Gesichter der Finanzkrise Der gute Kapitalist
Ihn wünschen sich Obama und McCain als Finanzminister: Der Starinvestor und Großspender Warren Buffett ist in der Bankenkrise zum Volkshelden geworden

© Alex Wong/Getty Images
Superstar Warren Buffett gilt als Wunschkandidat für den Posten des US-Finanzministers
Das graue Haar ist leicht zerzaust. Die Augen zwinkern durch eine Hornbrille, die man in Deutschland Kassengestell nennen würde. Der Mann auf der Bühne sieht aus wie ein älterer Schuhverkäufer.
Aber Warren Buffett ist ein Superstar. Er ist der erfolgreichste Investor seit Generationen. Sein Anlagegeschick hat ihn laut der Forbes-Liste mit über 60 Milliarden Dollar zum reichsten Mann der Welt gemacht. Der von ihm geführte Mischkonzern Berkshire Hathaway hat mittlerweile einen Marktwert von 185 Milliarden Euro.
Als er ans Mikrofon tritt, jubelt die Menge. Ein Soundcheck: »Test: eine Million, zwei Millionen, drei Millionen…« Warren Buffett ist in seinem Element. Und dann gibt der begeisterte Ukulelespieler zusammen mit den Quebe Sisters, einer Band aus Texas, seinen Aktionären auch noch ein Country-Ständchen. »Ich werde mich bald nach einem Job umsehen, und dies ist mein erstes Vorsingen«, scherzt er, »damit lande ich hoffentlich bei American Idol« (dem US-Pendant zu Deutschland sucht den Superstar).
Der Auftritt war im Mai 2007, vor Beginn der großen Finanzkrise. Wie jedes Jahr versammelte Buffett in der Sportarena in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska Zehntausende Miteigner seines Konzerns.Sie reisen aus aller Welt an. Manche haben eine Aktie gekauft, nur um ihn live zu erleben. Mit einem gewöhnlichen Aktionärstreffen hat dieses Happening nichts gemein. Buffett selbst spricht selbstironisch von einem »Woodstock für Kapitalisten«.
Ihm gelingt, was der Finanzminister nicht schafft: Vertrauen auszustrahlen
Gegenwärtig spielt Buffett auf der ganz großen Bühne. Und nicht nur Kleinanleger bauen auf seinen Rat: Von Kongressabgeordneten bis hin zu Ministern wenden sich derzeit die Mächtigen des Landes hilfesuchend an den 78-Jährigen. Präsidentschaftskandidat Barack Obama (dessen Kampagne Buffett schon länger unterstützt) nannte »Warren« als seinen Favoriten für den Posten des Finanzministers. Aber auch der Republikaner John McCain könnte sich Buffett in seinem Kabinett vorstellen.
Für die Finanzgemeinde ist Buffett seit Jahren ein Idol. Im Zuge der großen Bankenkrise ist er nun auch zum Volkshelden geworden. Amerika findet seinen Superstar. Während sich im Mutterland des Kapitalismus Zweifel am System regen, stellt Buffett all das dar, was richtig ist am freien Unternehmertum. Ihm gelingt, worum sich Finanzminister Henry Paulson und Notenbankchef Ben Bernanke so verzweifelt bemühen: Vertrauen auszustrahlen.
Vor der Abstimmung über das Rettungspaket im US-Kongress gab Buffett dem TV-Moderator Charlie Rose, der für seine intensiven Promi-Gespräche vor pechschwarzem Studiohintergrund bekannt ist, ein einstündiges Interview, in dem er die Probleme und Gefahren in einfachen Worten erklärte. Er warnte, die Wirtschaft läge »nach einem Herzstillstand am Boden«. Das Interview machte Schlagzeilen in allen Tageszeitungen. Zwei Tage später verabschiedeten die Abgeordneten das Maßnahmenpaket.
