Seit Petra Reski nach dem Abitur in einem rostigen R4 von Kamen nach Corleone fuhr, weil ihr Mario Puzos Roman Der Pate so gut gefiel, ist die Journalistin von der Mafia nicht mehr losgekommen. Seit 1989 lebt sie in Venedig, immer wieder ist sie von dort in den Süden Italiens gereist, um – unter anderem für die ZEIT – über die Verbrecherorganisation und ihre politischen Helfershelfer zu berichten (unser Bild zeigt sie mit Totò Cuffaro, einem sizilianischen Politiker, der wegen Begünstigung der Mafia verurteilt wurde). Ihr neues Buch Mafia (Droemer Verlag) ist die Bilanz dieser Arbeit; die Reportage über die Polizisten von Trapani fügt ihr eine weitere Facette hinzu.