Riester-Rente Altersvorsorge für den Berater
Die Riester-Rente ist beliebter denn je. Der Grund: Banken und Versicherer motivieren ihre Verkäufer mit hohen Provisionen. Die Kosten tragen die Sparer – oft ohne es zu wissen

© Birgit Lang für DIE ZEIT
Auf dem Rücken der Sparer: Der Riester-Berater verdient
Sonja Ruland ist eine Vorzeigesparerin. Schon mit 19 Jahren und trotz ihres geringen Einkommens hat die Auszubildende vor einem Jahr einen Riester-Vertrag bei einem großen deutschen Versicherer abgeschlossen. Immerhin 15 Euro im Monat legt sie seitdem steuerfrei für die Rente zur Seite, der Staat gibt 156 Euro pro Jahr dazu. Was Ruland aber nicht weiß: Kaum hatte sie die erste Monatsrate bezahlt, bekam der private Finanzvermittler, der ihr zur Altersvorsorge verholfen hatte, knapp 450 Euro überwiesen. Und sie muss das bezahlen: Die ersten 30 Monatsraten fließen nicht in Rulands Altersvorsorge, sondern an ihren Berater.
Die Nachfrage, die die staatlich geförderte Altersvorsorge für Angestellte jüngst erfahren hat, ist beachtlich. In den vergangenen drei Jahren stieg die Zahl der Riester-Verträge von knapp 4,5 auf mehr als 11,5 Millionen. Allein im Jahr 2008 wird der Staat voraussichtlich 1,7 Milliarden Euro in die Zulagen investieren – Kinderzulagen und Steuererstattungen ausgenommen. »So viele gute Gründe für die Riester-Rente gab es noch nie«, jubiliert das Arbeitsministerium. Dabei übersieht es: Die Riester-Rente ist so beliebt, weil Versicherer und Banken ihre Vermittler mit immer höheren Provisionen dazu gebracht haben, das Produkt überhaupt anzubieten. Dafür bezahlen die Kunden – und indirekt der Staat mit seinen Beigaben.
Sparer verlieren durch die Provisionen gleich doppelt Geld
»Dass Riester sich jetzt so gut verkauft, liegt nicht daran, dass die Sparer umgedacht hätten«, bestätigt der Finanzberater Thomas Holz. Er hat Sonja Ruland ihren Riester-Vertrag verkauft, und ebenso wie sie möchte er seinen richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen. Er fürchtet berufliche Nachteile, weil er ausspricht, was viele andere in seiner Branche allenfalls denken: »Ich als Berater kann doch entscheiden, ob ich ein Produkt überhaupt erwähne oder nicht. Wenn ich auf eine hohe Provision aus bin, dann erwähne ich eben nur das Produkt, das mir am meisten Einnahmen bringt.«
In diesem Markt zählt nicht die Nachfrage, sondern das Angebot. Das lässt sich auch an der Statistik des Arbeitsministeriums zu den abgeschlossenen Verträgen ablesen. Es gibt drei Arten von Riester-Verträgen, die landläufig nach ihrem Risiko unterteilt werden: Fondssparverträge für den risikobereiten Anleger, Versicherungsverträge für den etwas vorsichtigeren Anleger und die nahezu bombensicheren, aber relativ renditeschwachen Banksparverträge. Von 2001 bis 2005 gab es mehr als zehnmal so viele Versicherungsverträge als andere Vertragsformen. Seitdem konnten die Fondssparverträge einen großen Teil ihres Rückstandes aufholen und stehen aktuell bei einem guten Sechstel des Gesamtmarkts. Die Banksparverträge machen gerade mal fünf Prozent davon aus.
»An dieser Aufholjagd der Fondsverträge haben geänderte Provisionsmodelle einen großen Anteil«, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Früher war es üblich, wie bei einem Fondssparplan die Gebühren in Form von Ausgabeaufschlägen von meist fünf Prozent zu erheben. Die werden in dem Moment fällig, in dem der jeweilige Fondsanteil gekauft wird. Inzwischen gehen die Anbieter aber dazu über, die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Provision voll auszunutzen. Das heißt: Vertriebskosten von teilweise fünf Prozent und mehr der gesamten Anlagesumme werden dem Sparer bereits in den ersten fünf Jahren nach Vertragsabschluss in Rechnung gestellt.
Das kann dazu führen, dass in diesen ersten Jahren nur etwa die Hälfte des angesparten Geldes auch tatsächlich auf dem Riester-Konto landet. Bei Versicherungen ist dieses Vorgehen bereits deutlich länger üblich – was eine Erklärung für den immensen Vorsprung liefert, den diese Produkte in der Statistik noch immer haben. Auch das Schattendasein der Banksparverträge passt in dieses Bild: Es gibt wegen der relativ niedrigen Zinsen so gut wie keine Abschlusskosten und lediglich geringe jährliche Gebühren.
Der Sparer verliert durch die Provisionsmodelle gleich doppelt: Einerseits schmälert die geringere Einzahlung zu Beginn des Vertrags – gerade bei langen Laufzeiten – den für die Rendite so wichtigen Zinseszins. Und andererseits wird es noch einmal richtig teuer, wenn er seinen Vertrag wechseln oder kündigen möchte. Denn die in den ersten fünf Jahren fälligen Gebühren beziehen sich auf sämtliche geplante Einzahlungen – und gehen auch dann zum größten Teil verloren, wenn der Vertrag vorzeitig gekündigt oder gewechselt wird. Besonders innerhalb der ersten fünf Jahre, so haben Verbraucherschützer in Beispielfällen ausgerechnet, drohen Verlustquoten von bis zu 80 Prozent der eingezahlten Beträge samt Zulagen.
Auch die Bundesregierung hat inzwischen die Problematik erkannt, die hinter der provisionsgetriebenen Vermittlung steckt – sieht aber keine Alternative. Als Antwort auf eine parlamentarische Anfrage ließ sie gerade verlauten: »Die seit 2004 geltende Regelung, wonach die Abschlusskosten auf mindestens fünf Jahre zu verteilen sind, stellt einen Kompromiss dar zwischen dem Verbraucherschutz und dem staatlichen Interesse an einer möglichst hohen Verbreitung der Riester-Rente, die nur mit einem ausreichend motivierten Vertrieb sichergestellt werden kann.«
Dass die Modelle, die diese Regelung maximal ausreizen, tatsächlich zu einem Absatzschub führen können, zeigt das Beispiel der DWS Toprente. Nachdem die Stiftung Warentest dem Riester-Fondssparplan der Deutsche-Bank-Tochter gute Noten vergeben hatte, wollten deutlich mehr Sparer als zuvor dort investieren – und bissen bei ihren Beratern häufig auf Granit. Der Grund für die ablehnende Haltung vieler Berater war oft schlicht: Andere Riester-Verträge lohnten sich für sie viel mehr – beispielsweise die Variante Premium-Rente desselben Anbieters.
