USA Mister President, wir haben Angst!
Der neue Staatschef der USA übernimmt einen ökonomischen Trümmerhaufen. Nie war die Stimmung bei Amerikas Normalverdienern so trüb
Selten hat ein neuer US-Präsident das Land in einer derart düsteren Stimmung vorgefunden. In Aufzügen, Büros, an Supermarktkassen und Restauranttischen – das Gesprächsthema sind die anhaltende Finanzkrise und die Sorge über die lahmende Wirtschaft.
Dabei ist das doch eigentlich die Stärke der USA: die Überzeugung der Amerikaner, in der wohlhabendsten Nation der Welt zu leben, im fortschrittlichsten aller Systeme. »Es fehlt unser sonst so starker Optimismus, das Gefühl, dass alles gut wird«, sagt Anne-Marie Slaughter, die an der Princeton University Politikwissenschaften lehrt. Bei einer Umfrage gaben 33 Prozent an, die USA befinde sich bereits in einer Depression – auch wenn Ökonomen davon noch nichts wissen wollen.
Rentner sind in Not. Die Altersvorsorge der Amerikaner ist zum großen Teil in Aktien angelegt. Doch die Finanzkrise hat sich auch an der Börse massiv niedergeschlagen. Der Dow Jones, das Barometer der US-Märkte, ist seit dem Allzeithoch vor gut einem Jahr um mehr als 35 Prozent gesunken. Also wird der Absturz an den Börsen viele Arbeitnehmer zwingen, ihren Ruhestand auf Jahre hinaus zu verschieben, und viele jetzige Ruheständler werden sich einen Job suchen müssen. Zahlreiche Amerikaner glauben, dass das Schlimmste noch kommt. 73 Prozent erwarten, dass sich die Finanzkrise verschlimmert, bevor sich die Lage wieder verbessert. Verständlich: Seit Jahresbeginn sind 17 Banken zusammengebrochen – darunter die größte Sparkasse Washington Mutual mit mehr als 300 Milliarden Dollar Bilanzsumme. Mehr als hundert Kreditinstitute gelten laut dem Einlagensicherungsfonds FDIC als gefährdet.
Hausbesitzer haben Angst. Die Zahl der Zwangsversteigerungen hat im dritten Quartal einen neuen Rekord erreicht. Nach jüngsten Schätzungen stehen wegen des Preisverfalls jetzt 7,5 Millionen Immobilien »unter Wasser«: Das heißt, der Wert der Hypothek übersteigt den Wert des Hauses oder der Wohnung. Bei weiteren 2,1 Millionen wird es laut der Marktbeobachtungsfirma First American der Fall sein, falls die Immobilienpreise noch einmal um fünf Prozent fallen. Die Angst um den Arbeitsplatz geht um.

Fast täglich melden Großunternehmen Massenentlassungen. In den vergangenen Tagen kündigte der Pharmakonzern Merck an, 7.200 Jobs abzubauen, also zwölf Prozent der Belegschaft. Das Internetportal Yahoo! streicht 1.500 Stellen oder rund zehn Prozent der Arbeitsplätze, der Haushaltsgerätehersteller Whirlpool will 5.000 Stellen einsparen. Insgesamt haben US-Unternehmen von Jahresbeginn bis Ende September rund 760.000 Stellen vernichtet. Die Arbeitslosenquote ist auf mehr als sechs Prozent gestiegen – für die USA ist das alarmierend hoch, und keine Trendwende ist in Sicht. »Anders als in Europa trifft es weniger junge Leute, sondern vor allem ältere Arbeitnehmer in ihren Vierzigern und Fünfzigern, die finanzielle Verpflichtungen wie eine Hypothek tragen und Kinder in der Ausbildung haben«, sagt Scott Lilly, Wirtschaftsexperte bei der liberalen Denkfabrik Center for American Progress.
Die Autoindustrie ist Schrott. Seit Jahren schlittern die US-Autobauer von einer Krise in die nächste. Doch diese könnte die letzte sein. Ohne ein Eingreifen der Regierung gehen nach Einschätzung von Analysten bei mindestens einem der drei großen Autobauer von Detroit – GM, Ford oder Chrysler – endgültig die Lichter aus. Wenn man die Zulieferer mit einrechnet und bedenkt, wie auch die angeschlagene Finanzbranche unter einem solchen Superbankrott litte, stehen mehrere Hunderttausend Jobs auf dem Spiel. Für viele Amerikaner geht es hier auch um eine Frage des nationalen Stolzes. Das Auto mag in Deutschland erfunden worden sein, aber Henry Fords Model T war der Beginn der Autoindustrie. Nun aber, in Zeiten unbeständiger Spritpreise, bleiben die ungeliebten Benzinschlucker aus Detroit auf den Werkhöfen und Händlerparkplätzen stehen. Auf dem Heimatmarkt ist der Marktanteil der Big Three auf knapp über 40 Prozent abgerutscht. Einst kamen allein von GM stolze 60 Prozent aller Autos, die in den USA insgesamt verkauft wurden.
