Finanzkrise Verrat am amerikanischen Traum
Die Krise der USA reicht über das Finanzdebakel hinaus. Ob wir wollen oder nicht, den Preis zahlen auch wir
Der Sauerstoff entwich aus dem Raum!« So schilderte Chris Dodd, Vorsitzender des Bankenausschusses im USSenat, den Moment, in dem Finanzminister Henry Paulson und Zentralbankchef Ben Bernanke der Kongressführung erstmals klarmachten, wie ernst die Finanzkrise wirklich war. Schiere Furcht ging um. Und da hatte das Nein im Kongress zum Rettungspaket der Regierung die Börsen noch nicht abstürzen lassen.
Amerika blickt in diesen Tagen in den Abgrund. Die gesamte Wirtschaft der USA sei in Gefahr, warnte George W. Bush. »Millionen Amerikaner könnten ihren Arbeitsplatz verlieren.« Und wie reagiert die Welt? Mit Angst, mit Empörung – aber auch mit Häme und kaum verhüllter Schadenfreude. Als Brasiliens Staatspräsident Lula da Silva nach der Finanzkrise gefragt wurde, keilte er: »Welche Krise? Fragen Sie doch Bush!«
Wut bricht sich Bahn. Hat Amerika nicht der ganzen Welt die Segnungen des freien Marktes gepredigt? Hat die Regierung nicht jede Staatsintervention verteufelt – um nun selber die größten Hypothekenfinanzierer und Versicherer unter Staatskontrolle zu stellen?
Aber die Wut hat tiefere Wurzeln. Sie flammte erstmals auf, als Bushs »Krieg gegen den Terror« im Wortsinn keine Grenzen mehr kannte. Als der Präsident wider jedes Völkerrecht im Irak einmarschierte. Als er das schändliche Gefangenenlager in Guantánamo errichten ließ. Aus der Wut wurde Fassungslosigkeit, als Amerikas Regierung hochoffiziell über die Legitimität von Folter zu diskutieren begann. Da war dieses Land nicht mehr unser Land.
Und jetzt, als müsste das Schlimmste zum Schluss kommen, reißt die Raffgier der Wall-Street-Banker die Finanzmärkte in die Tiefe, in einem Tempo, das schwindeln lässt und tief sitzende Ängste vor einer Wiederkehr der Weltwirtschaftskrise von 1929 weckt.
So war die Stimmungslage, als Peer Steinbrück vergangene Woche ans Rednerpult des Bundestages trat. »Die USA werden ihren Status als Supermacht des Weltfinanzsystems verlieren«, donnerte der Finanzminister. Und er prophezeite: »Die Welt wird nicht wieder so werden wie vor dieser Krise.« Spätestens seit Wochenbeginn, seit dem unverantwortlichen Votum des Repräsentantenhauses gegen das Rettungspaket, hat Steinbrück recht.
Aber er irrt, wenn er sagt: »Die Finanzmarktkrise ist vor allem ein amerikanisches Problem.« Sie ist in Wahrheit genauso unser Problem. Der gerade noch verhinderte Zusammenbruch gleich dreier europäischer Großbanken am vergangenen Wochenende – der Hypo Real Estate, des belgisch-niederländischen Finanzkonzerns Fortis und der britischen Hypothekenbank Bradford & Bingley – lässt ahnen, was auf uns noch zukommen wird.
Es ist daher nicht sehr klug, die Amerikaner bei ihrer Bitte um Unterstützung des Rettungspakets kühl abblitzen zu lassen. Steinbrück erklärt im Spiegel: »Ich sehe weder Notwendigkeit noch Möglichkeit, in die Verantwortung für amerikanische Banken zu gehen, und unsere Lage ist robuster.«
Wer sagt denn, dass nicht die Deutschen, vielleicht früher, als uns lieb ist, in Washington um Hilfe bitten müssen? Dabei kommt es auf uns gar nicht in erster Linie an. Weit mehr als wir haben die Asiaten vom amerikanischen Konsumrausch profitiert. Chinas Exporte in die USA sind in den vergangenen 15 Jahren um 1600 Prozent gestiegen. Der wachsende Wohlstand der Chinesen verdankt sich zu einem beachtlichen Teil der Schuldenlust der Amerikaner. Die Volksrepublik hat darüber Währungsreserven von rund 1,8 Billionen Dollar angehäuft. Wenn der amerikanische Traum überleben soll, dann wird es ohne die Hilfe des kommunistischen Chinas kaum gehen.
Am Tag nach dem 11. September 2001 titelte Le Monde: »Heute sind wir alle Amerikaner.« Wir sind es jetzt wieder. Vielleicht nicht mit dem Herzen. Aber der Verstand sagt uns: Die wirtschaftlichen Folgen der Finanzkrise werden viel größer sein als die Turbulenzen nach den Terroranschlägen.
