Arbeitsmarkt 2009 – Kampf um jeden Job2009 – Kampf um jeden Job
Die Krise erreicht den Arbeitsmarkt. Können Politik und Wirtschaft das Schlimmste verhindern?
Lange Zeit war Kurt Gutekunst ein Mann für gute Nachrichten. Einer, der selbst dann von »großen Chancen« sprach, wenn ein Betrieb in seiner Region schließen musste – und dem die Menschen das sogar glaubten. Noch im Oktober trat der Bereichsleiter der Arbeitsagentur von Ravensburg bei einer Papierfirma auf, die nach hundert meist erfolgreichen Jahren vor der Pleite stand. »Wenn ein Arbeitsloser montags zu uns kommt, hat er am Dienstag oder Mittwoch ein Vorstellungsgespräch und am Ende der Woche einen Job«, rief er 350 Arbeitern bei einer Betriebsversammlung zu. »Hier bei uns gibt es praktisch Vollbeschäftigung.«
Zwei Zahlen, erzählt Gutekunst, reichten bei solchen Terminen für gute Stimmung: erstens die Arbeitslosenquote, die in den vergangenen Jahren meistens knapp über zwei Prozent lag. Zweitens die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit: 115 Tage, nicht einmal vier Monate. Nur ein einziges echtes Problem gab es zuletzt für die Agentur, die sich um die Beschäftigung nördlich des Bodensees kümmert: zu wenig vermittelbare gute Leute.
Das wird 2009 anders sein. Dann gibt es vermutlich viel zu viele. Und wer seinen Job noch hat, wird Freunde oder Verwandte kennen, die Stellen verlieren oder die Arbeitslosigkeit fürchten. Die Angst vor dem Absturz kommt zurück.
Im kommenden Jahr wird die nächste Etappe des weltweiten ökonomischen Niedergangs Deutschland erreichen: Erst war es eine Bankenkrise, dann begann die Wirtschaftskrise, die Fabriken stillstehen lässt. Nun kommt die Arbeitsmarktkrise – und sie beginnt in einem Moment, in dem es in Deutschland so viele Berufstätige gibt wie nie zuvor: 40,5 Millionen meldete das Statistische Bundesamt noch Mitte November. Arbeitslosigkeit – das war zuletzt ein Problem von relativ wenigen. »Wie das mit der Kurzarbeit genau geht, das mussten wir jetzt erst wieder lernen«, berichtet der Jobvermittler Gutekunst, in dessen Agentur sich nun mehr Firmen melden, weil sie ihre Beschäftigten nicht auslasten können. Plötzlich klingt vieles merkwürdig überholt, woran Arbeitsmarktpolitiker bis vor Kurzem glaubten: »Wir wollen Vollbeschäftigung«, verkündete Olaf Scholz, der Bundesarbeitsminister, im Herbst. »Wir wollen unseren Anteil am Aufschwung«, erklärten Zehntausende Metallarbeiter in Warnstreiks. »Wir wollen keine prekären Jobs, sondern gute Arbeit«, forderte Michael Sommer, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, zum 1. Mai. Viel ist 2008 zum Thema Arbeit gesagt worden. Immer ging es um die Aussicht auf etwas Besseres: mehr Jobs, mehr Geld, mehr Lebensqualität.
In der ersten Ölkrise versechsfachte sich die Zahl der Arbeitslosen
2009 wird die Arbeitsmarktdebatte einen anderen Klang bekommen. Es geht nicht mehr um große Erwartungen und Hoffnungen, sondern um die alte, hässliche Angst um Jobs. Wie viele Stellen wird die Krise zerstören? Wie kann die Politik verhindern, dass die Massenarbeitslosigkeit sich wieder wie eine Epidemie im Land ausbreitet?
Die schlimmste Rezession, die Deutschland bisher erlebt hat, traf die Republik 1975 mit der Ölkrise. Nicht nur Autos standen damals still, sondern auch die Bänder in vielen Fabriken. Die Wirtschaft wuchs nicht mehr, sondern schrumpfte um 0,9 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen stieg innerhalb von zwei Jahren auf das Sechsfache. Statt 200.000 standen plötzlich 1,2 Millionen Bundesbürger auf der Straße.
