USA Das Haus an der 14. Straße wählt

Politik, die wichtigste Nebensache der Welt: Wie die Bewohner eines Wohnblocks in New York das Finale des Duells zwischen Barack Obama und John McCain erleben

New York - Der Tag, an dem der Hausmeister Walter Lopez seinen Glauben an die Republikaner verlor, war der 7. Oktober 2008. Der Grund war ein falscher Tonfall, weiter nichts. Der Hausmeister der Nummer 333 an der 14. Straße in Manhattan hatte seine Arbeit beendet und sich in seiner blauen Arbeitshose und dem weißen Hemd in sein weißes Ledersofa fallen lassen. Er schaltete den Fernseher an, den Sportkanal. Zu CNN. Wechselte zu WNBC. Wieder Sport. Er ging zum Computer, spielte ein bisschen, setzte sich wieder vor den Fernseher. Was in den Wochen zuvor bei ihm hängen geblieben war: dass John McCain keine halben Sachen macht. McCain wollte so lange im Irak bleiben, bis da ein funktionierendes System aufgebaut war. Das fand Walter gut. Er schaltete wieder auf CNN. Dort begann gerade die zweite Präsidentschaftsdebatte, er hatte schon die erste nicht gesehen, er wechselte auf WNBC. Ebenfalls Debatte. Auf Fox dasselbe. Walter ließ die Bilder und Worte der beiden Kandidaten in sich einsickern. Dieser Obama klang sehr sicher. McCain dagegen schien irgendwie verärgert zu sein, er klang bitter und störrisch. Was genau der Unterschied zwischen McCains und Obamas Wirtschaftsplänen war, das wurde Walter zwar nicht klar – aber Obama klang definitiv besser. Er fing an, den Jungen zu mögen.

Walter ist 44, seine Eltern stammen aus Puerto Rico, er verdient pro Woche 1170 Dollar, davon gehen 411 Dollar Steuern ab. Er wohnt mietfrei, den Nissan Armada Pick up zahlt er monatlich mit 500 Dollar ab, der neue Flachbildschirm im Schlafzimmer ist ebenfalls auf Kredit. Für das nächste Jahr hat er sich vorgenommen zu sparen. Seit 2005 ist Walter der Hausmeister der Nummer 333. Es ist ein altes Haus. 1963 gebaut, ist dies die 12. Wahl, die es erlebt. 1964 zogen die ersten Mieter in die insgesamt 206 staatlich alimentierten Wohnungen ein. Heutzutage sind so gut wie alle Wohnungen verkauft. Amerika, New York, das Haus haben sich gewandelt. Haben früher hauptsächlich Krankenschwestern und kleine Angestellte hier gewohnt, kamen in den Achtzigern Künstler, Nutten und auch ein Drogendealer, der Komponist Philip Glass hat einmal hier gewohnt, mittlerweile sind es mehr Freiberufler, junge Banker und Studenten, deren wohlhabende Eltern die Wohnung gekauft haben. Nur noch 40 Mieter gibt es heute.

Es ist die amerikanische Mittelklasse, die hier wohnt. Sie ist in den letzten Jahren unter Druck geraten: sinkende Immobilienpreise, steigende Lebenshaltungskosten, Kreditsorgen, eine drohende Rezession. Um diese Leute wurde der aufwändigste und teuerste Wahlkampf der Geschichte der Vereinigten Staaten geführt. Über 1,2 Milliarden Dollar wurden bislang ausgegeben. Bohrt man sich nun wie ein Holzwurm in das Innere des Hauses, kann man einen ganz guten Eindruck davon bekommen, was von diesem Wahlkampf in der Nummer 333 angekommen ist.