Die Infrastruktur bröckelt. Überall sehen Amerikaner Verfall: ausgefahrene Straßen, unzuverlässige Stromnetze, überlastete U-Bahnen, gefährdete Trinkwasserversorgung. Besonders tragisch rückte die bröckelnde Infrastruktur im August vergangenen Jahres ins Bewusstsein der Nation, als die achtspurige Mississippi River Bridge mitten im Berufsverkehr zerbarst. 13 Menschen starben und 145 wurden verletzt. Im August warnte die Autobahnaufsicht, dass jede vierte Brücke reparaturbedürftig sei. Im Sommer brachen die Dämme entlang des Mississippi und setzten ganze Landstriche unter Wasser. Schon seit Jahren warnt David Mongan, Präsident der American Society of Civil Engineers, des Berufsverbands der Bauingenieure, vor den Folgen. »Die Infrastruktur ist das Fundament unserer Volkswirtschaft – schon jetzt kosten die Mängel unsere Unternehmen Milliarden«, sagt er und mahnt den neuen Präsidenten: »Flicken und beten reicht nicht mehr!«
- Datum 31.08.2009 - 16:49 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 06.11.2008 Nr. 46
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und trotzdem kann ich mir einen derartigen untergang, den diese fakten ja geradezu heraufbeschwören, beim besten willen nicht vorstellen, nicht nach meiner zeit in amerika, nicht nach meinem erneuten besuch des landes im sommer und erst recht nicht nach den bildern der letzten nacht. man könnte dem artikel noch in sofern credit geben, als dass man sagen könnte: obama kommt gerade zur richtigen zeit. und das wichtigste: er steht nicht allein. es macht sich eine entschlossenheit breit, globale probleme anzugehen, und beim besten willen, da kommen wir an amerika nicht vorbei. uns verbindet mehr mit diesem land als viele hier wahrhaben wollen. ein zusammenbrechen dieses landes (vielleicht auf grund der im artikel genannten fakten) würde mehr bedeuten, als wir uns vorstellen können und ich glaube gerade die internationalen netze werden gerade deswegen halten.
Wo hat der Autor diese Zahlen her? Aus Kristallkugeln? Kaffeetassen??
Der Euro (!!!) verliert an Wert, nicht der Dollar! 1,29 $ heute , z.B..
Und das, obwohl die FED den niedrigsten Zinssatz (1%) anbietet!
Der Dollar wedelt mit dem Euro, nicht umgekehrt,
und wenn der Staatenbund mit der höchsten Produktivität der Welt (und das schon immer!) mal etwas weniger konsumieren kann, dann ist das Euroland Pleite!
Die USA sind WEIT besser gerüstet für mittelfristige Selbstversorgung, als Europa!
... von Volatilität gehört?
Dass das Wechselkursverhältnis schwankt ist (bei einem spekulationsgetriebenen Währungssystem) ganz normal und seit August sank der Dollar und zwar ziemlich heftig. Vielleicht ändert sich das durch Obama, bisher ist das am Chart aber noch nicht wirklich erkennbar.
"Viel mehr dürfte sich der Euro-Einbruch besser unter dem Aspekt des globalen "Deleveraging", dem weltweiten Abbau von Fremdfinanzierungen, erklären lassen. Denn angesichts der genannten Zinsdifferenz wurden der Dollar und der Yen von den Finanzmarktteilnehmern weltweit wesentlich stärker als Refinanzierungswährung genutzt als der Euro. Wird diese Verschuldung zurückgeführt, müssen die damit finanzierten Assets verkauft werden. Und sollten wie bei den Carry-trades die Erlöse in einer anderen Währung anfallen, müssen damit Dollar bzw. Yen gekauft werden. Schätzungen zufolge müssen aus Gründen der Bilanzverkleinerung derzeit rund zweimal so viele Dollar gekauft werden wie Euros, um die Schulden zu tilgen – erzwungen unter anderem durch den Rückzug von Investorengeldern aus Hedge-Fonds.
Immerhin hatten Auslandsinvestitionen aus US-amerikanischer Sicht nun jahrelang den doppelten Charme von höheren Renditen und Wechselkursgewinnen besessen. Diese Investitionen wurden zu einem großen Teil mit Dollar-Krediten finanziert, die in großem Umfang letztlich über die neuen Kreditfazilitäten der Fed finanziert wurden. Im Zuge des Deleveraging müssen diese Positionen nun getilgt werden, was die aktuell hohe Dollar-Nachfrage erklärt."
