Finanzkrise Die nächsten Fallen
Das Geldwesen ist noch lange nicht gerettet. Eine Übersicht über die größten Gefahren, die Banken, Anlegern und der Weltwirtschaft jetzt drohen

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Das Grauen auf der Tafel: In Tokyo beobachtet ein Japaner den Verfall des Aktienindex Nikkei zu Beginn dieser Woche
1 Viele Hedgefonds stehen vor dem Aus
»Sehen Sie sich doch die riesigen Kursbewegungen an den Aktienmärkten an. Das ist nicht der private Anleger, der da verkauft«, sagt Stephan Illenberger, Deutschlandchef des größten europäischen Finanzinvestors Axa Private Equity. Nein, hinter den tiefen Preisstürzen mancher Aktien schienen in den vergangenen Wochen andere, größere Mächte zu stecken. Um sechs, acht oder zehn Prozent brachen manche Börsen ein, Tag für Tag. Und Illenberger spricht aus, was viele am Finanzmarkt denken: »Bei den Hedgefonds herrscht Ausverkauf – jetzt, just in diesen Tagen.« Viele stießen all ihre Anlagen ab, Aktien vor allem, aber auch große Kreditpakete, die sie im Boom von Banken erworben hatten. »Zu Abschlägen von 15, 20, ja gar 40 Prozent!«, sagt Illenberger.
Hedgefonds – in ihnen sahen viele Beobachter schon lange die größte Gefahr für das Weltfinanzsystem. In den vergangenen Jahren passierte nichts Schlimmes. Jetzt aber rücken sie wieder in den Blick. »Die Instabilität des Weltfinanzsystems in den jüngsten Wochen war so groß wie seit Menschengedenken nicht«, schrieb die Bank of England am Dienstag. Und ein Risiko seien die Hedgefonds. Viele spekulieren nicht nur mit dem Geld ihrer Investoren an den Börsen, sondern mit einem Vielfachen dieser Summe, ausgeliehen von Banken. Im Finanzmarktboom der vergangenen Jahre sollen auf einen Dollar Eigenkapital gelegentlich schon mal 30 Dollar Fremdkapital gekommen sein – gängig sei in der Branche allerdings, heißt es, ein Verhältnis von eins zu fünf.
Wenn den Hedgefonds jedoch der Kredit ausgeht, wenn sie freiwillig oder auf Druck der Banken ihre Kredite zurückzahlen müssen, stoßen sie Anlagen ab – jede Menge. Angefangen hat dieser Prozess bereits Ende 2007, jetzt jedoch spitzt er sich zu.
Er habe »noch nie so viel Panik im Markt gesehen« – so wird Kenneth Griffin zitiert, Gründer des viele Milliarden Dollar schweren US-Hedgefonds Citadel. Er beraumte am vergangenen Freitag kurzfristig eine Telefonkonferenz an, um Gerüchten zu widersprechen, sein Haus sei in Schieflage. Mehr als 30 Prozent soll Citadel dieses Jahr im Minus liegen. Damit stünde er schlechter da als die Branche. Allein im dritten Quartal haben die weltweit rund 10.000 Hedgefonds 210 Milliarden Dollar, rund zehn Prozent, an Wert verloren – das berichtet der Informationsdienst Hedge Fund Research (HFR). Der Trend dürfte sich im Oktober weiter verschärft haben. 2008 könnte für Hedgefonds »das bisher schlimmste Jahr« werden, fürchtet HFR-Chef Kenneth Heinz.
Zurzeit müssen Hedgefonds aus zwei Gründen schnell Wertpapiere verkaufen. Viele wollen angesichts der schwankenden, unsicheren Märkte lieber Bares oder Geldmarktpapiere halten. Andere müssen ihre Investoren auszahlen. Zahlreiche Anleger fordern ihr Geld zurück. Meist dauert das Monate, doch das Geld müssen die Hedgefonds erst beschaffen. Es geht um viele Milliarden Dollar und einen Prozess, der sich selbst verstärkt: Je schneller die Kurse fallen, desto mehr Anleger kriegen Angst; je mehr Anleger ihr Geld zurückwollen, desto mehr müssen die Fonds verkaufen, die Kurse fallen weiter. Einige Fonds sollen bereits Beschränkungen erlassen haben, ob und wie viel Geld ihre Investoren zurückfordern können.
Die Gefahr, die wirklich von Hedgefonds ausgeht, ist schwer einzuschätzen. Das liegt daran, dass ihre Arbeit intransparent und kaum beaufsichtigt ist. Aktien, Währungskurse, Rohstoffe, Arbitrage bei Anleihen – Hedgefonds investieren in vielen Dingen. Laut HFR unterstehen der Branche derzeit rund 1.700 Milliarden Dollar – eine Summe, die beeindruckend ist, jedoch im Vergleich zur Kapitalisierung aller Börsen weltweit bescheiden: Bloß die 30 größten deutschen Unternehmen sind rund 500 Milliarden Euro wert. Zudem sind Hedgefonds nicht die einzigen, die Wertpapiere verkaufen müssen. Riesige Pensionsfonds wie Calpers aus Kalifornien handeln genauso. »Alle großen Fondsanbieter prügeln derzeit ihre Aktien raus«, ist in Frankfurt zu hören. »Jeder rennt im Moment zur Tür. Und die Tür ist relativ eng.«
Schon kursieren zahllose drastische Prognosen: Hunderte, nein Tausende Hedgefonds stünden vor dem Kollaps, mancher glaubt, in sechs bis zwölf Monaten nur noch die Hälfte der Hedgefonds zu sehen. Sicher ist: »Der Markt steht vor einer gewaltigen Bereinigung«, sagt Klaus-Wilhelm Hornberg von der Privatbank Sal. Oppenheim. Für viele seien die Kredite nun zu teuer, das Geld sei zu rar, die Möglichkeit, Risiken zu streuen, zu gering geworden. Treffen wird es wohl vor allem kleine Hedgefonds unter 100 Millionen Dollar, die mehr als die Hälfte der Branche ausmachen. Überleben, so die Prognosen, werden die großen Fonds. Jene mit einer kritischen Masse, mit nachvollziehbaren Strategien, transparenten Geschäftsmodellen, nachweisbarem Erfolg und gutem Risikomanagement. Ihre Gebühren werden sinken, ebenso ihre Renditen: Selbst optimistische Szenarien rechnen mit künftig nur noch 10 bis 15 Prozent – weit weniger als in den Boomjahren. Arne Storn
2 Etlichen Ländern droht ein Währungskollaps
Der IWF ist wieder da, und das ist ein schlechtes Zeichen. Denn diese Washingtoner Einrichtung – der Internationale Währungsfonds – wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, um in Notfällen einzuspringen. Würde ein Land zum Opfer von Verwerfungen am Finanzmarkt und deswegen vorübergehend zahlungsunfähig werden, so sollte ihm die Staatengemeinschaft mit Krediten helfen. Der IWF sollte diese Hilfe koordinieren.
Wie unmodern!, hieß es dazu oft in den vergangenen Jahren. Politiker und Experten bezweifelten, dass der IWF überhaupt noch eine Rolle habe: Schließlich lief die Weltkonjunktur rund, und die Finanzlage vieler Länder schien sich zu verbessern. Etliche von ihnen, darunter China, Brasilien oder Russland, hatten sogar gewaltige Devisenreserven angehäuft und verliehen ihrerseits Geld an andere.
Doch in den vergangenen Wochen hat sich die Lage radikal geändert. Die Finanzkrise erreicht die ganze Welt, die Furcht vor zahlungsunfähigen Nationen und unkontrollierten Währungsabstürzen geht wieder um. Island – keineswegs ein Schwellenland – bekam nach dem Kollaps seiner verschuldeten Banken gerade eine IWF-Hilfszusage über zwei Milliarden Dollar. Am Wochenende stellte der IWF auch ein 16,5-Milliarden-Dollar-Stützungsabkommen für die Ukraine in Aussicht; Hilfen werden ebenso für Ungarn vorbereitet, und Weissrussland und Pakistan verhandeln über Kredite. Der IWF wird überwältigt von der plötzlichen gewaltigen Nachfrage und überlegt nun, die Kreditvergabe unbürokratischer zu gestalten.
Der Welt, sagt der ehemalige IWF-Chefökonom Ken Rogoff, könnte nun »eine ganze Welle von Kreditausfällen in Schwellenländern« blühen. Etliche Länder, darunter Argentinien, Russland, Polen und Ungarn, erlebten in den vergangenen Wochen eine Kapitalflucht. Der Wert dort ausgegebener Aktien, Unternehmens- und Staatsanleihen fiel rapide und auch der Wert ihrer Währungen. Immer teurer wurde es für die Schwellenländer, sich am Kapitalmarkt Geld zu beschaffen: Mitte 2007 noch waren Staatsanleihen aus Schwellenländern im Schnitt nur 1,5 Prozentpunkte teurer als solche aus den USA. Jetzt sind es mehr als acht Prozentpunkte, hat die Bank JPMorgan Chase & Co. ausgerechnet.
Wie aber konnte sich die Finanzlage in den Schwellenländern so rapide verschlechtern? Nur zum Teil hat das mit der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage zu tun. Staaten wie Brasilien hängen stark vom Export verschiedener Rohstoffe ab, bei Russland sind es Gas und Öl, und Korea führt vor allem Industriegüter aus. Also leiden diese Länder, weil die wirtschaftliche Verlangsamung die ganze Welt erreicht hat und die Nachfrage nach ihren Exportgütern schwächt. Schwellenländer wie Kasachstan, Ungarn oder Lettland sind hoch verschuldet und schon deshalb gefährdet. Wieder andere wie Argentinien betreiben eine derart unbeständige Wirtschaftspolitik, dass Investoren sich kaum noch hineinwagen: Übers Wochenende wurden Regierungspläne bekannt, die private Altersvorsorge zu beschlagnahmen.
