Weltfinanzgipfel Geld für die Welt
Bisher hat der Westen die Regeln der Finanzmärkte diktiert. Der Gipfel in Washington wird zeigen, dass diese Zeit vorbei ist

© China Photos/Getty Images
Siegt am Ende der asiatische, autoritäre Kapitalismus über den angelsächsischen Finanzkapitalismus?
Politik genießt wieder Autorität. Lange genug sahen die gewählten Volksvertreter neben den raumgreifenden Konzernlenkern klein und hässlich aus. Während in deren Reich die Sonne nicht unterging, endete die eigene Macht an der Landesgrenze.
Plötzlich aber kehren die Machtverhältnisse sich um. Die Politik reißt das Gesetz des Handelns an sich. Auf die erste große Krise der Globalisierung gibt sie eine globale Antwort. An diesem Wochenende treffen sich in Washington die Staats- und Regierungschefs der 20 größten Volkswirtschaften zum »Weltfinanzgipfel«. Nichts weniger haben sie sich vorgenommen, als den Grundstein für eine neue internationale Finanzordnung zu legen.
Die Welt arbeitet zusammen – dies ist das wichtigste Hoffnungszeichen dafür, dass die Regierungen aus dem Zusammenbruch von 1929 gelernt haben. Damals flüchtete sich ein engstirniger Wirtschaftsnationalismus in eine Politik des »Rette sich, wer kann«. Mit den bekannten fürchterlichen politischen Folgen.
Die Steueroasen sollen ausgetrocknet, die Hedgefonds gebändigt werden
Besonders die Europäer als gelernte Multilateralisten demonstrieren Handlungswillen und Handlungskraft. Der Gipfel in Washington kommt auf ihren Druck zustande. Wie schon im Georgienkonflikt, so reagiert Europa auch in der Finanzkrise schnell und entschlossen. In Chicago traf sich der neu gewählte US-Präsident Barack Obama gerade mit seinen Wirtschaftsberatern, da legte Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy in Brüssel schon ein Hundert-Tage-Programm vor, wie es nach dem Treffen in Washington mit dem Bau der Weltfinanzarchitektur weitergehen soll. »Vite, vite!« , feuert er die Miteuropäer an. Wenn’s darauf ankommt, kann die Alte Welt ganz schön schnell sein!
Künftig soll, hat ein EU-Gipfel beschlossen, »kein Marktsegment, Territorium oder Finanzinstitut« auf der Welt von »angemessener Regulierung oder zumindest Aufsicht« ausgenommen sein. Im Einzelnen fordern die Europäer:
Die Rating-Agenturen sind strenger zu überwachen; die Bilanzierungsregeln der Banken sollen einander angepasst werden; die Eigenkapitalvorschriften sollen verschärft werden; ein Verhaltenskodex soll verhindern, dass Bankmanager unvertretbare Risiken eingehen; der Internationale Währungsfonds soll Frühwarnsystem und oberste Aufsicht über die Finanzmärkte zugleich werden. Die Steueroasen sollen ausgetrocknet und die Hedgefonds an die Leine gelegt werden.
Weniger zu wollen wäre auch nicht zu verantworten. Italiens früherer Finanzminister Tommaso Padoa-Schioppa hat ja recht, wenn er sagt, es handele sich nicht um »eine Krise im System, sondern eine Krise des Systems«. Zwar sei nicht der Kapitalismus an sein Ende gelangt, wohl aber »die Illusion, dass eine Marktwirtschaft ohne Regeln funktionieren kann«.
Und diese Systemkrise – das unterscheidet sie von allen Finanzkrisen der vergangenen Jahrzehnte – geht vom Westen aus. Bisher war er es, der die Regeln setzte und die Bedingungen diktierte – den Südamerikanern, den Russen und den Asiaten. Vorbei. Wenn die Weltwirtschaft nun noch einigermaßen funktioniert, dann ist das auch den Schwellenländern mit ihren noch immer hohen Wachstumsraten zu verdanken.
Entsprechend selbstbewusst treten diese auf. Brasiliens Finanzminister Guido Mantega findet es eine Zumutung, bei den G-7-Gipfeln nur »zu den Kaffeepausen« eingeladen zu werden. Tatsächlich wird es Zeit, dass die wichtigsten Schwellenländer wie China, Indien, Brasilien, Russland und Saudi-Arabien endlich gleichberechtigt am Konferenztisch der westlichen Industrienationen sitzen.