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29008/1.html
Mit anderen Worten: das Dollar-Hoch ist eher unter dem Aspekt zu sehen, daß die Zocker nun ihre diversen Schuldscheine bezahlen und dafür ihre Chips eintauschen müssen.
Ist so ähnlich, wie mit der VW-Aktie, würde ich sagen - die Leerverkäufer mußten kaufen, zu JEDEM Preis, um ihre aufgebauten Verpflichtungen zu erfüllen.
Wenn all diese in Jahren aufgebauten Positionen bereinigt sind, werden die Karten neu gemischt.
... von Volatilität gehört?
Dass das Wechselkursverhältnis schwankt ist (bei einem spekulationsgetriebenen Währungssystem) ganz normal und seit August sank der Dollar und zwar ziemlich heftig. Vielleicht ändert sich das durch Obama, bisher ist das am Chart aber noch nicht wirklich erkennbar.
"Viel mehr dürfte sich der Euro-Einbruch besser unter dem Aspekt des globalen "Deleveraging", dem weltweiten Abbau von Fremdfinanzierungen, erklären lassen. Denn angesichts der genannten Zinsdifferenz wurden der Dollar und der Yen von den Finanzmarktteilnehmern weltweit wesentlich stärker als Refinanzierungswährung genutzt als der Euro. Wird diese Verschuldung zurückgeführt, müssen die damit finanzierten Assets verkauft werden. Und sollten wie bei den Carry-trades die Erlöse in einer anderen Währung anfallen, müssen damit Dollar bzw. Yen gekauft werden. Schätzungen zufolge müssen aus Gründen der Bilanzverkleinerung derzeit rund zweimal so viele Dollar gekauft werden wie Euros, um die Schulden zu tilgen – erzwungen unter anderem durch den Rückzug von Investorengeldern aus Hedge-Fonds.
Immerhin hatten Auslandsinvestitionen aus US-amerikanischer Sicht nun jahrelang den doppelten Charme von höheren Renditen und Wechselkursgewinnen besessen. Diese Investitionen wurden zu einem großen Teil mit Dollar-Krediten finanziert, die in großem Umfang letztlich über die neuen Kreditfazilitäten der Fed finanziert wurden. Im Zuge des Deleveraging müssen diese Positionen nun getilgt werden, was die aktuell hohe Dollar-Nachfrage erklärt."
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29008/1.html
Mit anderen Worten: das Dollar-Hoch ist eher unter dem Aspekt zu sehen, daß die Zocker nun ihre diversen Schuldscheine bezahlen und dafür ihre Chips eintauschen müssen.
Ist so ähnlich, wie mit der VW-Aktie, würde ich sagen - die Leerverkäufer mußten kaufen, zu JEDEM Preis, um ihre aufgebauten Verpflichtungen zu erfüllen.
Wenn all diese in Jahren aufgebauten Positionen bereinigt sind, werden die Karten neu gemischt.
Es gibt absolut KEINEN Grund aus Sicht der Regierung, warum sie diese Krise NICHT fördern sollte.
Man mache sich klar, wer von der Wirtschaftskrise (und von Krisen im Allgemeinen) profitiert.
Denn je größer die Krise, umso mehr Angst herscht in der Bevölkerung; umso höher ist die Bereitschaft der Bevölkerung die Lösungen der Regierungen anzunehmen, egal wie stark die eigenen Rechte und Freiheiten durch diese Lösungen einschränkt werden.
Die Geschichte wiederholt sich. Es ist immer dasselbe Prinzip, in jeder Herschafft, in jedem Krieg, seit tausenden von Jahren. Schaffe eine Krise und das Volk liegt dir zu Füßen.
Der Brand von Rom war nichts, als es darum gibt, die Christen zu vernichten.
Die Opfer der Lusitania waren nichts, als es darum ging, in den I. Weltkrieg einzutreten.
Das Reichstagsgebäude war nichts, als es darum ging, das Ermächtigunsgesetz durchzusetzen.
Die Opfer von Pearl Harbor waren nichts, als es darum ging, in den II. Weltkrieg einzutreten.
Die Opfer des 11.9. waren nichts, als es darum ging, einen Krieg gegen die Menschhei....äh, den Terror zu führen.
[...]
Und die Geschichte wird sich wiederholen, immer und immer wieder,
weil die Menschheit nicht fähig ist aus ihr zu lernen.
Millionen Opfer durch eine Wirtschaftskrise sind nichts, wenn es darum geht, eine Nordamerikanischen Union zu erschaffen.
