängigkeit), verletzen den normativen Begriff von Weiblichkeit. Die emanzipatorische Hardware ist, wenn man so will, ständig modernisiert worden, die Software ist – von vorgestern.

Weiblichkeit bedeutet nämlich immer noch, im Sinne Simone de Beauvoirs, die Bezogenheit auf das männliche Geschlecht; bedeutet Schutzbedürftigkeit, Weichheit, Fürsorge; bedeutet sexuelle Konkurrenz der Frauen untereinander; bedeutet die Bereitschaft zur Arbeit am eigenen (schlanken! alterslosen!) Körper, der den Männern gefallen soll.

"Weiblichkeit erreicht man nur", schreibt die US-Publizistin Susan Brownmiller, "indem man Einschränkungen hinnimmt, seine eigene Meinung auf gewisse Themen beschränkt, sich für indirektes Vorgehen entscheidet, sich auf alle möglichen Dinge konzentriert und sich seinen Interessen nicht mit der Ausschließlichkeit widmet wie ein Mann sich seinen männlichen."

Jutta Ditfurth, die hoch intelligente, aber oft als "verbohrt", mitunter auch als "stalinistisch" gebrandmarkte Grünen-Frau der ersten Stunde, hat in einem Zeitungsgespräch einmal von einem Test zur Weiblichkeitserwartung berichtet, den sie gern mache: Er bestehe darin, ein männliches Gegenüber im Gespräch einfach nicht anzulächeln. Das löse regelmäßig große Irritationen aus – weil von Frauen ein konziliantes (unterwürfiges?) Lächeln erwartet wird. Ähnliches kann man erleben, wenn man durch eine vollgestopfte Fußgängerzone geht und Entgegenkommenden nicht ausweicht: Zu 99 Prozent kollidiert man dann mit Männern.

Nicht immer zu lächeln und nicht immer auszuweichen – das könnte, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne, das Programm sein, mit dem sich unsere Beispielfrauen das Etikett nervig eingehandelt haben. Und darüber hinaus gibt es natürlich ein breites Repertoire von antiweiblichem Verhalten. Die Todsünde hat in dieser Hinsicht vermutlich Hillary Clinton begangen. Gerade männliche Kommentatoren und Charismatikerfans wollen uns jetzt weismachen, sie sei an ihrem begnadeten demokratischen Konkurrenten gescheitert, aber eine feministische Interpretation sieht anders aus: Hillary stand immer im Verdacht, mehr zu können, vielleicht auch mehr zu wollen als ihr Gatte; derart unweibliche Überlegenheit musste den Mann ja in die Arme nicht so anstrengender Praktikantinnen treiben.

Zu clever – dieser Eindruck ist schwer zu kompensieren. "Denn egal, wie klug und kompetent eine Frau ist", schreibt die Publizistin Alice Schwarzer, "eine jede kann liquidiert werden, indem man ihr die 'Weiblichkeit' und damit das Begehrtwerden abspricht." Schwarzer selbst steht gegenwärtig in der Kritik, weil sie offenbar ihr Lebensprojekt, die Zeitschrift Emma, schlecht loslassen kann – jeder Unternehmenspatriarch fände dafür Verständnis.

Anstrengend werden Frauen anscheinend auch durch die allzu ausschließliche Konzentration auf eine Sache, durch Besessenheit. Das scheint in besonderem Maße für Grünen-Frauen zuzutreffen: Jutta Ditfurth, Petra Kelly, Claudia Roth. Letztere sagte sogar einmal, ihr Engagement für die Partei sei der Grund dafür, dass sie keine Kinder und nicht immer eine Beziehung habe. Beängstigend!