- Datum 30.07.2009 - 09:41 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 23.12.2008 Nr. 01
- Kommentare 18
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:




Spätestens im übernächsten Jahr kommt dann die ganz große Katastrophe: dann endet für viele der Bezug von ALG I und es kommt der Gang nach Canossa: der ALG II-Antrag. Dann müssen alle Ersparnisse aufgebraucht werden, dann muss die Altersvorsorge gekündigt werden, es muss eine kleinere Wohnung gesucht werden. Dann können die Schulden nicht mehr bezahlt werden. Dann zeigen die Hartz-Reformen volle Wirkung, die davon ausgegangen ist, es gäbe immer Arbeit genug, die Menschen seien nur zu faul zum Arbeiten und fräßen den Leistungsträgern und den selbsternannten Eliten die Haare vom Kopf. Dann stehen dort die höhnisch grinsenden MBAs und BWLler und schreien nach hartem Durchgreifen - und setzen vermutlich dann auf die NPD, weil die ja dann für sie als geborene Opportunisten das kleinere Übel sind.
Also, ich bin ja spärlich mit Kraftausdrücken, aber ihre Schlussfolgerung ganz am Ende ist wirklich Unfug: Höhere Leistungen für "schuldlos" arbeitslos gewordene Menschen (die es übrigens in nennenswerter Zahl nicht erst seit dieser Wirtschaftskrise gibt) würden diese in die Langzeitarbeitslosigkeit treiben. Aber wohin treibt Hartz IV die Menschen: In die Armut, in die Resignation, in die Depression, in den Frust.
Harte Zumutbarkeitsbestimmungen gegen hohe Lohnersatzleistungen: ja. Jeder arbeitslose Mensch muss nach einer gewissen Zeit jeden Job annehmen, der ihm angeboten wird. Aber wenn es diese Jobs garnicht gibt? Dann helfen nur verpflichtende Bildungs- und Qualifizierungsangebote. Wenn es auch die nicht gibt: Dann ist es die selbstverständliche Pflicht der Gemeinschaft, dem Arbeitslosen eine hohe Lohnersatzleistung zu zahlen, das ist nicht billiger Opportunismus, sondern ein schlichtes Versicherungsprinzip.
Da liegt es also offen, unübersehbar aber eben auch erbarmungslos vor uns.
Das alles relativierende Grundprinzip der menschlichen Existenz: Essen kommt von arbeiten.
Dieses Prinzip ist ebenso unumstößlich wie die Tatsache, dass Wasser naß ist, dass es die Grundvoraussetzung für Lebensmittelanbau und für das erbärmliche Ersaufen im Falle des unkontrolliert Aufkommenden Überflusses ist.
Ich wundere mich nur darüber, wie lange sich die bornierten sowie starrsinnigen und im Wesentlichen selbsternannten Eliten in Wirtschaft, Politik und Verwaltung durch unsere Sprach- und Widerstandslosigkeit noch derartig gebärden dürfen.
Selbst die gegen aufgepflanzte Bajonette, Panzer und die aktivistischen Stasihorden gestellten Landsleute im Osten hatten schließlich von ihren "Elitebonzen" und "Exzellenzspezialisten" den Schnabel derart voll, dass sie ihre Trägheit überwanden und allesamt auf die Straße gingen. Wir sollten die Freiheit, die unsere Mitbürger in der SBZ-DDR forderten, endlich auch für uns selbst einfordern.
Schließlich macht es keinen Unterschied, ob sich einer durch Waffengewalt, Drohung und Angstpsychosen in seiner Existenz bedroht sieht oder durch
Entzug der redlich entlohnten Arbeitsgelegenheiten, die von den Funktionären der Finanzspekulationsdiktatur der Herren Ackermann, Henkel, Schröder, Westerwelle, Röttgen, Steinbrück, Pofalla & Konsorten.
Also: Ab mit diesen Gesellen, ab in die Produktion. Und auf die Parlamentsbänke die Menschen, die im Erwerbsprozess die Realitäten der Wirtschaft kennen und bestehen.