Deshalb helfen törichte Empfehlungen wie die von Wirtschaftsminister Michael Glos nicht weiter, man möge nach dem alten Motto verfahren: »Jeder kehr vor seiner Tür, und sauber ist das Stadtquartier.« Die deutschen Staatshilfen und Garantien für IKB, KfW und jetzt die Hypo Real Estate summieren sich zu rund 44 Milliarden Euro. Eine gewaltige Rechnung für skandalöses Versagen. Weitere Rechnungen werden folgen. Zu viele haben mitgezockt im Wall-Street-Casino. Zu viele haben daran mitgewirkt, den amerikanischen Traum zu imitieren und zu pervertieren.
Der amerikanische Traum, das ist ja nicht nur die Freiheit, sehr schnell sehr viel Geld zu verdienen. Vielleicht ist er das sogar am wenigsten. Es ist vielmehr der Traum von der Freiheit des Bürgers, seiner Gleichheit, seiner Mitgestaltung des Gemeinwesens, der Ausschöpfung all seiner Talente und Möglichkeiten. Und, nicht zuletzt, von der demokratischen Korrektur gesellschaftlicher und politischer Irrtümer.
Dieser Traum hat Schaden genommen. Durch politische und militärische Überdehnung, moralisches Versagen, schamlose Gier. Und doch: Wer würde ihn nicht retten wollen? Bisher jedenfalls träumt die Welt keinen chinesischen Traum. Auch keinen russischen. Und, seien wir ehrlich, auch noch keinen europäischen. Der amerikanische Traum bleibt unser aller Traum. Den Preis dafür, dass er unter Bush verraten wurde, müssen wir am Ende gemeinsam zahlen.
- Datum 04.05.2009 - 10:56 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 01.10.2008 Nr. 41
- Kommentare 54
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Wie Herr Nass, bin ich ja auch der Ansicht, dass die Analyse sehr viel breiter angelegt werden müsste. Auch ich bin mit der amerikanisch geprägten Populärkultur groß geworden und halte platten Anti-Amerikanismus für dumm und selbstgerecht.
Aber Amerika hat seinen Kredit, nicht nur den finanziellen, sondern vor allem den moralischen, selbst verspielt, und zwar bereits unter Bush I. Der Gedanke, die "neue Weltordnung" nach dem Ende des Kalten Krieges ganz allein festlegen zu können, war von Anfang an verfehlt. Und was den "amerikanischen Traum" angeht, so passt er nun einmal nicht zu einem "neuen Rom", das seine Bürger mit Brot und Spielen bei Laune hält, und die Mittel dafür aus seinen Provinzen presst. Jetzt zu sagen, diese Provinzen müssten mit (noch mehr) Steuergeldern einspringen, damit die Patrizier in der Metropole uns weiterhin ihre obszöne Version des Traums vorleben und die Plebejer dortselbst weiter konsumieren können, wie bisher, ist schon reichlich abwegig.
Bush II. hat einfach überzogen, und so kommt es wie es immer kommt, wenn der Koloss anfängt zu wanken: Die Beleidigten, Gequälten, Verachteten sehen den Augenblick ihrer Revange gekommen und werden von allen Seiten auf ihn einprügeln, ihn verhöhnen und letztlich zu Fall bringen. Das ist hässlich, aber allzumenschlich. - Man hätte es vorher wissen können.
Alos, so ganz ehrlich und persönlich...
Ich träume Angesichts der vergangenen 10-20 Jahre konservativer US Regierungen und deren massive Einflussnahme auf Europa (und dem Rest der Welt) schon ab und zu von "meinem" Europa. Ich wünschte wir hätten uns nicht so stark von den Freihandelsmaximierungen a la WTO, DOHA, TRIPS etc. und dem Abbau von staatlicher Regulierung beeinflussen lassen. Ich bin sicher die Europäer könnten ohne Einflussnahme von aussen sich ihr eigenens Europa basteln...
Die Fähigkeiten dazu hätten sie trotz oder gerade wegen der Pluralität die sich aus den Europäischen Kulturen und dem politischen System ergeben. Ich wünschte man hätte die "modernen" Wirtschaftssystem von grund auf sozialer gestaltet, trotz und gerade wegen der Globalisierung. Da sind viele Verantwortliche bis heute am reagieren statt zu agieren.
Das da so wenig Rückhalt von den Europäern (EU Skepsis) kommt ist meiner Ansicht nach einfach die, das man die Menschen zum grössten Teil vergessen hat und sich auf die Ansprüche der Konzerne beschränkte... (Lobbyismus in Brüssel, Strassburg und auch aus weniger auffälligen aber nicht minder starken Clubs)
Das alles so denke ich, sollte nicht in einem negativen Kontext zur USA, Russland oder China gesehen werden... also nun nicht einfach mit Schadenfreude über den Atlantik blicken... das kann man immer noch machen wenn sich die US Politik nicht merklich ändert...
Es wird genügend Geld erwirtschaftet, für die eigene Bevölkerung und deren Bedürfnisse aber auch für andere. Wir könnten uns das leisten und im gleichen Zug auch noch die Armen Länder mitnehmen...