"Ein Hang nach Macht, Status, Geld oder unsterblichem Ruhm liegt nicht im Bereich weiblicher Werte, ist in hohem Maße unbescheiden und widerspricht dem Traum von der großen Liebe", schreibt Susan Brownmiller. Nicht nur das: Die Intensität, die Prinzipientreue der Frauen ließ natürlich auch den Pragmatismus prominenter männlicher Realos ein wenig – gewissenlos aussehen. Wenn Frauen derart konsequent sind, versaut das Männern irgendwie die bella figura. Die englische Schriftstellerin Virginia Woolf schrieb, die Frau sei ein Spiegel, um das Bild des Mannes in doppelter Größe wiederzugeben. Und der Mann möchte in diesem Vergrößerungsspiegel nicht unbedingt seine eigenen Unzulänglichkeiten sehen.

Gerade wenn es um politische Konsequenz, Moral, Kompromisslosigkeit geht, sind links stehende Frauen stärker etikettierungsgefährdet als konservative – gehört doch zum Linkssein immer ein gewisses Pathos, das bei Männern als heroisch, bei Frauen als kitschig bis hysterisch gedeutet wird. So bilden eher rechts stehende vermeintliche Nervensägen wie die Demoskopin Elisabeth Noelle-Neumann oder die Allzweckintellektuelle Gertrud Höhler eine Minderheit der Schlechtbehandelten.

Es geht aber nicht nur um Haltung, es geht auch um Verhalten: Ausgesprochen negativ kommt es an, wenn Frauen zu viel und zu schnell reden wie etwa die Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis. Über die ehemalige stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer sagte Franz Müntefering einmal, sie sei eine "mit Herz und Verstand – und mit Mund".

Einen doppelten Tabubruch begehen Schauspielerinnen wie Katja Riemann und Veronica Ferres, denen man in Bezug aufs Äußere die Weiblichkeit nicht absprechen würde: Aber beide neigen wohl dazu, Medienvertretern gegenüber stur zu sein und nicht alles mitzumachen. Und einem Mann, der auch noch Journalist ist, ein Interview zu verweigern, weil er, sagen wir: schlecht vorbereitet auftritt, das geht nun wirklich zu weit.

Besonders schlimmen Anfeindungen sah sich Andrea Nahles ausgesetzt, als sie 2006 gegen den Willen des Parteivorsitzenden Franz Müntefering als SPD-Generalsekretärin kandidierte – und der daraufhin wütend das Amt hinwarf. Am dicksten kam es von der Bild-Zeitung: Nahles stürze Deutschland in die Krise! Ein gemutmaßter Grund: Sie sei "unverheiratet" – ergo sexuell frustriert. Ein Klassiker des Weiblichkeitsterrors.

Interessant, dass Münteferings Trotzreaktion, die man durchaus für überzogen, geradezu hysterisch und damit fast für weiblich halten konnte, nie in dieser Weise thematisiert wurde. Für männliche Nervigkeit gibt es kein Wahrnehmungsraster, sie wird in Zielstrebigkeit umgedeutet. Da kann der Ex-BDI-Vorsitzende Hans-Olaf Henkel noch so stur seine wirtschaftsradikalen Thesen in Talkshows herunterleiern: keine Nervensäge – ein Kämpfer!

Und auch wenn der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber als Kanzlerkandidat womöglich vor allem an seinem Potenzial scheiterte, selbst den eigenen Parteifreunden auf die Nerven zu fallen, so war doch Penetranz nicht der meistgenannte Grund für die verlorene Bundestagswahl 2002. Ein exotischeres Beispiel: Frank Sinatra war eine Mimose, schon ein Schnupfen stürzte ihn in Verzweiflung – trotzdem bleibt er uns in Erinnerung als souveräner Bourbon-trinkender Superstar und Frauenheld, nicht als Heulsuse.

Andrea Nahles, die unverdrossen weitermacht, hat verstanden, dass es für Frauen einen Trost gibt: Wenn sie ganz oben sind, traut sich dann doch niemand, sie zu denunzieren. Oder hätte man je gehört, dass Angela Merkel nervig sei? No, sir! Sie ist machtbewusst.

Nervensägen? ZEIT-Autoren und ihre Plädoyers für 12 "anstrengende" Frauen

 
Leser-Kommentare
    • Lieps
    • 01.10.2008 um 20:25 Uhr

    Ein offenes Wort unter Männern !