4 Milliarden Opfer sind nichts,wenn es darum geht, eine globale Weltregierung und die Versklavung der übergebliebenen Bevölkerung zu erzielen.
natürlich kann man die geschichte immer wieder so und so interpretieren, weil ja schon alles geschehen ist, allerdings kann man nie alles überblicken, auch nicht in der geschichte. welches ziel verfolgt ihrer meinung nach obama denn in diesem fall? die weltweite anteilnahme an dieser wahl zeigt die sehnsucht nach frieden und freiheit und dieser präsident hat mehr denn je ein bewusstsein für diese sehnsucht. obama hat sich offen gegen den irakkrieg gestellt und er hat mehr als einmal gesagt, dass er sich für den frieden einsetzen wird. wir können ihm nicht verübeln, dass die oberste priorität sein eigenes land ist, aber er hat z.b. mit seiner europareise bewiesen, dass er weiß, dass sein eigenes land sich nicht isolieren darf.
haben wir aus der geschichte wirklich nichts gelernt? es herrscht ein frieden z.b. in unserem land, den man sich in allen jahrhunderten zuvor nicht hat vorstellen können, gestern haben die amerikaner einen schwarzen präsidenten gewählt, weil sie erkannt haben, dass nicht die hautfarbe, sondern die inhalte zählen, wenn das nicht ein lernprozess war.
... braucht man aber keine Krise, das erledigt das System ganz von selbst, man braucht nur ein bisschen Zeit.
Ich glaube nicht an eine Weltverschwörung oder sowas, aber ich fürchte die Alternative ist genauso depremierend: all die Eliten die uns regieren haben mehr oder weniger versagt und wurschteln halt so rum, eingeklemmt in die "Sachzwänge" die sie selbst geschaffen haben und blind immer weiter vorantreiben. Immer in dem irrigen Glauben besser als alle anderen zu wissen, was gerade nötig ist.
natürlich kann man die geschichte immer wieder so und so interpretieren, weil ja schon alles geschehen ist, allerdings kann man nie alles überblicken, auch nicht in der geschichte. welches ziel verfolgt ihrer meinung nach obama denn in diesem fall? die weltweite anteilnahme an dieser wahl zeigt die sehnsucht nach frieden und freiheit und dieser präsident hat mehr denn je ein bewusstsein für diese sehnsucht. obama hat sich offen gegen den irakkrieg gestellt und er hat mehr als einmal gesagt, dass er sich für den frieden einsetzen wird. wir können ihm nicht verübeln, dass die oberste priorität sein eigenes land ist, aber er hat z.b. mit seiner europareise bewiesen, dass er weiß, dass sein eigenes land sich nicht isolieren darf.
haben wir aus der geschichte wirklich nichts gelernt? es herrscht ein frieden z.b. in unserem land, den man sich in allen jahrhunderten zuvor nicht hat vorstellen können, gestern haben die amerikaner einen schwarzen präsidenten gewählt, weil sie erkannt haben, dass nicht die hautfarbe, sondern die inhalte zählen, wenn das nicht ein lernprozess war.
... braucht man aber keine Krise, das erledigt das System ganz von selbst, man braucht nur ein bisschen Zeit.
Ich glaube nicht an eine Weltverschwörung oder sowas, aber ich fürchte die Alternative ist genauso depremierend: all die Eliten die uns regieren haben mehr oder weniger versagt und wurschteln halt so rum, eingeklemmt in die "Sachzwänge" die sie selbst geschaffen haben und blind immer weiter vorantreiben. Immer in dem irrigen Glauben besser als alle anderen zu wissen, was gerade nötig ist.
Bitte nehmen Sie es mir nicht übel,ohne lachen können wir nicht leben.Daher die Überschrift.
Clinton wollte vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an ein Gesund und Sozialsystem
nach europäischem Vorbild.Wie immer zufällig,mitten nach der Ankündigung dieses
Sozialsystems startete die Lewinsky Affaire?
Der Irakkrieg hat trotz meinem großen Respekt vor Stieglitz wesentlich mehr gekostet:
Nach Informationen aus der USA direkt eine Trilliarde Dollar.......Bei steigenden Militärausgaben.
Wer bezahlt denn den angeblich so dringend nötigen Raketenschild ?
Wer bezahlt den aussichtslosen Kampf im Hindukusch?Wer bezahlt Revolutionen in Osteuropa?
Wer möchte unbedingt,dass ein Staat mit Massenarbeitslosigkeit seit Jahren ohne funktionierender Regierung wie die Ukraine sich unbedingt mit ihrem großen Nachbarn wegen der Bündniszugehörigkeit zerstreitet ?
Wer hoch pokert kann tief fallen,das passiert irgendwann
einmal jedem großen Imperium.Hoffentlich ist Obama der Gorbatschow der USA,der mit
viel Weitblick und Liebe ohne äußere Agression einen solchen Abstieg lenken kann?
