China Nächstenliebe, ganz nüchternSeite 3/3

Vielleicht sind die Herrschenden in China manchmal sogar ein wenig neidisch auf das westliche Moralmodell. Staatspräsident Hu Jintao hat niemanden, mit dem er, und sei es nur unausgesprochen, drohen kann, wenn das Volk nicht gehorcht. Über Hu steht keiner mehr. Im Gegenteil, das Volk kann ihm per Gewissensentscheidung das »Mandat des Himmels« entziehen. Dazu muss es sich nicht einmal zu einer Wahlurne bemühen. Wenn in China der Himmel spricht, dann spricht nicht Gott, sondern die Summe aller Vorstellungen, die Menschen von der Welt haben. Das Mandat des Himmels wiederum ist auch eine Gewissensentscheidung, die vom Mitleid mit denjenigen gespeist wird, die unter den Herrschenden leiden. Wenn die chinesischen Führer unentwegt von der ideologischen Leere im China des 21. Jahrhunderts sprechen, drücken sie damit nicht nur die Sorge über ein haltloses Volk im Boom aus, sondern auch den Wunsch, größere und unmittelbarere Kontrolle über die Menschen auszuüben.

Anderseits wird die chinesische Führung, und das ist ihr von großem Vorteil, nicht durch den christlichen Grundsatz, alle Nächsten wie sich selbst zu lieben, unter Druck gesetzt. Im konfuzianischen China neigt man dazu, im Mitleid nüchterner zu sein: Wie viel muss man den Armen geben, dass sie nicht auf die Barrikaden gehen? lautet die Frage.

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Das chinesische Mitleid ist unabhängiger, realistischer, aber auch anfälliger für Einbrüche als das westliche. Und: je größer der Erfolgsdruck, desto schwächer das Mitleid.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

 
Leser-Kommentare
  1. im "Westen" - eher in Palästina, wenn ich darf - entwickelt wurde, sondern in allen Hochkulturen in der Zeit von 800 bis 200 v. christlicher Zeit (was Karl Jaspers die Achsenzeit genannt hat). Darunter fällt gerade Konfuzius, der zu den frühsten Denkern gehört, die die goldene Regel entwickelt haben.
    Erfolgsdruck ist keine Sache des Konfuzianismus, denn Konfuzius versucht gerade durch die Idee von Ständengesellschaft innerlichen Frieden im Königreich vor dem Hintergrund eines bitteren Bürgerkriegs herbeizuführen. In diesem Gesellschaftsmodel ist Streben nach oben im Vorhinein ausgeschloßen, daher kein Erfolgsdruck. Was Konfuzius beispielweise von Jesus unterscheidet war, dass Nächstenliebe für männliche Bürger vorbehalten war, galt aber nicht für Frauen.

    Der Autor übersieht das ganze 20. Jh von China. Erst Maos kulturelle Revolution, wenn ich darf, die die Frauen in China auf einem Schlag zu einer Gleichberechtigung auf dem Arbietsmarkt gebracht hat, sodass chinesische Frauen von heute unvergleichbar mit ihren Groß- und Urgroßmüttern sind. Also in der Gesellschaft wie in der Familie kann man nicht vom Konfuzianismus mehr reden. Jedenfalls nicht so, wie der Autor geltend macht.
    Außerdem gehört die Industrialisierung zu dem letzten Vierteljahrhundert, welche rasant vorgetragen wurde und wird. Allerdings ist der chinesische Kapitalismus von heute eher mit dem westlichen Kapitalismus vom späten 19. Jh. und Anfang des 20 Jh zu vergleichen. Wenn einem Arbeiter der Bein in einer Maschine eingeklemmt war, wurde die Fabrik z.B. bei Ford in den 1920gern eingestellt? Im 19. Jh. war es noch schlimmer.. zu empfehlen ist das legendäre 13. Kapitels des 1. Bd.s von Marxens Kapital "Maschinerie und Großindustrie". Es kann vielleicht einem helfen, zu verstehen, warum Menschen kalt werden. Und vielleicht noch Erfolggierig.

