Deutschland

Auf dem besten Weg

Der erste Fünf-Sterne-Fernradweg führt von Oberfranken bis nach Wiesbaden, 600 Kilometer am Main entlang. Rüdiger Dilloo nahm sich eine Woche Zeit für ihn

»Also, du bist jetzt meine Mainquelle, okay?«, sagte ich zu dem hübschen Rinnsal, das weit oben im Bergwald meinen Pfad kreuzte. Es reichte mir jetzt. Ich war im Fichtelgebirge, ich wollte die Fahrt entlang dem Main an seinem Ursprung beginnen. Aber nun suchte ich schon fast zwei Stunden lang am Nordhang des Ochsenkopfes und konnte und konnte die Quelle nicht finden. Es gab Schilder »Zur Weißmainquelle« mehr als genug, aber die Wege verloren sich im Waldboden, zerwühlt von Holzfällmaschinen. Hätte ich doch an der Rotmainquelle anfangen sollen? Den zweiten Mainursprung in der Fränkischen Schweiz, Luftlinie vielleicht 40 Kilometer von hier, soll allerdings nur ein Wasserrohr im Wald markieren. Die Weißmainquelle dagegen sieht man auf Fotos schön in Granit gefasst; außerdem entspringt sie 300 Meter höher als der Rotmain, auf fast 900 Metern, was mir per se gefiel. Und drittens war schon Goethe dagewesen, potztausend! Hat die Weißmainquelle 1785 aufgesucht und gefunden – aber nun ja. Wer wollte sich mit Goethen vergleichen.

Mein Rinnsal gluckerte zustimmend. Es kam zwischen Fichten, durch nickende Gräser und feuchte Farne heruntergeplätschert. Stille sonst, neblige Kälte. Grauweiße Wolkenschwaden hingen in den Wipfeln. Am Hang lagen urzeitliche Granitfelsen herum, manche wunderlich gestapelt wie die Kissen einer ordnungsliebenden Riesin. Seit ich den Talgrund von Bischofsgrün verlassen hatte, war mir kein Mensch begegnet, doch der Ort war nicht unbelebt. Zwischen bemoosten Trittsteinen bückte ich mich, trank einen Schluck aus der hohlen Hand, benetzte Stirn, Augen, Mund und Brust und bat den kleinen Main um eine gute Reise. Dann lief ich bergab zum Fahrrad, bremste den Forstweg hinunter und war bald, endlich, auf neuem, schwarzem, schnellem Asphalt: dem Mainradweg. 600 Kilometer lang. Bester deutscher Fernradweg, nach Ansicht des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, der ihn in diesem Jahr mit fünf Sternen ausgezeichnet hat. Ging alles nach Plan, würde ich schon in einer Woche in Frankfurt, am Main, sein und damit fast schon in Mainz, wo mein Rinnsal als großer Fluss in den Rhein mündet. Ich würde vom Sagenwald in die Wirtschaftsmoderne radeln.

Die erste Stunde war pure Freude. Konstantes Gefälle, hohes Tempo, bissiger Fahrtwind. Ich brauchte Handschuhe, Mütze, Überhose. Das Tal war eng. Der Radweg verlief im Uferwald rechts vom Bach, der über rötliche Steine sprang und bald schon so stattlich rauschte, dass nichts zu hören war von den Lastwagen am anderen Ufer: Die B303 verbindet dort Ostbayern mit Tschechien und dient endlosem Schwerverkehr. Ich stellte mir vor, direkt neben den Trucks radeln zu müssen, da blockierte unerwartet ein Pritschenwagen den Radweg. Zwei Männer in Orange reparierten das Holzgeländer, das ihn zum Bachbett hin absicherte. Querlatten waren zersplittert, Bierflaschen lagen im Gras. Jugendliche, sagte der ältere Mann trocken. Treten die Latten ein, biegen die Schilder um. Er sei beim Landkreis angestellt, nur für die Instandhaltung der Radwege, wie er betonte. Woher, wohin, fragte er, musterte meine Packtaschen und schien zufrieden. Als sähe er seine Dienstleistung durch diesen Tourenradler gewürdigt.