Doch teilweise hat die Lage mit den wirtschaftspolitischen Entscheidungen der Länder gar nichts zu tun. An den Finanzmärkten herrscht Panik, so oder so. Da gehört es zu den Standardreflexen, Geld in die Heimat zurückzuholen – nach Europa oder in die USA. Das geht schneller denn je. »In den vergangenen Jahren ist eine Fülle neuer Finanzinstrumente auf den Markt gekommen, die sehr schnell Geld in die Schwellenländer geschleust haben«, sagt die Finanzexpertin Stephany Griffith-Jones von der Universität Columbia in New York. »Das Geld kann aber auch schnell wieder abgezogen werden.«
Dass die Anleger jetzt vielfach zurück in reiche Länder streben, hat auch damit zu tun, dass etliche Regierungen neuerdings Staatsgarantien aufs Ersparte abgeben. Doch wehe, Schwellenländer tun so etwas oder beginnen etwa mit Verstaatlichungsprogrammen à la USA oder Deutschland! Bei ihnen gelte das eher als ein schlechtes Zeichen, argumentiert der Harvard-Ökonom Dani Rodrik und hält das für einen Ausdruck von Doppelmoral. »In Schwellenländern würde es die Flucht wahrscheinlich noch anheizen«, sagt er.
Also ist auf Dauer Hilfe von außen nötig – so viel Hilfe, dass dem IWF die Mittel auszugehen drohen. Er hat schätzungsweise 209 Milliarden Dollar zur Verfügung, um Schwellenländern zu helfen. Zum Vergleich: Nach einem Bericht des Wall Street Journal haben allein im Oktober Russland, Mexiko, Brasilien und Indien zusammen 75 Milliarden Euro aus ihren eigenen Reserven aufgewendet, weil sie ihre Währungen stützen mussten. »Der IWF ist zu klein«, sagt Währungsexperte Brad Setser vom Council on Foreign Relations in New York. Er kann allerdings zusätzliche Mittel von Notenbanken und einzelnen Regierungen anfordern. Viele von ihnen, etwa die Europäische Zentralbank, beteiligen sich jedoch auch außerhalb des IWF schon lange an Rettungsmaßnahmen rund um die Finanzkrise. So erhielt Dänemark jetzt in einem Tauschgeschäft 12 Milliarden Euro, um die Versorgung des Landes mit der Gemeinschaftswährung sicherzustellen.
Drohende Zusammenbrüche in fremden Ländern – das ist keineswegs nur ein Problem für diese Volkswirtschaften. Im Gegenteil: Eine Welle von Zahlungsausfällen würde insbesondere die europäischen Banken treffen. Die Europäer – vor allem Österreich, Deutschland, Spanien und Schweden – haben aufstrebenden Volkswirtschaften viel Geld geliehen. Nach Daten der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich hatten deutsche Banken Ende Juni gegenüber Schwellenländern Forderungen von 442 Milliarden Dollar. Das entspricht etwa 13 Prozent des hiesigen Bruttoinlandsprodukts. In den USA sind es nur 4 Prozent, in Japan 5 Prozent.
Island schuldet den deutschen Banken 21 Milliarden Dollar, allein zwei Milliarden davon der BayernLB. Und besonders aktiv sind die heimischen Institute in Osteuropa. Der Pleitekandidat Ungarn etwa schuldet deutschen Banken 37 Milliarden Dollar, Polen schuldet ihnen 50 Milliarden Dollar und Russland 46 Milliarden Dollar. Ein Grund für so viel Auslandsengagement ist, dass die Banken deutsche Unternehmen bei ihren Geschäften dort unterstützen. Auch müssen die Institute Geld im Ausland anlegen, weil die Deutschen so viel sparen und vergleichsweise wenig im eigenen Land investieren. Thomas Fischermann und Mark Schieritz
3 Spekulanten bringen das Weltwährungssystem durcheinander
In den vergangenen Jahren haben viele Spekulanten ein ausgefuchstes, weltweites Spiel getrieben: den sogenannten Carry-Trade. Sie liehen sich Geld in Japan, wo die Zinsen im internationalen Vergleich besonders niedrig waren, und investierten es in Hochzinsländern. Die Differenz strichen sie ein. Es gibt nur extrem grobe Schätzungen, nach denen weltweit Käufe von Aktien, Anleihen und anderen Finanzinstrumenten im Wert von 200 bis 1.000 Milliarden Dollar durch in Japan geliehenes Kapital finanziert wurden.
Eine Spekulation in so großem Stil, dass die japanische Währung ganz schön aus der Balance kam. Sie verlor in den vergangenen vier Jahren stetig an Wert: Die Spekulanten verkauften ja Yen und tauschten sie gegen amerikanische Dollar, ungarische Forint oder südafrikanische Rand. Je mehr Geld aus Japan abgezogen wurde, desto stärker fiel der Yen – und desto lukrativer wurden damit die Tauschgeschäfte. Im Frühjahr 2007 war er so schwach, dass die Finanzminister und Notenbankchefs der führenden Industrienationen (G7) Alarm schlugen.
Am Montag warnten die G7 wieder – diesmal aber vor einer zu starken Aufwertung des Yen. Was ist geschehen? Die Angst vor einem Kollaps in den Schwellenländern hat viele Investoren veranlasst, ihr Geld dort abzuziehen und es in sichere Währungen wie Yen, Dollar, Euro oder Schweizer Franken zu transferieren. Überdies brauchen einige Hedgefonds und Banken dringend Geld, um Löcher in ihren Bilanzen zu stopfen. Wieder haben die Spekulanten das Sagen. Die Auflösung ihrer Geschäfte bestimmt die Kursentwicklung des Yen, nicht die wirtschaftlichen Grundlagen in Japan und der Welt.
Die rasche Aufwertung belastet aber sehr wohl auch die reale Wirtschaft, die Welt der Fabriken, Jobs und Supermärkte. Schließlich ist Japan stark vom Export abhängig – und der schnell erstarkte Yen macht japanische Produkte im Ausland plötzlich viel teurer. Also könnte die japanische Wirtschaft jetzt selbst in eine Wirtschaftskrise stürzen, statt als Konjunkturlokomotive bei der Krisenrettung mitzuhelfen. Und die Zeit des billiges Geldes aus Japan ist ebenfalls vorbei. Mark Schieritz
4 Bald könnten auch Kreditversicherungen platzen
Eine besonders gefährliche Blase am Weltfinanzmarkt ist bisher noch gar nicht geplatzt: die der Kreditderivate, auf Englisch Credit Default Swaps genannt, abgekürzt CDS. Sie waren jahrelang der am schnellsten wachsende Bereich des Finanzmarktes. Und ursprünglich sollten sie den Finanzmarkt nicht gefährlicher, sondern sicherer machen: CDS sind nämlich eine Art Versicherung für Wertpapiere. Man konnte sich damit beispielsweise gegen den Ausfall einer Anleihe versichern.
Die Probleme begannen damit, dass der Versicherungsanbieter im Gegensatz etwa zu Haftpflicht- oder Feuerschutzversicherungen keine Reserven für den Schadensfall bilden musste. Man konnte CDS also ohne Kapitaleinsatz ausgeben, und man konnte damit spekulieren. Bald wurden sie auch von Marktteilnehmern gekauft, die gar keine Anleihen besaßen, also gar nichts versichern wollten. Es ging nur ums Zocken. Seit ihrer Erfindung Ende der neunziger Jahre schwoll das Volumen ausstehender CDS auf 55.000 Milliarden Dollar an.
Was aber wird, wenn jetzt massenhaft Anleihen platzen und die Versicherer eigentlich zahlen müssen? Wer wie viel an wen bezahlen muss, weiß niemand. CDS werden in hoher Zahl von internationalen Versicherern ausgegeben und erreichen damit auch diesen Teil des Finanzmarkts. Die Branche ist völlig unreguliert. Den bisher größten Stresstest, die Insolvenz von Lehman Brothers, haben die CDS-Anbieter überstanden, aber es kommen noch weitere. Demnächst sind die CDS-Zahlungen für die untergegangenen isländischen Banken und die größte US-Sparkasse Washington Mutual dran. Heike Buchter
5 Amerikas Verbraucher stecken in der Schuldenfalle
Noch eine Finanzmarktkrise bahnt sich in den Vereinigten Staaten an: Die Ausfälle bei den Kreditkarten steigen, seit Monaten schon. Im zweiten Quartal dieses Jahres mussten amerikanische Geschäftsbanken 5,74 Prozent aller ausstehenden Kreditkartenschulden abschreiben. Das summierte sich auf etwa 50 Milliarden Dollar, die die Banken wahrscheinlich nicht wiedersehen. Für 2009 erwarten Marktbeobachter sogar eine Ausfallquote von mehr als 10 Prozent.
Diese Ausfälle können zwar nicht die Dimension der Hypothekenkrise erreichen – insgesamt stehen Kreditkarteninhaber in den Vereinigten Staaten mit rund 1.000 Milliarden Dollar in der Kreide, während Hausbesitzer rund 10.000 Milliarden Dollar an offenen Krediten ausstehen haben. Doch die Kreditkartenausfälle treffen bereits geschwächte Banken. Zudem galten Kreditkarten als ein Geschäftsfeld, mit dem Banken zuletzt noch gutes Geld verdienen konnten: Das Firmenkundengeschäft liegt längst brach, mit Baudarlehen lässt sich auf absehbare Zeit kein Geschäft mehr machen, und den Aktienbrokern ist zuletzt die Kundschaft weggelaufen.
Die Kreditkartenfirmen stecken zurzeit gleich doppelt in der Klemme. Die Kredite, die sie an ihre Kartenkunden vergeben, müssen sie ja auch wieder am Finanzmarkt refinanzieren, und das ist zuletzt deutlich teurer geworden. In der Bankenwelt vergibt niemand mehr bereitwillig Kredite, und wenn doch, dann nur zu hohen Kosten.
