Swatch »Ich bin nicht besorgt. Ich bin wütend!«
Vor 25 Jahren rettete er mit der Swatch die Schweizer Uhrenindustrie. Nun will er die Welt vor den Bankern retten. Ein Gespräch mit Nicolas Hayek
Von Tillmann Prüfer
Lieber Herr Hayek, für Unternehmer sind es beunruhigende Zeiten, in denen wir leben. Was tun Sie, wenn Sie an der Welt zweifeln?
Ich verehre Mozart und Beethoven. Und im allerschlimmsten Fall schließe ich mich in meinem Zimmer ein und höre das Klavierkonzert Nummer eins von Mozart. Und dann nehme ich eine Breguet-Uhr mit Tourbillon zur Hand und betrachte sie. Keine Uhr ist schöner und bewegt sich harmonischer. Dann habe ich Musik und Harmonie – und das beruhigt mich.
Wann war das zum letzten Mal so?
Vor einigen Monaten, als ich realisiert habe, welches Ausmaß die Finanzkrise hat.
Sie sind Hauptaktionär der Schweizer Swatch Group, des weltweit größten Uhrenherstellers, und dort Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates. Durch den Börsencrash haben Sie viel Geld verloren.
Verloren habe ich gar nichts, da die Swatch Group weiterhin wächst und gedeiht. Der Wert der Firma wird immer größer und wichtiger. Die Aktie an der Börse stellt keinen Maßstab für den Wert eines Unternehmens dar und ist, wie alle anderen Aktien von Unternehmungen in der letzten Zeit, gefallen. Da ich aber weder meine Aktien verkaufe noch als Garantie abgebe, habe ich keine Verluste.
Eigentlich wollten wir uns treffen, um darüber zu reden, wie Sie vor 25 Jahren die Swatch entwickelt haben. Manche behaupten, diese Uhr habe die Schweizer Uhrenindustrie gerettet. Ein Blick auf die Banken verrät uns: Die Schweiz ist schon wieder in Not.
Die Schweiz ist zwar wie Deutschland, die USA, Frankreich und fast alle Länder der Welt in einer schwierigen Lage, was die Finanzwirtschaft betrifft, aber sie ist nicht in Not. Sie ist es sogar viel weniger als andere. Im September dieses Jahres habe ich am Tag der Schweizer Wirtschaft eine Rede gehalten, in der ich schon all die Finanzwirtschaftsprobleme angesprochen habe. Viele Schweizer Bankiers haben nicht nach unserer Tradition und unseren Schweizer Tugenden gearbeitet, sondern in den letzten Jahren die angelsächsische Finanzmentalität kopiert, nämlich so schnell wie möglich so viel wie möglich verdienen zu wollen, egal unter welchen Bedingungen. Damit haben sie ihre Industrie kaputt gemacht. Die Amerikaner hatten einmal die größte Autoindustrie der Welt. Jetzt ist davon nicht mehr viel da. Wenn Sie in Kalifornien einen Orangensaft bestellen, bekommen Sie Saft, für den die Früchte zwar in Kalifornien geerntet wurden – aber in Mexiko gepresst. Und dies nur, weil die Finanzwirtschaft die Produktionsunternehmen mit ihrer »Sofort-viel-Geld-Mentalität« dominiert.
Nun ist die Misere also da. Was soll passieren?
Es ist schon passiert! Und es wird unwahrscheinliche Auswirkungen haben. Wir haben zu viele Finanzjongleure und zu wenig Unternehmertum. Das Volk hat gemerkt, dass eine Dominanz der Finanzwirtschaft verheerend ist, und die Folgen sind noch gar nicht abzusehen. Darum sind breite Bevölkerungsschichten der Meinung, dass die Börsen dringend reguliert werden müssen. All die großen Chefs, die Hunderte von Millionen an Boni kassiert haben, jede Kritik von der Hand gewiesen haben, immer mit dem Verweis darauf, dass sie Supermänner sind: Jetzt stehen sie nackt da, und jeder sieht, dass sie komplett versagt haben. Die Ära der angelsächsischen Mentalität der Finanzdominanz ist wahrscheinlich vorbei.
