19 Jahre Mauerfall Das Lachen der Wachhunde
Fast zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall: Wie die DDR in unseren Köpfen weiterlebt
Wir lebten in einer Diktatur, sogar in dem am besten durchleuchteten Teil des Landes, aber meine Eltern taten so, als hätte sich der Überwachungsstaat mit seinen Polizisten, Soldaten und Stasimitarbeitern für unsere Augen unsichtbar gemacht. Die Grenze, die das Dorf von drei Seiten einzäunte, die Wachtürme, die Armeefahrzeuge: von überall aus zu sehen, aber für uns nicht da. Die grellen Scheinwerfer, die die Grenze im Dunkeln beleuchteten: Nachts gehören Kinder ins Bett.
Meine Kindheit war eine Welt, die schön sein sollte, auch wenn die Diktatur es meinen Eltern mit diesem Anspruch nicht gerade leicht machte. Wir spielten im Kinderzimmer stundenlang Monopoly, und draußen bewachten die Soldaten die Grenze, damit das Volk vor dem Kapitalismus geschützt werde (und außerdem niemand in den Westen flüchten konnte). Wir kletterten im Garten auf unsere Lieblingsbäume mit der besten Aussicht, doch die Armeefahrzeuge, die auf der Straße vorbeifuhren, gab es in unserer Welt nicht. In unserem kleinen Dorf existierte beides gleichzeitig: die idyllische und die harte Seite der Diktatur. Aber in unseren Köpfen sollte nur das Schöne seinen Platz haben.
Ich wuchs auf mit der Schizophrenie derer, die versuchen, für sich eine heile Welt einzurichten, auch wenn draußen die Soldaten mit Maschinengewehren bewaffnet sind. Denn wer wollte schon in Angst und Bedrohung leben, im Angesicht der übermächtigen Staatsgewalt, wenn es sich im Eigenheim mit kleinem Garten so beschaulich wohnen ließ. Wer wollte andauernd die Kraft aufbringen müssen, das Paradox des real existierenden Sozialismus auszuhalten, in sein friedliches und zugleich bedrohliches Gesicht schauen zu müssen.
Die DDR hat den Blick jedes Einzelnen kontaminiert mit Sehverboten, deren Wirkung häufig bis in die Gegenwart reicht. 19 Jahre nach dem Mauerfall könnte man meinen, die Vergangenheit in unseren Köpfen müsste sich verflüchtigt haben. Tatsächlich aber wirken die mentalen Folgen der Diktatur bis heute nach, selbst bei uns, die wir 1989 noch nicht erwachsen waren. Die DDR war wie ein Vexierbild: aus dem einen Blickwinkel ein junges, vielversprechendes Mädchen, aus dem anderen eine alte Hexe.
Schwierig wurde es immer nur dann, die beiden Welten voneinander zu trennen, wenn sich das vermeintlich Unsichtbare partout seinen Weg in die Idylle bahnen wollte. Einmal spielten wir Kleineren mit den großen Jungs ganz nah an der Grenze, wo es einen Bach gab und wir Staudämme bauten. Während wir Steine und Stöcke aufschichteten und unsere eigenen Grenzen gegen das Wasser sicherten, bellten hinter dem Zaun nervös die Wachhunde, und ab und zu fuhr ein Lkw in Tarnfarben vorbei. Unsere Eltern waren entsetzt, als wir ihnen davon erzählten: Wir sollten nicht noch einmal so nah an den Zaun gehen. Wer sich der Grenzverletzung verdächtig machte, riskierte eine Gefängnisstrafe, und ob davon Kinder ausgenommen waren, das war nicht ganz sicher. Die Wachhunde hinter dem Grenzzaun waren kein Streichelzoo. Wir hatten das Böse mit unserem Kinderspiel herausgefordert, und ich wusste nicht, ob ich Angst haben sollte oder triumphieren. Erst war das Böse unsichtbar, und als wir genauer hinsahen, war es für uns verboten.
Häufig hatte ich Zweifel darüber, mit welchem Verhalten ich meine Eltern erfreute und gleichzeitig ein guter Staatsbürger war. Galt zum Beispiel auch für den Soldaten, dem ich auf der Straße begegnete, das Gesetz der Höflichkeit, sich einander einen »Guten Tag« zu wünschen? Meine Mutter, die ich danach fragte, riet mir das Unfassbare, nämlich grußlos am Soldaten vorbeizugehen. Nicht als ein Akt des Widerstands gegen die Staatsgewalt, sondern einfach, weil dieser Soldat zu einer Parallelwelt gehörte, die für mich nicht existieren sollte. Der Soldat war für mich genauso unsichtbar wie ich für ihn. Das erfuhr ich allerdings erst später, als sich mein Bruder und ich einen Spaß daraus machten, das Verbotene zu tun und über den Gartenzaun die Soldaten auf der Straße zu grüßen. Auch sie antworteten nicht, der Kontakt mit der Dorfbevölkerung war ihnen verboten.
