Stockmann

Stockmann ist, nun ja, ein Zweig, mit Armen und Beinen, Augen, einer Nase und verwegenen Blätter-Haaren. Und mit einer Familie! Es gibt nämlich noch Stockfrau und -kinder. Stockmanns Körperform führt dazu, dass er von Leuten – und Hunden! – missbraucht, verschleppt, in Vogelnestern verbaut oder einem Schneemann als Arm eingepflanzt wird. Dadurch gerät er immer weiter von zu Hause fort. »Stockmann ist einsam und völlig verloren. / Er friert von den Füßen bis hoch zu den Ohren.« Unglücklicherweise schläft der erschöpfte Stockmann an einem gefährlichen Platz ein: im Kamin. Doch Gott sei Dank haben wir es in diesem Buch mit englischen Sitten zu tun: Der Weihnachtsmann kommt rettend durch den Schornstein.

Axel Scheffler/ Julia Donaldson:

Stockmann

Beltz & Gelberg 2008;

12,90 Euro

 
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    • Quelle DIE ZEIT, 23.12.2008 Nr. 01
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