Als die Tester bei DWS-Sprecher Baki Irmak nachfragten, gab der diesen Umstand ungewöhnlich offen zu: »Das bedeutendere Produkt ist für uns die DWS Premium-Rente. Wir haben diese Rente auch eingeführt, um die Berater durch das Provisionsmodell ein wenig zu motivieren.« Dieses Modell besteht vor allem darin, dass der Anleger die gesamten Abschlusskosten bereits in den ersten fünf Jahren zahlt – und nicht, wie etwa beim Alternativprodukt Toprente, erst im Laufe der Ansparphase.
»Die meisten kennen sich einfach nicht gut genug aus«
Wie teuer ein Riester-Vertrag mit hohen Gebühren einen Sparer wirklich kommen kann, hat die Verbraucherzentrale in Baden-Württemberg gerade ausgerechnet. Das Beispiel mag zwar extrem erscheinen, ist aber dennoch lebensnah: Eine 28-jährige Kundin zahlt zurzeit 2.100 Euro pro Jahr in einen Riester-Vertrag, was ihr bis zu ihrem 64. Lebensjahr eine staatliche Förderung und Steuervorteile von rund 23.000 Euro bringt. Gleichzeitig fressen jedoch die Gesamtkosten des Vertrags schon bei konservativen Renditeerwartungen mehr als 40.000 Euro des möglichen Endbetrags. Und noch einmal fast dieselbe Summe geht verloren, weil die gezahlten Gebühren nicht weiter angelegt werden können. Unter dem Strich hätte die Betroffene mit 65 Jahren also etwas mehr als 120.000 Euro zur Verfügung. Bei einem theoretischen, völlig gebührenfreien Vertrag hätte die Summe knapp 200.000 Euro betragen.
Das Arbeitsministerium will nichts gegen die steigende Anzahl teurer Verträge tun, sondern glaubt an die Kraft des Wettbewerbs. »Es gibt gesetzliche Vorschriften zur Gebührenstruktur, darüber hinaus regulieren wir die Anbieter nicht. Die Riester-Rente ist eine private Vorsorgeform und muss als solche am Markt bestehen«, sagt Sprecher Peter Ziegler. Verbraucherschützer Nauhauser hält dagegen: »Die meisten Anleger kennen sich einfach nicht gut genug aus, um zu verhindern, dass ihre Riester-Vorteile von den hohen Kosten aufgezehrt werden.«
- Datum 04.11.2008 - 10:22 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 30.10.2008 Nr. 45
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Gleichzeitig fressen jedoch die Gesamtkosten des Vertrags schon bei konservativen Renditeerwartungen mehr als 40.000 Euro des möglichen Endbetrags. Und noch einmal fast dieselbe Summe geht verloren, weil die gezahlten Gebühren nicht weiter angelegt werden können. Unter dem Strich hätte die Betroffene mit 65 Jahren also etwas mehr als 120.000 Euro zur Verfügung. Bei einem theoretischen, völlig gebührenfreien Vertrag hätte die Summe knapp 200.000 Euro betragen.
Wie bei der Anlageform Immobilie kommt es auch bei einer privaten Rentenversicherung auf die Rendite an, die man schlußendlich erzielen kann, und nicht auf temporäre Steuervorteile. Rürup-Rentenversicherungen sind sicherlich die bessere Wahl. Das Rating eines Versicherers ist sicherlich ein Auswahlkriterium, aber auch wie lange er schon am Markt ist, und ob er Krisen wie 1929 und 1987 überlebt hat. Wer aber einen guten (und meist von bestimmten Konzernen unabhängigen) Finanzberater hat, der kann auf alle Fälle eine Rendite erzielen, die über der Teuerungsrate liegt. Auch wenn viele Menschen momentan verunsichert sind, die deutsche gesetzliche Rentenversicherung bietet noch nicht einmal das!
Tipp: man sollte sich keine Produkte von einer Hausbank aufschwatzen lassen. Lieber zu einem der Finanzberater gehen, entweder lokal oder übergreifende Finanzinstitute. Es lohnt sich!
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"that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"
auch der "Finanzberater" beraet ja nicht er verkauft und zwar das was der Vorstand VERTRIEB in seinem eigenen Sollplan stehen hat um seinen eigenen Overhead-Bonus zu kassieren, erfuellt der "Berater" diese "Plaene" nicht aus, wird er negativ bewertet und faellt ggf. in eine andere Verguetungsstufe.
bESONDERS SCHLIMM sind die sogenannten "unabhaengigen" Finanzberater, die bieten meist mehrere Versionen an und lancieren geschickt den Abschluss auf die Gesellschaft oder Bank die ihm zur Zeit die
meiste Provision zahlt.
um ueberhaupt "neutral" beraten zu koennen muesste er von allen Vertriebspartnern die GLEICHE PROVISION erhalten, bekommt er aber nicht.
Da er seine "Produktion" niemals so steuern kann, dass er in allen Produkten die gleiche "Hoechst-Provision" bekommt. Bei dieser "Unabhaengikeit" wird der Kunde bewusst von vorneherein getaeuscht
und in die Irre gefuehrt.hier wird sich nichts aendern, zuviele Politiker partizipieren von Lobbyvertraegen und Verwaltungsratsposten; War
selbst Insider des oberen Niveaus und kenne die miesen Tricks zu gut !
auch der "Finanzberater" beraet ja nicht er verkauft und zwar das was der Vorstand VERTRIEB in seinem eigenen Sollplan stehen hat um seinen eigenen Overhead-Bonus zu kassieren, erfuellt der "Berater" diese "Plaene" nicht aus, wird er negativ bewertet und faellt ggf. in eine andere Verguetungsstufe.
bESONDERS SCHLIMM sind die sogenannten "unabhaengigen" Finanzberater, die bieten meist mehrere Versionen an und lancieren geschickt den Abschluss auf die Gesellschaft oder Bank die ihm zur Zeit die
meiste Provision zahlt.
um ueberhaupt "neutral" beraten zu koennen muesste er von allen Vertriebspartnern die GLEICHE PROVISION erhalten, bekommt er aber nicht.