Beim ersten Ort war es dann vorbei mit Bergwald und Wildbach. Bad Berneck schmückt sich zwar mit dem Zusatz »i. Fichtelgebirge«, aber eigentlich hat der Weiße Main hier seine urige Geburtslandschaft schon hinter sich gelassen. Etwa 30 Kilometer nach der Quelle ist er ein zahmes Flüsschen in flachen Wiesen.

Am Abend saß ich in Kulmbach im Kommunbräu, trank naturtrübes Bier und rekapitulierte die Lektionen des Tages. Erstens, nimm »Mainradweg« nicht zu wörtlich. Du fährst nicht nur schnucklig am Fluss entlang, sondern auch auf unangenehmem Schotter über eintönige Felder und Wiesen im Hinterland sowie vor jedem größeren Ort durch ein radikal unromantisches Gewerbegebiet. Dein Radweg wird, zweitens, öfter mal zickig, wechselt abrupt und verwirrend die Richtung. Auch wenn du ungern den Schwung rausnimmst: Bleib also an Kreuzungen und Gabelungen zum Orientieren lieber mal stehen. Die Beschilderung ist gut. Ärgere dich, drittens, nicht über Umwege. Mag auch die Autostraße in deiner Richtung geradewegs von A nach B führen – der Mainradweg will dir unbedingt noch das abseitige Dorf C zeigen. Ein Dorf wie viele, findest du, aber merke: Der Weg ist das Ziel.«

Es war wohl das Bier im Kommunbräu, das mich buddhistisch stimmte. Roggenbier. Derb, erdig, nachhaltig im Abgang. Kulmbach ist eine Bierstadt, Oberfranken nennt sich auch Bierfranken. Ich übernachtete im Bett&Bike-Hotel An der Eiche, nah am Radweg, wo mein Fahrrad freundlichst untergebracht und ein speziell vitaminreiches Frühstück angekündigt war.

Die Orte hießen Mainleus, Mainklein, Maineck – so vergaß ich nie, wo ich war

Der Morgen war sonnig, aber kalt. Gleich hinter Kulmbach machte ich einen Umweg, dieses Mal freiwillig: Ich wollte die Stelle sehen, wo Weißer Main und Roter Main ineinanderfließen. Schöner, stiller Platz. Zwischen einem Wäldchen und einer Wiese tun sich die zwei ohne Gedöns zusammen, der Rote von Süden kommend, der Weiße von Osten, beide je fünf Meter breit, beide rötlich wie ihre Ufererde. Eine Bautafel informierte: Bis 2009 wird hier eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer errichtet und die fehlende Verbindung zum Mainradweg gebaut.

Mein Tagesziel war Bamberg, ich musste mich dranhalten. Ostwind schob mich, gut so. Rückenwind erfreut den Radler. Dagegen war das Gefälle kaum mehr spürbar. Gestern waren es auf 60 Kilometern fast 600 Höhenmeter gewesen; auf den kommenden 540 Kilometern bis Mainz fiel mein Fluss, und also mein Radweg, insgesamt nur noch 200 Meter ab. Die Tallandschaft war freundlich und offen. Die Getreidefelder waren abgeerntet, der Mais stand teilweise noch. Auf einem schmalen Ackerstreifen zwischen Radweg und herbstbuntem Auwald klaubten zwei Frauen und ein Mann Kartoffeln in Körbe und Säcke. Ich rief hinüber, sie winkten zurück, ohne sich aufzurichten.

