Konjunktur-Prognosen Kassandras AlbtraumWir alle
Die Konjunkturforscher zweifeln zu Recht an ihren eigenen Prognosen. Aufgeben dürfen sie indes gerade jetzt nicht
Ist das nun ein Ausdruck großen Mutes oder kompletter Mutlosigkeit? Ein führender deutscher Wirtschaftsforscher denkt laut über ein Moratorium für seine Zunft nach. Im Krisenjahr 2009 sollen keine Konjunkturprognosen veröffentlicht werden. Die Idee kam ihm beim Treffen im Kanzleramt, sagt Klaus Zimmermann, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Dort klagte man darüber, dass die Volkswirte nur Verwirrung stiften, wenn sie ständig mit neuen und zusehends dunkleren Vorhersagen an die Öffentlichkeit gehen. Also reagierte der Forscher mit seiner defensiven Idee.
Man könnte es sich einfach machen und sagen: typisch. Der Chef desjenigen Instituts, das lange die Rezession nicht kommen sah, redet nun in der Financial Times Deutschland von »intellektueller Redlichkeit«, die Ökonomen zur Einsicht in das eigene Unvermögen nötige – und übergeht die Fehler des eigenen Hauses. Doch so einfach ist es nicht. Zwar haben Zimmermanns Leute tatsächlich besonders lange geglaubt, die Finanzwirren könnten uns wenig anhaben. Aber die meisten Konkurrenten waren kaum besser, und alle zusammen können immer noch nicht behaupten, sie durchschauten die Mechanismen der gegenwärtigen Krise.
Gleichwohl wäre das Moratorium falsch. Hätten die Konjunkturforscher wirklich »redlich« sein wollen, hätten sie die Öffentlichkeit viel früher warnen müssen. Denn sie wussten schon lange, was Klaus Zimmermann nun sagt: »In den meisten Modellen, die wir für unsere Vorhersagen nutzen, kommen keine Finanzkrisen vor. Und wenn sie vorkommen, dann ist diese Krise so spezifisch, dass wir sie nicht erfassen können.« Doch im frühen Herbst, als die Finanzkrise erstmals auf Hochtouren lief, war davon wenig zu hören. Stattdessen machte eine Konjunkturprognose nach der anderen die Runde. Wie immer.
Spätestens damals wäre die Zeit gewesen, sich dem Spiel mit punktgenauen Wachstumsprognosen zu entziehen. Dabei wird aus Tausenden von Rechnungen und Gleichungen, wird aus dem überaus komplexen Versuch, die wichtigsten Variablen der Volkswirtschaft und ihre künftigen Effekte zu erfassen, eine Zahl. Plus zwei Prozent. Null Prozent. Minus zwei Prozent, um nur einige zu nennen, die für 2009 die Runde machten. Damit wird eine Genauigkeit suggeriert, die den Ökonomen eigentlich fremd ist – und die das Scheitern geradezu garantiert.
Tatsächlich ist diese eine Zahl nur die Mitte eines sogenannten Korridors, den die Forscher mühsam für die jeweils nächste Zeit ableiten. Eine Sammlung möglicher Weiterentwicklungen, wobei zwischen den wahrscheinlicheren und den unwahrscheinlicheren Varianten unterschieden wird. Eine ehrliche Aussage würde danach ungefähr so klingen: Die Wirtschaft wird mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit um 1,5 bis 2,5 Prozent schrumpfen. Doch eine solche Aussage verhallte in der hiesigen Debatte vermutlich ungehört, also lassen sich alle – Forscher, Politiker und Medien – auf das Spiel mit der einen Zahl ein.
Das ist deshalb gefährlich, weil wir ganz ohne Prognosen nicht auskommen. Gerade nicht in Deutschland, dessen Regierung keine Konjunkturpolitik vorgibt, sondern sich – wenn man es positiv ausdrücken will – auf eine öffentliche Diskussion über den besten Weg einlässt. Da müssen alle wissen, was die Ökonomen noch zu sagen haben. Ob sich die Aussichten weiter verdunkeln oder endlich einmal aufhellen, ob nun mehr für eine kurze oder für eine lange Rezession spricht als vor Monatsfrist. Sonst ist kaum darüber zu reden, welche Konjunkturmaßnahme helfen könnte. Dagegen sticht auch nicht das Argument, die schlimmsten Prognosen erschreckten die Bürger und erfüllten sich dadurch selbst. Seit wann geben die Bürger viel auf die Ökonomen, die mit ihren Vorhersagen der wirtschaftlichen Stimmung folgen und nicht umgekehrt?
Bei all dem könnte man den Eindruck gewinnen, die Prognosekünstler versagten nur in der Einmaligkeit der Superkrise – nach dem Motto: Setzen wir jetzt mal aus und warten, bis die Zeiten wieder so normal sind wie unsere Modelle. Das hieße erstens: Immer wenn es spannend wird, müssen die Ökonomen einpacken. Und zweitens: Normale Zeiten werden rar. Normal heißt nämlich stabil. Dann ändert sich der Einfluss nicht, den einzelne Faktoren auf das Wirtschaftswachstum haben, und die Forscher können in ihren Modellen von der Vergangenheit auf die Zukunft schließen. Doch im schnellen Wechsel ändern sich die Handlungen und Haltungen der Arbeitnehmer und Bürger, Geldanleger und Unternehmer, auch die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge bleiben nicht gleich. Ökonomen können etwa mit Wonne darüber streiten, wie groß der Effekt des Ölpreises auf unser Wachstum heute noch ist – und zeigen damit nur, dass sie es gar nicht wissen.
Die Bewegungsgesetze der Volkswirtschaft selbst sind demnach ständig im Fluss. In der Krise aller Krisen fällt es nur besonders auf. Folglich würde den Wasserstandsmeldern dauerhaft eine gewisse Bescheidenheit gut anstehen. Und die Forscher müssen wohl auch andere Gedankenmodelle in Betracht ziehen. Was, wenn wirtschaftliche Dynamik gar nicht mehr in solch geordneten Bahnen verläuft, wie ihre Rechenwerke nahelegen? Was, wenn sich mit einer anderen Idee mehr erklären lässt – dass wir es nämlich immer wieder mit sich selbst beschleunigenden Prozessen gegenseitiger Beeinflussung zu tun haben, die gar keinen festen Gesetzen folgen? Wohin genau eine Innovation wie das Internet oder eine zu lange Phase billigen Geldes wie vor dem jetzigen Crash führt, entscheidet sich dann erst im Prozess selbst.
Mit dieser Perspektive kann man zwar keine Punktprognosen erstellen, aber vielleicht verstehen, wie aus dem Internet ein Boom und dann eine New-Economy-Blase wird, deren Platzen dann wieder die Realwirtschaft in Mitleidenschaft zieht. Oder wie das überbordende Geschäft mit US-Immobilienkrediten im Zusammenwirken mit Ölpreisrekorden und anderem ins Desaster führt. Zumindest wären die Forscher dann von vornherein offen für solche Möglichkeiten und gezwungen, sich grundsätzlich in Wahrscheinlichkeiten zu äußern.
Die Krise ist die beste Zeit dafür, den Zusammenhang von Vergangenheit und Zukunft in der Wirtschaft einmal zu durchdenken.
- Datum 23.12.2008 - 07:00 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 23.12.2008 Nr. 01
- Kommentare 13
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Das Institut auflösen! Wenn ich schon höre ,"Vorhersage, Glauben".Unsere Regierung bezahlt noch dafür. Einen Normalo, der sich die Karten legen lässt ist schon nicht "allein unterwegs", aber eine Regierung, die auf solche Hexer hört, sollte einen Vormund bekommen!
werden die Prognoseritis unserer Tage dereinst als Hauptursache der Weltwirtschaftskrise benennen. Die Unternehmen MISSTRAUEN einander - nur VERTRAUEN kann hier wirklich helfen. Keine Politik, kein Steuergeld. Solche menschlichen Faktoren haben natuerlich in den Formeln der Oekonomen keinen Platz. Und deren woechentlich wechselnden und sich untereinander widersprechenden Prognosen geniessen unter der Normalbevoelkerung ja den Status einer sicheren Vorhersage der Zukunft. Und im Zweifel hat im larmoyanten Deutschland eh immer die negativste Prognose die groesste Glaubwuerdigkeit.