[Entfernt wegen Doppelpostings. / Die Redaktion as]
Sie erwecken den Anschein, AlG-II bekäme man nach dem Versicherungsprinzip. Das ist doch brain-washed de luxe, was Sie da schreiben.
Sie kennen wohl das Grundgesetz nicht. Da steht etwas von Menschenwürde und nix von Versicherungsprinzip.
Aber gut, dass Sie ansatzweise erkennen, dass es so etwas wie Menschenwürde am Arbeitsplatz und bei der Arbeitsplatzsuche gibt. Arbeitsgelegenheiten sind übrigens verkappte Sklaverei. Das SGB wurde nochmals zum 1. Januar 2009 verschärft. Da ist in der Öffentlichkeit wohl nichts angekommen.
Um einmal den lesenden Pharisäern "christlich" zu begegnen: Der Hartz-IV-Empfängerkreis wird erheblich erweitert werden, damit viele Wähler-Deppen in den Genuß der Auswirkungen der christlichen Parteien und Gewerkschaftsbewegung kommen.
Aber das weiß auch unsere bauernschlaue Angela Merkel und ihr bald in einer Wahl zu bestätigende Parteifreund Roland Koch (CDU). Damit der eigene Schwindel nicht so schnell auffliegt - man will ja wiedergewählt werden -, gibt es Kurzarbeit für Zeitarbeit. Toll, nicht?
Statt ergänzende Hartz-IV in Verbindung mit AlG-I erstmal ergänzendes Kurzarbeitergeld, welches ergänzendes Hartz-IV ersetzt. Zahlen muß der Staat eh, aber das ist besser für die (sowieso schon getürkte) Arbeitslosenstatistik. Man will ja gewählt werden.
Für die Hessen: Immer brav CDU oder FDP wählen -'Da weiß man, was man hat. Die Mittelschicht hat nämlich immer noch nicht begriffen, wer ihre Totengräber sind. Da muß weiter Lehrgeld fließen.
Gruß
Bernhard
Da liegt es also offen, unübersehbar aber eben auch erbarmungslos vor uns.
Das alles relativierende Grundprinzip der menschlichen Existenz: Essen kommt von arbeiten.
Dieses Prinzip ist ebenso unumstößlich wie die Tatsache, dass Wasser naß ist, dass es die Grundvoraussetzung für Lebensmittelanbau und für das erbärmliche Ersaufen im Falle des unkontrolliert Aufkommenden Überflusses ist.
Ich wundere mich nur darüber, wie lange sich die bornierten sowie starrsinnigen und im Wesentlichen selbsternannten Eliten in Wirtschaft, Politik und Verwaltung durch unsere Sprach- und Widerstandslosigkeit noch derartig gebärden dürfen.
Selbst die gegen aufgepflanzte Bajonette, Panzer und die aktivistischen Stasihorden gestellten Landsleute im Osten hatten schließlich von ihren "Elitebonzen" und "Exzellenzspezialisten" den Schnabel derart voll, dass sie ihre Trägheit überwanden und allesamt auf die Straße gingen. Wir sollten die Freiheit, die unsere Mitbürger in der SBZ-DDR forderten, endlich auch für uns selbst einfordern.
Schließlich macht es keinen Unterschied, ob sich einer durch Waffengewalt, Drohung und Angstpsychosen in seiner Existenz bedroht sieht oder durch
Entzug der redlich entlohnten Arbeitsgelegenheiten, die von den Funktionären der Finanzspekulationsdiktatur der Herren Ackermann, Henkel, Schröder, Westerwelle, Röttgen, Steinbrück, Pofalla & Konsorten.
Also: Ab mit diesen Gesellen, ab in die Produktion. Und auf die Parlamentsbänke die Menschen, die im Erwerbsprozess die Realitäten der Wirtschaft kennen und bestehen.
[Entfernt wegen Doppelpostings. / Die Redaktion as]
Sie erwecken den Anschein, AlG-II bekäme man nach dem Versicherungsprinzip. Das ist doch brain-washed de luxe, was Sie da schreiben.