Da er seine "Produktion" niemals so steuern kann, dass er in allen Produkten die gleiche "Hoechst-Provision" bekommt. Bei dieser "Unabhaengikeit" wird der Kunde bewusst von vorneherein getaeuscht
und in die Irre gefuehrt.hier wird sich nichts aendern, zuviele Politiker partizipieren von Lobbyvertraegen und Verwaltungsratsposten; War
selbst Insider des oberen Niveaus und kenne die miesen Tricks zu gut !
Alle haben gewusst, dass die Transaktionskosten (Kosten für Verwaltung, Marketing,...) einer Privatwirtschaftlichen Versicherung sehr viel höher liegen, als bei einer staatlichen. Mehr Rendite lassen sich bei einer privaten Lösung nur erzielen, wenn die Lohnquote zugunsten der Einkommen aus Vermögen sinkt. Paradox: Wer jetzt riestert sorgt dafür das die Löhne seiner Enkel sinken.
Wir leben in einer verrückten Welt.
Guthaben bringen nur Zinsen, wenn sie verliehen werden.
Dieses ist nur dann ein sicheres Geschäft, wenn die Inflationsrate niedrig bleibt und der Kreditnehmer, der die Lasten des Kredits tragen muss, mir am Ende das Guthaben plus Zinsen zurückbezahlt. Wie sicher dieses ist, sehen wir gerade. Außerdem greifen die Banken bei einer Kreditvermittlung ca. 50% der Zinserträge (Provisionen, Aufwände und Gewinn) für sich ab. Dieses ist auch so, weil den Banken die Kreditvergabe durch Geldschöpfung einen viel höheren Gewinn bringt als die Kreditvermittlung im Namen Dritter. Mir ist die umlagefinanzierte Rente 20mal lieber als die kreditgetriebene Rente. Der Unterschied: Das Geld muss so oder so zum Zeitpunkt erarbeitet werden, wenn es gebraucht wird. Nur bei der Umlagefinanzierung fallen kaum Kosten an, während bei der kapitalgedeckten Rente erstmal die Betreiber die Hälfte für sich abgreifen und man von der Solvents des jeweiligen Kreditnehmers in dreißig Jahren abhängt. Während die umlagefinanzierte Rente auf der Solvents der künftigen Gesamtgesellschaft beruht.
Wenn Sie ein Zwangsbeglückter der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sind, dann bekommen Sie ja auch jedes Jahr Ihren Rentenbescheid. Zur Freude gibt ein Blick auf den Rentenbescheid eigentlich keinen Anlass, denn seit mehr als 15 Jahren (mit einigen Ausnahmen) war die Rentensteigerung jedes Jahr unterhalb der Teuerungsrate, in vielen Jahren gab es sogar nur Nullrunden. Momentan haben wir eine Inflation von 3.3%, für das Jahr gab es 1.1%, für das nächste Jahr 2.75%. Darüber hinaus werden in einer durchschnittlichen Inflationsrate ja verschiedene Dinge gleichgewichtet. Wer aber mehr konsumieren muss, für den ist die subjektive Inflation sicherlich passender. Diese legt bei ca. dem doppelten Betrag. Wie schnell hier Geld entwertet wird, kann sich jeder ausrechnen.
Die 2.75%-ige Renterhöhung dieses Jahr sowie auch die 1.1% des letzten Jahres gibt und gab es allerdings nur weil in den kommenden Jahren das Geld von den Rentnern, die dann ihr Geld beziehen, wieder kassiert wird. Jedes Jahr hat ein Durchschnittsrentner also einen nicht zu vernachlässigenden Wertverlust. Hingegen gibt es Anlagen auf den Aktien- und Rentenmärkten, die zumindest die Inflation ausgleichen und eine kleine Rendite erwirtschaften. Ich denke, dass vielen Menschen gar nicht bewußt ist was ihr Geld in 30 oder 40 Jahren wert ist. Selbst mit einer privaten Zusatzvorsorge wird das Rentenniveau von 70% des letzten Lohnes dann auf 50% gefallen sein, ohne Zusatzvorsorge kann es dann bei 35-40% liegen.
Außerdem ist ja überhaupt nicht sicher, dass sich das Einkommensniveau, welches momentan für die deutsche Rente relevant ist, langfristig gehalten werden kann. Auf Dauer ist dieses System nicht zu halten, da die Demographie in einigen Jahren richtig wirkt und immer mehr Menschen nur noch Kleckerbeträge einzahlen. Allerdings gibt es auf den freien Märkten auch jede Menge Produkte, die ihr Geld einfach nicht Wert sind, wie dieser Artikel auch mal wieder beweist. Hier muss einfach mehr Qualität rein. Bis vor einigen Jahren durfte sich ja jeder Finanzberater nennen. Mittlerweile gibt es hier erste zaghafte Versuche zur Qualitätssicherung.
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"that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"
Wenn Sie ein Zwangsbeglückter der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sind, dann bekommen Sie ja auch jedes Jahr Ihren Rentenbescheid. Zur Freude gibt ein Blick auf den Rentenbescheid eigentlich keinen Anlass, denn seit mehr als 15 Jahren (mit einigen Ausnahmen) war die Rentensteigerung jedes Jahr unterhalb der Teuerungsrate, in vielen Jahren gab es sogar nur Nullrunden. Momentan haben wir eine Inflation von 3.3%, für das Jahr gab es 1.1%, für das nächste Jahr 2.75%. Darüber hinaus werden in einer durchschnittlichen Inflationsrate ja verschiedene Dinge gleichgewichtet. Wer aber mehr konsumieren muss, für den ist die subjektive Inflation sicherlich passender. Diese legt bei ca. dem doppelten Betrag. Wie schnell hier Geld entwertet wird, kann sich jeder ausrechnen.
Die 2.75%-ige Renterhöhung dieses Jahr sowie auch die 1.1% des letzten Jahres gibt und gab es allerdings nur weil in den kommenden Jahren das Geld von den Rentnern, die dann ihr Geld beziehen, wieder kassiert wird. Jedes Jahr hat ein Durchschnittsrentner also einen nicht zu vernachlässigenden Wertverlust. Hingegen gibt es Anlagen auf den Aktien- und Rentenmärkten, die zumindest die Inflation ausgleichen und eine kleine Rendite erwirtschaften. Ich denke, dass vielen Menschen gar nicht bewußt ist was ihr Geld in 30 oder 40 Jahren wert ist. Selbst mit einer privaten Zusatzvorsorge wird das Rentenniveau von 70% des letzten Lohnes dann auf 50% gefallen sein, ohne Zusatzvorsorge kann es dann bei 35-40% liegen.