    Zum Schluß möchte ich an eine polemische Bezeinung von Kant erinnern; Nietzsche nannte ihn, gerade wegen seiner Moralphilosophie und Pflichebewusstsein, "den großen Chinesen von Königsberg". Pauschal, aber auch daran gibt es was.

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    Ich habe mich immer ueber den totalen Verlust der Empathie bei meinen Chinesischen Mitschuelern gewundert, kein Mitgefuel fuer andere Menschen und besonders nicht fuer Tiere. Die historische Erklaerung war da schon interessant. Trotzdem muss man sich wundern, dass menschliches Mitgefuehl so sehr abhanden kommen kann. Das ist eine extrem negative Entwicklung in einer Gesellschaft.

    Wirklich lesenswertes Kommentar. Sie sollen für DIE ZEIT schreiben. Wirklich. Herzlichen Dank.

    Ich habe mich immer ueber den totalen Verlust der Empathie bei meinen Chinesischen Mitschuelern gewundert, kein Mitgefuel fuer andere Menschen und besonders nicht fuer Tiere. Die historische Erklaerung war da schon interessant. Trotzdem muss man sich wundern, dass menschliches Mitgefuehl so sehr abhanden kommen kann. Das ist eine extrem negative Entwicklung in einer Gesellschaft.

    Wirklich lesenswertes Kommentar. Sie sollen für DIE ZEIT schreiben. Wirklich. Herzlichen Dank.

  2. Ich habe mich immer ueber den totalen Verlust der Empathie bei meinen Chinesischen Mitschuelern gewundert, kein Mitgefuel fuer andere Menschen und besonders nicht fuer Tiere. Die historische Erklaerung war da schon interessant. Trotzdem muss man sich wundern, dass menschliches Mitgefuehl so sehr abhanden kommen kann. Das ist eine extrem negative Entwicklung in einer Gesellschaft.

    Eine Leser-Empfehlung
  3. 3. Naja

    Während die deutschen Journalisten zu bestätigen versuchen, dass die Chinesen vor allem die sog. Freetibetler nicht unterstützt haben, in erster Linie nicht bei der gewalttätigen Krawalle in Lahsar im März 2008, bei der viele Leute von der Randalierern auf den Strassen in Lahsar getötet worden waren, sollten die Chinesen vielleicht auch zu forschen versuchen, warum sie nicht bei der Krawalle in Berlin mitgeholfen hätten.

    Was der Verfasser geschrieben hat, ist aus der Sicht eines Chinesen wieder nur ein Trick der Logik. Er versucht, alles der Nachteile der Chinesen auf der theoretischen Basis des Konfuzianismus mit der Tibet-Frage zu verbinden. How sad the German readers are! Die meisten westlichen Leser können kein Chinesisch. Sie können nur auf die Interpretationen der Journalisten der westlichen Medien hören. Es ist schon eine Situation, dass die Meisten schon geistlich von den Journalisten verschleppt worden sind. Aber ist ein Völkerkonflikt notwendig, der offensichtlich von Journalisten, Politikern und den Freetibetlern absichtlich am Fließband hergestellt wird?

    In diesem Sinne würde es vorgeschlagen, dass die Europäer auch ein bisschen Chinesisch oder Arabisch lernen, damit sie nicht von den Journalisten gehirngewaschen werden. Man soll alles Authentisches und Wahres sehen. Natürlich auch die Meinungen der Fremden.

    Warum spricht der Journalist nicht über die Verbindung des Dalai Lama mit einem Ex-Nazi und dem japanischen Terroristen, dessen Anhänger in Tokio viele friedliche Leute mit Gas in der U-Bahn ermordert hatten?

    Nur selektive Wahrheiten. Er hat nur bestätigt, dass man auch mit einem Teil der WahrheitEN lügen kann.