Den Banken wird nichts anderes übrig bleiben, als weniger Kreditkarten auszugeben und ihre Kredite vorsichtiger zu gewähren. Das wird zur Folge haben, dass die US-Bürger weniger häufig die Karte zücken. Und hier wird die Kreditkartenkrise ihre gravierendsten Folgen haben: Die amerikanische Konjunktur blieb ja jahrelang nur deshalb in Fahrt, weil die amerikanischen Konsumenten bereitwillig weiter einkauften und hohe Schuldenstände auf ihren Karten tolerierten. Wenn sie damit jetzt aufhören, treiben sie Amerikas Wirtschaft noch tiefer in die Rezession. Heike Buchter
- Datum 04.05.2009 - 10:57 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 30.10.2008 Nr. 45
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Das ist die Gesamtblase, die demnächst platzen wird - eigentlich implodiert sie. Dieser Big Crunch könnte wie ein riesiges Schwarzes Loch das gesmate kapitalistische System verschlingen.
Machen wir uns nichts vor: die Zeichen stehen auf Weltwirtschaftskrise pur!
Die Welt in der Hand von Hasardeuren.
Wenn das das Ergebnis von Demokratie und Marktwirtschaft
ist kann ich darauf verzichten.
Es gibt Sätze, die man fast im Vorübergehen liest, aber die doch geeignet sind ein wenig zu verweilen. "Auch müssen die Institute Geld im Ausland anlegen, weil die Deutschen so viel sparen und vergleichsweise wenig im eigenen Land investieren" ist so einer. Er bestätigt ungeschminkt, womit eigentlich jeder der sein Geld eher einem "Institut" übergibt, als es selbst förderlich unters Volk zu bringen zu rechnen hat: Das "Institut" nimmt sein Geld und gibt es, jedenfalls ist das nicht auszuschließen, denen, die mit diesem Geld Standorte finanzieren, die genau die Produkte auf den Markt bringen, die seinen Arbeitsplatz aushebeln.
Und solange die "so viel sparenden Deutschen" sich im Gros nicht überlegen und auf aktive Mitentscheidung aus sind, wer was mit ihrem eingezahlten Geld macht, ist nicht auszuschließen, dass sie die Kettensäge finanzieren, die ihnen letztendlich das gemütliche Heim verraspelt.
Banken, bei denen eine aktive Rolle und Entscheidungskompetenz des Anlegers bei der Auswahl der Investitionsziele erwünscht ist, gibt es schon am Markt. Da genügt ein kurzes "Googeln" mit entsprechenden Begriffen um fündig zu werden.
Ansonsten ist es eine unüberbietbare Zumutung, dass jedem normalen "Bankräuber" zehn blaue Minnas mit reichlich lalülala hinterherfahren und gegen
Spekulanten die z.B. billige Yen kaufen, in teure Währungen reinvestieren und sich dann mit gepumpten Geld verschlucken, mit verheerenden Folgen für die Realwirtschaft, keine strafbewehrte Handhabe besteht.
Wer wagt da noch weitere Reden von "Vertrauen" zu schwingen, so lange das noch möglich ist?
Die deutschen Sparen ihre Geld und - da Sie so wenig im eigenen Land investieren - müssen Sie es im Ausland anlegen.
Wenn wir heute auf Konsum verzichten - um das Geld zu sparen - muss dem finanzwirtschaftlichen Aspekt - dem verzicht auf Geld zum Konsum - auch ein Realwirtwschaftlicher Aspekt gegenüberstehen.
Anstatt sich Süßigkeiten oder einen größeren TV zu kaufen muss das Geld investiert werden, damit es Zinsen einbringt. Eine Investition ist z.B. der Bau eines Wasserkraftwerks - wird es heute gebaut steht es für 100 und mehr Jahre und bringt einen zusätzlichen Nutzen in Form von Strom.
Aber welche Realwirtschaftlichen Investitionen - die dem ganzen Finanzmarkt gegenüberstehen - wurden den in den letzten Jahren getätigt, damit die Zinsen bezahlt werden können?
Die Häuser in den USA? Sind Konsum, es gab davor genügend Wohnraum, die Menschen sind dadurch nicht produktiver geworden.
Porsche Cayenne, Yachten, Villen ? Das ist Konsum pur - keine Investition in die Zukunft.
Bis auf wenige Projekte wurde das Geld nicht etwa investiert - sondern verkonsumiert oder in Branchen "investiert" die Handys, Fernseher, SUVs, Yachten, Uhren usw. verkaufen.
Teilweise wurde sogar an Infrasturkturmaßnahmen gespart - d.h. der wirklich produktive und überlbensnotwendige Kapitalstock ist nicht stark angewachsen, sogar im Gegenteil, es wurden viele Gelder für nicht notwendige Konsumgüter verschwendet.
Betrachtet man des Satz genauer, dann fällt auf - wir haben viel mehr Geld als wir zum Leben brauchen und Investieren es im Ausland, damit es den Menschen dort im Zweifel besser geht. Eine Investition ist immer eine Handlung, die dazu führen soll, dass die Zukunft besser wird, dass es den Menschen besser geht.
Das war so beim Bau von Aquedukten, Häusern, Kraftwerken, Autobahnen usw. usf.
Eine der sichersten und rendigteträchtigsten Investitionen für eine Gesellschaft ist die Investition in Bildung. Bilung verliert nicht einfach an Wert, Sie nutzt jedem und der Gesellschaft und wissenschaftlich nachgewiesen, erhöht sich das Wirtschaftswachstum in den Ländern, die ihre Bildungseinrichtungen verbessern.
Aber was machen wir? Wir schließen immer mehr - arme - Menschen von der Bildung aus, damit man das Geld im Ausland "investiert" bzw. verzockt. Das ist doch purer Unsinn und die reinste Form einer Fehlallokation.
Oder kurz: Das Geld wurde Jahrelang nicht investiert, sondern für einen Lebensstil verwendet, den man sich nicht hat leisten können - und heute kann man seine Verpflichtungen nicht mehr einhalten.
Das Geld ist weg - mit jedem Tag verlieren die Realgüter an Wert, die damit geschaffen wurde, und die PRoduktionsprozesse die damit verbunden sind. Nach und nach wird dieser Effekt offenbar und trifft 3 Gruppen besonders schwer:
Die Institute die mit fremden Geld das Kasinospiel finanziert haben.
(Die Menschen die diesen Instituten das Geld geliehen haben.)
Die Realwirtschaft, die ihre Produktionsprozesse an diese Klientel angepasst hat und ihre Produktion auf diese Nachfrage ausgerichtet hat , sowie alle nachgelagerten Industriezweige.
Die Rohstoffproduzenen, aus deren Rohstoffe die Produkte gefertigt wurden.
Doch dafür bezahlen nicht die "Zocker", sondern die Allgemeinheit wird in Sippenhaft genommen, über "Verstaatlichungen".
Es wäre und ist viel sinnvoller, einfach die Institute mit ihren Bomben im Keller pleite gehen zu lassen und neue Institute zu errichten - ohne diese Altlasten.
Es ist oftmals besser ein neues Haus zu bauen, als ein altes zu renovieren.
Ich sehe auch nicht ein, wieso die, die nicht genug Geld hatten um sich am Kasino zu beteiligen, nun über den Staat zur Begleichung der Schuld herangezogen werden.
Egal ob es Planwirtschaft ist oder der Markt. Eine bessere Zukunft erreicht man nur, wenn man heute richtig handelt Ob der Puls durch gewinnstreben oder durch Planwirtschaft ausgelöst wird - ist egal, die Handlung zählt.
Massive Fehlallokaitonen können in beiden System geschehen und beide Systeme haben es geschaft Menschen ins Weltall zu schießen und die Atombombe zu bauen.
In beiden Systemen wurden diese Errungenschaften, nicht vom freien Markt erreicht, sondern die Gesellschaft und die Regierung wollen ein NATURWISSENSCHAFTLICHES ZIEL erreichen.
Genau das ist der Unterschied zwischen heute und dem freien Markt der Römer oder dem Freihandel in der Steinzeit.
Nicht der freie Markt ist der Grund für unseren Wohstland, sondern das kritische und Naturiwssenschaftliche Denken der Renaissance und der Neuzeit.
Das wie wir die Welt betrachten!
Und jetzt eine kleine Gedankenanregung für das eigene Gehirn:
Was glauben Sie, welche Gesellschaft ist Leistungsfähiger und wird im größeren Wohlstand leben?
Eine in der 100% der Bevölkerung das Maximum ihrer geistigen Leistungsfähigkeit ausschöpfen, die sich gesund hält und nachhaltig lebt und arbeitet
ODER
Eine Gesellschaft, bei der der Bildungsgrad von der Zahlungsbereitschaft der Eltern abhängt und nicht vom BIOLOGISCH und GESELLSCHAFTLICH sinnvollen und möglichen?
Und jetzt erzählen Sie mir bitte, dass es unser Gesellschaftliches Ziel sein soll, dass jeder einen Porsche Cayenne oder BMW zuhause stehen hat.
Das Problem dieser Kriese waren Zinsen, die keinen REALEN Gegenwert hatten.
Nun bricht das System ein, da das Vertrauen verspielt wurde - viele Akteuere können ihre Versprechen nicht einhalten, was wiederum andere Akteuere hindert ihre Versprechen einzuhalten usw.
Diese Kriese wird erst dann Enden, wenn wir a) entweder in wirklich wichtige, nachhaltige und sinvolle Bereiche investieren - Forschung, Bildung und Infrastrukturmaßnahmen erwirtschaften immer einen Vorteil/Rendite, wenn sie nicht total unsinnig sind.
b) Wir wieder irgendwem leichtgläubig überflüssige Luxusprpdukte verkaufen, der es später nicht bezahlen kann.
Wieso eigentlich nicht den Hartz IV Empfängern in Deutschland? Wir produzieren Luxusgüter, verkaufen Sie an die sozial Benachteiligten - die Tilgung für die Kredite beginnt erst in 3 Jahren - das ganze wird verbrieft und ins Ausland verkauft.
Wissen Sie was das für eine Politik ist? Für mich ein Kommunistische. Sie teilen Ihr Besitz mit Menschen, die nie in der Lage sein werden eine für Sie interessante Gegenleistung zu liefern - nur die Rohstoffe müssen Sie gleich bezahlen. Ist das nicht Herzensgut von Ihnen?