Obama ist so wie Rice ein Friedensbote der USA.Doch auch schon Hillary Clinton hatte durchblicken lassen,dass die Aussenpolitik konstant weitergeht.
http://www.nrcu.gov.ua/in...
http://www.nrcu.gov.ua/in... Für mich unterscheidet sich diese
Aussenpolitik nicht wesentlich von der Politik gegnüber einem Land der dritten Welt:
Bis auf die Zähne rüsten,ob die Menschen dabei verhungern ist uns egal?
Was haben die Wetten und Währungsspekulationen etc schon für Not und Unheil angerichtet?
Wenn das hohe Roß stolpert ist es besser zu fuß zu gehen,sonst könnte man sehr tief fallen.
Wenn der spritfressende Schlitten zu teuer ist,so lieber ein kleines Auto.
Doch wer möchte unbedingt die amerikanischen Privatisierungen des Bahn-Streckennetzes imitieren,die zur Stillegung vieler Strecken geführt haben?
Wer Ohren hat zu hören,der höre,vor allem den großartigen Herausgeber dieser Zeitung!
Viel mehr als er aber auch Soros und andere klar zu verstehen gegeben haben darf man leider nicht sagen.Ich dürfte zwar,doch mich hört man nicht.
Die Amerikaner sind unsere Freunde so wie die russischen Menschen.Geben wir Obama
die Sympathie die auch Gorbatschow verdient hat.geben wir Sympathie und Liebe der
ganzen Welt.
natürlich kann man die geschichte immer wieder so und so interpretieren, weil ja schon alles geschehen ist, allerdings kann man nie alles überblicken, auch nicht in der geschichte. welches ziel verfolgt ihrer meinung nach obama denn in diesem fall? die weltweite anteilnahme an dieser wahl zeigt die sehnsucht nach frieden und freiheit und dieser präsident hat mehr denn je ein bewusstsein für diese sehnsucht. obama hat sich offen gegen den irakkrieg gestellt und er hat mehr als einmal gesagt, dass er sich für den frieden einsetzen wird. wir können ihm nicht verübeln, dass die oberste priorität sein eigenes land ist, aber er hat z.b. mit seiner europareise bewiesen, dass er weiß, dass sein eigenes land sich nicht isolieren darf.
haben wir aus der geschichte wirklich nichts gelernt? es herrscht ein frieden z.b. in unserem land, den man sich in allen jahrhunderten zuvor nicht hat vorstellen können, gestern haben die amerikaner einen schwarzen präsidenten gewählt, weil sie erkannt haben, dass nicht die hautfarbe, sondern die inhalte zählen, wenn das nicht ein lernprozess war.
unbedingt lesen
Unser Bundespräsident war früher Präsident des Weltwährungsfonds (IMF) und hat in Argentinien mit Strukturanpassungsmaßnahmen einen kompletten Wechsel der Volkswirtschaft durchgedrückt. Das argentinische Militär hatte großartige Hilfe geleistet.
Nach der Umstellung der Rente vom Umlageverfahren auf das Kapitaldeckungsverfahren (natürlich mit Ausnahme der Beamten und Militärs) sang das Rentenniveau auf die Hälfte. Siehe Riester.
>> Welches Ziel verfolgt ihrer Meinung nach Obama denn in diesem fall?
Obama verfolgt keine eigenenen Ziele. Er führt nur aus. Die meisten Menschen glauben, der Präsident sei die Spitze der Pyramide. Die Wahrheit könnte nicht ferner sein. Egal ob in Amerika oder in Europa, die obersten Staatshäupter sind nur Marionetten. Ich erlaube mir daher ihre Frage zu korrigieren in "Welches Ziel verfolgt die Globale Elite?". Das ist einfach. A New World Order.
>> Dieser Präsident hat mehr denn je ein Bewusstsein für diese Sehnsucht.
>> Obama hat sich offen gegen den Irakkrieg gestellt und er hat mehr als einmal
>> gesagt, dass er sich für den Frieden einsetzen wird
Es sind nur Worte. Hitler, Stalin, Bush, sie alle nahmen Worte wie Frieden und Freiheit in den Mund. Warum lernt niemand aus der Geschichte? Was den Krieg angeht: Er wird Truppen abziehen aus dem Irak, was die Leute aber ignorieren, ist die Tatsache, dass die Truppen nur verlagert werden, in andere Gebiete (Afghanistan, Iran...). Reingefallen.
>> Haben wir aus der Geschichte wirklich nichts gelernt?
Offenbar nicht. Alles hat einfach einen neuen Namen und eine neue Verpackung erhalten.
>> Es herrscht ein Frieden z.b. in unserem Land.