An einer Gabelung stand ein Paar auf dem Radweg, über die Landkarte gebeugt. Beide um die 40, beide eng und schwarz gekleidet. Schicke Bikes, perfekt bepackt für eine große Tour. Sie kamen von Amsterdam und radelten nach Prag. Ist eine beliebte Radreise bei Holländern, sagte der Mann, vielleicht fahren wir an der Elbe über Hamburg wieder zurück. Heute früh hatten wir Eis auf dem Zeltdach, sagte die Frau und lächelte, sie trug ein türkises Kopftuch. Ich sagte, Respekt! Dann fuhren wir in verschiedene Richtungen.

Die Dörfchen, durch die ich kam, hießen Mainleus, Mainroth, Mainklein und Maineck. Das war in Ordnung, so vergaß ich nie, wo ich war. Nachmittags saß ich auf dem Marktplatz von Lichtenfels bei Kaffee und Kuchen faul in der Sonne. Danach pressierte es. Ich trat gesenkten Kopfes in die Pedale – und so übersah ich peinlicherweise Vierzehnheiligen. Das Barockjuwel, die Balthasar-Neumann-Basilika. Den innig verehrten Wallfahrtsort, in dem bedrängte fränkische CSU-Politiker, aber nicht nur diese, um den Beistand der 14 Nothelfer bitten. Erst im Rückblick bemerkte ich über dem Laubwald die schlanken gelbrötlichen Türme mit den gestuften Pickelhauben. Vor mir auf der anderen Mainseite stand Kloster Banz auf einem Hügel, als sähen die sakralen Baukunstwerke sich an, als riefen und antworteten sie einander kilometerweit über den Fluss hinweg. Solange ich Vierzehnheiligen sehen konnte, drehte ich mich oft im Sattel um.

Man sollte sich mehr Zeit nehmen für den Mainradweg, als ich sie hatte. Eine Woche reicht für die Strecke, aber nur für einen Bruchteil des Sehenswerten. In Bamberg reichte es abends noch für zwei Rauchbier im historischen Wirtshaus Schlenkerla sowie für einen Spaziergang durch die Gassen und über die Brücken der Altstadt, durch die zwei Flussarme der Regnitz rauschen. Dunkel schoss das Wasser an den Grundmauern mittelalterlicher Häuser entlang, wie von oben hineingesetzt stand das bemalte Alte Rathaus auf einer Insel ganz für sich. Kopfsteinpflaster, alte Straßenlaternen, fehlte nur noch der Nachtwächter mit der Hellebarde, stattdessen sah ich, als ich mich übers Brückengeländer beugte, rotweiße Slalomstangen im Fluss, für Kajakfahrer. Das nächtliche Bamberg hatte etwas Surreales. Illuminierte Antiquitätengeschäfte glänzten in den Fachwerkfassaden, zahlreich und edel, als wäre die Kleinstadt eine Millionärsmetropole. Bamberg ist Unesco-Weltkulturerbe. Und Bierstadt. Letzteres hatten wir schon, doch nun war Schluss damit: Mainabwärts begann Weinfranken.

Der Fluss ist ab Bamberg, wo die Regnitz mündet, schiffbar; das macht ihn für den Radler am Ufer zusätzlich unterhaltsam. Der erste Lastkahn, den ich einholte, trug am Heck eine mir fremde Flagge. Manche Schiffe kommen über den Main-Donau-Kanal vom Schwarzen Meer herauf, fahren zum Rhein und weiter bis zur Nordsee; schwimmende Schwertransporter, bedenklich tief liegend, unfassbar lang. Oft sah ich häusliche Ecken an Bord: Fensterchen mit Vorhängen, eine kleine Terrasse mit Blumenkästen und Gartenmöbeln, Wäsche hübsch auf der Leine. Tourenradler können sich auf den sogenannten Schubverbänden mitnehmen lassen, erfuhr ich. Man zahlt für Kost und Unterkunft und kombiniert wochenlange Binnenschifffahrt mit einer Radreise.