Das ist noch nicht einmal eine sinvolle kommunistische Politik - es ist einfach Unsinn - das Geld hätten Sie genausogut verbrennen können.
Und das ist der Grund wieso das System zusammenrechen wird -
wie 1930 wird es nicht kommen - wir haben heute genug zu essen und notfalls lassen sich viele Abläufe staaltich organisieren.
Die Rohstoffe werden trotzdem aus der Erde geholt - nur werden wir eben 400 Millionen Menschen weltweit weniger benötigen um sinnfreie Produkte für die Reichen zu produzieren -
Denn eines sollte doch klar sein - jeder Mensch der arbeitet, arbeitet entweder für die Aufrechterhatlung seines Lebens, seiner Zukunft oder für einen anderen Menschen.
Milliarden von Menschen haben gearbeitet, damit wenige ihren Luxus genießen konnten. 10 Villen, 3 Yachten, 10 Autos uvm. DAS IST VERSCHWENDUGN SCHLIMMER ALS IM KRASSESTEN KOMMUNISMUS
Die deutschen Sparen ihre Geld und - da Sie so wenig im eigenen Land investieren - müssen Sie es im Ausland anlegen.
Wenn wir heute auf Konsum verzichten - um das Geld zu sparen - muss dem finanzwirtschaftlichen Aspekt - dem verzicht auf Geld zum Konsum - auch ein Realwirtwschaftlicher Aspekt gegenüberstehen.
Anstatt sich Süßigkeiten oder einen größeren TV zu kaufen muss das Geld investiert werden, damit es Zinsen einbringt. Eine Investition ist z.B. der Bau eines Wasserkraftwerks - wird es heute gebaut steht es für 100 und mehr Jahre und bringt einen zusätzlichen Nutzen in Form von Strom.
Aber welche Realwirtschaftlichen Investitionen - die dem ganzen Finanzmarkt gegenüberstehen - wurden den in den letzten Jahren getätigt, damit die Zinsen bezahlt werden können?
Die Häuser in den USA? Sind Konsum, es gab davor genügend Wohnraum, die Menschen sind dadurch nicht produktiver geworden.
Porsche Cayenne, Yachten, Villen ? Das ist Konsum pur - keine Investition in die Zukunft.
Bis auf wenige Projekte wurde das Geld nicht etwa investiert - sondern verkonsumiert oder in Branchen "investiert" die Handys, Fernseher, SUVs, Yachten, Uhren usw. verkaufen.
Teilweise wurde sogar an Infrasturkturmaßnahmen gespart - d.h. der wirklich produktive und überlbensnotwendige Kapitalstock ist nicht stark angewachsen, sogar im Gegenteil, es wurden viele Gelder für nicht notwendige Konsumgüter verschwendet.
Betrachtet man des Satz genauer, dann fällt auf - wir haben viel mehr Geld als wir zum Leben brauchen und Investieren es im Ausland, damit es den Menschen dort im Zweifel besser geht. Eine Investition ist immer eine Handlung, die dazu führen soll, dass die Zukunft besser wird, dass es den Menschen besser geht.
Das war so beim Bau von Aquedukten, Häusern, Kraftwerken, Autobahnen usw. usf.
Eine der sichersten und rendigteträchtigsten Investitionen für eine Gesellschaft ist die Investition in Bildung. Bilung verliert nicht einfach an Wert, Sie nutzt jedem und der Gesellschaft und wissenschaftlich nachgewiesen, erhöht sich das Wirtschaftswachstum in den Ländern, die ihre Bildungseinrichtungen verbessern.
Aber was machen wir? Wir schließen immer mehr - arme - Menschen von der Bildung aus, damit man das Geld im Ausland "investiert" bzw. verzockt. Das ist doch purer Unsinn und die reinste Form einer Fehlallokation.
Oder kurz: Das Geld wurde Jahrelang nicht investiert, sondern für einen Lebensstil verwendet, den man sich nicht hat leisten können - und heute kann man seine Verpflichtungen nicht mehr einhalten.
Das Geld ist weg - mit jedem Tag verlieren die Realgüter an Wert, die damit geschaffen wurde, und die PRoduktionsprozesse die damit verbunden sind. Nach und nach wird dieser Effekt offenbar und trifft 3 Gruppen besonders schwer:
Die Institute die mit fremden Geld das Kasinospiel finanziert haben.
(Die Menschen die diesen Instituten das Geld geliehen haben.)
Die Realwirtschaft, die ihre Produktionsprozesse an diese Klientel angepasst hat und ihre Produktion auf diese Nachfrage ausgerichtet hat , sowie alle nachgelagerten Industriezweige.
Die Rohstoffproduzenen, aus deren Rohstoffe die Produkte gefertigt wurden.
Doch dafür bezahlen nicht die "Zocker", sondern die Allgemeinheit wird in Sippenhaft genommen, über "Verstaatlichungen".
Es wäre und ist viel sinnvoller, einfach die Institute mit ihren Bomben im Keller pleite gehen zu lassen und neue Institute zu errichten - ohne diese Altlasten.
Es ist oftmals besser ein neues Haus zu bauen, als ein altes zu renovieren.
Ich sehe auch nicht ein, wieso die, die nicht genug Geld hatten um sich am Kasino zu beteiligen, nun über den Staat zur Begleichung der Schuld herangezogen werden.
Egal ob es Planwirtschaft ist oder der Markt. Eine bessere Zukunft erreicht man nur, wenn man heute richtig handelt Ob der Puls durch gewinnstreben oder durch Planwirtschaft ausgelöst wird - ist egal, die Handlung zählt.
Massive Fehlallokaitonen können in beiden System geschehen und beide Systeme haben es geschaft Menschen ins Weltall zu schießen und die Atombombe zu bauen.
In beiden Systemen wurden diese Errungenschaften, nicht vom freien Markt erreicht, sondern die Gesellschaft und die Regierung wollen ein NATURWISSENSCHAFTLICHES ZIEL erreichen.
Genau das ist der Unterschied zwischen heute und dem freien Markt der Römer oder dem Freihandel in der Steinzeit.
Nicht der freie Markt ist der Grund für unseren Wohstland, sondern das kritische und Naturiwssenschaftliche Denken der Renaissance und der Neuzeit.
Das wie wir die Welt betrachten!
Und jetzt eine kleine Gedankenanregung für das eigene Gehirn:
Was glauben Sie, welche Gesellschaft ist Leistungsfähiger und wird im größeren Wohlstand leben?
Eine in der 100% der Bevölkerung das Maximum ihrer geistigen Leistungsfähigkeit ausschöpfen, die sich gesund hält und nachhaltig lebt und arbeitet
ODER
Eine Gesellschaft, bei der der Bildungsgrad von der Zahlungsbereitschaft der Eltern abhängt und nicht vom BIOLOGISCH und GESELLSCHAFTLICH sinnvollen und möglichen?
Und jetzt erzählen Sie mir bitte, dass es unser Gesellschaftliches Ziel sein soll, dass jeder einen Porsche Cayenne oder BMW zuhause stehen hat.
Das Problem dieser Kriese waren Zinsen, die keinen REALEN Gegenwert hatten.
Nun bricht das System ein, da das Vertrauen verspielt wurde - viele Akteuere können ihre Versprechen nicht einhalten, was wiederum andere Akteuere hindert ihre Versprechen einzuhalten usw.
Diese Kriese wird erst dann Enden, wenn wir a) entweder in wirklich wichtige, nachhaltige und sinvolle Bereiche investieren - Forschung, Bildung und Infrastrukturmaßnahmen erwirtschaften immer einen Vorteil/Rendite, wenn sie nicht total unsinnig sind.
b) Wir wieder irgendwem leichtgläubig überflüssige Luxusprpdukte verkaufen, der es später nicht bezahlen kann.
Wieso eigentlich nicht den Hartz IV Empfängern in Deutschland? Wir produzieren Luxusgüter, verkaufen Sie an die sozial Benachteiligten - die Tilgung für die Kredite beginnt erst in 3 Jahren - das ganze wird verbrieft und ins Ausland verkauft.
Wissen Sie was das für eine Politik ist? Für mich ein Kommunistische. Sie teilen Ihr Besitz mit Menschen, die nie in der Lage sein werden eine für Sie interessante Gegenleistung zu liefern - nur die Rohstoffe müssen Sie gleich bezahlen. Ist das nicht Herzensgut von Ihnen?
Das ist noch nicht einmal eine sinvolle kommunistische Politik - es ist einfach Unsinn - das Geld hätten Sie genausogut verbrennen können.
Und das ist der Grund wieso das System zusammenrechen wird -
wie 1930 wird es nicht kommen - wir haben heute genug zu essen und notfalls lassen sich viele Abläufe staaltich organisieren.
Die Rohstoffe werden trotzdem aus der Erde geholt - nur werden wir eben 400 Millionen Menschen weltweit weniger benötigen um sinnfreie Produkte für die Reichen zu produzieren -
Denn eines sollte doch klar sein - jeder Mensch der arbeitet, arbeitet entweder für die Aufrechterhatlung seines Lebens, seiner Zukunft oder für einen anderen Menschen.
Milliarden von Menschen haben gearbeitet, damit wenige ihren Luxus genießen konnten. 10 Villen, 3 Yachten, 10 Autos uvm. DAS IST VERSCHWENDUGN SCHLIMMER ALS IM KRASSESTEN KOMMUNISMUS
Die deutschen Sparen ihre Geld und - da Sie so wenig im eigenen Land investieren - müssen Sie es im Ausland anlegen.
Wenn wir heute auf Konsum verzichten - um das Geld zu sparen - muss dem finanzwirtschaftlichen Aspekt - dem verzicht auf Geld zum Konsum - auch ein Realwirtwschaftlicher Aspekt gegenüberstehen.
Anstatt sich Süßigkeiten oder einen größeren TV zu kaufen muss das Geld investiert werden, damit es Zinsen einbringt. Eine Investition ist z.B. der Bau eines Wasserkraftwerks - wird es heute gebaut steht es für 100 und mehr Jahre und bringt einen zusätzlichen Nutzen in Form von Strom.