Leider nein. Wir leben im Desinformations- und Propandakrieg. Der Mensch wird nicht physisch, sondern psychoch vernichtet. Dieser Krieg ist gefährlicher als alle zuvor, weil er nur von wenigen gesteuert, aber von der Masse [unbewusst] gefördert wird. Er zerstört das wichtigste menschliche Gut, sein Gewissen, und die wichtigste menschliche Gabe: Die Fähigkeit eigenständig zu denken.
>> Gestern haben die Amerikaner einen schwarzen Präsidenten gewählt, weil
>> sie erkannt haben, dass nicht die hautfarbe, sondern die inhalte zählen,
>> wenn das nicht ein lernprozess war.
Gestern hatten die Menschen die Wahl zwischen Coca Cola und Pepsi. Beides unterscheidet sich nur von der Verpackung und von der Werbung. [entfernt, bitte halten Sie sich mit faschistischen Vergleichen zurück/ Redaktion; svb]
Wird den Amerikanern ihr "unverwüstlicher Optimismus" helfen, sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen?
Das wird oft behauptet, aber mir scheint das Gegenteil zuzutreffen:
Übertriebener Optimismus war eine wesentliche Krisenursache. Denn gerade das Vertrauen, "daß in Amerika alles gut werden wird" hat die Menschen (nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt) zu ökonomischen Fehlern verleitet.
Und nehmen wir einmal an, mit Obama kehren "Optimismus" und "Vertrauen" in den Wirtschaftsstandort USA zurück und ganz Asien schickt wieder unverdrossen seine Spargroschen dorthin: Was passiert dann damit? Wo wird man die China-Dollars investieren? In der verarbeitenden Industrie Pennsylvanias und Michigans? Vielleicht in der US-Auto-Industrie?!?
Vor fünf Jahren schwammen die US-Banken in "Anlage"-kapital und sie haben damit letztlich nur den Konsum der US-Bürger finanziert (Einfamilienhäuser sind in den USA im Grunde auch nur "langlebige Verbrauchsgüter"). Etwas besseres fiel ihnen nicht ein. Vermutlich gab es auch einfach keine attraktiven Alternativen.
Stattdessen propagirten sie die neuen pyramidalen Zauberformel, Konsum sei ja auch eine Form der Investition.
Worauf ich hinaus will: Wenn sich die US-Wirtschaft wieder erholen soll, muß sie eben erst wieder produktiv werden. Sie muß sich "gesundschrumpfen", genau wie die Motoren und Ausmaße der SUV-Monstren. Erst danach bestehen die Voraussetzungen, durch Stimuli (wie Zinssenkungen und Konjunkturprogramme) ein gesundes Wachstum zu erzeugen. Erst dann wird es für das ausländische Anlagekapital auch wieder sinnvolle Anlagemöglichkeiten geben, die nicht auf Golfanlage herauslaufen.
Schrumpfen ist aber schmerzhaft und anstrengend. Ein klein wenig gesunder Pessimismus und Skeptizismus kämen den Amerikanern dabei vermutlich besser zupaß.
aber es wird die ewigen Miesmacher nicht ändern. Ich jedenfalls freue mich sehr über diesen neuen Präsidenten. Ich wünsche ihm und unseren Freunden, dem amerikanischen Volk, viel Glück.
Schöne Grüße
unbedingt lesen
Unser Bundespräsident war früher Präsident des Weltwährungsfonds (IMF) und hat in Argentinien mit Strukturanpassungsmaßnahmen einen kompletten Wechsel der Volkswirtschaft durchgedrückt. Das argentinische Militär hatte großartige Hilfe geleistet.
Nach der Umstellung der Rente vom Umlageverfahren auf das Kapitaldeckungsverfahren (natürlich mit Ausnahme der Beamten und Militärs) sang das Rentenniveau auf die Hälfte. Siehe Riester.
>> Welches Ziel verfolgt ihrer Meinung nach Obama denn in diesem fall?
Obama verfolgt keine eigenenen Ziele. Er führt nur aus. Die meisten Menschen glauben, der Präsident sei die Spitze der Pyramide. Die Wahrheit könnte nicht ferner sein. Egal ob in Amerika oder in Europa, die obersten Staatshäupter sind nur Marionetten. Ich erlaube mir daher ihre Frage zu korrigieren in "Welches Ziel verfolgt die Globale Elite?". Das ist einfach. A New World Order.
>> Dieser Präsident hat mehr denn je ein Bewusstsein für diese Sehnsucht.
>> Obama hat sich offen gegen den Irakkrieg gestellt und er hat mehr als einmal
>> gesagt, dass er sich für den Frieden einsetzen wird
Es sind nur Worte. Hitler, Stalin, Bush, sie alle nahmen Worte wie Frieden und Freiheit in den Mund. Warum lernt niemand aus der Geschichte? Was den Krieg angeht: Er wird Truppen abziehen aus dem Irak, was die Leute aber ignorieren, ist die Tatsache, dass die Truppen nur verlagert werden, in andere Gebiete (Afghanistan, Iran...). Reingefallen.
