Wer einen Riester-Vertrag abschließen will, sollte lieber einmal mehr nachhaken: Denn zu welchem Zeitpunkt und in welcher Höhe Abschluss- und Vertriebskosten anfallen, sagen viele Anbieter nicht unbedingt von sich aus. Zumal bei immer mehr Verträgen die Provision für den Vertreter bereits während der ersten fünf Jahre der Laufzeit fällig wird. Der Anleger ist im Nachteil, weil weniger Zinseszinsen anfallen und ein Vertragswechsel kaum lohnt.

Die günstigsten Gebühren bieten Banksparpläne, die auch deshalb so gut wie nicht beworben werden. Einen Überblick über den Riester-Markt bietet zum Beispiel einmal jährlich das Magazin Finanztest, das auch Provisionen unter die Lupe nimmt. Mindestens solche Ranglisten sollten Anleger vor ihrem Beratungsgespräch kennen. mau