Aber welche Realwirtschaftlichen Investitionen - die dem ganzen Finanzmarkt gegenüberstehen - wurden den in den letzten Jahren getätigt, damit die Zinsen bezahlt werden können?
Die Häuser in den USA? Sind Konsum, es gab davor genügend Wohnraum, die Menschen sind dadurch nicht produktiver geworden.
Porsche Cayenne, Yachten, Villen ? Das ist Konsum pur - keine Investition in die Zukunft.
Bis auf wenige Projekte wurde das Geld nicht etwa investiert - sondern verkonsumiert oder in Branchen "investiert" die Handys, Fernseher, SUVs, Yachten, Uhren usw. verkaufen.
Teilweise wurde sogar an Infrasturkturmaßnahmen gespart - d.h. der wirklich produktive und überlbensnotwendige Kapitalstock ist nicht stark angewachsen, sogar im Gegenteil, es wurden viele Gelder für nicht notwendige Konsumgüter verschwendet.
Betrachtet man des Satz genauer, dann fällt auf - wir haben viel mehr Geld als wir zum Leben brauchen und Investieren es im Ausland, damit es den Menschen dort im Zweifel besser geht. Eine Investition ist immer eine Handlung, die dazu führen soll, dass die Zukunft besser wird, dass es den Menschen besser geht.
Das war so beim Bau von Aquedukten, Häusern, Kraftwerken, Autobahnen usw. usf.
Eine der sichersten und rendigteträchtigsten Investitionen für eine Gesellschaft ist die Investition in Bildung. Bilung verliert nicht einfach an Wert, Sie nutzt jedem und der Gesellschaft und wissenschaftlich nachgewiesen, erhöht sich das Wirtschaftswachstum in den Ländern, die ihre Bildungseinrichtungen verbessern.
Aber was machen wir? Wir schließen immer mehr - arme - Menschen von der Bildung aus, damit man das Geld im Ausland "investiert" bzw. verzockt. Das ist doch purer Unsinn und die reinste Form einer Fehlallokation.
Oder kurz: Das Geld wurde Jahrelang nicht investiert, sondern für einen Lebensstil verwendet, den man sich nicht hat leisten können - und heute kann man seine Verpflichtungen nicht mehr einhalten.
Das Geld ist weg - mit jedem Tag verlieren die Realgüter an Wert, die damit geschaffen wurde, und die PRoduktionsprozesse die damit verbunden sind. Nach und nach wird dieser Effekt offenbar und trifft 3 Gruppen besonders schwer:
Die Institute die mit fremden Geld das Kasinospiel finanziert haben.
(Die Menschen die diesen Instituten das Geld geliehen haben.)
Die Realwirtschaft, die ihre Produktionsprozesse an diese Klientel angepasst hat und ihre Produktion auf diese Nachfrage ausgerichtet hat , sowie alle nachgelagerten Industriezweige.
Die Rohstoffproduzenen, aus deren Rohstoffe die Produkte gefertigt wurden.
Doch dafür bezahlen nicht die "Zocker", sondern die Allgemeinheit wird in Sippenhaft genommen, über "Verstaatlichungen".
Es wäre und ist viel sinnvoller, einfach die Institute mit ihren Bomben im Keller pleite gehen zu lassen und neue Institute zu errichten - ohne diese Altlasten.
Es ist oftmals besser ein neues Haus zu bauen, als ein altes zu renovieren.
Ich sehe auch nicht ein, wieso die, die nicht genug Geld hatten um sich am Kasino zu beteiligen, nun über den Staat zur Begleichung der Schuld herangezogen werden.
Egal ob es Planwirtschaft ist oder der Markt. Eine bessere Zukunft erreicht man nur, wenn man heute richtig handelt Ob der Puls durch gewinnstreben oder durch Planwirtschaft ausgelöst wird - ist egal, die Handlung zählt.
Massive Fehlallokaitonen können in beiden System geschehen und beide Systeme haben es geschaft Menschen ins Weltall zu schießen und die Atombombe zu bauen.
In beiden Systemen wurden diese Errungenschaften, nicht vom freien Markt erreicht, sondern die Gesellschaft und die Regierung wollen ein NATURWISSENSCHAFTLICHES ZIEL erreichen.
Genau das ist der Unterschied zwischen heute und dem freien Markt der Römer oder dem Freihandel in der Steinzeit.
Nicht der freie Markt ist der Grund für unseren Wohstland, sondern das kritische und Naturiwssenschaftliche Denken der Renaissance und der Neuzeit.
Das wie wir die Welt betrachten!
Und jetzt eine kleine Gedankenanregung für das eigene Gehirn:
Was glauben Sie, welche Gesellschaft ist Leistungsfähiger und wird im größeren Wohlstand leben?
Eine in der 100% der Bevölkerung das Maximum ihrer geistigen Leistungsfähigkeit ausschöpfen, die sich gesund hält und nachhaltig lebt und arbeitet
ODER
Eine Gesellschaft, bei der der Bildungsgrad von der Zahlungsbereitschaft der Eltern abhängt und nicht vom BIOLOGISCH und GESELLSCHAFTLICH sinnvollen und möglichen?
Und jetzt erzählen Sie mir bitte, dass es unser Gesellschaftliches Ziel sein soll, dass jeder einen Porsche Cayenne oder BMW zuhause stehen hat.
Das Problem dieser Kriese waren Zinsen, die keinen REALEN Gegenwert hatten.
Nun bricht das System ein, da das Vertrauen verspielt wurde - viele Akteuere können ihre Versprechen nicht einhalten, was wiederum andere Akteuere hindert ihre Versprechen einzuhalten usw.
Diese Kriese wird erst dann Enden, wenn wir a) entweder in wirklich wichtige, nachhaltige und sinvolle Bereiche investieren - Forschung, Bildung und Infrastrukturmaßnahmen erwirtschaften immer einen Vorteil/Rendite, wenn sie nicht total unsinnig sind.
b) Wir wieder irgendwem leichtgläubig überflüssige Luxusprpdukte verkaufen, der es später nicht bezahlen kann.
Wieso eigentlich nicht den Hartz IV Empfängern in Deutschland? Wir produzieren Luxusgüter, verkaufen Sie an die sozial Benachteiligten - die Tilgung für die Kredite beginnt erst in 3 Jahren - das ganze wird verbrieft und ins Ausland verkauft.
Wissen Sie was das für eine Politik ist? Für mich ein Kommunistische. Sie teilen Ihr Besitz mit Menschen, die nie in der Lage sein werden eine für Sie interessante Gegenleistung zu liefern - nur die Rohstoffe müssen Sie gleich bezahlen. Ist das nicht Herzensgut von Ihnen?
Das ist noch nicht einmal eine sinvolle kommunistische Politik - es ist einfach Unsinn - das Geld hätten Sie genausogut verbrennen können.
Und das ist der Grund wieso das System zusammenrechen wird -
wie 1930 wird es nicht kommen - wir haben heute genug zu essen und notfalls lassen sich viele Abläufe staaltich organisieren.
Die Rohstoffe werden trotzdem aus der Erde geholt - nur werden wir eben 400 Millionen Menschen weltweit weniger benötigen um sinnfreie Produkte für die Reichen zu produzieren -
Denn eines sollte doch klar sein - jeder Mensch der arbeitet, arbeitet entweder für die Aufrechterhatlung seines Lebens, seiner Zukunft oder für einen anderen Menschen.
Milliarden von Menschen haben gearbeitet, damit wenige ihren Luxus genießen konnten. 10 Villen, 3 Yachten, 10 Autos uvm. DAS IST VERSCHWENDUGN SCHLIMMER ALS IM KRASSESTEN KOMMUNISMUS
Die 7 Weltwunder, die Große Mauer, das Apolloprogramm, das Manhattenprojekt, der HOOVER-Staudamm - unglaublich viele Projekte, die die Umwelt nachhaltig gezähmt haben und den Menschen eine bessere Zukunft einbrachten, wurden außerhalb der Marktwirtschaft erbaut.
Der einzinge Unterschied ist, dass wir heute auf ein umfassendere Naturwissenschaftliches Weltbild zurückgreifen können - und auf einen angewachsenen Kapitalstock. Wir brauchen nur noch 2% der Menschen, die Bequem - den Rest ernähren können.
Aber was macht der Rest mit der freien Zeit?
Investieren - oder - verschwenden.
Wir brauchen keine Marktwirtschaft um das richtige zu tun - die Freiehit des Menschen ist entscheidend. Und der Mensch war in der DDR und der UDSSR nicht frei. Das ist der Unterschied zu uns - wir sind wesentlich freier.
Deswegen ist es auch kein Kommunismus, wenn Projekte geplant werden und zentral umgesetzt. Jedes Unternehmen baut so neue Standorte auf.
Der Unterschied ist, dass wir Menschen wählen könne, und handeln, können um bestimmte Dinge zu unterstützen oder zu verhindern.
Wollen wir wirklich eine Welt, in der es unsere Gesellschaft locker finanzieren könnte, Grundbedürfnisse für jeden zur Verfügung zu stellen - es aber nicht macht - weil - naja - man die falsche Familie hatte?
Der richtige Weg ist doch relativ klar: Investitionen in Bildung und Forschung, Infrastruktur, nachhaltige Energieerzeugung und Landwirtschaft, Ressourceneffizienz.
Welche Erfindung bräuchten wir noch, um einen angemessenen Lebenssandart:
Ernährung, Gesundheit, Mobilität, Wohnraum, - Für jeden zur Verfügung zu stellen? Nachhaltig?
Aber wie handeln wir stattdessen? Kinder --> Zukunft = Luxus (Maschinen werden uns im Alter pflegen.... oder Inder, deren Bevölkerung wächst rasant.)
Bauen größere Autos , die mehr Sprit fressen - fliegen öfter in den Urlaub nach Malle, und bauen uns 10 Villen und 4 Yachten.