    Camilla oder Alice Schwarzer. Bei allen Respekt vor durchaus vorhandenen intellektuellen Fähigkeiten. Ich frage Euch Männer: Möchtet Ihr diese -man verzeihe mir- "Mannweiber" wirklich geschenkt haben?
    Ist es nicht so, dass sich in diesem Falle doch so mancher in Verzicht üben würde? Natürlich klingt dieses sehr ungalant, aber lieber eine gut geformte Blondine im Bett, als einen launischen Drachen an der Seite, von dem man mittels Hundeleine durch die Gegend geführt wird.
    Von den aufgeführten Damen gefällt mir wenigstens die Ypsilanti gut. Nicht wegen des fremdländisch klingenden Namen, sondern, dass ich ihr zutraue, den abgefeimten Koch in Hessen vom Thron zu stoßen.
    Mich wundert nur, dass Frau Susanne Gaschke in ihrem ganz netten Beitrag vergessen hat darauf hinzuweisen, dass Frauen lieber in gemischten Teams
    arbeiten. Woran mag dieses wohl liegen?
    Die oft zitierten "Zickenkriege" unter Frauen gibt es doch wirklich. Gleichwohl verhalten sich Männer oftmals auch als sture Böcke. Gegenseitige Abneigungen halten in der Regel lebenslang, wenn auch vor Medien das Gegenteil behauptet wird.
    Eigentlich bin ich ein Gegner der Zuordnung bestimmter Eigenschaften auf Geschlechter. Beide nehmen sich im Prinzip nicht viel. Eine normale Ausgewogenheit muss allerdings vorhanden sein.
    Wo Klugheit herrscht, da fällt Gehorsam leicht. Ein gewisses "fairplay" ist dennoch bei allem Engagement unerlässlich. Zumindestens auf diesem Gebiet glaube ich , dass Frauen noch etwas von uns Männern lernen Können.

    Lieps

    • Rahab
    • 01.10.2008 um 20:28 Uhr

    dem was da in #1 steht was lernen? - was soll ich mit nem blondinen im bett? sein stroh zählen?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Anonym
    • 09.10.2008 um 13:43 Uhr

    und damit tatsächlich die "doofen Blondinenwitze eindrehen......."un wech....!!!

    • Anonym
    • 09.10.2008 um 13:43 Uhr

    und damit tatsächlich die "doofen Blondinenwitze eindrehen......."un wech....!!!

    • Anonym
    • 01.10.2008 um 22:09 Uhr

    Zunächst einmal sollte festgehalten werden, dass nicht der Mann für die Geschlechtertrennung verantwortlich ist. Das mag peinlich klingen, dennoch.
    Daraus haben sich zwei Pole herausgebildet, die sich mehr oder weniger gegenseitig bedingen und ergänzen, natürlich auch bekriegen.
    Das ist deswegen nötig zu erwähnen, weil es das- nur gegen das Weib gerichtete- Böse erst mal nicht gibt. Es mag das Böse geben, aber dann stehen Mann und Frau Seit an Seit diesem gegenüber:
    Warum wird ein allgemeiner geschlechterübergreifender Sachverhalt, von Frauen so erfahren, als würde die Macht über die Frau und die Welt, und insgeheim auch das Böse, die Willkür etc. dem Mann anheim gegeben sein?
    Lasst uns nicht die Rippe vergessen. Zeichen und Ausdruck... ja wofür?
    Dass die Frau, dem Mann Untertan sein soll? Oder (und man sollte sich hüten solche Sätze der Bibel einfach nur von einer Seite zu lesen) oder geht es weniger um dieses "soll", als vielmehr um eine Beschreibung des vorgefundenen?
    Ja da zittern die Balken, und die Frauen werden zu Furien. Aber was heißt das? Wäre es nicht wohltuend für Frauen, zu erkennen, dass anscheinend ein Mannbild in ihnen vorherrscht, um welches sie ringen und sie eine Lösung suchen, und dass diese Erfahrung einen Ausdruck gesucht und gefunden hat?
    Ist es nicht ein Ausdruck auch dafür, dass dem Manne etwas genommen worden ist, was er zum Leben braucht? Sind Frauen nicht gerade der Rippe wegen, dem Manne in mancherlei Hinsicht überlegen... ?
    Ja, dann kommt das Wort der Erziehung, über tausend von Jahren haben wir Männer die Frauen das Seiuntertan-Gefühl eingetrichtert. Soweit ich weiß erizehen mehr die Frauen, aber das nur nebenbei. Wichtiger ist: Es gibt Söhne, die von ihren Müttern seelisch und körperlich misshandelt wurden. Ich habe noch nie gehört, dass die Mütter, das Weibliche, die Frauen verantwortlich gemacht werden.
    Darum die Frage: Warum muß das konkret erfahrene Leid der Frauen immer im Allgemeinen und Kollektiven erklärt werden?
    Im übrigen sollte auch klargestellt werden, dass nicht immer die Frauen die intelligenten und hochqualifizierten sind. Derer gibt es viele, Frauen und Männer. (Für meine Eitelkeit)

