Weiterbildung Weibliche Problemzonen

Frauen sind im Job zu nett und zu bescheiden. In einem Seminar sollen sie lernen, wie die Männer nach oben zu kommen

Ja, was die Männer angeht, hat Ulrike Michalski schon einiges erlebt. Da war dieser Mitarbeiter, der sich lautstark selbst beglückwünschte für einen erfolgreichen Vertragsabschluss. Der Abschluss war Michalskis Verdienst – der Kollege kannte lediglich einen der Kunden ganz gut und meinte nun, diesem Kontakt sei der große Erfolg zu verdanken. Michalski ärgerte sich – und schwieg. Sie beobachtete, wie männliche Kollegen sich darum sorgten, in welcher Reihenfolge sie im E-Mail-Verteiler standen. Oder der Tag, als der Vorgesetzte sie in sein Büro bat. »Ich möchte Ihnen die Teamleitung eines großen Projekts anbieten«, sagte er zu Michalski. 20 Mitarbeiter hätte sie dann unter sich gehabt. Michalski aber lehnte ab: Eine andere, niedrigere Jobposition schien ihr inhaltlich interessanter. Der Chef reagierte fassungslos: »Dann haben Sie ja gar kein Kästchen im Organigramm!« Michalski aber sagte nur: »Ich bin nicht kästchenorientiert.«

Wenn Ulrike Michalski, 36, über die Männer spricht, dann lacht sie manchmal, und manchmal schüttelt sie einfach nur den Kopf. »Wir Frauen«, sagt sie, »stehen oft am Rand und sehen dem Imponier- und Statusgehabe zu. ›Wie albern‹, sagen wir dann – und kommen nicht zum Zuge.« Zum Zug kommen, das kann man lernen, glaubt sie. Heute soll es ihr beigebracht werden.

München, ein Viersternehotel mit dickem Teppich und gestärkten Tischdecken, es riecht nach Wohlstand und Status. »Wenn Sie im Sandkasten mitspielen wollen, dann müssen Sie die Insignien der Macht nutzen!«, sagt Andrea Osthoff zu 15 Frauen, die im Halbkreis vor ihr sitzen. Sie sind Team- oder Abteilungsleiterinnen, einige von ihnen auch normale Angestellte, die gern mehr wären. »Durchsetzungskraft für Frauen« lautet der Titel des Seminars, das sie gebucht haben. »Ich brauche aber kein tolles Auto oder die super Geschäftsreise«, sagt eine Teilnehmerin. Eine andere aus dem Kreis widerspricht: »Wenn du Statussymbole nicht in Anspruch nimmst, wirst du nicht nach deinem tatsächlichen Können bewertet.« Seminarleiterin Osthoff nickt, die kinnlangen Haare schwingen energisch vor und zurück. »Das mag nicht Ihrem persönlichen Wertesystem entsprechen. Aber erst wenn Sie bequem im Sandkasten sitzen, können Sie die Regeln ändern.«

Nur wer im Sandkasten sitzt, kann die Regeln der Machtspielchen ändern

Ein bisschen mehr wie Männer denken und handeln – das ist das große Thema an diesem Seminartag in München. Wenn Siemens mit Barbara Kux gerade eine Frau in den Vorstand berufen hat, macht das Schlagzeilen. Denn immer noch müssen Frauen im deutschen Management mit der Lupe gesucht werden. Gerade einmal 5,7 Prozent der Topmanager in Großunternehmen sind weiblich. Insgesamt liegt der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei 26,5 Prozent – damit befindet sich Deutschland nicht nur weit hinter Schweden, sondern auch hinter Spanien und Italien, die als »Machogesellschaften« gelten. In deutschen Firmen wird offenbar immer noch das honoriert, was Männer meist von allein mitbringen: auf sich aufmerksam machen, auf Kosten anderer nach vorn preschen, Disharmonie aushalten, Geld und Macht besonders wertschätzen. All das ist vielen Frauen zunächst fremd. Weiterbildungsfirmen wie Management-Circle, Sheboss oder Kopfarbeit bieten deshalb Seminare nur für Frauen an, ausgerichtet auf deren ganz spezielle Probleme. Welche das sind, steht im Münchner Seminarraum gleich zu Beginn am Flipchart: »Nein sagen«, »eigene Leistungen besser darstellen«, »dickeres Fell bekommen«, »stärker eigene Ziele verfolgen«. Eine Teilnehmerin sagt: »Ich möchte mehr Chef sein. Ich bin noch zu nett und mache zu viel selber.« Eine andere erwidert: »Ich höre auch oft, dass ich nicht immer so nett sein soll – ich will aber gar nicht weniger nett sein!« Die Frauen lachen; viele kennen das Gefühl. In den Seminarunterlagen wird das als »Nettigkeits-Syndrom« bezeichnet – und es soll bekämpft werden. Nicht immer alles für die Kollegen erledigen, das ist das Ziel. Dafür das, was gemacht wird, besser darstellen. Ulrike Michalski ist skeptisch, ihr liegt das nicht. »Ich habe wichtige Tools für die Firma entwickelt – aber mich hinzustellen und zu sagen: ›Schaut her, das war ich‹, das empfinde ich als Protzerei.« Seminarleiterin Osthoff widerspricht: »Wenn Sie es nicht sagen, werden es die anderen wahrscheinlich nie erfahren!«