Ich bezeichne dieses Verhalten als Dumm - egal ob es ein Kommunist begeht, oder ein Marktliberaler. Und ich glaube nachfolgende Generationen werden uns auslachen.
Im Gegensatz zu früher wissen wir a) was zu tun wäre, hätten b) die Möglichkeit es zu tun und c) würden uns damit sogar nützen, sowie unseren Kindern und Kindeskndern die darauf aubauen könnten.
Aber wieso handeln wir nicht danach? Weil es nicht unserer Ideologie entspricht..................
So was ist gefährlich weil es angeblich so schön zusammen passt und logische Eindrücke hinterlässt...
Ich meine u.a.a das mit der Bildung und dem verkonsumieren. Ich bilde mich also weiter. Das kann ich nun für mich selbst um meiner Selbstwillen tun oder ich kann meine Bildung als Investiton ansehen und dementsprechend planen. Dann etwa würde ich mich als Ingenieur aus und weiterbilden. Ich würde dann die Fähigkeit haben Fernseher, Autos, Waschmaschinen oder so zu konstruieren... Was nun aber nützt mir die Bildung wenn diese Produkte niemand kaufen will oder soll...
...es ist also tatsächlich so das selbst das "einfache verkonsumieren" vom Produkten meiner Bildung einen Sinn gibt sofern jemand meine geistig schöpferischen Produkte kauft...
...Wir sind da ganz schön in der Zwickmühle...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
Sehr guter Artikel und guter Kommentar. Nur an einer Stelle stimmt für mich die Kausalkette nicht.
"Die deutschen sparen ihr Geld und - da Sie so wenig im eigenen Land investieren - müssen sie es im Ausland anlegen."
Ich würde es wie folgt formulieren:
Da wir eine riesige Kapitalflucht haben/hatten, durch deutsche Banken organisiert, die sich am internationalen Finanzcasino beteiligt haben, konnte in Deutschland so wenig investiert und leistungsgerecht entlohnt werden.
Als Beweis setze ich auf den Zahlen von 2007 laut Bundesbank auf:
Leistungsbilanzüberschuss 184Milliarden, 661Milliarden Kapitalexport, 425Kapitalimport, also 236Nettokapitalexport, Vermögungszuwachs 9Milliarden, also Verlust am internationalen Finanzmarkt 227.
Dieses ist kein neues Phänomen sondern es ist seit ca. 10 Jahren nachweisbar, dass es keine schlechtere Anlage als die von uns getätigten Auslandsinvestitionen gibt. Geld in Deutschland hat immer eine wesentlich bessere Rendite erzielt.
Sie finden auch eindeutig die Gegenpositionen in der Kapitalbilanz zu Marktwerten bei den USA von 2001 bis 2007: Nettokapitalimport 4,4Billionen Dollar (deutsch) Abnahme der Auslandsschulden von 2,3Billionen auf 1,7Billionen,also Finanzmarktgewinn 5Billionen.
Jeder konnte in den letzten 8Jahren wissen, dass Kapital in Deutschland 10mal besser aufgehoben ist, als im Ausland. Dieses haben auch insbesondere USA und UK begriffen, die uns mit einem Teil unseres eigenen Geldes aufgekauft haben. Die deutschen Finanzmanager sind für uns die reinste Katastrophe. Was hat sie dazu getrieben? Das Finanzcasino, welches aus Eigeninteresse von USA und UK betrieben wurde. Erinnern wir uns an die Deutsche Bank die ihren Schwerpunkt in Richtung London, New York verlagert hat. Sie hat Anlegergeld in Deutschland eingesammelt, die Provision abkassiert und das Geld dort versenkt. Die Anleger haben sich nicht beschwert, wer gibt schon gerne öffentlich zu sein Geld versenkt zu haben. Das Spiel flog erst auf, als die Banken nicht nur mit Fremdgeld im internationalen Finanzcasino gespielt haben, sondern auch eigenes Geld eingesetzt haben.
Die 7 Weltwunder, die Große Mauer, das Apolloprogramm, das Manhattenprojekt, der HOOVER-Staudamm - unglaublich viele Projekte, die die Umwelt nachhaltig gezähmt haben und den Menschen eine bessere Zukunft einbrachten, wurden außerhalb der Marktwirtschaft erbaut.
Der einzinge Unterschied ist, dass wir heute auf ein umfassendere Naturwissenschaftliches Weltbild zurückgreifen können - und auf einen angewachsenen Kapitalstock. Wir brauchen nur noch 2% der Menschen, die Bequem - den Rest ernähren können.
Aber was macht der Rest mit der freien Zeit?
Investieren - oder - verschwenden.
Wir brauchen keine Marktwirtschaft um das richtige zu tun - die Freiehit des Menschen ist entscheidend. Und der Mensch war in der DDR und der UDSSR nicht frei. Das ist der Unterschied zu uns - wir sind wesentlich freier.
Deswegen ist es auch kein Kommunismus, wenn Projekte geplant werden und zentral umgesetzt. Jedes Unternehmen baut so neue Standorte auf.
Der Unterschied ist, dass wir Menschen wählen könne, und handeln, können um bestimmte Dinge zu unterstützen oder zu verhindern.
Wollen wir wirklich eine Welt, in der es unsere Gesellschaft locker finanzieren könnte, Grundbedürfnisse für jeden zur Verfügung zu stellen - es aber nicht macht - weil - naja - man die falsche Familie hatte?
Der richtige Weg ist doch relativ klar: Investitionen in Bildung und Forschung, Infrastruktur, nachhaltige Energieerzeugung und Landwirtschaft, Ressourceneffizienz.
Welche Erfindung bräuchten wir noch, um einen angemessenen Lebenssandart:
Ernährung, Gesundheit, Mobilität, Wohnraum, - Für jeden zur Verfügung zu stellen? Nachhaltig?
Aber wie handeln wir stattdessen? Kinder --> Zukunft = Luxus (Maschinen werden uns im Alter pflegen.... oder Inder, deren Bevölkerung wächst rasant.)
Bauen größere Autos , die mehr Sprit fressen - fliegen öfter in den Urlaub nach Malle, und bauen uns 10 Villen und 4 Yachten.
Ich bezeichne dieses Verhalten als Dumm - egal ob es ein Kommunist begeht, oder ein Marktliberaler. Und ich glaube nachfolgende Generationen werden uns auslachen.
Im Gegensatz zu früher wissen wir a) was zu tun wäre, hätten b) die Möglichkeit es zu tun und c) würden uns damit sogar nützen, sowie unseren Kindern und Kindeskndern die darauf aubauen könnten.
Aber wieso handeln wir nicht danach? Weil es nicht unserer Ideologie entspricht..................
So was ist gefährlich weil es angeblich so schön zusammen passt und logische Eindrücke hinterlässt...
Ich meine u.a.a das mit der Bildung und dem verkonsumieren. Ich bilde mich also weiter. Das kann ich nun für mich selbst um meiner Selbstwillen tun oder ich kann meine Bildung als Investiton ansehen und dementsprechend planen. Dann etwa würde ich mich als Ingenieur aus und weiterbilden. Ich würde dann die Fähigkeit haben Fernseher, Autos, Waschmaschinen oder so zu konstruieren... Was nun aber nützt mir die Bildung wenn diese Produkte niemand kaufen will oder soll...
...es ist also tatsächlich so das selbst das "einfache verkonsumieren" vom Produkten meiner Bildung einen Sinn gibt sofern jemand meine geistig schöpferischen Produkte kauft...
...Wir sind da ganz schön in der Zwickmühle...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Helda Camara
Sehr guter Artikel und guter Kommentar. Nur an einer Stelle stimmt für mich die Kausalkette nicht.
"Die deutschen sparen ihr Geld und - da Sie so wenig im eigenen Land investieren - müssen sie es im Ausland anlegen."
Ich würde es wie folgt formulieren:
Da wir eine riesige Kapitalflucht haben/hatten, durch deutsche Banken organisiert, die sich am internationalen Finanzcasino beteiligt haben, konnte in Deutschland so wenig investiert und leistungsgerecht entlohnt werden.
Als Beweis setze ich auf den Zahlen von 2007 laut Bundesbank auf:
Leistungsbilanzüberschuss 184Milliarden, 661Milliarden Kapitalexport, 425Kapitalimport, also 236Nettokapitalexport, Vermögungszuwachs 9Milliarden, also Verlust am internationalen Finanzmarkt 227.
Dieses ist kein neues Phänomen sondern es ist seit ca. 10 Jahren nachweisbar, dass es keine schlechtere Anlage als die von uns getätigten Auslandsinvestitionen gibt. Geld in Deutschland hat immer eine wesentlich bessere Rendite erzielt.
Sie finden auch eindeutig die Gegenpositionen in der Kapitalbilanz zu Marktwerten bei den USA von 2001 bis 2007: Nettokapitalimport 4,4Billionen Dollar (deutsch) Abnahme der Auslandsschulden von 2,3Billionen auf 1,7Billionen,also Finanzmarktgewinn 5Billionen.
Jeder konnte in den letzten 8Jahren wissen, dass Kapital in Deutschland 10mal besser aufgehoben ist, als im Ausland. Dieses haben auch insbesondere USA und UK begriffen, die uns mit einem Teil unseres eigenen Geldes aufgekauft haben. Die deutschen Finanzmanager sind für uns die reinste Katastrophe. Was hat sie dazu getrieben? Das Finanzcasino, welches aus Eigeninteresse von USA und UK betrieben wurde. Erinnern wir uns an die Deutsche Bank die ihren Schwerpunkt in Richtung London, New York verlagert hat. Sie hat Anlegergeld in Deutschland eingesammelt, die Provision abkassiert und das Geld dort versenkt. Die Anleger haben sich nicht beschwert, wer gibt schon gerne öffentlich zu sein Geld versenkt zu haben. Das Spiel flog erst auf, als die Banken nicht nur mit Fremdgeld im internationalen Finanzcasino gespielt haben, sondern auch eigenes Geld eingesetzt haben.