Eigentlich hätten wir ja auch nicht da sein sollen, wo wir lebten. In den ersten Jahren nach dem Bau der Grenzmauer 1961 hatte die DDR-Führung versucht, die Sperrgebiete zu entvölkern, Einwohner umzusiedeln und Neubauten zu verhindern. Wohnungsnot und familiäre Bindungen ließen sie von diesem Vorhaben absehen, dennoch durften in dieses Gebiet entlang der Grenze nur die Bewohner und deren engste Verwandte kommen.
»Du sollst die Mauer nicht sehen!«, dieses Grundgesetz sollte für alle Bürger der DDR gelten. Wer in Halle oder Dresden wohnte, durfte die Grenzanlagen nie zu Gesicht bekommen. Für uns, die wir 300 Meter neben dem Zaun wohnten – geduldet, solange wir unauffällig blieben –, war das Gebot nur zu erfüllen, indem wir uns blind machten für die Wirklichkeit. Diese Schizophrenie aber war keine kleine, private Marotte an den Grenzen des Staates DDR, es war die Schizophrenie, die aus dem Zentrum kam, es war die Schizophrenie des realen Sozialismus. Der Staat rief verbotene Zonen aus, wie es ihm gefiel, und befahl seinen Untertanen, wann sie ihre Augen verschließen sollten. Dabei war die Willkür gern ins Gewand plausibler Erklärungen gekleidet. In all ihrem Irrsinn wollte die DDR stets eine rationale Diktatur sein.
Die alltägliche Verdrängungsleistung, die der totalitäre Staat seinen Bürgern zu ihrem eigenen Glück aufbürdete, hatte allerdings ihren Preis: Verdrängung macht frei, aber verspannt. Das begriff ich erst später, eigentlich erst lange nach dem Ende der DDR. Wenn sich ein Volk im Sommer kollektiv am FKK-Strand entblößte, dann lag darin neben aller Freude am Sonnenbad ein Akt der Befreiung: sich einmal im Jahr all dessen zu entledigen, was der ansonsten übermächtige Staat seinen Bürgern auferlegt hatte.
Auch das Lachen auf Kosten des Staates über die zahlreich kursierenden Witze war so eine Art der Erleichterung. Der atheistische Ossi konnte feiern und trinken wie der rheinische Katholik im Karneval – Kater und Katharsis inklusive. Der Übergang von der alltäglichen Verdrängung zum allabendlichen Rausch und Tablettenmissbrauch war fließend. Dass Alkohol auch in die Abhängigkeit führen kann, war nicht im Bewusstsein derer, die ihre Ängste und den Druck des Systems kompensierten. Das galt genauso für die Beruhigungsmittel, von denen uns die Großmutter schon mal etwas verabreichte, wenn wir vier Enkelkinder bei ihr die Ferien verbrachten und abends nicht zur Ruhe kommen wollten. »Nimm eine Faustan, dann geht es dir besser.«
Schleichend wurden wir taub gegen uns selbst, schleichend wurden wir taub gegen die Grenze. Sichtbar wurde die Mauer erst, als sie verschwand. Die langsame Erosion des Sozialismus Ende der achtziger Jahre hat die Schizophrenie zunächst noch einmal verstärkt. Die alte Weltordnung zerbröckelte, nur bei uns – auf halber Strecke zwischen Wladiwostok und Washington – lachten die Wachhunde weiter bis in die Nacht. Dann ging alles sehr schnell. Indem die Führung die Grenze öffnete, erkannte sie sie zum ersten Mal an. Und auch wir haben im Verschwinden der Grenzen plötzlich ihre Macht über uns bemerkt. Über das Schicksal der Hunde, die am Grenzzaun zum Wachdienst eingesetzt waren und an langen Leinen auf und ab laufen mussten, wurde sich übrigens später erzählt, die meisten von ihnen seien zu traumatisiert gewesen, um die Eingliederung in die Freiheit zu bewältigen. Als ihre Lebensaufgabe weggefallen war, wurden sie eingeschläfert.