Außerdem ist ja überhaupt nicht sicher, dass sich das Einkommensniveau, welches momentan für die deutsche Rente relevant ist, langfristig gehalten werden kann. Auf Dauer ist dieses System nicht zu halten, da die Demographie in einigen Jahren richtig wirkt und immer mehr Menschen nur noch Kleckerbeträge einzahlen. Allerdings gibt es auf den freien Märkten auch jede Menge Produkte, die ihr Geld einfach nicht Wert sind, wie dieser Artikel auch mal wieder beweist. Hier muss einfach mehr Qualität rein. Bis vor einigen Jahren durfte sich ja jeder Finanzberater nennen. Mittlerweile gibt es hier erste zaghafte Versuche zur Qualitätssicherung.
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"that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"
Wenn Sie ein Zwangsbeglückter der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sind, dann bekommen Sie ja auch jedes Jahr Ihren Rentenbescheid. Zur Freude gibt ein Blick auf den Rentenbescheid eigentlich keinen Anlass, denn seit mehr als 15 Jahren (mit einigen Ausnahmen) war die Rentensteigerung jedes Jahr unterhalb der Teuerungsrate, in vielen Jahren gab es sogar nur Nullrunden. Momentan haben wir eine Inflation von 3.3%, für das Jahr gab es 1.1%, für das nächste Jahr 2.75%. Darüber hinaus werden in einer durchschnittlichen Inflationsrate ja verschiedene Dinge gleichgewichtet. Wer aber mehr konsumieren muss, für den ist die subjektive Inflation sicherlich passender. Diese legt bei ca. dem doppelten Betrag. Wie schnell hier Geld entwertet wird, kann sich jeder ausrechnen.
Die 2.75%-ige Renterhöhung dieses Jahr sowie auch die 1.1% des letzten Jahres gibt und gab es allerdings nur weil in den kommenden Jahren das Geld von den Rentnern, die dann ihr Geld beziehen, wieder kassiert wird. Jedes Jahr hat ein Durchschnittsrentner also einen nicht zu vernachlässigenden Wertverlust. Hingegen gibt es Anlagen auf den Aktien- und Rentenmärkten, die zumindest die Inflation ausgleichen und eine kleine Rendite erwirtschaften. Ich denke, dass vielen Menschen gar nicht bewußt ist was ihr Geld in 30 oder 40 Jahren wert ist. Selbst mit einer privaten Zusatzvorsorge wird das Rentenniveau von 70% des letzten Lohnes dann auf 50% gefallen sein, ohne Zusatzvorsorge kann es dann bei 35-40% liegen.
Außerdem ist ja überhaupt nicht sicher, dass sich das Einkommensniveau, welches momentan für die deutsche Rente relevant ist, langfristig gehalten werden kann. Auf Dauer ist dieses System nicht zu halten, da die Demographie in einigen Jahren richtig wirkt und immer mehr Menschen nur noch Kleckerbeträge einzahlen. Allerdings gibt es auf den freien Märkten auch jede Menge Produkte, die ihr Geld einfach nicht Wert sind, wie dieser Artikel auch mal wieder beweist. Hier muss einfach mehr Qualität rein. Bis vor einigen Jahren durfte sich ja jeder Finanzberater nennen. Mittlerweile gibt es hier erste zaghafte Versuche zur Qualitätssicherung.
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"that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"
Habe bis vor kurzem so wie sie gedacht - die geseltiche RV bietet mir keine Rendite.
Allerdings muss ich meine Meinung nach sorgfältigen Überlegungen ändern:
Die umlagefinanzierte RV wird solange funktionieren, wie es Menschen gibt, die arbeiten können.
Eine kapitalgedeckte RV ist eine Einladung zur Selbstbereicherung der Anbieter.
Schauen Sie sich die Betriebsrenten in GB und den USA an - oftmals haben Hedgefonds einfach die Firmen ausgeblutet und die Ansprüche andere Stakeholder verwässert - ausgelöscht. Das ist auch bei vielen Betriebsrenten geschehen. 40 Jahre gearbeitet und hinterher nicht einen Penny Rente.
Im übrigen ist das System falsch strukturiert. Wie kann ihr BERATER auch ihr VERKÄUFER sein?!? Wie bei den Wirtschaftsprüfern gibt es einen Interessenskonflikt. Angefangen bei den Fonds, die nur von der eigenen Bank empfohlen werden ( und in denen sich so manche ansonsten unverkäuflichen Aktien von betreuten Unternehmen finden) über die hohen Provisionen bei Vertragsabschluss.
Wieso glaubt denn der geneigte Leser, sind Banken und Versicherungen unisono für eine Kapitalgedeckte Rente? Weil Sie davon einen großen Teil abschöpfen können - auch als Gewinn.
Der einzige Fehler bei einer umlagefinanzierten Rente, ist das Fehlen eines Kinderfaktors. Das gebären und erziehen von Kindern wird nicht belohnt. Doch gerade diese Kinder werden die Renten bezahlen.
Auch eine Kapitalgedeckte Finanzierung kann nicht ohne Nachwuchs funktionieren. Auch hier wird sich der Übergang von einer wachsenden Bevölkerung auf eine stagnierende, überalternde bemerkbar machen. Oder glauben Sie es macht keinen Unterschied für die wirschaftliche Leistungsfähigkeit wenn der Bevölkerungsalterschnitt bei 20, 30 oder 55 Jahren liegt? Selbst wenn man unterstellt, dass heute ein 50 Jähriger die Fitness eines 40 Jährigen besitzt.
Die Zusammenhänge sind auf einem Kapitalmarkt nur komplizierter.
Ohne Kinder keine Zukunft. Und ohne ein faires Anreizsystem auch nicht. Oder was glauben Sie was Zinsen anderes sind, als ein Anreizsystem sein Verhalten zu ändern? Zinsen können gezahlt werden, weil man Arbeit - zumindest - teilweise ansparen kann. Das gilt aber nur für bestimmte Lebensbereiche, wie den Bau von Infrastruktur usw. - Für viele Dienstleistungen gilt dies nur eingeschränkt.
Vor allem in der Alten und Krankenpflege wird man kaum rationalisieren können.
Die Folgerung? Egal ob Sie die Sparquote erhöhen (also mehr Zeit in die Verbesserung der Infrastruktur und Forschung investieren als in den Konsum von kurzfristigen "Befriedigungen") und das Geld sinnvoll investieren oder nicht - ohne eine vernünftige (stabile) Bevölkerungspolitik funktioniert kein System. Auch keine Kapitalgedeckte Vorsorge.