Was viele Frauen am Aufstieg hindert, ist das sogenannte Aschenputteldasein: Still und fleißig sitzen sie in der Firma und meinen, irgendwann müsse doch mal jemand bemerken, wie gut sie sind. »Doch ohne Eigeninitiative, Eigenmarketing und Einfordern des beruflichen Fortkommens funktioniert Karriere nicht«, sagt Monika Henn, Autorin von Die Kunst des Aufstiegs. Die Führungsfrauen, die die Management-Trainerin für ihr Buch interviewt hat, haben die Spiele der Männer mitgespielt. Henn sagt, eine Karriere sei wie ein Labyrinth. Und in dem verlaufen sich Frauen noch zu oft: Sie biegen falsch ab, wenn es um die Studienwahl geht, studieren zu weiche und zu wenig karriereträchtige Fächer. Sie gehen nach einer Geburt zu lange aus dem Job und geraten in Vergessenheit. Und sie sagen bei Antritt einer neuen Stelle: Was kann ich hier tun? »Ein Mann«, sagt Henn, »fragt stattdessen: Was kann ich hier werden?«

Noch geht dem Management der männliche Nachwuchs nicht aus

Doch was, wenn Frauen wie Ulrike Michalski gar nichts werden wollen außer zufrieden? Und wenn sich Zufriedenheit für sie nicht nach den männlichen Parametern Macht und Geld bemisst? Auf diese Frage reagiert Andrea Osthoff erneut energisch. »Ich glaube, dass es genauso viele Frauen gibt, die Einfluss und Macht haben wollen«, sagt sie. »Aber das System ist von Männern gemacht, da finden sich viele Frauen nicht wieder. Sie bringen Macht mit Missbrauch, Ausnutzung und Bereicherung in Verbindung. Aber Macht kann doch auch Entfaltung und Entscheidungsfreiheit bedeuten!« Außerdem schauten Frauen stärker auf den Preis, den sie für die Macht zahlen müssten. Für sie stehe schließlich irgendwann eine wichtige Entscheidung an: für oder gegen Kinder. Familie und Führungsposition hält Osthoff »eigentlich für unvereinbar«. Männer, sagt sie lapidar, schafften das mit der Karriere ja auch nur, weil sie eine Frau im Rücken hätten. Frauen hätten diesen Luxus aber nicht.

Doch müssen sich nur die Frauen ändern, um mehr an den Hebeln in Unternehmen zu sitzen? Andrea Osthoff meint: vorerst ja. Sie ist oft als Beraterin in Unternehmen unterwegs und hat selbst als Personalleiterin gearbeitet. »In ein paar Jahren werden die Management-Nachwuchsprobleme beginnen«, sagt sie. »Aber ehe dieser Leidensdruck nicht da ist, wird nichts passieren.«

Im Seminarraum beraten die 15 Frauen als Nächstes, wie sie sich endlich gegen ihren gefürchtetsten Gesprächspartner durchsetzen können. Die meisten denken dabei an einen Mann.

 
Leser-Kommentare
  1. Frauen sollten sich außerdem organisieren und gemeinsam gegen die immer noch vorhandene Diskriminierung im Job vorgehen, die nicht imer nur an ihrem eigenen Verhalten liegt: Ich kenne viele Firmen, in denen Frauen WIE SELBSTVERSTÄNDLICH 20-30% weniger Gehalt bekommen- selbst wenn diese sich wehren und mit der Kündigung drohen. Dann lässt man sie eben gehen, selbst wenn keiner die Lücke schließt.

    Für bestimmte Positionen z.B. des Projektmanagements im technischen Vertrieb werden Frauen oft von vornherein gar nicht berücksichtigt.

