hinter der grenze schlafen die taxis,
in den geräumten häusern
die sandsäcke, satt vom land.

am frühen abend der muezzin
vom nordteil her, und die biertrinker
des südens, die ihm lauschen, schweigend
auf ihren plastikstühlen, hinter ihnen
der kühlschrank, ein summender weißer gott.

dort, in einer seitenstraße, siehst du
den schneider seine sanften stoffe entrollen
wie ein feldherr seine karten,
während draußen die laternen stich um stich
den abend in die straßen nähen.

dunkler die palmen im park, die bäume;
ab und zu ein wind, der müde
in einer glut von orangen stochert –
und wie im traum die fahrt richtung westen,
an den neubauflächen vorbei, den toten
katzen, flach wie schatten. am rand der straße
bettelt der ginster.