Internet Achtung, Nebenwirkungen
Ein Buch gegen die globale Vernetzung: Der Internetskeptiker Nicholas Carr warnt vor den gesellschaftlichen Folgen des weltweit wirksamen Computers
Technologiekritik hat es immer schwer. Wer am technischen Fortschritt zweifelt, wird fast automatisch als Kulturpessimist etikettiert. Kaum jemand dürfte das besser wissen als Nicholas Carr, der ehemalige Chefredakteur der Harvard Business Review und prominente amerikanische Internetskeptiker. Carr führt in den USA eine kritische Debatte an, die weit über das hinausgeht, was wir bisher in Deutschland diskutiert haben. Sein neues Buch The Big Switch. Rewiring the World, from Edison to Google befasst sich mit den Perspektiven einer Gesellschaft, die sich freiwillig und begleitet von den schönsten Verheißungen einer technischen Logik unterwirft, die die allerwenigsten Menschen kontrollieren oder auch nur verstehen können.
Carr beginnt seine Überlegungen mit einem Vergleich von Informationstechnologie und Elektrizität. Beide sind Allzwecktechnologien, die unzählige praktische Anwendungen erlauben. Die Verfügbarkeit von elektrischem Strom beschleunigte die Industrialisierung; Fabriken, die am Markt mithalten wollten, mussten ihre eigene Stromerzeugung haben. Das wurde bald unwirtschaftlich: Große zentrale Kraftwerke traten an die Stelle der kleinen privaten Generatoren.
Eine parallele Entwicklung beschreibt Carr für die Informationstechnologie: Die milliardenteuren IT-Abteilungen der Konzerne und Unternehmen hören in dem Tempo auf, sich zu rechnen, in dem man Dienstleistungen und Speicherkapazität aus dem Internet beziehen kann. Das World Wide Webhat sich in einen weltweit wirksamen Computer verwandelt: Unsere PCs werden immer mehr zu bloßen Terminals, deren Nutzen nicht länger davon abhängig ist, was auf der Festplatte gespeichert wurde, sondern von den Möglichkeiten des Netzes, an das sie an-, zu dem sie zusammengeschlossen sind. Damit werden Informationsgiganten wie Google oder Amazon zu Versorgungsdienstleistern, ähnlich wie Stadtwerke, Wasserwerke, Telefongesellschaften. Nicht nur der Strom kommt künftig aus der Steckdose, sondern auch die Buchhaltung oder die Bildbearbeitung.
Das zieht eine enorme Abhängigkeit der so Versorgten nach sich, neue Verantwortung für die Versorger und vor allem ein gesteigertes öffentliches Interesse an Gepflogenheiten und Regulierungsbedarf im IT-Geschäft. Carr macht deutlich, wie dringend wir uns mit den Nebenwirkungen des weltweit wirksamen Computers befassen müssen: zum Beispiel mit den enormen, kaum kompensierbaren Arbeitsplatzverlusten durch die Computerisierung; mit der detaillierten Überwachung von Beschäftigten und Konsumenten durch die Maschinen; mit der umsonst geleisteten Arbeit zahlloser Nutzer von Wikipedia und YouTube – Arbeit, die einige wenige ungeheuer reich macht.
Vollends verstörend wird das Buch im letzten Kapitel mit der Überschrift iGod. Dort lässt Carr Technologiepropheten wie die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin zu Wort kommen, die ganz unbefangen ihre Zukunftsvision zum Besten geben: »Letztlich muss das gesamte Wissen der Welt direkt mit dem menschlichen Gehirn verbunden werden.« Wie sieht das praktisch aus? »Ihr Gehirn könnte durch Google erweitert werden«, sagt Larry Page. »Sie denken etwas, und Ihr Handy flüstert Ihnen die Antwort ins Ohr.« Natürlich Googles Antwort. Wenn die Stadtwerke etwas Ähnliches mit unserem Gehirn vorhätten, wären wir beunruhigt, Kulturpessimismus hin oder her.
- Datum 09.06.2009 - 16:47 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 13.11.2008 Nr. 47
- Kommentare 9
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Der Vergleich hinkt. Das ist ja gerade die Chance, die Gelegenheit, die Schönheit des Netzes. Ich brauche keinen teuren Stromgenerator, ich kann ganz leicht jeden nur denkbaren Dienst anbieten - ganz ohne Hilfe von google oder anderen Anbietern. Wenn es sein muss auf meinem eigenen Server.
Carrs Perspektive ist wirklich technologie-pessimistisch.