Von außen sieht das Haus aus wie ein riesiger rot-grauer Legostein, in den 18 Etagenfluren vergilbt der alte blaue Teppich, die 13 durchbuchstabierten Wohnungstüren auf jedem Flur sind verbeult und zerkratzt. Nur den Eingangsbereich hat man vor ein paar Jahren renoviert. Dort sitzt auf einer Bank Maxine Spiegel. Über einem gestreiften T-Shirt trägt sie ein weites Jeanshemd, auf das sie zwei Giraffen genäht hat. Maxine Spiegel ist 75 Jahre alt, 43 Jahre hat sie in der Nummer 333 verbracht, und noch nie hat sie etwas anderes gewählt als die Demokraten. Ihr Vater war Schlachter, sie arbeitete 25 Jahre als Reisekauffrau bei der Fluglinie KLM. Die Demokraten waren die Partei der Arbeiter- und Mittelklasse, und so hat sie sich mit 21 in diese Partei gesetzt wie in ihr erstes Auto und ist nie wieder aufgestanden. Genauer hat Politik sie nie interessiert: Kennedy ist so spurlos an ihr vorübergezogen wie die Bürgerrechtsbewegung. »Ich halte mich von großen Aufläufen fern – solange es sich nicht um einen Schlussverkauf handelt«, sagt sie und lacht.

Maxine Spiegel gehört zu der Generation, die das Haus und Amerika in den besten Jahren erlebt hat. Sie war zweimal in der Antarktis, einmal in der Arktis, in China, Iran, Europa, Südafrika, nächste Woche fliegt sie nach Barcelona zu einer zweiwöchigen Kreuzfahrt. 1988 ist sie mit 55 in den Frühruhestand gegangen und hat ihre gesamte Rente an der Börse investiert. Sie kann jetzt allein von den Dividenden ihrer Wertpapiere leben. Sie werden immer noch in gleicher Höhe ausgezahlt. Die Wahl sei wichtig, aber wenn sie ehrlich sei, dann sei ihr Kalender zu voll, um sich mehr damit zu beschäftigen. Gerade wartet sie auf ihre Freundin Gene, die beiden wollen zusammen in den Botanischen Garten fahren. Zu Obama und McCain etwas zu sagen, findet sie schwierig. Zu den Vizepräsidentschaftskandidaten fällt ihr mehr ein. Sie mag Joe Biden. Weil er reifer als Obama ist, sagt sie, nicht dieses aufgesetzte Lachen von McCain hat und weil er diese fürchterliche Tragödie durchgestanden hat, als seine erste Frau und seine Tochter bei einem Autounfall starben. Wen sie gar nicht mag, ist Sarah Palin.

Maxine mag Joe Biden, weil er im Leben etwas durchgestanden hat

Walter, der Hausmeister, zieht die Tür seiner Wohnung zu. »Ich mag Sarah Palin«, sagt er. Es ist Sonntag, und Walter kommt gerade vom Softballspielen wieder. »Als McCain die als Vize vorstellte, da war ich ganz auf seiner Seite. Weil die kein Washington-Insider ist und weil die irgendwie taff ist und nicht so aussieht, als würde die den alten Trampelpfaden in Washington folgen. Ich finde die auch immer noch gut«, sagt er. Wenn Walter nicht Softball spielt, dann geht er sonntags mit seiner Frau in die Kirche. Er ist Katholik und hat für jemanden wie Palin, die gegen Abtreibung ist, Verständnis. Er hat aber auch zwei Teenager als Töchter und kann die andere Seite verstehen. Und Palins Aussagen zur Außenpolitik? »Ach so, ja, sie hat gesagt, dass sie was von Außenpolitik versteht, weil sie Russland von Alaska aus sehen kann. Da hat sie eben nicht nachgedacht. Wie soll sie damit auch Erfahrung haben? Die kriegt sie schon im Job.« Aber jetzt wählt er ja Obama.

