Energie Im Kohlerausch
Ausgerechnet die schmutzigste Energie-Ressource erlebt einen ungeahnten Boom. Das muss kein Schaden für das Klima sein – wenn eine neue Technik funktioniert.
Am Rande der englischen Kleinstadt Hatfield, hinter den von ersten Straßen durchzogenen Planquadraten eines künftigen Gewerbegebietes, erheben sich die alten Fördertürme einer fast 100 Jahre alten Kohlegrube. Geröll bedeckt den provisorischen Parkplatz vor dem Bürogebäude der Zeche, aus seinen Fenstern fällt der Blick auf Röhren, Winden und schweres Gerät für die Abbaustrecken unter Tage. Die Förderwelle steht an diesem Morgen still. Aber neue Schächte zu neuen, ergiebigen Flözen sind längst getrieben worden. Seit Januar wird in Hatfield wieder Kohle gefördert; eine Million Tonnen sollen es in diesem, 2,2 Millionen im nächsten und weit mehr als drei Millionen Tonnen im übernächsten Jahr sein.
Die Zeche war lange tot, so tot wie fast alle Minen im Kohlerevier im Süden der Grafschaft Yorkshire. Nach dem großen Bergarbeiterstreik Anfang der achtziger Jahre wurden sie geschlossen; britische Kohle, einst die Grundlage für Großbritanniens Aufstieg zur industriellen Großmacht, galt fortan als weitestgehend überflüssig. Öl und Gas aus der Nordsee sollten die Wirtschaft antreiben. Jetzt gehen Öl und Gas zur Neige. Und während anderorts vom Übergang der Welt in ein klimaschonendes Solarzeitalter geträumt wird, ist in Hatfield die Kohle wieder da.
Richard Budge, 57 Jahre alt, ein kräftiger Mann, der auch mal unter Tage mit anpackt, hat das schon immer geahnt. King Coal wird Budge in der britischen Presse genannt. Kurz nach der Jahrtausendwende erwarb der schwerreiche Unternehmer das alte Bergwerk in Hatfield, seither haben er und seine Partner 140 Millionen Euro in die Grube gesteckt. Mindestens 100 Millionen Tonnen Kohle sollen dort in 700 Meter Tiefe schlummern. 350 Leute arbeiten inzwischen im Dreischichtbetrieb rund um die Uhr. Die Zeche mache »wirtschaftlich Sinn«, sagt Budge – weil sie effizient sei, weil Öl und Gas weniger und im Vergleich zur Kohle teurer würden: »Ich habe Spaß, Geld zu verdienen. Deswegen bin ich in diesem Geschäft.«
Der Kohlemillionär möchte, dass Großbritannien noch viel mehr auf Kohle setzt – so, wie es auch andere Länder tun. Budge spricht eloquent vom Klimawandel, er weiß, dass Kohle die dreckigste und für das Klima schädlichste Energiequelle überhaupt ist. Auch darauf hat er eine Antwort: Seine Zeche soll nicht nur ein Beispiel für die Renaissance der Kohle sein, neben ihr soll für weit über eine Milliarde Euro ein Kraftwerk entstehen, in dem das Klimagift CO₂ aus der Kohle abgeschieden, über ein Pipeline-System in alte Ölförderstätten in der Nordsee geschickt und dort auf Dauer gelagert wird. »Wir machen unsere Kohle grün«, sagt Budge.
Grüne Kohle?
Zwei Zugstunden südlich von Hatfield, im fünften Stock eines schmalen Bürohauses an der eleganten Londoner Regent Street, lächelt Milton Catelin, als er diesen Satz hört. Der Satz gefällt ihm, er könnte auch von ihm stammen. Catelin ist Chef des World Coal Institute, das von großen Kohlekonzernen und diversen nationalen Kohleverbänden – darunter auch dem deutschen – finanziert wird. Der joviale Australier ist Kohle-Lobbyist, ein ständiger Gast auf internationalen Klimakonferenzen, während derer es um die künftige Energieversorgung und um den Kampf gegen den Klimawandel geht. Er streitet wider das schlechte Image der Kohle. Er wirbt um ihren Einsatz. Wie Richard Budge findet er, dass es ohne sie nicht geht.