Wenn wir wirklich einmal unser Leben an unserem Lebensabend genießen wollen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
a) stabile Bevölkerungsstruktur
b) Guter Ausbildungsstand
c) Gute Forschung
d) investitionen in nachhaltige/zukunftsfähige Technologien
Erst wenn wir die Knappheiten weitgehend beseitigen, wird eine Leistung für die Rentner garantiert werden können. Ansonsten schauen Sie sich die Naturvölker an - wer nicht arbeiten kann - stirbt.
Wie auf dem Finanzmarkt sollte man sich hier einmal die SYSTEMFRAGE stellen.
Habe bis vor kurzem so wie sie gedacht - die geseltiche RV bietet mir keine Rendite.
Allerdings muss ich meine Meinung nach sorgfältigen Überlegungen ändern:
Die umlagefinanzierte RV wird solange funktionieren, wie es Menschen gibt, die arbeiten können.
Eine kapitalgedeckte RV ist eine Einladung zur Selbstbereicherung der Anbieter.
Schauen Sie sich die Betriebsrenten in GB und den USA an - oftmals haben Hedgefonds einfach die Firmen ausgeblutet und die Ansprüche andere Stakeholder verwässert - ausgelöscht. Das ist auch bei vielen Betriebsrenten geschehen. 40 Jahre gearbeitet und hinterher nicht einen Penny Rente.
Im übrigen ist das System falsch strukturiert. Wie kann ihr BERATER auch ihr VERKÄUFER sein?!? Wie bei den Wirtschaftsprüfern gibt es einen Interessenskonflikt. Angefangen bei den Fonds, die nur von der eigenen Bank empfohlen werden ( und in denen sich so manche ansonsten unverkäuflichen Aktien von betreuten Unternehmen finden) über die hohen Provisionen bei Vertragsabschluss.
Wieso glaubt denn der geneigte Leser, sind Banken und Versicherungen unisono für eine Kapitalgedeckte Rente? Weil Sie davon einen großen Teil abschöpfen können - auch als Gewinn.
Der einzige Fehler bei einer umlagefinanzierten Rente, ist das Fehlen eines Kinderfaktors. Das gebären und erziehen von Kindern wird nicht belohnt. Doch gerade diese Kinder werden die Renten bezahlen.
Auch eine Kapitalgedeckte Finanzierung kann nicht ohne Nachwuchs funktionieren. Auch hier wird sich der Übergang von einer wachsenden Bevölkerung auf eine stagnierende, überalternde bemerkbar machen. Oder glauben Sie es macht keinen Unterschied für die wirschaftliche Leistungsfähigkeit wenn der Bevölkerungsalterschnitt bei 20, 30 oder 55 Jahren liegt? Selbst wenn man unterstellt, dass heute ein 50 Jähriger die Fitness eines 40 Jährigen besitzt.
Die Zusammenhänge sind auf einem Kapitalmarkt nur komplizierter.
Ohne Kinder keine Zukunft. Und ohne ein faires Anreizsystem auch nicht. Oder was glauben Sie was Zinsen anderes sind, als ein Anreizsystem sein Verhalten zu ändern? Zinsen können gezahlt werden, weil man Arbeit - zumindest - teilweise ansparen kann. Das gilt aber nur für bestimmte Lebensbereiche, wie den Bau von Infrastruktur usw. - Für viele Dienstleistungen gilt dies nur eingeschränkt.
Vor allem in der Alten und Krankenpflege wird man kaum rationalisieren können.
Die Folgerung? Egal ob Sie die Sparquote erhöhen (also mehr Zeit in die Verbesserung der Infrastruktur und Forschung investieren als in den Konsum von kurzfristigen "Befriedigungen") und das Geld sinnvoll investieren oder nicht - ohne eine vernünftige (stabile) Bevölkerungspolitik funktioniert kein System. Auch keine Kapitalgedeckte Vorsorge.
Wenn wir wirklich einmal unser Leben an unserem Lebensabend genießen wollen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
a) stabile Bevölkerungsstruktur
b) Guter Ausbildungsstand
c) Gute Forschung
d) investitionen in nachhaltige/zukunftsfähige Technologien
Erst wenn wir die Knappheiten weitgehend beseitigen, wird eine Leistung für die Rentner garantiert werden können. Ansonsten schauen Sie sich die Naturvölker an - wer nicht arbeiten kann - stirbt.
Wie auf dem Finanzmarkt sollte man sich hier einmal die SYSTEMFRAGE stellen.
Warum nur wird immer über hohe Kosten bei den Riester-Verträgen lamentiert, wo es doch günstige alternativen gibt? So gibt es diverse Anbieter, die riester-fähige Fondssparpläne ohne Ausgabeaufschlag anbieten. Da braucht man nur diese Begriffe bei google einzugeben: "fondssparplan ohne ausgabeaufschlag riesterfähig" - schon hat man 60.000 Euro gespart.
Habe bis vor kurzem so wie sie gedacht - die geseltiche RV bietet mir keine Rendite.
Allerdings muss ich meine Meinung nach sorgfältigen Überlegungen ändern:
Die umlagefinanzierte RV wird solange funktionieren, wie es Menschen gibt, die arbeiten können.
Eine kapitalgedeckte RV ist eine Einladung zur Selbstbereicherung der Anbieter.
Schauen Sie sich die Betriebsrenten in GB und den USA an - oftmals haben Hedgefonds einfach die Firmen ausgeblutet und die Ansprüche andere Stakeholder verwässert - ausgelöscht. Das ist auch bei vielen Betriebsrenten geschehen. 40 Jahre gearbeitet und hinterher nicht einen Penny Rente.
Im übrigen ist das System falsch strukturiert. Wie kann ihr BERATER auch ihr VERKÄUFER sein?!? Wie bei den Wirtschaftsprüfern gibt es einen Interessenskonflikt. Angefangen bei den Fonds, die nur von der eigenen Bank empfohlen werden ( und in denen sich so manche ansonsten unverkäuflichen Aktien von betreuten Unternehmen finden) über die hohen Provisionen bei Vertragsabschluss.
Wieso glaubt denn der geneigte Leser, sind Banken und Versicherungen unisono für eine Kapitalgedeckte Rente? Weil Sie davon einen großen Teil abschöpfen können - auch als Gewinn.