Walter kennt so gut wie jeden im Haus, und mit vielen hält er immer mal wieder ein Schwätzchen. Über Politik wird nie geredet. Eher schon darüber, wie viel die beiden Breslin-Kinder wieder verdient haben. Denn die sind richtige Hollywoodstars. Die zwölfjährige Abigail ist Little Miss Sunshine, ihr Bruder Spencer spielte in mehreren Weihnachtsfilmen mit. Und wenn die wieder mal im Kino zu sehen sind, dann wundert sich das ganze Haus, warum die Familie immer noch in einer Zweizimmerwohnung wohnt.

Politik ist hinter vielen Türen im Haus Nummer 333 Nebensache. Unter normalen Umständen würde das keinen überraschen, Politik ist für die wenigsten Menschen Hauptsache. Aber in einem Jahr, in dem die amerikanische Wahl so omnipräsent zu sein scheint, in dem Obama Rekordsummen an Spenden gesammelt hat, in dem er 200000 Menschen in Berlin, 100000 Menschen in St. Louis auf die Straßen bringt, ist man doch ein wenig erstaunt. Kann es sein, dass das Haus von Wahlkampfreizen einfach überflutet ist, dass es einfach die Augen zugemacht hat?

Carrie McDonald öffnet die Tür. Sie schluckt den letzten Bissen Abendbrot herunter und bittet herein. Spielsachen liegen auf dem Boden, ihr dreijähriger Sohn schläft schon, ihr Mann surft müde im Netz. Es ist der Tag der letzten TV-Debatte zwischen Obama und McCain. McCain will noch einmal versuchen, den Vorsprung, den Obama in den Umfragen hat, aufzuholen. In den Medien wird das Ereignis seit Tagen mit großem Aufwand beworben. Die New York Times gibt sogar Leseanweisungen für die Debatte. Wenn McCain den Pastor Wright oder den ehemaligen Linksradikalen Bill Ayers noch einmal anspreche, dann könne man daraus den Grad seiner Verzweiflung sehen, schreibt die Times. Carrie wird sich die Debatte nicht angesehen. Seit Wochen ignoriert sie die Wahl. Sie findet diese »Amerika sucht den Superstar«-Wahl abstoßend. »Der entspannte Obama, der steife McCain – Herrgott, McCain war eben auch fünf Jahre in Kriegsgefangenschaft«, sagt Carrie genervt. »Der kann wenigstens was aushalten.« Obama dagegen posiere für Illustrierte.

»Ist John McCain zu blöd zum Googeln?«, fragt ein Junge

Diese Überfütterung hat bei Carrie dazu geführt, dass sie gar nicht mehr weiß, wen sie wählen soll. Eigentlich ist sie Demokratin, schon allein um die Stimme ihres Mannes zu neutralisieren. Er wählt McCain, weil er gegen Obamas Steuerpläne ist. Aber Carrie ist sich nicht mehr sicher. Zurzeit hat sie auch keine Zeit, nachzudenken. Ihr Sohn ist leicht autistisch und braucht viel Aufmerksamkeit. Gerade hat sie einen neuen Job bei einer Versicherung angefangen; der Investmentfonds, für den ihr Mann arbeitet, hat vier Milliarden Dollar verloren, wie lange ist sein Job noch sicher? Sie wollten eigentlich ins Grüne ziehen, aber keine Wohnung im Haus, die zum Verkauf steht, findet zurzeit einen Käufer. Bricht jetzt auch der Immobilienmarkt in Manhattan ein? Politik hat neben all diesen Themen einfach keinen Platz mehr.

»Obama hat zwar sein Herz am rechten Fleck, aber ob der in Washington etwas gegen die ganzen Lobbyisten ausrichten kann? Und McCain hat zwar die Erfahrung, aber ich war gegen diesen Krieg.« Vor ein paar Wochen hat sie dann noch in einem Wirtschaftsmagazin gelesen, dass die Programme beider Kandidaten nur noch mehr Schulden erzeugen würden. »Das war irgendwie enttäuschend zu lesen«, sagt sie und gähnt. Sie muss jetzt wirklich ins Bett. Vielleicht ist diesem Haus einfach die Puste ausgegangen, in einem Wahlkampf, der sie nun schon seit fast zwei Jahren begleitet. Und man fragt sich, wie vielen in Amerika es eigentlich noch so geht.