Für uns Menschen war das Ende der Zäune ein Aufbruch aus der Enge, für mich eine Zeit, in der es keine Grenzen gab. Es dauerte einige Zeit, bis ich merkte, dass die Vergangenheit ihre Spuren auch in mir hinterlassen hatte. Was war aus der Fähigkeit geworden, in zwei Welten zu leben, einer offiziellen und einer privaten? Was war aus der DDR in mir geworden? Wo war die Schizophrenie geblieben, die mir so vertraut geworden war? Als ich wieder in das Grenzdorf meiner Kindheit kam, war ich erstaunt, wie gut sich die Bewohner nach der Wende dort miteinander eingerichtet hatten. Der frühere Offizier von der Grenzarmee wohnt friedlich Haus an Haus neben dem ehemaligen Bautzen-Häftling, die Zugezogenen aus dem Westen leben neben dem Stasi-IM, und lange Jahre hat der PDS-Bürgermeister, der schon vor der Wende für die SED das Dorf regierte, die Fördermittel für die Dorfsanierung beantragt.
Alle feierten zusammen ein Fest, als das Dorf im Bundeswettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« einen der vorderen Plätze belegte, vereint im Stolz, die Heimat auch in der neuen Zeit als Idylle ausgezeichnet zu sehen. Allen Alteingesessenen war noch die sozialistische Kampagne »Schöner unsere Städte und Gemeinden« in Erinnerung, die einen ganz ähnlichen Klang wie der neue Wettbewerb hatte.
Die Dorfbewohner üben sich heute genauso erfolgreich wie zu DDR-Zeiten darin, die Realitäten des Risses, der sich mitten durch die Dorfstraße zieht, auszublenden. Dass der Nachbar bei der Stasi sein müsse, hat man auch schon vor der Wende geahnt, gefeiert hat man trotzdem zusammen. Jetzt weiß man es auch nicht genau, aber was ändert das schon. Im Dorf wollen sich alle weiterhin freundlich einen »Guten Tag« wünschen können, denn die neue Zeit ist sowieso schon eisig genug. In der Euphorie zwischen dem 9. November 1989 und dem 3. Oktober 1990 waren bei vielen DDR-Bürgern die innere und die äußere Welt für kurze Zeit vereint, nur um danach wieder auseinanderzufallen. Jetzt ist es eben die Härte der freien Marktwirtschaft, die sie den Rückzug in die Familie antreten lässt. So verteidigen häufig Kinder, die die DDR kaum erlebt haben, die Welt der Eltern, weil die Loyalität zu ihrer Herkunft – belastet, wie sie auch sein mag – größer ist als die Neugier auf das eigene Leben in der Zukunft da draußen.
Meine Eltern haben mir auch Werte mitgegeben, die älter waren als die DDR. Dazu gehören die Reste einer Bürgerlichkeit wie einer protestantischen Frömmigkeit, Werte, die die Schizophrenie des Alltags verstärkten, doch gleichzeitig anschlussfähig für die Zeit nach der Wende machten. Wo ich herkomme, besaßen viele ganz selbstverständlich den Grund, auf dem sie lebten, und den Acker, auf dem die eigenen Kartoffeln wuchsen – obwohl die sozialistischen Machthaber das Eigentum des Einzelnen geringschätzten. Und manche gingen immer noch in die Kirche und vertrauten vielleicht insgeheim auf einen Gott, der sich das abschließende Urteil über Gut und Böse vorbehalten würde. Dieses Erbe – und das war unsere besondere bürgerliche Schizophrenie in der allgemeinen sozialistischen – machte uns anfälliger für die Verzweiflung. Aber es gab meiner Familie auch eine letzte innere Unabhängigkeit, die kein Walter Ulbricht oder Erich Honecker erreichen konnte.
Die uneingestandene Verzweiflung hat ihren Preis bis heute. Vorsätzliche Betäubung und Schübe der Angst, Verdrängung der Wirklichkeit und Rückzug ins Private – die Reflexe auf das Leben in zwei Welten, der inneren und der äußeren, sind nicht verschwunden, bloß weil die zwei deutschen Staaten jetzt eins sind. Seit 1989 setzt kein Staat mehr die Grenzen und bestimmt die Sehverbote. Aber bei uns tragen viele bis heute ihre Brillen, mit denen sie nur sehen, was sie auch aushalten können.
Ines Langelüddecke, Jahrgang 1976, ist Historikerin. Sie lebt in Hamburg
- Datum 09.11.2008 - 18:33 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 06.11.2008 Nr. 46
- Kommentare 63
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wieder so ein schöner Schwarz-Weiß-Kommentar. Hier die guten, dort die Bösen. Wie lange soll das noch so weiter gehen?
Den Bau der Mauer hat der Westen doch selbst verschuldet, indem er die DDR ausblutete. Aber eine differenzierte Betrachtung ist wohl zuviel verlangt. Schwarz-Weiß ist einfacher!