Der einzige Fehler bei einer umlagefinanzierten Rente, ist das Fehlen eines Kinderfaktors. Das gebären und erziehen von Kindern wird nicht belohnt. Doch gerade diese Kinder werden die Renten bezahlen.
Auch eine Kapitalgedeckte Finanzierung kann nicht ohne Nachwuchs funktionieren. Auch hier wird sich der Übergang von einer wachsenden Bevölkerung auf eine stagnierende, überalternde bemerkbar machen. Oder glauben Sie es macht keinen Unterschied für die wirschaftliche Leistungsfähigkeit wenn der Bevölkerungsalterschnitt bei 20, 30 oder 55 Jahren liegt? Selbst wenn man unterstellt, dass heute ein 50 Jähriger die Fitness eines 40 Jährigen besitzt.
Die Zusammenhänge sind auf einem Kapitalmarkt nur komplizierter.
Ohne Kinder keine Zukunft. Und ohne ein faires Anreizsystem auch nicht. Oder was glauben Sie was Zinsen anderes sind, als ein Anreizsystem sein Verhalten zu ändern? Zinsen können gezahlt werden, weil man Arbeit - zumindest - teilweise ansparen kann. Das gilt aber nur für bestimmte Lebensbereiche, wie den Bau von Infrastruktur usw. - Für viele Dienstleistungen gilt dies nur eingeschränkt.
Vor allem in der Alten und Krankenpflege wird man kaum rationalisieren können.
Die Folgerung? Egal ob Sie die Sparquote erhöhen (also mehr Zeit in die Verbesserung der Infrastruktur und Forschung investieren als in den Konsum von kurzfristigen "Befriedigungen") und das Geld sinnvoll investieren oder nicht - ohne eine vernünftige (stabile) Bevölkerungspolitik funktioniert kein System. Auch keine Kapitalgedeckte Vorsorge.
Wenn wir wirklich einmal unser Leben an unserem Lebensabend genießen wollen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
a) stabile Bevölkerungsstruktur
b) Guter Ausbildungsstand
c) Gute Forschung
d) investitionen in nachhaltige/zukunftsfähige Technologien
Erst wenn wir die Knappheiten weitgehend beseitigen, wird eine Leistung für die Rentner garantiert werden können. Ansonsten schauen Sie sich die Naturvölker an - wer nicht arbeiten kann - stirbt.
Wie auf dem Finanzmarkt sollte man sich hier einmal die SYSTEMFRAGE stellen.
Die umlagefinanzierte RV wird solange funktionieren, wie es Menschen gibt, die arbeiten können.
Der Laie wundert sich, der Expert staunt. Die letzten 15 Jahre muss ich irgendetwas verpasst haben. Noch mal ganz langsam, zum mitschreiben: ein Einzahler in die GRV, der in 30-40 Jahren in die Rent geht, wird noch nicht einmal den Geldbetrag heruasbekommen, den er eingezahlt hat. Wie soll das auch gehen, wenn jedes Jahr sich der Geldbetrag entwertet, da die Inflation höher als Rentensteigerung ist. Das ist Fakt, das kann keiner wegdiskutieren.
Ich führe hier kein Plädoyer für eine bestimmte Anlage. Jedoch ist die GRV in ihrer jetzigen Form eine Zwangssteuer, und das für durchschnittliche Einzahler. Man sollte doch bemerken, das die wirklichen Gutverdiener nicht in die GRV einzahlen, sie wären ja auch wirklich blöd. Ab einem Betrag von kanpp 70.000€ kann man sich ja befreien lassen. Für freie Berufe gibt es dann die Versorgungswerke, da alle gut verdienen, sind die Renten, die man damit erzielt auch wesentlich besser als bei der GRV. Es war einmal anders. In den 70er Jahren gab es satte Zuwächse, die sind nun aber schon lange passé.
Ohne eine Zusatzrente werden Niedrig- und Besserverdiener (die alle in die GRV einzahlen, von den anderen rede ich nicht) auf ca. 35-40% ihres lesten Lohnniveaus kommen. Mit Zusatzrente werden es ca. 50%. Heute sind es noch ohne Zusatzrente ca. 70%!
Es gibt ausßerdem sehrwohl gute und sichere Anlagemöglichkeiten auf den Renten- und Aktienmärkten, die schon viele Krisen (wie 1929 und 1987) überstanden haben, und auch diese Finanzkrise überstehen werden. Wer allerdings für seine Altersvorsorge auf Zockerpapiere setzt, mit Renditeaussagen jenseits der 10%, der ist entweder naiv oder dumm.
Auch eine Kapitalgedeckte Finanzierung kann nicht ohne Nachwuchs funktionieren. Auch hier wird sich der Übergang von einer wachsenden Bevölkerung auf eine stagnierende, überalternde bemerkbar machen. Oder glauben Sie es macht keinen Unterschied für die wirschaftliche Leistungsfähigkeit wenn der Bevölkerungsalterschnitt bei 20, 30 oder 55 Jahren liegt? Selbst wenn man unterstellt, dass heute ein 50 Jähriger die Fitness eines 40 Jährigen besitzt.
Hier sorgt jeder für sich, also ist das für den persönlichen Wohlstand erst einmal nicht relevant, denn Deutschland gehört nicht unbedingt zu einem Wachstumsmarkt wo es sich lohnt zu investieren.
Wenn wir wirklich einmal unser Leben an unserem Lebensabend genießen wollen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
a) stabile Bevölkerungsstruktur
b) Guter Ausbildungsstand
c) Gute Forschung
d) investitionen in nachhaltige/zukunftsfähige Technologien
Dies steht außer Frage. Hierfür wird viel zu wenig getan. Gerade das Bildungswesen ist ja nun eimal hoffnungslos unterfinanziert. Aber ob sich die Finanzlage der Rentenkasse dadurch soviel besser darstellt, darf bezweifelt werden, da eben eines der Grundprobleme der GRV ist, das immer mehr Menschen immer kleinere Beträge einzahlen. Die Demographie wirkt heutzutage ja kaum! Das kommt erst noch. Die solventesten Bürger sind aus diesem System außen vor, in Zeiten der Globalisierung, der Mini- und Midijobs, der Teilzeitkräfte, der HartzIV-Aufstocker kann dieses System nicht funktionieren. Entweder es gibt wie in der Schweiz ein Dreisäulensystem (Bürgerversicherung, private Altersavorsorge und Betriebsvorsorge) oder es wird komplett privatisiert. Jedenfalls muss das System so ausgelegt werden, das man zumindest den Betrag herausbekommt, den man einzahlt! Was ist denn das für ein System, in das ich gezwungen werde Geld einzuzahlen, das ich nie wieder herausbekomme. Von einer Rendite reden wir hier gar nicht!