- Datum 03.08.2009 - 13:13 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 30.10.2008 Nr. 45
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Es ist schon schlimm, wenn den Lesern der ZEIT ein solches Quantum an Unverstand vorgesetzt wird.
ZEIT: Würde es dazu kommen, wäre der Kampf gegen den Klimawandel verloren.
Bevor solche Aussagen gemacht werden sollte sich der Autor einmal die Temperaturkurven der Satelliten ansehen, aber auch die von Bodenmessstationen, die mit Ausnahme des Ausbruchs des Vulkans Pinatubo im Jahre 1991 und des sehr starken El Ninos im Jahre 1998 seit 20 Jahren keine globalen Temperaturerhöhungen verzeichnet konnten, seit dem Jahre 2002 fielen die globalen Temperaturen sogar, und das trotz steigender globaler CO2 Werte.
Vielleicht fragt der Autor die Klimamodellierer einmal, warum die Sonne angeblich keinen Einfluss auf globale Temperaturen hat. Und man vergessene nur die schmelzenden Pole nicht. Dabei baut sich das Eis am Südpol seit langem auf, die Einsbedeckung am Nordpol regeneriert sich wieder nach den neuesten Messungen per Satelliten.
„CO2 ist ein gefährliches Gas. Wer es einatmet, kann daran sterben.“
Das man solchen Schwachsinn ohne Einschränkung in einer niveauvollen Zeitschrift wie die der ZEIT lesen muss, ist schon mehr als deprimierend.
CO2 ist der Grundbausteins jeglichen Lebens, jedes neue Treibhaus wird heute mit zentraler CO2 Einrichtungen erbaut, große Mengen CO2 werden von Deutschland aus nach Holland exportiert, nicht, damit die Holländer daran sterben, sondern weil sich höhere Dosen als extrem wachstumsfreudig für Pflanzen erweisen. Aber offenbar glaubt man, dem Publikum alles zumuten zu können.
.„b mit CCS die Elektrizitätserzeugung profitabel sei, müsse allerdings bezweifelt werden. „
Das ist eine wahre Feststellung. Aber was spielt das schon eine Rolle, wo eine preiswerte Energie keine Rolle spielt, so langen man nur die Welt damit retten kann.
gut schauen wir mal
http://en.wikipedia.org/w...
mmhhh....es wird wärmer. Sowohl Satelit als auch Bodenstation sagen das gleiche...
na gut, dann halt die Eisschicht in der Arktis.
http://www.innovations-re...
mmhh...auch nicht. Na wo sind denn jetzt die Daten, dass der Klimawandel nur ein Hirngespinnst der grünen Weltverbesserer ist?
Bitte ein Quantum Verstand auch für Kommentatoren.
gut schauen wir mal
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mmhhh....es wird wärmer. Sowohl Satelit als auch Bodenstation sagen das gleiche...
na gut, dann halt die Eisschicht in der Arktis.
http://www.innovations-re...
mmhh...auch nicht. Na wo sind denn jetzt die Daten, dass der Klimawandel nur ein Hirngespinnst der grünen Weltverbesserer ist?
Bitte ein Quantum Verstand auch für Kommentatoren.
der Atomausstieg ist besiegelt, neue Kraftwerke aufjedenfall keine Option für die Zukunft. Selbst die Atomlobby sagt dies im Prinzip. Es fehlt das Uran in wenigen Jahrzehnten, vor allem aber sind die Kraftwerke einfach viel zu teuer. Darum rechnet sich ein Neubau nicht.
Das ahnen die gealterten 68er und Berufsprotestler auch. Ich musste schon Schmunzeln bei Fernsehbildern von grauhaarigen Hippies die mit den ewig-gleichen Schildern nun gegen Neubauten von Kohlekraftwerken demonstrieren wie seinerzeit in Brokdorf. Ich bin erst Anfang 20, insofern kenn ich das alles eh nur aus dem Geschichtsunterricht. De ja vue, dachte ich mir da nur. Alte Gewohnheiten wird man halt nicht los..dementsprechend liest man in der Presse inzwischen immer öfter von Kohlekraftwerken als "KKW" - die Ähnlichkeit mit dem Kampfbegriff "AKW" ist mit Sicherheit nur Zufall.