Die 7 Weltwunder, die Große Mauer, das Apolloprogramm, das Manhattenprojekt, der HOOVER-Staudamm - unglaublich viele Projekte, die die Umwelt nachhaltig gezähmt haben und den Menschen eine bessere Zukunft einbrachten, wurden außerhalb der Marktwirtschaft erbaut.
Der einzinge Unterschied ist, dass wir heute auf ein umfassendere Naturwissenschaftliches Weltbild zurückgreifen können - und auf einen angewachsenen Kapitalstock. Wir brauchen nur noch 2% der Menschen, die Bequem - den Rest ernähren können.
Aber was macht der Rest mit der freien Zeit?
Investieren - oder - verschwenden.
Wir brauchen keine Marktwirtschaft um das richtige zu tun - die Freiehit des Menschen ist entscheidend. Und der Mensch war in der DDR und der UDSSR nicht frei. Das ist der Unterschied zu uns - wir sind wesentlich freier.
Deswegen ist es auch kein Kommunismus, wenn Projekte geplant werden und zentral umgesetzt. Jedes Unternehmen baut so neue Standorte auf.
Der Unterschied ist, dass wir Menschen wählen könne, und handeln, können um bestimmte Dinge zu unterstützen oder zu verhindern.
Wollen wir wirklich eine Welt, in der es unsere Gesellschaft locker finanzieren könnte, Grundbedürfnisse für jeden zur Verfügung zu stellen - es aber nicht macht - weil - naja - man die falsche Familie hatte?
Der richtige Weg ist doch relativ klar: Investitionen in Bildung und Forschung, Infrastruktur, nachhaltige Energieerzeugung und Landwirtschaft, Ressourceneffizienz.
Welche Erfindung bräuchten wir noch, um einen angemessenen Lebenssandart:
Ernährung, Gesundheit, Mobilität, Wohnraum, - Für jeden zur Verfügung zu stellen? Nachhaltig?
Aber wie handeln wir stattdessen? Kinder --> Zukunft = Luxus (Maschinen werden uns im Alter pflegen.... oder Inder, deren Bevölkerung wächst rasant.)
Bauen größere Autos , die mehr Sprit fressen - fliegen öfter in den Urlaub nach Malle, und bauen uns 10 Villen und 4 Yachten.
Ich bezeichne dieses Verhalten als Dumm - egal ob es ein Kommunist begeht, oder ein Marktliberaler. Und ich glaube nachfolgende Generationen werden uns auslachen.
Im Gegensatz zu früher wissen wir a) was zu tun wäre, hätten b) die Möglichkeit es zu tun und c) würden uns damit sogar nützen, sowie unseren Kindern und Kindeskndern die darauf aubauen könnten.
Aber wieso handeln wir nicht danach? Weil es nicht unserer Ideologie entspricht..................
und die Kommmentare werden immer länger. Essenziell heisst das doch nur eines: In der realen Wirtschaft gibt es keine Wertschöpfung von mehr als 5 Prozent, ausser es findet jemand Diamanten in seinem Vorgarten, was selten vorkommt.
Alles andere, also z.B. auch eine Gewinnerwartung der Deutschen Bank von 25 Prozent, ist legalisierter Betrug.
Und wer sich mit Betrügern einlässt, verliert sein Geld, und wer kein Geld mehr hat kriegt noch eins aufs Maul.
Noch Fragen ?
Mit mittelmäßigem Einsatz lassen sich vielleicht 2-3% Rendite erzielen, mit viel Einsatz 5-6%, mit Glück und außergewöhnlichen Umständen erreicht man im Extremfall 10 %-aber alles was darüber hinausgeht, stammt entweder aus der Substanz oder ist irgendwo, irgendwie -möglicherweise sogar mit einem legalisierten Deckmantel unter Ausnutzung von Lücken- schlicht und ergreifend gestohlen. Oft genug auch noch den Ärmsten dieser Welt. Das ist schon aus Stetigkeitsgründen so und eine Forderung noch z.B. 25 % Rendite gehört ganz sicher dazu.
Illegitimes Handeln einer selbsternannten, aber den Ansprüchen in keiner Weise gerecht werdenden sogennanten "Elite" hat das wohl erst richtig beginnende Chaos hervorgerufen. Echte Elite erkennt so etwas und handelt danach und zwar vorher!
Der Versuch das Ganze als Folge einer Art Naturgesetz darzustellen, wie es gewisse "Ökonomen" versuchen, ist einfach nur lächerlich und zählt wohl mehr zu den Schutzbehauptungen.
Das Schlimmste aber ist, dass ein eigentlich gutes System -nämlich die Marktwirtschaft- in MißKredit gebracht wird, weil ihre Grundregeln in eklatanter Weise mit Füßen getreten werden. Nicht Leistung wird belohnt, sondern Fehler und Mißwirtschaft wurden und werden überproportional vergütet. In diesen Bereich gehören Boni und Zulagen für kurzfristige Scheinleistungen. Wenn man so etwas überhaupt macht, dann wäre es höchstens nach 10 Jahren nachhaltiger realer Erfolge gerechtfertigt. Und dass ausgerechnet der Staat mitten in der Krise -wie z.B. bei der Bahn angestrebt- solche Mätzchen weiter betreibt, zeigt, wie zerstört die Grundsubstanz der moralischen Werte, die letztlich einen Staat zusammenhalten, wirklich ist.
Daher dürfen sich die Menschen noch auf einiges gefasst machen!
Die Deutsche Bank (J. Ackermann) strebte nicht einen Gewinn von 25% an, sondern eine Eigenkapitalrendite von 25 %. Das ist etwas vollkommen anderes. Angenommen, ich besitze 100 Euro Eigenkapital, leihe mir noch 900 Euro, und erziele damit einen Gewinn von 100 Euro, so habe ich insgesamzt eine Rendite von 10% auf das eingesetzte Kapital erwirtschaftet. Die Eigenkapitalrendite beträgt jedoch stolze 100 Prozent. Sows lohnt sich natürlich nur, wenn ich genügend billiges Geld leihen kann. Es lässt sich leicht ausrechnen, welche exorbitante Eigenkapitalrendite ich erzielen würde, wenn ich nur 1 Euro einsetzen würde, und mir 999 Euro leihen würde! Es ist (war9 also für die Banken verführerisch, die Eigenkapitalquote zu reduzieren, um die Rendite zu steigern. Und nun, in Zeiten der Krise sind sie "unterkapitalisiert", und den Verwerfunegn der Märkte relativ schutzlos ausgeliefert.
Ob es in der Vergangenheit sinnvoll war, solche Hebelgeschäfte zu tätigen, und auch in welchen Märkten (Derivate etc) ist eine ganz andere Frage. Wohl eher nicht!
Mit mittelmäßigem Einsatz lassen sich vielleicht 2-3% Rendite erzielen, mit viel Einsatz 5-6%, mit Glück und außergewöhnlichen Umständen erreicht man im Extremfall 10 %-aber alles was darüber hinausgeht, stammt entweder aus der Substanz oder ist irgendwo, irgendwie -möglicherweise sogar mit einem legalisierten Deckmantel unter Ausnutzung von Lücken- schlicht und ergreifend gestohlen. Oft genug auch noch den Ärmsten dieser Welt. Das ist schon aus Stetigkeitsgründen so und eine Forderung noch z.B. 25 % Rendite gehört ganz sicher dazu.
Illegitimes Handeln einer selbsternannten, aber den Ansprüchen in keiner Weise gerecht werdenden sogennanten "Elite" hat das wohl erst richtig beginnende Chaos hervorgerufen. Echte Elite erkennt so etwas und handelt danach und zwar vorher!
Der Versuch das Ganze als Folge einer Art Naturgesetz darzustellen, wie es gewisse "Ökonomen" versuchen, ist einfach nur lächerlich und zählt wohl mehr zu den Schutzbehauptungen.
Das Schlimmste aber ist, dass ein eigentlich gutes System -nämlich die Marktwirtschaft- in MißKredit gebracht wird, weil ihre Grundregeln in eklatanter Weise mit Füßen getreten werden. Nicht Leistung wird belohnt, sondern Fehler und Mißwirtschaft wurden und werden überproportional vergütet. In diesen Bereich gehören Boni und Zulagen für kurzfristige Scheinleistungen. Wenn man so etwas überhaupt macht, dann wäre es höchstens nach 10 Jahren nachhaltiger realer Erfolge gerechtfertigt. Und dass ausgerechnet der Staat mitten in der Krise -wie z.B. bei der Bahn angestrebt- solche Mätzchen weiter betreibt, zeigt, wie zerstört die Grundsubstanz der moralischen Werte, die letztlich einen Staat zusammenhalten, wirklich ist.
Daher dürfen sich die Menschen noch auf einiges gefasst machen!
Die Deutsche Bank (J. Ackermann) strebte nicht einen Gewinn von 25% an, sondern eine Eigenkapitalrendite von 25 %. Das ist etwas vollkommen anderes. Angenommen, ich besitze 100 Euro Eigenkapital, leihe mir noch 900 Euro, und erziele damit einen Gewinn von 100 Euro, so habe ich insgesamzt eine Rendite von 10% auf das eingesetzte Kapital erwirtschaftet. Die Eigenkapitalrendite beträgt jedoch stolze 100 Prozent. Sows lohnt sich natürlich nur, wenn ich genügend billiges Geld leihen kann. Es lässt sich leicht ausrechnen, welche exorbitante Eigenkapitalrendite ich erzielen würde, wenn ich nur 1 Euro einsetzen würde, und mir 999 Euro leihen würde! Es ist (war9 also für die Banken verführerisch, die Eigenkapitalquote zu reduzieren, um die Rendite zu steigern. Und nun, in Zeiten der Krise sind sie "unterkapitalisiert", und den Verwerfunegn der Märkte relativ schutzlos ausgeliefert.
Ob es in der Vergangenheit sinnvoll war, solche Hebelgeschäfte zu tätigen, und auch in welchen Märkten (Derivate etc) ist eine ganz andere Frage. Wohl eher nicht!
