Finanzkrise Wo ist das Geld geblieben?Seite 6/6

Sie kaufte den Schatzbrief, weil sie das für eine sichere Sache hält. Und weil sie ihr Geld in sieben Jahren verzinst zurückbekommt. Am 23. September 2015 wird ihr die Bundesrepublik Deutschland 12431 Euro überweisen. Sie verdient Geld mit den Schulden des Staates. »Das soll dann mein Enkel bekommen«, sagt sie, »mir reicht ja meine Rente.«

Der Enkel heißt Max, ist 14 Jahre alt und Fan des Hamburger SV. Die Finanzkrise interessiert ihn nicht. Vielleicht wird sie ihn in sieben Jahren interessieren, wenn er vielleicht schon Geld verdient und wenn die Regierung womöglich wieder die Steuern erhöhen wird, weil die Staatsschulden so sehr gewachsen sind. Vielleicht wird Max dann begreifen, dass seine Steuern das Ende eines langen Geldflusses sind. Dass sie schon vor langer Zeit ausgegeben wurden. Auf der anderen Seite des Atlantiks, in Amerika. Weil es damals ein gutes Geschäft zu sein schien, eine stolze Villa zu bauen, über der ein Hauch von Toskana liegt.

Mitarbeit: Frank Sieren

 
Leser-Kommentare
  1. Die Mia. sind in der Tat nicht verschwunden. Man (der amerikanische Konsument) hat sie ausgegeben. Für Konsum.

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    Wer verstehen will, wie die Dinge zusammenhängen und wie Globalisierung funktioniert, kann das jetzt nachvollziehen.
    Die philosophische Feststellung, der Flügelschlag eines Schmetterlinges könne am anderen Ende der Welt eine Katastrophe einleiten, erhält aktuelle Bestätigung.
    Ich werde den Artikel in meinem Bekannten und Freundeskreis verteilen. Er ist das Klügste was ich an Analyse bisher gelesen habe.

    Ihre Antwort ist leider das ganze Gegenteil davon. Ich habe mir deshalb erlaubt, ihre hervorragende Eigenbewertung zu halbieren.

    • gayorg
    • 01.12.2008 um 22:06 Uhr

    klar ist der aus provinzieller deutscher sicht an Allem schuld, nur die blöden amis haben durch ihren Konsum den Exportweltmeister Deutschland narürlich irgendwie erst ermöglicht !!

    Wer verstehen will, wie die Dinge zusammenhängen und wie Globalisierung funktioniert, kann das jetzt nachvollziehen.
    Die philosophische Feststellung, der Flügelschlag eines Schmetterlinges könne am anderen Ende der Welt eine Katastrophe einleiten, erhält aktuelle Bestätigung.
    Ich werde den Artikel in meinem Bekannten und Freundeskreis verteilen. Er ist das Klügste was ich an Analyse bisher gelesen habe.

    Ihre Antwort ist leider das ganze Gegenteil davon. Ich habe mir deshalb erlaubt, ihre hervorragende Eigenbewertung zu halbieren.

    • gayorg
    • 01.12.2008 um 22:06 Uhr

    klar ist der aus provinzieller deutscher sicht an Allem schuld, nur die blöden amis haben durch ihren Konsum den Exportweltmeister Deutschland narürlich irgendwie erst ermöglicht !!

  2. Wer verstehen will, wie die Dinge zusammenhängen und wie Globalisierung funktioniert, kann das jetzt nachvollziehen.
    Die philosophische Feststellung, der Flügelschlag eines Schmetterlinges könne am anderen Ende der Welt eine Katastrophe einleiten, erhält aktuelle Bestätigung.
    Ich werde den Artikel in meinem Bekannten und Freundeskreis verteilen. Er ist das Klügste was ich an Analyse bisher gelesen habe.

    Ihre Antwort ist leider das ganze Gegenteil davon. Ich habe mir deshalb erlaubt, ihre hervorragende Eigenbewertung zu halbieren.

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    Nicht nur die freundliche Bewertung. Ich weiss nun auch, dass Sie die Welt verstehen - ich hingegen ein Idiot bin. Nur, ist Ihnen entgangen, dass ich mit meinem kurzen Statement lediglich den Beitrag der Zeit zusammengefasst habe?