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    Ganz abgesehen davon, dass der Artikel sich wirklich nur am Rande mit der Tibetproblematik befasst - es geht um Mitleid an sich - , stellt der Kommentar ein gutes Beispiel für selektives Mitleid dar. Selbst wenn der Dalai Lama mit Hilter zu Abend gegessen hätte, sollte dies das Mitgefühl für tibetische Demonstranten nur sehr bedingt beeinflussen. In dem Artikel ging es ja gerade darum, dass Chinesen sich schelcht in die Gefühlslage/Situation ihnen nicht nahestehender Personen hineinversetzen können/wollen.

    Allgemein wirkt es doch relativ billig, wenn man jetzt anscheinend von jedem Ausländer erwartet, er möge doch bitte Chinesisch bzw. Arabisch lernen, damit er sich dann eine Meinung zu bestimmten Themen bilden darf. Gerade in der heutigen globalisierten Welt wird einem doch allerspätestens im Englischen zu jedem Thema so ziemlich jede vorhandene Meinung präsentiert. Es haben bspw. wohl genügend pro-china- wie pro-tibet-aktivisten entsprechende Informationen ins Netz gestellt, die kein Sinologie-Studium erfordern.

    Ganz abgesehen davon, dass der Artikel sich wirklich nur am Rande mit der Tibetproblematik befasst - es geht um Mitleid an sich - , stellt der Kommentar ein gutes Beispiel für selektives Mitleid dar. Selbst wenn der Dalai Lama mit Hilter zu Abend gegessen hätte, sollte dies das Mitgefühl für tibetische Demonstranten nur sehr bedingt beeinflussen. In dem Artikel ging es ja gerade darum, dass Chinesen sich schelcht in die Gefühlslage/Situation ihnen nicht nahestehender Personen hineinversetzen können/wollen.

    Allgemein wirkt es doch relativ billig, wenn man jetzt anscheinend von jedem Ausländer erwartet, er möge doch bitte Chinesisch bzw. Arabisch lernen, damit er sich dann eine Meinung zu bestimmten Themen bilden darf. Gerade in der heutigen globalisierten Welt wird einem doch allerspätestens im Englischen zu jedem Thema so ziemlich jede vorhandene Meinung präsentiert. Es haben bspw. wohl genügend pro-china- wie pro-tibet-aktivisten entsprechende Informationen ins Netz gestellt, die kein Sinologie-Studium erfordern.

  4. 4. Beleg

    http://news.china.com/zh_...

    Ein Bild als Beweis.

  5. Wirklich lesenswertes Kommentar. Sie sollen für DIE ZEIT schreiben. Wirklich. Herzlichen Dank.

  6. ... subjektiver Artikel über China/Asien, von einem Spezialisten. Leider aber auch nicht mehr. Es gibt eine Wissenschaft, die sich mit dem Verhalten von Menschen beschäftigt: die Sozialpsychologie. Ohne vergleichende Studien würde ich nicht mal den Eingangsatz unterschreiben: "In China helfen die Menschen seltener bei Autounfällen als im Westen."

    Auch ansonsten lehnt sich Herr Sieren ziemlich weit aus dem Fenster. Ich behaupte einfach mal: die Emphatie zwischen Menschen in einer Megacity und auf dem Dorf ist extrem unterschiedlich. Eine Verwerfung die, obwohl sie so offensichtlich ist, von Herr Sieren nichtmal erwähnt wird. Würde mich doch mal interessieren, ob die Hilfsbereitschaft in New York tatsächlich höher ist, als die in Shanghai. Oder ob in einem bayrischen Dorf öfter geholfen wird, als in einem chinesischen.