»Buffetts Auftritt war finanzstaatsmännisch«, sagt Richard Sylla, Finanzhistoriker an der New York University. Er vergleicht Buffetts Rolle mit der von J. P. Morgan, dem legendären Bankier aus der industriellen Gründerzeit, der in der Krise 1907 allein kraft seiner Persönlichkeit und seines Einflusses das Finanzsystem vor dem Kollaps bewahrte. Damals gab es keine Zentralbank. Die wurde wenig später auch deshalb gegründet, weil die Regierung fürchtete, in einer neuen Krise keinen rettenden Bankier von der Statur Morgans zu finden. »Was Buffett und Morgan verbindet, ist ihre Art, das Richtige für das Gemeinwesen zu tun und gleichzeitig Gewinn für sich selbst zu machen«, sagt Sylla.
Das zeigte sich in Buffetts jüngsten Investitionsentscheidungen. Die Investmentbank Goldman Sachs war im September unter Druck geraten, weil Marktteilnehmer nach der Implosion von Bear Stearns und Lehman Brothers an ihrer Solvenz und ihrem Geschäftsmodell zweifelten. In dieser Situation kaufte Buffett für fünf Milliarden Dollar Anteile an der größten amerikanischen Investmentbank. Die Konditionen waren extrem günstig für den Milliardär. Goldman Sachs bekam im Gegenzug die so dringend benötigte Bescheinigung finanzieller Gesundheit.
Acht Tage später landete Buffett einen ähnlichen Coup, als er drei Milliarden Dollar in General Electric (GE) anlegte. Der Mischkonzern (Glühbirnen, Ultraschalluntersuchungsgeräte, Kraftwerke) war nebenher zum größten Nichtbankenanbieter von Finanzdienstleistungen geworden – und prompt in der Kreditkrise gestrauchelt.
Am vergangenen Freitag legte er nach. »Buy American. I am!« – diesen patriotischen Aufruf zum Kauf heimischer Aktien veröffentlichte der Großinvestor in der New York Times. »Sei ängstlich, wenn andere gierig sind, sei gierig, wenn andere ängstlich sind«, predigte er eine alte Börsenweisheit. Als der Dow-Jones-Index um über drei Prozent stieg, erklärten die Wall-Street-Händler das prompt zum Buffett-Effekt. »In einer Zeit, in der die Anleger ihr Geld abziehen, pumpt er Cash in die Unternehmen«, sagt Finanzprofessor Sylla. »Das hat Vorbildfunktion.«
Allerdings ist Buffett auch jemand, der von steigenden Kursen selbst profitieren würde. Bei aller Liebe zu Amerika, sagt Andrew Kilpatrick, »Buffett schaut immer danach, einen Dollar für 50 Cent zu ergattern.« Nicht dass Kilpatrick ihm das ankreiden würde. Der Wirtschaftsreporter ist einer der größten Fans von Buffett und hat ein Dutzend Bücher über ihn geschrieben – die zweibändige Biografie Of Permanent Value umfasst knapp 3.000 Seiten.
Buffetts Leben ist längst Legende: dass er immer noch in dem grauen Einfamilienhaus in der Farnam Street in Omaha wohnt, das er vor Jahrzehnten mit seiner ersten Ehefrau Susan für 31.500 Dollar erwarb. Dass er Hamburger und Steaks bevorzugt und Coca-Cola trinkt – er hält seit 1988 Aktien des Brausebrauers. Dass er seinen Privatjet The Indefensible nannte, weil der 10 Millionen teure Gulfstream IV SP für ihn einen unentschuldbaren Luxus darstellte.
Eine Vom-Tellerwäscher-zum-Milliardär-Karriere ist es nicht. Buffetts Vater war Börsenmakler und Abgeordneter für die Republikaner. Warren half schon als 11-Jähriger in der Firma aus und kaufte seine ersten Aktien. Als er sich später an der Eliteuniversität Harvard bewarb, erhielt er eine Absage. Eine schicksalhafte Wendung: So ging er an die New Yorker Columbia University, an der Benjamin Graham Finanzen lehrte.