Beim Finanzgipfel sind sie schon dabei. Doch in Washington wird die Macht noch nicht neu verteilt. Jedermann wird freilich beobachten können, wie sich die Gewichte verschieben. Alle werden auf China schauen, das mit seinen Währungsreserven von fast zwei Billionen Dollar zum wichtigsten Gegenspieler des Westens avanciert ist. Noch rüttelt das Regime in Peking nicht am finanzpolitischen und geopolitischen Status quo, von dem es selbst am meisten profitiert hat. Bescheiden sagt der Zentralbankchef, China helfe der Welt »am meisten, wenn Ausgaben und Investitionen weiter wachsen«.
Aber glaubt irgendjemand, Chinesen, Inder oder Brasilianer würden noch lange schweigend hinnehmen, dass Europäer und Amerikaner die internationalen Finanzinstitutionen wie Erbhöfe unter sich aufteilen? IWF-Chef ist seit Menschengedenken immer ein Europäer, Weltbankpräsident immer ein Amerikaner. Es wird nicht mehr lange so sein.
Siegt am Ende der asiatische, autoritäre Kapitalismus über den angelsächsischen Finanzkapitalismus? Bedroht er auch Europas soziale Marktwirtschaft? Fragen wie diese stehen in Washington nicht auf der Tagesordnung. Aber jeder dort wird sie im Hinterkopf haben. Denn es geht in dieser Krise auch um politische Legitimität, um die Neujustierung von Markt und Staat, um die Selbstbehauptung der Demokratie.
Die soziale Marktwirtschaft ist den Kampf der Systeme allemal wert. Der entfesselte Markt muss reguliert und kontrolliert werden, gewiss. Aber nicht unbedingt nach den Vorstellungen des Pekinger Politbüros oder des saudischen Königshauses. Die Welt werde nicht wieder so sein wie vor der Krise, hat Bundesfinanzminister Peer Steinbrück gesagt. Die Europäer wissen, was sie zu verlieren haben. Auch deshalb ist dies die Stunde der Politik. Bisher zeigen sich Sarkozy, Brown, Merkel & Co. ihr gewachsen.
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- Datum 04.05.2009 - 10:58 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 13.11.2008 Nr. 47
- Kommentare 31
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It´s time for a revolution, isn´t it?
Werden wir nicht tagtäglich von den meisten Medien bewußt an der Nase herumgeführt?
Werden wir nicht pausenlos von den Politikern aller Parteien wissentlich verdummbeutelt und belogen?
Sind wir nach demokratischer Sicht die Staatssouveräne oder sind es nicht die Bosse der Multis, die Lobbyisten der Verbände, die Profiteure an den Börsen und die Spekulanten jeglicher Art?
Erarbeiten wir nicht den größten Teil des Steueraufkommens eines Staates, ist es nicht unsere Reproduktion des Kapitals, das den Staat als Staat erhält?
Sorgen und fördern wir nicht für die Kinder, die in der Zukunft in diesem Staat leben und dessen Status erhalten sollen?
Sind es nicht unsere Ideen, Visionen und Projekte, die die Zukunft sichern helfen?
Sind nicht wir es, die schon seit Jahren den Tribut für eine verlogene und einseitig verfälschte Finanzpolitik zu tragen haben sind nicht wir es, die bisher immer geschwiegen haben und aus Staatsräson solidarisch waren?
Sind nicht wir es, die die restriktive Verzichtpolitik der letzten Regierungen ge- und ertragen haben, zu den irrwitzigsten Bubenstücken der Politiker trotz größter Bedenken geschwiegen haben und haben wir nicht immer weitergemacht, als es hieß, der karren sei in den Dreck gefahren?
Sind nicht wir es, die die verheerenden Folgen gewissenloser Finanzhasardeure in einer unkontrolliert globalisierten Finanzwelt ausbaden müssen?
Sind nicht wir es, die wir bereitwillig als Vorreiter alle ökologischen und gesellschaftspolitisch dringlichen Fragen auf uns genommen und dafür sogar ökonomische Einbußen in Kauf genommen haben?
Sind nicht wir es, die letztendlich die Betroffenen und Verlierer sein werden?
Sind nicht wir es, die trotz alledem die Macht haben, unsere Stimmen zu erheben, um eine Kursänderung herbeizuführen?
Wir, die wir das Volk sind und unsere Repräsentanten demokratisch gewählt haben, sind es, die als einzige die Forderungen nach der Zukunft unseres Planeten und einer weltumspannenden Lebensqualität im Sinne der "conditio humana*" stellen können.
Es ist Zeit für eine Revolution, eine friedliche, multikulturelle, integrative, solidarische und nachhaltige Veränderung - überall auf der Welt.
It´s time for a revolution.
