Ein Magazin, schreibt der amerikanische Journalist Christopher Hitchens im Vorwort dieses Buches, habe etwas von frz. magasin, Krämerladen, bezeichne einen Behälter für Munition sowie den Ort, wo Munition aufbewahrt wird. Das Magazin Vanity Fair liefert seit 1914 verwegene Interpretationen dieses Begriffs. Großkalibrige Namen wie Dorothy Parker im Impressum. Auf den Seiten Texte von Aldous Huxley, Getrude Stein, von Martin Amis oder William Styron oder Sebastian Junger, großartige Fotostrecken von Edward Steichen, Cecil Beaton, Man Ray und heutzutage Annie Leibovitz, die 2005 dieses Porträt der Autorin Joan Didion aufgenommen hat. Vanity Fair steht für die Vermählung von Geist und Stil. Dieser Band zeigt die legendären Vanity Fair Portraits, Fotoinszenierungen, Schnappschüsse, Charakterstudien, die mit einem scharfen Klick den Geist einer Epoche freilegen (Graydon Carter; Hrsg.: A Century of Iconic Images; Schirmer Mosel Verlag, München 2008; 283 S., 58,– €)