    Auch einen weiterer psychologischer Effekt findet keine Erwähnung: der Gaffereffekt. Es ist bei Unfällen und Katastrophen oft so, dass Leute verunsichert herumstehen und nur gaffen. Das ist in China nicht anders als "im Westen". Jeder gute Ersthelferkurs empfiehlt daher die Gaffer direkt anzusprechen und Aufgaben zu verteilen. Wenn das in China nicht geschieht, fehlt es vielleicht in erster Linie an diesem Wissen, vielleicht auch generell an Erste-Hilfe-KnowHow und unter Umständen könnte noch ein Mentalitätsunterschied hinzukommen, etwa wenn eigenständiges Handeln gesamtgesellschaftlich eher selten gefordert ist. Einen Unterschied in der Emphatie als Grundthese anzunehmen, halte ich dagegen für extrem gewagt. Genauso gewagt, wie das angeblich andere Verhalten der Europäer auf die Religion zurückzuführen, aber na ja, lassen wir das.

    Die Ausführungen zu Tibet sind ebenfalls interessant, hier überschneidet sich Emphatie aber mit Nationalismus. Ein Problem welches auch im Westen mehr als bekannt ist, insbesondere, wenn der Nationalismus auch noch öffentlich propagiert und einseitig argumentativ begleitet wird.

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    Dem kann ich mich nur anschliessen.
    Die Menschen haben einen ganz anderen Bildungshintergrund.
    Wer kann in China schon Auto fahren ?
    Die Chinesen, die da Karten spielen, bestimmt nicht.
    Wer kennt schon die unterschiedlichen Verletzungsgrade bei 30kmh bzw. bei 100-150kmh ?
    Wer hat in China schon mal was von stabiler Seitenlage gehoert ?

    Dass Hr. Sieren diese Punkte nicht anspricht, legt die Vermutung nahe,
    dass er a. China nicht kennt b. er es ist, dem die Empathie fehlt

    Die Chinesen wissen einfach nicht, wie sie helfen koennten.
    Und viele Deutsche, auch Autofahrer, uebrigens auch nicht.
    Wer frischt schon die Erste Hilfe Kurse auf ?

    Auch etwas daneben fand ich folgenden Satz.

    "Zwar haben Polizei und Gerichte oft genug Unfallhelfer mitschuldig gesprochen, wenn beim Unfallverursacher nichts zu holen war. Doch darüber sollte sich Empathie schon hinwegsetzen können."

    Wie waere das wohl in Deutschland oder den USA ?

    Des weiteren lehnt sich der Autor zu weit aus dem Fenster, Tibet, Milchpulver etc. etc., musste das wirklich alles mit rein ?

    Dem kann ich mich nur anschliessen.
    Die Menschen haben einen ganz anderen Bildungshintergrund.
    Wer kann in China schon Auto fahren ?
    Die Chinesen, die da Karten spielen, bestimmt nicht.
    Wer kennt schon die unterschiedlichen Verletzungsgrade bei 30kmh bzw. bei 100-150kmh ?
    Wer hat in China schon mal was von stabiler Seitenlage gehoert ?

    Dass Hr. Sieren diese Punkte nicht anspricht, legt die Vermutung nahe,
    dass er a. China nicht kennt b. er es ist, dem die Empathie fehlt

    Die Chinesen wissen einfach nicht, wie sie helfen koennten.
    Und viele Deutsche, auch Autofahrer, uebrigens auch nicht.
    Wer frischt schon die Erste Hilfe Kurse auf ?

    Auch etwas daneben fand ich folgenden Satz.

    "Zwar haben Polizei und Gerichte oft genug Unfallhelfer mitschuldig gesprochen, wenn beim Unfallverursacher nichts zu holen war. Doch darüber sollte sich Empathie schon hinwegsetzen können."

    Wie waere das wohl in Deutschland oder den USA ?

    Des weiteren lehnt sich der Autor zu weit aus dem Fenster, Tibet, Milchpulver etc. etc., musste das wirklich alles mit rein ?