    Ich denke dieser Artikel zeigt die mangelnde Fähigkeit nach den tieferen Wahrheiten zu suchen. Er bleibt stehen, genau dort, wo die Selbstgefälligkeit am größten, die Eigenverantwortung am geringsten und die Lösung am bequemsten ist. Dieser Artikel kämpft nicht gegen Männer, hier Kämpft die triebhafte Natur um eine völlige Entfesselung. Hier werden ohne nur mit der Wimper zu zucken kollektiv das Männliche angegriffen für Lebensziele, die dem Ego mehr dienen, als der Befreiung von geknechteten Seelen. Jeder Mann, jeder Junge, jedes Mädchen und jede Frau, die sich emanzipieren mußte(!), weiß um die Schmerzen, die Kräfte bei Tabuüberschreitungen, und können dies nur dann erreichen, wenn sie solche leichtfertigen verzogenen Gedanken entlarven, um selbst wieder das Steuer in die Hand zu nehmen. Dies sind dann diejenigen, die nach solch einer Höllenfahrt, froh sind, erst mal wieder in Ruhe leben zu können. Karriere kommt da ziemlich spät in der Rangliste.
    Der Artikel handelt nicht von Emanzipation. Er zeigt die Skrupellosigkeit sophistischer Argumente, von Menschen, die nie aus Ägypten ausziehen mußten, die die Wüste nicht kennen. Dieser Artikel bleibt vor der Wüste stehen.

  1. mich nerven Marcel Reich-Ranicki, der Fußballmoderator Waldemar dessen Nachmne ich mir zum Glück nicht merken kann, Oliver Kahn, von dem ich dachte jetzt spielt er nicht mehr und ich muß ihn nicht mehr sehen und jetzt wird da noch so ein Abschiedshype um ihn gemacht. Harald Schmidt fand ich nur ein bißchen nervig, aber seitdem er mit dem nervigen Pocher zusammen sendet ist auf alle Fälle seine Show nervig. Stefan Raab nervt.

    das Frauen nerven kennt man schon. Nervige Männer werden viel zu wenig als nervig thematisiert, sondern bleiben beständig respektvoll behandelt in den Medien. Das nervt auch.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Anonym
    • 04.10.2008 um 14:25 Uhr

    ... viele Menschen nerven, auch Show's können nerven, JA auch all die von Ihnen genannten Männer, ebenso Frau Maiberg und co. (Oder Maiburg?) Darum sehe ich mir solche Sendungen gar nicht mehr an. Und die nerven mich, ob nun Mann oder Frau.
    Als Mann habe ich kein Problem beides zuzugeben. Ebensowenig fühle ich mich bedrängt durch die Kategorien wie "schwanzgesteurt" "Machos" "Rüpel".

