Vom 11. September bis zur Finanzkrise "Die Freiheit ist das Opfer"
Warum Menschen, die bei Sicherheitskontrollen am Flughafen ausrasten, für den Philosophen Peter Sloterdijk die Helden dieses Jahrzehnts sind. Ein Interview
Von Stephan Lebert und Christine Meffert
Das ZEITmagazin hat zahlreiche Persönlichkeiten nach ihrer persönlichen Bilanz der "nuller Jahre" befragt - jenem kurzen Jahrzehnt, das mit den Terroranschlägen am 11. September 2001 begann und mit dem Zusammenbruch des Finanzsystems2008 endet.
ZEITmagazin: Herr Sloterdijk, wer sind die Helden dieses ersten Jahrzehnts des dritten Jahrtausends?
Peter Sloterdjik: Für mich persönlich ist die Antwort evident: die Menschen, die bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen ausgerastet sind. Im Spiegel stand neulich eine hübsche Aufzählung. Ein Passagier hat seine Rasierwasserflasche gegen eine Scheibe geworfen, ein anderer hat eine Kontrolleurin geohrfeigt. Das sind meine Helden, einsame Kämpfer gegen den Sicherheitswahn.
ZEITmagazin: Das klingt jetzt fast so, als hätten Sie selbst schlechte Erfahrungen gemacht.
Sloterdjik: Das kann man so sagen. Ich werde nie vergessen, mit welcher Handbewegung ein Kontrolleur am Flughafen Amsterdam mir deutlich machte, ich müsse jetzt meine Flasche Wein in diesen Container dort werfen, sonst dürfe ich nicht mitfliegen – ein ganz fabelhafter italienischer Rotwein, ein Geschenk des Gastgebers für eine Lesung am Vorabend, völlig nitroglyzerinfrei. Ich sagte diesem Security-Affen, ich würde das auf keinen Fall tun, ich würde zu meiner Vergewaltigung nicht auch noch die Hand reichen, das müsse er schon selber machen. Darauf hat er die Flasche in die Tonne geworfen. Den dumpfen Schlag höre ich noch immer, das ist der Sound des Jahrzehnts.
ZEITmagazin: Sie sprechen von Sicherheitswahn.
Sloterdjik: Das ist eine der bösen Seiten der letzten Jahre: Wir haben die Nonsensformulierung "Krieg gegen den Terrorismus" mehr oder weniger willenlos geschluckt. Die Menschen sind umdressiert worden, ohne dass sie es gemerkt haben. Aus Bürgern sind Sicherheitsuntertanen geworden. Wir leben jetzt in einer sekuritären Gesellschaft, kein Mensch interessiert sich mehr für Freiheitsthemen, alles wird der Sicherheit untergeordnet. Wer heute gegen den Vorrang der Sicherheit argumentiert, wird als Feind der Menschheit wahrgenommen. Und es ist erstaunlich, wie wenig das beklagt wird: Die Freiheit ist eindeutig das Opfer dieses Jahrzehnts.
ZEITmagazin: Die Sicherheit siegt über die Freiheit. Welche Tendenzen sehen Sie sonst noch in diesen nuller Jahren?
Sloterdjik: Zeitgenossen wissen zumeist nicht, was wirklich wichtig wird. 1968 etwa stand alles im Bann der Studentenunruhen, die letztlich ziemlich banal waren, und kein Mensch nahm Notiz von dem folgenreichsten Ereignis des Jahres: der Ankündigung der Engländer, sich demnächst aus den Emiraten zurückzuziehen.
ZEITmagazin: Wir würden dennoch gern Puzzlestücke sammeln, aus denen vielleicht ein Bild wird. Gibt es Begriffe, die kennzeichnend sind für unsere Zeit?
Sloterdjik: Gier ist sicher ein zentrales Wort der nuller Jahre. Lassen Sie mich dazu kurz ausholen: Ich habe in meinem Buch Zorn und Zeit unterschieden zwischen Thymos und Eros. Sehr vereinfacht gesagt, ist Thymos das stolzgetriebene Bewusstsein, etwas geben zu können. Eros hingegen ist das Habenwollen, das mangelgetriebene Begehren. Im Idealfall pendeln sich Eros und Thymos aus. Aber wir haben unsere Kultur derart übererotisiert, dass das Habenwollen zum Leitaffekt wurde, es ist jetzt in keiner Weise mehr ausbalanciert durch das Gebenwollen. Der Slogan "Geiz ist geil" passte perfekt in die Zeit.
ZEITmagazin: Man kann wohl sagen: Dieses einseitige Habenwollen hat letztlich den Zusammenbruch des internationalen Finanzsystems verursacht. Der große Crash kam also gar nicht so überraschend für Sie?