Sie kennen wohl das Grundgesetz nicht. Da steht etwas von Menschenwürde und nix von Versicherungsprinzip.
Aber gut, dass Sie ansatzweise erkennen, dass es so etwas wie Menschenwürde am Arbeitsplatz und bei der Arbeitsplatzsuche gibt. Arbeitsgelegenheiten sind übrigens verkappte Sklaverei. Das SGB wurde nochmals zum 1. Januar 2009 verschärft. Da ist in der Öffentlichkeit wohl nichts angekommen.
Um einmal den lesenden Pharisäern "christlich" zu begegnen: Der Hartz-IV-Empfängerkreis wird erheblich erweitert werden, damit viele Wähler-Deppen in den Genuß der Auswirkungen der christlichen Parteien und Gewerkschaftsbewegung kommen.
Aber das weiß auch unsere bauernschlaue Angela Merkel und ihr bald in einer Wahl zu bestätigende Parteifreund Roland Koch (CDU). Damit der eigene Schwindel nicht so schnell auffliegt - man will ja wiedergewählt werden -, gibt es Kurzarbeit für Zeitarbeit. Toll, nicht?
Statt ergänzende Hartz-IV in Verbindung mit AlG-I erstmal ergänzendes Kurzarbeitergeld, welches ergänzendes Hartz-IV ersetzt. Zahlen muß der Staat eh, aber das ist besser für die (sowieso schon getürkte) Arbeitslosenstatistik. Man will ja gewählt werden.
Für die Hessen: Immer brav CDU oder FDP wählen -'Da weiß man, was man hat. Die Mittelschicht hat nämlich immer noch nicht begriffen, wer ihre Totengräber sind. Da muß weiter Lehrgeld fließen.
Gruß
Bernhard
kommt es nur mir so vor, oder haben wir es hier mal wieder mit einem reisen Bullshit-Angriff auf die Weltbevölkerung zu tun?
Es gibt nicht viele Gründe aus denen es sich lohnen würde solch eine Panik zu entfachen wie es momentan in den Medien (leider von allen Seiten) gemacht wird.
Und es gibt auch nicht viele für die sich diese Pankimache lohnt.
Es wundert mich immer wieder was für Mechanismen im Journalismus herrschen um unter normalen Umständen intelligente Menschen dazu bringt sich in solcher Panikmache mit der Konkurrenz bis ins unerträgliche zu steigern?
"...was für Mechanismen im Journalismus herrschen..."
Ich denke mal es sind...
...die gleichen Mechanismen die die Menschen um Arbeitsplätze kämpfen lassen.
Von daher währe so etwas wie eine GEZ-Gebühr für Printmedien auch keine schlechte Idee...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
"...was für Mechanismen im Journalismus herrschen..."
Ich denke mal es sind...
...die gleichen Mechanismen die die Menschen um Arbeitsplätze kämpfen lassen.
Von daher währe so etwas wie eine GEZ-Gebühr für Printmedien auch keine schlechte Idee...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Das 'Wachstumszwang-Regime vom Typ Kapitalstockmaximierung' hat seinen letzten Tripp genossen. Jetzt ist es wieder nüchtern. Es erfährt: ich bin mit meinem Überlebens- und 2%-Steuerungslatein am Ende. Der letzte Trip, in den USA als Hypothekenkredit-, Verschleierungs- und Verschuldungsfinale genossen, in Deutschland als Exportboom in die Ölländer eingenommen, war gestern. Der Drogendealer hat seine Geschäft eingestellt. Die Kreditdrogen sind nicht mehr verfügbar. Das Finale war herrlich - ganz wie es Chaosphysiker als Evolutionsprozess-Muster vor Ordnungsübergängen kennen.