Graham hatte sich mit einer damals revolutionären Anlagestrategie einen Namen gemacht. Er suchte sterbende Unternehmen, die vom Markt abgeschrieben worden waren und deren Aktien im Kurstief lagen, die aber versteckte Werte bargen. Buffett machte es ähnlich und doch anders. Er begann, mit dem Geld befreundeter Anleger und 100 Dollar eigenem Einsatz Anteile von gut laufenden Unternehmen zu kaufen, deren wahrer Wert von den anderen Marktteilnehmern nicht erkannt wurde.
Diesem Ansatz ist er bis heute treu geblieben. Dank eines guten Riechers hat er sich ein Imperium solide wachsender Unternehmen angeschafft. Die Plattform dafür bot ihm 1962 das Textilunternehmen Berkshire Hathaway, das in aussichtslosem Wettbewerb mit Anbietern ausländischer Billigware lag und das er als Hülle erwarb. Am liebsten beteiligte er sich an Versicherungen. Deren Vorteil: Die Prämien der Versicherten fließen in das Unternehmen, während die Abflüsse im Schadensfall erst später ausgezahlt werden. Das verschafft den Versicherern eine sichere Quelle günstiger Barmittel, die sich anderweitig gewinnbringend investieren lassen. Buffett hat aus Berkshire Hathaway eine Gesellschaft mit Aktien gemacht, die zu den teuersten der Welt gehören. Derzeit notiert eine Aktie der Klasse B mit eingeschränkten Dividenden- und Stimmrechten bei 4.000 Dollar und eine A-Aktie bei sagenhaften 119.000 Dollar.
Buffett ist das Gegenteil einer Heuschrecke. Im Gegensatz zu solchen Firmenjägern, die bei den übernommenen Unternehmen meist das Management austauschen und die Sanierung in der Regel mit der Kosten- und Stellensense betreiben, beteiligt sich Buffett nur an Firmen, deren Management ihm gefällt. Dabei lässt er sich von seinem Instinkt und seiner Menschenkenntnis leiten.
Er stiftete 40 Milliarden, die größte Spende eines einzelnen Menschen
Cathy Baron-Tamraz ist die Vorstandschefin von Business Wire. Inspiriert von einem Buffett-Bericht im Wall Street Journal, schickte die 54-Jährige im März 2006 dem Meister einen Brief mit dem Angebot, ihr Unternehmen zu kaufen. Business Wire bietet Unternehmen an, ihre Pressemitteilungen und Börsenpflichtmeldungen über einen breiten zentralen Verteiler abzusetzen. Kaufinteressenten gab es genug, doch Tamraz wollte sicherstellen, dass die Arbeitsplätze der 500 Mitarbeiter nach einer Übernahme gesichert sein und das Unternehmen nicht zerlegt werden würde. Wenige Tage nachdem sie das Fax an Berkshire Hathaway geschickt hatte, klingelte das Telefon. Dran war Buffett persönlich. »Nicht seine Sekretärin oder irgendein Assistent«, so wundert sich Tamraz noch heute. Wenige Wochen später war der Deal unter Dach und Fach. Auf diese direkte Weise kauft Buffett nicht nur kleine Unternehmen wie Business Wire, sondern tätigt auch Abschlüsse über zweistellige Milliardenbeträge. »Sein Wort ist so gut wie Gold«, sagt Tamraz.
Die Finanzkrise hat Buffetts Investmentstil eine Renaissance beschert. Immer wieder musste sich der Mann sagen lassen, sein Ansatz sei reif fürs Finanzmuseum. In den Zeiten des Internetbörsenrausches galt er als überholt. Gemäß seinem Grundsatz, in nichts zu investieren, das sich nicht anfassen lässt und das ihm nicht sofort einleuchtet, mied Buffett damals Technologieunternehmen. Nicht einmal beim Softwareriesen Microsoft engagierte er sich. Als die Dotcom-Blase im Jahr 2000 platzte, sah sich Buffett bestätigt. Auch für seine Abneigung gegen Derivate – jene komplexen Finanzinstrumente, die sich jetzt als Mitursache der verheerenden Finanzkrise herausstellen – musste sich Buffett in den vergangenen Jahren an der Wall Street belächeln lassen. Sein Wort, Derivate seien wie »finanzielle Massenvernichtungswaffen«, wurde als überzogen abgetan.