Können sie sich an unsere Diskussion erinnern? Und sie ermahnen eine DIFFERENZIERTE GESCHICHTSERINNERUNG!!!! Sie müssen erstmal die Dinge in ihrem Kopf ordnen, und selbst die Grautöne verschiedener Epochen zulassen, bevor sie hier anfangen mit dem Finger auf andere zu zeigen!!!
Mit ihrem Kommentar rechtfertigen sie, dass ein Staat die eigenen Bürger quasi als Sklaven im Land halten darf, obwohl diese sowohl die Regierung als auch das System komplett ablehnen.
Solch bornierte und selbstgefällige Standpunkte sind mir noch gut aus eigenen DDR-Zeiten in Erinnerung.
Ja, die Millionen Menschen, die vor der SED-Diktatur in den Westen abgehauen sind, wurden alle gegen ihren Willen vom BND entführt.
Können sie sich an unsere Diskussion erinnern? Und sie ermahnen eine DIFFERENZIERTE GESCHICHTSERINNERUNG!!!! Sie müssen erstmal die Dinge in ihrem Kopf ordnen, und selbst die Grautöne verschiedener Epochen zulassen, bevor sie hier anfangen mit dem Finger auf andere zu zeigen!!!
Mit ihrem Kommentar rechtfertigen sie, dass ein Staat die eigenen Bürger quasi als Sklaven im Land halten darf, obwohl diese sowohl die Regierung als auch das System komplett ablehnen.
Solch bornierte und selbstgefällige Standpunkte sind mir noch gut aus eigenen DDR-Zeiten in Erinnerung.
Ja, die Millionen Menschen, die vor der SED-Diktatur in den Westen abgehauen sind, wurden alle gegen ihren Willen vom BND entführt.
Können sie sich an unsere Diskussion erinnern? Und sie ermahnen eine DIFFERENZIERTE GESCHICHTSERINNERUNG!!!! Sie müssen erstmal die Dinge in ihrem Kopf ordnen, und selbst die Grautöne verschiedener Epochen zulassen, bevor sie hier anfangen mit dem Finger auf andere zu zeigen!!!
In der DDR gab es keine Hartz-IV-Sklaverei und keine Finanzkrisen. Es gab Kinderkrippen für alle und Vollbeschäftigung. Und es gab keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
die Grautöne verschiedener Epochen zulassen,
was meinen sie bitte konkret?
In der DDR gab es keine Hartz-IV-Sklaverei und keine Finanzkrisen. Es gab Kinderkrippen für alle und Vollbeschäftigung. Und es gab keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
die Grautöne verschiedener Epochen zulassen,
was meinen sie bitte konkret?
Ein ostdeutscher Kollege, der nach der Wende im Westen sein Glück versuchte, pflegte zu sagen: In der DDR mußte man zur Politik schweigen, konnte aber in der Firma alles sagen -- in der BRD ist es genau umgekehrt.
Nach ein paar Jahren in der Firma ist er dann rausgeflogen, da er im Dauerclinch mit der Geschäftsleitung lag, während wir Wessis uns auf die Zunge zu beißen gelernt hatten.
Schauen wir mal, wie's weitergeht. Der neue, "bessere" Überwachungsstaat, der derzeit aufgebaut wird, könnte sehr gut dazu führen, daß auch bei uns politisch anstößige Äußerungen Existenzen vernichten werden, denn die Trennung zwischen Staat und Privatwirtschaft wird ja auch bei uns aufgehoben -- nur von der anderen Seite her.
Dann werden wir uns alle in verschärfter Schizophrenie üben müssen.
"Dabei war die Willkür gern ins Gewand plausibler Erklärungen gekleidet. In all ihrem Irrsinn wollte die DDR stets eine rationale Diktatur sein."
Das kann man zu jedem anderen Totalitarismus des Gesetzes genauso sagen, Diktatur oder nicht.
Auch bei uns wird jedes noch so irrwitzige Gesetz "rational" erklärt -- selbst das neueingeführte Verbot von "Jugendanscheinspornographie", was dieser Tage (von den Medien kaum beachtet) in Kraft getreten ist.
Nur daß bei uns jede Obrigkeitswillkür als "demokratisch legitimiert" deklariert wird, egal ob das Volk gefragt wird oder nicht. Als ob man wegen jeder politischen Frage eine neue Partei gründen könnte.