Sie sagen das, als bereite es Ihnen Genugtuung.
Nein, Genugtuung empfinde ich, wenn eine Verbesserung erfolgt, ohne dass andere stark geschädigt werden. Hier ist das aber anders. Milliardenwerte, Tausende Milliarden wurden vernichtet. Wir wissen nicht, ob die Pensionskassen die erwarteten Renditen abwerfen, um unsere Renten zu zahlen. Der Wert fast aller Aktien wurde ja im Durchschnitt halbiert! Ich werde häufig gefragt, ob ich besorgt bin – das bin ich nicht. Aber ich bin wütend. Immerhin ist die Finanzkrise ein Grund, jetzt eine starke Änderung herbeizuführen und die Internationale des Unternehmers zu gründen.
Sie wollen eine neue Internationale gründen, ist das Ihr Ernst?
Einige Unternehmer wollen, zusammen mit mir, einen Verband gründen, in dem Unternehmer aus allen Ländern der Welt vertreten sind. Dieser Verband soll durchsetzen, dass die Börsen nicht allein von den Banken kontrolliert werden, sondern zur Hälfte auch von den Unternehmern. Es sollten keine gefährlichen Spekulationen mit dem Geld anderer Leute mehr erlaubt sein, und die Finanzmärkte, die im letzten Jahrhundert acht starke Krisen verursacht haben, müssen unter Kontrolle gehalten werden.
Es herrscht wahrlich kein Mangel an internationalen Unternehmenslobbys, die versuchen, die Politik zu beeinflussen. Warum brauchen wir noch eine?
Es geht uns nicht um eine Lobby, sondern um einen Verband, der das Interesse eines industriellen Wachstums für alle durch verantwortungsvolle Unternehmer wahrnimmt.
Sie wollen also eine Revolution der Unternehmer, angeführt von einem Uhrenhersteller?
Die Revolution ist da und wird von niemandem angeführt, auch nicht von einem Journalisten – wenn Ihnen ein Uhrenhersteller zu wenig fähig wäre. Es ist keine Revolution der Unternehmer, sondern eine Revolution der Gesellschaft.
Wie war denn die Reaktion auf Ihre Rede vor den Schweizer Unternehmern?
Das Publikum – darunter der Bundespräsident, der Präsident der Nationalbank und jener der Bankenkommission, Vertreter aller großen Schweizer Unternehmen sowie Botschafter vieler Länder – reagierte enorm positiv auf meine Ausführungen.
Wenn Banker die Forderung nach ihrer eigenen Entmachtung beklatschen, muss die Lage wirklich ernst sein. Was macht Sie zum Volkswirtschaftler?
Von einer Entmachtung der Banker ist nicht die Rede, sondern von einer Wiederbelebung des industriellen Wachstums und einem Schutz gegen eine Wirtschaftskrise in großem Ausmaß, wie wir sie jetzt erleben. Alle vernünftigen Menschen müssen einverstanden sein, sogar Sie.
Wie schätzen Sie Ihre Chance ein, die Unternehmens-Internationale wirklich gründen zu können?
Groß, viele Unternehmer wünschen sich das.
Was ist der nächste Schritt?
Dieser liegt nun bei unserer Arbeitsgruppe.
Vergessen Sie nicht, dass ein großer Teil des Wohlstands in der Schweiz vom Geschäft der Banken und Versicherungen herrührt? Von der Schweiz bliebe wenig übrig ohne die Finanzwirtschaft.