Meine Generation hat nun das Glück, als Spaßgesellschaft noch in den 90ern verspottet, einen pragmatischen bis hin zum indifferenten Blick auf die Dinge zu haben. Der fanatische Sozialkundelehrer der gegen Amerika gehezt hat in der Schule hat uns nicht provoziert, einfach nur gelangweilt. Und so seh ich das ganze eher mit positiven als negativen Gefühlen. Ich versuch erst gar nicht zu heucheln dass mir die Umwelt über alles geht und mir bezahlbarer (von billig träum ich ja schon gar nicht mehr) Strom nicht wichtig wäre. Kohlestrom ist sehr sehr billig in der Produktion, die Technologie ist simpel und ausentwickelt. Grundlastfähig dazu. Zumindest in der Ergänzung zu Windkraft - die einzige erneuerbare Energie die ebenfalls bereit für den Großeinsatz ist - sehr wichtig und notwendig. Erdgas ist seit Urzeiten sicher im Untergrund gespeichert gewesen ("sicher" in dem Sinne als dass es nicht mehr da und von uns gefördert werden könnte wenn es schon vorher entwichen wäre - Methan, ein Hauptbestandteil von Erdgas, ist noch viel klimaschädlicher als CO2). Dies beweist anschaulich und schlüssig dass die Speicherung von Gasen im Untergrund über Zeiträume die über menschliches Ermessen hinausgehen zuverlässig und "wartungsfrei" möglich ist. Es entbehrt nicht einem gewissen Charme, diese Lösung.
Dennoch ein falscher Weg? Möglich. Let's give it a shot. Was aufjedenfall nur noch gestrig ist, und ein Luxus den weder wir noch das Klima uns noch leisten können, ist jahrelanges Gezaudere und aufeinandertreffen von Extrempositionen die dann den ganzen Entscheidungsprozess bestimmen. Nervt einfach.
... das nenne ich eine wegweisende Einstellung, dynamisch und hervorragend informiert! Jugend vor, Berufsprotestler ins Altenheim!
... das nenne ich eine wegweisende Einstellung, dynamisch und hervorragend informiert! Jugend vor, Berufsprotestler ins Altenheim!
Offensichtlich ist den Energiekonzernen das Klima egal. Und zunehmend wohl auch den Politikern - wie das Beispiel der "Gruenen" in Hamburg zeigt.
Das Ganze ist an Dummheit kaum noch zu ueberbieten. Ich bin sprachlos. Der Mensch mutiert offensichtlich unaufhaltsam zum Lemming.
Nietzsche hatte mit seiner Kritik der Moderne Recht. Wir sind in der Tat Hyperboraeer: "Jenseits des Nordens, des Eises, des Todes – unser Leben, unser Glueck... An dieser Modernitaet waren wir krank, – am faulen Frieden, am feigen Compromiss, an der ganzen tugendhaften Unsauberkeit des modernen Ja und Nein.“
Genau heute sind 25 Kohlekraftwerke in Deutschland geplant oder im Bau. Die neue CCS-Technik soll ab 2020 im grossen Stil zum Einsatz kommen, ein wenig spaet. Bis dahin sollen uns "moderne" Kohledreckschleudern mit einem um ein paar Prozentpunkte besseren Wirkungsgrad als die alten darueber hinwegtaeuschen, dass wir auf eine klimapolitische Katastrophe zusteuern. Das Kohlekraftwerk Hamburg- Moorburg, das bald ans Netz geheb wird, wird mehr CO2 ausstossen, als z.B. der ganze Staat Bolivien, Jahr fuer Jahr, bis 2020 und darueber hinaus. Mit dieser Klimapolitik sind alle ambitionierten Klimaschutzversprechen wie 40% CO2-Reduktion bis 2020 Selbstluege. Stattdessen steigen die CO2-Emmissionen hierzulande kontinuierlich weiter an, Jahr fuer Jahr.
Die neue Technik der Speicherung des Kohlendioxids unter der Erde ist unausgegoren, teuer und schiebt Verantwortung auf die kommenden Generationen ab, ohne die Folgekosten in irgendeine Rechnung miteinzubeziehen.
