Konjunktur Wie schlimm wird es wirklich?

Warum die Prognosen über die Schwere und Dauer der Wirtschaftskrise so weit auseinanderfallen

Das Seltsame an dieser Wirtschaftskrise ist, dass man sie auf der Straße nicht sieht. Anders als in der Depression nach 1929 gibt es keine Massenaufläufe vor den Börsen. Keine arbeitslosen Familien, die, da obdachlos, in Notunterkünften untergebracht werden müssen. Keine verzweifelten Menschen, die mit selbst gemalten Schildern um den Hals das Letzte anbieten, was sie noch haben – sich selbst.

Das Irritierende an dieser Krise ist, dass es so viele gute Nachrichten gibt. Die Zahl der Arbeitslosen ist niedrig. Die Verbraucherstimmung steigt. Und die Einzelhändler sind optimistisch fürs Weihnachtsgeschäft.

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Das Erschreckende aber ist der Ausblick. Laut Bundesbank wird die deutsche Wirtschaft 2009 um ein Prozent schrumpfen – und für einen Augenblick könnte man denken: Ein Prozent, das ist doch gar nicht schlimm. Doch in Wahrheit wäre es der schwerste Wachstumseinbruch der Nachkriegszeit. Jedes dritte Unternehmen will im kommenden Jahr Stellen streichen. Binnen zwei Jahren, so die Industrieländerorganisation OECD, könnte es in Deutschland dramatische Arbeitsplatzverluste geben. Allein in der Autoindustrie, schätzen Experten, stehen 100.000 der insgesamt 760.000 Jobs auf der Kippe. Alles Panikmache oder begründete Angst?

Niemand kann seriös beantworten, wie schwer die Rezession tatsächlich wird – und wie lange sie dauern könnte. Auch die Regierung schwankt zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

Zur Idealwelt der Großen Koalition gehört, dass sich die guten Nachrichten im kommenden Jahr fortsetzen – und dass Deutschland mit einem Konjunkturpäckchen im Zwergenformat durch die Krise kommt, wie es gerade in Berlin beschlossen wurde. Gestützt auf diese Annahme, wehrt sich die Kanzlerin gegen alle Rufe nach Steuersenkungen aus der eigenen Partei. Und der Finanzminister pfeift die eigenen Ministeriumsbeamten zurück, die untereinander darüber nachdenken, mit Konsumschecks die Binnennachfrage zu stärken.

Leser-Kommentare
    • Chali
    • 27.11.2008 um 13:18 Uhr

    Denkbar sind ganzgaaaaaanz viele Szenarien.

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    Ein System* kollabiert und gebiert dabei Chancen und Risiken.

    Chancen, dass die internationale Politik sich am New Deal von Roosevelt orientiert und das Gemeinwohl beim Aufbau einer neuen Wirtschaftordung in den Mittelpunkt stellt, so wie es der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler LaRouche schon seit Jahren fordert.

    Risiken, dass einige Banker und Co. wieder mal meinen einen Diktator an die Macht zu bringen, was zu primitiver Akkumulation von Arbeit (Hitlers Wirtschaftspolitik), Krieg und vielleicht wieder Völkermord führen würde.
    Was die westlichen Regierungen und Notenbanken bisher machen, zeugt von totaler Inkompetenz. Einfach immer mehr Geld auf den Markt werfen, um ein totes System noch für ein paar Wochen oder Monate künstlich am Leben zu erhalten. Das erinnert eher an Deutschland 1923.

    *Wenn ich von System spreche, heißt das nicht „Kapitalismus“. Denn DEN Kapitalismus hat es nie gegeben. Sieht man beispielsweise an der Unterscheidung zwischen „Rheinischen Industriekapitalismus“ und „Anglo-Amerikanischen Finanzkapitalismus“. Was heute kollabiert ist ein Finanz- oder besser gesagt Zockerkapitalismus, indem die reale Produktion keine Bedeutung mehr hatte. Dazu lohnt es sich in die Berichte der Bank für internationalen Zahlungsausgleich zu schauen, die alleine die Spekulationsblase auf dem Derivatmarkt auf ein vielfaches des weltweiten Bruttosozialprodukts schätzt.

    Ein System* kollabiert und gebiert dabei Chancen und Risiken.

    Chancen, dass die internationale Politik sich am New Deal von Roosevelt orientiert und das Gemeinwohl beim Aufbau einer neuen Wirtschaftordung in den Mittelpunkt stellt, so wie es der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler LaRouche schon seit Jahren fordert.