    Was mich aber wirklich aufrecht interessieren würde ist, welchen geistigen, emotionalen (Erkenntnis)Gewinn sie davon haben, dies alles auf das männlich Geschlecht zurückzuführen.

    die Liste liesse sich fortsetzen:

    Kaiser Beckenbauer,
    Gerhard Schröder,
    Edmund Stoiber,
    Boris Becker,
    mein Ex- und mein Ex-Ex-Chef ;-)(ein Weichein und Zicke der einer, ein Workoholic der anderer)
    Helmut Schmidt - allmählich auch,
    Josef Ackermann,
    Mario Barth,
    Thomas Gotschalk - nervt auch nur noch,
    Seehofer,
    Dieter Hanitzsch,
    Helmut Markworth...

    ... und mir fallen noch viele ein.

    Grüße
    Messala
    -------------------------------------

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist" (H. Ford)
    W. Allen

    • Anonym
    • 09.10.2008 um 14:03 Uhr

    hat was mitzuteilen-mit einem wundervollem nach allen Seiten beweglichen Geist und Mund....dem Äußeren einer männlichen Mona Lisa .... ohne die" Hinterblödung" von Allen anderen der von Ihnen genannten......

    • Anonym
    • 04.10.2008 um 14:25 Uhr

    ... viele Menschen nerven, auch Show's können nerven, JA auch all die von Ihnen genannten Männer, ebenso Frau Maiberg und co. (Oder Maiburg?) Darum sehe ich mir solche Sendungen gar nicht mehr an. Und die nerven mich, ob nun Mann oder Frau.
    Als Mann habe ich kein Problem beides zuzugeben. Ebensowenig fühle ich mich bedrängt durch die Kategorien wie "schwanzgesteurt" "Machos" "Rüpel".

    Was mich aber wirklich aufrecht interessieren würde ist, welchen geistigen, emotionalen (Erkenntnis)Gewinn sie davon haben, dies alles auf das männlich Geschlecht zurückzuführen.

    die Liste liesse sich fortsetzen:

    Kaiser Beckenbauer,
    Gerhard Schröder,
    Edmund Stoiber,
    Boris Becker,
    mein Ex- und mein Ex-Ex-Chef ;-)(ein Weichein und Zicke der einer, ein Workoholic der anderer)
    Helmut Schmidt - allmählich auch,
    Josef Ackermann,
    Mario Barth,
    Thomas Gotschalk - nervt auch nur noch,
    Seehofer,
    Dieter Hanitzsch,
    Helmut Markworth...

    ... und mir fallen noch viele ein.

    Grüße
    Messala
    -------------------------------------

    "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist" (H. Ford)
    W. Allen

    • Anonym
    • 09.10.2008 um 14:03 Uhr

    hat was mitzuteilen-mit einem wundervollem nach allen Seiten beweglichen Geist und Mund....dem Äußeren einer männlichen Mona Lisa .... ohne die" Hinterblödung" von Allen anderen der von Ihnen genannten......

    • Madhu
    • 04.10.2008 um 13:07 Uhr

    Hoch verehrte Frau Gaschke,

    zum einen - wie kommen Sie eigentlich zu der Aussage, Männer könnten nicht nerven? Und würden nicht auch so genannt, eben Nervensägen? Von Frauen wie von Männern? Und sie disqualifizieren sich damit eben auch. Ottmar Schreiner? Ziemlich nervig, oder, und ziemlich fertig, oder? Wolfram Siebeck? Na, dazu können Sie vermutlich nix sagen, wegen Stallfrieden, gell? Wenn der wirklich in Sachen Küche was könnte, müsste er nicht Kolumnen schreiben.