Naja, dieser DIY-Enthusiasmus hat sich mit dem Web 1.0 eindeutig erledigt, ganz analog, wie nur sehr wenige Menschen die Idee umsetzen (! nicht nur haben), hinsichtlich ihrer Stromversorgung völlig autark sein zu wollen. Man kann das noch etwa in (antiquarischen) Unix-Zeitschriften von Anfang der 90er nachverfolgen: sämtliche Informationen würden jederzeit für jeden Menschen verfügbar werden; das globale, vollständig demokratisierte Dorf würde Wirklichkeit (mancher "Experte" glaubte auch ernsthaft an ein Ende aller Wirtschaftskrisen...)-seither ist einiges passiert, manches Terabyte den Bach hinuntergegangen...Aber nehmen wir mal an, Sie nutzen tatäschlich keinen (großen oder kleinen) Provider: sobald Sie online gehen, sind Sie Teil einer globalen Verschaltung, mit allen Folgen für Sicherheitsaspekte, Datenschutz usw. usf.
Viel interessanter aber sind die anthroplogischen Aspekte, auf die Sie nicht einzugehen scheinen. Wird Ihnen tatsächlich nicht Angst angesichts der Vorstellung, nur noch das zu erfahren, was google und wikipedia zugänglich machen? Wir brauchen dafür nicht einmal ein Science-Fiction-Szenario: Machen Sie den Feldversuch und blicken Sie einmal in das Gesicht eines Teenagers, dessen Handy gerade den Empfang verloren hat. Mich würde interessieren, ob Sie anschließend einem Techno-Skeptiker immer noch Pessimismus unterstellen.
Naja, dieser DIY-Enthusiasmus hat sich mit dem Web 1.0 eindeutig erledigt, ganz analog, wie nur sehr wenige Menschen die Idee umsetzen (! nicht nur haben), hinsichtlich ihrer Stromversorgung völlig autark sein zu wollen. Man kann das noch etwa in (antiquarischen) Unix-Zeitschriften von Anfang der 90er nachverfolgen: sämtliche Informationen würden jederzeit für jeden Menschen verfügbar werden; das globale, vollständig demokratisierte Dorf würde Wirklichkeit (mancher "Experte" glaubte auch ernsthaft an ein Ende aller Wirtschaftskrisen...)-seither ist einiges passiert, manches Terabyte den Bach hinuntergegangen...Aber nehmen wir mal an, Sie nutzen tatäschlich keinen (großen oder kleinen) Provider: sobald Sie online gehen, sind Sie Teil einer globalen Verschaltung, mit allen Folgen für Sicherheitsaspekte, Datenschutz usw. usf.
Viel interessanter aber sind die anthroplogischen Aspekte, auf die Sie nicht einzugehen scheinen. Wird Ihnen tatsächlich nicht Angst angesichts der Vorstellung, nur noch das zu erfahren, was google und wikipedia zugänglich machen? Wir brauchen dafür nicht einmal ein Science-Fiction-Szenario: Machen Sie den Feldversuch und blicken Sie einmal in das Gesicht eines Teenagers, dessen Handy gerade den Empfang verloren hat. Mich würde interessieren, ob Sie anschließend einem Techno-Skeptiker immer noch Pessimismus unterstellen.
Naja, dieser DIY-Enthusiasmus hat sich mit dem Web 1.0 eindeutig erledigt, ganz analog, wie nur sehr wenige Menschen die Idee umsetzen (! nicht nur haben), hinsichtlich ihrer Stromversorgung völlig autark sein zu wollen. Man kann das noch etwa in (antiquarischen) Unix-Zeitschriften von Anfang der 90er nachverfolgen: sämtliche Informationen würden jederzeit für jeden Menschen verfügbar werden; das globale, vollständig demokratisierte Dorf würde Wirklichkeit (mancher "Experte" glaubte auch ernsthaft an ein Ende aller Wirtschaftskrisen...)-seither ist einiges passiert, manches Terabyte den Bach hinuntergegangen...Aber nehmen wir mal an, Sie nutzen tatäschlich keinen (großen oder kleinen) Provider: sobald Sie online gehen, sind Sie Teil einer globalen Verschaltung, mit allen Folgen für Sicherheitsaspekte, Datenschutz usw. usf.
Viel interessanter aber sind die anthroplogischen Aspekte, auf die Sie nicht einzugehen scheinen. Wird Ihnen tatsächlich nicht Angst angesichts der Vorstellung, nur noch das zu erfahren, was google und wikipedia zugänglich machen? Wir brauchen dafür nicht einmal ein Science-Fiction-Szenario: Machen Sie den Feldversuch und blicken Sie einmal in das Gesicht eines Teenagers, dessen Handy gerade den Empfang verloren hat. Mich würde interessieren, ob Sie anschließend einem Techno-Skeptiker immer noch Pessimismus unterstellen.