    • Anonym
    • 25.12.2008 um 0:22 Uhr

    Inwifern die Aussagen ueber China zutreffen kann ich nicht beurteilen, in China speziell war ich noch nie (wenn auch in Asien verschiedenorts).
    Je mehr ich von der Welt sehe je mehr habe ich den Eindruck dass sich die Europaer untereinander unheimlich aehnlich sind und die Werte und die Lebensart auch in Nordamerika, Australien etc. ("Westliche Welt") sich fundamental unterscheidet. Freilich kriegt man dafuer erst nach laengerem Aufenthalt ein echtes Gefuehl. Alltag eben.
    Aufgewachsen bin ich als stolzer Bayer mit us-amerikanischen und puerto ricanischen Wurzeln, geworden bin ich ein stolzer bayerischer Europaer.
    Europaer moegen oft nicht so oberflaechlich hoeflich sein wie man das in Asien und Nordamerika oft antrifft - damit rede ich nicht der preussischen Grummeligkeit das Wort aber wenn es darauf ankommt habe ich in Europa immer noch die besten zwischenmenschlichen Erfahrungen gemacht. Selbst die Briten sind hier eingeschlossen, auch wenn die sich ja gern als was "eigenes" gerieren (in Wahrheit vorallem die Amerikaner kopieren).
    Nun ist mein Kommentar zum Artikel und Humanitaet in der Welt in eine Liebeserklaerung an unseren bunten Kontinent ausgeartet..

  7. Dem kann ich mich nur anschliessen.
    Die Menschen haben einen ganz anderen Bildungshintergrund.
    Wer kann in China schon Auto fahren ?
    Die Chinesen, die da Karten spielen, bestimmt nicht.
    Wer kennt schon die unterschiedlichen Verletzungsgrade bei 30kmh bzw. bei 100-150kmh ?
    Wer hat in China schon mal was von stabiler Seitenlage gehoert ?

    Dass Hr. Sieren diese Punkte nicht anspricht, legt die Vermutung nahe,
    dass er a. China nicht kennt b. er es ist, dem die Empathie fehlt

    Die Chinesen wissen einfach nicht, wie sie helfen koennten.
    Und viele Deutsche, auch Autofahrer, uebrigens auch nicht.
    Wer frischt schon die Erste Hilfe Kurse auf ?

    Auch etwas daneben fand ich folgenden Satz.

    "Zwar haben Polizei und Gerichte oft genug Unfallhelfer mitschuldig gesprochen, wenn beim Unfallverursacher nichts zu holen war. Doch darüber sollte sich Empathie schon hinwegsetzen können."

    Wie waere das wohl in Deutschland oder den USA ?

    Des weiteren lehnt sich der Autor zu weit aus dem Fenster, Tibet, Milchpulver etc. etc., musste das wirklich alles mit rein ?

    Antwort auf "Interessanter..."
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    • Jizhe1
    • 01.11.2011 um 8:25 Uhr

    Zu vermuten Herr Sieren kenne China nicht... nun, dann googeln Sie Mal den Namen...
    Viele Chinesen sind nicht weniger gebildet als Europäer, dies gilt vor allem für die Städte.
    Hilfsbereitschaft nach einem Unfall werden Sie in Taiwan oder in einem chinesischen Viertel von Malaysia genauso wenig finden, wenn Sie den Menschen dort unbekannt sind ("Geht mich nix an...". Ist man erst Teil der Gesellschaft, überschlagen sich die Bekannten schier vor aufrichtiger Hilfsbereitschaft.

    • Jizhe1
    • 01.11.2011 um 8:25 Uhr

    Zu vermuten Herr Sieren kenne China nicht... nun, dann googeln Sie Mal den Namen...
    Viele Chinesen sind nicht weniger gebildet als Europäer, dies gilt vor allem für die Städte.
    Hilfsbereitschaft nach einem Unfall werden Sie in Taiwan oder in einem chinesischen Viertel von Malaysia genauso wenig finden, wenn Sie den Menschen dort unbekannt sind ("Geht mich nix an...". Ist man erst Teil der Gesellschaft, überschlagen sich die Bekannten schier vor aufrichtiger Hilfsbereitschaft.

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