*Als conditio humana (richtig: condicio humana) bezeichnet man allgemein die Bedingung des Menschseins und die der Natur des Menschen. Sie ist Gegenstand der Philosophie (insbesondere der Philosophischen Anthropologie) sowie verschiedener Wissenschaften wie der Sozialwissenschaften oder der Sozialpsychologie. (auszug aus wikipedia)
... unserer Stimme haben wir doch NICHT die Macht
Veränderungen herbeizuführen! WIE denn?
Der Deutsche versteht nichts von Revolution.
Er reicht den Antrag mit 6-fachem Durchschlag 6 Wochen vor
dem geplanten Termin ein. Der Antrag wird abgelehnt, die
Revolution findet nicht statt ...
In Frankreich und Belgien werden von einem auf den anderen
Tag Generalstreiks organisiert - ohne Anmeldung.
... unserer Stimme haben wir doch NICHT die Macht
Veränderungen herbeizuführen! WIE denn?
Der Deutsche versteht nichts von Revolution.
Er reicht den Antrag mit 6-fachem Durchschlag 6 Wochen vor
dem geplanten Termin ein. Der Antrag wird abgelehnt, die
Revolution findet nicht statt ...
In Frankreich und Belgien werden von einem auf den anderen
Tag Generalstreiks organisiert - ohne Anmeldung.
Wolfgang Neisser
Wer es genauer und wissenschaftlich fundierter lesen will, sollte sich das Interview mit Habermas durchlesen und darauf achten, wie Informationen tatsächlich, verfälscht oder durch einfaches Weglassen manipuliert werden. Um das Exempel nachzuprüfen, sind alle "als rechts" geltenden Zeitungen dieses Landes zu empfehlen. Werktags wie sonntags.
Meinen Sie das ZEIT-Interview mit Habermas zur "Weltinnenpolitik" ?
http://www.zeit.de/2008/4...
Inwiefern "Verfälschungen, Weglassen " usw. Was ist Ihre Bezugsquelle ?
Der vorliegende Artikel, jedenfalls, weist auf die Notwendigkeit einer
weltweiten Ökosozialen MArktwirtschaft !
Huntingtons vielgescholtener "Kampf der Kulturen" ("Clash of Civilizations") prognostiziert 1997, dass der "Vorbildcharakter" des Westens allmählich verlorengeht, weil die Nichtwestler selbstbewusst sich auf ihre eigene Macht (Bevölkerungsstärke, Ressourcen usw) besinnen werden.
Huntington selbst behauptet, dass der Westen den Nichtwesten jahrhundertelang
durch "organisierte Gewalt" beherrscht habe und diagnostiziert einen "Niedergang der westlichen Vorherrschaft".
Meinen Sie das ZEIT-Interview mit Habermas zur "Weltinnenpolitik" ?
http://www.zeit.de/2008/4...
Inwiefern "Verfälschungen, Weglassen " usw. Was ist Ihre Bezugsquelle ?
Der vorliegende Artikel, jedenfalls, weist auf die Notwendigkeit einer
weltweiten Ökosozialen MArktwirtschaft !
Huntingtons vielgescholtener "Kampf der Kulturen" ("Clash of Civilizations") prognostiziert 1997, dass der "Vorbildcharakter" des Westens allmählich verlorengeht, weil die Nichtwestler selbstbewusst sich auf ihre eigene Macht (Bevölkerungsstärke, Ressourcen usw) besinnen werden.
Huntington selbst behauptet, dass der Westen den Nichtwesten jahrhundertelang
durch "organisierte Gewalt" beherrscht habe und diagnostiziert einen "Niedergang der westlichen Vorherrschaft".
Meinen Sie das ZEIT-Interview mit Habermas zur "Weltinnenpolitik" ?
http://www.zeit.de/2008/4...
Inwiefern "Verfälschungen, Weglassen " usw. Was ist Ihre Bezugsquelle ?
Der vorliegende Artikel, jedenfalls, weist auf die Notwendigkeit einer
weltweiten Ökosozialen MArktwirtschaft !
Huntingtons vielgescholtener "Kampf der Kulturen" ("Clash of Civilizations") prognostiziert 1997, dass der "Vorbildcharakter" des Westens allmählich verlorengeht, weil die Nichtwestler selbstbewusst sich auf ihre eigene Macht (Bevölkerungsstärke, Ressourcen usw) besinnen werden.
Huntington selbst behauptet, dass der Westen den Nichtwesten jahrhundertelang
durch "organisierte Gewalt" beherrscht habe und diagnostiziert einen "Niedergang der westlichen Vorherrschaft".