... die Abhängigkeit steigt, aber das ist mit jeder neuen Technologie so gewesen. Ohne Strom läuft heute nirgends mehr was, ohne Traktoren (und Sprit) könnten die Bauern ihre Felder nicht mehr bestellen, ohne Waschmaschine würden wir unsere Wäsche nicht mehr sauber bekommen. All die Traditionen, Tricks, Vorgehensweisen und alten Geräte gehen verloren, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Aber würden wir deshalb auf die Innovation verzichten wollen?
Auch das Internet hat in meinen Augen mehr Vor- als Nachteile gebracht. Man kann sich leichter mit anderen austauschen, man hat Wissen immer schnell zur Hand, ich kann mich noch erinnern wie hilflos man manchmal war, wenn man kein passendes Lexikon zur Hand hatte usw. viele Aktionen und Unternehmen sind überhaupt erst durchs Internet möglich geworden.
Das direkte Interface zum Gehirn ist für eingefleischte SciFi Fans (wie mich) übrigens weder eine neue Idee, noch eine Horrorvorstellung. Ich fände es ganz praktisch. Nur das mit dem Bundestrojaner müsste man dann nochmal diskutieren :-)
...in der Tat selbst IT-Quereinsteiger (es war entweder das oder die Existenz als promovierter Taxifahrer bzw. Hartz X). Mir erscheint es wesentlich, dass Menschen kritisch mit dieser Technologie gehen: Technophobie hilft ebensowenig weiter wie blinde Begeisterung. Insbesondere würde ich gern häufiger erleben, dass der "User" sich jener Grenze bewußt ist, jenseits derer die Maschinerie ihn zu benutzen - und womöglich zu formen beginnt statt umgekehrt. Das Argument hinsichtlich der wirtschaftlichen Potentiale reicht da nicht aus, zumal ich mir ein Paralleluniversum vorstellen kann, in welchem man mit einem Bruchteil der betr. Investitionen anderes hätte verwirklichen können. Und Arbeitsplätze, um einmal bewußt zu polemiseren, werden auch durch die Herstellung von Tretminen gesichert.
...in der Tat selbst IT-Quereinsteiger (es war entweder das oder die Existenz als promovierter Taxifahrer bzw. Hartz X). Mir erscheint es wesentlich, dass Menschen kritisch mit dieser Technologie gehen: Technophobie hilft ebensowenig weiter wie blinde Begeisterung. Insbesondere würde ich gern häufiger erleben, dass der "User" sich jener Grenze bewußt ist, jenseits derer die Maschinerie ihn zu benutzen - und womöglich zu formen beginnt statt umgekehrt. Das Argument hinsichtlich der wirtschaftlichen Potentiale reicht da nicht aus, zumal ich mir ein Paralleluniversum vorstellen kann, in welchem man mit einem Bruchteil der betr. Investitionen anderes hätte verwirklichen können. Und Arbeitsplätze, um einmal bewußt zu polemiseren, werden auch durch die Herstellung von Tretminen gesichert.
...in der Tat selbst IT-Quereinsteiger (es war entweder das oder die Existenz als promovierter Taxifahrer bzw. Hartz X). Mir erscheint es wesentlich, dass Menschen kritisch mit dieser Technologie gehen: Technophobie hilft ebensowenig weiter wie blinde Begeisterung. Insbesondere würde ich gern häufiger erleben, dass der "User" sich jener Grenze bewußt ist, jenseits derer die Maschinerie ihn zu benutzen - und womöglich zu formen beginnt statt umgekehrt. Das Argument hinsichtlich der wirtschaftlichen Potentiale reicht da nicht aus, zumal ich mir ein Paralleluniversum vorstellen kann, in welchem man mit einem Bruchteil der betr. Investitionen anderes hätte verwirklichen können. Und Arbeitsplätze, um einmal bewußt zu polemiseren, werden auch durch die Herstellung von Tretminen gesichert.
Mir scheinen die Vorteile deutlich zu überwiegen - freie Meinungsäußerung, Transparenz und Diversifikation.
Das Beispiel Energieversorger zeigt das: Das Internet ist eher mit der Entwicklung der Blockheizkraftwerke zu vergleichen.
Mir scheinen Orwells Visionen aktueller. Liebe Grüße auch an Herrn Schäuble.
der Kritiker von der schnell anwachsenden technik eingetroffen waeren gaebe es den Menschen schon seit Jahrzenten nicht mehr. Das was Nicholas Carr in seinem Buch beschreibt ist eine extreme Sicht und solche gab es in der Vergangenheit zuhauf. Ausserdem bei der teilweisen Unverfuegbarkeit und Pannen des Internets dank der Telekom wird so schnell keine eigene Stromversorgung real sein.
Das Muster ist identisch:
Der erste Schuss ist kostenlos.
Der Drucker (mit kleinen Patronen) kostet fast nichts.