In der DDR gab es keine Hartz-IV-Sklaverei und keine Finanzkrisen. Es gab Kinderkrippen für alle und Vollbeschäftigung. Und es gab keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
...würde ihr Artikel etwa lauten: In der DDR mußte man für einen Lohn auf Hartz-4-Niveau noch arbeiten, aber nicht besonders hart, und es war ja eh egal, weil man sich fürs Geld nix kaufen konnte, war ja alles Interessante jenseits des absoluten Grundbedarfs rationiert. Auch zu ihren besten Zeiten war die DDR ökonomisch um Dimensionen schwächer als ein freies Land in der tiefsten Finanzkrise. In Kinderkrippen und am Arbeitsplatz wurden die Menschen so indoktriniert, daß sie mit dem Leben einigermaßen zufrieden waren, für die Unzufriedenen gabs 10 Jahre Bautzen. Es gab keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, sondern durch eine Gewaltherrschaft, wie sie schlimmer nur noch zu Zeiten Hitlers war!
Bahar2, mich würde wirklich interessieren, wie man dazu kommt, allen Ernstes solche Kommentare zu schreiben! Oder sollte ich die Ironie zwischen den Zeilen überlesen haben?
Und Kinder wurden diskriminiert, wenn sie nicht Partei-getreu erzogen wurden. Wurden bloßgestellt, weil sie christlich waren.
Man konnte gehen wohin man wollte - man konnte kaufen was man wollte - man konnte sagen was man wollte. Oder doch nicht???
Kinder in Krippen unterzubringen, die ihre Mutter brauchen - super. Damit sie schon als Säuglinge ideologisiert werden konnten.
Keine Finanzkrisen - richtig, das Geld war sowieso wertlos, schlimmer konnte es nicht werden.
Die Vollbeschäftigung war nur eine versteckte Massenarbeitslosigkeit, Lohn gab es doch immer, egal ob gearbeitet wurde, oder nicht.
Und wenn etwas Wertvolles/Gutes produziert wurde, dann wurde es in den Westen oder an die Russen verkauft - soviel zu keiner Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
Ich habe auch im real existierenden Sozialismus gelebt. Ich bin für 4 Jahre in den alten Bundesländern gewesen, habe es dann nochmal für 2 Jahre in den neuen versucht. Nie wieder - die Engstirnigkeit, das Denken von der Tapete bis zur Wand, das Trauern um verlorene "Werte" - das war nicht länger zu ertragen.
ES GAB KEINE SKLAVEREI?????
Die ganze DDR war eine Sklaverei. Das eigene Volk wurde versklavt und wer fliehen wollte wurde erschossen und das ganze wurde dann als Republikflucht bezeichnet. Dieser undankbare Mensch wollte doch wirklich aus seinem sozialistischen Vaterland fliehen, was soviel für ihn getan hat.
Da kann ich ja nur lachen. Als Arbeitskräfte in der ineffizienten Wirtschaft wurden die Menschen benötigt und darum schlichtweg im Land eingesperrt. Und das war keine Ausbeutung?
Abgesehen davon, dass viele Rentner (Wo war da die Menschenwürde?) auf einem erbärmlichen Niveau lebten und von rund 300 Mark im Monat vegetieren mussten. Für die interessierte sich der Staat auf einmal überhaupt nicht mehr. Die durften auch gern in den Westen fahren und nach Möglichkeit gleich ganz da bleiben, denn dann lagen sie der DDR auch nicht mehr unnötig auf der Tasche.
Auch für Pflegebedürftige gab es keinerlei Hilfsmaßnahmen, es sei denn man gehörte zu Staatsapparat. Da waren die Angehörigen komplett auf sich allein gestellt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie die DDR wirklich erlebt haben!
...würde ihr Artikel etwa lauten: In der DDR mußte man für einen Lohn auf Hartz-4-Niveau noch arbeiten, aber nicht besonders hart, und es war ja eh egal, weil man sich fürs Geld nix kaufen konnte, war ja alles Interessante jenseits des absoluten Grundbedarfs rationiert. Auch zu ihren besten Zeiten war die DDR ökonomisch um Dimensionen schwächer als ein freies Land in der tiefsten Finanzkrise. In Kinderkrippen und am Arbeitsplatz wurden die Menschen so indoktriniert, daß sie mit dem Leben einigermaßen zufrieden waren, für die Unzufriedenen gabs 10 Jahre Bautzen. Es gab keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, sondern durch eine Gewaltherrschaft, wie sie schlimmer nur noch zu Zeiten Hitlers war!
Bahar2, mich würde wirklich interessieren, wie man dazu kommt, allen Ernstes solche Kommentare zu schreiben! Oder sollte ich die Ironie zwischen den Zeilen überlesen haben?
Und Kinder wurden diskriminiert, wenn sie nicht Partei-getreu erzogen wurden. Wurden bloßgestellt, weil sie christlich waren.
Man konnte gehen wohin man wollte - man konnte kaufen was man wollte - man konnte sagen was man wollte. Oder doch nicht???
Kinder in Krippen unterzubringen, die ihre Mutter brauchen - super. Damit sie schon als Säuglinge ideologisiert werden konnten.