    Risiken, dass einige Banker und Co. wieder mal meinen einen Diktator an die Macht zu bringen, was zu primitiver Akkumulation von Arbeit (Hitlers Wirtschaftspolitik), Krieg und vielleicht wieder Völkermord führen würde.
    Was die westlichen Regierungen und Notenbanken bisher machen, zeugt von totaler Inkompetenz. Einfach immer mehr Geld auf den Markt werfen, um ein totes System noch für ein paar Wochen oder Monate künstlich am Leben zu erhalten. Das erinnert eher an Deutschland 1923.

    *Wenn ich von System spreche, heißt das nicht „Kapitalismus“. Denn DEN Kapitalismus hat es nie gegeben. Sieht man beispielsweise an der Unterscheidung zwischen „Rheinischen Industriekapitalismus“ und „Anglo-Amerikanischen Finanzkapitalismus“. Was heute kollabiert ist ein Finanz- oder besser gesagt Zockerkapitalismus, indem die reale Produktion keine Bedeutung mehr hatte. Dazu lohnt es sich in die Berichte der Bank für internationalen Zahlungsausgleich zu schauen, die alleine die Spekulationsblase auf dem Derivatmarkt auf ein vielfaches des weltweiten Bruttosozialprodukts schätzt.

    • Hipper
    • 27.11.2008 um 13:57 Uhr

    Minuswachstum heißt im Klartext, dass die Rezession riesige Löcher in die öffentlichen Haushalte reißen wird: Schon alleine deswegen ist es klug ohnehin anstehende Investitionen jetzt vorzuziehen - denn ansonsten wird das Kapital durch den Wachstumsverfall dahinschmelzen OHNE dass man Gegenwerte erzeugt hat! Das wäre WIRKLICH verbranntes Geld.

    Allerdings liegt in der drohenden DEFLATION auch eine Chance, da das Geld (durch fallende Güter- u. Rohstoffpreise) zunehmend an Wert gewinnt, ist es besonders sinnvoll, dass die öffentliche Hand jetzt Geld ausgibt und Investitionsvorhaben realisiert, wodurch wiederum die Rezession gedämpft wird.

    • Amaro
    • 27.11.2008 um 14:10 Uhr

    Die Regression, so schlimm sie auch werden mag, bietet uns die große Chance, die gewaltige Öffnung der Schere "arm-reich" deutlich zu verkleinern.

    Wir, das Volk, werden unsere Politiker, den Staat, nun viel deutlicher erkennen, und unserer Erkenntnis entsprechend wählen, denn die Politiker müssen nun Farbe bekennen und all ihr Treiben offenlegen.

    Wir werden die Chance haben, mehr menschenwürdige Gerechtigkeit zu manifestieren.

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    • mexi42
    • 28.11.2008 um 6:29 Uhr

    ... Gerechtigkeit manifestieren?
    Wer daran glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.
    Was in 60 Jahren nicht funktioniert hat, das funktioniert nimmermehr ...

    • Anonym
    • 03.12.2008 um 9:55 Uhr

    Theoretisch wäre ich geneigt Ihnen Recht zu geben, doch in der Wirklichkeit muss das so nicht passieren.

    Da in der Krise der Druck größer wird, die eigene Position zu sichern, also eben nicht an andere zu denken, kann auch das genaue Gegenteil passieren.

    Etwas anderes ergibt sich meiner Meinung nach nur, wenn es einen größeren Zusammenbruch gibt, der die Menschen zwingt in den Realitäten zu neuem ideologiefreien staatstragendem Konsens zu finden.
    Einen Konsens den es aktuell in der Bundesrepublik nicht gibt.

    Berthold Grabe

    • mexi42
    • 28.11.2008 um 6:29 Uhr

    ... Gerechtigkeit manifestieren?
    Wer daran glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.
    Was in 60 Jahren nicht funktioniert hat, das funktioniert nimmermehr ...

    • Anonym
    • 03.12.2008 um 9:55 Uhr

    Theoretisch wäre ich geneigt Ihnen Recht zu geben, doch in der Wirklichkeit muss das so nicht passieren.

    Da in der Krise der Druck größer wird, die eigene Position zu sichern, also eben nicht an andere zu denken, kann auch das genaue Gegenteil passieren.

    Etwas anderes ergibt sich meiner Meinung nach nur, wenn es einen größeren Zusammenbruch gibt, der die Menschen zwingt in den Realitäten zu neuem ideologiefreien staatstragendem Konsens zu finden.
    Einen Konsens den es aktuell in der Bundesrepublik nicht gibt.

    Berthold Grabe

  1. Die Arbeitslosenzahlen sind niedrig? Kein Wunder bei den Statistikfummeleien, 1-Euro-Jobs und Niedrigstlohn-Beschäftigungsverhältnissen.

    Nur so retten sich die Regierungen von Jahr zu Jahr, ohne das die offensichtliche Systemkrise offen benannt würde.

    Fakt ist, das jahrzehnte alte Modell der Wohlstandverteilung über ordentliche Arbeitsverhältnisse zerbröselt gerade.

    In immer mehr Branchen erleben wir das überflüssig Werden von immer mehr Arbeitskräfte bei steil ansteigenden Produktivitätszuwächsen. Der wohlfeile Verzicht auf "betriebsbedingte Kündigungen" kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass gute Arbeitsplätze verschwinden.

    10% Produktivitätszuwachs bedeutet aber, dass entweder der Umsatz/Gewinn um 10% steigen muss oder 10% der Stellen überflüssig werden.

    Parallel dazu gibt es aber immer weniger Produkte, die wirklich benötigt werden. Noch ein Knöpchen mehr im neuen Golf ist kein Kaufargument - sondern schlicht albern. Und ein neuer Ipod rettet nicht die Industrie.

    Parallel dazu werden alle Billig-Produktionen, die auch nicht durch Investitionen in D darstellbar sind, in Billigst-Lohn-Länder verlagert.

    Und nun die Nachricht, dass die USA den Banken, der Industrie usw. nicht 700 Mrd. $ garantieren, sondern ehrlich gerechnete 8500 Mrd. !! (s. FTimes). Ich bin auf ehrliche Zahlen in D gespannt - die dürften ebenfalls grausam sein.

    Leute, das System hat ausgehustet - es mag nur niemand zugeben, weil niemand die geringste Ahnung hat, wie es weitergehen soll.

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    Ein Klick auf dieses BILD veranschaulicht die Lohnkosten an der arbeitsintensiven Produktion von Kleidung: 1%

    Wer soll die Kleidung in Zukunft noch kaufen können?
    _______________________________________________________
    "Woher nehme ich nur die Zeit, das alles nicht zu lesen." (Karl Kraus)

    Das System hat nicht ausgehustet. Die Marktwirtschaft, von mir aus auch Kapitalismus, wächst krisenhaft. Das ist immer so gewesen.
    Der Sozialismus IST eine einzige KRISE.
    Die Alternative:
    Man könnte es mal wieder mit ECHTER sozialer Marktwirtschaft probieren, anstatt nur auf Billiglöhner zu setzen.
    Sie sprechen den Ipod an. Wo kommt der her? Ostasien, erdacht und konzipiert in USA. Da fließen auch die Gewinne hin.
    Warum kommt sowas nicht aus Deutschland?
    Deutschland muss eine langfristige Bildungs- Weiterbildungs- und Forschungsstrategie verfolgen. Nur das schafft neue Produkte. Gut bezahlte Jobs in Branchen mit "Innovationsbonus" bringen auch mehr Binnennachfrage.
    Das wiederum bringt mehr Jobs bzw. höhere Löhne auch für eher praktisch begabte.
    Die USA sind innovativer als Dland, nur haben die ein total ungerechtes System, mit Abermillionen Niedriglöhnern.
    Gewisse Interessengruppen hierzulande wollten das, wenigstens teilweise, auch hier aufziehen, und haben das, bedauerlicherweise, teilweise auch geschafft.
    Im Ergebnis sind wir nun total Exportabhängig, und damit von der einbrechenden Weltkonjunktur besonders bedroht.
    Man müsste also die Tech- und Bildungsoffensive (ich halte es für sozialer die Leute weiter- oder umzuschulen als in Billigjobs zu quetschen) mit einer stärkeren Gewichtung der Binnennachfrage koppeln.
    Und zumindest dazu bietet diese Krise eine gute Gelegenheit!
    Der Staat hat uns Bürgern die letzten paar Jahre Kaufkraft entzogen (Mehrwertsteuererhöhung), nun ist es an der Zeit daß er was zurückgibt.

    --------------------------------------------------------------------
    "Die Bürokratie wurde geschaffen, um die Bedürfnisse der Bürokratie zu stillen."

    Ein Klick auf dieses BILD veranschaulicht die Lohnkosten an der arbeitsintensiven Produktion von Kleidung: 1%

    Wer soll die Kleidung in Zukunft noch kaufen können?
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    "Woher nehme ich nur die Zeit, das alles nicht zu lesen." (Karl Kraus)

    Das System hat nicht ausgehustet. Die Marktwirtschaft, von mir aus auch Kapitalismus, wächst krisenhaft. Das ist immer so gewesen.
    Der Sozialismus IST eine einzige KRISE.
    Die Alternative:
    Man könnte es mal wieder mit ECHTER sozialer Marktwirtschaft probieren, anstatt nur auf Billiglöhner zu setzen.
    Sie sprechen den Ipod an. Wo kommt der her? Ostasien, erdacht und konzipiert in USA. Da fließen auch die Gewinne hin.
    Warum kommt sowas nicht aus Deutschland?
    Deutschland muss eine langfristige Bildungs- Weiterbildungs- und Forschungsstrategie verfolgen. Nur das schafft neue Produkte. Gut bezahlte Jobs in Branchen mit "Innovationsbonus" bringen auch mehr Binnennachfrage.
    Das wiederum bringt mehr Jobs bzw. höhere Löhne auch für eher praktisch begabte.
    Die USA sind innovativer als Dland, nur haben die ein total ungerechtes System, mit Abermillionen Niedriglöhnern.
    Gewisse Interessengruppen hierzulande wollten das, wenigstens teilweise, auch hier aufziehen, und haben das, bedauerlicherweise, teilweise auch geschafft.
    Im Ergebnis sind wir nun total Exportabhängig, und damit von der einbrechenden Weltkonjunktur besonders bedroht.
    Man müsste also die Tech- und Bildungsoffensive (ich halte es für sozialer die Leute weiter- oder umzuschulen als in Billigjobs zu quetschen) mit einer stärkeren Gewichtung der Binnennachfrage koppeln.
    Und zumindest dazu bietet diese Krise eine gute Gelegenheit!
    Der Staat hat uns Bürgern die letzten paar Jahre Kaufkraft entzogen (Mehrwertsteuererhöhung), nun ist es an der Zeit daß er was zurückgibt.

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  2. Der Artikel ist das Ergebnis solider ökonomischer Handwerksarbeit, aber eben leider auch nicht mehr. Wenn man schon den Begriff des Szenarios benutzt, müsste man den ökonomistischen Blick weiten und auch das einbeziehen, was noch aus einer so drastischen Talfahrt folgen könnte.

    Ein Referenzszenario, an dem man sich orientieren kann, ist ja vorhanden: die große Depression der 1930er Jahre. Diese war ja bekanntlich an der Machtergreifung durch Hitler nicht ganz unbeteiligt, ein Grund, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob, wo und wie stark mit Gewaltausbrüchen zu rechnen wäre, wenn die Talfahrt nicht gestoppt wird.

    Bezieht man derartige Überlegungen mit ein, fällt es bedeutend leichter, sich für ein groß dimensioniertes Konjunkturprogramm einzusetzen. Und dann wird einem auch plötzlich bewusst, wie vollkommen neben der Spur und unverantwortlich das gegenwärtige Krisenmanagement der Bundesregierung ist!

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    Rolling thunder arbeitet eindeutig fanatisch an Ermächtigungsgesetzen.

    Das sollte doch zu denken geben.
    Hat schon der Trick mit dem "internationalen Terrorismus" nicht so recht gefruchtet, könnte jetzt eine durchgreifende ökonomische Destabilisierung endlich mal wieder für den kollektiven Ruf nach dem Heiland sorgen.

    Nicht dass ich glaube, dass da ein planender Geist dahinterstünde! Die Eloquenz verbirgt bei vielen Individuen den schlichten Charakter. Und da der Große Philosoph meinte: "Wo immer ich Lebendiges fand, fand ich den Willen zur Macht!", wird auch dieser einfache Algorithmus das aktuelle Phänomen erklären.

    Rolling thunder arbeitet eindeutig fanatisch an Ermächtigungsgesetzen.

    Das sollte doch zu denken geben.
    Hat schon der Trick mit dem "internationalen Terrorismus" nicht so recht gefruchtet, könnte jetzt eine durchgreifende ökonomische Destabilisierung endlich mal wieder für den kollektiven Ruf nach dem Heiland sorgen.

    Nicht dass ich glaube, dass da ein planender Geist dahinterstünde! Die Eloquenz verbirgt bei vielen Individuen den schlichten Charakter. Und da der Große Philosoph meinte: "Wo immer ich Lebendiges fand, fand ich den Willen zur Macht!", wird auch dieser einfache Algorithmus das aktuelle Phänomen erklären.

  3. Rolling thunder arbeitet eindeutig fanatisch an Ermächtigungsgesetzen.

    Das sollte doch zu denken geben.
    Hat schon der Trick mit dem "internationalen Terrorismus" nicht so recht gefruchtet, könnte jetzt eine durchgreifende ökonomische Destabilisierung endlich mal wieder für den kollektiven Ruf nach dem Heiland sorgen.

    Nicht dass ich glaube, dass da ein planender Geist dahinterstünde! Die Eloquenz verbirgt bei vielen Individuen den schlichten Charakter. Und da der Große Philosoph meinte: "Wo immer ich Lebendiges fand, fand ich den Willen zur Macht!", wird auch dieser einfache Algorithmus das aktuelle Phänomen erklären.

    Antwort auf "Gut, aber zu eng... "
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    föhnix, in Sie scheint der altdeutsche Schwurbelteufel hineingefahren zu sein. Sie zitieren Nietzsche, schreiben aber so dunkel und unverständlich wie Hegel. Das war ja bis vor einigen Jahrzehnten in Deutschland Ausweis von Tiefe und Intelligenz. Mittlerweile haben sich die Zeiten geändert und Popper hat sich mit seiner Forderung nach einer einfachen, klaren Sprache, intellektueller Redlichkeit und Bescheidenheit durchgesetzt. Dieter Nuhr, der ebenfalls in diese Reihe gehört, hat es mit Art. 1 seines Gesetzesbuches da schon schwerer, ich zitiere: (entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriff. Die Redaktion/jk)

    föhnix, in Sie scheint der altdeutsche Schwurbelteufel hineingefahren zu sein. Sie zitieren Nietzsche, schreiben aber so dunkel und unverständlich wie Hegel. Das war ja bis vor einigen Jahrzehnten in Deutschland Ausweis von Tiefe und Intelligenz. Mittlerweile haben sich die Zeiten geändert und Popper hat sich mit seiner Forderung nach einer einfachen, klaren Sprache, intellektueller Redlichkeit und Bescheidenheit durchgesetzt. Dieter Nuhr, der ebenfalls in diese Reihe gehört, hat es mit Art. 1 seines Gesetzesbuches da schon schwerer, ich zitiere: (entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriff. Die Redaktion/jk)

  4. Ein Klick auf dieses BILD veranschaulicht die Lohnkosten an der arbeitsintensiven Produktion von Kleidung: 1%

    Wer soll die Kleidung in Zukunft noch kaufen können?
    _______________________________________________________
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    da isser wieder, der Kommunist aus Berlin;)

    So ein T-Shirt kommt aus China oder Bangladesh. Natürlich werden die Arbeiter dort schlecht bezahlt. Aber wie wollen sie das verhindern?
    Das können meiner Meinung nach nur die Arbeiter vor Ort, in dem sie sich organisieren. Das Problem ist nur, China hat 1,3 Mrd. Menschen, Bangladesh ist noch ärmer und und 150 Millionen auf einem handtuchgroßen Land.
    Wenn da ein paar meckern werden die meist einfach rausgeschmissen und neue eingestellt, die sich schnell finden, weil eben die einfachen Bauern noch weniger bekommen...
    Wenn sie ein "faires T-Shirt" kaufen, haben sie ein paar glückliche, und die große Mehrheit armer Bauern darbt weiter vor sich hin...

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    "Die Bürokratie wurde geschaffen, um die Bedürfnisse der Bürokratie zu stillen."

    da isser wieder, der Kommunist aus Berlin;)

    So ein T-Shirt kommt aus China oder Bangladesh. Natürlich werden die Arbeiter dort schlecht bezahlt. Aber wie wollen sie das verhindern?
    Das können meiner Meinung nach nur die Arbeiter vor Ort, in dem sie sich organisieren. Das Problem ist nur, China hat 1,3 Mrd. Menschen, Bangladesh ist noch ärmer und und 150 Millionen auf einem handtuchgroßen Land.
    Wenn da ein paar meckern werden die meist einfach rausgeschmissen und neue eingestellt, die sich schnell finden, weil eben die einfachen Bauern noch weniger bekommen...
    Wenn sie ein "faires T-Shirt" kaufen, haben sie ein paar glückliche, und die große Mehrheit armer Bauern darbt weiter vor sich hin...

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    • Chali
    • 27.11.2008 um 15:23 Uhr

    ... "Jan-Peter Brauner" aus "Heinbockel bei Stade"?

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