Die ersten drei Wochen Abonnement bekommt man geschenkt.
Der Vorteil überzeugt und bindet.
Solange die Abhängigkeit noch nicht steht ist der Abhängige noch frei.
Weil wir ohne Girokonto nicht mehr leben können, müssen wir die Bankenkrise meistern.
Weil wir ohne Strom nicht mehr leben können, müssen wir die Energieversorger unterhalten.
Weil wir ohne Internet nicht mehr leben können, müssen wir die Internetinfrastruktur erhalten.
Finanzkrisen sind Peanuts wenn man sich mögliche Internetkrisen szenarien ausmalt.
Der Stillstand und Zusammenbruch von Banken und Unternehmen der Realwirtschaft, dazu hat die Finanzkrise Monate gebraucht. Eine Internetkrise kann das alles innerhalb einer Woche bewirken.
Jede Verbindung wirkt in zwei Richtungen.
Deshalb bin ich mir auch oft nicht sicher:
Geht nun der Mensch mit seinem Hund an der Leine Gassi.
... oder ...
Geht nun der Hund mit dem Menschen an der Leine Gassi.
Wenn man aus USA, dem Land einer meines Erachtens oft uebertriebenen Technikfreundlichkeit, die zudem auch teils im krassen Gegensatz zur Realitaet (siehe technisches Niveau der Autoindustrie) steht, eine kritische Meinung zu den Gefahren des Internet hoert, sollte man darueber nachdenken. Die Gefahr der Beherrschung des Menschen durch Uniformierung ist gegeben. Zum Beispiel dadurch dass man lifestyles auspraegt und kategorisiert bzw. typisiert. So kann man sich besser auf jeden einstellen, wie man behauptet, natuerlich nachdem man die Leute in die passenden werbetechnischen und marktangepassten Schubladen geschoben hatt. Herr Joffe hat Recht, wenn er schon vorbeugend das Wort Abweichler zum Unwort erklaert. Ein Lifestyleabweichler waere durch gesellschaftlichen (werbetechnisch gepraegten) Druck ein wirklicher Sklave. Aldous Huxley sanft. Wenn dazu noch das Wissen selbst vorgekaut wird, also den normalen menschlich individuellen geistigen "Verdauungs"weg nur noch zweiter Hand durchlaeuft, haben wir nicht mehr die Kritik der "eigenen" reinen Vernunft, sondern naehern uns einem zombiehaften Zustand einer maskentragenden Zukunftsgesellschaft, bei der die Maske selbst zur Persona wird. Wo bleibt da das bisher muehsam Erworbene unserer Kultur, wo die kategorischen Fragestellungen, wo der Esprit Critic der Franzosen etc.? Welche Chancen zur wirklichen Selbstfindung, des Gnoti Seauton?
nur manche, wenige Süchtige, die die wirkliche Welt massiv vernachlässigen, die sich nicht mehr ausreichend mit der realen Welt befassen - aus der ja auch für sie Nahrung, Wasser, Strom und auch der PC ja eben kommen!- haben diesen Konkakt, dieses wirkliche Leben, nicht mehr ausreichend. Da könnte man prophylaktisch darüber diskutieren,diesen den Internet-Zugung zeitlich zu begrenzen, sie zu eigener Arbeit ggf. auch (indirekt!) zu zwingen, damit sie nicht im Netz und dessen partiellen Scheinwelten versinken - der Internet- Zugang ist ja wohl (noch) kein Menschenrecht.
Unabhängig davon, stellt sich hier die Frage, was denn nun die reine Vernunft ist, woran man diese erkennt und auch, warum es so schlimm sein soll, wenn Maske und Person einen Einheit bilden. Dass dies nur am Ende aller Zeiten wirklich der Fall sein kann, das mag sein. Doch lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende...
nur manche, wenige Süchtige, die die wirkliche Welt massiv vernachlässigen, die sich nicht mehr ausreichend mit der realen Welt befassen - aus der ja auch für sie Nahrung, Wasser, Strom und auch der PC ja eben kommen!- haben diesen Konkakt, dieses wirkliche Leben, nicht mehr ausreichend. Da könnte man prophylaktisch darüber diskutieren,diesen den Internet-Zugung zeitlich zu begrenzen, sie zu eigener Arbeit ggf. auch (indirekt!) zu zwingen, damit sie nicht im Netz und dessen partiellen Scheinwelten versinken - der Internet- Zugang ist ja wohl (noch) kein Menschenrecht.
Unabhängig davon, stellt sich hier die Frage, was denn nun die reine Vernunft ist, woran man diese erkennt und auch, warum es so schlimm sein soll, wenn Maske und Person einen Einheit bilden. Dass dies nur am Ende aller Zeiten wirklich der Fall sein kann, das mag sein. Doch lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende...
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