Ausdrücklich habe ich den Habermas-Artikel ausgeklammert (könnte ihn zitieren), wie ich auch andere ZEIT-Artikel ausklammern würde, aber schauen Sie sich doch die einschlägigen Kommentare anderer Zeitungen an, hören Sie genau in die Nachrichten in fast allen Medien an (arte und 3sat vielleicht ausgenommen), lesen Sie einfach zwischen den Zeilen? Was soll eine Wortklauberei angesichts des angerichteten Unheils - was ich schreibe, ist in allen Bereichen wohl recherchiert und überprüft - aber darum geht es doch gar nicht - es geht um Stellungsnahmen und nicht um einen Debattenzirkel, dazu ist die Lage zu explosiv.
So weit ist es gekommen, dass man beinahe Freudentränen weint, wenn Politiker sich verabreden, um Absichtserklärungen abzugeben.
Bush wird alles torpedieren, schätze ich!
@jaennotloup
Die Bedingungen für eine Revolution sind noch nicht gegeben!
´Dann müssten wir Deutschen ja den Rasen betreten´! Und das ist bekanntlich verboten!
Ich hoffe nicht, dass erst die Prophezeihungen von C. F. Weizsäcker in ´Der bedrohte Friede´ wahr werden müssen, bevor was passiert!
den Untergang des Kommunismus hatte er übrigens schon 1983 vorhergesagt.
http://initiativevernunft...
Ja, es geht um viel, um sehr viel. Aber all das ist überhaupt nicht mit irgendeiner Form des inzwischen beerdigten Staatskommunismus a la Warschauer Pakt zu vergleichen. Globalisierung und die "frei flottierende Finanzartistik " wird auch von vielen bedeutenden Denkern und Staatsmännern wie z.B. Helmut Schmidt als Keim des Übels erkannt.
Und dennoch es geht nicht um eine langwierige, sich selbst fressende wissenschaftlich aufgeblasene Debatte, sondern um Fakten und Blessuren, um das, was uns, allen Arbeitnehmern, Rentnern, Steuerzahlern etc. wegen extremen Fehlverhaltens einiger weniger aus der Tasche gezogen wird und die Existenz mindestens der Hälfte aller Deutschen in Frage stellen wird.
"Ich hoffe nicht, dass erst die Prophezeihungen von C. F. Weizsäcker in ´Der bedrohte Friede´ wahr werden müssen, bevor was passiert!
den Untergang des Kommunismus hatte er übrigens schon 1983 vorhergesagt."
Ja, aber Carl Friedrich von Weizsäcker hat befürchtet, dass dies mit einem atomaren Höllenfeuer mindestens in Europa enden könnte:
Gorbatschows Betreten der Weltbühne war ein welthistorisches Himmelsgeschenk, dass Weizsäcker nicht vorhergesehen hat!
Hoffen wir, nein, arbeiten wir für ein weiteres "welthistorisches Himmelsgeschenk"
für einen weltweiten CHANGE !
Für den notwendigen "BEWUSSTSEINSWANDEL" in Richtung einer
"WELTINNENPOLITIK FÜR DAS 21.JAHRHUNDERT" haben sowohl Carl Friedrich von Weizsäcker als auch dessen Sohn Ernst Ulrich von Weizsäcker (Erdpolitik (1989), "Das JAhrhundert der Umwelt (2 000)) als auch dessen Bruder Richard von Weizsäcker (Bis 1995 Vorsitzender der Weltkommission zur Umgestaltung der UNO) jahrzehntelang gekämpft!
Bislang ohne die nötige Resonanz.
Nachdem die neoliberalen Bewusstseinsverschmutzer nun - hoffentlich - endlich abdanken kommt jetzt die Zeit für einen CHANGE , für einen Paradigmenwechsel!
Leider gibt es verdammt viel zu tun !
Ja, es geht um viel, um sehr viel. Aber all das ist überhaupt nicht mit irgendeiner Form des inzwischen beerdigten Staatskommunismus a la Warschauer Pakt zu vergleichen. Globalisierung und die "frei flottierende Finanzartistik " wird auch von vielen bedeutenden Denkern und Staatsmännern wie z.B. Helmut Schmidt als Keim des Übels erkannt.
Und dennoch es geht nicht um eine langwierige, sich selbst fressende wissenschaftlich aufgeblasene Debatte, sondern um Fakten und Blessuren, um das, was uns, allen Arbeitnehmern, Rentnern, Steuerzahlern etc. wegen extremen Fehlverhaltens einiger weniger aus der Tasche gezogen wird und die Existenz mindestens der Hälfte aller Deutschen in Frage stellen wird.