..sofern es die Verantwortlichen schaffen aus ihren bisherigen (neoliberalen) Denkschemata auszutreten und neue Visionen in politische Mssnahmen umwandeln...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
a
Vielleicht wird es allmählich Zeit, der Wahrheit ins Auge zu blicken, um die sich alle bisher herumdrücken, und zwar BEVOR wir über diese Krise hinaus auch noch einen Staatsbankrott zu konfrontieren haben, weil Steinbrück das Vermögen der Steuerzahler den Banken und Spekulanten zum Frass vorgeworfen hat.
Das Kartenhaus der westlichen Finanzmärkte ist im Kollaps begriffen. Und auch der komplette deutsche Bundeshaushalt hier hinein verpulvert, kann diesen Zusammenbruch nicht mehr aufhalten. IKB und HRE sind doch erst der Anfang des verschleppten Konkurses unseres Finanzsystems.
Was jetzt nötig ist, sind grundlegendere Massnahmen, als das Sponsoring von Bankern und andern Spekulanten:
die Industrie muss das Geld, das sie für ihre Investitionen benötigt, direkt vom Staat (als Kredit) erhalten, statt über die Banken, wo es in tausenden von Ritzen versickert und durch billionenschwere ungedeckte Wechsel absorbiert wird.
Die KfW (und die andern öffentlichen Banken) müssen wahrscheinlich aufgelöst - oder von ihrem unfähigen Personal befreit werden - sie sind allzu sehr indoktriniert vom marktradikalen Habitus der Spekulanten.
Hier müssen zukuünftig Leute sitzen, die bereit sind, gerade zu stehen für das Geld, das sie verwalten. Diese Haltung ist ja nach vielen Jahren völlig aus der Mode gekommen.
Wir sind verraten und verkauft mit einem Herrn Steinbrück in diesem Amt: der plündert unsere Taschen für seine Freunde in der Finanzwelt, bis uns kein müder Cent mehr bleibt.
"...die Industrie muss das Geld, das sie für ihre Investitionen benötigt, direkt vom Staat (als Kredit) erhalten, statt über die Banken, wo es in tausenden von Ritzen versickert und durch billionenschwere ungedeckte Wechsel absorbiert wird."
Damit wäre dann der Staat eine Art von Bank, mit allen Nachteilen die das mit sich brächte, etwa dem Ausfallrisiko eines Kredites. Davon abgesehen hätte er vermutlich weder genügend Kapital noch Know How, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Nein, Aufgabe des Staates ist es, die Spielregeln zu machen und zu überwachen. Das geht auch ohne gleich die Banken abzuschaffen. Zumal ausgerechnet die Kreditvergabe der Banken in letzter Zeit sogar sehr streng war, Stichwort Basel II, schliesslich konnte man jeden Euro den man nicht an Mittelständler rausrückte, in den Finanzmarkt pumpen und Spekulationsgewinne einsacken.
Kontrolliert und reguliert gehört zudem und vor allem die Börse, die mit der Schaffung und Vernichtung von Scheinvermögen immer wieder Schockwellen in die Realwirtschaft aussendet. Oder um es mit John Maynard Keynes auszudrücken:
»Spekulanten mögen unschädlich sein wie Luftblasen auf einem steten Strom der Unternehmungslust. Aber die Lage wird ernst, wenn die Unternehmungslust zur Luftblase in einem Strudel der Spekulation wird.«
Das Thema ist also nicht neu und trotz schwerer Krisen bestimmt auch noch nicht am Ende (leider). Dazu sitzen die falschen Leute an den richtigen Hebeln...
"Hier müssen zukuünftig Leute sitzen, die bereit sind, gerade zu stehen für das Geld, das sie verwalten. Diese Haltung ist ja nach vielen Jahren völlig aus der Mode gekommen."
Wenn man das möchte, muss man die Personen nur persönlich in Haftung nehmen. DAS ist außer Mode gekommen, vielleicht war es auch nie in Mode.
"...die Industrie muss das Geld, das sie für ihre Investitionen benötigt, direkt vom Staat (als Kredit) erhalten, statt über die Banken, wo es in tausenden von Ritzen versickert und durch billionenschwere ungedeckte Wechsel absorbiert wird."
Damit wäre dann der Staat eine Art von Bank, mit allen Nachteilen die das mit sich brächte, etwa dem Ausfallrisiko eines Kredites. Davon abgesehen hätte er vermutlich weder genügend Kapital noch Know How, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Nein, Aufgabe des Staates ist es, die Spielregeln zu machen und zu überwachen. Das geht auch ohne gleich die Banken abzuschaffen. Zumal ausgerechnet die Kreditvergabe der Banken in letzter Zeit sogar sehr streng war, Stichwort Basel II, schliesslich konnte man jeden Euro den man nicht an Mittelständler rausrückte, in den Finanzmarkt pumpen und Spekulationsgewinne einsacken.