Buffetts Weste ist aber nicht ohne Flecken. Menschenrechtsorganisationen protestierten wegen seines Engagements beim chinesischen Ölkonzern PetroChina. Der Vorwurf lautete, damit unterstütze er indirekt den Völkermord in der sudanesischen Darfur-Region. PetroChina ist eine Tochter der volkseigenen China National Petroleum Corp (CNPC), die einer der größten Anteilseigner des nationalen Ölkonsortiums im Sudan ist. Buffett verkaufte seinen Anteil im vergangenen Jahr mit einem Gewinn von rund drei Milliarden Dollar.
Der Multimilliardär hatte lange einen Ruf als Geizkragen. Wohltätige Spenden gehören in den USA bei den Begüterten dazu, aber Buffett nahm weder an den Galazirkeln teil, noch zeigte er sich sonst spendabel. Doch vor zwei Jahren änderte sich das spektakulär. Buffett kündigte im Sommer 2006 an, dass er 85 Prozent seines Vermögens mit einem damaligen Wert von fast 40 Milliarden Dollar nach und nach stiften werde. Es ist die bisher größte Spende eines einzelnen Menschen.
Und statt eine eigene Stiftung mit der Milliardensumme auszustatten und seinen Namen damit zu verewigen, vermachte Buffett den größten Teil der Stiftung seines Freundes Bill Gates. Kleinere Summen erhalten die Stiftungen seiner Tochter und seiner zwei Söhne. Über seine Kinder sagte er: »Sie hatten bereits einen gigantischen Vorsprung in einer Gesellschaft, die vorgibt, Wohlstand und Erfolg nach Leistung zu verteilen. Dynastische Megavermögen würden die Wettbewerbsbedingungen noch weiter verzerren.«
Gegen die Konventionen seiner Klasse verstößt der Mann gern. Gegen die von Präsident Bush geplante Abschaffung der Erbschaftsteuer hat er sich stark gemacht. Er ist für eine klare Steuerprogression. »Es kann doch nicht richtig sein, dass ich, prozentual gesehen, weniger Steuern zahle als meine Rezeptionistin!«, schimpft er in Interviews.
Seine Fans glauben nicht, dass Buffett der Einladung nach Washington folgen wird. »Dazu hängt sein Herz zu sehr an Berkshire Hathaway«, sagt Kilpatrick. Doch er werde den künftigen Präsidenten beraten – egal, wer es ins Weiße Haus schaffe. Als der gute Kapitalist.
- Datum 04.05.2009 - 10:57 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 23.10.2008 Nr. 44
- Kommentare 19
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"Was Buffett und Morgan verbindet, ist ihre Art, das Richtige für das Gemeinwesen zu tun und gleichzeitig Gewinn für sich selbst zu machen"
So wünscht sich Klein Fritzchen (Steinferingbrück&Merkelkoch) seine Kapitalisten: eigentlich sind sie die wahren Wohltäter der Welt, wozu also so etwas Unnötiges wie Sozialstaat mit solidarischer Kranken-, Arbeitslosenversicherung? Weg mit dem Klimbim, Buffett und Gates werden es schon richten!
Sieht so aus als hätte BSE weit um sich gegriffen und das bißchen Hirn zerstört, was rudimentär vorhanden gewesen sein mag.
An die Laterne! Laterne, Sonne, Mond und Sterne ...