Unsinn! Ich weiß nicht, welcher Volkswirtschaftler, wie Sie das nennen, Ihnen dies erzählt hat. Die Behauptung, dass die Schweiz ihr Geld den Auslandskonten und dem Bankgeheimnis verdankt, ist eine Legende, die gern verbreitet wird. Speziell von neidischen Menschen, die den Erfolg der Schweiz als Modell als Gefahr für ihr eigenes Modell sehen. Gemessen an der Bevölkerungsdichte, haben wir weltweit die größte Zahl internationaler produzierender Firmen: etwa Nestlé, den Elektrotechnikkonzern Asea Brown Boveri, natürlich auch die Swatch Group und viele andere. Die Schweizer haben die höchsten Löhne Europas, die niedrigste Arbeitslosigkeit – obwohl es hier nie einen Streik gibt. In der Schweiz gibt es seit einigen Jahren einen unglaublichen Zuzug von Deutschen, die hier arbeiten oder ein Unternehmen betreiben wollen. Früher ging man nach Amerika, jetzt geht man in die Schweiz, weil die Bedingungen in Deutschland nicht so gut sind wie jene im Nachbarland.
Sie sehen die Schweiz also nicht als Auslaufmodell, sondern als Vorbild?
Absolut! Aber nicht nur ich denke so, sondern Tausende und Abertausende kluge Deutsche, die im Rahmen der Personenfreizügigkeit Jahr für Jahr in die Schweiz auswandern. Außerdem sind wir auch die demokratischste Nation in Europa, die den Volkswillen voll respektiert. Daher könnte es in der Schweiz nie geschehen, dass ohne Befragung des Volks beispielsweise 20 neue Nationen in die Eidgenossenschaft aufgenommen werden. Durch die Aufnahme neuer Länder erfuhr die Europäische Union eine massive Erweiterung, ohne Abstimmung und vermutlich gegen den Willen vieler ihrer nicht gefragten Völker, wie die späteren Abstimmungen in Frankreich, der Niederlanden und letztlich in Irland gezeigt haben. Das hat die Glaubwürdigkeit Europas als vorbildliche Demokratie, verglichen mit der kleinen Schweiz, nicht gerade gestärkt.
Sie klingen, als seien Sie Präsident der Eidgenossenschaft. Warum gehen Sie nicht in die Politik?
Ich bin ein Mann, der Ideen sofort realisieren möchte. In der Politik hätte ich für die Dinge, die ich bewegt habe, 100 Jahre gebraucht.
Herr Hayek, wie wird die Welt in 20 Jahren aussehen?
Niemand kann das sagen. Schauen Sie nur, was in den vergangenen 20 Jahren passiert ist. Die Erde ist von einem großen zu einem ganz kleinen Planeten geworden. Durch das Internet kann jedes Bild, jedes Wort, jeder Ton jederzeit überallhin übertragen werden. Alle können alles wissen – und damit werden die Menschen anspruchsvoller, das Verlangen nach Menschenrechten wird immer stärker.
Viele Deutsche würden das pessimistischer sehen.
Beklagen Sie sich nicht! Deutschland und der Schweiz geht es ziemlich gut. Vergessen Sie nicht: Deutschland war besetzt, war geteilt. Man hätte gedacht, die Mauer bleibt 100 Jahre – und plötzlich war sie, Gott sei Dank, weg. Ich habe das direkt erleben können.
Haben Sie auch Fehler gemacht?
Ja, jede Menge.
Zurzeit sind Sie dabei, ein neues Antriebssystem zu entwickeln, das in Elektroautos verwendet werden kann – zusammen mit dem amerikanischen Schauspieler George Clooney.
Ja, ich habe eine Holdinggesellschaft gegründet, die Belenos Clean Power AG. Zusammen mit vielen begabten Unternehmern und Unternehmen; darunter die Deutsche Bank, die eidgenössischen technischen Hochschulen, der Energiekonzern Groupe E sowie George Clooney und der Astronaut Claude Nicollier, die beide einen Sitz im Verwaltungsrat haben. In Amerika werden Schauspieler wie George Clooney US-Präsident. Ich hoffe, dass Sie also nichts dagegen haben, dass er bei Belenos mithilft?
Worum geht es bei Belenos?
Belenos soll helfen, die notwendige Revolution im Energiebereich zu beschleunigen. Unsere Absicht ist es nicht, anderen Konkurrenz zu machen, sondern sie zu ergänzen. Wir addieren spezifisches Know-how zu bereits Existierendem und sind zurzeit an vier konkreten Projekten beteiligt. Zwei davon beschäftigen sich mit Wasserstoff und Brennstoffzellen. Das dritte soll zu einer Effizienzsteigerung in der Photovoltaik führen, das vierte forscht an effizienteren Batterien.