Ich kam schnell voran. Der Radweg war seit Bamberg perfekt, ohne die Umwege und Schotterpassagen des oberen Abschnitts. Die Tour machte mir Freude: der immergleiche Bewegungsrhythmus, der »Flow« im Kopf und der Fluss neben mir, das Ritardando, jedes Mal wenn ich ihn auf Brücken oder Stegen oder mit einer der kleinen, familiären Mainfähren überquerte. Aber meinen Genuss schmälerte ein Problem. Es hatte mit dem Sitzfleisch zu tun. Meine Sozialisation als Velozipedist geht zurück auf die Präradlerhosenära; seit das hautenge Beinkleid in der Welt ist, finde ich es, namentlich an Männern, zum Lachen. Am Main zwischen Haßfurt und Schweinfurt begann ich umzudenken. Es brannte und ziepte. Schaumstoffpolster. Schaum. Stoff. Polster. Die Vorstellung wurde obsessiv, ich musste etwas unternehmen. Als ich die Umkleidekabine des Schweinfurter Fahrradgeschäfts verließ, fühlte ich mich wohlig verpackt, wie ein breit gewickeltes Kleinkind, hoffte aber, nicht auch so auszusehen.

Jedenfalls halfs. In hohen Gängen sauste ich den östlichen Schenkel des Maindreiecks hinunter, links und rechts die Weinberge, wo die Traubenlese begonnen hatte, ein großer Jahrgang werde erwartet, las ich bei einer Rast in der Mainpost, modern, fruchtig unkompliziert, mit angenehm lebendiger Säure.

In Sommerhausen – an der »Bocksbeutelstraße«, kurz vor Würzburg – trank ich Federweißen und ging in Veit Relins Torturmtheater. Sommerhausen ist ein Weindorf, ein Künstlerdorf, ein Boutiquen-, Galerien-, Atelier- und Schnickschnackdorf, es hat ein schönes, intaktes Ortsbild, es hat Weinstuben, die sich an Rustikalität zu übertreffen suchen, und ein dezentes, von jungen Leuten betriebenes Sternerestaurant. Und dann hat es noch Veit Relin, den 82-jährigen »Theaterlöwen«. Sein Theater in einem Turm der historischen Dorfmauer fasst 60 Zuschauer. Ich sah das Stück Penny Lane von Gabriel Barylli. Beim Einlass saß Veit Relin im Hintergrund und beobachtete, wer kam, ein schöner alter Mann, schmal unter seiner weißen Mähne. Er war jugendlicher Liebhaber an großen Bühnen gewesen, mit Maria Schell war er verheiratet. Seit 1976 macht er Theater in diesem Dorf, jedes Jahr vier bis sechs Inszenierungen. »Wenn ich einen nackten Busen zeige, kommen die Sommerhauser auch«, hat Relin einmal gesagt. Ich sah mich um im Publikum: Jeder Platz war besetzt. Sommerhauser schienen mir aber nicht da zu sein.

In Würzburg aß ich saure Zipfel, gekochte blasse Würste in Gemüsesuppe, und bedachte Riemenschneider und Tiepolo. Bei Wertheim informierte eine Schautafel über die Fische des Mains, ich bestellte Zander. Miltenberg war voller Amerikaner. Aschaffenburg ließ mich durch seinen Schlosshof radeln gleich einem Renaissancefürsten zu Pferd, ich probierte Apfelwein. Danach wurde das Maintal zur Mainebene. Der Spessart rückte ab vom Fluss, Wohnsilos verdrängten die Fachwerkhäuser, der Radweg fädelte sich, zunehmend verwirrt, durch eine hektische Verkehrsarchitektur von Schnellstraßen und Autobahnen, von Brücken und überbrückten Brücken, Knoten, Kreuzen, Zubringern. Frankfurt lag in der Luft. Der Radweg fand linksmainisch zurück zum Ufer, das Ufer wurde zum Großstadtpark: Spaziergänger, Hunde, Kinderwagen, Läufer, Skater, Radler – und drüben, rechts vom Fluss, die Skyline. Glas und Stahl der Geldtempel glänzten in der Sonne, wie hätte man nicht an ihre Religionskrise denken sollen, und doch war die Kulisse erhebend. Ich stieg nicht ab, ich fuhr vorbei.