    Nicht immer nur differenziert sehen, man kann auch einmal generalisieren (das ist in der Welt der emotionalen Hegelianer freilich verpönt). Wenn ich von Konsum spreche, dann meine ich Konsum. Konsumgüter müssen auch irgendwo hergestellt werden.

    Herzliche Grüsse ins Lehrerzimmer

    Nicht nur die freundliche Bewertung. Ich weiss nun auch, dass Sie die Welt verstehen - ich hingegen ein Idiot bin. Nur, ist Ihnen entgangen, dass ich mit meinem kurzen Statement lediglich den Beitrag der Zeit zusammengefasst habe?

    Nicht immer nur differenziert sehen, man kann auch einmal generalisieren (das ist in der Welt der emotionalen Hegelianer freilich verpönt). Wenn ich von Konsum spreche, dann meine ich Konsum. Konsumgüter müssen auch irgendwo hergestellt werden.

    Herzliche Grüsse ins Lehrerzimmer

  3. Nicht nur die freundliche Bewertung. Ich weiss nun auch, dass Sie die Welt verstehen - ich hingegen ein Idiot bin. Nur, ist Ihnen entgangen, dass ich mit meinem kurzen Statement lediglich den Beitrag der Zeit zusammengefasst habe?

    Nicht immer nur differenziert sehen, man kann auch einmal generalisieren (das ist in der Welt der emotionalen Hegelianer freilich verpönt). Wenn ich von Konsum spreche, dann meine ich Konsum. Konsumgüter müssen auch irgendwo hergestellt werden.

    Herzliche Grüsse ins Lehrerzimmer

    Antwort auf "Eigenbenotung stinkt."
  4. ... der Artikel spricht leider durchgehend nur von "die Banken". Was waren das denn für Banken? Die Banken heissen Fannie Mae und Freddie Mac. Beide sogenannte government sponsored enterprises, also Unternehmen mit staatlichem Auftrag. Auftrag, jedem Amerikaner die eigenen 4 Wände zu ermöglichen. Bei der Kreditvergabe hat man dann nicht so genau hingeschaut.

    Man darf also ganz getrost die Frage stellen: liegt hier eine riesige Marktverzerrung vor? Gäbe es die Finanzmarktkrise in diesem Ausmass, wenn nicht jede beiden halbstaatlichen Banken diese sozial gerechten Kredite verteilt hätten? Die Antwort darauf heisst ganz klar: nein.

    Versagt haben nicht die privaten Banken. Versagt hat einmal mehr Vater Staat, versagt hat seine sozial gerechte Kreditvergabe an sozial Schwache.

    Das vermisse ich an diesem Artikel. Es wird einfach nur von "den Banken" gesprochen. Und, ist es in Deutschland im Moment anders? Die grössten Batzen haben sich Landesbanken und KfW augehalst. Allein die BayernLB verbraucht mehr Hilfe des Staatsfonds als alle anderen privaten Banken zugleich.

    Aber, was macht der deutsche Michel: er schimpft weiter fleissig auf die Banken und die bösen gierigen Bankenmanager. Steinbrück und Co., sie "sozial gerechte" Idee (was soziale Gerechtigkeit auch immer sein mag) - die hat versagt, hat sich einmal mehr als Illusion, als Utopie heraus gestellt.

    Anstatt nun endlich einmal den glorreichen Vater Staat in die Schranken zu weisen, der deutsche Michel macht genau das Gegenteil: er ruft nach noch mehr Staat.

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    Mit den staatlich unterstützten Krediten ist es wohl genauso wie mit den privatrechtlichen... Egal wem die Kredite vergeben wurden, das Geld wird ja umgehend wieder investiert... beim Hausbau gerade oft in kleinere Handwerkerunternehmen... oder von mir aus halt auch in Grossbetriebe (Fensterbau etwa)

    Es haben also eine ganze Menge anderer von den Hauskrediten, auch von den staatlich geförderten gelebt inkl. alle daran hängenden Arbeitsplätzen. Auch wenn man dann irgendwann mal wieder auf staatliche Regelsysteme herablassend schimpft, das Geld haben alle danked genommen...