    Diesbezüglich ist die Lernkurve vieler deutscher Betriebe erstaunlich flach.

    Hier ist mehr Solidarität der Frauen untereinander, mehr Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und auch öffentliche Proteste bis hin zu Gerichtsprozessen erforderlich.

    Außerdem finde ich es zumindest diskussionswürdig, wenn man das Problem ausschließlich dadurch lösen will, indem man den Frauen unser männliches Statusdenken einimpft.

    Vielmehr sollten wir alle die Gleichberechtigung als Gelegenheit wahrnehmen, dieses Denken, das nur an Macht, Status und Geld, jedoch nicht an Inhalten interessiert ist, gemeinsam zu überwinden und eine neue, Sinn stiftende Kultur der Zusammenarbeit und des Erfolges finden.

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    • Anonym
    • 29.11.2008 um 14:36 Uhr

    Seit langem schon haben Frauen hierzulande die Freiheit zu entscheiden, ob sie Machtpositionen weniger wertschätzen und ihren Beruf gemütlich angehen, oder ob sie dort einen höheren Freizeitanteil hineininvestieren, sich durch "Kästchen sammeln" beweisen, bei der Gehaltsforderung hart und überlegt auftreten - und nebenbei noch andere in Seminaren abzocken.

    • Anonym
    • 29.11.2008 um 14:36 Uhr

    Seit langem schon haben Frauen hierzulande die Freiheit zu entscheiden, ob sie Machtpositionen weniger wertschätzen und ihren Beruf gemütlich angehen, oder ob sie dort einen höheren Freizeitanteil hineininvestieren, sich durch "Kästchen sammeln" beweisen, bei der Gehaltsforderung hart und überlegt auftreten - und nebenbei noch andere in Seminaren abzocken.

  2. Ich stimme der Behauptung des Artikels zu, dass Frauen im Beruf zu nett sind, aber nicht in dem Sinne wie dies allgemein verstaden wird. Aus der Frauenrechtsecke kommt vielfach die Idee, dass Frauen frecher sein müssten, und sich mehr ins rechte Licht rücken sollten.
    Die Freundlichkeit die Frauen viel mehr im Weg steht, ist die, die sie jedem Mitarbeiter gegenüber an den Tag legen. Männer haben ein ausgeprägtes Loyalitätsgefühl. Wenn ein Mann einem anderen ein ehrliches Lob ausspricht, schafft dies oft ein beiderseitiges Treueverhältnis. Frauen verwenden ihr Lob in der Regel weniger spärlich, was aber eine Inflation von Verbindlichkeiten erzeugt, und somit schnell zu einem Bruch der Treue und Enttäuschung führt.
    Die beschimpften Männerseilschaften kann man auch als Bünde der Treue sehen, deren Aufbau Frauen durch Ihre Unverbindlichkeit selbst torpedieren. Ob die Gesellschaft es akzeptieren würde, wenn Frauen ehrlicher und verbindlicher wären, sei als Frage in den Raum geworfen.

    • Anonym
    • 29.11.2008 um 14:36 Uhr

    Seit langem schon haben Frauen hierzulande die Freiheit zu entscheiden, ob sie Machtpositionen weniger wertschätzen und ihren Beruf gemütlich angehen, oder ob sie dort einen höheren Freizeitanteil hineininvestieren, sich durch "Kästchen sammeln" beweisen, bei der Gehaltsforderung hart und überlegt auftreten - und nebenbei noch andere in Seminaren abzocken.

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    Also Student dachte ich das auch immer.

    Aber: Ich lade Sie hiermit in die süddeutsche Provinz ein um sich von dem Gegenteil zu überzeugen!

    Viele Grüße

    Also Student dachte ich das auch immer.

    Aber: Ich lade Sie hiermit in die süddeutsche Provinz ein um sich von dem Gegenteil zu überzeugen!

    Viele Grüße

  3. Also Student dachte ich das auch immer.

    Aber: Ich lade Sie hiermit in die süddeutsche Provinz ein um sich von dem Gegenteil zu überzeugen!

    Viele Grüße

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    • jojo08
    • 29.11.2008 um 18:42 Uhr

    Es braucht keine Provinz, um die Vorurteile gegenüber Frauen und die daraus resultierenden Benachteiligungen zu erleben. Da reicht auch eine mittelständische Firma in der IT-Branche, die ihre Niederlassungen mitten in Großstädten hat.
    Über das Gehalt von Frauen müssen wir erst gar nicht reden. Was von einem Teil der der Angestellten über Team- und Projektleiterinnen gesprochen wird, passt auf keine Kuhhaut mehr. Da herrscht grundsätzlich erst einmal die Überzeugung, dass diejenige überhaupt nichts kann und ihren Hochschulabschluss oder gegebenenfalls auch ihre Promotion nur durch viel zu kurze Röcke erlangt hat. Und dann verbündet man sich erst einmal um zusammen zu beschließen, wie man denn die neue Vorgesetzte bloßstellen kann, um zu zeigen wer wirklich das sagen hat.