Wenn es denn nur die Hybris von blasierten Oberlehrern in Anzug waere. Bei uns kostet es "nur" etwas Wohlstand und im schlimmsten Fall gibt es eine Krise wie es sie alle paar Jahrzehnte gibt. Die aber mit Sicherheit nicht an die Not nach den Zerstoerungen des Krieges ranreicht die unsere Grosseltern durchstehen mussten. Mit Katastrophenbewaeltigung kennen wir Deutschen uns eben leider wirklich gut aus.
Aber anders in der 3. Welt und den Schwellenlaendern. dort brachte der Aufschwung der Weltwirtschaft der letzten Jahre und die Produktionsverlagerungen aus dem nicht mehr ganz so reichen Westen bescheidenen Wohlstand in die breite Masse der Bevoelkerung.
Dort loest diese Krise wesentlich existentieller Noete aus, wird Menschenleben kosten. Und da ist fuer mich der Punkt erreicht wo es nicht nur um Geld und Rechthaberei geht, wo die Hybris der Politiker und Oekonomen unertraeglich wird. Aus dem Elfenbeinturm heraus wird grosses Schach gespielt, in der Gewissheit dass die Bauernopfer nicht im "Westen" zu beklagen sein werden. Worueber wir doch alle auch insgeheim etwas froh sind. Dagegen ist auch nichts zu sagen, es ist nichts unmoralisches daran fuer sich und seine Familie das Beste zu wollen. Es ist aber unmoralisch wie sich unsere Eliten verhalten, die kalte Technokratie die nicht nur in der Wirtschaft sondern auch im politischen Prozess einzog. Es herrscht absolute Ratlosigkeit und dies wird mit blindem Aktionismus uebertuencht. Die Ironie des Momentes liegt darin dass sich die Oekonomen mit groesster Selbstsicherheit widersprechen bei ihren Loesungsvorschlaegen, die letzten Jahre das genaue Gegenteil postulierten.
Wie ueberall, so auch bei denen: wenn der Kunde (Politiker, Medien) gerne Prozentzahlen hoeren und dafuer zahlen, statt sich lieber etwas erklaeren zu lassen, was aber komplex und ungesichert ist, dann kriegt er das - er zahlt ja!
Ein bisschen verstehe ich also die Institute schon, ich glaube auch daran, dass der "einfache" Volkswirt weiter versucht, hinter die Geheimnisse zu kommen, aber in den Chefetagen sind die, die sich gerne im Kameralicht sehen, und da laesst sich eben mit Zahlen eher glaenzen, das klingt immer so, als habe man den Gegenstand im Griff.
Alles in allem : typisch fuer diese Zeit, hohl und blendend muss es sein.
.. komplexe Systeme mit linearen Modellen erklären und prognostizieren zu wollen. Das funktioniert nur in ruhigen Perioden. Da aber, wo nichtlineare Modelle herangezogen werden, sind Vorhersagen an sich nicht machbar. Das liegt in der Natur nichtlinearer Systeme. Das ist seit mindestens 20 Jahren bekannt aber trotzdem wird weiter versucht, eine nicht vorhersagbare Zukunft vorherzusagen. Das Wetter lässt sich auch nicht über zwei Wochen hinweg vorhersagen. Prinzipiell nicht. Und das Wetter haben wir wesentlich besser verstanden, als die globale Ökonomie. Die Prognosen von solchen Experten sind nichts anderes als ein weiterer Faktor im komplizierten Zusammenspiel der Weltökonomie. Ein Faktor insofern, als dass er in schlechten Zeiten eine positive Rückkopplung, d. h. Verstärkung des bestehenden Trends verursacht.
zustimmen.
Ihre Aussagen ist falsch.
Erstens kann man nichtlineare Systeme selbstverständlich voraussagen. Was Sie meinen, ist die Unvorhersagbarkeit für einen weit entfernten Zeithorizont bei gegebener Unschärfe der Information über den jetzigen Zustand, die jeder versteht der mal ein populärwissenschaftliches Buch über die Chaostheorie gelesen hat. Zweitens weist längst nicht jedes nonlineare system chaotische Dynamik auf.
Also:
Nichlineare Systeme sind nicht notwendigerweise chaotisch und lassen sich approximativ gut voraussagen.
Selbst die Entwicklung chaotischer nonlinearer Systeme lässt sich zu einem gewissen Grad voraussagen.
Gruß
Wursty
zustimmen.
Ihre Aussagen ist falsch.