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"that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"
Die umlagefinanzierte RV wird solange funktionieren, wie es Menschen gibt, die arbeiten können.
Der Laie wundert sich, der Expert staunt. Die letzten 15 Jahre muss ich irgendetwas verpasst haben. Noch mal ganz langsam, zum mitschreiben: ein Einzahler in die GRV, der in 30-40 Jahren in die Rent geht, wird noch nicht einmal den Geldbetrag heruasbekommen, den er eingezahlt hat. Wie soll das auch gehen, wenn jedes Jahr sich der Geldbetrag entwertet, da die Inflation höher als Rentensteigerung ist. Das ist Fakt, das kann keiner wegdiskutieren.
Ich führe hier kein Plädoyer für eine bestimmte Anlage. Jedoch ist die GRV in ihrer jetzigen Form eine Zwangssteuer, und das für durchschnittliche Einzahler. Man sollte doch bemerken, das die wirklichen Gutverdiener nicht in die GRV einzahlen, sie wären ja auch wirklich blöd. Ab einem Betrag von kanpp 70.000€ kann man sich ja befreien lassen. Für freie Berufe gibt es dann die Versorgungswerke, da alle gut verdienen, sind die Renten, die man damit erzielt auch wesentlich besser als bei der GRV. Es war einmal anders. In den 70er Jahren gab es satte Zuwächse, die sind nun aber schon lange passé.
Ohne eine Zusatzrente werden Niedrig- und Besserverdiener (die alle in die GRV einzahlen, von den anderen rede ich nicht) auf ca. 35-40% ihres lesten Lohnniveaus kommen. Mit Zusatzrente werden es ca. 50%. Heute sind es noch ohne Zusatzrente ca. 70%!
Es gibt ausßerdem sehrwohl gute und sichere Anlagemöglichkeiten auf den Renten- und Aktienmärkten, die schon viele Krisen (wie 1929 und 1987) überstanden haben, und auch diese Finanzkrise überstehen werden. Wer allerdings für seine Altersvorsorge auf Zockerpapiere setzt, mit Renditeaussagen jenseits der 10%, der ist entweder naiv oder dumm.
Auch eine Kapitalgedeckte Finanzierung kann nicht ohne Nachwuchs funktionieren. Auch hier wird sich der Übergang von einer wachsenden Bevölkerung auf eine stagnierende, überalternde bemerkbar machen. Oder glauben Sie es macht keinen Unterschied für die wirschaftliche Leistungsfähigkeit wenn der Bevölkerungsalterschnitt bei 20, 30 oder 55 Jahren liegt? Selbst wenn man unterstellt, dass heute ein 50 Jähriger die Fitness eines 40 Jährigen besitzt.
Hier sorgt jeder für sich, also ist das für den persönlichen Wohlstand erst einmal nicht relevant, denn Deutschland gehört nicht unbedingt zu einem Wachstumsmarkt wo es sich lohnt zu investieren.
Wenn wir wirklich einmal unser Leben an unserem Lebensabend genießen wollen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
a) stabile Bevölkerungsstruktur
b) Guter Ausbildungsstand
c) Gute Forschung
d) investitionen in nachhaltige/zukunftsfähige Technologien
Dies steht außer Frage. Hierfür wird viel zu wenig getan. Gerade das Bildungswesen ist ja nun eimal hoffnungslos unterfinanziert. Aber ob sich die Finanzlage der Rentenkasse dadurch soviel besser darstellt, darf bezweifelt werden, da eben eines der Grundprobleme der GRV ist, das immer mehr Menschen immer kleinere Beträge einzahlen. Die Demographie wirkt heutzutage ja kaum! Das kommt erst noch. Die solventesten Bürger sind aus diesem System außen vor, in Zeiten der Globalisierung, der Mini- und Midijobs, der Teilzeitkräfte, der HartzIV-Aufstocker kann dieses System nicht funktionieren. Entweder es gibt wie in der Schweiz ein Dreisäulensystem (Bürgerversicherung, private Altersavorsorge und Betriebsvorsorge) oder es wird komplett privatisiert. Jedenfalls muss das System so ausgelegt werden, das man zumindest den Betrag herausbekommt, den man einzahlt! Was ist denn das für ein System, in das ich gezwungen werde Geld einzuzahlen, das ich nie wieder herausbekomme. Von einer Rendite reden wir hier gar nicht!
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"that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"
sagt meine Oma immer... Und es steckt viel Weisheit darin. Wenn ich mir eine Altersvorsorge ansparen möchte und keine Ahnung von Finanzprodukten habe, so gibt es im Prinzip vier Möglichkeiten:
1.) Ich lese mir das nötige Wissen an. Dazu ist aber eine gewisse Grundintelligenz erforderlich über die nicht jeder Bürger verfügt. (Ich meine das nicht böse, nicht jeder hat das Zeug zum Nobelpreisträger, ist nunmal so.)
2.) Ich gehe zu meiner Bank und lasse mich dort beraten. Die Problematik dabei ist jedoch, dass ich den netten Kundenberater für seine Beratungsleistung nicht bezahle, sondern die Bank. Wer zahlt schafft an! Es steht also zu befürchten, dass der Berater eher in seinem eigenen Interesse (Provisionszahlungen) oder im Interesse der Bank (hauseigene Investmentprodukte) als in meinem Interesse handelt.
3.) Ich gehe zu einem "unabhängigen" kostenlosen Finanzberater. Ein solcher Berater muss auch von irgendetwas leben (Provisionen), womit er evtl. dazu geneigt ist seine eigenen Interessen (Produkte mit hoher Provision) zu verfolgen als meine Interessen.
4.) Ich gehe zu einem unabhängigen Finanzberater dem ich ein Stundenhonorar (100/200,- Euro oder so...) bezahle... In diesem Fall wird der Berater nicht über Provisionen sondern von mir direkt bezahlt! Davon verspreche ich mir am ehesten etwas...
Grüße
Trench
Die umlagefinanzierte RV wird solange funktionieren, wie es Menschen gibt, die arbeiten können.