Keine Finanzkrisen - richtig, das Geld war sowieso wertlos, schlimmer konnte es nicht werden.
Die Vollbeschäftigung war nur eine versteckte Massenarbeitslosigkeit, Lohn gab es doch immer, egal ob gearbeitet wurde, oder nicht.
Und wenn etwas Wertvolles/Gutes produziert wurde, dann wurde es in den Westen oder an die Russen verkauft - soviel zu keiner Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
Ich habe auch im real existierenden Sozialismus gelebt. Ich bin für 4 Jahre in den alten Bundesländern gewesen, habe es dann nochmal für 2 Jahre in den neuen versucht. Nie wieder - die Engstirnigkeit, das Denken von der Tapete bis zur Wand, das Trauern um verlorene "Werte" - das war nicht länger zu ertragen.
ES GAB KEINE SKLAVEREI?????
Die ganze DDR war eine Sklaverei. Das eigene Volk wurde versklavt und wer fliehen wollte wurde erschossen und das ganze wurde dann als Republikflucht bezeichnet. Dieser undankbare Mensch wollte doch wirklich aus seinem sozialistischen Vaterland fliehen, was soviel für ihn getan hat.
Da kann ich ja nur lachen. Als Arbeitskräfte in der ineffizienten Wirtschaft wurden die Menschen benötigt und darum schlichtweg im Land eingesperrt. Und das war keine Ausbeutung?
Abgesehen davon, dass viele Rentner (Wo war da die Menschenwürde?) auf einem erbärmlichen Niveau lebten und von rund 300 Mark im Monat vegetieren mussten. Für die interessierte sich der Staat auf einmal überhaupt nicht mehr. Die durften auch gern in den Westen fahren und nach Möglichkeit gleich ganz da bleiben, denn dann lagen sie der DDR auch nicht mehr unnötig auf der Tasche.
Auch für Pflegebedürftige gab es keinerlei Hilfsmaßnahmen, es sei denn man gehörte zu Staatsapparat. Da waren die Angehörigen komplett auf sich allein gestellt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie die DDR wirklich erlebt haben!
...würde ihr Artikel etwa lauten: In der DDR mußte man für einen Lohn auf Hartz-4-Niveau noch arbeiten, aber nicht besonders hart, und es war ja eh egal, weil man sich fürs Geld nix kaufen konnte, war ja alles Interessante jenseits des absoluten Grundbedarfs rationiert. Auch zu ihren besten Zeiten war die DDR ökonomisch um Dimensionen schwächer als ein freies Land in der tiefsten Finanzkrise. In Kinderkrippen und am Arbeitsplatz wurden die Menschen so indoktriniert, daß sie mit dem Leben einigermaßen zufrieden waren, für die Unzufriedenen gabs 10 Jahre Bautzen. Es gab keine Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, sondern durch eine Gewaltherrschaft, wie sie schlimmer nur noch zu Zeiten Hitlers war!
Bahar2, mich würde wirklich interessieren, wie man dazu kommt, allen Ernstes solche Kommentare zu schreiben! Oder sollte ich die Ironie zwischen den Zeilen überlesen haben?
sie können offenbar auch nur in der Schwarz-Weiß-Schablone denken.
Woher blos haben Sie all diese Informationen?
Soweit ich weiss waren die Löhne hoch genug das keiner hungern musste oder ohne Wohnung war. Für Ferien hat es sogar auch noch gereicht.
Der vergleich mit Hartz IV währe wohl aktuell und hier eher angebracht. Was soll immer dieses Gerede mit nicht's kaufen. Basiert unser aller Glück auf der Definition des Menschen als Konsument und zu mehr reicht es nicht?
Was die stärke einer Oekonmie angeht so sagen die so gern herbeigezogenen Massstäbe (Bruttosozialprodukt, Exportweltmeister blah. blah) rein überhaupt nicht's darüber aus wie es den Menschen in diesen Ländern wirtschaftlich gesehen geht.
Was die Indoktrination abelangt so muss sich da beinahe jedes Land in die Eselsecke stellen lassen. Da wird zumindest in der Primären und Sekundären Ausbildungsstufe an allen Ecken und Enden viels schön geredet. Die Medien tragen das ihrige dazu bei...
Den Menschen im sogenannten finsteren Ostblock ging es nicht so schlecht wie uns immer erzählt wurde und noch wird.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
sie können offenbar auch nur in der Schwarz-Weiß-Schablone denken.
Woher blos haben Sie all diese Informationen?
Soweit ich weiss waren die Löhne hoch genug das keiner hungern musste oder ohne Wohnung war. Für Ferien hat es sogar auch noch gereicht.