    Nicht der Staat und auch nicht die Privatrechtlichen sind primär Schuld (hat eine Herde von Lemmingen eine Kollektivschuld oder muss man doch jemand anderen suchen?) sondern die Regeln nach denen man gezwungenermassen (WTO, TRIPS, DOHA, IMF sind die Regelgeber) Wirtschaften muss...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Ein sehr kenntnisreicher Beitrag.

    Soweit mir bekannt, haben Fannie Mae und Freddie Mac ca. 50 % aller privaten Hauskredite übernommen, immer im Sinne der Politik, möglichst vielen Amerikanern den Erwerb eines Hauses zu ermöglichen.

    Dies wurde als soziale Tat ausgegeben, in Wirklichkeit war es die unverantwortlich Verführung, Häuser bis zum äußersten zu beleihen und damit Kreditnehmer direkt ins finanzielle Chaos zu stürzen.

    Und man muss annehmen, dass die Hypothekenbanken nicht die besten Risiken sondern sich vor allem die schlechteren refinanzieret haben lassen, was dann auch lange Zeit prächtig geklappt hat.

    Leider kann man in der öffentlichen Diskussion darüber kaum etwas lesen. Angeblich sind pauschal die, gemeint sind wohl alle Banken an der Misere schuld. Dabei war es zumindest zu Anfang bewusstes politisches Handeln. Und unsozial ist es sicherlich, wenn man Häuserbesitzer leichtfertig ins finanzielle Chaos stürzt.

    Leider wird in dem Artikel von Kohlenberg und Uchatius darauf nicht hingewiesen. Ohne die staatlich gewollte und geförderte Beleihungsmöglichkeiten durch Fannie Mae und Freddie Mac wäre es nicht zu der riesigen Kreditblase gekommen.

    Sicherlich ist dies nicht die einzige Ursache.

    Mit den staatlich unterstützten Krediten ist es wohl genauso wie mit den privatrechtlichen... Egal wem die Kredite vergeben wurden, das Geld wird ja umgehend wieder investiert... beim Hausbau gerade oft in kleinere Handwerkerunternehmen... oder von mir aus halt auch in Grossbetriebe (Fensterbau etwa)

    Es haben also eine ganze Menge anderer von den Hauskrediten, auch von den staatlich geförderten gelebt inkl. alle daran hängenden Arbeitsplätzen. Auch wenn man dann irgendwann mal wieder auf staatliche Regelsysteme herablassend schimpft, das Geld haben alle danked genommen...

    Nicht der Staat und auch nicht die Privatrechtlichen sind primär Schuld (hat eine Herde von Lemmingen eine Kollektivschuld oder muss man doch jemand anderen suchen?) sondern die Regeln nach denen man gezwungenermassen (WTO, TRIPS, DOHA, IMF sind die Regelgeber) Wirtschaften muss...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Ein sehr kenntnisreicher Beitrag.

    Soweit mir bekannt, haben Fannie Mae und Freddie Mac ca. 50 % aller privaten Hauskredite übernommen, immer im Sinne der Politik, möglichst vielen Amerikanern den Erwerb eines Hauses zu ermöglichen.

    Dies wurde als soziale Tat ausgegeben, in Wirklichkeit war es die unverantwortlich Verführung, Häuser bis zum äußersten zu beleihen und damit Kreditnehmer direkt ins finanzielle Chaos zu stürzen.

    Und man muss annehmen, dass die Hypothekenbanken nicht die besten Risiken sondern sich vor allem die schlechteren refinanzieret haben lassen, was dann auch lange Zeit prächtig geklappt hat.

    Leider kann man in der öffentlichen Diskussion darüber kaum etwas lesen. Angeblich sind pauschal die, gemeint sind wohl alle Banken an der Misere schuld. Dabei war es zumindest zu Anfang bewusstes politisches Handeln. Und unsozial ist es sicherlich, wenn man Häuserbesitzer leichtfertig ins finanzielle Chaos stürzt.

    Leider wird in dem Artikel von Kohlenberg und Uchatius darauf nicht hingewiesen. Ohne die staatlich gewollte und geförderte Beleihungsmöglichkeiten durch Fannie Mae und Freddie Mac wäre es nicht zu der riesigen Kreditblase gekommen.