Kontrolliert und reguliert gehört zudem und vor allem die Börse, die mit der Schaffung und Vernichtung von Scheinvermögen immer wieder Schockwellen in die Realwirtschaft aussendet. Oder um es mit John Maynard Keynes auszudrücken:
»Spekulanten mögen unschädlich sein wie Luftblasen auf einem steten Strom der Unternehmungslust. Aber die Lage wird ernst, wenn die Unternehmungslust zur Luftblase in einem Strudel der Spekulation wird.«
Das Thema ist also nicht neu und trotz schwerer Krisen bestimmt auch noch nicht am Ende (leider). Dazu sitzen die falschen Leute an den richtigen Hebeln...
"Hier müssen zukuünftig Leute sitzen, die bereit sind, gerade zu stehen für das Geld, das sie verwalten. Diese Haltung ist ja nach vielen Jahren völlig aus der Mode gekommen."
Wenn man das möchte, muss man die Personen nur persönlich in Haftung nehmen. DAS ist außer Mode gekommen, vielleicht war es auch nie in Mode.
Der amerikanische Traum wird für viele Menschen wohl immer ein Albtraum bleiben. Da wurde von niemanden etwas verraten - es sind einfach nur Illusionen begraben worden.
Zitat Vorredner M. Nass: "Die Krise der USA reicht über das Finanzdebakel hinaus".
Stimmt! Bei tagesschau.de steht zu lesen, daß der Irak-Krieg die usa wöchentlich 2 Milliarden Dollar kostet.
Dieser Krieg dauert jetzt ca. 260 Wochen und hätte dann bisher 520 Milliarden Dollar gekostet, hinzu kommen die Kosten des Afghanistan-Kriegs.
All dies' ist mit 700 Milliarden USD noch nicht ganz bezahlt. Wohin mag das viele Geld aus der sogenannten US-Hypothekenkredit-Blase wohl nur verschwunden sein?
# Silberschnur. Nein, nein - es geht bei diesem "Rettungs-Paket" nicht darum, eine Kriegs-Schuld zu bezahlen.
Nein, nein. Das kann man nicht.
Auf der Höhe bleibt, wen die Wellen der ZEIT erreichen.
Der nicht gerechtfertigte Angriff der USA auf den Irak kostete 655.000 Menschenleben nach Berechnungen von Gilbert Burnham und seinen amerikanischen wie irakischen Kollegen
Quelle: http://www.zeit.de/online...
.
Die monetären Kosten für die USA waren laut Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz wesentlich höher : Drei Billionen US-Dollar
Quelle : http://www.zeit.de/online...
Diese Kosten steigen weiter.
.
Dazu kommen die Kosten für den Irak selber:
- Die Vernichtung der irakischen Streitkräfte
- Zerstörung von Infrastruktur
- Hundertausende Verletzte
- Hundertausende Traumatisierte
- Zerstörung durch Bombardierungen
- Zerstörungen und Kosten durch den von den USA verschuldeten Bürgerkrieg
- Kosten durch den Stillstand der Wirtschaft
- Falls im 2. Irakkrieg wieder Uranhartkernmunition bei der US Army eingesetzt wurde: Verstrahlung der Landschaft
.
Möglicherweise liegen diese Kosten bei weiteren drei Billionen US-Dollar
Auch diese Kosten steigen weiter.
.
Auch aus diesem Grund hat sich die USA stark bei anderen Ländern verschuldet.
Der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands beträgt für die letzten 5 Jahre ca. 500 Mrd. Euro. Dies sind ca. 700 Mrd. US $.
Thomas Fricke am 12.02.2008 in der ftd : "Die Deutschen stehen 2007 rein salden-rechnerisch für fast 30 Prozent des viel zitierten globalen Riesendefizits der USA."
Wenn diese 30% für die letzten 5 Jahre gelten sollten, dann gingen alleine in diesem kurzen Zeitraum ca. 210 Mrd. US $ von Deutschland in die USA. Da könnte man sich die Frage stellen "Hat Deutschland den Krieg der USA gegen den Irak mitfinanziert ?".
.
Und die 2. Frage : Wieviel weitere Mrd. US $ aus Deutschland stecken ausserdem in den USA ?
.
Warum sollte Deutschland die USA um Hilfe bitten ? Die USA haben deutsches Geld und nicht umgekehrt.
Warum sollte es nicht klug sein, die Amerikaner bei ihrer Bitte um Unterstützung des Rettungspakets kühl abblitzen zu lassen ?
Weil die Amerikaner in den vergangenen Jahren schon gigantische Mrd. US $ von Deutschland bekommen haben.
.
Dreht sich alles nur ums Geld ?
Im 1. Weltkrieg hatten die USA noch den Krieg anderer Länder wie Großbritanien und Frankreich mitfinanziert. Besonders Großbritanien war in den USA hoch verschuldet. Hätte Deutschland den Krieg nicht verloren, hätten die USA ihre Dollar abschreiben können. Nach dem Zusammenbruch Russlands und dem Ende des zwei Fronten Kriegs war dies möglich.
Die Versenkung des Passagierschiffes "Lusitania" mit 1200 Menschen an Bord vor der irischen Küste durch den deutschen U-Boot Kapitän Walther Schwieger führte mittelbar zum Kriegseintritt der USA gegen Deutschland. Die Ladung der Lusitana war fast ausschließlich Kriegsmaterial. Dies wurde erst nach Ende des Krieges bekannt.
# Silberschnur. Nein, nein - es geht bei diesem "Rettungs-Paket" nicht darum, eine Kriegs-Schuld zu bezahlen.
Nein, nein. Das kann man nicht.
Auf der Höhe bleibt, wen die Wellen der ZEIT erreichen.
Der nicht gerechtfertigte Angriff der USA auf den Irak kostete 655.000 Menschenleben nach Berechnungen von Gilbert Burnham und seinen amerikanischen wie irakischen Kollegen
Quelle: http://www.zeit.de/online...
.
Die monetären Kosten für die USA waren laut Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz wesentlich höher : Drei Billionen US-Dollar
Quelle : http://www.zeit.de/online...
Diese Kosten steigen weiter.
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Dazu kommen die Kosten für den Irak selber:
- Die Vernichtung der irakischen Streitkräfte
- Zerstörung von Infrastruktur
- Hundertausende Verletzte
- Hundertausende Traumatisierte
- Zerstörung durch Bombardierungen
- Zerstörungen und Kosten durch den von den USA verschuldeten Bürgerkrieg
- Kosten durch den Stillstand der Wirtschaft
- Falls im 2. Irakkrieg wieder Uranhartkernmunition bei der US Army eingesetzt wurde: Verstrahlung der Landschaft
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Möglicherweise liegen diese Kosten bei weiteren drei Billionen US-Dollar
Auch diese Kosten steigen weiter.
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Auch aus diesem Grund hat sich die USA stark bei anderen Ländern verschuldet.
Der Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands beträgt für die letzten 5 Jahre ca. 500 Mrd. Euro. Dies sind ca. 700 Mrd. US $.
Thomas Fricke am 12.02.2008 in der ftd : "Die Deutschen stehen 2007 rein salden-rechnerisch für fast 30 Prozent des viel zitierten globalen Riesendefizits der USA."
Wenn diese 30% für die letzten 5 Jahre gelten sollten, dann gingen alleine in diesem kurzen Zeitraum ca. 210 Mrd. US $ von Deutschland in die USA. Da könnte man sich die Frage stellen "Hat Deutschland den Krieg der USA gegen den Irak mitfinanziert ?".
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Und die 2. Frage : Wieviel weitere Mrd. US $ aus Deutschland stecken ausserdem in den USA ?
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Warum sollte Deutschland die USA um Hilfe bitten ? Die USA haben deutsches Geld und nicht umgekehrt.
Warum sollte es nicht klug sein, die Amerikaner bei ihrer Bitte um Unterstützung des Rettungspakets kühl abblitzen zu lassen ?
Weil die Amerikaner in den vergangenen Jahren schon gigantische Mrd. US $ von Deutschland bekommen haben.
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Dreht sich alles nur ums Geld ?
Im 1. Weltkrieg hatten die USA noch den Krieg anderer Länder wie Großbritanien und Frankreich mitfinanziert. Besonders Großbritanien war in den USA hoch verschuldet. Hätte Deutschland den Krieg nicht verloren, hätten die USA ihre Dollar abschreiben können. Nach dem Zusammenbruch Russlands und dem Ende des zwei Fronten Kriegs war dies möglich.
Die Versenkung des Passagierschiffes "Lusitania" mit 1200 Menschen an Bord vor der irischen Küste durch den deutschen U-Boot Kapitän Walther Schwieger führte mittelbar zum Kriegseintritt der USA gegen Deutschland. Die Ladung der Lusitana war fast ausschließlich Kriegsmaterial. Dies wurde erst nach Ende des Krieges bekannt.
dieser Kommentar des Herrn Nass ist eine weitere Nebelkerze, die verhindert, den Kern der Krise zu erfassen. Geschwafel über den ominösen "amerikanischen Traum" lenkt ab von den gravierenden Veränderungen, die sich in der Finanzwirtschaft mit tatkräftiger Unterstützung von Parlamenten und Regierungen vollzogen haben. Solange nicht begriffen wird, dass das Geschehen in der Finanzwirtschaft nichts mit marktwirtschaftlichem Handeln zu tun hat, werden sich die Exzesse immer wiederholen, inklusive der Sozialisierung der Verluste. Die entscheidende Fehlentwicklung ist, dass die Finanzierung der Realwirtschaft zu einer Nebentätigkeit der Finanzwirtschaft degradiert worden ist. Hauptaktivität sind Glücksspiele mit immer neuen "Finanzinnovationen". Im Buch "Geld arbeitet nicht" wird aufgezeigt, dass die Finanzwirtschaft zu einem Spielcasino verkommen ist. Es werden nur Glücksspiele getätigt, getarnt als "Finanzinnovation". Die Akteure erfinden immer kompliziertere Finanzprodukte mit denen hemmungslos gezockt wurde. Das "naked short selling" zeigt beispielhaft auf, was hier geschieht: gehandelt werden nicht vorhandene "Produkte"! Gleiches gilt für all die schönen "Produkte" wie ABS, CDS, CDO etc.
Dieser Paradigmenwechsel wurde von der Politik massiv gefördert. Im Koalitionsvertrag der Großen Koalition wurde zum Thema Finanzmarkt festgeschrieben "Produktinnovationen und neue Vertriebswege müssen nachdrücklich unterstützt werden. Dazu wollen wir die Rahmenbedingungen für neue Anlageklassen in Deutschland schaffen. ... Überflüssige Regulierungen abbauen." Die Merkel Regierung hat sich mit Nachdruck dafür eingesetzt, den Finanzzockern mehr Freiheiten für immer neue Glücksspiele ("Produktinnovationen", "neue Anlageklassen") bei immer weniger Aufsicht einzuräumen. Hier gilt es umzudenken! Phantastereien über Träume -und seien es auch "amerikanische", an die kein Amerikaner mehr glaubt, die wissen, was der Paulson Plan bedeutet - sind sinnlos. Gefordert sind politische Korrekturen, konkret: Verbot von Glücksspielen unter dem Deckmantel der "Finanzinnovation".
# Silberschnur. Und womit anderes denn wohl?
Auf der Höhe bleibt, wen die Wellen der ZEIT erreichen.
# Silberschnur. Und womit anderes denn wohl?
Auf der Höhe bleibt, wen die Wellen der ZEIT erreichen.
Was heißt hier "unverantwortliches Votum des Repräsentantenhauses gegen das Rettungspacket"?
Das kommt ja wohl auf den Standpunkt an.
Ihr Standpunkt lässt sich unschwer erahnen, da Sie das Votum für "unverantwortlich" halten.
Offensichtlich kann man Schaden vom "unschuldigen, kleinen Mann" (sofern es den gibt) nur abwenden- oder minimieren,, indem man weitere Milliarden Steuergelder in den Rachen der Finanzwelt schiebt, - die das Problem ja weitgehend verursacht hat.
Irgendwie komisch - oder nicht?
Daß wir Deutschen und Europäer nicht so ungeschoren davon kommen werden, wie manch einer das noch vor Kurzem glauben lassen wollte, ist klar, - sogar gerecht, denn, wer hat denn das Amerikanische, sammt seiner Kultur und Unkultur, von der Kleidung über Hollywood, Musik und Sprache bis hin zur "Freien Marktwirtschaft" seit dem 2. Weltkrieg so willig und freudig übernommen.
So schön war das, daß wir gar nicht mehr das Gefühl hatten besiegt worden zu sein, - nein "befreit"! wurden wir.
Aber vielleicht "befreien" uns demnächst wenn gar nichts mehr gehen sollte, die Chinesen.
IKB-RKN
Und wenn die Pläne mit dem Neuen Bretton Woods jetzt ganz schnell angepackt werden, -viel Zeit bleibt nicht mehr!-, dann befreit sich Europa zusammen mit Rußland, China, Indien u.a. asiatischen Ländern und mit den Amerikanern, Nord und Süd, (und Afrika) gemeinsam vom untergegangenen Spekulationskasino, oder wie Sarkozy sagte: Finanzkapitalismus und die internationale Zusammenarbeit zwecks Aufbau weltweiter Infrastrukturen steht auf der Tagesordnung. Hier eine Zusammenfasung von drei Kommentaren, die ich grade in WELTonline geschrieben habe, zum Thema "Rettungspaket"
Vor Sarkozy hatte Italiens Wirtschaftsminister Tremonti wiederholt die umgehende Errichtung einer neuen Finanzarchitektur gefordert, Senator Peterlini und bisher 19 Senatoren reichten das als Resolution im italienischen Senat ein. Darin wird die italienische Regierung aufgefordert, umgehend das gesamte von LaRouche vorgeschlagene Programm für ein Neues Bretton Woods auf die internationale Tagesordnung zu setzen. stinkt nach bürgerkrieg schrieb ein Weltleser, ich dazu:
Die Stimmung in der Bevölkerung geht eher dahin, die gewissenlosen Spekulanten zu lynchen, als dem Vorschlag Paulsons zuzustimmen, einen Rettungsfonds von 700 Milliarden Dollar zu schaffen, der bei Bedarf grenzenlos nach oben aufgestockt werden soll. Die Angst der amerikanischen Bevölkerung ist groß und berechtigt!, daß die dann folgende Hyperinflation wie in Weimar 1923 nicht nur den Patienten Weltwirtschaft endgültig zu Tode bringt, sondern auch all ihre Ersparnisse, ihr Einkommen auffressen und sie in Armut stürzen wird, also: „Warum sollen wir Bürger den Zockern ihre Verluste im Spielcasino ersetzen?“ Heute zum Thema ein Internetvideo http://www.bueso.de/artik.... Was wenn sich Provokateure unter die immer aufgebrachtere Bevölkerung mischen und Gewaltexzesse provozieren? Wird dann das bereits zusammengezogene Militär gegen die Bevölkerung eingesetzt und defacto ein Notstandsregime eingerichtet? Das wäre wohl das Ende der USA
In Toulon sagte Sarkozy: " Man muß das ganze weltweite Finanz- und Währungssystem von Grund auf neu aufbauen, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg in Bretton Woods gemacht wurde", und "Mit dem Ende des Finanzkapitalismus (!) geht eine Epoche zu Ende"… "Der Gedanke, daß der Markt immer Recht hat, ist verrückt." In den französischen Medien ist auf jeden Fall die Debatte um ein Neues Bretton Woods voll ausgebrochen, ebenso in Rußland.