Hier kommt kein einziger 'Experten-Kommentar' der einem 'normalen' Privat-Anleger sagt, was er tuen kann und was er nicht tuen soll. Wer weiß denn schon was ein Hedge-Fonds und ein Credit-Default-Swap ist? Auch da wäre vor der Krise eine Aufklärung notwendig gewesen. Es wird solange in Panik gemacht bis wirklich der 'Normalbürger' in Panik ausbricht und genau das Falsche tut.
Mit 5 % Wertschöpfung könnte kein einziger Kleinhändler überleben. Börsennotierte Unternehmen, als ca. 15 % aller Unternehmen, könnten dank der gewaltigen Umsatzzahlen eventuell überleben. Das Kleinunternehmen, z.B. Familienbetrieb (Gemüßehändler, Zimmerei, usw.) braucht selbst bei einer 100%-igen Eigenkapitaldecke mindestens etwa 20% Eigenkapitalrendite um selbst überleben zu können.
Eigenkapitalfinantierte Firmen/Unternehmn sind äußerst rar, der überwiegende Teil hat Finanzierungen bei der Bank. Um den Kreditzins in Höhe von ca. 5% bedienen zu können, muß das geliehene Geld in seiner Firma besser, sprich mit höherer Rendite arbeiten.
Schafft sein Unternehmen das nicht. ist es für den Inhaber lukrativer, sein Geld zu Minizinsen zur Leiharbeit der Bank oder Versicherung zu überlassen- oder sich selbst an anderen Unternehmen zu beteiligen. Entweder in Form von Aktien, Beteiligungen oder Privat Equity.
Zetti
Der wesentliche unterschied ist nur das der Zimmerman etwas herstellt. Er Erwirtschaftet etwas ist produktiev, ebenso der Bauer oder der Gemuesehaendler. Aber leider ist das unrentabel also legt man sein Geld an und es Arbeitet fuer einen. Ich habe den Test eines Buchautores gemacht (Banken und Banditen, geschreiben vor der EU) und habe 10 euro auf den Tisch gelegt. Es hat sich nicht beweget, nichts geschaffen und sich nicht vermehrt. Geld Arbeitet nicht das ist ein Faktum. Wenn ich mein Geld einer Bank gebe damit es das einer Firma gibt die Verspricht erfolgreicher zu sein als ich kann ich davon hoffen das sie das auch einhaelt (wenn nicht wird es bei 1-2 Firmen kein problem geben, wenn die Bank 60% der Kredite nicht zurueckkriegt ist sie Pleite) Aber das ganze geht weiter. Die Bank vergibt die Kredite meist unter falschen Voraussetzungen. Also sie weis das die Frima es nicht schaffen kann oder das das Grundstueck gar nicht soviel wert ist. Kein Problem, die Bank enteignet nun den Kreditnehmer (ein guter Mittelstaender, der damit auch alle sicherheiten verliert) und die Bank verkauft nun was sie unserem Kreditnehmer weggenommen hat (Grund, Spareinlagen, Pensionsversicherungen, Autoes etc) an jemanden der ein wenig an Sicherheit hat und meint es besser zu machen als Kreditnehmer1. Alles laeuft perfekt. Die Bank verdient und Sie verdienen, eben mehr als die normale Wertschoepfung. Aber es gibt an dem System ein Problem. Der Mittelstand, die die recht gut leben koennen, Kleinbetriebe und die die geerbt haben, sterben aus. Und ploetzlich gibt es keine hohen Renditen mehr. Es gibt niemanden den man ausrauben kann. Banken geben Kredite zu 4% aus und nach einiger Zeit oder nach manipulationen falls notwendig erhoeht man das und dann sind 7% oder 12% faellig. Der Schuldner kommt nicht raus. Banken verlieren nicht. Und wenn ich solche Kredite auch noch anderen Verkaufen kann habe ich doppelt verdient. Als Bank. Und nicht nur das. Der Bankangestellte und der Manager sind sehr zufrieden mit sich. Wenn die Leute keinem mehr vertrauen werden sie hoffentlich nicht mehr da sein. Was viele augenscheinlich nicht verstehen die investitionen stehen still nicht weil der HarzIV empfaenger seine 5 euro nicht zur Bank bringt oder weil Oma Kaehte nicht in IBM investiert, Grund ist das die Hypobayern der Deutschen Bank kein Geld anvertraut und umgekehrt. Und einem Haeuselbauer der seinen Job bei Siemens nun verlieren kann schon gar nicht. Die Banken wollen Bare sehen auch von den anderen Banken oder von den Fonds. Wenn die aber in die naechste ernte Spekuliert haben (wette ob gute oder schlechte ernte) dann haben die ein Papier wo das draufsteht. War bisher gut, nur jetzt nicht mehr. Weil auch das Papier (so soliede es ist) ja von einem Zweifelhaften Institut kommt (Bank oder Fond).
Diese Leute haben alles einen Grundsatz vergessen. Vertrauen ist ein empfindliches Gut. Wer es leichtfertig aufs Spiel setzt riskiert alles. Wie wollen die Banken das Vertrauen untereinander wieder aufbauen? Da alle selber Betrogen haben und nun wissen das die anderen genauso Schlau waren. Die naechste Frage ist dann wohl auch wie soll der Privatbuerger der nun dafuer bezahlt (sofern er das nicht schon getan hat)wieder Vertrauen fassen. Kann mich noch erinnern als sowas schon mal war, nicht so schlimm aber auch da haben die Menschen das Vertrauen an Banken und Boersen verloren, da hat es geheissen wir brauchen eine neue Moral und Ethik in der Branche. Es hat zwar etwas gedauert aber man hat den Leuten wieder vertraut, vor allem weil man einige einfach ausgetauscht hat und die als die Boesen und schwazen Schafe hingestellt hat. Ich denke nicht das es diesmal so leicht sein wird. Und das macht das Problem hier meines erachtens groesser als 1929.
Der wesentliche unterschied ist nur das der Zimmerman etwas herstellt. Er Erwirtschaftet etwas ist produktiev, ebenso der Bauer oder der Gemuesehaendler. Aber leider ist das unrentabel also legt man sein Geld an und es Arbeitet fuer einen. Ich habe den Test eines Buchautores gemacht (Banken und Banditen, geschreiben vor der EU) und habe 10 euro auf den Tisch gelegt. Es hat sich nicht beweget, nichts geschaffen und sich nicht vermehrt. Geld Arbeitet nicht das ist ein Faktum. Wenn ich mein Geld einer Bank gebe damit es das einer Firma gibt die Verspricht erfolgreicher zu sein als ich kann ich davon hoffen das sie das auch einhaelt (wenn nicht wird es bei 1-2 Firmen kein problem geben, wenn die Bank 60% der Kredite nicht zurueckkriegt ist sie Pleite) Aber das ganze geht weiter. Die Bank vergibt die Kredite meist unter falschen Voraussetzungen. Also sie weis das die Frima es nicht schaffen kann oder das das Grundstueck gar nicht soviel wert ist. Kein Problem, die Bank enteignet nun den Kreditnehmer (ein guter Mittelstaender, der damit auch alle sicherheiten verliert) und die Bank verkauft nun was sie unserem Kreditnehmer weggenommen hat (Grund, Spareinlagen, Pensionsversicherungen, Autoes etc) an jemanden der ein wenig an Sicherheit hat und meint es besser zu machen als Kreditnehmer1. Alles laeuft perfekt. Die Bank verdient und Sie verdienen, eben mehr als die normale Wertschoepfung. Aber es gibt an dem System ein Problem. Der Mittelstand, die die recht gut leben koennen, Kleinbetriebe und die die geerbt haben, sterben aus. Und ploetzlich gibt es keine hohen Renditen mehr. Es gibt niemanden den man ausrauben kann. Banken geben Kredite zu 4% aus und nach einiger Zeit oder nach manipulationen falls notwendig erhoeht man das und dann sind 7% oder 12% faellig. Der Schuldner kommt nicht raus. Banken verlieren nicht. Und wenn ich solche Kredite auch noch anderen Verkaufen kann habe ich doppelt verdient. Als Bank. Und nicht nur das. Der Bankangestellte und der Manager sind sehr zufrieden mit sich. Wenn die Leute keinem mehr vertrauen werden sie hoffentlich nicht mehr da sein. Was viele augenscheinlich nicht verstehen die investitionen stehen still nicht weil der HarzIV empfaenger seine 5 euro nicht zur Bank bringt oder weil Oma Kaehte nicht in IBM investiert, Grund ist das die Hypobayern der Deutschen Bank kein Geld anvertraut und umgekehrt. Und einem Haeuselbauer der seinen Job bei Siemens nun verlieren kann schon gar nicht. Die Banken wollen Bare sehen auch von den anderen Banken oder von den Fonds. Wenn die aber in die naechste ernte Spekuliert haben (wette ob gute oder schlechte ernte) dann haben die ein Papier wo das draufsteht. War bisher gut, nur jetzt nicht mehr. Weil auch das Papier (so soliede es ist) ja von einem Zweifelhaften Institut kommt (Bank oder Fond).
Diese Leute haben alles einen Grundsatz vergessen. Vertrauen ist ein empfindliches Gut. Wer es leichtfertig aufs Spiel setzt riskiert alles. Wie wollen die Banken das Vertrauen untereinander wieder aufbauen? Da alle selber Betrogen haben und nun wissen das die anderen genauso Schlau waren. Die naechste Frage ist dann wohl auch wie soll der Privatbuerger der nun dafuer bezahlt (sofern er das nicht schon getan hat)wieder Vertrauen fassen. Kann mich noch erinnern als sowas schon mal war, nicht so schlimm aber auch da haben die Menschen das Vertrauen an Banken und Boersen verloren, da hat es geheissen wir brauchen eine neue Moral und Ethik in der Branche. Es hat zwar etwas gedauert aber man hat den Leuten wieder vertraut, vor allem weil man einige einfach ausgetauscht hat und die als die Boesen und schwazen Schafe hingestellt hat. Ich denke nicht das es diesmal so leicht sein wird. Und das macht das Problem hier meines erachtens groesser als 1929.
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