    Zum anderen - Sie liefern selbst die Gründe, warum die Damen nerven, die Sie als Beweis für Ihre These zitieren. Wobei ich nicht finde, dass "nerven" das rechte Wort ist. Sie sind entweder unglaubwürdig oder schlicht uninteressant. Gertrud Höhler ist eben nicht zu intellektuell, sie ist wie Sie selbst sagen "Allzweckintellektuelle". Das ruiniert ihren Ruf, nicht ihre mit Grips gepaarte Weiblichkeit. Und Frau Simonis? Ja, die redet schnell und viel, stimmt. Was unter anderem dazu führte, dass ihr auf die Frage, ob sie in der schwierigen Mehrheitsfindung nach der Wahl, die sie letztlich dann doch ihren Kopf gekostet hat, nicht verzichten sollte, rausrutschte: "Und was soll ich dann machen?!" Was sie lächerlich, nicht nervig, macht, ist dass sie erst redet und dann denkt, statt umgekehrt. Dito Ypsilanti. Deren "Visionen", wie Jörg Burger meint, tatsächlich Scheersche Einflüsterungen sind - oder noch schlimmer, die ihres Lebensgefährten, vor laufenden Kameras.

    Vielleicht wäre Ihr Argument besser, wenn Sie sich die Mühe gemacht hätten, ein paar wirklich kontroverse Damen zu finden. Aber eine Rapperin, die nach Meinung Ihres Kollegen Wellnitz "echt" ist, weil sie andere Frauen nur als F(...)grotten wahrnimmt, ist einfach daneben. Die nervt nicht, die wird nicht für voll genommen. Auch nicht mit super Magisterarbeit. Die ist sowieso selbstverständlich, wenn sie in ihrem Studium nicht alles falsch gemacht hat. Und auch nicht mit Stipendium für die Doktorarbeit. Das man tatsächlich ziemlich dahin geschoben bekommt, was auf der Ladys Röckchen steht wenn man bereit ist, ein bisschen Propaganda für die fördernden Organisationen zu machen. Aber vielleicht schließt Frau Rap einfach nur von sich auf andere.

    (...gekürzt. Wortwahl. Die Redaktion/jk)

    • Anonym
    • 04.10.2008 um 14:25 Uhr

    ... viele Menschen nerven, auch Show's können nerven, JA auch all die von Ihnen genannten Männer, ebenso Frau Maiberg und co. (Oder Maiburg?) Darum sehe ich mir solche Sendungen gar nicht mehr an. Und die nerven mich, ob nun Mann oder Frau.
    Als Mann habe ich kein Problem beides zuzugeben. Ebensowenig fühle ich mich bedrängt durch die Kategorien wie "schwanzgesteurt" "Machos" "Rüpel".

    Was mich aber wirklich aufrecht interessieren würde ist, welchen geistigen, emotionalen (Erkenntnis)Gewinn sie davon haben, dies alles auf das männlich Geschlecht zurückzuführen.

    Antwort auf "Nervensägen"
    • Rahab
    • 04.10.2008 um 14:36 Uhr
    7. und

    kinder nerven und hunde nerven und kirchenglocken nerven und nachrichtensprecher nerven und stromausfälle nerven und versicherungsvertreter nerven und politiker nerven und stau auf der autobahn nervt auch genauso wie schlechtes wetter und dumme witze und mein kommentar und ...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Glawen
    • 04.10.2008 um 14:51 Uhr

    mich nerven Menschen, die einfach die OUT-Liste der Bildzeitung und die Ergüsse der letzten Sendung "Die 10 nervigsten X" mit der zietlow, oder wie die heisst, abschreiben. ;-)

    • Glawen
    • 04.10.2008 um 14:51 Uhr

    mich nerven Menschen, die einfach die OUT-Liste der Bildzeitung und die Ergüsse der letzten Sendung "Die 10 nervigsten X" mit der zietlow, oder wie die heisst, abschreiben. ;-)

    • Glawen
    • 04.10.2008 um 14:51 Uhr
    8. und

    mich nerven Menschen, die einfach die OUT-Liste der Bildzeitung und die Ergüsse der letzten Sendung "Die 10 nervigsten X" mit der zietlow, oder wie die heisst, abschreiben. ;-)

    Antwort auf "und"

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service