"Ich hoffe nicht, dass erst die Prophezeihungen von C. F. Weizsäcker in ´Der bedrohte Friede´ wahr werden müssen, bevor was passiert!
den Untergang des Kommunismus hatte er übrigens schon 1983 vorhergesagt."
Ja, aber Carl Friedrich von Weizsäcker hat befürchtet, dass dies mit einem atomaren Höllenfeuer mindestens in Europa enden könnte:
Gorbatschows Betreten der Weltbühne war ein welthistorisches Himmelsgeschenk, dass Weizsäcker nicht vorhergesehen hat!
Hoffen wir, nein, arbeiten wir für ein weiteres "welthistorisches Himmelsgeschenk"
für einen weltweiten CHANGE !
Für den notwendigen "BEWUSSTSEINSWANDEL" in Richtung einer
"WELTINNENPOLITIK FÜR DAS 21.JAHRHUNDERT" haben sowohl Carl Friedrich von Weizsäcker als auch dessen Sohn Ernst Ulrich von Weizsäcker (Erdpolitik (1989), "Das JAhrhundert der Umwelt (2 000)) als auch dessen Bruder Richard von Weizsäcker (Bis 1995 Vorsitzender der Weltkommission zur Umgestaltung der UNO) jahrzehntelang gekämpft!
Bislang ohne die nötige Resonanz.
Nachdem die neoliberalen Bewusstseinsverschmutzer nun - hoffentlich - endlich abdanken kommt jetzt die Zeit für einen CHANGE , für einen Paradigmenwechsel!
Leider gibt es verdammt viel zu tun !
Wer diesem Pamphlet für eine demokratisch geprägte Gesellschaft (aber wie kommt Demokratie und die Baisse des Kapitalismus zusammen?) widerspricht, jeder kann das halten wie er möchte - ich jedenfalls kann zu jeder meiner Thesen eine dezidierte Antwort schreiben - sollte sich aktuell informieren - jetzt soll Opel für die "Schweineren" bei General Motors bluten, aber nicht Opel, sondern die Arbeitnehmer und wiederum die Steuerzahler - und es wird weitergehen - werden zur Kasse gebeten, das sollte man niemals vergessen. Wenn man bedenkt, dass allein in der Hypothekenblase der Bush-Zeit 1000 Milliarden Dollar verbrannt wurden, was wird der Untergang des Kreditkartenhypes in den USA noch kosten? Wie naiv muß man heute unterwegs sein, um nicht zu erkennen, dass alle herkömmlichen oder inflationär verbreiteten Analysen nichts wert sind - bei aller Bescheidenheit und aller Achtung für die Wissenschaft - es kommt darauf an, den Kern der Misere beim Namen zu nennen.
Ja, es geht um viel, um sehr viel. Aber all das ist überhaupt nicht mit irgendeiner Form des inzwischen beerdigten Staatskommunismus a la Warschauer Pakt zu vergleichen. Globalisierung und die "frei flottierende Finanzartistik " wird auch von vielen bedeutenden Denkern und Staatsmännern wie z.B. Helmut Schmidt als Keim des Übels erkannt.
Und dennoch es geht nicht um eine langwierige, sich selbst fressende wissenschaftlich aufgeblasene Debatte, sondern um Fakten und Blessuren, um das, was uns, allen Arbeitnehmern, Rentnern, Steuerzahlern etc. wegen extremen Fehlverhaltens einiger weniger aus der Tasche gezogen wird und die Existenz mindestens der Hälfte aller Deutschen in Frage stellen wird.
Es gibt keine Trennung zwischen Wirtschaft und Politik! Die Leute agieren ohne Risiko. Kürzlich las ich, dass ein BaFin-Mann zur Deutschen Bank wechselt. Die Kontolleure kontrollieren sich selbst. Ich weiß nicht, wie man das ändern kann! Richard von Weizsäcker: Die Politiker sind Universaldilletanten mit einem Spezialwissen für den Machterhalt!
Wenns nur so wäre... sie sind Marionetten der Wirtschaft. Obwohl Glos die Raktionszeiten einer Marionette noch überbieten dürfte!:-)
Es gibt keine Trennung zwischen Wirtschaft und Politik! Die Leute agieren ohne Risiko. Kürzlich las ich, dass ein BaFin-Mann zur Deutschen Bank wechselt. Die Kontolleure kontrollieren sich selbst. Ich weiß nicht, wie man das ändern kann! Richard von Weizsäcker: Die Politiker sind Universaldilletanten mit einem Spezialwissen für den Machterhalt!
Wenns nur so wäre... sie sind Marionetten der Wirtschaft. Obwohl Glos die Raktionszeiten einer Marionette noch überbieten dürfte!:-)
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