Der vergleich mit Hartz IV währe wohl aktuell und hier eher angebracht. Was soll immer dieses Gerede mit nicht's kaufen. Basiert unser aller Glück auf der Definition des Menschen als Konsument und zu mehr reicht es nicht?
Was die stärke einer Oekonmie angeht so sagen die so gern herbeigezogenen Massstäbe (Bruttosozialprodukt, Exportweltmeister blah. blah) rein überhaupt nicht's darüber aus wie es den Menschen in diesen Ländern wirtschaftlich gesehen geht.
Was die Indoktrination abelangt so muss sich da beinahe jedes Land in die Eselsecke stellen lassen. Da wird zumindest in der Primären und Sekundären Ausbildungsstufe an allen Ecken und Enden viels schön geredet. Die Medien tragen das ihrige dazu bei...
Den Menschen im sogenannten finsteren Ostblock ging es nicht so schlecht wie uns immer erzählt wurde und noch wird.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
In der DDR gab es Arbeitszwang per Gesetz und der ganze Staat war eine einzige Finanzkrise (ohne Kredite aus dem bösen Westen wäre er auch schon früher zusammengebrochen). Im Westen hat man dem Staat aus Prinzip mißtraut und wollte die Kinder nicht in staatliche Obhut geben, nach den Erfahrungen des dritten Reiches und der Indoktrination a lá Hitlerjugend und Co. Darum sind noch heute die meisten Kindergärten entweder von der Kirche oder von privaten Vereinen betrieben. Die verstärkte Nachfrage nach Kinderbetreuung ist erst in den späten 90ern aufgekommen. Aber in der DDR, dieser demokratischen Republik, gab es natürlich auch die Freie Deutsche Jugend hinter dem antifaschistischen Schutzwall (schon die ganze DDR-Rhetorik ist Realsatire pur gewesen). Vollbeschäftigung hätten wir heute auch wenn wir ABM Maßnahmen und subventionierte Beschäftigung auf das gleiche Niveau wie in der DDR hochfahren würden. Im Übrigen gibt es in meiner Heimat, hier in Südbayern, auch so schon lange Vollbeschäftigung. Ganz ohne Soli und ABM.
Die Waldsiedlung der DDR Bonzen schon vergessen? Die haben ihr ganzes Volk ausgebeutet um im Westluxus schwelgen zu können. Und diese Hackordnung der Unterdrückung und des Duckmäusertums ging bis runter zum "Abschnittsbevollmächtigten" oder vielleicht auch dem besten Freund der "IM" war.
Frag mich echt was für ein Weltbild hinter solchen Aussagen steckt wie sie hier in den Kommentaren zu finden sind. Und welche Verdrängungsleistung. Die Mauer wurde nicht nur von der Ostseite her gebaut sondern auch von da wieder eingerißen, nur zur Erinnerung. Aber in diesem Weltbild waren es sicher auch nur agent provocateur aus dem Westen die "Die Mauer muss weg" skandiert haben. Und dass ein sozialistischer Arbeiter- und Bauernstaat einen Streik mit Waffengewalt (17. Juni) niederschlagen ließ weil sich die Arbeiter aufgrund der anspruchsvollen "Normen" ausgebeutet fühlen ist sicherlich auch irgendwie dem Klassenfeind geschuldet gewesen, ich bin gespannt auf ein Erklärungskonstrukt dafür! (und soviel auch zu der Behauptung dass es keine "Ausbeutung des Menschen durch den Menschen" gegeben habe)
Ach es ist mir eigentlich zu mühsig, bringt ja eh nichts. Jedes Widerwort bestätigt diese angeblichen "Querdenker" doch nur in ihrem verqueren Weltbild.
Manchmal kann man ja alte Artikel recyceln:
Kopfschütteln:
Es ist doch Fakt, das die DDR den Linientreuen Bürgern ein leben in bescheidendem Wohlstand ermöglicht hat. Nur was war nötig um Linientreu zu sein?
Zuerst musste man Opportunist erster klasse sein. Es gab halt bestimmte Dinge, die man nicht machen sollte, wie zum Beispiel Fascho-Parolen grölen ohne einen Vater im Kreisvorstand der SED zu haben, eine Demo gegen die Versorgungslage organisieren, ohne dazu die Erlaubnis der Stasi zu haben oder Lautstark gegen die langen Lieferzeiten oder überhöhten Preise für diverse Artikel zu Meckern (was eh jeder wusste).