>> Haben wir aus der Geschichte wirklich nichts gelernt?
Offenbar nicht. Alles hat einfach einen neuen Namen und eine neue Verpackung erhalten.
>> Es herrscht ein Frieden z.b. in unserem Land.
Leider nein. Wir leben im Desinformations- und Propandakrieg. Der Mensch wird nicht physisch, sondern psychoch vernichtet. Dieser Krieg ist gefährlicher als alle zuvor, weil er nur von wenigen gesteuert, aber von der Masse [unbewusst] gefördert wird. Er zerstört das wichtigste menschliche Gut, sein Gewissen, und die wichtigste menschliche Gabe: Die Fähigkeit eigenständig zu denken.
>> Gestern haben die Amerikaner einen schwarzen Präsidenten gewählt, weil
>> sie erkannt haben, dass nicht die hautfarbe, sondern die inhalte zählen,
>> wenn das nicht ein lernprozess war.
Gestern hatten die Menschen die Wahl zwischen Coca Cola und Pepsi. Beides unterscheidet sich nur von der Verpackung und von der Werbung. [entfernt, bitte halten Sie sich mit faschistischen Vergleichen zurück/ Redaktion; svb]
Wird den Amerikanern ihr "unverwüstlicher Optimismus" helfen, sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen?
Das wird oft behauptet, aber mir scheint das Gegenteil zuzutreffen:
Übertriebener Optimismus war eine wesentliche Krisenursache. Denn gerade das Vertrauen, "daß in Amerika alles gut werden wird" hat die Menschen (nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt) zu ökonomischen Fehlern verleitet.
Und nehmen wir einmal an, mit Obama kehren "Optimismus" und "Vertrauen" in den Wirtschaftsstandort USA zurück und ganz Asien schickt wieder unverdrossen seine Spargroschen dorthin: Was passiert dann damit? Wo wird man die China-Dollars investieren? In der verarbeitenden Industrie Pennsylvanias und Michigans? Vielleicht in der US-Auto-Industrie?!?
Vor fünf Jahren schwammen die US-Banken in "Anlage"-kapital und sie haben damit letztlich nur den Konsum der US-Bürger finanziert (Einfamilienhäuser sind in den USA im Grunde auch nur "langlebige Verbrauchsgüter"). Etwas besseres fiel ihnen nicht ein. Vermutlich gab es auch einfach keine attraktiven Alternativen.
Stattdessen propagirten sie die neuen pyramidalen Zauberformel, Konsum sei ja auch eine Form der Investition.
Worauf ich hinaus will: Wenn sich die US-Wirtschaft wieder erholen soll, muß sie eben erst wieder produktiv werden. Sie muß sich "gesundschrumpfen", genau wie die Motoren und Ausmaße der SUV-Monstren. Erst danach bestehen die Voraussetzungen, durch Stimuli (wie Zinssenkungen und Konjunkturprogramme) ein gesundes Wachstum zu erzeugen. Erst dann wird es für das ausländische Anlagekapital auch wieder sinnvolle Anlagemöglichkeiten geben, die nicht auf Golfanlage herauslaufen.
Schrumpfen ist aber schmerzhaft und anstrengend. Ein klein wenig gesunder Pessimismus und Skeptizismus kämen den Amerikanern dabei vermutlich besser zupaß.
aber es wird die ewigen Miesmacher nicht ändern. Ich jedenfalls freue mich sehr über diesen neuen Präsidenten. Ich wünsche ihm und unseren Freunden, dem amerikanischen Volk, viel Glück.
Schöne Grüße
unbedingt lesen
Unser Bundespräsident war früher Präsident des Weltwährungsfonds (IMF) und hat in Argentinien mit Strukturanpassungsmaßnahmen einen kompletten Wechsel der Volkswirtschaft durchgedrückt. Das argentinische Militär hatte großartige Hilfe geleistet.
Nach der Umstellung der Rente vom Umlageverfahren auf das Kapitaldeckungsverfahren (natürlich mit Ausnahme der Beamten und Militärs) sang das Rentenniveau auf die Hälfte. Siehe Riester.
... ging das Morden weiter:
http://www.nytimes.com/20...
>> Welches Ziel verfolgt ihrer Meinung nach Obama denn in diesem fall?
Obama verfolgt keine eigenenen Ziele. Er führt nur aus. Die meisten Menschen glauben, der Präsident sei die Spitze der Pyramide. Die Wahrheit könnte nicht ferner sein. Egal ob in Amerika oder in Europa, die obersten Staatshäupter sind nur Marionetten. Ich erlaube mir daher ihre Frage zu korrigieren in "Welches Ziel verfolgt die Globale Elite?". Das ist einfach. A New World Order.