Unsere Bundeskanzlerin weiß, dass sie ein völlig neues Stück aufführen, einen neuen Attraktor installieren und ein neues Orchester engagieren muß. Man lese Kurt Biedenkopfs Aufsatz v. 25.11.2004 'Wachstum schafft noch keine Arbeit', in dem er darstellt, dass es die Aufgabe der frühentwickelten Industriestaaten sei, die 'säkulare Reformation' 'raus aus der Illusion ständigen Wachstums zu organisieren. Der ORDOliberalismus - zu Ende gedacht - muß zuerst mit den geheimen Macht-Nr.1-Institutionen aufräumen. Das sind die 'Fachbrudeschaften', die das Wachstumszwang-Absolutistenregime bilden. Man lese Thomas de Maiziéres Aussagen in der ZEIT v. 1.12.2005 'Der Entschleierer' - auf russisch: Der Glasnost-Verkünder - im Märchenbild: der Rumpelstilzchen-Finder.
Es geht darum zu öffentlich sagen, welche geheimen Wachstumszwang-Tricks den 'Terror der Ökonomie' hergestellt haben und wer sich zur geheimen Wissens- und Steuerungsherrschaft entwickelt hat. Glasnost in Deutschland beginnt mit dem Ruf: Wer ist der Tyrann? Das 'In tyrannos!' folgt dann wie das Amen in der Kirche.
Diese Glasnost-Phase zu starten wird die Aufgabe von Angela Merkel 2009 werden. Eigentlich eine leichte Aufgabe - wie beim Sturz von Helmut Kohl. Ein FAZ-Aufsatz oder ein ZEIT-Interview düften ausreichen, um den Wachstumszwang-Absolutisten zu stürzen. Er war und ist ein geheimer, fast-genialer Top-Terrorist, der alle Menschen, Städte und Institutionen nach seinen Kapitalstockmaximierungs-Interessen laufen ließ nachdem er sie eingespannt hatte. Nur weil er es schaffte, als Naturerscheinung anerkannt zu werden und nicht als fast-genial eingerichtetes Anreiz- und Steuerungssystem á la Rumpelstilzchen, haben sich alle Parteien, die Kirchen, die wissenschaftlichen Ökonomen, besonders aber die Gewerkschaften wissentlich oder blind unters Joch begeben und jahrzehntelang widerspruchslos gefügt.
Wer unter 'Angela Merkel verstehen' googelt, erfährt, auf welcher Theorie- und Strategieebene sie denkt und wie sie es anstellen wird, das Joch abzuschütteln.
Der letzte Satz ... Wer unter 'Angela Merkel verstehen' googelt, erfährt, auf welcher Theorie- und Strategieebene sie denkt und wie sie es anstellen wird, das Joch abzuschütteln. ...
hat mich veranlasst, das alles zu lesen und wieder zu vergessen. Um es auf den Punkt zu bringen. Der Mensch als solcher kann nicht ohne 'Mehr' leben. Das 'Mehr' haben zu wollen ist der Anreiz etwas tun zu wollen.
Textauszug aus EPIKUR ....Das geschichtlich-konkrete Szenario für die Aktivierung dieses geschichtlich herangewachsenen Geniepunktpotenzials, das die globale Herrschaft des Wachstumszwangregimes auflösen wird und den Weg in die neue Weltordnung des Schöpferischen öffnet, ist in Deutschland vorbereitet. .... Abgesehen davon, dass ein 'Normalmensch' diesen Satz überhaupt nicht verstehen kann, ist der Evolution ohne Wachstum nicht möglich. Wir wären heute immer noch 'Neandertaler'.
Der letzte Satz ... Wer unter 'Angela Merkel verstehen' googelt, erfährt, auf welcher Theorie- und Strategieebene sie denkt und wie sie es anstellen wird, das Joch abzuschütteln. ...
hat mich veranlasst, das alles zu lesen und wieder zu vergessen. Um es auf den Punkt zu bringen. Der Mensch als solcher kann nicht ohne 'Mehr' leben. Das 'Mehr' haben zu wollen ist der Anreiz etwas tun zu wollen.
Textauszug aus EPIKUR ....Das geschichtlich-konkrete Szenario für die Aktivierung dieses geschichtlich herangewachsenen Geniepunktpotenzials, das die globale Herrschaft des Wachstumszwangregimes auflösen wird und den Weg in die neue Weltordnung des Schöpferischen öffnet, ist in Deutschland vorbereitet. .... Abgesehen davon, dass ein 'Normalmensch' diesen Satz überhaupt nicht verstehen kann, ist der Evolution ohne Wachstum nicht möglich. Wir wären heute immer noch 'Neandertaler'.