Hält man sich daran und stört sich nicht an seinem Job als "Schmierungstechniker" (Also jemand der Hauptberuflich mit der Ölpresse durch die Fabrikhalle dackelt und jeden Tag jede Maschine schmiert) dann kann man es auch mit glück und nicht zuviel Schmiergeld nach nur 10 Jahren Wartezeit in eine Verpfuschte, laute, Neubau-Platte bringen, sein Ingeneurstechnischen und Uniformen Witz von Knatternden Plastebomber fahren, Bier zu trinken, was eher Abwaschwasser ist und davon zu träumen, einmal eine Reise nach Kuba zu machen.
Das alles ist hinfällig, wenn man erwägt, einen Ausreiseantrag zu stellen. Dann ist der Antrag für den neuen Trabbi nach 9 jahren plötzlich verschwunden und der alte geklaut. Die Wohnung muss Saniert werden und man bekommt vorübergehend Ersatz in einem 20'er Jahre-Bau mit Klo auf halber Treppe und Einschusslöchern die mit Brettern Saniert wurden. Der Job entfällt, und man wird zum "Bereitsteller für Reinugungsgerät" (Lagerheini für Klorollen, WC-reiniger und Schneeschaufeln) 2h entfernt befördert.
Begehrt man dagegen auf und sei es nur dadurch, das man im Suff mal dem ABV die Meinung gegeigt hat, wird man Gegenstand von sehr umfangreichen Untersuchungen, die durch studierte Leute vor allem von der Psychologischen Fakultät vorgenommen werden. Sind die mit dir fertig, erwarten dich an den Haaren herbeigezogene Klagen von allem und jeden. Am ende wird der Ausreiseantrag abgelehnt, dein Leben ist die pure Hölle und du suchst dir irgendeinen Weg wie du da rauskommst.
1.) Strick nehmen und sich erschießen. Vorteil, es ist vorbei. Nachteil, auch dazu braucht man eine spezielle form von Mut die nicht jeder hat.
2.) Noch einen Antrag stellen. Nochmal den ganzen Schiet durchmachen, nochmal als irrer zum teil öffentlich abgestempelt werden.
3.) Einen Fluchthelfer suchen und hoffen nicht an ein Stasi zu geraten. Wenns schief läuft warten min. 5 Jahre gelbes Elend und danach die Hölle hoch zwei.
4.) Über die Mauer machen, was eigentlich nur knapp am ersten punkt vorbeischrammt.
5.) Wieder ein "Teil der Gesellschaft" werden. Also Hirn abgeben, Klappe halten und am 1.Mai und 7.Oktober vorm Rathaus Fähnchen schwenken.
Was soll an soeinem Land gut sein? Was ist heute, in diesem Land auch nur annähernd so Menschenverachtend? Wie kann man so tief sinken und diese Fakten leugnen?
OK, mag sein das es so war... oder auch nicht...
Das sieht aber in Teilen fast so aus wie das Leben eines Hatz IV Empfängers oder einer der unzähligen "working poor" im Lande... auch die netten chinesischen Arbeiter vom Lande die zu Millionen in die Städte ziehen dürften ein ähnliches dasein fristen...
Alles nicht so schwarz weiss
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
OK, mag sein das es so war... oder auch nicht...
Das sieht aber in Teilen fast so aus wie das Leben eines Hatz IV Empfängers oder einer der unzähligen "working poor" im Lande... auch die netten chinesischen Arbeiter vom Lande die zu Millionen in die Städte ziehen dürften ein ähnliches dasein fristen...
Alles nicht so schwarz weiss
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
sie können offenbar auch nur in der Schwarz-Weiß-Schablone denken.
... was in der DDR objektiv besser war als im vereinigten Deutschland. Nicht daß jetzt alles super wäre hier, aber etwas wirklich Besseres, was auf der anderen Seite nicht mit einem Nachteil bezahlt werden mußte (z. B lobenswerte Ganztageskrippe/-kindergarten mit "Erziehung zum sozialistischen Menschen") kann ich wirklich nicht finden!
Das ist ja das Traurige, daß sich ausgerecht im "real existierenden Sozialismus", der ja einmal der Traum von einer klassenlosen, solidarischen Gesellschaft und der Selbstverwirklichung des Menschen war, so wenig Menschliches und Gutes fand....
... was in der DDR objektiv besser war als im vereinigten Deutschland. Nicht daß jetzt alles super wäre hier, aber etwas wirklich Besseres, was auf der anderen Seite nicht mit einem Nachteil bezahlt werden mußte (z. B lobenswerte Ganztageskrippe/-kindergarten mit "Erziehung zum sozialistischen Menschen") kann ich wirklich nicht finden!
Das ist ja das Traurige, daß sich ausgerecht im "real existierenden Sozialismus", der ja einmal der Traum von einer klassenlosen, solidarischen Gesellschaft und der Selbstverwirklichung des Menschen war, so wenig Menschliches und Gutes fand....
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