Sloterdjik: Es klingt jetzt vielleicht ein bisschen unangemessen, aber ich lebe seit gut zehn Jahren ständig in der Erwartung der Krise und habe auch in meiner philosophischen Arbeit der letzten Zeit immer wieder davon geschrieben. In meinem Buch Zorn und Zeit gibt es ein Kapitel mit der Überschrift Kollapsverzögerung in gierdynamischen Systemen. Mehr kann man eigentlich von einem lebenden Philosophen nicht verlangen.
ZEITmagazin: Was bedeutet denn diese fundamentale Wirtschafts- und Finanzkrise für unsere Gesellschaft?
Sloterdjik: Seit 1945 gibt es ständig ein Wechselspiel zwischen frivolitätsfördernden und seriositätsfördernden Tendenzen. Früher waren die Tendenzwenden in der Regel etwas milder, jetzt erleben wir einen scharfen Einschnitt, so etwas hat es seit 40 Jahren nicht gegeben.
ZEITmagazin: Sie meinen, jetzt wird’s ernst?
Sloterdjik: Es gibt für Jahrzehnte und Zeitgeister keine Staatsbegräbnisse, aber wenn es sie gäbe, dann würde man jetzt ein Staatsbegräbnis erster Klasse veranstalten für diese sehr erträgliche Leichtigkeit des Seins, für dieses ganze neoliberale Frivolitätssyndrom.
ZEITmagazin: Was gehörte sonst noch zu diesem Syndrom?
Sloterdjik: Ein Leittypus der nuller Jahre ist sicherlich der Kandidat von Castingshows. Einer der konstitutiven Träume der Moderne zeigt sich in ihm ganz besonders deutlich: Man will berühmt werden, allein deshalb, weil man existiert. Die Menschen träumen vom leistungslosen Einkommen, sie wollen reich sein, aber das gratis. Wer bin ich, dass ich arbeiten müsste, um wohlhabend zu werden? Noch mehr träumt man vom leistungslosen Ruhm: Wer bin ich, dass ich etwas können müsste, um eine Celebrity zu sein? Beides kommt bei den Kindern von Prominenten zusammen – wahrscheinlich der repräsentativsten Gruppe dieser Zeit.
ZEITmagazin: Sehen Sie ein bestimmtes Bild vor sich, wenn Sie an die nuller Jahre denken?
Sloterdjik: Ja, den Stapellauf der Queen Mary 2. Sofort hatte ich das Gefühl: Jetzt sehen alle, was los ist. Die Leute wollen zurück in den ganz großen Luxus. Man baut wieder ein Schiff für die ganz Reichen, denen die erste Klasse im Flugzeug zu trivial ist. Ein neues Luxusschiff, das Reiseerlebnisse wie damals verspricht, bevor das Massenzeitalter begann. Die Queen Mary 2 ist das Superartefakt dieser Zeit.
ZEITmagazin: Der Anfang dieses Jahrhunderts: Gibt es Parallelen zu Anfängen anderer Jahrhunderte?
Sloterdjik: Die Welt ist voll von schiefen Parallelen. Aber es fällt doch auf, dass Jahrhundertanfänge öfter von Euphorien und Aufschwungphänomenen begleitet sind, die sich allesamt als nicht haltbar erwiesen haben. Kurz nach 1800 war das so, und auch vor dem Ersten Weltkrieg gab es so ein merkwürdig überreiztes Klima. Sensible Gemüter spürten, dass da etwas in der Luft lag.
ZEITmagazin: Lassen Sie uns noch über Computer, Internet und Handys reden. Wie halten Sie es damit?
Sloterdjik: Das Internet nutze ich intensiv. Ein Handy habe ich mir nie angeschafft, ich habe keine Lust, ständig auf die Frage zu antworten: Von wo sprichst du? Was mich am Handy interessiert, ist eher die Frage, wie sich die Beweglichkeit der Hand verändert, seit es dieses Gerät gibt. Es sieht so aus, als ob der Daumen zum eigentlichen Arbeitsfinger des modernen Menschen geworden ist.
ZEITmagazin: Es gibt tatsächlich erste Untersuchungen, die behaupten, dass unsere Daumen durch das ewige Simsen größer werden.
Sloterdjik: Sehen Sie! Der Daumen hat den übrigen Fingern den Rang abgelaufen, er ist der große Gewinner dieses Jahrzehnts.
Das Gespräch führten Stephan Lebert und Christine Meffert
Peter Sloterdijk, 61, ist einer der bekanntesten Philosophen Deutschlands. 2005 veröffentlichte er sein Buch "Im Weltinnenraum des Kapitals", in dem er sich mit der Globalisierung auseinandersetzt. Im Frühjahr 2009 erscheint "Du sollst dein Leben ändern".