    • jojo08
    • 29.11.2008 um 18:42 Uhr

    Es braucht keine Provinz, um die Vorurteile gegenüber Frauen und die daraus resultierenden Benachteiligungen zu erleben. Da reicht auch eine mittelständische Firma in der IT-Branche, die ihre Niederlassungen mitten in Großstädten hat.
    Über das Gehalt von Frauen müssen wir erst gar nicht reden. Was von einem Teil der der Angestellten über Team- und Projektleiterinnen gesprochen wird, passt auf keine Kuhhaut mehr. Da herrscht grundsätzlich erst einmal die Überzeugung, dass diejenige überhaupt nichts kann und ihren Hochschulabschluss oder gegebenenfalls auch ihre Promotion nur durch viel zu kurze Röcke erlangt hat. Und dann verbündet man sich erst einmal um zusammen zu beschließen, wie man denn die neue Vorgesetzte bloßstellen kann, um zu zeigen wer wirklich das sagen hat.

  4. Eben ist Frau Y als machtgeile Frau durchs mediale Dorf gejagt worden, weil sie dasselbe tat wie männliche Politiker, nämlich ihre Vorstellungen zu verwirklichen, und nun sollen die Frauen, wie im Artikel beschrieben, Durchsetzungsstrategien entwickeln. Aber paßt auf Mädelz, wenn ihr sie anwendet, daß es euch nicht so geht wie Frau Y.

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    Frau Ypsilanti hat plumb gelogen, und dafür kassiert.Einem Mann wäre dies genauso passiert.

    Frau Ypsilanti hat plumb gelogen, und dafür kassiert.Einem Mann wäre dies genauso passiert.

  5. 6. Falsch

    Frau Ypsilanti hat plumb gelogen, und dafür kassiert.Einem Mann wäre dies genauso passiert.

    Antwort auf "Putziger Artikel"
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    Derartiger "Wortbruch" ist in der Politik doch die Normalität. Siehe die Grünen in Hamburg. Aber da hört man nichts. Ihre "Machtgeilheit" ist Ypsilanti übrigens schon vorher vorgweorfen worden. Ob das bei einem Mann auch der Fall gewesen wäre? Wieseo werfen die Medien Koch nicht Machtgeilheit vor?

    Derartiger "Wortbruch" ist in der Politik doch die Normalität. Siehe die Grünen in Hamburg. Aber da hört man nichts. Ihre "Machtgeilheit" ist Ypsilanti übrigens schon vorher vorgweorfen worden. Ob das bei einem Mann auch der Fall gewesen wäre? Wieseo werfen die Medien Koch nicht Machtgeilheit vor?

    • jojo08
    • 29.11.2008 um 18:42 Uhr

    Es braucht keine Provinz, um die Vorurteile gegenüber Frauen und die daraus resultierenden Benachteiligungen zu erleben. Da reicht auch eine mittelständische Firma in der IT-Branche, die ihre Niederlassungen mitten in Großstädten hat.
    Über das Gehalt von Frauen müssen wir erst gar nicht reden. Was von einem Teil der der Angestellten über Team- und Projektleiterinnen gesprochen wird, passt auf keine Kuhhaut mehr. Da herrscht grundsätzlich erst einmal die Überzeugung, dass diejenige überhaupt nichts kann und ihren Hochschulabschluss oder gegebenenfalls auch ihre Promotion nur durch viel zu kurze Röcke erlangt hat. Und dann verbündet man sich erst einmal um zusammen zu beschließen, wie man denn die neue Vorgesetzte bloßstellen kann, um zu zeigen wer wirklich das sagen hat.

    Antwort auf "Einladung"
  6. An Schule und Universität habe ich eine Unzahl an Förderprogrammen für Frauen erlebt, Kurse oder Stipendien nur für Frauen. Auch bei der Besetzung von Stellen hiess es oft, Frauen würden bevorzugt. Damals glaubte ich, das Gerede von mangelnder Gleichberechtignung sei altbackener Schmarrn- im Gegenteil, ich hatte den Eindruck, dass das Pendel nun in die andere Richtung ausschlägt.