Buffet ist der Strippenzieher hinter dem Hitler-Bewunderer Arnold Schwarzenegger. Und so wie nationale und internationale Finanzkreise Adolf Hitler und die NSDAP massiv unterstützten, so hat heute jemand wie Schwarzenegger die große Unterstützung von denselben Kreisen. Und auch die Programme gleichen sich an. Während in den 30er-Jahren primitive Akkumulation von Arbeitskräften in den KZs betrieben wurde und der Lebensstandard der Bevölkerung gesenkt wurde, durften die Finanzkreise immer auf ihre Profite schauen. Wie sieht es heute in Kalifornien aus. Schwarzenegger, der ja auch mal wieder in den Quatschbuden der Demokratie aufräumt, zerschlägt das Gemeinwohl, Bedienstete im öffentlichen Dienst werden immer schlechter bezahlt oder entlassen. Schulen schließen, die Feuerwehren sind so zerschlagen, dass in der Zwischenzeit jeder Waldbrand zur mittleren Katastrophe wird, aber Warren Buffet und Co. verdienen sich auch in Kalifornien dumm und dämlich.
Was werden die USA von einem Obama erwarten, der Strippenziehern wie Buffet oder George Soros gehorscht?
achje...dass -wenn überhaupt- nicht etwa die USA, sondern england das "mutterland" des kapitalismus ist, könnte man schon wissen wenn man darüber einen artikel schreibt.
Wo es Verlierer gibt, gibt es auch Gewinner. Und wo es Gewinner gibt, gibt es eben auch Verlierer. Wann werden es die Neider dieser Welt endlich begreifen? Das Geld ist ja nicht futsch, es hat nur den Besitzer gewechselt. Aber zu erwarten, dass das eine Bevölkerung versteht, die nahezu keine Aktienkultur entwickelt hat, ist sicher zu viel erwartet. Denn die Lemminge kaufen dann, wenn alle kaufen und verkaufen, wenn alle verkaufen. BILD machts möglich. Statt sich über Buffett und Gates aufzuregen, wäre es an der Zeit, endlich einmal das kleine 1x1 des Kapitalismus zu lernen. Denn dieser ist besser als sein Ruf.
@ Toronto 21:
Sie scheinen unter Larven die einzig fühlende Brust zu sein. Wer sich über Erfolgreiche mokiert, gibt sich nur als Verlierer zu erkennen. Dabei ist es einfach genug, Herrn Buffetts einleuchtende Ansichten zu imitieren. Nicht nur hat er selbst ein Buch verfasst, in dem er sie detailliert beschreibt, sondern es gibt sogar eine Webseite, auf der man jeden seiner erfolgreichen Schritte mitverfolgen und auch en miniature nachvollziehen kann, falls man es wünscht.
Buffed gehört doch eben gerade nicht zu diesen durchschnitts Kapitalisten, die ihre Gier vor die Interessen des einfachen Arbeiters stellen. Es wird sich auch nicht über Bill Gates und Buffed beschwert, im gegenteil der Artikel stellt Buffed sehr positiv dar. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht worauf ihre Anschuldigungen gründen, aber sie können es mir(uns) gerne näher erläutern. Die deutsche gesellschaft it auch besser als ihr Ruf. ;)
Wieso Neid?
Wurde das irgendwo jemals erwähnt ? Vielmehr wurde diese Gemütsregung jeglichen Kritikern immer angedichtet und hat sich auf diese Weise, so quasi völlig ohne Kraftakt, jeglicher Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Kritiker entzogen...
Ich würde nun tatsächlich feststellen "..denn dieser ist schlechter als sein Ruf..."
..sich über Leute wie Gates und andere in ähnlichen Vermögensklassen aufzuregen hilft vileicht nicht viel, kann aber die 1ste. Weichenstellung zu durchaus notwendigem Hinterfragen ein. Vom netten Hr. Buffet lese ich z. Bsp. seit Jahren das dieser sich Wundert das seine Sekretärin mehr Steuern bezahlt als Er... Aber, was konkret unternimmt den der Nette Hr. Buffet dagegen?
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
@ Toronto 21:
Sie scheinen unter Larven die einzig fühlende Brust zu sein. Wer sich über Erfolgreiche mokiert, gibt sich nur als Verlierer zu erkennen. Dabei ist es einfach genug, Herrn Buffetts einleuchtende Ansichten zu imitieren. Nicht nur hat er selbst ein Buch verfasst, in dem er sie detailliert beschreibt, sondern es gibt sogar eine Webseite, auf der man jeden seiner erfolgreichen Schritte mitverfolgen und auch en miniature nachvollziehen kann, falls man es wünscht.