Juli 2007 sagte Lyndon LaRouche http://www.larouchepac.co... ,daß das Weltfinanzsystem bereits kollabiert sei, drei Tage später brach die US-Subprime-Krise aus! Viele "Experten" hatten da einen Systemkollaps nicht nur für unmöglich gehalten, sondern noch im Mai dieses Jahres verkündet, das Schlimmste sei überstanden!
Das bankrotte Finanzsystem muß einem ordentlichen Bankrottverfahren unterzogen werden und durch ein Bretton Woods System ersetzt werden, wie es Roosevelt 1944 konzipiert hat und wie es Lyndon LaRouche lange fordert, dann kommen wir aus der Krise heraus.
Und dann wird analog zu Roosevelts New Deal das Projekt Eurasische Landbrücke, inzwischen besser „Weltlandbrücke“ genannt Realität. Afrika wird mitmachen, und ich denke, auch der Südamerikanische Kontinent wird mit dabei sein. Dann ist es sowieso aus mit der fixen Idee, sich immer irgendwo irgendwelche Feinde suchen zu müssen. Wie historisch bekannt ist, wurden diese Feindschaften allzu oft von mächtigen Finanzinteressen geschürt, die nach diesem Kollaps hoffentlich keine große Rolle mehr spielen dürfen. So wie Sarkozy es auch gesagt hat.
Bisher "durfte" Deutschland die Zusammenarbeit mit Rußland und China nicht allzusehr an die große Glocke hängen, von wegen dem Reflex mit dem Rapollo-Komplex. Dabei würden auch die angloamerikanischen Länder davon profitieren, wenn sie bei der Deutsch-Russisch-Chinesischen Zusammenarbeit - dem Projekt "Eurasische Landbrücke" mitmachen, wenn erst durch Verhandlungen über ein Neues Bretton Woods wieder richtig in Infrastruktur und physische Wirtschaft investiert wird anstatt in Papierwerte.
Investiert über die „inflationsfreie staatliche Kreditschöpfung“ (nach Friedrich List; Alexander Hamilton; oder wie mit den Mitteln des Marshallplans nach 1945.): Niedrigzins für volkswirtschaftlich bedeutsame, langfristige Investitionen, andere Kredite teurer –zweigleisiges Kreditsystem. Und das neue Finanzsystem wird eher ein „Welt-Kreditsystem“ als ein „Weltwährungssystem“ sein.
Über einen wohl wichtigen Aspekt dieser Zusammenarbeit wurde neulich im Hamburger Abendblatt berichtet "Deutsche Bahn startet Containerzug zwischen China und Deutschland. Die Deutsche Bahn nimmt durchgehende Gütertransporte auf der Schiene von und nach China auf. (HA, 20./21.9.08, S. 21) Einige Jahre lang hat China investiert, um Lücken in der Bahnverbindung zu schließen, und wichtig, eine durchgehend einheitliche Spurweite herzustellen
IKB-RKN
Und wenn die Pläne mit dem Neuen Bretton Woods jetzt ganz schnell angepackt werden, -viel Zeit bleibt nicht mehr!-, dann befreit sich Europa zusammen mit Rußland, China, Indien u.a. asiatischen Ländern und mit den Amerikanern, Nord und Süd, (und Afrika) gemeinsam vom untergegangenen Spekulationskasino, oder wie Sarkozy sagte: Finanzkapitalismus und die internationale Zusammenarbeit zwecks Aufbau weltweiter Infrastrukturen steht auf der Tagesordnung. Hier eine Zusammenfasung von drei Kommentaren, die ich grade in WELTonline geschrieben habe, zum Thema "Rettungspaket"
Vor Sarkozy hatte Italiens Wirtschaftsminister Tremonti wiederholt die umgehende Errichtung einer neuen Finanzarchitektur gefordert, Senator Peterlini und bisher 19 Senatoren reichten das als Resolution im italienischen Senat ein. Darin wird die italienische Regierung aufgefordert, umgehend das gesamte von LaRouche vorgeschlagene Programm für ein Neues Bretton Woods auf die internationale Tagesordnung zu setzen. stinkt nach bürgerkrieg schrieb ein Weltleser, ich dazu:
Die Stimmung in der Bevölkerung geht eher dahin, die gewissenlosen Spekulanten zu lynchen, als dem Vorschlag Paulsons zuzustimmen, einen Rettungsfonds von 700 Milliarden Dollar zu schaffen, der bei Bedarf grenzenlos nach oben aufgestockt werden soll. Die Angst der amerikanischen Bevölkerung ist groß und berechtigt!, daß die dann folgende Hyperinflation wie in Weimar 1923 nicht nur den Patienten Weltwirtschaft endgültig zu Tode bringt, sondern auch all ihre Ersparnisse, ihr Einkommen auffressen und sie in Armut stürzen wird, also: „Warum sollen wir Bürger den Zockern ihre Verluste im Spielcasino ersetzen?“ Heute zum Thema ein Internetvideo http://www.bueso.de/artik.... Was wenn sich Provokateure unter die immer aufgebrachtere Bevölkerung mischen und Gewaltexzesse provozieren? Wird dann das bereits zusammengezogene Militär gegen die Bevölkerung eingesetzt und defacto ein Notstandsregime eingerichtet? Das wäre wohl das Ende der USA
In Toulon sagte Sarkozy: " Man muß das ganze weltweite Finanz- und Währungssystem von Grund auf neu aufbauen, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg in Bretton Woods gemacht wurde", und "Mit dem Ende des Finanzkapitalismus (!) geht eine Epoche zu Ende"… "Der Gedanke, daß der Markt immer Recht hat, ist verrückt." In den französischen Medien ist auf jeden Fall die Debatte um ein Neues Bretton Woods voll ausgebrochen, ebenso in Rußland.