Wenn man Sie so hört, könnte man glauben, es liege Ihnen mehr an Autos als an Uhren. War es Zufall, dass Sie zur Uhrenindustrie kamen?
Nein, das war kein Zufall. Damals standen die zwei größten Uhrenhersteller vor dem Aus. Autos und Uhren sind emotionale Konsumgüter und haben vieles gemeinsam, darum wurde ich gebeten, diese Situation zu studieren und neue Strategien vorzuschlagen.
Da hatten Sie die Idee einer kleinen bunten Uhr?
Swatch war nicht nur eine Idee, sondern eine neue Strategie als Ergebnis einer Analyse. Wir haben drei identische einfache Uhren produziert und sie in Uhrenläden verteilen lassen. Auf eine schrieben wir »Swiss made« und verlangten 107 Dollar dafür, auf eine andere schrieben wir »Made in Japan« und verlangten 100 Dollar. Auf der dritten stand »Made in Hongkong«, sie kostete 93 Dollar. Das Ergebnis war: Über 60 Prozent der Kunden wollten die Schweizer Uhr. Damit wussten wir: Auch wenn wir sieben Dollar höhere Produktionskosten haben als die Japaner und 14 Dollar mehr aufwenden müssen als die Chinesen, können wir die Uhr immer noch verkaufen. Das Problem waren also nicht die Kosten, wie damals viele behaupteten. Das Problem war das unfähige Management.
Daraus folgt aber noch nicht, dass man eine Plastikuhr baut.
Aber damit war klar, dass wir eine Uhr im Billigsegment brauchten. Schweizer Uhren waren fast ausschließlich Luxusware, das bedeutete kleine Stückzahlen. Aber für kleine Mengen brauche ich nicht all die Ingenieure, Uhrmacher und auch nicht all die Fabriken. Wenn ich Uhren für 20000 Dollar das Stück produziere, benötige ich viel weniger Leute. Aber wenn eine emotionale Konsumgüterindustrie keine Massenproduktion hat, ist sie bald verloren. Also habe ich die Swatch lanciert.
Warum wurde die Swatch so bunt?
Weil wir eine Uhr als Schmuckstück brauchten. Kein Mensch braucht eine Uhr, nur um die Zeit abzulesen, das war schon damals so. Aber Menschen mögen Schmuck. Sehen Sie, ich mag auch Schmuck. (er knöpft sich das Hemd auf, auf seiner Brust prangen zwei Goldketten mit Anhängern) Die Swatch hat sich bis heute 400 Millionen Mal verkauft – an arme Leute, aber auch an Königinnen, Könige und Milliardäre.
Königinnen, Könige und Milliardäre kaufen sich Swatch-Uhren? Woher wollen Sie das wissen?
Erstaunliche Frage… Weil wir sie ihnen alle persönlich verkaufen und sie diese Uhren tragen und damit gesehen werden!
Wie wurde die Swatch ein Erfolg?
Zuerst kam der Erfolg in den USA, dann in der Schweiz und später auch im wichtigen Markt Deutschland. So haben wir zum Beispiel eine 140 Meter lange Swatch-Uhr gebaut und an das Hochhaus der Commerzbank in Frankfurt gehängt. Das war damals eines der größten. Auf der Uhr stand: »Swatch. Swiss. 60 DM.« Innerhalb weniger Tage war die Uhr überall bekannt. Nachdem wir eine Massenuhr erfolgreich im Markt hatten, konnten wir auch den Rest der Industrie wiederbeleben, die Marken wie Omega, Blancpain, Breguet. Und dann war das Vertrauen in die Branche wieder da – und junge Leute wollten wieder Uhrmacher werden.
Für Uhren mag das stimmen. Aber meinen Sie wirklich, dass die Massenproduktion in westlichen Industrienationen die Zukunft ist?