- Datum 11.12.2008 - 07:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 11.12.2008 Nr. 51
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Der Terror, den uns die Medien versuchen mitzuteilen und welche die Rechtfertigung für solche menschenunwürdigen Sicherheitskontrollen sind, ist nicht der wahre Terror. Der wahre Terror, der Terror den wir persönlich tagtäglich am eigenen Leibe verspüren, den die einen mit beängstigender Selbstverständlichkeit über sich ergehen lassen, manche aber auch zum Ausrasten bringen, dieser Terror geht vom [... selbst gekürzt, um der Redaktion die Arbeit zu sparen ] aus.
"Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Der Daumen ist wohl eher der Verlierer als der Gewinner, denn die Zahl der Daumensattelgelenksarthrosen wir durch den Umgang mit der Maus, weniger durch SMS-Schreiben, deutlich zunehmen.
Was mir jedoch auffälliger scheint, ist die zunehmende Beschleunigung, wie man auch hier wieder sehen kann. Jetzt beginnt man bereits nach nicht einmal acht Jahren, ein Resümee des Jahrzehnts zu formulieren. Und das schon so weit vor Silvester. Vieles ist schon abgehakt, bevor es richtig begonnen hat.
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Lyriost – Madentiraden
Wird, nicht wir, Monsieur.
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Lyriost – Madentiraden
soll denn der Verfasser warten, bis am 31.12.2010 dann alle an den Massenstart gehen und ihre Weisheiten über das Jahrzehnt unter die Medien bringen?
Seit dem mir 1994 beim Aldi in der ersten Woche meines Sommerurlaubes(September) eine Palette mit Weihnachtsgebäck über der Zeh gerollt wurde, beobachte ich diese Phänomän besonders interessiert. Wir sind nun mal ein (Wirtschafts-) standort und da spielt die Zeit ihre zugeteilte Rolle.
Also, ich kaufe meine Weihnachtsgeschenke im Abverkauf Anfang Januar, fahre sie dann als rollendes Lager über die Autobahnen, um jederzeit bereit zu sein, falls die Regierung zum Schutze der Wirtschaft das Weihnachtsfest auf den 18. August vorverlegt. Clever muß man als Bildungsbürger sein, clever!!!
Wird, nicht wir, Monsieur.
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Lyriost – Madentiraden
soll denn der Verfasser warten, bis am 31.12.2010 dann alle an den Massenstart gehen und ihre Weisheiten über das Jahrzehnt unter die Medien bringen?
Seit dem mir 1994 beim Aldi in der ersten Woche meines Sommerurlaubes(September) eine Palette mit Weihnachtsgebäck über der Zeh gerollt wurde, beobachte ich diese Phänomän besonders interessiert. Wir sind nun mal ein (Wirtschafts-) standort und da spielt die Zeit ihre zugeteilte Rolle.
Also, ich kaufe meine Weihnachtsgeschenke im Abverkauf Anfang Januar, fahre sie dann als rollendes Lager über die Autobahnen, um jederzeit bereit zu sein, falls die Regierung zum Schutze der Wirtschaft das Weihnachtsfest auf den 18. August vorverlegt. Clever muß man als Bildungsbürger sein, clever!!!
Wird, nicht wir, Monsieur.
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Lyriost – Madentiraden
fordere ich die zeit ultimativ auf,mir auch das recht zuzugestehen,wie sloti auf dieser seite,menschen unzensiert "affen"nennen zu können.
was er meiner meinung nach vergessen hat zu erwähnen ist die tatsache,dass in den 0er jahren offenkundig wurde,dass der journalismus sich ?endgültig? darauf versteift hat nur noch selbigen nach aktienlage zu betreiben.(depotgewinne hoch:kapitalismus juhu - depotgewinne runter:verstaatlichung johee)(die zensur dieser pauschalen verunglimpfung wurde zensiert)
wie sie sehen stehen die 0er jahre im rückblick für das widererstarken faschistoider tendenzen(gefühltes zitat schäuble:menschenrecht ist täterschutz)
aber abgesehen davon ist alles supie
Ein Passagier hat seine Rasierwasserflasche gegen eine Scheibe geworfen, ein anderer hat eine Kontrolleurin geohrfeigt. Das sind meine Helden, einsame Kämpfer gegen den Sicherheitswahn.
Ich denke, das bedarf keiner Erläuterung. Eines Philosophen unwürdig.
Sloterdijk. Erstaunlich.
Hochachtung hätte ich gezollt, wenn sich ein empörter Fluggast eine schlaue Aktion gegen die wahren Verursacher der in der Tat (z.T.) unsinnigen Kontrollen ausgedacht hätte. Vielleicht ein Prominenter vom Schlage Sloterdijks, der unter Begleitung der Presse versucht ein überdimensionales Schnapsglas mit <100ml Obstler darin durch die Kontrolle rollen möchte; ein paar smarte Kommentare für die Presse, schulterzuckende Kontrolleure auf dem Foto, ...
Die vermutlich nicht gerade überbezahlten Kontrolleure anzugreifen ist nicht akzeptabel, eine solche Tat zu loben ebenfalls nicht.
Ansonsten ist es nach wie vor ein Genuss, den Gedankengängen eines Soterdijk zu folgen.
wider dem vorauseilenem Gehorsam
Sloterdijk. Erstaunlich.
Hochachtung hätte ich gezollt, wenn sich ein empörter Fluggast eine schlaue Aktion gegen die wahren Verursacher der in der Tat (z.T.) unsinnigen Kontrollen ausgedacht hätte. Vielleicht ein Prominenter vom Schlage Sloterdijks, der unter Begleitung der Presse versucht ein überdimensionales Schnapsglas mit <100ml Obstler darin durch die Kontrolle rollen möchte; ein paar smarte Kommentare für die Presse, schulterzuckende Kontrolleure auf dem Foto, ...
Die vermutlich nicht gerade überbezahlten Kontrolleure anzugreifen ist nicht akzeptabel, eine solche Tat zu loben ebenfalls nicht.
Ansonsten ist es nach wie vor ein Genuss, den Gedankengängen eines Soterdijk zu folgen.
wider dem vorauseilenem Gehorsam
Muss ich unbedingt kaufen, "Zorn und Zeit".
Schon allein, um das neoliberale Frivolitätssyndrom im postsekuritativen Zeitalter besser zu verstehen !
Sloterdijk. Erstaunlich.
Hochachtung hätte ich gezollt, wenn sich ein empörter Fluggast eine schlaue Aktion gegen die wahren Verursacher der in der Tat (z.T.) unsinnigen Kontrollen ausgedacht hätte. Vielleicht ein Prominenter vom Schlage Sloterdijks, der unter Begleitung der Presse versucht ein überdimensionales Schnapsglas mit <100ml Obstler darin durch die Kontrolle rollen möchte; ein paar smarte Kommentare für die Presse, schulterzuckende Kontrolleure auf dem Foto, ...
Die vermutlich nicht gerade überbezahlten Kontrolleure anzugreifen ist nicht akzeptabel, eine solche Tat zu loben ebenfalls nicht.
Ansonsten ist es nach wie vor ein Genuss, den Gedankengängen eines Soterdijk zu folgen.
genau das charakterisiert den "Geist" von Sloterdijk. Dann genießen Sie mal schön weiter.
genau das charakterisiert den "Geist" von Sloterdijk. Dann genießen Sie mal schön weiter.
Protest also nur, wenn er politisch korrekt ist, niemanden schmerzt und am besten auch noch lustig?
Da faellt mir glatt auf, dies ist auch durchaus ein Phaenomen dieses Jahrzehntes. Das Aussperren von "Protestlern". Die Professionalisierung von Emotionben und Spontaneitaet.
Da muss ich doch Sloterdijk zustimmen: Viel kraeftiger ist doch die tief empfundene, impulsive Erkenntnis der absurden Komoedie die uns vorgespielt wird und eine kraeftige Reaktion drauf!
Jene "Helden" haben einen ausgepraegten Freiheitsreflex gezeigt, was ich als ein Zeichen fuer ein tief sitzendes Verstaendnis von Freiheit sehe.
Fast jedem hier duerfte die Sinnlosigkeit fast aller Sicherheitsmassnahmen und die zunehmede Erosion unserer Freiheit durch diese Massnahmen theoretish klar sein. Aber wann zuletzt hat Sie diese theoretische Erkenntnis tatsaechlich bewegt?
Ich stimme Ihnen zu. Protest wird zunehmend negativ gesehen. Ich denke nicht nur Protest, sondern überhaupt ein sich Entfernen von der Einheitsmeinung. Eine, wie ich denke, sehr denkwürdige und gefährliche Entwicklung.
Ich beobachte dies vermehrt auch unter Studenten.
Ich stimme Ihnen zu. Protest wird zunehmend negativ gesehen. Ich denke nicht nur Protest, sondern überhaupt ein sich Entfernen von der Einheitsmeinung. Eine, wie ich denke, sehr denkwürdige und gefährliche Entwicklung.
Ich beobachte dies vermehrt auch unter Studenten.
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