Juli 2007 sagte Lyndon LaRouche http://www.larouchepac.co... ,daß das Weltfinanzsystem bereits kollabiert sei, drei Tage später brach die US-Subprime-Krise aus! Viele "Experten" hatten da einen Systemkollaps nicht nur für unmöglich gehalten, sondern noch im Mai dieses Jahres verkündet, das Schlimmste sei überstanden!
Das bankrotte Finanzsystem muß einem ordentlichen Bankrottverfahren unterzogen werden und durch ein Bretton Woods System ersetzt werden, wie es Roosevelt 1944 konzipiert hat und wie es Lyndon LaRouche lange fordert, dann kommen wir aus der Krise heraus.
Und dann wird analog zu Roosevelts New Deal das Projekt Eurasische Landbrücke, inzwischen besser „Weltlandbrücke“ genannt Realität. Afrika wird mitmachen, und ich denke, auch der Südamerikanische Kontinent wird mit dabei sein. Dann ist es sowieso aus mit der fixen Idee, sich immer irgendwo irgendwelche Feinde suchen zu müssen. Wie historisch bekannt ist, wurden diese Feindschaften allzu oft von mächtigen Finanzinteressen geschürt, die nach diesem Kollaps hoffentlich keine große Rolle mehr spielen dürfen. So wie Sarkozy es auch gesagt hat.
Bisher "durfte" Deutschland die Zusammenarbeit mit Rußland und China nicht allzusehr an die große Glocke hängen, von wegen dem Reflex mit dem Rapollo-Komplex. Dabei würden auch die angloamerikanischen Länder davon profitieren, wenn sie bei der Deutsch-Russisch-Chinesischen Zusammenarbeit - dem Projekt "Eurasische Landbrücke" mitmachen, wenn erst durch Verhandlungen über ein Neues Bretton Woods wieder richtig in Infrastruktur und physische Wirtschaft investiert wird anstatt in Papierwerte.
Investiert über die „inflationsfreie staatliche Kreditschöpfung“ (nach Friedrich List; Alexander Hamilton; oder wie mit den Mitteln des Marshallplans nach 1945.): Niedrigzins für volkswirtschaftlich bedeutsame, langfristige Investitionen, andere Kredite teurer –zweigleisiges Kreditsystem. Und das neue Finanzsystem wird eher ein „Welt-Kreditsystem“ als ein „Weltwährungssystem“ sein.
Über einen wohl wichtigen Aspekt dieser Zusammenarbeit wurde neulich im Hamburger Abendblatt berichtet "Deutsche Bahn startet Containerzug zwischen China und Deutschland. Die Deutsche Bahn nimmt durchgehende Gütertransporte auf der Schiene von und nach China auf. (HA, 20./21.9.08, S. 21) Einige Jahre lang hat China investiert, um Lücken in der Bahnverbindung zu schließen, und wichtig, eine durchgehend einheitliche Spurweite herzustellen
# Silberschnur. Das Wissen um die Heilige Traumzeit entstammte einst dem Wissen der Ur-Einwohner des amerikanischen Kontinents, den Indianischen Völkern.
Dieser Traum war lange schon verraten, bevor er, trivialisiert und als sentimentale Abwandlung eines alten Wissens, auf dem die Schuld jener neuen Gegenwart lag, die ihn seiner ursprünglichen Verankerung enthob, in säkularisierter Form für das ehrgeizige Streben der europäischen Eroberer, das neue "Babylon" auf dem enteigneten Kontinent errichten zu müssen, herhalten musste.
Ihr stürzt nieder, Millionen?
Auf der Höhe bleibt, wen die Wellen der ZEIT erreichen.
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