Der Laie wundert sich, der Expert staunt. Die letzten 15 Jahre muss ich irgendetwas verpasst haben. Noch mal ganz langsam, zum mitschreiben: ein Einzahler in die GRV, der in 30-40 Jahren in die Rent geht, wird noch nicht einmal den Geldbetrag heruasbekommen, den er eingezahlt hat. Wie soll das auch gehen, wenn jedes Jahr sich der Geldbetrag entwertet, da die Inflation höher als Rentensteigerung ist. Das ist Fakt, das kann keiner wegdiskutieren.
Ich führe hier kein Plädoyer für eine bestimmte Anlage. Jedoch ist die GRV in ihrer jetzigen Form eine Zwangssteuer, und das für durchschnittliche Einzahler. Man sollte doch bemerken, das die wirklichen Gutverdiener nicht in die GRV einzahlen, sie wären ja auch wirklich blöd. Ab einem Betrag von kanpp 70.000€ kann man sich ja befreien lassen. Für freie Berufe gibt es dann die Versorgungswerke, da alle gut verdienen, sind die Renten, die man damit erzielt auch wesentlich besser als bei der GRV. Es war einmal anders. In den 70er Jahren gab es satte Zuwächse, die sind nun aber schon lange passé.
Ohne eine Zusatzrente werden Niedrig- und Besserverdiener (die alle in die GRV einzahlen, von den anderen rede ich nicht) auf ca. 35-40% ihres lesten Lohnniveaus kommen. Mit Zusatzrente werden es ca. 50%. Heute sind es noch ohne Zusatzrente ca. 70%!
Es gibt ausßerdem sehrwohl gute und sichere Anlagemöglichkeiten auf den Renten- und Aktienmärkten, die schon viele Krisen (wie 1929 und 1987) überstanden haben, und auch diese Finanzkrise überstehen werden. Wer allerdings für seine Altersvorsorge auf Zockerpapiere setzt, mit Renditeaussagen jenseits der 10%, der ist entweder naiv oder dumm.
Auch eine Kapitalgedeckte Finanzierung kann nicht ohne Nachwuchs funktionieren. Auch hier wird sich der Übergang von einer wachsenden Bevölkerung auf eine stagnierende, überalternde bemerkbar machen. Oder glauben Sie es macht keinen Unterschied für die wirschaftliche Leistungsfähigkeit wenn der Bevölkerungsalterschnitt bei 20, 30 oder 55 Jahren liegt? Selbst wenn man unterstellt, dass heute ein 50 Jähriger die Fitness eines 40 Jährigen besitzt.
Hier sorgt jeder für sich, also ist das für den persönlichen Wohlstand erst einmal nicht relevant, denn Deutschland gehört nicht unbedingt zu einem Wachstumsmarkt wo es sich lohnt zu investieren.
Wenn wir wirklich einmal unser Leben an unserem Lebensabend genießen wollen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
a) stabile Bevölkerungsstruktur
b) Guter Ausbildungsstand
c) Gute Forschung
d) investitionen in nachhaltige/zukunftsfähige Technologien
Dies steht außer Frage. Hierfür wird viel zu wenig getan. Gerade das Bildungswesen ist ja nun eimal hoffnungslos unterfinanziert. Aber ob sich die Finanzlage der Rentenkasse dadurch soviel besser darstellt, darf bezweifelt werden, da eben eines der Grundprobleme der GRV ist, das immer mehr Menschen immer kleinere Beträge einzahlen. Die Demographie wirkt heutzutage ja kaum! Das kommt erst noch. Die solventesten Bürger sind aus diesem System außen vor, in Zeiten der Globalisierung, der Mini- und Midijobs, der Teilzeitkräfte, der HartzIV-Aufstocker kann dieses System nicht funktionieren. Entweder es gibt wie in der Schweiz ein Dreisäulensystem (Bürgerversicherung, private Altersavorsorge und Betriebsvorsorge) oder es wird komplett privatisiert. Jedenfalls muss das System so ausgelegt werden, das man zumindest den Betrag herausbekommt, den man einzahlt! Was ist denn das für ein System, in das ich gezwungen werde Geld einzuzahlen, das ich nie wieder herausbekomme. Von einer Rendite reden wir hier gar nicht!
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"that book is dead sexy" -- Xach on #lisp about "Practical Common Lisp"
"Der Laie wundert sich, der Expert staunt. Die letzten 15 Jahre muss ich irgendetwas verpasst haben. Noch mal ganz langsam, zum mitschreiben: ein Einzahler in die GRV, der in 30-40 Jahren in die Rent geht, wird noch nicht einmal den Geldbetrag heruasbekommen, den er eingezahlt hat. Wie soll das auch gehen, wenn jedes Jahr sich der Geldbetrag entwertet, da die Inflation höher als Rentensteigerung ist. Das ist Fakt, das kann keiner wegdiskutieren."
Tut auch keiner, es ist leider traurig, dass sich Sozialversicherungsbeiträge gegenüber bestimmten Privatversicherungen, ob das Schneeballsystem der Kapitalversicherungen platzt, werden wir sehen, wenn die Babyboomer in Rente gehen, nicht lohnt. Der Hauptgrund ist in den versicherungsfremdenleistungen zu suchen, Deutsche Einheit usw.. Die Einnahmen betragen 400Millliarden, der Bundeszuschuss 100Milliarden, die versicherungsfremden Leistungen 200Milliarden. Es muss natürlich umgekehrt sein, Sozialbeiträge sollten sich gegenüber einer Privatversicherung immer lohnen.
"Der Laie wundert sich, der Expert staunt. Die letzten 15 Jahre muss ich irgendetwas verpasst haben. Noch mal ganz langsam, zum mitschreiben: ein Einzahler in die GRV, der in 30-40 Jahren in die Rent geht, wird noch nicht einmal den Geldbetrag heruasbekommen, den er eingezahlt hat. Wie soll das auch gehen, wenn jedes Jahr sich der Geldbetrag entwertet, da die Inflation höher als Rentensteigerung ist. Das ist Fakt, das kann keiner wegdiskutieren."
Tut auch keiner, es ist leider traurig, dass sich Sozialversicherungsbeiträge gegenüber bestimmten Privatversicherungen, ob das Schneeballsystem der Kapitalversicherungen platzt, werden wir sehen, wenn die Babyboomer in Rente gehen, nicht lohnt. Der Hauptgrund ist in den versicherungsfremdenleistungen zu suchen, Deutsche Einheit usw.. Die Einnahmen betragen 400Millliarden, der Bundeszuschuss 100Milliarden, die versicherungsfremden Leistungen 200Milliarden. Es muss natürlich umgekehrt sein, Sozialbeiträge sollten sich gegenüber einer Privatversicherung immer lohnen.
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