Erstens kann man nichtlineare Systeme selbstverständlich voraussagen. Was Sie meinen, ist die Unvorhersagbarkeit für einen weit entfernten Zeithorizont bei gegebener Unschärfe der Information über den jetzigen Zustand, die jeder versteht der mal ein populärwissenschaftliches Buch über die Chaostheorie gelesen hat. Zweitens weist längst nicht jedes nonlineare system chaotische Dynamik auf.
Also:
Nichlineare Systeme sind nicht notwendigerweise chaotisch und lassen sich approximativ gut voraussagen.
Selbst die Entwicklung chaotischer nonlinearer Systeme lässt sich zu einem gewissen Grad voraussagen.
Gruß
Wursty
... und allgemein die Wirtschaftswissenschaften sollten einen Schwerpunktwechsel vornehmen. Von alles erklärenden Theorien, die offenbar nur selten wirklich passen, hin zum Einzigen mit dem man eine komplexe Wirtschaft nur erfassen kann: mit empirischer Dauerüberwachung der wichtigen Schlüsselpunkte. Die Metereologen machen es vor, sie haben ständig die wichtigsten Wetterdaten auf einen Blick und riesige Computer berechnen anhand komplexer Modelle und Simulationen mit einer gewissen Genauigkeit die Zukunft vorher.
Was anderes ist auch in der Wirtschaft gar nicht möglich, es wäre nur ehrlich. Wie erfrischend wäre es, eine Aussage folgender Art zu hören: "mit einer Wahrscheinlichkeit von 60% werden 2009 in Deutschland 5 Mio Menschen die Arbeit wegen der Krise verlieren" oder "die Auswirkungen eines Mindestlohns auf die Wirtschaft sind mit 80%iger Sicherheit vernachlässigbar bis leicht positiv". Es wäre ein Qualitätssprung in der Seriosität!
Vielleicht sollten dei Parteien ein entsprechendes Sensornetzwerk und Simulationspotential aufbauen helfen, statt mit der Kaffeesatzleserei Politik machen zu wollen. Zur Zeit bewegen sich die Prognosen doch auf dem Niveau "wenn der Hahn kräht auf dem Mist...", Treffergenauigkeit 50%, darüber gilt es hinauszukommen!
zustimmen.
Ihre Aussagen ist falsch.
Erstens kann man nichtlineare Systeme selbstverständlich voraussagen. Was Sie meinen, ist die Unvorhersagbarkeit für einen weit entfernten Zeithorizont bei gegebener Unschärfe der Information über den jetzigen Zustand, die jeder versteht der mal ein populärwissenschaftliches Buch über die Chaostheorie gelesen hat. Zweitens weist längst nicht jedes nonlineare system chaotische Dynamik auf.
Also:
Nichlineare Systeme sind nicht notwendigerweise chaotisch und lassen sich approximativ gut voraussagen.
Selbst die Entwicklung chaotischer nonlinearer Systeme lässt sich zu einem gewissen Grad voraussagen.
Gruß
Wursty
Erstens heisst es nicht "Aussagen", sondern "Aussage". Meine Meinung ist wahr. Nichtlineare Systeme kann man nicht voraussagen. Diese Aussage kann man mathematisch beweisen und ist damit im Rahmen der Gödelschen Logik wahr. Begriffe wie Unschärfe und Zeithorizont sind Begriffe für Nichtmathematiker (Physiker und so was), die sich mit Lügen zufrieden geben.
Erstens heisst es nicht "Aussagen", sondern "Aussage". Meine Meinung ist wahr. Nichtlineare Systeme kann man nicht voraussagen. Diese Aussage kann man mathematisch beweisen und ist damit im Rahmen der Gödelschen Logik wahr. Begriffe wie Unschärfe und Zeithorizont sind Begriffe für Nichtmathematiker (Physiker und so was), die sich mit Lügen zufrieden geben.
Ob wir die schlimmste Rezession seit 1945, 1929, 1648 oder 1492 erleben, weiss zur Zeit niemand. Sicher ist nur, dass nicht (wie meist in der Vergangenheit) Kriege die Ursache einer groß angelegten Vermögensvernichtung sind, sondern kreditfinanzierter Erwerb von Gütern durch Wirtschaftssubjekte, die eingegangene Rückzahlungsverpflichtungen nicht (mehr) wahrnehmen können oder wollen. Die erworbenen Güter sind nicht (wie im Bombenhagel) verschwunden, sondern nur weniger wert als zum Zeitpunkt des Erwerbs. Viele sind gegenwärtig und auch zukünftig zu Schnäppchenpreisen zu erwerben - egal ob es sich um Achtzylinder, Strandvillen oder Unternehmensanteile handelt. Wir werden also nicht (wie in den goldenen 50-er Jahren) einen Nachfrageboom erleben sondern auf Jahre hinaus von der Substanz leben können bzw. müssen.