Am Tag nach der Debatte regnet es weiter schlechte Nachrichten von den Börsen. Die Umfragen sagen, Obama habe gewonnen. Die Mehrzahl der Unentschiedenen habe sich auf seine Seite geschlagen. Vor dem Aufzug in der Lobby steht jetzt der Junge aus 10D mit seiner Freundin. »Hast du das Neuste von Joe the Plumber gehört?«, fragt er und grinst. Joe, den Klempner, hatte McCain in der Debatte zu einer Art Maskottchen seines Wahlkampfes gemacht, als angebliches Opfer von Obamas »sozialistischen« Steuerplänen. »Jetzt stellt sich raus, dass Joe, der Klempner, gar keine Klempnerlizenz hat und er dem Staat auch noch eine ganze Stange Steuern schuldet«, sagt der Junge. Von den Briefkästen ruft einer: »Der gehört ins Gefängnis, wenn er Steuern hinterzieht.« Die Aufzugtüren gehen auf und verschlucken den Jungen und seine Freundin. Von innen hört man noch: »Ist McCain zu blöd zum Googeln?«

Jetzt, wo die Wahl auf der Zielgeraden angekommen ist und die letzten Feindbilder mobilisiert werden, scheint sich im Haus Galgenhumor breitzumachen. Für mehr reicht die Aufmerksamkeit nicht mehr. Ephraim Katz, den bärtigen Neurobiologen aus 9B, versetzt das in leichte Panik. Für viele im Mittleren Westen und in den wichtigen swing states ist Joe, der Klempner, keine Witzfigur. »Ich bin Joe«, skandieren sie auf McCain-Veranstaltungen. »Karl Rove, Bushs engster Berater, hat einmal gesagt, es ist nicht so schlimm, etwas Falsches zu sagen, man muss es nur oft genug wiederholen, denn damit verleiht man ihm Legitimität«, sagt Katz. »Und irgendwann glaubt auch der kleine Mann, dass Joe, der Klempner, Obamas Opfer ist, und plötzlich wählt eine ganze Schicht gegen ihre eigenen Interessen. Welcher Klempner verdient 250000 Dollar?« Das ist die Einkommensgrenze für Obamas Steuererhöhungen.

Ephraim sitzt vor dem Kakteenwald, den seine Frau in ihrer ansonsten mit Büchern tapezierten Wohnung angelegt hat, trinkt Kaffee und redet. Dabei streicht er einen Punkt nach dem nächsten durch. Er hat sich eine Liste gemacht von Dingen, die ihn an Amerika stören. Das Fehlen eines parlamentarischen Systems. Das Streichen von Forschungsgeldern. Die Privatisierung der nationalen Sicherheit. Die Privatisierung des Gesundheitswesens. Vor über 30 Jahren ist er aus Israel in die USA gekommen, weil er nach einem Jahr im Kibbuz, in dem er schuftete und doch nicht mehr bekam als die anderen, plötzlich an die Idee des Wettbewerbs glaubte. Die USA haben ihn dann die Grenzen des Wettbewerbes gelehrt. »Warum darf ein Gesundheitsunternehmen an die Börse?«, fragt er. »Ist der Interessenkonflikt zwischen einem Aktionär und einem Kranken nicht unmoralisch und sogar illegal?« Keiner der Kandidaten habe das bislang angesprochen. Am 4. November wird er wahrscheinlich dennoch Obama wählen. »Der ist das kleinere von zwei Übeln.«