Steuermilliarden werden in Form von Energiesubventionen in den Kohle- und Atomsektor gepumpt, so dass die vier grossen Energiemonopolisten Milliardengewinne einstreichen, die sie dann in Form von Preiserhoehungen an die Verbaucher weitergeben, ein Skandal.
Wuerde dieses Geld entschieden in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert, braeuchten wir keine Wundertechnologien, die die Oeffentlichkeit in falscher Sicherheit wiegen angesichts der akuten Klimaproblematik. Wer garantiert denn, dass heute gebaute Kohlekraftwerke in 15 Jahren oekologisch nachgeruestet werden? Wie koennen wir ueber kohlehungrige Chinesen schimpfen, wenn selbst wir noch in einen Energietraeger investieren, der dem Klima mehr Schaden pro gewonnene Kilowattstunde zufuegt, als jede andere Energiegewinnungsform?
Studien belegen, wie die Energiewende zu schaffen ist, wie Deutschland in wenigen Jahrzehnten von der Abhaengigkeit von Kohle- und Atomkraft loskommen kann. Alle die behaupten, das wuerde noch nicht gehen, das sei noch zu teuer, wollen nur eines erreichen: Die naechsten Jahre auf Kosten unserer Kinder hohe Gewinne einstreichen, so lange es noch moeglich ist.
Drum bleibt nur eines: Diskutieren, demonstrieren und zu einem von Umweltschutzorganisationen empfohlenen Oekostromanbieter wechseln!
gut schauen wir mal
http://en.wikipedia.org/w...
mmhhh....es wird wärmer. Sowohl Satelit als auch Bodenstation sagen das gleiche...
na gut, dann halt die Eisschicht in der Arktis.
http://www.innovations-re...
mmhh...auch nicht. Na wo sind denn jetzt die Daten, dass der Klimawandel nur ein Hirngespinnst der grünen Weltverbesserer ist?
Bitte ein Quantum Verstand auch für Kommentatoren.
Wikipedia ist keine wissenschaftlich gültige Wissensquelle. Wikipedia erreicht seine Feststellungen durch einen Art Consencus. Speziell zu den Problemen der Globalen Erwärmung ist Wikipedia längst von den Global Warmers mit Conolly an der Spitze regelrecht “gehijackt” worden.
Globale Veränderungen des Klimas sind vor allem das Ergebnis natürlicher Einflüsse. Dabei wird von den Global Warmers z. B behauptet, die Sonne haben keinen Einfluss auf globale Temperaturänderungen.
Hier die Adresse zum Aufsuchen des derzeitigen Standes der polaren (Arkstis) Eisbedckung
http://arctic-roos.org/ob...
Hier Unterlagen zu der globalen Temperaturentwicklung seit 1995
http://www.factsandarts.c...
Hier Unterlagen zur möglichen globalen Temperaturentwicklung in den kommenden 50 Jahren.
http://icecap.us/index.ph...
Ich frage mich immer, wie Menschen heute bei der ueberwaeltigen wissenschaftlichen Beweislast noch an ihrem Klimawandelskeptizismus festhalten koennen...
Schau Dir die Ergebnisse von Eisbohrungen an, die die CO2-Konzentration der letzten 200.000 Jahren darstellen. Da wird nachgewiesen, wie die Konzentration seit Beginn der Industrialisierung extrem ansteigt, wie noch nie zuvor. Und in Analogie zur steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphaere kann ein Anstieg der mittleren globalen Erdtemperatur nachgewiesen werden (ja, an manchen Orten wird es sogar kaelter, der Klimawandel hat regional sehr unterschiedliche Auspraegungen). Wir befoerdern uns von einer Warmzeit in eine "Superwarmzeit", ein Experiment, wie es dieser Planet in den letzten 200.000 Jahren (und wahrscheinlich weit darueber hinaus) noch nie gesehen hat. Ich bin sehr besorgt bezueglich der Folgen dieser Entwicklung...
Doch es gibt auch Menschen, die reden sich ein, "die Sonne habe keinen Einfluss auf das globale Klima". Was fuer ein Schwachsinn! Solche Leute belegen ihre Selbstluege mit Studien, die von ExxonMobile und Co. finanziert wurden.
Kommentare solcher Art finden auf der Bild-Homepage wahrscheinlich ihr entsprechendes Publikum...