    Sicherlich ist dies nicht die einzige Ursache.

  5. Mit den staatlich unterstützten Krediten ist es wohl genauso wie mit den privatrechtlichen... Egal wem die Kredite vergeben wurden, das Geld wird ja umgehend wieder investiert... beim Hausbau gerade oft in kleinere Handwerkerunternehmen... oder von mir aus halt auch in Grossbetriebe (Fensterbau etwa)

    Es haben also eine ganze Menge anderer von den Hauskrediten, auch von den staatlich geförderten gelebt inkl. alle daran hängenden Arbeitsplätzen. Auch wenn man dann irgendwann mal wieder auf staatliche Regelsysteme herablassend schimpft, das Geld haben alle danked genommen...

    Nicht der Staat und auch nicht die Privatrechtlichen sind primär Schuld (hat eine Herde von Lemmingen eine Kollektivschuld oder muss man doch jemand anderen suchen?) sondern die Regeln nach denen man gezwungenermassen (WTO, TRIPS, DOHA, IMF sind die Regelgeber) Wirtschaften muss...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

  6. Wir sehen heute die Rezession, die es ohne die billigen Kredite schon früher gegeben hätte.

    Die faulen Immobilienkredite waren der Treibstoff für eine funktionierende Weltwirtschaft. Der Fehler war, dies nicht zu erkennen und zu glauben, das Wohlstand aus sich selbst heraus vermehrt werden kann.

    Unser Problem: es gibt viel zu viele Produzenten/Arbeitskräfte und zu wenig Konsumenten.

    Bei uns zu wenig Konsum, weil wir kaum noch etwas wirklich brauchen. In der restlichen Welt zuwenig Konsum, weil kein Geld zu konsumieren vorhanden ist.

    Aber ist mehr Konsum die Lösung? In einer endlichen Welt ?

    Was wir sehen, sind die Grenzen dieses Systems.

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    • gayorg
    • 01.12.2008 um 21:07 Uhr

    VERHINDERN NICHT DIE REZESSION SONDERN VERURSACHEN SIE !! oder kaufen ; kaufen ;kaufen koste es was es wolle.Das wars doch

    Sehe ich ähnlich!

    • gayorg
    • 01.12.2008 um 21:07 Uhr

    VERHINDERN NICHT DIE REZESSION SONDERN VERURSACHEN SIE !! oder kaufen ; kaufen ;kaufen koste es was es wolle.Das wars doch

    Sehe ich ähnlich!

    • Anonym
    • 01.12.2008 um 20:55 Uhr

    natürlich ist das Geld verschwunden. Das Dilemma in Finanzkreisen ist ja dass man bereits seit geraumer Zeit die Buchwerte von einer Anlageklasse in die nächste schiebt (zuletzt waren's die Rohstoffe) weil man nicht weiss was man sonst damit anfangen soll/kann. Zumal, würde auch nur ein Bruchteil dieser Buchwerte in reale Werte umgesetzt - sprich ausgegeben - würde uns die Geldwirtschaft um die Ohren fliegen. Es sind keine entsprechenden Gegenwerte vorhanden - zumindest nicht nach heutigen Preisen. Die Alternative ist a) abartige Inflation oder b) eine Schrumpfung der Wirtschaft (Rezession) um Buchwerte und Realwirtschaft wieder in Einklang zu bringen. Für den Normalbürger ist die Rezession ganz klar das geringere Übel. Eine Wirtschaftskrise ist bei beiden Szenarien die Folge, jedoch verliert bei der Inflation jeder Sparer zB die Altersvorsorge (erinnert sich noch jemand an die Sprüche der letzten Jahre bezüglich Altersvorsorge am Kapitalmarkt und das "gestrige" umlagenbasierte System?) - also werden jene die eigentlich gut gewirtschaftet haben sogar noch abgestraft. Natürlich auch Unternehmen, es hat ja mitnichten jedes Unternehmen bei diesem Eskapaden mitgemacht. Dies resultiert in einer tiefen Erschütterung des Vertrauens, in Folge kommt der Geschäftsverkehr zum Teil zum Erliegen - was weitere Folgen nach sich zieht, die Krise verstärkt sich selbst. Usw usw
    Insofern ist die Rezession das beste Mittel. Das Geld wird aus den Büchern verschwinden, ganz klar. Immobilien müssen abgeschrieben werden, Unternehmen werden Pleite gehen (und deren Eigentümer alles verlieren). Nun ja, was das geringere Übel ist kommt wohl doch auf die Perspektive an.
    Umverteilung halte ich aber für eine kühne Theorie. Das wäre nur die richtige Schlußfolgerung wenn es zu keiner Wirtschaftskrise käme, was wie wir inzwischen wissen eh eine akademische Diskussion ist.