Wenn wir nun den Nebel der amtlich bestellten Kaffeesatzleser beiseite schieben und den gesunden Menschenverstand einschalten, dann erkennen wir Folgendes:
1. Viele Menschen in den USA, GB, Irland und den Anrainerstaaten des Mittelmeeres haben in den letzten 5-10 Jahren auf Kredit Energie, langlebige Konsumgüter und Immobilien gekauft. Diese Menschen fallen in den nächsten Jahren als Abnehmer deutscher Autos und hochwertiger Einrichtungsgegenstände aus - selbst wenn sie ihre Neuverschuldung auf Null begrenzen, denn Luxuskarossen und -küchen haben nunmal eine Lebensdauer, die eher 15 als 5 Jahre beträgt. Und auch viele Unternehmen (insbesondere) in Schwellenländern haben ebenfalls auf Kredit deutsche Ausrüstungsgüter angeschafft, die auf absehbare Zeit unterbeschäftigt sein werden. Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen sind daher kurzfristig nicht zu erwarten. Daraus folgt, dass diese "Kunden" in den nächsten 5-10 Jahren als Nachfrager weitgehend ausfallen.
2. Glücklicherweise gibt es aber auch Menschen, Unternehmen und Staaten, die sich nicht Hals über Kopf verschuldet haben, die über ausreichende Ersparnisse/Vermögenswerte oder regelmäßige Finanzmittelzuflüsse verfügen und ihre Nachfrage daher unbeeindruckt von der aktuellen Finanzmarktkatastrophe gestalten können. Diese Kunden sind jedoch besonders anspruchsvoll - und deren Nachfrage werden nur die Anbieter qualitativ hochwertiger Produkte und Dienstleistungen befriedigen können. Und nur qualifizierte Arbeitnehmer werden solche Produkte und Dienstleistungen erstellen können.
3. Daraus folgt, dass wir nicht schon 2009 oder 2010 aus dem Tal der Tränen auftauchen, sondern uns sieben (plus/minus drei) magere Jahre bevorstehen.
Wir alle, Politiker, Unternehmer und jeder Bürger sollten dieses Szenario annehmen und daraus die erforderlichen Schlüsse ziehen. Nicht nur "Anstand, Bescheidenheit und Maß" sind gefragt - damit wir etwa im Jahr 2015 an einem neuen Aufschwung teilhaben können, brauchen wir eine neue Kultur der Anstrengung. Und dazu gehört auch, dass sich (Mehr-)Leistung wieder lohnen muss.
innerhalb dieser Zeit bis zur nächsten wie auch immer zu erwartenden Aufschwungphase, dürfte es noch eine satte Währungsreform geben und vielleicht als Folge gar einen Euro-Dollar als Einheitswährung.
Damit mischen die großen amerikanischen Finanzdynastien (die die FED beherrschen und damit die Währungen dieser Welt weitgehend kontrollieren) dann die Karten für sich wieder neu und bestimmen die Spielregeln, bevor die an die Spieler am Tisch ausgegeben werden zur nächsten Pokerrunde. Aber die Bank wird wieder gewinnen ... wie immer im Casino.
Lassen wir uns überraschen, was wirklich passiert.
innerhalb dieser Zeit bis zur nächsten wie auch immer zu erwartenden Aufschwungphase, dürfte es noch eine satte Währungsreform geben und vielleicht als Folge gar einen Euro-Dollar als Einheitswährung.
Damit mischen die großen amerikanischen Finanzdynastien (die die FED beherrschen und damit die Währungen dieser Welt weitgehend kontrollieren) dann die Karten für sich wieder neu und bestimmen die Spielregeln, bevor die an die Spieler am Tisch ausgegeben werden zur nächsten Pokerrunde. Aber die Bank wird wieder gewinnen ... wie immer im Casino.
Lassen wir uns überraschen, was wirklich passiert.
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