Für jedes emotionale Konsumprodukt ist Massenproduktion die Grundlage. Die Engländer haben aufgehört mit der Massenproduktion von Autos – jetzt haben sie keine Autoindustrie mehr. Die Massenproduktion ist notwendig, damit Sie Ihre Produkte und Fabriken entwickeln und damit Ihre Spezialisten beschäftigen können. Sie können doch keine Industrie aufbauen, wenn Sie nur 20000 Stück produzieren. Sie können auch in Deutschland nicht nur Porsches bauen, Sie brauchen auch VW. Und wenn Sie VW schließen, verlieren Sie alles andere auch.
Aber selbst Sie tun ja nicht nur unternehmerisch sinnvolle Dinge. Sie haben Ihre Ingenieure drei Jahre lang am Neubau einer Uhr arbeiten lassen, die einmal für Marie Antoinette konstruiert wurde.
Junger Mann, haben Sie noch nie etwas einfach aus Spaß an der Schönheit und der Kultur gemacht? Vergessen Sie nicht, ich bin ein relativ vermögender Mann! Und da die erste Uhr gestohlen worden ist, habe ich eben eine neue gebaut. Aber solche Einzelfälle sind keine Strategien für ganze Industrien.
Sie sind nun 80. Sie haben einmal behauptet, Sie hätten noch Pläne für 200 Jahre. Welche?
Das werde ich Ihnen doch nicht verraten. Ich habe eine Liste gemacht von all den Dingen, die ich wichtig finde. Die habe ich an meine Kinder weitergegeben.
Und die soll Ihr Sohn nun abarbeiten?
Das sind nur Hinweise und Ideen, falls meine Nachfolger einmal daran interessiert wären.
Gab es einen Punkt in Ihrem Leben, an dem Sie etwas Entscheidendes gelernt haben?
An dem Tag, als ich geboren worden bin – da habe ich gelernt, dass die Erde etwas sehr Schönes ist.
Das ist eine frühe Lektion.
Und seitdem habe ich nie vergessen, dass ich ein ganz winziges Stäubchen in einem ganz winzigen Sonnensystem bin – in einem riesigen Universum. Und dass wir gar keine so große Bedeutung haben, wie wir glauben wollen.
Herr Hayek, haben Sie nie an sich gezweifelt?
Doch, selbstverständlich. Auch ich hege Selbstzweifel, sogar mehrmals am Tag. Aber notieren Sie bitte, dass jeder Verantwortungsträger diese Zweifel unbedingt zu überwinden hat. Und das tue ich auch.
Nicolas Hayek wurde 1928 im Libanon geboren. Er arbeitete zunächst in der Gießerei seines Schwiegervaters. 1963 gründete er die Beratung Hayek Engineering. Entscheidend war ein Auftrag Anfang der Achtziger, bei dem er zwei Konzerne zur heutigen Swatch Group vereinte. Zwei Jahre später übernahm er deren Mehrheit, ab 1986 war er Präsident. 1983 kam die Uhr Swatch auf den Markt. In den Neunzigern arbeitete er am Auto Smart. 2003 übergab er die Konzernführung seinem Sohn. Hayek leitet weiter die Uhrenmarke Breguet – zu der Gruppe gehören unter anderem Omega, Rado, Glashütte Original
- Datum 13.11.2008 - 20:51 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 13.11.2008 Nr. 47
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Herr Nicolas Hayek ist wütend.
Mit Recht.
Er ist sogar doppelt wütend.
Auch zu recht.
Vielleicht sollte man (DIE ZEIT), einem hochkarätigen Wirtschaftsfachmann und Unternehmer wie Hayek (also nicht ein Herrenschneider, DJ, oder Commedystar), jemanden als Gesprächspartner geben, der mehr unter seiner Basketballmütze hat als ein Volkswirtschaftliches Vakuum?
Pisa, also die Generation Golf und gegenüber ein 80jähriger Mann mit Kopf und Biss: Dass konnte doch nur zu sachlich wütenden Bemerkungen auf der einen Seite und kläglicher Demaskierung auf der Anderen führen.
Herzliche Grüße.
GP
Wissen ist Macht und Bildung daher überflüssig.
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