Ich schaute den Wassern zu, den Schiffen, dem Licht auf den Wellen

Zwei Stunden später. Die tief stehende Sonne blitzte von vorn durch den Uferwald, der nun wieder dicht und grün war. Ich war jetzt rechts vom Fluss, noch einmal hatte mich der Radweg von einem Ufer zum anderen geführt. Ich war gespannt. Es konnte nicht mehr weit sein. Unter den Bäumen ein Ausflugslokal, der Fluss bog sanft nach rechts, der Radweg schmiegte sich an ihn. Plötzlich riss der grüne Vorhang auf, und übergangslos war er da, der größere Darsteller: Ich stand mit dem Vorderrad am Rhein.

Noch lange saß ich am Zusammenfluss auf einer Bank. Ich schaute den Wassern zu, den Schiffen, dem Licht auf den Wellen. Drei Schwäne trieben den Rhein herunter, schwammen hintereinander um die Mündungsspitze und mainaufwärts wie an einer Schnur. Ich hätte auch alles Nötige dabei, dachte ich, ich könnte weiter radeln, am Rhein entlang zur Nordsee, dann England, Schottland? Oder rheinauf nach Süden? Bodensee, Schweiz, Frankreich, Mittelmeer? Die Sonne ging unter über dem westlichen Rheinufer. Ich stieg die Böschung hinunter zu meinem Fluss, gerade da, wo er endete, und benetzte Stirn, Augen, Mund und Brust. Ich sagte etwas Nettes zum Main, aber getrunken habe ich hier nicht.

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Information Mainradweg

Anreise:
Nach Bayreuth mit der Bahn, Fahrradmitnahme ist in den meisten Zügen möglich, Radfahrer-Hotline Tel. 01805-151415. Von hier zur Weißmainquelle bei Bischofsgrün entweder radeln oder im Kleinbus-Taxi. Zur Rotmainquelle steigt man eine Station vor Bayreuth in Creußen aus

Unterkunft:
Herbergen mit den Logos »Fahrradfreundlicher Hotelbetrieb« sowie »Bett&Bike« bieten Fahrradgaragen, Trockenraum, Werkzeug und spezielles Frühstück. Dazu zählen auch gehobene Hotels wie Walfisch in Würzburg (Am Pleidenturm 5, Tel. 0931/35200, www.hotel-walfisch.com , DZ ab 59,50 Euro) und Wilder Mann in Aschaffenburg (Löherstraße 51, Tel. 06021/3020, www.hotel-wilder-mann.de , DZ ab 46 Euro). Preisgünstige Pensionen und Gasthäuser (Übernachtung mit Frühstück etwa ab 25 Euro) finden sich oft abseits der Hauptroute

Die Strecke:
Der Mainradweg ist gut beschildert, 90 Prozent sind asphaltiert, nur selten berührt er verkehrsreiche Straßen. Steigungen gibt es fast keine. Vorsicht: In Ortsnähe blockieren häufig Betonklötze oder Eisenpfosten den Radweg, um Autos an der Durchfahrt zu hindern

Karten:
In der bikeline-Reihe ist das Radtourenbuch »Main-Radweg« erschienen, Esterbauer-Verlag, Rodingersdorf 2008; 158 S., 12,40 €

Auskunft:
Tourismusverband Franken, Tel. 0911/941510, www.mainradweg.com

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    • Von Rüdiger Dilloo
    • Datum 23.10.2008 - 10:22 Uhr
    • Quelle DIE ZEIT, 23.10.2008 Nr. 44
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