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Schnellere Abfahrten, tüchtige Schneekanonen und Olympia 2018 im Blick: Garmisch-Partenkirchen ist Deutschlands bekanntestes Skigebiet. Und will es bleiben!
Wo kommt dieser Haufen Schnee her, mitten in Garmisch? Es ist ein warmer Tag im November, die Menschen sitzen vor den Cafés in der Sonne, auf den Wiesen zwischen Ortsrand und Bergwald weidet noch Jungvieh, und ein paar amerikanische Jungmänner tragen noch Shorts. Winter? Liegt nur insofern in der Luft, als überall gewerkelt und hergerichtet wird für die Skisaison, an Pisten, Liften und Beschneiungsanlagen. Noch ist keine einzige Schneeflocke gefallen, weder vom Himmel noch aus den Kanonen. Und doch liegt auf dem Bahnsteig der Zahnradbahn zur Zugspitze dieser stattliche weiße Haufen, so groß wie zwei Autos nebeneinander. Jemand muss den Schnee hergeschafft und hingekippt haben – von droben vermutlich? Den Gipfel des höchsten deutschen Berges sieht man von hier aus nicht, er ist verdeckt vom vorgelagerten Waxenstein. Aber Plakatfotos an den Bahnhofswänden bilden das Panorama dort oben ab, das goldglänzende Gipfelkreuz auf 2962 Meter Höhe, den Rundblick über Hunderte von Alpenbergen, den Zugspitzgletscher in der Sonne. Verlockend. Suggestiv. Eine Touristengroßfamilie steht beim Schneehaufen und freut sich. Die Frauen tragen schwarze Kopftücher und schwarze Hijabs. Ein bärtiger Mann stößt lachend mit dem Turnschuh immer wieder gegen die nachgiebige Materie, Kinder in bedruckten Sweatshirts probieren kleine Rutschpartien. Dann steigen alle in die Zugspitzbahn und fahren hinauf.
Peter Huber müsste Näheres wissen. Der Technische Direktor der Zugspitzbahnen hat beim Countdown für die Wintersaison beängstigend viel um die Ohren. Ernst referiert er über die drei Dutzend Seilbahnen, Sessel- und Schlepplifte in seiner Verantwortung, über die Notwendigkeit von »technischer Beschneiung« für den Wintertourismus in Deutschland, über Investitionen, Naturschutzgesetze und Arbeitsplätze. Nüchterne Auskünfte in bayerisch gefärbtem Manageridiom. Doch bei der Frage nach dem Schnee im Talbahnhof kommt dem strengen Ingenieur ein vergnügtes Glucksen aus. Nein, es handelt sich nicht um Zugspitzschnee. Die Annahme freut ihn hörbar, aber er sagt: »So frech samma nicht, dass wir das behaupten täten.« Der Schnee kommt von der nebenan gelegenen Garmischer Eislaufhalle. Die Nachbarn waren vor zwei Jahren mal zu einem sommerlichen Betriebsfest eingeladen und brachten, wegen der Gaudi und zum Bierkühlen, eine Lastwagenladung »Schnee« mit, wie er beim Glattfräsen der Eisfläche anfällt. Der Haufen hielt sich lang, und Huber beobachtete, dass besonders die fernöstlichen und arabischen Fahrgäste sich »wie narrisch« darüber freuten. Seither schmeißen ihm die Kollegen das Zeug regelmäßig auf den Bahnsteig – Huber hat für seine Zugspitz-Kundschaft das perfekte Amuse-Gueule.
Garmisch-Partenkirchen mit der Zugspitze ist das bekannteste deutsche Skigebiet, seit im Februar 1936 hier die vierten Olympischen Winterspiele stattfanden. Bis dahin waren die zwei Nachbardörfer, schön sonnig in einem bergumrahmten weiten Talkessel und keine hundert Kilometer von der Großstadt München gelegen, eine ländlich-romantische Sommerfrische. Partenkirchen ist der östliche Ortsteil, an der Straße nach Mittenwald (25 Kilometer) und Innsbruck (55 Kilometer), eine Römergründung, benannt nach der Partnach, die den Zugspitzgletscher entwässert. Im Mittelalter war Partenkirchen Umschlagplatz für Seide, Wein und Öl am Handelsweg von Venedig nach Augsburg, wurde reich und stolz und blieb es, später dank Heilquelle und Kurbadtourismus. Auf Garmisch schauten die Partenkirchner jahrhundertelang herab. In Garmisch hausten arme Subsistenzbauern und grobschlächtige Flößer, deren Arbeitsplatz die von Tirol herunterkommende Loisach war. Dort Wohlleben und Hochmut, hier Hungerleiden und Neid, getrennt nur durch ein paar magere Wiesen – man kann sich diese Nachbarschaft von Haus aus rauflustiger Gebirgler vorstellen.
Heute sind die Wiesen längst zugebaut und die Ortsteile zusammengewachsen. Hier wie dort schöne Gasthöfe, an den Hausfassaden viel Lüftlmalerei und Blumenbalkone, die gern auch Etablissements wie das Pub 33, Edith’s Fußpflege, Pizza Hut und die Australian Lounge schmücken (»Coke and Steak. Tequila Sunrise Jumbo Size 11,30 Euro«). Garmisch-Partenkirchen überrascht aber auch noch mit dem einen oder anderen Bauernhof mittendrin, samt Siloballen und Kuhfladen noch im November. Ironie der Lokalgeschichte: Garmisch ist heute umtriebiger, auch teurer als Partenkirchen, wo es spürbar ruhiger zugeht. Das Wohlstandsgefälle hat sich umgekehrt, wenn auch weniger ausgeprägt. Auslöser waren die Winterspiele 1936. Dafür wurden die Nachbardörfer zur Bindestrich-Gemeinde zwangsvereinigt. Vom wintertouristischen Boom profitierte mehr und mehr Garmisch, auch wegen seines naturschönen Eibsees. Pferde- und Autorennen auf dem Eis, Cocktails und Pelze auf der Luxushotelterrasse – am Eibsee ging es in der Vorkriegszeit zu wie in einem bayerischen St. Moritz.
Die Winterspiele von 1936 waren die bisher einzigen in Deutschland, aber das könnte sich ändern: Garmisch-Partenkirchen bewirbt sich abermals, für 2018, diesmal im Verbund mit München und Berchtesgaden. Der Ort mit seinen 28000 Einwohnern könnte den großen Anschub brauchen; er ist in den vergangenen Jahrzehnten mehr und mehr zum Wohnsitz für wohlhabende, Ruhe wünschende Rentner geworden, ein wenig ältlich. Das IOC wählt zunächst 2010 die Kandidatenstädte aus und entscheidet im Sommer 2011, wer’s wird. Da trifft es sich gut, dass Garmisch-Partenkirchen kurz vorher im Januar 2011 die alpinen Skiweltmeisterschaften ausrichtet. Man darf davon ausgehen, dass die WM als Testlauf für Olympia gelingen wird.
Wer sich zurzeit im Ort umhört, spürt allerdings einen merkwürdigen Stimmungsmix. Im Rathaus und in der Tourismuszentrale sind seit Kurzem jüngere Leute am Ruder; sie verbreiten Zukunftshoffnung und sind stolz auf schon fertige Neuerungen – schicke Sprungschanze, noch schnellere Kandaharabfahrt, »Schneegarantie« auf fünf Abfahrten bis ins Tal. Aber unterhalb der amtlichen Ebene sind viele Garmisch-Partenkirchner skeptisch. Wird sich ihre Bindestrich-Gemeinde im wärmer werdenden Klima als Wintersportort halten können? Der Garmischer Talkessel liegt nur 700 Meter hoch, Langlaufen war da schon in den letzten Wintern oft gar nicht mehr möglich. Und droben schmilzt der Schneeferner dahin, der kleine Gletscher unterm Zugspitzgipfel. Ältere Einheimische sprechen vom Schneeferner wie von einem lieben alten, nun leider moribunden Haustier. Lässt sich das alles kompensieren mit »Schneitechnik«?
Fragen wir mal einen Schneimeister. Anton Ostler ist Träger eines großen Garmischer Namens – Anderl Ostler, Bobweltmeister! Olympiagold Helsinki 52! – und eines kleinen schiefen Hütchens, das die Mannsbilder im bayerischen Oberland immer schon ein wenig fescher aussehen ließ als ihre gebirgsfernen Landsleute. Er kommt mit dreckverschmierten Arbeitsstiefeln in sein Büro am Fuß der Hausbergbahn und muss am übervollen Schreibtisch erst noch mal telefonieren. Derweil schaut man draußen den Arbeitern zu. Im unteren Teil der dreieinhalb Kilometer langen Abfahrt vom Hausberg ist in der Falllinie ein Graben aufgerissen. Gelbe Raupenbagger stehen bedenklich schräg am Hang, man erkennt Rohre, Kabel, schaufelnde Männer knietief im Matsch. Ganz unten, wo die Abfahrt vor dem Gondelbahnhof ausläuft, sind am Rand der Piste dünne, asymmetrisch gekrümmte Masten neu installiert, seltsame Fremdkörper vor dem Waldhintergrund. Das Gefühl beschleicht einen, dass man die Tatsachen unter dem Mantel des zeitgenössischen Wintersports lieber nicht so genau gesehen hätte. Dem Betrachter haut ein Stück Naivität gerade ab wie ein Ski ohne Stopper nach einem Sturz.
Anton Ostler, der Schneimeister, sieht das anders. Erstens, die Technik ist nötig. Zweitens, die Technik ist gut. Drittens, sie muss funktionieren. Das ist seine Aufgabe. Seit 1990 in Garmisch auf der Kandahar-Renommierpiste die erste Schneianlage aufgestellt wurde, produziert der gelernte Elektriker »technischen« Schnee. »Bitte nicht Kunstschnee sagen«, insistiert er. »Es ist ja ein Naturprodukt, nur Wasser und Luft.« Plus Kompressoren, Trafos, Hydraulikpumpen, Düsen, Leitungen, Speicherseen, Rechnerzentren, Diesel, Strom… Im Garmischer Skigebiet werden diesen Winter 54 Hektar Piste beschneit, mit 60 Schneekanonen und 50 »Lanzen«, wie Ostler die metallischen Spinnenbeine nennt. Jede Kanone braucht ihre Wasserleitung, jede Lanze ihre Wasser- und Luftleitung; wenn’s dann kalt genug ist, so ab minus drei Grad, wird Wasser mit Druckluft versprüht und gefriert zu »technischem« Schnee. Keine Kristalle, nichts Wundersames. Harte, gefrorene Tropfen.
Eine Million Liter Wasser braucht man für 30 Zentimeter Skiunterlage auf einem Hektar Piste. Beunruhigend viel, es kommt aber nicht aus der Trinkwasserleitung, sondern aus Quellen und Bächen, und natürlich schmilzt der Technikschnee zurück in den Wasserkreislauf. Ökologische Schäden sind deutlich geringer als befürchtet, ergab 2006 eine Umweltstudie, die die ersten 15 Jahre künstlicher Beschneiung in den deutschen Alpen bilanzierte. Die gesetzlichen Vorschriften wurden daraufhin gelockert, Fördergelder bewilligt, und in Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden, Reit im Winkl und Bad Tölz, Lenggries und Tegernsee, Hindelang und Oberstdorf war ein großes existenzielles Luftholen zu vernehmen. Wenn man ordentlich beschneien durfte (wie die spöttisch herüberwinkenden österreichischen Nachbarn), gab es Hoffnung auch wieder für die bayerischen Skigebiete. Denn trotz aller Marketingverrenkungen in Richtung schneelose Winterwellness: Ohne Skifahrer und Snowboarder schrumpfen die Gästezahlen bedrohlich. Und Skifahrer wollen Ski fahren.
Die deutschen Schneigesetze sind immer noch die strengsten im Alpenraum. Erlaubt ist Beschneien nur von Mitte November bis Ende Februar und nur bis zur Baumgrenze. (Österreich beschneit schon im Oktober sogar seine Gletscherpisten.) Chemische Zusätze im Schneiwasser sind streng verboten. (Die Schweiz erlaubt Bakterien, die Schnee bei Plusgraden möglich machen.) So weit die Ökologie, und ökonomisch? Für Garmisch-Partenkirchen lohnt sich der Winter bei mindestens 90 Tagen Skibetrieb. Mit technischem Schnee ist das machbar – voraussichtlich noch bis zum Jahr 2030, schätzen Klimatologen. Dann könnte es für die Garmischer Pisten zwischen 700 und 2000 Metern endgültig zu warm sein. Also. Auf geht’s. Fahren wir Ski, solang es noch geht. Stefan Stankalla, 33, Garmischer Exrennläufer, erklärt uns schon mal, wie wir die Kandahar runterkommen.
Die schwerste Abfahrt der Gegend – die »interessanteste« nennt sie Herr Stankalla – ist 3,3 Kilometer lang auf einen Kilometer Höhenunterschied, hat im steilsten Stück 85 Prozent Gefälle, und wenn beim Weltcuprennen Ende Januar der wilde Ami Bode Miller und seine Konkurrenten sich dort wieder den Starthang hinunterschmeißen, dann fahren sie schon nach fünf Sekunden Tempo 120 und brauchen bis ins Ziel so zwischen 1.45 und 1.50 Minuten, inbegriffen vier 50 bis 80 Meter weite Sprünge, deren letzter, »Freier Fall« genannt, die Rennläufer in den Zielhang schleudert wie Ziegel über die Dachkante. Die Strecke wird vorher komplett vereist. Okay! Great! Mehr brauchen wir über die Kandahar momentan nicht zu wissen. »Man muss aber nicht die Hölle fahren«, sagt Herr Stankalla versöhnlich. Er meint den berüchtigten Buckelabschnitt, den »man« im Wald umfahren kann. Wo die Kandaharpiste endet, zwischen den Talstationen von Kreuzeck- und Alpspitzseilbahn, wartet zur Zeit unserer Besichtigung noch ein Haufen Wurzelstöcke auf den Abtransport: Im Sommer wurden Bäume gefällt für eine neue Trasse der Herrenabfahrt. Noch schwieriger, dem Niveau der Weltbesten entsprechend. Die weiblichen Abfahrtsprofis rasen jetzt auf der alten Herrenstrecke. Und »man« kann sich diesen Winter erstmals an zwei Kandaharstrecken ausprobieren, freie Geschlechtswahl, sozusagen.
Und damit zum gemütlichen Teil. Wir imaginieren einen sonnigen Winterurlaubstag. Wir fahren mit der Alpspitzbahn auf den Osterfelderkopf, 2050 Meter, und treten aus der Gondel hinein in ein Skilandschaftsideal. Überragt von der geometrischen Schönheit des Alpspitz-Dreiecks, liegen weite, vertrauensbildend geneigte Skihänge vor uns, Schlepplifte, Berggasthäuser, ein halbes Dutzend baumlose Pisten auf einen Blick, und kaum haben wir die ersten Schwünge in den griffig gewalzten Schnee gecarvt, grinsen wir dieses typisch beglückte, unbewusste Skifahrergrinsen, und jeder Zweifel, jede Sinnfrage ist vergessen. Mittags pausieren wir auf der Kreuzalmterrasse im T-Shirt. Nachmittags probieren wir die Talabfahrten durch. Auf der Standard, der einfachsten und längsten mit 4,5 Kilometern, fahren auch Familien mit kleinen Kindern, wir steigern uns über die Olympia-, die Dreh- und die Hornabfahrt, danach sind wir fit und riskieren die Kandahar. Damenvariante. Ohne Hölle. Ohne Freien Fall. Machbar.
Classic-Skigebiet nennt sich das Pistenareal zwischen Osterfelderkopf, Kreuzeck und Hausberg. Geografisch nah, aber logistisch getrennt davon ist die zweite Garmischer Skiarena, das Zugspitzplatt. Es ist kleiner, liegt aber zwischen 2200 und 2800 Metern und ist damit deutlich höher und deshalb schneesicher bis in den Mai, obwohl nicht technisch beschneit werden darf. Die Lobbyarbeit von Seilbahnbetreibern und Touristikern für eine Ausnahme von der Baumgrenzenregel ist im Gang. Es gibt drei Möglichkeiten auf Deutschlands höchsten Gipfel zu kommen. Zu Fuß: dauert ein bis zwei Tage. Mit der Zahnradbahn: dauert eineinviertel Stunden. Mit der Eibsee-Seilbahn: dauert zehn Minuten. Wir nehmen die Eibsee-Bahn. Fantastisch schnell fliegt sie hinauf; der Puls pumpt spürbar, wenn man aus der Großgondel kommt und die letzten Treppen steigt zur Aussichtsplattform auf fast 3000 Metern.
Die panoramischen Lockfotos drunten in Garmisch haben nicht übertrieben. Der Watzmann. Der Großglockner. Marmolada, Silvretta. Und im Norden München, bei klarer Sicht. Vom Gipfel zieht sich das Zugspitzplatt als offene weite Mulde nach unten, mit neun Liften, Halfpipe, Schanzen für Snowboarder, Tiefschneegelände. Sogar eine Kirche gibt es und ein Gourmetrestaurant, geführt von einem pakistanischen Koch, der Fünfgängemenüs offeriert. Bei unserem Besuch gleicht das Platt einer Riesenschüssel voll Schotter, garniert mit einem Flecken Vanillepudding: dem Schneeferner. Der letzte deutsche Gletscher ist von 300 auf 40 Hektar zusammengeschmolzen. Ein kleiner Teil davon wird im Sommer mit Isoliermatten zugedeckt, um sein Schwinden wenigstens ein bisschen hinauszuzögern. Der Anblick rührt.
Montag, der 24. November. Unser Zugspitz-Besuch ist zwei Wochen her. In den letzten Tagen hat es geschneit. Wie ist die Lage? Wir rufen Anton Ostler an, den Schneimeister. Die Lage ist halb gut in den Augen des Technikers. 20 Zentimeter Schnee liegen im Tal, 40 Zentimeter auf dem Kreuzeck, mehr als ein Meter auf dem Zugspitzplatt, wo am Sonntag vier Lifte aufmachten und bei Sonne und minus 17 Grad sich die ersten tausend Skifahrer freuten. So weit die Natur. Und der Technoschnee? Seit Freitag brummten die Kanonen und pusteten still die Lanzen, rund um die Uhr, vielversprechend häuften sie gefrorene Tropfen auf kristalline Flocken, und es hat nicht mehr viel gefehlt. Dann, um drei Uhr früh in der Nacht zum Montag, wurde es plötzlich wieder warm. Nichts ging mehr, schneitechnisch, für den Schneimeister. Er beginnt undiszipliniert, dieser deutsche Winter.
INFORMATION
Anreise:
Mit Auto oder Bahn via München. Die Autobahn endet 15 Kilometer vor Garmisch, meistens im Stau. Im Zug fährt man an Winterwochenenden verbilligt direkt von München bis zur Hausberg-Seilbahn
Unterkunft: Hotels jeder Kategorie von 40 bis 300 Euro, zahlreiche Pensionen und Ferienwohnungen. Etwa das Eibsee-Hotel, Am Eibsee 1–3, 82491 Grainau, Tel. 08821/98810 www.eibsee-hotel.de . DZ ab 72 Euro. Best Western Hotel Obermühle, Mühlstraße 22, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. 08821/7040, www.hotel-obermuehle.de . DZ ab 126 Euro. Hotel Zugspitze, Klammstraße 19, Tel. 08821/ 9010, www.hotel-zugspitze.de . DZ ab 134 Euro
Restaurants: Zum Wildschütz, Bankgasse 9, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Tel. 08821/3290. Geöffnet Mo–Fr ab 17 Uhr, Sa/So ab 11 Uhr
Restaurant Husar, Fürstenstraße 25, Tel. 08821/ 9677922, www.restauranthusar.de . Geöffnet Di–So ab 18 Uhr
Gasthof zum Lamm, Marienplatz 17, Tel. 08821/2750, www.zumlamm-gap.de . Geöffnet täglich ab 8 Uhr außer Mittwoch
Skipass:
Tageskarte für Classic-Gebiet (Hausberg, Kreuzeck, Osterfelderkopf) 31 Euro, für Zugspitze 36 Euro. Der deutsch-österreichische Kombipass für die Großregion inklusive Seefeld, Mittenwald, Garmisch, Ehrwald, Lermoos, Berwang kostet beispielsweise für fünf Tage 150 Euro
Tiefschnee:
Tourenmöglichkeiten von einfach bis hochalpin, beliebt ist die lange »Gatterl«-Abfahrt vom Zugspitzplatt nach Ehrwald, spektakulär die »Neue-Welt«-Route mit einer 20-Meter-Abseilstelle
Anderer Wintersport:
Langlaufen (110 Kilometer gespurte Loipen), Wandern (100 Kilometer geräumte Wege), Rodeln, Schneeschuhwandern, Eislaufen
Auskunft:
Garmisch-Partenkirchen Tourismus Tel. 08821/180700,
www.garmisch-partenkirchen.de
- Datum 28.11.2008 - 11:52 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 27.11.2008 Nr. 49
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