Buffed gehört doch eben gerade nicht zu diesen durchschnitts Kapitalisten, die ihre Gier vor die Interessen des einfachen Arbeiters stellen. Es wird sich auch nicht über Bill Gates und Buffed beschwert, im gegenteil der Artikel stellt Buffed sehr positiv dar. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht worauf ihre Anschuldigungen gründen, aber sie können es mir(uns) gerne näher erläutern. Die deutsche gesellschaft it auch besser als ihr Ruf. ;)
Wieso Neid?
Wurde das irgendwo jemals erwähnt ? Vielmehr wurde diese Gemütsregung jeglichen Kritikern immer angedichtet und hat sich auf diese Weise, so quasi völlig ohne Kraftakt, jeglicher Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Kritiker entzogen...
Ich würde nun tatsächlich feststellen "..denn dieser ist schlechter als sein Ruf..."
..sich über Leute wie Gates und andere in ähnlichen Vermögensklassen aufzuregen hilft vileicht nicht viel, kann aber die 1ste. Weichenstellung zu durchaus notwendigem Hinterfragen ein. Vom netten Hr. Buffet lese ich z. Bsp. seit Jahren das dieser sich Wundert das seine Sekretärin mehr Steuern bezahlt als Er... Aber, was konkret unternimmt den der Nette Hr. Buffet dagegen?
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
@ Toronto 21:
Sie scheinen unter Larven die einzig fühlende Brust zu sein. Wer sich über Erfolgreiche mokiert, gibt sich nur als Verlierer zu erkennen. Dabei ist es einfach genug, Herrn Buffetts einleuchtende Ansichten zu imitieren. Nicht nur hat er selbst ein Buch verfasst, in dem er sie detailliert beschreibt, sondern es gibt sogar eine Webseite, auf der man jeden seiner erfolgreichen Schritte mitverfolgen und auch en miniature nachvollziehen kann, falls man es wünscht.
... die primitive Gewinner und Verliererlogik der Amerikaner. Wer Dreck frisst ist selbst schuld an seinem Schicksal, wer Milliarden scheffelt hat es sich hart erarbeitet ;-)
Stecks dir sonstwo hin, in einer Gesellschaft die in erster Linie dieser Logik folgt, möchte ich nicht leben (und ich sehe mich nicht als "Verlierer", nur um deiner einseitigen Logik zuvorzukommen).
Dabei muss man bei Buffetts Lebenslauf zu dem Schluß kommen, dass er erstens nicht aus armen und einflusslosen Hause stammte und zweitens sein meistes Geld mit Spekulieren verdient hat. Dabei ist er offenbar mit mehr Geschick vorgegangen (und hatte mehr Glück) als das Gros seiner sicher ebenfalls nicht dummen Kollegen (die jetzt Verlierer sind).
Ich persönliche halte eine Gesellschaftsform die Spekulanten zu den reichsten Leuten der Welt macht für KRANK, Männer die niemals irgendwas Produktives oder Nützliches getan haben (Bill Gates hat wenigstens was geleistet). Dabei tröstet es mich auch kaum, wenn er 85% seines Vermögens in diverse Reichenstiftungen steckt, der Rest ist immer noch mehr als er jemals ausgeben kann und mehr als ein Mensch anhäufen können sollte. Derartiger persönlicher Reichtum sorgt für ein gesellschaftliches Ungleichgewicht, was letztlich allen mit weniger Geld schadet.
... die primitive Gewinner und Verliererlogik der Amerikaner. Wer Dreck frisst ist selbst schuld an seinem Schicksal, wer Milliarden scheffelt hat es sich hart erarbeitet ;-)
Stecks dir sonstwo hin, in einer Gesellschaft die in erster Linie dieser Logik folgt, möchte ich nicht leben (und ich sehe mich nicht als "Verlierer", nur um deiner einseitigen Logik zuvorzukommen).