    Aber seit ich bei einem Mittelständler in der Provinz arbeite, stelle ich mit Entsetzen fest, wie tief in den obersten Führungsetagen noch vor-vorgestrige Geschlechterrollen sitzen und wie Frauen systematisch diskriminiert werden. Frauen in Führungspositionen? Un-denk-bar!

    Dies wäre übrigens ein sehr guter Anlass, einmal den gesamten altbackenen Wertekanon unserer lieben Wirtschaftsführer offen zu diskutieren und in Frage zu stellen.

    Es ist doch ein Witz, dass sich die Wirtschaft so gerne als Speerspitze des gesellschaftlichen Fortschritts geriert, aber in Wirklichkeit so vorgestrig ist.

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    persönlich auch noch nicht ganz durch - einerseits sehe ich die Kampfzone im Büro genauso deutlich.

    Andererseits konnte mich in den vergangenen Jahren genau 1 Frau überzeugen. Demgegenüber stehen ein paar die bedeutunsgslos sind und bleiben.
    Und ein paar bei denen ich mich persönlich dafür eingesetzt habe dass sie sich woanders verwirklichen.
    Weil eine Zusammenarbeit schlicht und einfach nicht möglich war, trotz x-facher Handreichungen.
    Die 1 wurde schlußendlich vom neuen Chef weggemobbt. Zu engagiert.

    Ich denke mittlerweile dass es einfach noch einige Jahre dauern wird bis

    a) Frauen sich auf die Anforderungen im Berufsleben jenseits ideologischer Erwartungshaltung angepasst haben, andererseits
    b) Männer gelernt haben Frauen am Arbeitsplatz das notwendige Vertrauen entgegen zu bringen wofür a) eine Voraussetzung ist.

    und erlebe genau das, von Ihnen beschriebene, Gefühl.
    Es stört mich. Ein mal, nur ein mal, möchte ich einen Kurs: Berufsförderung für Männer, Karrierestart für Männer, Existenzgründung für Männer, sehen! Ein Stipendium nur für Männer oder meinetwegen auch einen Sportkurs: Selbstverteidigung für Männer.
    Das sowas nicht passiert ist klar.

    Sie sagen das sieht später im Beruf anders aus? Das habe ich in meinen bisherigen Jobs und Praktika noch nicht erlebt.

    In ein paar Monaten bin ich mit dem Studium durch und bin gespannt auf die neuen Erfahrungen.

    Ich würde Ihnen sonst vorschlagen einfach mal die Firma zu wechseln, vielleicht passen Sie einfach nicht so gut in das von Ihnen beschriebene Unternehmen.

    persönlich auch noch nicht ganz durch - einerseits sehe ich die Kampfzone im Büro genauso deutlich.

    Andererseits konnte mich in den vergangenen Jahren genau 1 Frau überzeugen. Demgegenüber stehen ein paar die bedeutunsgslos sind und bleiben.
    Und ein paar bei denen ich mich persönlich dafür eingesetzt habe dass sie sich woanders verwirklichen.
    Weil eine Zusammenarbeit schlicht und einfach nicht möglich war, trotz x-facher Handreichungen.
    Die 1 wurde schlußendlich vom neuen Chef weggemobbt. Zu engagiert.

    Ich denke mittlerweile dass es einfach noch einige Jahre dauern wird bis

    a) Frauen sich auf die Anforderungen im Berufsleben jenseits ideologischer Erwartungshaltung angepasst haben, andererseits
    b) Männer gelernt haben Frauen am Arbeitsplatz das notwendige Vertrauen entgegen zu bringen wofür a) eine Voraussetzung ist.

    und erlebe genau das, von Ihnen beschriebene, Gefühl.
    Es stört mich. Ein mal, nur ein mal, möchte ich einen Kurs: Berufsförderung für Männer, Karrierestart für Männer, Existenzgründung für Männer, sehen! Ein Stipendium nur für Männer oder meinetwegen auch einen Sportkurs: Selbstverteidigung für Männer.
    Das sowas nicht passiert ist klar.

    Sie sagen das sieht später im Beruf anders aus? Das habe ich in meinen bisherigen Jobs und Praktika noch nicht erlebt.

    In ein paar Monaten bin ich mit dem Studium durch und bin gespannt auf die neuen Erfahrungen.

    Ich würde Ihnen sonst vorschlagen einfach mal die Firma zu wechseln, vielleicht passen Sie einfach nicht so gut in das von Ihnen beschriebene Unternehmen.

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