>> Dieser Präsident hat mehr denn je ein Bewusstsein für diese Sehnsucht.
>> Obama hat sich offen gegen den Irakkrieg gestellt und er hat mehr als einmal
>> gesagt, dass er sich für den Frieden einsetzen wird
Es sind nur Worte. Hitler, Stalin, Bush, sie alle nahmen Worte wie Frieden und Freiheit in den Mund. Warum lernt niemand aus der Geschichte? Was den Krieg angeht: Er wird Truppen abziehen aus dem Irak, was die Leute aber ignorieren, ist die Tatsache, dass die Truppen nur verlagert werden, in andere Gebiete (Afghanistan, Iran...). Reingefallen.
>> Haben wir aus der Geschichte wirklich nichts gelernt?
Offenbar nicht. Alles hat einfach einen neuen Namen und eine neue Verpackung erhalten.
>> Es herrscht ein Frieden z.b. in unserem Land.
Leider nein. Wir leben im Desinformations- und Propandakrieg. Der Mensch wird nicht physisch, sondern psychoch vernichtet. Dieser Krieg ist gefährlicher als alle zuvor, weil er nur von wenigen gesteuert, aber von der Masse [unbewusst] gefördert wird. Er zerstört das wichtigste menschliche Gut, sein Gewissen, und die wichtigste menschliche Gabe: Die Fähigkeit eigenständig zu denken.
>> Gestern haben die Amerikaner einen schwarzen Präsidenten gewählt, weil
>> sie erkannt haben, dass nicht die hautfarbe, sondern die inhalte zählen,
>> wenn das nicht ein lernprozess war.
Gestern hatten die Menschen die Wahl zwischen Coca Cola und Pepsi. Beides unterscheidet sich nur von der Verpackung und von der Werbung. [entfernt, bitte halten Sie sich mit faschistischen Vergleichen zurück/ Redaktion; svb]
Liebe Redaktion,
danke, dass Sie mal wieder gezeigt haben, dass Artikel 5 des Grundgesetzes nichts wert ist.
"Stop throwing the Constitution in my face. It's just a goddamned piece of paper!"
George W. Bush, 2005
[Bitte missbrauchen Sie nicht den Begriff Zensur und bedenken Sie bei zukünftigen Beiträgen, dass Sie hier im Forum der ZEIT zu Gast sind/ Redaktion; svb]
Na ja, ein wenig merkwürdig klingt Ihre Theorie aber schon. Darf ich fragen bei welchem Verein man Beiträge zahlen muss, um in dieses scheinbar ach so spärlich verbreitete Wissen zu kommen?
Leider nein. Wir leben im Desinformations- und Propandakrieg. Der Mensch wird nicht physisch, sondern psychoch vernichtet. Dieser Krieg ist gefährlicher als alle zuvor, weil er nur von wenigen gesteuert, aber von der Masse [unbewusst] gefördert wird. Er zerstört das wichtigste menschliche Gut, sein Gewissen, und die wichtigste menschliche Gabe: Die Fähigkeit eigenständig zu denken.
Sie meinen also von 2 Weltkriegen innerhalb von 40 Jahren und davon 12 Jahre nationalsozialistischer Diktatur bis heute hat sich nichts verbessert?
Liebe Redaktion,
danke, dass Sie mal wieder gezeigt haben, dass Artikel 5 des Grundgesetzes nichts wert ist.
"Stop throwing the Constitution in my face. It's just a goddamned piece of paper!"
George W. Bush, 2005
[Bitte missbrauchen Sie nicht den Begriff Zensur und bedenken Sie bei zukünftigen Beiträgen, dass Sie hier im Forum der ZEIT zu Gast sind/ Redaktion; svb]
Na ja, ein wenig merkwürdig klingt Ihre Theorie aber schon. Darf ich fragen bei welchem Verein man Beiträge zahlen muss, um in dieses scheinbar ach so spärlich verbreitete Wissen zu kommen?
Leider nein. Wir leben im Desinformations- und Propandakrieg. Der Mensch wird nicht physisch, sondern psychoch vernichtet. Dieser Krieg ist gefährlicher als alle zuvor, weil er nur von wenigen gesteuert, aber von der Masse [unbewusst] gefördert wird. Er zerstört das wichtigste menschliche Gut, sein Gewissen, und die wichtigste menschliche Gabe: Die Fähigkeit eigenständig zu denken.
Sie meinen also von 2 Weltkriegen innerhalb von 40 Jahren und davon 12 Jahre nationalsozialistischer Diktatur bis heute hat sich nichts verbessert?
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