Der letzte Satz ... Wer unter 'Angela Merkel verstehen' googelt, erfährt, auf welcher Theorie- und Strategieebene sie denkt und wie sie es anstellen wird, das Joch abzuschütteln. ...
hat mich veranlasst, das alles zu lesen und wieder zu vergessen. Um es auf den Punkt zu bringen. Der Mensch als solcher kann nicht ohne 'Mehr' leben. Das 'Mehr' haben zu wollen ist der Anreiz etwas tun zu wollen.
Textauszug aus EPIKUR ....Das geschichtlich-konkrete Szenario für die Aktivierung dieses geschichtlich herangewachsenen Geniepunktpotenzials, das die globale Herrschaft des Wachstumszwangregimes auflösen wird und den Weg in die neue Weltordnung des Schöpferischen öffnet, ist in Deutschland vorbereitet. .... Abgesehen davon, dass ein 'Normalmensch' diesen Satz überhaupt nicht verstehen kann, ist der Evolution ohne Wachstum nicht möglich. Wir wären heute immer noch 'Neandertaler'.
Die evolutionsprozess-logische Wege-Alternative zum derzeitigen Akzelerationsweg-Regime (= W'Zwang vom Typ Kapitalstockmaximierung) ist die allseitige Entwicklung menschlicher Fähigkeiten - also nicht Stillstand, wie Sie es annehmen. Jedes Weiter-So-Wachstum vom Gleichen wird selbstzerstörerisch, muß als Erfolgssystem absturzen. Der rettende Exodus aus diesem '..vom Gleichen' ist im Evolutionsprozess durch Kreativität und Chaos (= kleinste Abweichung mit Dominowirkung) verankert. Vielleicht kommen Sie @bernauheim, mit dem Ansatz 'Vielfalt' und 'Freiheit' weiter. Sicher ist, dass wir ohne Chaos- und Evolutionsprozess-Physik den Absturz der Weltindustriekultur nicht schaffen werden - wegen der geistigen Verwirrung und der Machtstrukturen, die ihr Weiter-So verteidigen.
Es gibt soviele Wachstumsoptionen im Evolutionsprozess wie es Akteurssystem gibt. Da dabei div. Konfliktfelder entstehen, und die erfolgreichen Konfliktkämpfer stets die individuellen Wachstumsoptionen der anderen eingrenzen, vorprogrammieren, wird es, je länger ein Erfolgssystem evolviert, z.B. nach 50 Jahren, für die anderen immer schwieriger, sich eigengesetzliche, selbstbestimmt zu entwickeln. Das haben die Kapitalstockmaximierer bis zum extrem getrieben - bis zu ihrem aktuellen Absturz.
Das EPIKUR-Projekt löst das alte Macht-Nr.1-System auf und maximiert den Freiheitsraum für die Akteure in der nächsten Akzelerationsepoche - evolutionsprozess-logisch auf den kreativen, konfliktauflösenden Akzelerationspfad.
Sie sollten sich in die hier benutzte 'Steuerungssystemtheorie des Evolutionsprozesses' einarbeiten. Dann werden Ihnen meine Texte verständlich und klar.
Die evolutionsprozess-logische Wege-Alternative zum derzeitigen Akzelerationsweg-Regime (= W'Zwang vom Typ Kapitalstockmaximierung) ist die allseitige Entwicklung menschlicher Fähigkeiten - also nicht Stillstand, wie Sie es annehmen. Jedes Weiter-So-Wachstum vom Gleichen wird selbstzerstörerisch, muß als Erfolgssystem absturzen. Der rettende Exodus aus diesem '..vom Gleichen' ist im Evolutionsprozess durch Kreativität und Chaos (= kleinste Abweichung mit Dominowirkung) verankert. Vielleicht kommen Sie @bernauheim, mit dem Ansatz 'Vielfalt' und 'Freiheit' weiter. Sicher ist, dass wir ohne Chaos- und Evolutionsprozess-Physik den Absturz der Weltindustriekultur nicht schaffen werden - wegen der geistigen Verwirrung und der Machtstrukturen, die ihr Weiter-So verteidigen.
