Nachhaltigkeit Mehr Rechte für die Umwelt
Pünktlich zum 60. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte fordert der Hamburger Unternehmer Georg Winter, die Charta um eine Erklärung der Rechte der Natur zu ergänzen. »Wer aufgrund der Umweltzerstörung kein Trinkwasser mehr hat, kann mit dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit allein nichts anfangen«, sagt Winter. Der 66-Jährige ist als Mittler zwischen Ökonomie und Ökologie sehr bekannt. Bis vor gut zwölf Jahren leitete er gemeinsam mit seinem Bruder die Geschicke des weltweit tätigen Familienunternehmens Ernst Winter und Sohn in Norderstedt bei Hamburg und verfasste nebenbei ein sogar ins Chinesische übersetztes Standardwerk über umweltbewusste Unternehmensführung. Unter anderem dafür wurde er 1995 mit dem hoch dotierten Preis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.
Allerdings trieb ihn schon damals die Frage um, wie er sein Engagement für die Natur noch steigern könnte. Das tat er, indem er in Hamburg das Haus der Zukunft gründete, das er als »Kompetenzzentrum an der Nahtstelle zwischen Wirtschaft und Umwelt« bezeichnet. Letztlich treibt Winter die Vision, den Staat zu einem umweltorientierten Unternehmen zu machen. Verbriefte Rechte der Natur wären ein Schritt in diese Richtung. Ein Vorbild gibt es schon: Als erste Nation hat kürzlich der Andenstaat Ecuador die Rechte der Natur in der Verfassung festgeschrieben. (VO)
- Datum 18.08.2009 - 19:18 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 11.12.2008 Nr. 51
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Da gibt es doch sogar in der Wirtschaft Menschen mit Weitblick und Visionen. Das ich dass noch erlebe ^^
Normalerweise sitzen Wirtschafter auf ihren alten, ausgeleierten und überholten Ideen. Weil es einfacher und, kurzsichtig gedacht, auch billiger ist. Die Summe nach 10 oder 20 Jahren schert ja niemanden der es gewohnt ist Quartalsberichte anzufertigen.
Außerdem, was immer aus dem Denken ausgeklammert wird; keine intakte Umwelt - kein Leben - keine Menschen - keine Wirtschaft. So simpel, dass sogar ein Kindergartenkind das begreift. Kennt jemand eine Möglicheit dieses Wissen für Wirtschaft und Politik zu übersetzen?
Aber erst Mal abwarten was der EU-Klimagipfel bringt. Es keimt die Hoffnung aber bevor ich sie wachsen lasse müssen erst Aktionen beschlossen und umgesetzt werden. Und, ja ich weiß ich wiederhole mich, regenerative Energien könnten 2 Fliegen mit einer Klatsche schlagen. Klimawandel und Konjunktur. Anfangs wahrscheinlich etwas zäh weil sich vieles erst einspielen muss. Aber wenn die Maschine mal läuft... .
Ich finde es immer interessant wenn argumentiert wird, dass manche Länder große Kohlevorkommen hätten. Als ob man Ressourcen nicht einfach brach liegen lassen könnte für Unvorhersehbares. Es wirkt in vielen Diskussionen so als ob Zwanghaft alles verbraucht werden muss was da ist. Nur weil es da ist. Wie bei einem Junkie.
Ich finde, Unternehmer die denken und handeln wie Herr Winter sollten in dieser Krise besonders unterstützt und gefördert werden. Sie haben die Ideen für morgen. Weiter so!
Visionen sind eine Herausforderung. Macht ist eine Illusion. Anführen bedeutet in erster Konsequenz verantwortlich und Vorbild zu sein. Wahrhaft siegt, wer nicht kämpft.
Weisheit währt am Längsten.
Die Zukunft beginnt mit dem nächsten Augenblick!
Viel Freude daran ^^
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