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    Der Artikel suggeriert, dass in den USA Ausfaelle privater Hauskredite im Wert von 2.8 Billionen Dollar ($ 2 800 000 000 000) existieren. Das sind jedoch die Abschreibungen der Banken.

    Nach Bloomberg (http://www.bloomberg.com/...):

    Gesamtwert aller US Hauskredite $ 10 000 000 000 000
    Anteil der subprime Kredite $ 1 200 000 000 000

    30 -40% aller subprime Kreditnehmer werden per Hochrechnung zahlungsunfaehig
    --> $ 480 000 000 000 Zahlungsausfaelle.

    Als Referenz, diser Artikel besagt weiter, dass obige Zahlungsausfaelle ungefaehr halb so hoch wie die Summe der Verluste, die duch Bankrotte grosser Firmen in 2002 (WorlCom, etc) entstanden sind.

    Die 2.8 Billionen Abschreibungen entstehen dadurch, dass Banken Kredite in Proportion zu ihrer Eigenkapitalisierung vergeben duerfen. Fannie Mae, Freddie Mac haben die faulen Kredite abgekauft, was die Basis fuer die Vergabe weiterer Kredite bot.

    http://www.minyanville.co...

    Das heisst, der Verlust der Banken, Fonds, etc. bei ihrem Pyramidenspiel uebertrifft das der Hauskaeufer um mehr als das Vierfache.

    Per Schaetzung gibt es < 1.9 Millionen Hauser zuviel in den USA. Mit einem Durchschnittspreis von $ 265 000 per Haus waeren das ca 500 Milliarden Dollar. Dass der deutsche Steurzahler die freistehenden Haeuser in Nevada bezahlen wird, ist eine allzu grobe Vereinfachung.

    Der Artikel suggeriert, dass in den USA Ausfaelle privater Hauskredite im Wert von 2.8 Billionen Dollar ($ 2 800 000 000 000) existieren. Das sind jedoch die Abschreibungen der Banken.

    Nach Bloomberg (http://www.bloomberg.com/...):

    Gesamtwert aller US Hauskredite $ 10 000 000 000 000
    Anteil der subprime Kredite $ 1 200 000 000 000

    30 -40% aller subprime Kreditnehmer werden per Hochrechnung zahlungsunfaehig
    --> $ 480 000 000 000 Zahlungsausfaelle.

    Als Referenz, diser Artikel besagt weiter, dass obige Zahlungsausfaelle ungefaehr halb so hoch wie die Summe der Verluste, die duch Bankrotte grosser Firmen in 2002 (WorlCom, etc) entstanden sind.

    Die 2.8 Billionen Abschreibungen entstehen dadurch, dass Banken Kredite in Proportion zu ihrer Eigenkapitalisierung vergeben duerfen. Fannie Mae, Freddie Mac haben die faulen Kredite abgekauft, was die Basis fuer die Vergabe weiterer Kredite bot.

    http://www.minyanville.co...

    Das heisst, der Verlust der Banken, Fonds, etc. bei ihrem Pyramidenspiel uebertrifft das der Hauskaeufer um mehr als das Vierfache.

    Per Schaetzung gibt es < 1.9 Millionen Hauser zuviel in den USA. Mit einem Durchschnittspreis von $ 265 000 per Haus waeren das ca 500 Milliarden Dollar. Dass der deutsche Steurzahler die freistehenden Haeuser in Nevada bezahlen wird, ist eine allzu grobe Vereinfachung.

    • gayorg
    • 01.12.2008 um 21:07 Uhr

    VERHINDERN NICHT DIE REZESSION SONDERN VERURSACHEN SIE !! oder kaufen ; kaufen ;kaufen koste es was es wolle.Das wars doch

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