Es gibt soviele Wachstumsoptionen im Evolutionsprozess wie es Akteurssystem gibt. Da dabei div. Konfliktfelder entstehen, und die erfolgreichen Konfliktkämpfer stets die individuellen Wachstumsoptionen der anderen eingrenzen, vorprogrammieren, wird es, je länger ein Erfolgssystem evolviert, z.B. nach 50 Jahren, für die anderen immer schwieriger, sich eigengesetzliche, selbstbestimmt zu entwickeln. Das haben die Kapitalstockmaximierer bis zum extrem getrieben - bis zu ihrem aktuellen Absturz.
Das EPIKUR-Projekt löst das alte Macht-Nr.1-System auf und maximiert den Freiheitsraum für die Akteure in der nächsten Akzelerationsepoche - evolutionsprozess-logisch auf den kreativen, konfliktauflösenden Akzelerationspfad.
Sie sollten sich in die hier benutzte 'Steuerungssystemtheorie des Evolutionsprozesses' einarbeiten. Dann werden Ihnen meine Texte verständlich und klar.
Da liegt es also offen, unübersehbar aber eben auch erbarmungslos vor uns.
Das alles relativierende Grundprinzip der menschlichen Existenz: Essen kommt von arbeiten.
Dieses Prinzip ist ebenso unumstößlich wie die Tatsache, dass Wasser naß ist, dass es die Grundvoraussetzung für Lebensmittelanbau und für das erbärmliche Ersaufen im Falle des unkontrolliert Aufkommenden Überflusses ist.
Ich wundere mich nur darüber, wie lange sich die bornierten sowie starrsinnigen und im Wesentlichen selbsternannten Eliten in Wirtschaft, Politik und Verwaltung durch unsere Sprach- und Widerstandslosigkeit noch derartig gebärden dürfen.
Selbst die gegen aufgepflanzte Bajonette, Panzer und die aktivistischen Stasihorden gestellten Landsleute im Osten hatten schließlich von ihren "Elitebonzen" und "Exzellenzspezialisten" den Schnabel derart voll, dass sie ihre Trägheit überwanden und allesamt auf die Straße gingen. Wir sollten die Freiheit, die unsere Mitbürger in der SBZ-DDR forderten, endlich auch für uns selbst einfordern.
Schließlich macht es keinen Unterschied, ob sich einer durch Waffengewalt, Drohung und Angstpsychosen in seiner Existenz bedroht sieht oder durch
Entzug der redlich entlohnten Arbeitsgelegenheiten, die von den Funktionären der Finanzspekulationsdiktatur der Herren Ackermann, Henkel, Schröder, Westerwelle, Röttgen, Steinbrück, Pofalla & Konsorten.
Also: Ab mit diesen Gesellen, ab in die Produktion. Und auf die Parlamentsbänke die Menschen, die im Erwerbsprozess die Realitäten der Wirtschaft kennen und bestehen.
[Entfernt wegen Doppelpostings. / Die Redaktion as]
"...Da liegt es also offen, unübersehbar aber eben auch erbarmungslos vor uns.
Das alles relativierende Grundprinzip der menschlichen Existenz: Essen kommt von arbeiten...."
Für eine Teil der Menschen stimmt das. Für den anderen Teil aber gilt: "Essen kommt von arbeiten lassen."
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
"...Da liegt es also offen, unübersehbar aber eben auch erbarmungslos vor uns.
Das alles relativierende Grundprinzip der menschlichen Existenz: Essen kommt von arbeiten...."
Für eine Teil der Menschen stimmt das. Für den anderen Teil aber gilt: "Essen kommt von arbeiten lassen."
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
"...was für Mechanismen im Journalismus herrschen..."
Ich denke mal es sind...
...die gleichen Mechanismen die die Menschen um Arbeitsplätze kämpfen lassen.
Von daher währe so etwas wie eine GEZ-Gebühr für Printmedien auch keine schlechte Idee...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren