Die ZEIT hat ihre Leser gebeten, ihr Lieblingsbuch des Jahres 2008 zu nennen. Innerhalb einer Woche erreichten die Redaktion fast zweitausend E-Mails und Postkarten. Wir danken allen Einsendern. Die Gewinner des Literaturlexikons werden postalisch benachrichtigt, es haben gewonnen: Giselind Kranz, Essen; Dieter Holler, Michelstadt; Dr. Ulrich Prager, Münster; Gisela Mehring, Nieby; Elisabeth Hammer, Zorneding; Ole Hoffmann, Lübbecke; Matthias Heller, Gleichen; Michael Luscher, Erlangen; Christiane Salewski, Minden; Katja Stößer-Zimmer, Düsseldorf. Es folgt die Liste der zehn Titel, die die meisten Leserstimmen auf sich vereinigen konnten. Der Sieger heißt Siegfried Lenz.

1. Siegfried Lenz: Schweigeminute. Hoffmann und Campe; 128 S., 15,95 €

Ulrich Greiner schrieb in der ZEIT: "Selten las man etwas so Keusches, etwas so Erotisches. Die Schweigeminute , eine zeitlose Kostbarkeit, passt in diese Zeit."

2. Uwe Tellkamp:Der Turm

Ein neues Nationalepos, ein großer Abendspaziergang in der Dämmerung der DDR. Suhrkamp; 975 S., 24,80 €

In der ZEIT besprach Helmut Böttiger das Buch: "So schonungslos, so radikal, so ohne Illusionen, in solch sozial- und alltagsgeschichtlich akribischer Weise wurde das Leben in der DDR bisher noch nicht dargestellt."

3. Jonathan Littell:Die Wohlgesinnten