Dabei muss man bei Buffetts Lebenslauf zu dem Schluß kommen, dass er erstens nicht aus armen und einflusslosen Hause stammte und zweitens sein meistes Geld mit Spekulieren verdient hat. Dabei ist er offenbar mit mehr Geschick vorgegangen (und hatte mehr Glück) als das Gros seiner sicher ebenfalls nicht dummen Kollegen (die jetzt Verlierer sind).
Ich persönliche halte eine Gesellschaftsform die Spekulanten zu den reichsten Leuten der Welt macht für KRANK, Männer die niemals irgendwas Produktives oder Nützliches getan haben (Bill Gates hat wenigstens was geleistet). Dabei tröstet es mich auch kaum, wenn er 85% seines Vermögens in diverse Reichenstiftungen steckt, der Rest ist immer noch mehr als er jemals ausgeben kann und mehr als ein Mensch anhäufen können sollte. Derartiger persönlicher Reichtum sorgt für ein gesellschaftliches Ungleichgewicht, was letztlich allen mit weniger Geld schadet.
Buffed gehört doch eben gerade nicht zu diesen durchschnitts Kapitalisten, die ihre Gier vor die Interessen des einfachen Arbeiters stellen. Es wird sich auch nicht über Bill Gates und Buffed beschwert, im gegenteil der Artikel stellt Buffed sehr positiv dar. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht worauf ihre Anschuldigungen gründen, aber sie können es mir(uns) gerne näher erläutern. Die deutsche gesellschaft it auch besser als ihr Ruf. ;)
Ich habe den Artikel gelesen und ich beziehe mich auf die Kommentare, die voller Neid und Missgunst sind, was Buffett betrifft.
Aber so ist der Deutsche. Voller Neid und Missgunst. Da bleibt nur die Weisheit: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen.
[Anm.: Bitte vermeiden Sie beleidigende Pauschalisierungen. Danke. /Die Redaktion pt.]
Ich habe den Artikel gelesen und ich beziehe mich auf die Kommentare, die voller Neid und Missgunst sind, was Buffett betrifft.
Aber so ist der Deutsche. Voller Neid und Missgunst. Da bleibt nur die Weisheit: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen.
[Anm.: Bitte vermeiden Sie beleidigende Pauschalisierungen. Danke. /Die Redaktion pt.]
Wer ein Wort wie "Aktienkultur" ernsthaft gebraucht, dessen Kulturverständnis dürfte sich beim Kulturbeutel erschöpft haben. Und wenn Buffett so einfach zu imitieren wäre, die Welt bestünde nur aus Milliardären. Nur Querulanten, wie ich, müssten schluchzend im Schmollwinkel hocken.
Ich habe den Artikel gelesen und ich beziehe mich auf die Kommentare, die voller Neid und Missgunst sind, was Buffett betrifft.
Aber so ist der Deutsche. Voller Neid und Missgunst. Da bleibt nur die Weisheit: Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen.
[Anm.: Bitte vermeiden Sie beleidigende Pauschalisierungen. Danke. /Die Redaktion pt.]
Ich kann im Gegensatz zur Redaktion die Ansicht von Toronto21 nur bestätigen. Der Deutsche IST nun einmal im allgemeinen voller Neid und Missgunst. In den USA können Sie Ihrem Nachbarn ihren Weinkeller und Swimmingpool zeigen und werden für Ihre Leistung bewundert, in Deutschland aber müssen Sie beides geheim halten oder Sie laufen Gefahr, schikaniert und verleumdet zu werden. Ich jedenfalls bewundere Warren Buffet.
Ich kann im Gegensatz zur Redaktion die Ansicht von Toronto21 nur bestätigen. Der Deutsche IST nun einmal im allgemeinen voller Neid und Missgunst. In den USA können Sie Ihrem Nachbarn ihren Weinkeller und Swimmingpool zeigen und werden für Ihre Leistung bewundert, in Deutschland aber müssen Sie beides geheim halten oder Sie laufen Gefahr, schikaniert und verleumdet zu werden. Ich jedenfalls bewundere Warren Buffet.
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