Es ist noch dunkel, als der Zeitungsausträger in die Nummer 333 kommt. Um halb fünf ist Manhattan noch ganz ruhig, der Verkehr auf der 14. Straße besteht aus ein paar gelben Taxis, die die Letzten von gestern nach Hause bringen. Auch in Nummer 333 brennt noch kein Licht. Der Zeitungsausträger drückt den Fahrstuhlknopf und nimmt einen Stapel Zeitungen auf den Arm. Obama spricht sich gerade für einen kompromisslosen Umgang mit Iran aus, und McCain kann sich überraschenderweise vorstellen, Iran unter bestimmten Bedingungen die Anreicherung von Uran zu erlauben. Der Zeitungslieferant fährt mit dem Aufzug bis in den 17. Stock. Im obersten 18. Stock hat schon lange keiner mehr ein Abo. Dann arbeitet er sich Stockwerk für Stockwerk wieder hinab. Als er unten angekommen ist, hat er 18 New York Times und sechs Wall Street Journal verteilt. Bei 206 Wohnungen. So wenige Zeitungen waren es noch nie.

Auch William Edward Glenn liest keine Zeitung. Er wohnt im 16. Stock, hinter den anderen Türen hört man Paare streiten, Techno, Sportfernsehen und viel Hundegebell. Vor 16C kommt man bei sanfter klassischer Musik zum Stehen. Klopfen, Schlurfen, dann öffnet sich die Tür. Im Rahmen erscheint ein Gesicht, das einem so unvorbereitet gänzlich die Sprache verschlägt. Auf der Stirn ein gelber Käfer, grünliche Reptilienhaut auf der Nase, die von blauen Lilien begrenzt wird und in rote Flammen auf den Wangen übergeht. Um den Hals schlängeln sich zwei Leguane. William Edward Glenn ist im Gesicht, an den Ohren und am Hals flächendeckend tätowiert. Nur um die Augen ist ein kleiner Kreis frei, eingerahmt von einer dicken Hornbrille. Als er die Hand einladend ausstreckt, begleiten sie Nashörner, Antilopen und Elefanten. Glenn ist am ganzen Körper tätowiert. »Daf hab if mir nach meiner Pemfionierung maffen laffen«, sagt er. »Einen Moment, if lege gerade mal meine Pfähne ein, dann verftehen wie mich gleich beffer.« Glenn ist 83 Jahre alt.

Er mag keinen der beiden Kandidaten, trotzdem wird auch er Obama wählen. Glenn sorgt sich um die Grundrechte. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass drei der neun Richter am Obersten Gericht in den nächsten vier Jahren ausscheiden werden, alle drei liberal. Die neuen ernennt der Präsident mit Zustimmung des Senats auf Lebenszeit. Glenn will nicht, dass es weiter in Richtung Staatsallmacht geht wie unter Bush.

Er war lange Manager bei American Express und hat später für Citicorp Softwareprogramme geschrieben. Jetzt komponiert er Musik auf dem Computer, macht mit seiner neuen Digitalkamera wacklige Bilder von seiner spärlich eingerichteten Wohnung und hat es sich zum Sport gemacht, mit so wenig Geld wie möglich auszukommen. Momentan ist er runter auf 18 Dollar die Woche. Für den Kaffee rührt er jetzt Milch aus Trockenflocken, Wasser und etwas Öl aus einer Großküchenkonserve an. »Ich bin während der großen Depression aufgewachsen, ich weiß, wie man spart. – Milch?«

So langsam werden die Tage kürzer in New York, und je nachdem welcher Umfrage man glaubt, liegt Barack Obama mit einem großen oder weniger großen Vorsprung vor John McCain. Walter, der Hausmeister, ist in seiner Entscheidung für Obama sicherer geworden, seit Colin Powell, der schwarze Exgeneral, Republikaner und frühere Außenminister, sich für den Demokraten ausgesprochen hat. Walter tritt vor dem Haus auf die Straße. Er atmet einmal tief durch. Ein junger Bettler auf der anderen Straßenseite guckt ihm zu. Auf seinem Pappschild steht: »I am like Obama, I want change.« Daneben ein Plastikbecher – change heißt nicht nur »Wechsel« und »Wandel«, sondern auch »Wechselgeld«.

 
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