Ich frage mich immer, wie Menschen heute bei der ueberwaeltigen wissenschaftlichen Beweislast noch an ihrem Klimawandelskeptizismus festhalten koennen...
Schau Dir die Ergebnisse von Eisbohrungen an, die die CO2-Konzentration der letzten 200.000 Jahren darstellen. Da wird nachgewiesen, wie die Konzentration seit Beginn der Industrialisierung extrem ansteigt, wie noch nie zuvor. Und in Analogie zur steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphaere kann ein Anstieg der mittleren globalen Erdtemperatur nachgewiesen werden (ja, an manchen Orten wird es sogar kaelter, der Klimawandel hat regional sehr unterschiedliche Auspraegungen). Wir befoerdern uns von einer Warmzeit in eine "Superwarmzeit", ein Experiment, wie es dieser Planet in den letzten 200.000 Jahren (und wahrscheinlich weit darueber hinaus) noch nie gesehen hat. Ich bin sehr besorgt bezueglich der Folgen dieser Entwicklung...
Doch es gibt auch Menschen, die reden sich ein, "die Sonne habe keinen Einfluss auf das globale Klima". Was fuer ein Schwachsinn! Solche Leute belegen ihre Selbstluege mit Studien, die von ExxonMobile und Co. finanziert wurden.
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Ich frage mich immer, wie Menschen heute bei der ueberwaeltigen wissenschaftlichen Beweislast noch an ihrem Klimawandelskeptizismus festhalten koennen...
Schau Dir die Ergebnisse von Eisbohrungen an, die die CO2-Konzentration der letzten 200.000 Jahren darstellen. Da wird nachgewiesen, wie die Konzentration seit Beginn der Industrialisierung extrem ansteigt, wie noch nie zuvor. Und in Analogie zur steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphaere kann ein Anstieg der mittleren globalen Erdtemperatur nachgewiesen werden (ja, an manchen Orten wird es sogar kaelter, der Klimawandel hat regional sehr unterschiedliche Auspraegungen). Wir befoerdern uns von einer Warmzeit in eine "Superwarmzeit", ein Experiment, wie es dieser Planet in den letzten 200.000 Jahren (und wahrscheinlich weit darueber hinaus) noch nie gesehen hat. Ich bin sehr besorgt bezueglich der Folgen dieser Entwicklung...
Doch es gibt auch Menschen, die reden sich ein, "die Sonne habe keinen Einfluss auf das globale Klima". Was fuer ein Schwachsinn! Solche Leute belegen ihre Selbstluege mit Studien, die von ExxonMobile und Co. finanziert wurden.
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(1) Die Vostok Eiskernbohrungen und die zugehörigen Temperaturrekonstruktionen der letzten 650000 Jahren zeigen ganz eindeutig, dass jeweils nach 600 bis 800 Jahre nach einer globalen Temperaturerhöhung erst der Anstieg des globalen CO2 Gehaltes erfolgt ist. Es ist der beste Beweis dafür, dass CO2 nicht die Ursache für die globale Temperaturerhöhung ist.
(2) Die Klimaskeptiker zweifeln keinesfalls eine dauernde Veränderung des Klimas an, sondern nur dessen Erklärung, dass CO2 Klimatemperaturveränderungen hauptsächlich verursacht. Sie sehen vielmehr den Einfluss der Sonne als hauptsächliche Ursache an, was von den Klimamodellierern mit ihren Programmen abgelehnt wird.
(3) Es sind die Betreiber der Klimarechenmodelle, die einen Einfluss der Sonne auf Temperaturveränderungen bestreiten und sie deshalb nicht in ihre Berechnungen aufnehmen, wahrscheinlich, weil sonst die Berechnungen zu kompliziert werden und es sich herausstellt, dass CO2 nur einen kleinen Einfluss auf globale Temperaturveränderungen hat.
(4) Die Entwicklung einer Superwarmzeit ist Unsinn. Die theoretischen Arbeiten von Lindzen haben gezeigt, dass es eine Art Linse in der Atmosphäre gibt, die je nach Höhe der Temperaturen mehr oder weniger Wärme in den Weltraum entweichen lässt. Dieser Thermostat ist jetzt vom Betreiber der Satellitenmessungen, Spencer, auch durch Messungen nachgewiesen worden.
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